Corona-Blog, Teil 76

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 10. bis 16. September 2021

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Geimpft und trotzdem an Corona erkrankt? Das ist zwar selten, trotzdem kommt es vor. Auffällig hoch ist die Zahl sogenannter Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson-&-Johnson.

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Geimpft und trotzdem an Corona erkrankt? Das ist zwar selten, trotzdem kommt es vor. Auffällig hoch ist die Zahl sogenannter Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson-&-Johnson.

Bild: Sina Schuldt, dpa (Symbolfoto)

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Geimpft und trotzdem an Corona erkrankt? Das ist zwar selten, trotzdem kommt es vor. Auffällig hoch ist die Zahl sogenannter Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson-&-Johnson.

Bild: Sina Schuldt, dpa (Symbolfoto)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 10. bis 16. September 2021.
24.09.2021 | Stand: 20:05 Uhr

Dies ist ein Archiv-Artikel. Zum aktuellen Corona-News-Blog für das Allgäu kommen Sie hier.

Donnerstag, 16. September, 22 Uhr: Salzburg wird in Österreich zum Höchstrisikogebiet

Das Salzburger Land ist in Österreich als Gebiet mit sehr hohem Corona-Risiko eingestuft worden. Die nationale Corona-Kommission setzte Salzburg am Donnerstag als einziges Bundesland auf die höchste Stufe der fünfstufigen nationalen Corona-Skala. Im Rest Österreichs besteht hohes oder mittleres Risiko.

Die Mitglieder der Kommission aus Medizin und Verwaltung argumentierten, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Salzburg mit rund 180 Infizierten besonders hoch sei, während die Impfrate und die Kontaktnachverfolgung hinterherhinkten.

Die österreichweite Inzidenz lag zuletzt bei 164. Die Salzburger Behörden kündigten keine unmittelbaren Maßnahmen als Reaktion auf die Einstufung an.

Donnerstag, 16. September, 21.20 Uhr: Oktoberfest 2022: So sehen die Pläne aus

Zum zweiten Mal in Folge heißt es in München auf der Theresienwiese im Herbst: Corona-Testzelt statt Wiesn-Festzelt. Ein Alkoholverbot wie 2020 soll es auf dem Festgelände aber nicht geben. Und nächstes Jahr könnte das Bier endlich wieder in Strömen fließen. Wie die Pläne für 2022 bislang aussehen, lesen Sie hier.

Nach zwei Jahren ohne Oktoberfest soll es 2022 in München wieder heißen: "Ozapft is".
Nach zwei Jahren ohne Oktoberfest soll es 2022 in München wieder heißen: "Ozapft is".
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

Donnerstag, 16. September, 20.45 Uhr: Italien schreibt allen Beschäftigten Impfung oder Corona-Tests vor

Als erstes Land in Europa schreibt Italien künftig allen Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bereich Impfungen oder negative Corona-Tests vor, um ihrer Arbeit nachzugehen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi beschloss am Donnerstag, den "Grünen Pass" umfangreich auszuweiten. Wer kein Zertifikat vorweisen kann, darf vom 15. Oktober an nicht mehr zur Arbeit in Büros, Behörden, Geschäften oder der Gastronomie gehen. Mit der Maßnahme will Draghi Impfgegner und -zweifler umstimmen. In Italien waren bis Donnerstag 75 Prozent der Menschen über zwölf Jahren durchgeimpft.

Das neue Dekret setzte Draghi trotz der Proteste der Gewerkschaften und Teile der rechten Parteien durch. Diese hatten in den Beratungen mit dem Regierungschef erfolglos gefordert, dass Covid-Tests als Alternativen zu Impfungen kostenlos bleiben müssten. Es dürfe nicht sein, dass man bezahlen müsse, um arbeiten zu gehen, hieß es. Draghis Kabinett aber beschloss lediglich Preisdeckelungen: Erwachsene dürfen pro Test höchstens 15 Euro zahlen, Kinder 8 Euro.

Verstöße gegen die Regeln sollen scharf geahndet werden: Wer keinen Grünen Pass - dazu zählt auch der EU-Corona-Zertifikat - hat und deshalb nicht zur Arbeit erscheint, darf ohne Bezahlung freigestellt werden - in öffentlichen Einrichtungen nach fünf Tagen, in der Privatwirtschaft sofort. In einigen Bereichen wie etwa an Schulen ist der Grüne Pass bereits Pflicht. Arbeitgebern, die keine Kontrollen durchführen, drohen Bußgelder bis zu 1500 Euro.

Das neue Dekret wird vom 15. Oktober bis 31. Dezember gelten. Bis Jahresende gilt in Italien offiziell noch der Corona-Notstand.

Donnerstag, 16. September, 20.30 Uhr: Facebook löscht Netzwerk von "Querdenker"-Bewegung

Facebook hat ein neues Verfahren entwickelt, um weltweit "schädliche Netzwerke" von seiner Plattform zu verbannen. Den ersten Fall hat der Internet-Konzern in Deutschland identifiziert: die umstrittene "Querdenken"-Bewegung. Wie viele Konten und Gruppen gelöscht wurden, lesen Sie hier.

Donnerstag, 16. September, 20.10 Uhr: Pandemie: Ost-West-Schere bei Inzidenzen

In der Corona-Pandemie zeigt sich in Deutschland ein weiteres deutliches Ost-West-Gefälle: Die 7-Tages-Inzidenz, die im Labor bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche anzeigt, ist in mehreren östlichen Bundesländern rasant gestiegen. Im Westen der Republik blieb sie dagegen entweder ähnlich hoch oder nahm ab, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagabend. Im Osten Deutschlands liegen auch die Impfquoten weiterhin zumeist deutlich niedriger als im Westen.

Der Vergleich der 7-Tage-Inzidenz des RKI bezieht sich auf die erste und zweite Septemberwoche. Danach stiegen die Werte für Sachsen und Thüringen von der 35. auf die 36. Meldewoche um jeweils 40 Prozent an, gefolgt von Brandenburg (plus 19 Prozent) und Sachsen-Anhalt (plus 17 Prozent). Allein in Mecklenburg-Vorpommern verlief der Anstieg mit sieben Prozent eher moderat.

Am deutlichsten fielen die Inzidenzen dagegen im Saarland (minus 26 Prozent), Schleswig-Holstein (minus 15 Prozent) und in Nordrhein-Westfalen (minus 14 Prozent). Bundesweit gingen die 7-Tages-Inzidenzen damit sogar leicht um fünf Prozent zurück.

Diese Entwicklung könnte auf einen Rückgang des Sommerreiseverkehrs, eine Abnahme der diagnostizierten Infektionen beim Schulanfang sowie auf die breite Einführung der 2G- oder 3G-Regeln zurückzuführen sein, heißt es im Wochenbericht. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gingen die Sommerferien erst Anfang September zu Ende. Sachsen, Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind aber auch bundesweit die Schlusslichter beim Impfen.

