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Kriminalität

Mutmaßlicher Räuber nach 15 Jahren gefasst: Die Hintergründe zum Juwelierraub in Kempten

Raubüberfall auf Juwelier Müller

Als die Polizei im Oktober 2006 am Tatort eintraf, waren die Räuber bereits verschwunden. Doch die Ermittler sicherten zahlreiche Spuren.

Bild: Hermann Ernst (Archiv)

Als die Polizei im Oktober 2006 am Tatort eintraf, waren die Räuber bereits verschwunden. Doch die Ermittler sicherten zahlreiche Spuren.

Bild: Hermann Ernst (Archiv)

Ein Europäischer Spurenabgleich führt zu dem 41-Jährigen, der zu einer gefährlichen Bande gehören könnte. Die Opfer haben psychische Probleme davongetragen.
21.09.2021 | Stand: 19:30 Uhr

Es ist Donnerstag, 5. Oktober 2006. Zwei vermummte Täter stürmen am späten Vormittag ein Juwelier-Geschäft in der Kemptener Innenstadt, bedrohen die Angestellten mit einer Pistole und plündern Glasvitrinen mit wertvollen Markenuhren. Um 11.04 Uhr geht bei der Polizei der Notruf eines Zeugen ein. Als die Beamten am Tatort eintreffen, finden sie lediglich noch die Spuren des Überfalls vor: ein paar Preisschilder in leeren Regalen und zertrümmertes Glas. Die Täter sind bereits verschwunden, sie flohen auf Mountainbikes. Jahrelang wird unklar bleiben, wer für die Tat verantwortlich sein könnte. Jetzt sitzt ein 41-Jähriger in Untersuchungshaft.

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