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Ermittlungen

Sexueller Missbrauch: Das sagt der Anwalt des Memminger Dekans zum Vorwurf

Weil der katholische Dekan von Memmingen wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs vom Dienst freigestellt ist, müssen auch die Gottesdienste wie hier in Sankt Josef umorganisiert werden.

Weil der katholische Dekan von Memmingen wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs vom Dienst freigestellt ist, müssen auch die Gottesdienste wie hier in Sankt Josef umorganisiert werden.

Bild: Felix Blersch (Archiv)

Weil der katholische Dekan von Memmingen wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs vom Dienst freigestellt ist, müssen auch die Gottesdienste wie hier in Sankt Josef umorganisiert werden.

Bild: Felix Blersch (Archiv)

Der Jurist gibt neue Details zum Missbrauchsfall in Memmingen bekannt. Wie es in der Pfarreiengemeinschaft nun weitergeht.
13.06.2021 | Stand: 17:16 Uhr

Wegen des Anfangsverdachts des sexuellen Missbrauchs ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den katholischen Dekan und Stadtpfarrer von Memmingen. Am Sonntag gab der Anwalt des Geistlichen für seinen Mandanten eine Stellungnahme ab. Darin betont der Buchloer Jurist Florian Schwarz, dass es bei dem Ermittlungsverfahren um mögliche "strafbare sexualbezogene Handlungen an einer einzelnen Person" gehe. Bei der Person handele es sich um eine volljährige Frau, die sich beim Missbrauchsbeauftragten der Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeldet habe. Details nannte der Anwalt nicht. Offen bleibt auch, über welchen Zeitraum der Missbrauch stattgefunden haben soll. Der Generalvikar des Bistums Augsburg, Harald Heinrich, hatte bereits am Donnerstag betont: "Wir nehmen den Fall sehr ernst und werden alles daran setzen, lückenlose und tranparente Aufklärung sicherzustellen."

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