Die 7-Tages-Inzidenz gilt als ein Frühwarnindikator für den weiteren Verlauf der Pandemie. Stark steigende Werte können insbesondere in ungeimpfen Risikogruppen zwei bis drei Wochen später zu mehr Klinikeinweisungen und auch zu mehr Todesfällen führen. Die Testhäufigkeit ist bundesweit weiter gestiegen. In der 35. Kalenderwoche waren es 945.676 PCR-Tests, in der 36. Woche 991 366, übermittelt von jeweils rund 200 Laboren. Der Positivanteil der Proben lag laut RKI-Wochenbericht um die acht Prozent mit leicht sinkender Tendenz.

Donnerstag, 16. September, 19.21 Uhr: 3G-Gegner stören Sitzung in Lichtenfels: Stadtrat weicht unter Polizeiaufsicht ins Freie aus

Etwa 20 Menschen haben die Stadtratssitzung in Lichtenfels (Oberfranken) gestört. Sie wollten eine AfD-Stadträtin unterstützen, die sich gegen die 3G-Regel wehrte. Warum die Sitzung ins Freie verlegt wurde, lesen Sie hier.

Donnerstag, 16. September, 17.15 Uhr: Spahn: Gratis-Tests für 12- bis 17-Jährige noch bis Jahresende

Kinder von 12 bis 17 Jahren und Schwangere sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch "bis Ende des Jahres" kostenlose Corona-Schnelltests bekommen können. "Für beide Gruppen ist die Impf-Empfehlung erst kürzlich gekommen", sagte der CDU-Politiker der "Welt". Sie hätten daher in diesen Wochen die Chance, sich impfen zu lassen. Geregelt werden soll dies in einer neuen Testverordnung, die einen Bund-Länder-Beschluss umsetzt.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten beschlossen, dass das vom Bund finanzierte Angebot für kostenlose Bürgertests für alle enden soll. "Ab dem 11. Oktober werden für alle, die sich impfen lassen könnten, Bürgertests kostenpflichtig", sagte Spahn. Eine Impfung sei eine freie persönliche Entscheidung, es gehe aber auch um gegenseitigen Schutz. "Wer sie nicht wahrnimmt und sich nicht impfen lässt, der muss dann eben die Kosten für Tests selbst tragen." Generell möglich bleiben sollen Gratis-Tests für alle, die sich nicht impfen lassen können - darunter Kinder unter zwölf Jahren.

Ein erster Entwurf für die neue Verordnung hatte zunächst vorgesehen, dass Tests für Kinder von 12 bis 17 Jahren noch bis 30. November gratis sein sollten.

Donnerstag, 16. September, 17 Uhr: Immer mehr Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern

Immer mehr Corona-Patienten liegen auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern in Bayern. Waren es am Mittwoch noch 250, so stieg die Zahl am Donnerstag auf 269. Die Krankenhaus-Ampel im Freistaat bleibt dennoch auf Grün: Damit sie auf Rot springt, müssten über 600 Patienten auf den Intensivstationen behandelt werden.

Die Zahl der in die Krankenhäuser eingelieferten Corona-Patienten in den vergangenen sieben Tagen sank hingegen leicht von 303 (Mittwoch) auf 299 (Donnerstag). Die 7-Tages-Hospitalisierungs-Inzidenz bleibt somit bei 2,3. Damit die Krankenhaus-Ampel in Bayern auf Gelb umschaltet, muss dieser Wert bei mindestens 9,13 liegen - beziehungsweise wenn über 1200 Corona-Patienten in sieben Tagen in die Krankenhäuser kommen.

Donnerstag, 16. September, 16 Uhr: LGL: Die aktuellen Inzidenz-Werte für das Allgäu

Die soeben veröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bestätigen: Im Landkreis Lindau haben die Corona-Neuinfektionen stark zugenommen. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 16. September, 15.45 Uhr: Kurios: Spürhunde sollen Corona-Infektionen riechen

Hunde haben einen außergewöhnlichen Geruchssinn - und können sogar Corona-Infektionen erschnüffeln. Das muss man doch nutzen können, und ein Forschungsprojekt in Hannover will tatsächlich Corona-Spürhunde bei Konzerten einsetzen. Wie ein Versuch mit Tausenden von Besuchern aussieht, lesen Sie hier.

Corona-Spürhund Cordula (Berner Sennenhund) kommt bei einer vierteiligen Konzertreihe in Hannover erstmals zum Einsatz.

Corona-Spürhund Cordula (Berner Sennenhund) kommt bei einer vierteiligen Konzertreihe in Hannover erstmals zum Einsatz.

Bild: Moritz Frankenberg, dpa

Donnerstag, 16. September, 15.30 Uhr: Hohe Infektionszahlen im Kreis Lindau: War Vereinswochenende Auslöser?

Im Landkreis Lindau sind die Corona-Infektionszahlen stark angestiegen. Ursache ist laut Landratsamt das Treffen eines Vereins - mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 16. September, 15 Uhr: Krankschreibung per Telefon bei Erkältungen bis Jahresende möglich

Angesichts der weiter angespannten Corona-Lage bleiben Krankschreibungen wegen leichter Erkältungsbeschwerden bis Jahresende auch telefonisch und ohne Besuch einer Arztpraxis möglich. Die Sonderregelung wird nochmals um drei Monate bis 31. Dezember verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken am Donnerstag beschloss. Dies solle wegen der leichter übertragbaren Delta-Virusvariante und langsam voranschreitender Impfungen weiterhin helfen, Kontakte zu vermeiden und Infektionsrisiken zu minimieren.

Telefonische Krankschreibungen sind bis zu sieben Tage möglich und können ebenfalls telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Ärztinnen und Ärzte müssen sich dafür durch "eingehende telefonische Befragung" persönlich vom gesundheitlichen Zustand überzeugen. In den Krankenhäusern soll eine Corona-Sonderregelung auslaufen. Ab 1. Oktober sollen ausgesetzte Vorgaben zu einer Mindestbesetzung mit Pflegefachkräften in bestimmten Stationen wieder greifen. Diese Mindestausstattung solle gerade in kritischen Bereichen wie der Versorgung Frühgeborener und von Kindern nach einer Herzoperation oder einer Krebsbehandlung wieder gewährleistet sein.

Donnerstag, 16. September, 14.17 Uhr: Studie: Biontech-Booster erhöht Corona-Schutz bei Senioren deutlich

Wie sinnvoll ist eine Auffrischungsimpfung bei älteren Menschen gegen Corona? Eine Studie aus Israel hat zum Booster von Biontech nun eine Antwort. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 16. September, 14.08 Uhr: 3000 Gesundheitskräfte wegen Impfpflicht in Frankreich suspendiert

Mit Start der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Frankreich sind rund 3000 Angestellte vorläufig suspendiert worden. Sie hätten am Mittwoch noch keine erste Impfung gegen das Coronavirus vorweisen können, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag. Er gehe aber davon aus, dass die Angestellten, die etwa in Bereichen wie Küche oder Wäscherei arbeiteten, die Impfung schnell nachholten.

