Unterhaltung

Showensemble Joy of Voice verführt und verzaubert in der Dampfsäg Sontheim

Ein Fest fürs Auge und fürs Ohr war die Show „Night Fever“ von Joy of Voice in der Sontheimer Dampfsäg.

Ein Fest fürs Auge und fürs Ohr war die Show „Night Fever“ von Joy of Voice in der Sontheimer Dampfsäg.

Bild: Carmen Notz

Ein Fest fürs Auge und fürs Ohr war die Show „Night Fever“ von Joy of Voice in der Sontheimer Dampfsäg.

Bild: Carmen Notz

Die erfolgreiche Gruppe spielt ihre Spektakel "Night of Music(al)" und "Night Fever" an zwei aufeinanderfolgenden Abenden vor jeweils ausverkauftem Haus.
07.10.2020 | Stand: 11:41 Uhr

Zum ersten Mal hat das Joy of Voice-Ensemble der Gesangs- und Bühnenschule von Angelika Maier aus Aitrach in der Sontheimer Dampfsäg gastiert – und das gleich mit großem Erfolg: Zweimal volles Haus (nach geltenden Corona-Vorschriften) und ein begeistertes Publikum sprachen für sich. Bunte Lichter flackerten durch die urige Sägehalle, Spotlichter ließen hervorragende Sängerinnen und Sänger noch heller strahlen, Maske und Frisuren saßen perfekt, ein Spektakel jagte das nächste – das Publikum erlebte eine großartige Leistung mit viel Motivation und guter Laune von Seiten des Show-Ensembles.

Die „Night of Music(al)“ am ersten Abend nahm das Publikum mit in die Welt bekannte Musicals wie „Evita“, „Elisabeth“, „The greatest Show“, performt wurden Welthits wie „Mac the knife“ und „The Show must go on“. Das Show-Ensemble mit rund 30 Künstlern verschiedenen Alters präsentierte sich als homogene Gruppe, alle sind universell einsetzbar und in allen Stimmungs- und Stimmlagen zu Hause.

Hohe Sangeskunst und gute Bühnenpräsenz

Gleichbleibend hohes Niveau an Sangeskunst und gut einstudierter Bühnenpräsenz gab es auch am zweiten Abend mit „Night Fever“ nonstop. Und das Fieber stieg beständig mit jeder Performance aus dem Nachtleben. Großartige Stimmen vermittelten große Gefühle wie Liebe, Schmerz und Einsamkeit. Tanz und Spaß, Komik und Grusel, Erotik und Frivoles, für alles gibt es Platz in den Joy of Voice-Shows mit einfallsreicher Licht- und Tontechnik. Herausragend die Stimme von Franziska Moosherr, die sich erstmals an die Opernmelodie für Sopran „Königin der Nacht“ aus Mozarts Zauberflöte wagte. Stürmischen Beifall ernteten sie und viele andere Sangeswunder aus Angelika Maiers Talentschmiede wie Pia Weirather, Patrick Hörnle oder Jana-Sophie Vöhringer.

Ein besonderer Augen- und Ohrenschmaus waren die Travestie-Vorstellungen von Daniel Mladenov und Kevin Prinz alias Edina Viro und Veronica Silver. Die „Damen von Welt“ beherrschten neben coolem Styling auch den Smalltalk mit dem Publikum, ihr Gesang mit verführerischem Zauber für beide Geschlechter rührte die Herzen. Lange Beine, Netzstrümpfe, enge Korsetts und sexy Hintern gab es auch beim „Zellblocktango“ oder bei „Cabaret“. Nebenbei erfuhr man, was für tolle und fleißige Männer Homosexuelle oder wie einsam die „Mädchen der Nacht“ in Wahrheit sind.

Beide Show-Nights boten ein grandioses Programm samt großem Finale und mit viel Applaus geforderten Zugaben. Sie bleiben unvergesslich in diesem besonderen Corona-Jahr, in dem solche Events noch selten sind.