Nachgefragt

Was passiert mit der Klostermühle?

Bürgeranfragen Buxheim

Die dicken Mauern der Buxheimer Klostermühle haben dem Verfall getrotzt. Im Frühjahr soll der Umbau zu einem Wohngebäude starten.

Bild: Armin Schmid

Die dicken Mauern der Buxheimer Klostermühle haben dem Verfall getrotzt. Im Frühjahr soll der Umbau zu einem Wohngebäude starten.

Bild: Armin Schmid

Die Buxheimer sprechen in Ratssitzung Themen von der fehlenden Bankfiliale bis zum Friedhof an.
04.11.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Während der Bürgeranfragen in der jüngsten Ratssitzung in Buxheim betonte Peter Hartmann, dass Buxheim nicht nur von den Salesianern verlassen wurde, sondern auch von der Raiffeisenbank. Dass es nun weder einen Kontoauszugsdrucker noch einen Geldautomaten gibt, sei nicht akzeptabel.

Die Argumente des Bürgermeisters

Bürgermeister Wolfgang Schmidt sah dies genauso: Leider habe sich die Raiffeisenbank schrittweise verabschiedet. „Dabei haben wir konkrete Angebote gemacht“. Den Geldautomaten hätte man laut Schmidt im Dorfladen unterbringen können. Dazu habe es sogar einen Ortstermin gegeben. Platz wäre also da gewesen. Schmidt sagte, dass man noch einmal bei der Raiffeisenbank nachhaken werde, ob es nicht doch eine Möglichkeit für ein Angebot zum Geld abheben geben kann. Es gebe in Buxheim noch genügend Menschen, die das nutzen würden.

Peter Hartmann sollte zudem wissen, wie es mit der alten Mühle weitergeht. Der Bürgermeister antwortete, dass die Klostermühle auf jeden Fall umgestaltet wird. „Dort werden neue Wohnungen entstehen“. Schmidt ging davon aus, dass es mit der Umsetzung im Frühjahr los geht. Zu Verzögerungen haben demnach wasserrechtliche Themen und der Denkmalschutz geführt.

Thema: zu wenige Wohnungen

Kilian Krautsch bemängelte, dass es in Buxheim zu wenig Wohnungen für junge Leute und Singles gibt. Der Bürgermeister sah dies auch so und sagte zu, dass man dies bei der Ausweisung von Baugrund künftig stärker beachten wird.

Patrick Weiß bemängelte, dass die Straßen teilweise in einem schlechten Zustand sind und dass sich bereits Schlaglöcher gebildet haben. Der Bürgermeister fügte an, dass man teilweise alte und noch sanierungsbedürftige Straßen hat. Der Bauhof werde das Thema angehen.

Unkraut und die Bekämpfung

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Alfred Jeckle berichtete, dass die Wege im Friedhof in einem schlechten Zustand und von Unkraut befallen sind. Der Bauhofleiter Jörg Steinhage fügte dazu an, dass man das Unkraut mit Heißdampf bekämpfen und dass man freigewordene Grabstellen begrünen wird. Dies sollte für die entsprechende Abhilfe sorgen. Wolfgang Schmidt ergänzte, dass auch das neue Wegekonzept für den Friedhof weitere Verbesserung bringen wird. (sar)