"Alle, die mit kranken und schwachen Menschen in Kliniken oder Heimen arbeiten, sind jetzt geimpft", betonte der Minister in einem TV-Interview. Es habe nur wenige Dutzend Kündigungen von Beschäftigten gegeben, die mit der Impfpflicht gar nicht einverstanden seien.

Betroffen von der Impfpflicht in Frankreich sind rund 2,7 Millionen Beschäftigte, überwiegend im Gesundheitssektor, auch aber Feuerwehrleute, Beschäftigte des Zivilschutzes sowie Gendarmen. Wer bislang nur die erste Impfdosis erhalten hat, muss zudem einen negativen Test auf der Arbeit vorlegen, bis er einen vollständigen Impfschutz hat. Ihre Impftermine dürfen die Beschäftigten ausdrücklich in die Arbeitszeit legen, um die Impfung zu erleichtern. Gegen die verschärften Corona-Regeln, zu denen auch die Impfpflicht gehört, führen seit Wochen zu Demonstrationen, die Teilnehmerzahl sinkt aber beständig.

Donnerstag, 16. September, 13.37 Uhr: Biontech-Chef Sahin: Lieblingslehrerin hat Anteil am Corona-Impferfolg

Biontech-Chef Ugur Sahin hat seiner früheren Kölner "Lieblingslehrerin" in einer persönlichen Videobotschaft zum 80. Geburtstag gratuliert und ihren Matheunterricht als wichtigen Beitrag bei der Entwicklung des Corona-Impfstoffs bezeichnet. "Es ist auch Ihrem Unterricht und Ihnen persönlich zu verdanken, dass wir im Januar letzten Jahres mit aller Entschlossenheit begonnen haben, den Impfstoff zu entwickeln", sagte Sahin in seiner Gratulation an Gisela Seulen, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet. Die damalige Schlussfolgerung, dass sich das Coronavirus vom chinesischen Wuhan aus in die ganze Welt verbreiten werde, sei "nicht komplexer als Oberstufen-Mathe" gewesen.

Die Mathematik helfe ihm, "biologische Mechanismen zu verstehen oder die Zusammenhänge zwischen Krankheiten und der Entwicklung von wirksamen Therapieverfahren", sagte Sahin weiter. Seulen sagte der Zeitung, sie fühle sich von Sahins Botschaft "natürlich gebauchpinselt".

Der Vorstandschef und Mitgründer des Mainzer Unternehmens Biontech war im Alter von vier mit seiner Familie nach Köln gezogen, machte dort Abitur und studierte Medizin. An diesem Freitag zeichnet die Uni Köln ihn und seine Frau, die Forscherin und Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci, mit der Ehrendoktorwürde aus.

Donnerstag, 16. September, 12.55 Uhr: 83 Infizierte nach 2G-Party - Bisher keine Verstöße bei Impfnachweis

Nach einer Clubparty nur für Geimpfte und Genesene in Münster ist die Zahl der mit Corona infizierten Besucher auf 83 gestiegen. Bis Donnerstag seien 59 Impfnachweise eingereicht und überprüft worden, teilte die Stadt mit. "Bisher ist kein Verstoß bei den Impfnachweisen festgestellt worden."

Insgesamt hatten am 3. September rund 380 Menschen an der Partynacht teilgenommen. Für den Zutritt galt die sogenannte 2G-Regel, das heißt, nur Geimpfte oder Genesene wurden reingelassen.

Die Betroffenen zeigten weiterhin nur milde oder gar keine Symptome, teilte die Stadt weiter mit. Bereits am Dienstag hieß es, dass die meisten infizierten Gäste aus Münster kommen, die übrigen Personen in der erweiterten Region wohnen. Auch ein Mitarbeiter des Clubs sei infiziert.

Nach einer Clubparty nur für Geimpfte und Genesene in Münster ist die Zahl der mit Corona infizierten Besucher auf 83 gestiegen.
Nach einer Clubparty nur für Geimpfte und Genesene in Münster ist die Zahl der mit Corona infizierten Besucher auf 83 gestiegen.
Bild: Sophia Kembowski, dpa (Symbolbild)

Donnerstag, 16. September, 11.20 Uhr: Gut 52 Millionen Menschen vollständig gegen Corona geimpft

Die Corona-Impfungen in Deutschland gehen weiter voran. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind nun 52,1 Millionen Menschen oder 62,7 Prozent aller Einwohner, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Donnerstag hervorgeht. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben inzwischen 55,6 Millionen Menschen oder 66,9 Prozent der Bevölkerung.

Minister Jens Spahn (CDU) rief erneut dazu auf, Impfgelegenheiten wahrzunehmen. "Die Impfung verhindert schon jetzt viel Leid und Krankheit", schrieb er bei Twitter. Aber auf den Intensivstationen lägen quasi nur Ungeimpfte. "Das wäre nicht nötig. Impfen schützt jetzt!"

Donnerstag, 16. September, 11 Uhr: Festleiter will Oktoberfest 2022: Geimpft, genesen - Wiesn?

Nach zwei Jahren ohne Oktoberfest soll es 2022 in München wieder heißen: "Ozapft is". "Nächstes Jahr wird es die echte Wiesn geben", verspricht der Wiesnchef und Münchner Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU). "Nächstes Jahr sehen wir uns wieder live auf der Wiesn." Dafür laufen bereits die Planungen, wie Baumgärtner der Deutschen Presse-Agentur sagte. Voraussetzung sei, dass nicht Bundes- oder Landesregelungen dagegen stehen. Die Sicherheit der Gäste habe oberste Priorität.

Er halte es tendenziell für möglich, dass das Oktoberfest mit Geimpften und Genesenen gefeiert werden könne, sagte Baumgärtner - möglich seien auch zusätzliche Tests für die geimpften oder genesenen Besucher, da auch diese das Virus verbreiten könnten. "Worüber wir nachdenken, ist 2G und zusätzliche Tests", sagte Baumgärtner.

Dieses Jahr bleibt das Festgelände auf der Theresienwiese erneut leer. Anstatt der Festzelte stehen dort nur Corona-Testzelte.

Donnerstag, 16. September, 8.50 Uhr: Immobilienpreise könnten nach Corona noch weiter steigen

Die Kaufpreise für Immobilien könnten nach der Corona-Krise weiter steigen. Davon gehen Experten in einer neuen Prognose aus. Alle Infos dazu.

Donnerstag, 16. September, 7.45 Uhr: Krankenhausampel bleibt weiter grün

Die aktuellen Zahlen des LGL zeigen: Die Corona-Ampel im Freistaat steht weiter auf Grün. Die wichtisten Zahlen dazu.

