Spatenstich

Startschuss für neue Sporthalle in Lachen gefallen

Neubau Sporthalle Lachen

Der Neubau von Sporthalle samt Bürgerraum in Lachen kann beginnen. Unser Bild zeigt (von links): Dieter Mayer (SV Lachen), Kurt Madlener (SV Lachen), Herbert Grün (Statiker), Dieter Brüggemann (Architekt), Bernd Wassermann (BLSV), Bürgermeister Josef Diebolder, Edwin Münsch (Firma Filgis) und Staatsminister Klaus Holetschek beim Spatenstich.

Bild: Armin Schmid

Der Neubau von Sporthalle samt Bürgerraum in Lachen kann beginnen. Unser Bild zeigt (von links): Dieter Mayer (SV Lachen), Kurt Madlener (SV Lachen), Herbert Grün (Statiker), Dieter Brüggemann (Architekt), Bernd Wassermann (BLSV), Bürgermeister Josef Diebolder, Edwin Münsch (Firma Filgis) und Staatsminister Klaus Holetschek beim Spatenstich.

Bild: Armin Schmid

Für die Gemeinde und den Sportverein erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch. Warum die Umsetzung zur rechten Zeit kommt und wofür der neue Bürgerraum dienen könnte.
13.04.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Mit dem Baubeginn für die neue Sporthalle samt angrenzendem Bürgerraum hat in Lachen ein stattliches Projekt seinen Anfang genommen. „Für den SV Lachen und auch für die ganze Gemeinde geht mit dem Spatenstich ein langersehnter Wunschtraum in Erfüllung“, betonte Bürgermeister Josef Diebolder zu dem Bauvorhaben, das vor vier Jahren mit rund 3,6 Millionen Euro Gesamtkosten kalkuliert wurde.

Nach der Fertigstellung soll mit der Halle eine Sportfläche von rund 650 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Den geplanten Kostenrahmen einzuhalten, sei angesichts der derzeitigen Preissteigerungen im Baugewerbe eine große Herausforderung, sagte der Bürgermeister. Wie teuer die Sporthalle dann letztendlich wird, werde man nach dem Abschluss der Arbeiten im Sommer 2022 wissen. Umso mehr freute sich Diebolder darüber, dass es gelungen sei, die Finanzierung des Bauvorhabens in trockene Tücher zu bringen. Maßgeblichen Anteil daran hat der Bayerische Landes-Sportverband BLSV, der mehr als 900 000 Euro aus Sportfördermitteln bewilligt hat. Rund 606 000 Euro werden als Zuschuss geleistet. Etwa 303 000 Euro sind in Form eines Darlehens bewilligt worden.

Sportverein profitiert von Sonderförderprogramm

Laut Klaus Holetschek, CSU-Landtagsabgeordneter und Staatsminister für Gesundheit und Pflege, profitiert der Sportverein von einem Sonderförderprogramm, das für den vereinseigenen Sportstättenbau in strukturschwachen Regionen erhöhte Fördersätze bereitstellt. „Das ist ein gutes Zeichen für den SV Lachen, für die Bürgerschaft und für die Zukunft und ein eindeutiges Indiz dafür, dass es mit einem zentralen Projekt im Dorf vorwärts geht“, betonte Holetschek.

Erfreulich sei zudem, dass der Hallenneubau direkt neben der Grundschule und dem Rathaus umgesetzt werden kann. Bürgermeister Josef Diebolder fügte an, dass hier ein Bauwerk entstehe, das die nähere Umgebung und das Ortsbild sehr positiv beeinflussen werde.

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Pragamtische Lösung gefunden

Durch die engagierte Zusammenarbeit von Sportverein und Gemeinde habe man pragmatische Lösungen gefunden, bekräftigte der BLSV-Sportstättenbeauftragte Bernd Wassermann: Nun könne man das Zukunftsprojekt angehen. Der Vorsitzende des örtlichen Sportvereins Hans Wiedenmayer war erleichtert, dass das Bauprojekt nach langen Jahren der Planung, Standortsuche und Finanzierungsklärung endlich starten kann.

Wiedemayer sprach von einem Meilenstein in der rund 60 Jahre währenden Geschichte des Vereins. Letztlich komme die Umsetzung zur richtigen Zeit. Der SV Lachen habe sich in den vergangenen Jahren immer mehr vom reinen Fußball- hin zu einem Breitensportverein entwickelt. So seien Tanz- und Gymnastikgruppen hinzugekommen – außerdem auch Eltern-Kind-Turnen und der Sitztanz der Seniorengruppe. Inzwischen sei es so, dass die vorhandenen Räume quasi aus allen Nähten platzen.

650 Vereinsmitglieder

Künftig können die rund 650 Vereinsmitglieder in der neuen Halle mit einer Abmessung von 36x18 Metern ihrem Hobby nachgehen. Der Bürgerraum wird über rund 125 Quadratmeter Nutzfläche verfügen. Der gesamte Gebäudekomplex soll barrierefrei zugänglich sein. Bürgermeister Diebolder fügte an, dass rund 100 Mitbürger in dem Raum Platz finden. Im Bürgerraum könne man Mittagstisch für Senioren anbieten oder auch Mittagsbetreuung für Schüler. Zudem könnte er für kleinere Versammlungen oder auch Gemeinderatssitzung genutzt werden.