Hochwasserschutz

Startschuss für zweites Rückhaltebecken im Günztal gefallen

Für rund 14 Millionen Euro ensteht bei Engetried ein Rückhaltebecken, das bei Hochwasser der Östlichen Günz bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen kann. Die ersten Erdarbeiten haben bereits stattgefunden. Die Kreuzkapelle daneben soll abgerissen und auf dem Damm wieder errichtet werden.

Für rund 14 Millionen Euro ensteht bei Engetried ein Rückhaltebecken, das bei Hochwasser der Östlichen Günz bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen kann. Die ersten Erdarbeiten haben bereits stattgefunden. Die Kreuzkapelle daneben soll abgerissen und auf dem Damm wieder errichtet werden.

Bild: Franz Kustermann

Für rund 14 Millionen Euro ensteht bei Engetried ein Rückhaltebecken, das bei Hochwasser der Östlichen Günz bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen kann. Die ersten Erdarbeiten haben bereits stattgefunden. Die Kreuzkapelle daneben soll abgerissen und auf dem Damm wieder errichtet werden.

Bild: Franz Kustermann

Das Dammbauwerk bei Engetried soll rund neun Meter hoch werden und im Ernstfall bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser zurückhalten.
08.09.2021 | Stand: 16:02 Uhr

Mit einem symbolischen Spatenstich hat am Mittwoch der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens in Engetried bei Markt Rettenbach (Landkreis Unterallgäu) offiziell begonnen. Es ist das zweite von insgesamt fünf Rückhaltebecken, die im Zuge des Hochwasserschutzes für das Günztal vom Freistaat Bayern errichtet werden. Mit dem rund neun Meter hohen Dammbauwerk sollen im Ernstfall künftig bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser der Östlichen Günz zurückgehalten werden. Nach Angaben des Wasserwirtschaftsamts (WWA) Kempten beträgt die Bauzeit rund zwei Jahre. Die Kosten belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro. Eine Besonderheit: Eine Kapelle, die sich im Bereich des Bauprojekts befindet, soll abgerissen und auf dem neuen Damm wieder aufgebaut werden.

Bereits im Juli 2020 wurde das erste Rückhaltebecken bei Eldern nahe Ottobeuren mit einer Dammhöhe von elf Metern und einem Rückhaltevolumen von 1,6 Millionen Kubikmeter fertiggestellt. Die weiteren Becken sollen bei Frechenrieden, Sontheim und Westerheim entstehen. David Kempter vom WWA-Kempten geht davon aus, dass das gesamte Hochwasserschutz-Projekt im Günztal rund 75 Millionen Euro kosten wird.