Donnerstag, 16. September, 7.40 Uhr: Umfrage: 20 Prozent sind gegen Privilegien für Geimpfte und Genesene

20 Prozent der Deutschen sind nach einer neuen Umfrage gegen Privilegien für Geimpfte und von Corona Genesene. Sie finden es nicht gut, wenn immunisierte Menschen von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen befreit werden und ihre alten Freiheiten in Restaurants und Hotels, Sport- und Kultureinrichtungen zurückerhalten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung (OIZ).

Demnach sind besonders Jüngere und Singles gegen eine Besserstellung Geimpfter und Genesener. In der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen betrug die Ablehnung 25 Prozent, bei den Singles im Alter von 25 bis 49 Jahren sogar 28 Prozent. Unter Familien mit Jugendlichen und Landbewohnern ist die Ablehnung mit 15 beziehungsweise 14 Prozent dagegen deutlich niedriger.

Donnerstag, 16. September, 6.20 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Starker Anstieg: In Memmingen erhöhte sich der Inzidenzwert von Mittwoch auf Donnerstag von 94,7 auf 121,7. Auch in Lindau stecken sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Unsere Übersicht.

Donnerstag, 16. September, 6.15 Uhr: RKI registriert 12.925 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 76,3

Beim Infektionsgeschehen in Deutschland gibt es derzeit kaum Dynamik. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Donnerstagmorgen bei 76,3. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 77,9 gelegen, vor einer Woche bei 83,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.925 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.23 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 15.431 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 68 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 50 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 1,88 an (Dienstag: 1,86). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Mittwoch, 15. September, 21 Uhr: Demonstration gegen Impfaktion in Oberbayern eskaliert

Bei einer Demonstration von Impfgegnern gegen eine Impfaktion an einer Realschule in Kösching bei Ingolstadt ist es am Mittwoch zu Handgreiflichkeiten gekommen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, hatten sich am Morgen etwa 15 Demonstranten vor der Schule versammelt. Sie seien "das mobile Impfteam angegangen, und es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen". Darauf seien mehrere Streifenwagen angerückt. Die Beamten hätten die Lage beruhigt, die Impfaktion sei dann fortgesetzt worden.

Mittwoch, 15. September, 20.35 Uhr: Ausreisekontrollen aus dem österreichischen Bezirk Braunau ab Samstag

Angesichts hoher regionaler Corona-Infektionszahlen wird die Ausreise aus dem Bezirk Braunau in Österreich ab Samstag kontrolliert. Wer die Region an der deutschen Grenze verlassen will und weder vollständig geimpft noch genesen ist, muss sich unabhängig von der Dauer seines Aufenthalts testen lassen, wie die Landesregierung am Mittwoch berichtete. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei über 300. Bei unverändert niedriger Impfquote von derzeit 50 Prozent der Bevölkerung, muss sie unter 200 sinken, bevor die Maßnahme wieder aufgehoben werden kann. Steige die Impfquote, sei auch der Schritt wieder einfacher zurückzunehmen, hieß es.

Mittwoch, 15. September, 19.30 Uhr: Schulstart im Allgäu: Einige Schüler durften wegen Corona nicht in den Unterricht

Zum Schulstart im Allgäu hat es einige Coronafälle bei Kindern und Jugendlichen gegeben - auch einige, die Masken oder Tests verweigerten, durften nicht kommen. Wie viele das insgesamt waren, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. September, 18.40 Uhr: Corona-Statistik Kempten/Oberallgäu: Plötzlich zehn Tote weniger

Die Zahl der an und mit Corona Verstorbenen in Kempten und dem Oberallgäu ist auf 131 gesunken. Woran das liegt und welche Fälle hier überhaupt erfasst werden, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 15. September, 18.30 Uhr: Welche Menschen im Allgäu lassen sich jetzt noch impfen?

Dr. Jan Henrik Sperling ist Corona-Koordinator in Memmingen. Er berichtet von Menschen, die nicht wirklich hinter einer Impfung stehen, und trotzdem zum Impfen kommen - aus welchen Gründen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. September, 17.43 Uhr: Auf Ungeimpfte kommen immer mehr Einschränkungen zu

Auf Ungeimpfte kommen immer mehr Einschränkungen zu. Doch wie genau das aussehen soll - darüber gibt es heftige Debatten. Wie Berlin auf Proteste nun reagiert hat, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. September, 17.30 Uhr: Leere Klassen: Österreich lockert Quarantäneregeln an Schulen

Nachdem Österreich seine Corona-Regeln verschärft hatte, lockert das Gesundheitsministerium nun die Bestimmungen für die Schulen. Welche Regeln dort nun gelten, lesen Sie hier.

Österreich lockert nach einem starken Anstieg isolierter Jungen und Mädchen innerhalb kürzester Zeit seine Quarantäneregeln an Schulen.
Österreich lockert nach einem starken Anstieg isolierter Jungen und Mädchen innerhalb kürzester Zeit seine Quarantäneregeln an Schulen.
Bild: Hans Punz, APA, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 15. September, 16.45 Uhr: Nun doch Ausnahme für Kinder bei neuer 2G-Regel in Berlin

Berlin lässt nun doch Ausnahmen bei der neuen Corona-2G-Regel zu. Neben Geimpften und Genesenen sollen auch Kinder unter zwölf Jahren Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen haben, die diese 2G-Regel anwenden. Darauf verständigte sich der Senat am Mittwoch nach breitem Protest gegen das am Vortag beschlossene 2G-Optionsmodell, das keine solchen Ausnahmen vorsah.

Kinder ab sechs Jahren müssen demnach einen negativen Corona-Test vorweisen, soweit sie nicht im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden. Das kann etwa in den Ferien der Fall sein.

Gleichzeitig bleibt es dabei, dass Betreiber selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu ihren Innenräumen wie bisher Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder unter Wegfall etwa der Maskenpflicht und mit mehr Teilnehmern nur noch Geimpften und Genesenen (2G). Das gilt ab Samstag. Im letzteren Fall dürfen nun auch Kinder unter zwölf Jahren dazukommen, für die es bislang keine Impfangebote gibt.

Mittwoch, 15. September, 15.38 Uhr: Baden-Württemberg beschließt strengere Corona-Regeln für Ungeimpfte

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelten von diesem Donnerstag an in Baden-Württemberg strengere Regeln für Ungeimpfte. Das Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) beschloss am Mittwoch im Umlaufverfahren eine neue Corona-Verordnung mit einem dreistufigen Alarmsystem, wie die Landesregierung in Stuttgart mitteilte. Sie stützt sich nicht mehr auf die Sieben-Tages-Inzidenz an Neuinfektionen, sondern auf die Belastung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten.

Nach dem neuen System gilt derzeit die so genannte Basisstufe. Die Warnstufe wird ausgerufen, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder acht von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert wurden. Dann haben Ungeimpfte nur noch mit negativem PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen. Ein Antigentest reicht nicht mehr.

