Straßenverkehr im Unterallgäu

Zahlreiche Unfälle im Unterallgäu am Sonntag und Montag: Hoher Sachschaden

Unter anderem wegen des schwierigen Wetters ab Sonntag kam es auf den Straßen im UNterallgäu vermehrt zu Unfällen.

Unter anderem wegen des schwierigen Wetters ab Sonntag kam es auf den Straßen im UNterallgäu vermehrt zu Unfällen.

Bild: Thomas Heckmann (Symbolbild)

Unter anderem wegen des schwierigen Wetters ab Sonntag kam es auf den Straßen im UNterallgäu vermehrt zu Unfällen.

Bild: Thomas Heckmann (Symbolbild)

Das Wetter hat es den Autofahrern im Unterallgäu am Sonntag und Montag nicht leicht gemacht. Verletzt haben sich glücklicherweise nur wenige.
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Von Allgäuer Zeitung
07.02.2022 | Stand: 13:33 Uhr

Im Landkreis Unterallgäu ist es am Sonntag und Montag zu mehreren Verkehrsunfällen mit teils hohen Schadenssummen gekommen, wie die Polizei berichtet. Hier eine Zusammenfassung der Geschehnisse:

Unfall in Erkheim auf schneeglatter Straße

Am frühen Montagmorgen kam ein 22-Jähriger aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte bei Erkheim von der Fahrbahn ab. Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt etwa 7500 Euro, der Fahrer blieb unverletzt und kümmerte sich selbst das Abschleppen seines Autos.

Zahlreiche Verkehrsunfälle auf den Autobahnen – insgesamt 33.500 Euro Sachschaden

  • Mindelheim: Ein 21-Jähriger ist am Montagmorgen mit seinem Auto auf der A96 in Richtung München gefahren und kam wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Überholen kurz vor der Anschlussstelle Mindelheim ins Schleudern. Das Fahrzeug prallte rückwerts gegen die Mittelleitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, es entstand ein Schaden von 5000 Euro.
  • Buchloe: Ein 52-Jähriger Autofahrer hat in der Nach von Sonntag auf Montag auf der A96 Richtung Lindau bei schneebedeckter Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist gegen einen Kleintransporter geschlittert. Verletzt wurde dabei niemand, beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenprall noch fahrtüchtig. Es entstand ein Schaden von etwa 1500 Euro.

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Tipps von der Polizei: So kommen Autofahrer sicher durch den Winter

  • Buxheim: Ein 29-Jähriger Sachse ist am Sonntagabend mit seinem Gespann auf der A7 Richtung Norden gefahren, als auf der Überleitung zur A96 plötzlich eine starke Windböe seinen Hänger erfasst hat. Der 29-Jährige verlor dadurch die Kontrolle über sein Auto, der Hänger riss ab und sein Auto schleuderte herum und prallte gegen die Leitplanke. Beim Unfall verletzte sich niemand, das Auto musste allerdings mit Totalschaden abgeschleppt werden. Es entstand ein Schade von 12.000 Euro. Zudem war der linke Fahrstreifen der Überführung für etwa eine Stunde gesperrt.
  • Fellheim: Ein Lkw-Fahrer ist am Sonntagmittag auf der A7 auf Höhe des Parkplatzes Brühl-Ost einem Fiat aufgefahren. Der 54-jährige Fernfahrer hatte zu spät erkannt, dass das Auto vor ihm stark abbremste. Das vorfahrende Auto wurde durch den Aufprall auf ein weiteres Fahrzeug aufgeschoben, glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Es entstand ein Schaden von etwa 12.000 Euro.
  • Mindelheim: Das Auto eines 57-Jährigen hat am Sonntag auf der A96 Richtung Lindau die Heckstoßstange verloren. Das nachfolgende Auto konnte nicht mehr ausweichen. Es entstand ein Schaden von 1.500 Euro.
  • Illertissen: Ein Autofahrer aus Neu-Ulm hat auf dem Weg nach Füssen am Sonntagmorgen auf der A7 wegen eines starken Windstoßes seine mit Ski beladene Dachbox verloren. Zwei nachfolgende Autofahrer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren in die Box. Die wurde dadurch vollständig zerstört. An beiden beteiligten Autos entstand ein Schaden von 1500 Euro.

Verkehrsunfall in Türkheim mit Sachschaden

Am Montagmorgen ist eine 31-jährige Autofahrerin auf der Kreisstraße MN10 einem Bus aufgefahren. Sie hatte zu spät bemerkt, dass der Busfahrer an der engen Stelle anhielt, um einem entgegenkommenden Bus beim Abbiegen mehr Raum zu geben. Im Bus waren zum UNfallzeitpunkt keine Fahrgäste. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden, die Verursacherin erwartet nun ein Bußgeld.

Zusammenstoß nach starkem Wind bei Rammingen

Ein 55-Jähriger Autofahrer ist am Sonntagabend zwischen Rammingen und Tussenhausen gegen den umgekippten Hänger eines entgegenkommenden 22-Jährigen gefahren. Der Wind hatte den Hänger während der Fahrt erfasst und umgeworfen. Das Auto des 55-Jährigen erlitt einen Totalschaden, der Anhänger und der ziehende Pkw blieben fahrbereit. Der Sachschaden beläuft sich auf 6.500 Euro.

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