Niederrieden

Wasserknappheit soll ein Ende haben

Die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Niederrieden soll stabiler werden. Das Bild zeigt das Einpflügen der neuen Verbundleitung zwischen Bergbrunnen und dem bestehenden Hochbehälter.

Die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Niederrieden soll stabiler werden. Das Bild zeigt das Einpflügen der neuen Verbundleitung zwischen Bergbrunnen und dem bestehenden Hochbehälter.

Bild: Armin Schmid

Die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Niederrieden soll stabiler werden. Das Bild zeigt das Einpflügen der neuen Verbundleitung zwischen Bergbrunnen und dem bestehenden Hochbehälter.

Bild: Armin Schmid

Niederrieden bekommt neue Leitungen und einen neuen Hochbehälter. Warum der Bürgermeister dennoch keine Entwarnung gibt.
15.12.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Der Niederrieder Trinkwasserbedarf soll nach der Wasserknappheit im Frühsommer dieses Jahres weiter in stabile Bahnen gelenkt werden. Eine Verbundleitung zwischen Bergbrunnen und Hochbehälter, die vor Kurzem bereits eingepflügt wurde, soll zur weiteren Stabilisierung der Wasserversorgung beitragen.

Zudem wird der Niederrieder Gemeinderat einen neuen Hochbehälter bauen lassen. Der neue Hochbehälter soll direkt oberhalb des bisherigen Wasserreservoirs an der Otterwaldstraße entstehen. Der alte Hochbehälter soll ebenfalls noch erhalten bleiben. Die Investitionskosten liegen wohl bei rund 1,5 Millionen Euro.

Laut Bürgermeister Michael Büchler sollen rund 320 000 Euro an Fördergeldern fließen. Der Förderantrag ist schon genehmigt. Büchler zufolge steht die Baugenehmigung durch das Landratsamt noch aus. „Dann kann es losgehen.“

Fassungsvermögen von 800 Kubikmetern

Wenn alles glatt läuft, könnte der neue Hochbehälter schon Ende 2021 an das Versorgungsnetz angeschlossen werden. Der neue Wasserspeicher soll ein gesamtes Fassungsvermögen im Bereich von 800 Kubikmetern Trinkwasser haben.

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Trinkwasser-Situation hat sich entschärft

Die angespannte Lage bei der Trinkwasserversorgung der Niederrieder Bürger habe sich im Sommer verbessert. Michael Büchler betonte, dass es seit Mai keine Versorgungsengpässe mehr gegeben hat. Im Frühsommer hatte der Wasserzulauf von rund 400 Kubikmeter pro Tag teilweise nicht mehr zur Deckung des Wasserverbrauchs ausgereicht.

Leitungsnetz auf Wasserrohrbrüche untersucht

Letztlich wurde auch das gesamte Leitungsnetz auf Wasserrohrbrüche hin untersucht. Lokalisiert wurde dabei eine Wasserverluststelle, an der täglich 60 Kubikmeter Wasser ausgelaufen sind. Laut Bürgermeister hat der Wasserrohrbruch das Fass dann sprichwörtlich zum Überlaufen gebracht. Derzeit sei die Situation bei der Wasserversorgung aber stabil.

Entwarnung könne man trotzdem nicht geben. Michael Büchler betonte, dass man weiterhin an der Verbesserung der Gesamtsituation arbeiten müsse. Weitere Stabilität soll daher eine Verbundleitung bringen, die in den vergangenen Wochen hergestellt wurde. Es handelt sich dabei um eine direkte Anbindung zwischen dem Bergbrunnen und dem bestehenden Hochbehälter.