Stufe drei - die Alarmstufe - gilt, sobald 390 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden oder die so genannte Hospitalisierungsinzidenz bei 12 liegt. Dann haben Ungeimpfte gar keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen.

Auf den Intensivstationen der baden-württembergischen Krankenhäuser werden derzeit (Stand: Dienstag) 206 Covid-19-Patienten behandelt. Davon bekommen 95 (46,1 Prozent) künstliche Beatmung. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb von einer Woche pro 100.000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert wurden, beträgt 2,25.

Mittwoch, 15. September, 15.38 Uhr: Krankenhausampel in Bayern steht weiter auf Grün

303 Corona-Patienten sind in den vergangenen sieben Tagen in ein Krankenhaus in Bayern eingeliefert worden - am Vortag lag dieser Wert noch bei 306. Die Hospitalisierungs-Inzidenz bleibt nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 2,3. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 15. September, 15.15 Uhr: Inzidenz in Kempten, Memmingen und im Oberallgäu wieder unter 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Kempten, Memmingen und im Oberallgäu nach den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wieder unter die Marke von 100 gefallen. In Kaufbeuren sowie im Unter- und Ostallgäu ist der Wert dagegen weiter gestiegen. Die aktuellen LGL-Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 15. September, 15 Uhr: EU-Impfnachweise in immer mehr Ländern gültig

In immer mehr Ländern können frische Corona-Tests, Impfungen und Genesungen mit den digitalen EU-Corona-Zertifikaten nachgewiesen werden. Wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte, sind nun Albanien, Andorra, die Färöer Inseln, Israel, Monaco, Marokko und Panama an die notwendige Technik angeschlossen. Auch die dort ausgestellten Zertifikate werden den Angaben zufolge in der EU anerkannt. Diese gegenseitigen Anerkennungen gelten nun für insgesamt 15 Länder außerhalb der EU. "Seit Juni wurden mehr als 420 Millionen EU-Zertifikate ausgestellt", teilte EU-Justizkommissar Didier Reynders mit. "Ich begrüße daher, dass sich immer mehr Länder außerhalb der EU unserem erfolgreichen System anschließen."

Mittwoch, 15. September, 14.30 Uhr: Sterblichkeit in der EU weiter höher als durchschnittlich vor Corona

Noch immer liegt die Zahl der Todesfälle in der Europäischen Union über dem Durchschnittsniveau der Jahre zuvor - aber nur noch knapp. Im Juli dieses Jahres starben gut vier Prozent mehr Menschen als im Vergleichszeitraum der Jahre vor der Corona-Pandemie, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten des Statistikamts Eurostat mit Sitz in Luxemburg hervorgeht. Wie viele Menschen tatsächlich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, zeigt die Auswertung nicht. Die Daten unterscheiden keine Todesursachen und differenzieren nicht nach Geschlecht oder Alter.

In Deutschland entwickelten sich die Zahlen der Auswertung zufolge ähnlich wie in der EU, wobei die Übersterblichkeit hier tendenziell unter dem Schnitt der Europäischen Union lag. So habe diese im Juli 2021 bei gut zwei Prozent gelegen. Der Höhepunkt mit 30 Prozent über den Vergleichswerten wurde hierzulande den Informationen zufolge im Dezember 2020 erreicht.

EU-weit sinkt derzeit laut Eurostat die Übersterblichkeit. Der höchste Wert seit Pandemiebeginn wurde demnach im November 2020 mit 40 Prozent verzeichnet. Er sank dann bis Februar auf knapp sechs Prozent, bevor es im Frühjahr wieder zu einem Anstieg kam. Der höchste Wert in dieses Jahres wurde im April mit gut 20 Prozent erreicht. Seitdem sinken die Zahlen in der EU bemerkbar, wie aus den Ergebnissen der Statistiker hervorgeht.

Mittwoch, 15. September, 14 Uhr: Söder sieht trotz Corona keine Probleme für nächsten Fasching

Trotz der andauernden Corona-Krise rechnet CSU-Chef Markus Söder nicht mit Problemen für die kommende Faschingszeit. "Wir gehen davon aus, dass es stattfinden wird", sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwoch im Presseclub in München. Auflagen wie 3G - also: geimpft, getest oder genesen - seien auch dann sicher zu beachten, auch der allgemeine Impfstatus. Er sei aber "sehr optimistisch", dass die Zahl der Geimpften steige. In diesem und vergangenem Jahr konnte der Fasching nicht in der sonst üblichen Form mit Prunksitzungen und Festumzügen stattfinden.

Mittwoch, 15. September, 13.10 Uhr: Ab heute: Österreich verschärft die Corona-Regeln, FFP2-Maskenpflicht gilt wieder

FFP2-Maskenpflicht, mehr Kontrollen: In Österreich steigt die Zahl der Corona-Infizizierten. Ab sofort gelten neue Regeln - der Überblick.

Mittwoch, 15. September, 13 Uhr: DGB kritisiert Pläne zum Ende von Entgeltersatz

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert die Pläne vieler Bundesländer, bald keine Entschädigung für Verdienstausfälle mehr zu zahlen, wenn Ungeimpfte in Quarantäne müssen. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagte am Mittwoch im Deutschlandfunk, das wäre eine "Impfpflicht durch die Hintertür". Im Zweifel müssten hier auch Gesundheitsdaten offengelegt werden. Viele arbeitsrechtliche Konsequenzen würden nicht bedacht. Hier werde ein Konflikt auf Beschäftigte und Betriebe verlagert. Besser als Druck auf Ungeimpfte sei es, für das Impfen zu werben. Es sei ein Gebot der Solidarität sich impfen zu lassen, aber nicht mit dem Instrument, den Entgeltersatz zu streichen.

Auch Verdi-Chef Frank Werneke hatte vor einer "Impfpflicht durch die Hintertür" gewarnt. "Die Politik steht im Wort, dass Impfen freiwillig bleiben soll", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

In ersten Bundesländern sollen Nicht-Geimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfällen wegen angeordneter Quarantäne mehr haben.

Mittwoch, 15. September, 12 Uhr: Das Ende der 4. Welle? Corona-Experten sind skeptisch - trotz stabiler Infektionszahlen

Die Pandemie in Deutschland entwickelt sich zur Zeit wenig dynamisch. Trotz stabiler Zahlen warnen Experten: Bald könnten sich wieder mehr Menschen infizieren.

Mittwoch, 15. September, 11.10 Uhr: Italien auf dem Weg zur Impfpflicht

Italien kommt einer allgemeinen Corona-Impfpflicht immer näher. „Wir haben keine Angst zu sagen, dass der Zwang eine Option für uns ist“, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza vor wenigen Tagen. Auch Ministerpräsident Mario Draghi war auf einer Pressekonferenz alles andere als zögerlich. Alle wichtigen Infos dazu.

