Memmingen

Tennis in Corona-Zeiten: Keine „normalen Zuschauer“ auf der Anlage

Bei der „Offenen Memminger Stadtmeisterschaft“ achteten die Tennisspieler in Corona-Zeiten auch auf eine sachgerechte Begrüßung beziehungsweise Verabschiedung.

Bei der „Offenen Memminger Stadtmeisterschaft“ achteten die Tennisspieler in Corona-Zeiten auch auf eine sachgerechte Begrüßung beziehungsweise Verabschiedung.

Bild: Siegfried Rebhan

Bei der „Offenen Memminger Stadtmeisterschaft“ achteten die Tennisspieler in Corona-Zeiten auch auf eine sachgerechte Begrüßung beziehungsweise Verabschiedung.

Bild: Siegfried Rebhan

Matthias Klein, Vorsitzender des Tennisclubs Memmingen, nimmt Stellung zu kritischen Anfragen.
10.09.2020 | Stand: 15:27 Uhr

„Da sind aber ganz schön viele Zuschauer auf der Tennisanlage des TC Memmingen. Und das in Corona-Zeiten. Geht das denn eigentlich?“ Das dachten sich Bürger, die jetzt an der TCM-Anlage vorbeifuhren beziehungsweise -gingen. Dort wurde drei Tage lang die „Offene Stadtmeisterschaft“ ausgetragen.

Unsere Redaktion konfrontierte den Turnierleiter, TCM-Vorsitzenden Matthias Klein, mit diesen Fragen. Klein nahm wie folgt Stellung: „Beim Tennis war es bis zuletzt so, dass pro Spielerin und Spieler eine Bezugsperson als Begleitung gestattet war. Diese mussten natürlich auch eine Covid-19-Erklärung unterschreiben – mit Kontaktdaten zur Nachverfolgung.“

Hygieneregeln eingehalten

Zusätzlich seien am Samstag Spielerinnen und Spieler vor Ort gewesen, so Klein, die zwei Spiele gehabt und nach dem ersten Spiel nicht einfach kurz nach Hause hätten fahren können. Denn sie seien teilweise bis aus München gekommen. Diese Spielerinnen und Spieler hätten sich dann unter Einhaltung der Hygieneregeln auf der Anlage, ausschließlich im Freien, aufgehalten, betonte der TCM-Vorsitzende.

Schild am Eingang

Für Spielerinnen und Spieler sowie für deren Begleitpersonen, die sich vor der Meisterschaft in einem Risikogebiet aufgehalten hätten, wäre das Mitspielen beziehungsweise Mitwirken ohnehin verboten gewesen. Und ein Schild am Eingang zur Anlage habe deutlich darauf hingewiesen, dass für „ganz normale Zuschauer“ der Eintritt nicht erlaubt gewesen sei.