Tischtennis

Tischtennis: Das sind die besten Spieler der Bezirksklasse A

Armin Machunze ist die Nummer eins beim TSV Buxheim – und gleichzeitig auch Leiter der Tischtennis-Abteilung.

Armin Machunze ist die Nummer eins beim TSV Buxheim – und gleichzeitig auch Leiter der Tischtennis-Abteilung.

Bild: Siegfried Rebhan

Armin Machunze ist die Nummer eins beim TSV Buxheim – und gleichzeitig auch Leiter der Tischtennis-Abteilung.

Bild: Siegfried Rebhan

Er ist Abteilungsleiter und auch Nummer eins seines Vereins: Spieler wie Armin Machunze vom TSV Buxheim führen die Teams in der Bezirksklasse A.
Armin Machunze ist die Nummer eins beim TSV Buxheim – und gleichzeitig auch Leiter der Tischtennis-Abteilung.
Von Peter Blum
02.02.2021 | Stand: 15:00 Uhr

29 Tischtennis-Vereine nehmen im Spielkreis Unterallgäu-West am Verbandsrundenbetrieb teil – oftmals sogar mit mehreren Mannschaften. Davon haben es bei den Herren nur neun Vereine geschafft, eine Mannschaft oberhalb der Kreisebene, also in Bezirks- oder Verbandsligen, und damit höherklassig spielen zu lassen.

Für viele Vereine wäre es somit schon ein riesiger Erfolg, in der höchsten Bezirksklasse (A; frühere Bezeichnung: Kreisliga I) spielen zu können. Dort tummelt sich unter anderem die Erste Mannschaft des SV Tannheim, die am längsten in dieser Liga spielt. Zum Herbst 2018 stießen die Ersten Mannschaften des TSV Buxheim, ein Jahr später der ASV Fellheim und zuletzt der SV Dettingen als Aufsteiger hinzu.

Machunze ist einer von drei Abteilungsleitern, die auch Nummer eins sind

Die besten Spieler dieser Vereine stellen wir im Folgenden vor:

Armin Machunze, TSV Buxheim (TTR-Wert: 1533): Er ist einer von nur drei Abteilungsleitern im Kreis, die auch in ihrem jeweiligen Verein die Nummer eins sind. Die beiden anderen sind Hugo Braun vom SV Ungerhausen und Peter Denlöffel vom TV Erkheim. Armin Machunze fing schon vor rund 40 Jahren als Jugendlicher beim TSV Buxheim an, Tischtennis zu spielen. Nach der Auflösung der Buxheimer Herrenmannschaft wechselte er zum FC Heimertingen.

Für Heimertingen in der damaligen Bezirksliga III bestritt er auch das erste für den neu eingeführten TTR-Wert relevante Spiel – mit zwei Siegen gegen den SSV Wildpoldsried im Jahr 2009. Bereits 2002 hatte Armin Machunze die Abteilungsleitung in seinem Heimatverein übernommen. Er brachte nach einer jahrelangen erfolgreichen Jugendarbeit den TSV Buxheim im Jahr 2012 wieder mit einer Herrenmannschaft zurück in den Spielbetrieb. Zwei Jahre später wechselte er selber zurück nach Buxheim. Obwohl Machunze in der abgebrochenen Vorrunde fünf Einzelsiege bei drei Niederlagen vorzuweisen hat, liegt seine Mannschaft momentan am Tabellenende.

Thomas Weber ist in Tannheim Rekordvereinsmeister

Thomas Weber, SV Tannheim (TTR-Wert: 1529): Bis auf zwei Jahren in der Bezirksliga III spielt der SV Tannheim seit dem Beginn der TTR-Aufzeichnung 2005 immer in der obersten Kreisliga. Damals war er noch im zweiten Paarkreuz aktiv. Der heutige Rekordvereinsmeister, der seit etwa 40 Jahren immer für seinen Heimatverein an den Tisch gegangen ist, ist erst seit zwei Jahren die Nummer eins seines Vereins. Sein erstes TTR-relevantes Spiel bestritt er bei der Niederlage gegen den noch jungen Andreas Betz vom TV Boos, der heuer zur Rückrunde in der Verbandsoberliga aufschlägt. 3:5 lautet seine Bilanz in der aktuellen Saison.

Wer gegen Peter Dorn aus Fellheim gewinnt, hat offensiv was drauf

Peter Dorn, ASV Fellheim (TTR-Wert: 1660): Rund 50 Jahre spielt der Fellheimer schon Tischtennis. Mit seinem Heimatverein schaffte es Dorn 2012 in die Bezirksliga II. Zwei Jahre später durfte er sich mit seiner Mannschaft Schwäbischer Seniorenmeister nennen. Mit den langen Noppen auf seinem Schläger hat sich Peter Dorn als bester Abwehrspieler im Kreis spezialisiert.

Ein Sieg gegen Peter Dorn gilt im Kreis noch immer als Zeichen dafür, dass man es als Angriffsspieler verdient hat, höherklassig spielen zu können. Zwei Niederlagen im ersten TTR-Spiel des ASV gegen den TV Immenstadt in der Bezirksliga III im Jahr 2005 stehen für Dorn zu Buche. Von 2016 bis 2019 spielte er für den SV Steinheim, doch seit eineinhalb Jahren ist er wieder zurück beim ASV und mit seiner bisher makellosen Einzelbilanz von 8:0 ein Garant für den Mittelfeldplatz seiner Mannschaft.

Radomir Chanecka, SV Dettingen (TTR-Wert: 1663): Der Slowake kam der Arbeit wegen nach Deutschland und wurde 2018 von einem Arbeitskollegen auf Tischtennis angesprochen. Und so kam Chanecka, der zuvor in der Slowakei schon höherklassig gespielt hatte, zum SV Dettingen und damit zunächst in die zweitniedrigste Klasse, die Kreisliga III (heute: Bezirksklasse C). Doch Dettingen ist bekannt dafür, dass dort derzeit eine der besten Jugendarbeiten im Kreis geleistet wird. Zusammen mit diesen Jugendlichen, allen voran der Nummer zwei im Verein, Fabian Aumann, holte Chanecka zwei Jahre hintereinander den Meistertitel.

Durch seine bisher ebenfalls makellose Bilanz von 8:0 Siegen (das Spitzenduell gegen Peter Dorn steht noch aus) hat Dettingen in dieser Saison wohl nichts mit dem Abstieg zu tun.