Mittwoch, 15. September, 10.30 Uhr: Feuer: Brand Anschlag auf Impfzentrum im Vogtlandkreis (Sachsen)

Brandanschlag auf Impfzentrum: In Sachsen sollen mehrere Täter Molotowcocktails auf das Gebäude geworfen haben. Die Feindseligkeit hat eine Dimension erreicht.

Mittwoch, 15. September, 8 Uhr: Ischgl-Urlauber starb an Corona: Witwe verklagt Republik Österreich

Der Skiort Ischgl war im Frühjahr 2020 Ausgangspunkt für tausende Corona-Fälle. Nun klagen Hinterbliebene von Corona-Toten gegen die Republik Österreich.

Mittwoch, 15. September, 7.35 Uhr: Aiwanger fordert kostenlose Antikörper-Tests

Diese kosteten höchstens 20 Euro, bei zugleich sehr großem Nutzen, sagte Aiwanger. Worum es genau geht.

Mittwoch, 15. September, 7.10 Uhr: Krankenhausampel in Bayern weiter auf Grün

In den letzten sieben Tagen mussten 306 Menschen wegen schwerer Corona-Verläufe in bayerischen Krankenhäusern behandelt werden. Mehr Infos zur aktuellen Krankenhausampel.

Mittwoch, 15. September, 6.10 Uhr: Inzidenz im Allgäu: Nur noch Unterallgäu und Kaufbeuren über 100

Unklares Corona-Infektionsgeschehen im Allgäu. Während in Kempten die Inzidenz von Dienstag auf Mittwoch um über 30 sank, steckten sich im Unterallgäu und in Kaufbeuren wieder mehr Menschen mit Covid-19 an. Dabei lag das Unterallgäu mehrere Tage unter einem Wert von 100. Unsere Übersicht.

Mittwoch, 15. September, 6 Uhr: RKI registriert 12.455 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 77,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist etwas gefallen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 77,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 81,1 gelegen, vor einer Woche bei 82,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12 455 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.38 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 13 565 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 83 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 35 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 1,86 an (Freitag: 1,79). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Dienstag, 14. September, 21.40 Uhr: Immer mehr Länder schärfen Corona-Regeln für Ungeimpfte nach

Zum Corona-Schutz soll in vielen Innenräumen die 3G-Regel gelten: Herein können nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Daraus könnte auch 2G werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Für den weiteren Kampf gegen die Pandemie im Herbst und Winter schärfen immer mehr Bundesländer Corona-Regeln nach und unterscheiden stärker zwischen Geimpften und Ungeimpften.
Für den weiteren Kampf gegen die Pandemie im Herbst und Winter schärfen immer mehr Bundesländer Corona-Regeln nach und unterscheiden stärker zwischen Geimpften und Ungeimpften.
Bild: Bernd Weißbrod, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 14. September, 19.35 Uhr: Durch Corona weniger Krebserkrankungen entdeckt

Im Corona-Jahr 2020 ist in Bayern sowohl die Zahl der neu entdeckten Krebserkrankungen als auch die Zahl der Krebstherapien zurückgegangen. Experten zufolge hätten viele Menschen in der Pandemie die Vorsorge vernachlässigt und seien nicht zu Untersuchungen gegangen, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag in München. "Das kann gefährlich sein."

"Zwischen Januar und September 2020 ist die Zahl der diagnostizierten Krebsneuerkrankungen um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Zudem wurden vier Prozent weniger Therapien vorgenommen", erläuterte der Minister. "Schaut man auf die einzelnen Monate, zeigt sich ein alarmierendes Bild. Im April 2020 ging die Zahl der registrierten Neuerkrankungen um 18 Prozent, im Mai um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück." Der Rückgang betraf vor allem Neuerkrankungen und Operationen in einem frühen Stadium, bei dem die Heilungschancen besonders hoch sind. Holetschek appellierte deshalb eindringlich, Vorsorgen zu Brust-, Darm-, Gebärmutterhals-, Haut- und Prostatakrebs wahrzunehmen.

Dienstag, 14. September, 18.45 Uhr: Aiwanger fordert kostenlose Antikörper-Tests

Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat kostenlose Antikörpertests auf das Coronavirus gefordert. Diese kosteten höchstens 20 Euro, bei zugleich sehr großem Nutzen, sagte Aiwanger dem "Donaukurier". Denn: "Viele wissen ja gar nicht, ob sie bereits infiziert waren. Andere wissen es; doch der Status als "genesen" endet nach nur sechs Monaten und dann muss ich wieder – bald selbst zu bezahlende – Tests machen oder mich impfen lassen. Dabei haben viele Genesene deutlich länger ausreichend Antikörper."

Zudem könne man erkennen, ob eine Impfung gewirkt habe oder ob eine dritte Spritze sinnvoll sei, argumentierte Aiwanger. Renommierten Immunologen zufolge ist jedoch unklar, ab welchem konkreten Grenzwert die Menge der gemessenen Antikörperkonzentration im Blut ausreichend vor einer Infektion schützt. Dennoch forderte Aiwanger pointiert: "Also anstatt Bratwurst gratis und Testen kostenpflichtig, lieber Antikörpertest gratis."

Dienstag, 14. September, 18.05 Uhr: Curevac verkleinert Produktionsnetz für Covid-19-Impfstoff

Das Biotechunternehmen Curevac verkleinert wegen der geringeren Nachfrage nach seinem Corona-Impfstoff das Produktionsnetz. Die Verträge mit Wacker Chemie sowie Celonic würden gekündigt, teilte das Unternehmen am Dienstag in Tübingen mit.

Die Entscheidung sei eine Reaktion auf die geringere kurzfristige Spitzennachfrage nach Impfstoffen im Anschluss an die erste Welle der Pandemie-Impfanstrengungen, hieß es. Dies habe zu einer weiter "veränderten Nachfrage" nach CureVacs COVID-19-Impfstoffkandidaten der ersten Generation (CVnCoV) geführt. Dieser wird derzeit von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) geprüft.

Ob die EMA den Impfstoff zulassen wird, ist weiter offen. Ende Juni hatte Curevac bekannt gegeben, dass die Wirksamkeit seines Impfstoffkandidaten CVnCoV niedriger sei als die anderer Impfstoffe. Das Tübinger Biotechunternehmen war Anfang Juli davon ausgegangen, dass die EMA den Impfstoff trotz geringer Wirksamkeit zulassen wird. Das Curevac-Präparat hatte einer finalen Analyse zufolge eine Wirksamkeit von 48 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung über alle Altersgruppen hinweg gezeigt.

