Neue Turnhalle in Lautrach

Turnhallen-Projekt in Lautrach ist einen großen Schritt weiter

Die Gemeinde Lautrach hat dem TSV Lautrach/Illerbeuren für den Neubau einer Zweieinhalbfach-Turnhalle einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro zugesagt. Die Gemeinde Kronburg will sich „in einem bestimmten Rahmen“ auch an dem Projekt finanziell beteiligen. Die alte Mehrzweckhalle (Bild) soll abgerissen werden.

Die Gemeinde Lautrach hat dem TSV Lautrach/Illerbeuren für den Neubau einer Zweieinhalbfach-Turnhalle einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro zugesagt. Die Gemeinde Kronburg will sich „in einem bestimmten Rahmen“ auch an dem Projekt finanziell beteiligen. Die alte Mehrzweckhalle (Bild) soll abgerissen werden.

Bild: Franz Kustermann

Die Gemeinde Lautrach hat dem TSV Lautrach/Illerbeuren für den Neubau einer Zweieinhalbfach-Turnhalle einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro zugesagt. Die Gemeinde Kronburg will sich „in einem bestimmten Rahmen“ auch an dem Projekt finanziell beteiligen. Die alte Mehrzweckhalle (Bild) soll abgerissen werden.

Bild: Franz Kustermann

Der Gemeinderat stellt dem Sportverein 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Wie die vollständige Finanzierung der Turnhalle aussehen wird, ist aber noch unklar.
16.09.2020 | Stand: 12:34 Uhr

Der TSV Lautrach/Illerbeuren ist der Realisierung seines Wunschprojekts – dem Bau einer neuen Zweieinhalbfach-Turnhalle in Lautrach – ein gewaltiges Stück näher gekommen: In seiner jüngsten Sitzung hat der örtliche Gemeinderat dem Sportverein für den Neubau einer Sporthalle einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro zugesagt – „vorbehaltlich der gesicherten Finanzierung des 4,5-Millionen-Projektes und der Einigung über den späteren Unterhalt“.

Geht es nach der Gemeinde Lautrach, könnte der Startschuss für das Projekt bereits im kommenden Jahr fallen. „Wann aber tatsächlich der Bagger rollt, das kann vielleicht nächstes Jahr sein. Vielleicht dauert es auch noch etwas länger“, sagt Bürgermeister Reinhard Dorn.

Lautracher Bürgermeister Dorn erhofft sich Millionen-Zuschuss auch aus Kronburg

Zunächst sei es wichtig, dass die Gesamtfinanzierung funktioniert. „Es wäre natürlich schön, wenn das die gleiche Summe wäre“, meinte Dorn zu den Zuschuss-Erwartungen von der Nachbargemeinde Kronburg, „Dann wären die Probleme alle gelöst.“

1,5 Millionen Euro werden aber wohl nicht von Kronburg kommen, mutmaßt der Rathauschef. Auch Lautrach habe den zugesagten Zuschuss nicht „auf der hohen Kante“. Zum Großteil werde man den Betrag „finanzieren“ müssen, so Dorn. Ob es bei den geplanten rund 4,5 Millionen Euro bleibt, wie von Architekt Dieter Brüggemann berechnet, würden erst die Ausschreibungen zeigen.

Beschluss im Gemeinderat: Kronburg will sich finanziell am Bau der Turnhalle beteiligen - mit welchem Betrag ist aber noch unklar

Beim TSV kommen aktuell 433 Mitglieder aus der Gemeinde Lautrach, 511 Mitglieder aus Kronburg und 229 aus anderen Gemeinden. Aus diesem Grund will sich auch die Gemeinde Kronburg an dem ehrgeizigen Projekt beteiligen: Laut Bürgermeister Hermann Gromer wurde ein entsprechender Beschluss bereits in nichtöffentlicher Sitzung vom Gemeinderat gefasst.

Über Form und Höhe soll erst bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 1. Oktober öffentlich informiert werden. Gromer sagt: „Die Gemeinde Kronburg wird sich in einem bestimmten Rahmen mit an der Halle beteiligen.“ Als Voraussetzung müsse allerdings das Projekt stehen und die Finanzierung gesichert sein.

Wie TSV-Vorsitzender Alexander Heintze mitteilt, werden die Mitglieder in der Ende September erscheinenden Vereinszeitung über den Bau der neuen Sporthalle ausführlich informiert. Bereits in der kommenden Woche trifft sich die Vorstandschaft zu einem Beratungsgespräch beim Bayerischen Landessportverband (BLSV).

Die Finanzierung ist noch nicht geklärt - Suche nach Sponsoren läuft

Zudem müsse der Verein die Finanzierung noch vollständig klären. Derzeit sei man auf der Suche nach Spendern und Sponsoren. Bei einem Termin mit dem Architekten sollen letzte Details der Planung „nochmals optimiert“ werden. Möglicherweise notwendige Änderungen hingen auch von den Gesprächen mit dem BLSV ab.

Laut Heintze muss in diesem Jahr noch der Antrag für das BLSV-Förderprogramm gestellt werden. Wenn die Finanzierung gesichert ist, seien hier 50 Prozent der förderfähigen Baukosten (nicht enthalten sind die Kosten für den Abbruch der alten Halle) als Zuschuss zu erwarten und zusätzlich 20 Prozent als zinsgünstiges Darlehen.

Vor einer endgültigen Entscheidung will der Vorsitzende aber eine Mitgliederversammlung einberufen, die über den Bau der neuen Sporthalle abstimmen müsse. Der nächste Schritt wäre im kommenden Jahr die Erstellung der Ausführungsplanung. Ende des kommenden Jahres oder Anfang 2022 könnten dann die Bagger anrücken. Architekt Brüggemann rechnet mit einer reinen Bauzeit von zwölf bis 14 Monaten für das 45 mal 23 Meter große Bauwerk.