Buxheim

So soll das sanierte Schulhaus aussehen

Die sanierte Schule soll eine Holzfassade erhalten. Der Eingangsbereich wird barrierefrei gestaltet.

Die sanierte Schule soll eine Holzfassade erhalten. Der Eingangsbereich wird barrierefrei gestaltet.

Bild: Architekturbüro Jakob

Die sanierte Schule soll eine Holzfassade erhalten. Der Eingangsbereich wird barrierefrei gestaltet.

Bild: Architekturbüro Jakob

Mitarbeiter des zuständigen Architekturbüros stellen dem Buxheimer Gemeinderat das aktuelle Konzept vor. Welche  Veränderungen für die Schulleiterin im Vordergrund stehen.
Die sanierte Schule soll eine Holzfassade erhalten. Der Eingangsbereich wird barrierefrei gestaltet.
Von Katharina Aschenbrenner
10.09.2020 | Stand: 18:00 Uhr

Die Sanierung der örtlichen Grundschule war das beherrschende Thema in der jüngsten Buxheimer Gemeinderatssitzung. Gastreferenten des zuständigen Architektur- und Ingenieurbüros erklärten ausführlich das gemeinsam erarbeitete Konzept. Diese Vorstellung, Alternativen und Kosten seien wichtig für Entscheidungen und weitere Diskussionen, so Jochen Jakob vom gleichnamigen Architekturbüro. Im Vorfeld sei bewusst viel Zeit dafür verwendet worden, die Grundlage für ein lebendiges Schulwesen zu schaffen, sagte Schulleiterin Birgit Scheiter. Gemeinsam habe man Ideen ausgetauscht und weitergegeben. Es sei eine Auflockerung gewisser Gestaltungsformen eingeplant, die Kinder sollen sich in ihrer Schule wohlfühlen.

Mittagsbetreuung im Fokus

Die Mittagsbetreuung werde umfangreicher gestaltet, für die Digitalisierung sind noch weitere Planungen erforderlich. Zudem wurden im Rahmen der Sitzung die Sanitäranlagen, das Treppenhaus, der Pausenhof und die Gestaltung der Klassenzimmer erörtert. Man denke an visuelle Vorhänge und an eine Pinnwand für die Gruppenbetreuung. Vieles werde sich von den alten Klassenzimmern unterscheiden. Laut Schulleiterin Scheiter geht es bei dem gesamten Projekt darum, etwas zu schaffen, wo sich alle wohlfühlen. Ihre Erfahrungen wurden in die Planung mit einbezogen. So wird auch ein besonderes Augenmerk auf die Sitzmöbel gerichtet. Der Innenhof werde multifunktional gestaltet, denn dort seien Veranstaltungen, Musik, Theater und Feste möglich.

Der Eingangsbereich, so Architekt Jakob, wird künftig barrierefrei sein. Barrierefreiheit in allen Bereichen sei ein wichtiger Punkt. Die Holzfassade, die das Gebäude schützt, gebe dem Ganzen ein heimeliges Flair. Besonders große Beachtung verdiene die Beleuchtung sowie die zukünftige Heizungs- und Lüftungsanlage. Vieles sollte aber noch im Einzelnen erörtert werden. Dazu bedarf es einer Sondersitzung, wie Bürgermeister Wolfgang Schmidt (CSU) erklärte. Auf jeden Fall wolle man zeitnah im Herbst den Antrag auf Förderung bei der Regierung von Schwaben stellen.

Derzeit gibt es sechs Klassenzimmer. Zu wenig, meinte der Buxheimer Gemeinderat Andreas Strehl (SPD). Man müsse beim Grundriss bleiben, wurde ihm entgegnet. Wenn wirklich einmal die Kinderzahlen hochgehen, könnte ein angepasstes Raumkonzept die Probleme lösen. Des Weiteren fand das Raumklima Beachtung, ebenso ein Werkraum im Keller.