Dienstag, 14. September, 16.45 Uhr: Schulstart in Bayern: Söder verspricht keine weiteren Schulschließungen

Ministerpräsident Söder verspricht zum Schulstart keine weiteren Schulschließungen, Kultusminister Piazolo möchte ein Schuljahr mit mehr Normalität. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Dienstag, 14. September, 15.20 Uhr: Testpflicht für ungeimpfte Kita-Beschäftigte in Bayern kommt

Vom 20. September an müssen Beschäftigte in Kitas, die nicht geimpft oder genesen sind, sich regelmäßig testen lassen: Sie müssen entweder drei Mal wöchentlich einen negativen Testnachweis erbringen oder sich einem Selbsttest unterziehen. Mit dieser Testnachweispflicht erhöhe man die Sicherheit noch weiter, betonten Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

Ab 20. September müssen Beschäftigte in Kitas, die nicht geimpft oder genesen sind, dreimal pro Woche negative Tests in Bayern nachweisen.
Ab 20. September müssen Beschäftigte in Kitas, die nicht geimpft oder genesen sind, dreimal pro Woche negative Tests in Bayern nachweisen.
Bild: Monika Skolimowska, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 14. September, 15 Uhr: Impfstatus-Auskunft und neue Corona-Kriterien: Das gilt ab Mittwoch in Deutschland

Ab Mittwoch gelten nicht mehr die Infektionszahlen als Kriterium zur Corona-Lage-Einschätzung. Bestimmte Beschäftigte sollen auch Impfstatus-Auskunft geben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 14. September, 13.45 Uhr: PCR-Pool-Tests sollen Corona-Sicherheit in Kitas weiter verbessern

Mit sogenannten Lollitests soll in Bayern die Corona-Sicherheit in Kitas weiter verbessert werden. Nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag übernimmt der Freistaat ab sofort auch die Kosten für solche Pool-Tests auf PCR-Basis - PCR-Tests gelten als zuverlässiger als Antigen-Schnell- oder Selbsttests.

Die Kommunen können demnach künftig in Abstimmung mit den Kita-Trägern und mit den Eltern vor Ort entscheiden, welches Testverfahren sie in den einzelnen Kitas anwenden: ob sie die neuen Lollitests verwenden wollen oder ob sie beim bisherigen Verfahren bleiben - also mit Berechtigungsscheinen für kostenlose Selbsttest-Kits, die an die Eltern ausgegeben werden.

Bei den Lollitests lutscht jedes Kind an zwei Tupfern. Die Proben werden gesammelt und im Labor als Pool untersucht. Sollte eine Sammelprobe positiv sein, wird das betreffende Kind ermittelt.

Man biete den Kindern, Eltern und Lehrern die größtmögliche Sicherheit, sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU). Sie bat lediglich um etwas Geduld, bis es mit den Lollitests losgeht. Eine zentrale, flächendeckende Steuerung der PCR-Pool-Tests gebe es allerdings nicht - das sei aus logistischen Gründen nicht umsetzbar.

"Wir wollen noch mehr Sicherheit in den Kitas", hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schon vor dem Kabinettsbeschluss der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag) gesagt. Deshalb ermögliche man "auf Wunsch der Eltern" nun die Lollitests, erklärte er.

Neu ist zudem: Künftig müssen Beschäftigte in Kitas, die nicht geimpft oder genesen sind, regelmäßig negative Tests nachweisen. Mit dieser Testnachweispflicht erhöhe man die Sicherheit noch weiter, betonten Trautner und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

Dienstag, 14. September, 13.35 Uhr: Piazolo: Komplettes Schuljahr in Bayern soll im Präsenzunterricht stattfinden

Das neue Schuljahr startete am Dienstag mit 1,6 Millionen Schülerinnen und Schülern. Laut Kultusminister Michael Piazolo soll es komplett im Präsenzunterricht stattfinden.

Dienstag, 14. September, 13.20 Uhr: Söder: Nachholbedarf bei der Anschaffung von Luftfiltern in Schulen

Zum Beginn des neuen Schuljahres hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Nachholbedarf bei der Beschaffung von Luftreinigern für Klassenzimmer eingeräumt. Der Wunsch sei nach wie vor, viele Luftreiniger anzuschaffen. "Da gibt es tatsächlich noch bei einigen Nachholbedarf", sagte Söder am Dienstag beim Besuch eines Gymnasiums in München.

Söder und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) versicherten den Schülern bei ihrem Besuch einen "Präsenzunterricht mit Sicherheitsmaßnahmen". Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehöre "das Testen", "die Maske" sowie "flächendeckende Impfungen". Ziel sei es, so viele Schüler wie möglich zur Impfung zu bewegen. Nach Angaben von Söder seien in Bayern knapp 33 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erst- und 25 Prozent vollständig geimpft. Um diese Zahlen zu steigern, sollen für Schüler ab zwölf Jahren Anreize mit Impfangeboten in Schulen gemacht werden. Impfen sei der einzige Weg aus der Pandemie, betonte Söder.

Um "Schulschließungen durch die Hintertür" zu vermeiden, wurde auch die Quarantäne-Regel neu angepasst: Bei einem Corona-Fall soll nicht mehr für die gesamte Klasse Quarantäne angeordnet werden. Stattdessen sollen die Kinder eine Woche lang täglich getestet werden. Enge Kontaktpersonen, die doch in Quarantäne mussten, können diese nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis vorzeitig beenden.

Dienstag, 14. September, 13 Uhr: Jetzt im Live-Stream: Kultusminister Piazolo spricht über den Schulstart in Bayern

Das bayerische Kabinett hat am Dienstag über die Folgen der Corona-Pandemie beraten. Dazu gibt es eine Pressekonferenz. Zudem sprich Kultusminister Michael Piazolo über den Schulstart am Dienstag.

Dienstag, 14. September, 12.20 Uhr: Thailand will Quarantäne für Geimpfte ab Oktober weitgehend aufheben

Thailand will ab Oktober wieder verstärkt Besucher ins Land locken und die derzeit in den meisten Landesteilen geltenden Quarantäneregeln für vollständig Geimpfte entschärfen. Was konkret geplant ist, erfahren Sie hier.

Dienstag, 14. September, 12.10 Uhr: Stiko-Chef: Gleichzeitige Impfung gegen Corona und Grippe möglich

Gleichzeitige Impfungen gegen die Grippe und Corona sind laut Einschätzung des Chefs der Ständigen Impfkommission (Stiko) unbedenklich. Es gebe keine Hinweise, dass einer der beiden Impfstoffe dann nicht mehr wirke, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens "MDR Aktuell". "Insofern ist diese Vorsichtsmaßnahme des Auseinanderziehens der beiden Impfungen nicht mehr nötig."

Mertens warb dafür, dass sich gerade Menschen aus Risikogruppen gegen die Grippe impfen lassen. Wenn es in diesem Jahr weniger Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus wie Maskenpflicht und Abstandhalten gebe, seien die Menschen besonders gefährdet. "Insofern ist eine Grippeimpfung sinnvoll für diese erwähnten Risikogruppen."

