Einige Polizei-Einsätze

Autofahrer trotz starken Regens zu schnell unterwegs - mehrere Unfälle auf der A7 bei Memmingen

Bei starkem Regen haben sich am Sonntag auf der A7 bei Memmingen mehrere Unfälle ereignet, zu denen Polizei und Feuerwehr ausrücken mussten.

Bei starkem Regen haben sich am Sonntag auf der A7 bei Memmingen mehrere Unfälle ereignet, zu denen Polizei und Feuerwehr ausrücken mussten.

Bild: Stefan Puchner, dpa (Symbolbild)

Bei starkem Regen haben sich am Sonntag auf der A7 bei Memmingen mehrere Unfälle ereignet, zu denen Polizei und Feuerwehr ausrücken mussten.

Bild: Stefan Puchner, dpa (Symbolbild)

Wegen des starken Regens haben sich am Sonntag auf der A7 rund um Memmingen gleich mehrere Unfälle ereignet. Der Polizei-Überblick.
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Von Allgäuer Zeitung
07.06.2021 | Stand: 13:01 Uhr

Wegen Aquaplanings haben sich am Sonntag mehrere Unfälle auf der A7 bei Memmingen ereignet. Die Polizei musste mehrfach ausrücken - verletzt wurde zum Glück niemand ernsthaft.

Auch ab Montagmittag und die folgenden Tage warnt der Wetterdienst vor Starkregen im Allgäu. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig unterwegs sein und ihre Geschwindigkeit anpassen. Der Überblick über die regenbedingten Unfälle am Sonntag.

  • Der erste Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen auf der A7 bei Dettingen. Ein 74-jähriger Autofahrer kam in Fahrtrichtung Ulm zwischen Berkheim und Altenstadt ins Schleudern und prallte gegen die rechte Seitenleitplanke. Der Grund war laut Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit bei starkem Regen. Durch die Wucht des Aufpralls entstand ein erheblicher Schaden an der Fahrzeugfront von etwa 20.000 Euro. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, der Unfallverursacher blieb unverletzt. An der Seitenleitplanke entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Die Absicherung der Unfallstelle übernahmen die Feuerwehren von Altenstadt und Erolzheim. Gegen den Unfallverursacher leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein.

Mehrere Unfälle auf der A7 bei Memmingen wegen Aquaplanings

  • Am Sonntagabend fuhr ein 20-Jähriger auf der A7 in Richtung Füssen. Zwischen den Anschlussstellen Woringen und Bad Grönenbach kam er bei starkem Regen ins Schleudern, prallte zwei Mal gegen die Mittelleitplanke und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Da er und seine vier Mitfahrer angeschnallt waren, wurde niemand verletzt. Der Gesamtschaden beträgt laut Polizei rund 18.000 Euro. Bei der Absicherung der Unfallstelle unterstützte die Feuerwehr Woringen. Für die Bergung des Unfallfahrzeugs musste der rechte Fahrstreifen für etwa eine Stunde gesperrt werden. Die Autobahnpolizei Memmingen leitete gegen den Unfallverursacher ein Bußgeldverfahren ein.

  • Ebenfalls am Sonntagabend war ein 34-Jähriger auf der A7 in Richtung Ulm unterwegs. Kurz nach dem Autobahnkreuz Memmingen kam er bei starkem Regen ins Schleudern und prallte frontal in die Mittelleitplanke. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr Memmingen sicherte die Unfallstelle ab. Der Verkehr wurde über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 6.600 Euro. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

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