Tödlicher Alpinunfall

Mitarbeiter der Augsburger Hütte stürzt 200 Meter tief in den Tod

Die Augsburger Hütte liegt auf einer Höhe von 2298 Metern. Am Sonntag passierte dort ein Unglück.

Die Augsburger Hütte liegt auf einer Höhe von 2298 Metern. Am Sonntag passierte dort ein Unglück.

Bild: Alpenverein Augsburg (Archivbild)

Die Augsburger Hütte liegt auf einer Höhe von 2298 Metern. Am Sonntag passierte dort ein Unglück.

Bild: Alpenverein Augsburg (Archivbild)

Tödlicher Alpinunfall in den Lechtaler Alpen: Ein 34-jähriger Deutscher starb nach einem Sturz nahe der Augsburger Hütte.
21.07.2021 | Stand: 06:22 Uhr

Ein 34 Jahre alter Mann aus Deutschland ist am Sonntag (18. Juli) im Bereich der Augsburger Hütte in den Lechtaler Alpen (Gemeindegebiet von Grins) tödlich verunglückt. Wie die Tiroler Polizei am Dienstag mitteilte, stieg der 34-jähriger Deutscher gegen 8.40 Uhr mit einer 20-jährigen Begleiterin aus Deutschland zum etwa 100 Meter oberhalb der Augsburger Hütte liegenden Wassertank auf. Dort genossen sie kurz den Ausblick, ehe beide wieder in Richtung Hütte abstiegen.

Dabei kam der 34-Jährige ins Stolpern, stürzte auf den darunterliegenden Hüttensteig - und in der Folge etwa 200 Meter über steiles felsdurchsetztes, teils senkrechtes Gelände ab. Der Mann kam unterhalb des Hüttenfelsen auf einer Seehöhe von ca. 2.030 m in einer Schotterrinne tödlich verletzt zu liegen, teilt die Polizei mit.

Die 20-Jährige verständigte unverzüglich die Hüttenwirtin, welche die Rettungskette in Gang setzte. Aufgrund der schlechten Wetterlage musste eine Bergung mit dem Polizeihubschrauber mehrmals abgebrochen werden.

Eine Einsatzmannschaft der Bergrettung Landeck und zwei Alpinpolizisten stiegen daher zum Unfallort auf und führten die Bergung und den Abtransport des Verunfallten unter schwierigsten Bedingungen durch.

Bei kurzer Wetterbesserung konnte der Verstorbene auf einer Seehöhe von ca. 1.740 m schließlich doch durch den Polizeihubschrauber mittels Tau geborgen werden.

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