Holzgünz

Straßenprojekt wird deutlich teurer als ursprünglich geplant

Die Bauarbeiten an der neuen Staatsstraße 2020 bei Holzgünz bewegen sich auf Rummeltshausen zu. Im Bild ist der Einmündungsbereich von der alten in die neue Staatsstraße und die Neubaustrecke ins Krebsbachtal hinein zu sehen.

Die Bauarbeiten an der neuen Staatsstraße 2020 bei Holzgünz bewegen sich auf Rummeltshausen zu. Im Bild ist der Einmündungsbereich von der alten in die neue Staatsstraße und die Neubaustrecke ins Krebsbachtal hinein zu sehen.

Bild: Armin Schmid

Die Bauarbeiten an der neuen Staatsstraße 2020 bei Holzgünz bewegen sich auf Rummeltshausen zu. Im Bild ist der Einmündungsbereich von der alten in die neue Staatsstraße und die Neubaustrecke ins Krebsbachtal hinein zu sehen.

Bild: Armin Schmid

Das  Staatliches Bauamt geht bei der Verlegung der Staatsstraße bei Holzgünz von Mehrkosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro aus.  Abteilungsleiter nennt den Grund.
05.08.2020 | Stand: 18:00 Uhr

Die Straßenbauarbeiten für den Neubau und die Verlegung der Kreisstraße 2020 samt Ortsumgehung von Holzgünz biegen auf die Zielgerade ein. Weniger erfreulich ist nach Angaben von Ralf Eisele die Kostenentwicklung. Die ursprüngliche Kostenschätzung für die Ortsumfahrung mit Autobahnanschluss lag bei rund 3,5 Millionen Euro. Nach Abschluss der Straßenbaumaßnahme rechnet der Abteilungsleiter vom Staatlichen Bauamt mit Gesamtkosten in Höhe von rund 4,8 Millionen Euro.

Als ungewöhnlich sieht Eisele die Entwicklung der Kostensituation nicht an. Letztlich handle es sich dabei um eine Anpassung an die aktuelle Baukostenentwicklung. Die ursprüngliche Kostenschätzung sei darüber hinaus schon vor längerer Zeit entstanden.

Anbindung an Gewerbegebiet

Das Brückenbauwerk für den Anschluss an die Autobahn A 96 ist bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt worden. Soweit abgeschlossen sind auch die Bauarbeiten für die Trassenführung in Richtung Norden. Darin eingeschlossen sind der Kreisverkehr und die Anbindung an das neue Gewerbegebiet. Im Bau befindet sich derzeit die weitere Streckenführung von der Brücke über den Krebsbach in Richtung Rummeltshausen und der Einmündungsbereich von der alten Staatsstraße in den neuen Streckenabschnitt westlich von Rummeltshausen.

Die Bauarbeiten für die 2,1 Kilometer lange Trasse liegen laut Eisele voll im Zeitplan. Letztlich soll die Verkehrsfreigabe der Umgehungsstraße, die bei der Bürgerinitiative Krebsbachtal und beim Bund Naturschutz Erkheim auf starken Widerstand gestoßen ist, noch in diesem Jahr erfolgen. Eine Erleichterung für den Durchgangsverkehr und Anlieger soll es während der anstehenden Bauferien im August geben. Wie Ralf Eisele mitteilt, wird die Ortsdurchfahrt von Rummeltshausen ab Freitag, 7. August, für zwei Wochen geöffnet und damit befahrbar sein.

Mit Blick auf den Fortgang der Straßenbauarbeiten stehen die Asphaltierungsarbeiten im Vordergrund. Nach der Verkehrsfreigabe der Neubautrasse soll laut Ralf Eisele auch die alte Kreisstraße in Richtung Holzgünz saniert werden. Eine konkrete Terminplanung hierfür liegt allerdings noch nicht vor. Die alte Strecke wird dann künftig als Kreisstraße weiter bestehen.