Vollsperrung

Wohnwagen brennt auf der A96 aus

Nur noch das Gerippe ist von dem ausgebrannten Wohnwagen übrig geblieben.

Nur noch das Gerippe ist von dem ausgebrannten Wohnwagen übrig geblieben.

Bild: Siegfried Rebhan

Nur noch das Gerippe ist von dem ausgebrannten Wohnwagen übrig geblieben.

Bild: Siegfried Rebhan

Fahrer konnte Hänger gerade noch rechtzeitig abkoppeln
11.09.2020 | Stand: 08:08 Uhr

Nur noch Schrottwert hat ein Wohnwagen, der am Mittwoch auf der A96 nahe Holzgünz (Unterallgäu) komplett ausgebrannt ist. Am Donnerstag befuhr ein 61-jähriger Pkw-Lenker mit seiner Ehefrau gegen 14 Uhr die A 96, als er auf Höhe des Autobahnparkplatzes Burgacker von überholenden Verkehrsteilnehmer auf seinen brennenden Wohnanhänger aufmerksam gemacht wurde. Als er in den Rückspiegel blickte, konnte er laut Polizei bereits Flammen am Heck seinen Wohnwagens erkennen. Als er am Standstreifen anhielt, koppelte er geistesgegenwärtig seinen Pkw ab und brachte sich 50 Meter entfernt in Sicherheit.

Die Feuerwehr Erkheim konnte nur noch für ein kontrolliertes Abrennen des Anhängers sorgen und eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch zwei im Wohnwagen befindliche Gasflaschen ausschließen. Zur Bergung des bis auf das Metallgestell abgebrannten Anhängers, musste die BAB in Richtung Lindau für zwei Stunden gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem kilometerlangen Stau. Der entstandene Sachschaden beläuft sich beim Wohnwagen auf etwa 10000 Euro sowie rund 7000 Euro an der geschmolzenen Fahrbahnoberfläche. Weiterhin wurde ein 4x5 Meter großer Vorwegweiser (Schild) durch den Brand beschädigt. Verletzt wurde niemand.