Unterallgäu

Tischtennis-Bezirksliga: Diese „Einser“ führen ihre Teams an

Daniel Haugg (rechts) trägt hier ein Fußball-Trikot des FC Barcelona. Er ist der „Lionel Messi des TSV Ottobeuren“ (Tischtennis-Bezirksligist).

Daniel Haugg (rechts) trägt hier ein Fußball-Trikot des FC Barcelona. Er ist der „Lionel Messi des TSV Ottobeuren“ (Tischtennis-Bezirksligist).

Bild: Siegfried Rebhan

Daniel Haugg (rechts) trägt hier ein Fußball-Trikot des FC Barcelona. Er ist der „Lionel Messi des TSV Ottobeuren“ (Tischtennis-Bezirksligist).

Bild: Siegfried Rebhan

Welche Spieler in Ottobeuren und Heimertingen, Erolzheim und Woringen auf der Spitzenposition in der Vereinsrangliste stehen.
Daniel Haugg (rechts) trägt hier ein Fußball-Trikot des FC Barcelona. Er ist der „Lionel Messi des TSV Ottobeuren“ (Tischtennis-Bezirksligist).
Von Peter Blum
22.01.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Nicht nur in der Bezirksoberliga wird richtig guter Tischtennissport betreiben, sondern auch schon eine Klasse darunter, in der Bezirksliga. Hier messen sich mit dem TSV Ottobeuren, dem FC Heimertingen, dem SV Erolzheim und dem TV Woringen gleich vier Vereine, deren Erste Mannschaften unter anderem gegen die besten Vereine aus dem Oberallgäu spielen, allen voran hier der SV Kempten. Angeführt werden die Mannschaften nicht nur von ihren Mannschaftsführern, sondern auch von den jeweiligen „Einsern“ in der Vereinsrangliste, die natürlich auch gegen die beiden Besten der gegnerischen Mannschaften ran müssen.

Er hat mit zwölf beim TSV Ottobeuren angefangen

Wir stellen sie nachfolgend vor:

Daniel Haugg, TSV Ottobeuren, 1593 TTR-Punkte: Er fing erst mit zwölf Jahren beim TSV Ottobeuren mit dem Tischtennissport an und hatte zum Saisonende 2008 erst einen einzigen Einsatz in der untersten Jugend-Kreisliga III vorzuweisen. Beim Spiel gegen die Jugend III aus Steinheim gewann er aber gleich zwei von drei Einzeln. Mit der Ottobeurer Jugend schaffte Haugg es bis in die Bezirksliga II, in der er zwei Jahre lang Stammspieler war. In der letzten Jugendsaison (2013/14) nahm Haugg mit den Einsätzen bei zwei Herrenmannschaften zusammengerechnet insgesamt an rekordverdächtigen 50 Verbandsspielen teil. Kein Wunder, dass er aufgrund des Trainingsfleißes schon 2016 Stammspieler der Ersten Herrenmannschaft und zur Rückrunde jetzt erstmals die Nummer eins wurde. Als bisherige Nummer zwei hatte Daniel Haugg bis zur Unterbrechung der Saison eine Bilanz von 6:4 Einzelsiegen.

Der FC Heimertingen ist am längsten in der Bezirksliga

Andreas Binder, FC Heimertingen, 1583 TTR-Punkte: Er kam zum Saisonbeginn 2018 vom TSV Rot an der Rot zum FC Heimertingen, der sich unter allen Vereinen am längsten in dieser Liga hält. Seine ersten beiden Siege nach der damaligen Neueinführung der deutschen Tischtennis-Rangliste (TTR) im Jahr 2005 stammen aus dem württembergischen Kreisklasse-A-Spiel zwischen Rot an der Rot und Mettenberg. Mit seinen Roter Mannschaftskollegen schaffte Binder noch den Aufstieg in die Bezirksklasse, bevor er dann zum FC wechselte. Zwei Siege bei vier Niederlagen stehen in der laufenden Saison für ihn zu Buche.

Michael Lösch, SV Erolzheim, 1656 TTR-Punkte: Er fing bereits mit acht Jahren mit dem Tischtennis an und spielte viele Jahre beim TV Kempten. Danach folgte eine lange Pause, weil andere sportliche Winteraktivitäten im Vordergrund standen. Erst 2011 aktivierte ihn sein neuer Heimatverein und ließ ihn beim Kreisliga-Spiel gegen den SV Ringschnait an den Tisch. Bis zum Sommer 2014 spielte der SV Erolzheim in Baden-Württemberg, danach wechselte der Verein – wie zuvor andere Vereine aus dem Illertal auch schon – in den Bayerischen Tischtennis-Verband. 2018 folgte mit Michael Lösch der Aufstieg in die Bezirksliga, in der er in dieser Saison bisher eine Bilanz von 5:3 vorzuweisen hat.

Auch sein Vater ist beim TV Woringen aktiv

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Moritz Brenner, TV Woringen, 1533 TTR-Punkte: Als Aufsteiger in die Bezirksliga hat wohl Moritz Brenner den schwierigsten Stand. Erst vor einem Jahr aus der Jugend gekommen, ist er die zweitjüngste Nummer eins eines Vereins im Kreis. Noch für den SC Vöhringen in der Jugend spielend, machte er bei den Einzelmeisterschaften des Bezirks Ulm im Oktober 2013 seine ersten Spiele. Da sein Vater schon viele Jahre beim TV aktiv ist, wechselte Moritz Brenner zum Saisonbeginn nach Woringen. Drei Jahre zuvor war er dort schon Vereinsmeister geworden. 1:5 lautet bisher seine Bilanz beim Tabellenletzten, wobei die Woringer bislang nur gegen drei Spitzenmannschaften der Liga gespielt haben.