Buxheim

Wie Phönix aus der Asche

Feuerwehr In Buxheim ist am Wochenende das neue Gebäude der Floriansjünger feierlich eröffnet worden
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Von Armin Schmid
02.06.2019 | Stand: 14:56 Uhr

Wie Phönix aus der Asche ist das neue Buxheimer Feuerwehrhaus entstanden. „Ein Albtraum geht zu Ende und ein neuer Traum beginnt“, betonte Bürgermeister Wolfgang Schmidt (CSU) während der feierlichen Eröffnung des neuen Feuerwehrdomizils.

Schmidt erinnerte an die tragischen Ereignisse am Ostermontag 2016, als das damalige Feuerwehrhaus niederbrannte und samt Inventar und Gerätschaften komplett zerstört wurde. Rund drei Jahre nach diesem Schreckensereignis konnten die neuen Räumlichkeiten nach der Segnung durch den Schulleiter des Marianums, Pater Erhard Staufer, nun ihrer Bestimmung übergeben werden.

Laut Bürgermeister sind rund 2,5 Millionen Euro an Baukosten angefallen. Damit habe man den ursprünglichen Kostenrahmen eingehalten. „Bei der derzeitigen Baupreisentwicklung ist das keine Selbstverständlichkeit.“ Rund 1,5 Millionen Euro muss die Gemeinde Buxheim für das neue Feuerwehrhaus in Verlängerung der Rudolf-Diesel-Straße selbst schultern. „Das ist ein überschaubarer Betrag und gut angelegtes Geld.“

An Fördermitteln hat die Regierung von Schwaben rund 246 000 Euro beigesteuert und der Landkreis 45 000 Euro. Der Rest waren Versicherungsgelder aus dem Brandfall und auch zahlreiche Spenden. Schmidt dankte zahlreichen Feuerwehren für die Unterstützung während dieser schweren Zeit und auch den zahlreichen Spendern.

Durchs Festprogramm führten Vorsitzender Klaus Hofmann und Sophia Streck, die für die zahlreichen französischen Gäste übersetzte. Kommandant Wolfgang Schropp betonte, dass sich eineinhalb Jahre Planungszeit und eineinhalb Jahre Bauzeit gelohnt hätten. Letztlich ist auf dem rund 4000 Quadratmeter großen Grundstück ein modernes und funktionelles Feuerwehrgerätehaus entstanden. Die Nutzfläche beträgt laut Architekt Dietmar Hiemer rund 985 Quadratmeter. Das alte Feuerwehrhaus hatte nur 350 Quadratmeter.

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Zudem stehen im Außenbereich rund 2200 Quadratmeter befestigte Fläche für Übungen und praktische Schulungen bereit. „Es ist Euer Verdienst und Euer Feuerwehrhaus“, bekräftigte Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek (CSU). Man könne den Buxheimer Feuerwehrmitgliedern für das ehrenamtliche Engagement nur großen Respekt zollen. Landrat Hans-Joachim Weirather (Freie Wähler) erläuterte, dass mit Teamgeist und engagiertem Miteinander ein großes Werk fertiggestellt worden sei.

Das neue Feuerwehrgerätehaus ist etwa 40 Meter lang. Darin enthalten sind vier Fahrzeughallen mit den entsprechenden Stellplätzen für die Feuerwehrfahrzeuge. Entstanden sind eine Atemschutzwerkstatt, Besprechungsraum, Jugendraum und ein Bürobereich. Im Obergeschoss ist ein Schulungsraum integriert.

Der Bürgermeister der französischen Partnergemeinde St. Denis-d‘Anjou, Roger Guedon, gratulierte zu einem „mustergültigen und massiv gebauten Feuerwehrhaus“ und überreichte als Einweihungsgeschenk eine Lithografie.

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