Corona

Zwei Memminger Firmen helfen sich beim Impfen

Impfaktion Rhode&Schwarz

Eine überbetriebliche Kooperation zweier Memminger Firmen machte eine größere Impfaktion möglich. Unser Bild zeigt die Geschäftsführer Jürgen Steigmüller (Rohde&Schwarz, Mitte) und Albert W. Schultz (Magnet-Schultz, rechts) vor der Warteschlange am Impfzentrum.

Bild: Armin Schmid

Eine überbetriebliche Kooperation zweier Memminger Firmen machte eine größere Impfaktion möglich. Unser Bild zeigt die Geschäftsführer Jürgen Steigmüller (Rohde&Schwarz, Mitte) und Albert W. Schultz (Magnet-Schultz, rechts) vor der Warteschlange am Impfzentrum.

Bild: Armin Schmid

Magnet-Schultz stellt Rohde&Schwarz seine Räume am Standort Memmingerberg zur Verfügung. Warum letztlich alle von der Zusammenarbeit profitieren.
14.06.2021 | Stand: 11:00 Uhr

Im Zuge einer größeren Impfaktion konnten sich am Wochenende mehr als 300 Mitarbeiter der Firma Rohde&Schwarz Messgerätebau auf dem Betriebsgelände der Firma Magnet-Schultz in Memmingerberg die erste Corona-Impfung verabreichen lassen. Möglich wurde dies durch die gute Zusammenarbeit der beiden Memminger Firmen.

Magnet-Schultz hat über 1000 Mitarbeiter bei Pilotprojekt geimpft

Das Impfzentrum in den Schulungsräumlichkeiten von Magnet-Schultz wurde im Rahmen des Modellprojekts vor etwa vier Wochen eingerichtet und nun für die betriebsübergreifende Kooperation wieder genutzt; seinerzeit wurden an einem Wochenende über 1000 Mitarbeiter geimpft. „Wir haben die Räumlichkeiten und die EDV-technische Einrichtung gestellt“, betonte Geschäftsführer Albert W. Schultz. Das Impfzentrum soll noch bis Ende August bestehen bleiben. Schultz bekräftigte, dass bis dahin beziehungsweise bei Bedarf auch andere Firmen die Räumlichkeiten nutzen können.

Rohde&Schwarz stellt Impf-Team

Die Organisation und das Impf-Team hat Rohde&Schwarz gestellt. Geschäftsführer Jürgen Steigmüller war begeistert vom reibungslosen Ablauf. Letztlich wurden 60 bis 70 Mitarbeiter pro Stunde geimpft. „Da war große Dankbarkeit da“, meinte Steigmüller dahingehend, dass das Impfangebot gerne angenommen wurde. Ein positives Fazit zum Impfprojekt zog auch Albert W. Schultz. Er meinte, dass Engagement und Motivation die Mitarbeiter über alle Abteilungen des Unternehmens hinweg stark zusammengeschweißt haben.

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