Fußball

Vier Corona-Fälle beim FC Memmingen

Corona, Corona, Corona: Auch beim FC Memmingen sind das Virus und dessen Auswirkungen nach wie vor die dominierenden Themen.

Corona, Corona, Corona: Auch beim FC Memmingen sind das Virus und dessen Auswirkungen nach wie vor die dominierenden Themen.

Bild: Wolfgang Radeck

Corona, Corona, Corona: Auch beim FC Memmingen sind das Virus und dessen Auswirkungen nach wie vor die dominierenden Themen.

Bild: Wolfgang Radeck

Was die betroffenen Spieler machen und wie es für den Fußball-Regionalligisten weitergeht.
Corona, Corona, Corona: Auch beim FC Memmingen sind das Virus und dessen Auswirkungen nach wie vor die dominierenden Themen.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
17.11.2020 | Stand: 15:34 Uhr

Zu den drei bereits vermeldeten Covid-19-Fällen Anfang des Monats ist beim Fußball-Regionalligisten FC Memmingen (FCM) vor Kurzem noch ein weiterer Spieler hinzugekommen. „Er ist eine Woche mit Fieber flachgelegen, und es ging ihm nicht gut“, teilte Sportlicher Leiter Thomas Reinhardt mit. Mittlerweile sei die Krankheit abgeklungen, der betroffene Fußballer habe jetzt ein negatives Testergebnis erhalten.

Ob die Ansteckung innerhalb der Mannschaft oder auf anderem Weg passierte, ließ sich nicht nachvollziehen. Im schulischen Umfeld des betroffenen Spielers hatte es zuvor bereits Infektionen gegeben. Deshalb war Mitte Oktober bereits das Heimspiel gegen den SV Wacker Burghausen vorsorglich vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) abgesetzt worden.

Keine weiteren Begegnungen

Nach der letzten Übungseinheit am Wochenende vor dem staatlich verordneten Trainings- und Spielverbot ab 2. November hatten sich zunächst drei Fußballer nach Positivtests beim FCM gemeldet. Seit dem jüngsten Training gab es aber keine weiteren Begegnungen mehr. „Allen anderen Spielern geht es, soweit ich weiß, auch gut“, berichtet Reinhardt.

Telefonisch und über soziale Medien wird Kontakt gehalten. Diese Woche gibt es eine Videokonferenz, in welcher der Vorstand die Spieler und den Trainerstab des Regionalliga- und U 21-Kaders über die aktuelle Lage und – soweit möglich – weitere Planungen informieren will.

Wie berichtet, hat der BFV für alle Spielklassen im Landesverband die vorzeitige Winterpause ausgerufen und den Spielbetrieb mindestens bis 31. Dezember eingestellt – unabhängig davon, was nach dem November-Lockdown wieder möglich wäre.

Klage angedroht

14 der noch verbliebenen 17 bayerischen Viertliga-Clubs hatten sich für die vorzeitige Winterpause ausgesprochen, selbst wenn die Regionalliga wie beispielsweise die West-Staffel als Profiliga eingestuft würde und weiterspielen dürfte. Die SpVgg Bayreuth hatte zwar noch eine Klage gegen die BFV-Entscheidung angedroht, aber seitdem ist davon nichts mehr zu hören.

Der ebenfalls professionell aufgestellte FC Schweinfurt war bei den Befürwortern der vorgezogenen Winterpause und hat nun vorgeschlagen, nach Möglichkeit im Februar wieder zu starten – mit dem Vorrang von Punkt- vor den Ligapokalspielen. Und auch mit einer gewissen Flexibilität, dass Vereine auch später beginnen könnten, wenn es die Witterungs- und Platzverhältnisse es zu diesem Zeitpunkt vor Ort noch nicht zuließen.