Kempten und Oberallgäu

Menschen ab 80 können sich ab Montag zur Corona-Impfung vormerken lassen

Impfzentrum Immenstadt

Das Impfzentrum Immenstadt: Zum Start der Corona-Impfungen im Allgäu haben Stadt Kempten und Landkreis Oberallgäu am Samstag weitere Details zu den Impfungen bekanntgeben.

Bild: Martina Diemand

Das Impfzentrum Immenstadt: Zum Start der Corona-Impfungen im Allgäu haben Stadt Kempten und Landkreis Oberallgäu am Samstag weitere Details zu den Impfungen bekanntgeben.

Bild: Martina Diemand

Zum Start der Corona-Impfungen im Allgäu haben Stadt Kempten und Landkreis Oberallgäu am Samstag weitere Details zu den anstehenden Impfungen bekanntgeben.
26.12.2020 | Stand: 18:10 Uhr

Die Impfzentren in Kempten und in Immenstadt für das Oberallgäu werden die bundesweit vereinbarte Prioritätenreihenfolge strikt einhalten, teilten Stadt und Kreis am Samstagabend mit. Neben Heimbewohnern gehören zur am höchsten priorisierten Gruppe die Mitarbeitenden der Heime und medizinisches Personal auf Intensivstationen, in den Covid-19-Bereichen der Kliniken sowie das Personal von Notaufnahmen.

Wer nicht zu einer priorisierten Gruppe gehört, solle nicht versuchen, einen Termin in den Zentren in Immenstadt und in Kempten zu erhalten. Das Landratsamt und die Stadt Kempten würden öffentlich darüber informieren, wann die jeweils nächste Gruppe geimpft werden kann.

Vormerkung zur Impfung für über 80-Jährige ab Montag möglich

Ebenfalls zur am höchsten priorisierten Bevölkerungsgruppe gehören Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Sie werden Anfang Januar angeschrieben. Bis dahin können sich impfwillige Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre für eine Impfung in den Impfzentren vormerken lassen.

Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs werde dann mit den vorgemerkten Personen ein individueller Termin vereinbart.

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Eine Vormerkung ist telefonisch ab Montag, 28. Dezember über die Telefonnummer 0831/20697171 für beide Impfzentren möglich.

Die erste Lieferung des Corona-Impfstoffs war am Samstagmorgen in Bayern angekommen. Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml nahmen die Impfdosen in Erlangen in Empfang. Es handele sich um die Hälfte der für den Freistaat bestimmten ersten 9750 Impfdosen, sagte Huml. Die übrigen Dosen kamen in München an.

Von München und Erlangen aus wird der Impfstoff seitdem regional verteilt. Alle 99 Impfzentren in Bayern - auch die im Allgäu - sollen damit versorgt werden. Am Sonntag sollen die ersten mobilen Impfteams ausrücken, um vor allem in Senioren- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern zu impfen. Neben Heimbewohnern gehören die Mitarbeiter der Heime und medizinisches Personal auf Intensivstationen und in Notaufnahmen zu den ersten, die eine Impfung erhalten.

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