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Justiz

Vor Gericht geht es um ein Mordspalaver, Schmarrn und „a bissle Blödsinn“

Einsatzzentrale Polizeipräsidium Kempten

Rund 100.000 Notrufe gehen in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums in Kempten jedes Jahr ein. Immer wieder missbrauchen Menschen auch den Notruf – wie jüngst ein Unterallgäuer, der sich nun vor Gericht verantworten musste.

Bild: Matthias Becker

Rund 100.000 Notrufe gehen in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums in Kempten jedes Jahr ein. Immer wieder missbrauchen Menschen auch den Notruf – wie jüngst ein Unterallgäuer, der sich nun vor Gericht verantworten musste.

Bild: Matthias Becker

Ein Mann steht vor dem Amtsgericht in Memmingen, weil er den Notruf missbraucht haben soll. Doch das ist nicht der einzige Vorwurf.
18.08.2021 | Stand: 12:31 Uhr

Es ist eine ungewöhnliche Kombination, die jüngst vor dem Memminger Amtsgericht verhandelt wurde. Zwei Angelegenheiten, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören, aber dennoch eine Verbindung haben – nicht nur, weil es sich um denselben Angeklagten handelte. Dem Mann wurde vorgeworfen, einen Fußgänger mit dem Auto angefahren und neun Monate später den Polizeinotruf missbraucht zu haben. Vor Gericht brachte der 68-Jährige den Staatsanwalt regelrecht auf die Palme.

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