Freizeit

Wolfertschwenden hat Naturerlebnisbad im Blick

WS Naturlerbnisbad

Seit einiger Zeit beschäftigt sich die Gemeinde Wolfertschwenden mit einem eigenen Naturerlebnisbad. Wo das Bad entstehen könnte, ist jedoch noch unklar. Ein möglicher Standort wäre das Ehwiesmühltal.

Bild: Franz Kustermann

Seit einiger Zeit beschäftigt sich die Gemeinde Wolfertschwenden mit einem eigenen Naturerlebnisbad. Wo das Bad entstehen könnte, ist jedoch noch unklar. Ein möglicher Standort wäre das Ehwiesmühltal.

Bild: Franz Kustermann

Bürgermeisterin Beate Ullrich spricht über erste Ideen. Derzeit geht es vor allem um einen geeigneten Standort.
18.05.2021 | Stand: 10:55 Uhr

Nach der Arbeit, am Wochenende oder in den Ferien noch eine Runde Schwimmen gehen: Das könnte in Wolfertschwenden irgendwann einmal möglich werden. Nach Angaben von Bürgermeisterin Beate Ullrich beschäftigt sich die Gemeinde seit einiger Zeit mit einem eigenen Naturerlebnisbad. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht, betont die 55-Jährige. Ihr schwebt ein Freibad vor, das nicht gechlort werden muss und eventuell über Zuflüsse gereinigt werden könnte. „Das ist vor allem ein großer Vorteil für Leute, die mit Hautproblemen zu kämpfen haben“, erklärt die Wolfertschwender Rathauschefin.

Auch Beachvolleyballplatz und Wasserspielplatz könnten in Wolfertschwenden enstehen

Über einen möglichen Standort werde derzeit im Gemeinderat diskutiert. So wurde etwa ein Areal im Bereich des Bauhofs ins Spiel gebracht. Ullrich selbst würde dafür jedoch ein Grundstück im Ehewiesmühltal bevorzugen, das der Gemeinde gehört. Entstehen könnten neben dem Bad auch ein Beachvolleyballplatz und ein Wasserspielplatz für Kinder. Vorstellbar sei auch, dass im Bereich des Naturerlebnisbades ein Kiosk eröffnet. Der Prozess sei aber noch nicht abgeschlossen.

Auch wolle sie die Bürger an dem Projekt beteiligen. „Ich kann mir auch gut vorstellen, dass einige Dinge in Eigenleistung hergestellt werden könnten“, so Ullrich. Als Beispiel nennt sie etwa das Anlegen eines Platzes oder die Bepflanzung. Gleichzeitig will sie prüfen, ob es für das Vorhaben Fördermittel vom Freistaat gibt. Ullrich spricht von einem „spannenden Projekt“. Nun gehe es darum, herauszufinden was möglich ist und ob das Bad überhaupt realisierbar ist.