Der Stiko-Chef reagierte auch auf Befürchtungen, dass der Grippe-Impfstoff in diesem Jahr einen geringeren Schutz bieten könnte, weil sich in der vergangenen Saison weniger Menschen mit Grippe ansteckten und Daten fehlen könnten. Diese Angst halte er für unbegründet, sagte Mertens. Auf der ganzen Welt untersuchten Laboratorien das gesamte Jahr Influenza-Viren. Das sei die Grundlage für die Zusammensetzung der Impfstoffe.

Dienstag, 14. September, 12.05 Uhr: Verdienstausfälle bei Ungeimpften: Bund und Länder wollen über einheitliche Linie beraten

In der Corona-Krise wollen Bund und Länder über ein einheitliches Vorgehen beim Ausgleich von Verdienstausfällen wegen angeordneter Quarantäne bei Nicht-Geimpften beraten. Mehr dazu lesen Sie hier.

In der Corona-Krise wollen Bund und Länder über ein einheitliches Vorgehen beim Ausgleich von Verdienstausfällen wegen angeordneter Quarantäne bei Nicht-Geimpften beraten.
In der Corona-Krise wollen Bund und Länder über ein einheitliches Vorgehen beim Ausgleich von Verdienstausfällen wegen angeordneter Quarantäne bei Nicht-Geimpften beraten.
Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Dienstag, 14. September, 12 Uhr: Berliner Senat beschließt Corona-2G-Optionsmodell

Geimpfte und genesene Menschen in Berlin können in der Corona-Pandemie mit weiteren Erleichterungen rechnen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beschloss der Senat am Dienstag die Einführung eines 2G-Optionsmodells: In etlichen Bereichen wie der Gastronomie oder bei Veranstaltungen können die Betreiber dann selbst entscheiden, ob sie den Zutritt zu Innenräumen nur Geimpften oder Genesenen (2G) oder auch Getesteten (3G) erlauben. Im Falle von 2G würden bisherige Corona-Einschränkungen wie Abstand oder Maske wegfallen.

Dienstag, 14. September, 11.45 Uhr: Der Impfbus rollt wieder durch das Oberallgäu - die Termine

Der Impfbus und mobile Impfteams bieten weitere Termine in verschiedenen Oberallgäuer Gemeinden an. Für Impfwillige gibt es Erst- oder Zweitimpfungen. Wann und wo der Bus Halt macht, lesen Sie hier.

Dienstag, 14. September, 11.28 Uhr: Corona-Impfung soll knapp 2200 Todesfälle verhindert haben

Knapp 5800 weniger Corona-Patienten und 2177 weniger Todesopfer durch Covid-19: So soll die Corona-Impfung in Österreich bislang gewirkt haben. Wie diese Zahlen zustandegekommen sind, lesen Sie hier.

Dienstag, 14. September, 11 Uhr: Niedersachsen: "2G"-Regel kommt für weitere Bereiche

Die sogenannte "2G"-Regel soll in Niedersachsen künftig in mehr Bereichen angewendet werden können - etwa in der Gastronomie, der Kultur, bei Veranstaltungen oder dem Sport. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover an. Bei Anwendung der "2G"-Regel sollen dann die Maskenpflicht und das Abstandhalten entfallen.

Menschen bis 18 Jahren sollen demnach auch ohne Impfung oder Genesung Zutritt bekommen, da sie sich regelmäßig vor dem Schulbesuch testen. Kinder, die jünger als zwölf Jahre sind, können sich noch nicht impfen lassen. Die derzeitige Corona-Landesverordnung gilt noch bis zum 22. September. Die Ausweitung der "2G"-Regel wird somit voraussichtlich in der kommenden Woche umgesetzt.

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Nach der "2G"-Regel wird der Zutritt zu bestimmten Bereichen nur gewährt, wenn Menschen gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind. Ein negativer Corona-Schnelltest reicht dann in der Regel nicht mehr aus. In der derzeitigen Corona-Verordnung für Niedersachsen können Betreiber von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars bereits den Zugang auf Gäste beschränken, die geimpft oder genesen sind. Dann muss zum Beispiel keine Maske mehr getragen werden.

Dienstag, 14. September, 10.17 Uhr: Sechs Corona-Patienten im Klinikum Memmingen in Behandlung

Im Memminger Klinikum werden derzeit sechs Corona-Patienten behandelt - fünf Erwachsene und ein Kind. Das teilte die Verwaltung mit. Fünf der Patienten sind auf der normalen Station, einer auf der Intensivstation. Wie viele Patienten bayernweit in den Krankenhäusern sind, lesen Sie hier.

Dienstag, 14. September, 9.50 Uhr: Bayern will Corona-Lollitests in Kitas einführen

Bayern will die sogenannten Lollitests auch an den bayerischen Kitas einführen. Wer die Kosten dafür bezahlen soll, lesen Sie hier.

Dienstag, 14. September, 8.50 Uhr: Neuer Corona-Ausbruch in China: Metropole Xiamen geht in Lockdown

Ein neuer Ausbruch der Delta-Variante des Coronavirus hat für Menschen im Südosten Chinas weitreichende Einschränkungen zur Folge. Die Behörden der Küstenmetropole Xiamen in der Provinz Fujian forderten Bewohner am Dienstag dazu auf, die Stadt nicht mehr zu verlassen. Großveranstaltungen wurden abgesagt, Restaurants und Einkaufszentren angewiesen, die Zahl der Besucher zu reduzieren. Schulen schwenkten auf Online-Unterricht um.

Die Maßnahmen erfolgten, nachdem in der Stadt am Montag 32 neue Corona-Fälle entdeckt worden waren, womit die Zahl der Infektionen in der Provinz Fujian seit der vergangenen Woche auf über 100 angestiegen ist.

Der aktuelle Ausbruch hatte seinen Ursprung in der Stadt Putian, die nördlich von Xiamen liegt. Es wurde vermutet, dass ein Familienvater nach seiner Rückkehr aus Singapur das Virus eingeschleppt hat. Der Mann war am 4. August zurück nach China gereist, verbrachte 21 Tage in Quarantäne und war neun Mal negativ auf das Virus getestet worden. Am vergangenen Freitag fiel ein Test dann aber positiv aus. Auch Putian befindet sich seit dem Wochenende im Lockdown.

Die chinesische Regierung verfolgt eine "Null-Covid-Strategie". Mit Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung, Quarantäne und strengen Einreisebeschränkungen hat das Land das Coronavirus weitgehend im Griff. Zuletzt hatte es eine Häufung lokaler Ausbrüche der Delta-Variante gegeben, die aber bislang mit strikten Maßnahmen stets wieder unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Dienstag, 14. September, 8.12 Uhr: Australiens Hauptstadt bleibt einen weiteren Monat im Lockdown

Die Region Australian Capital Territory (ACT) mit der australischen Hauptstadt Canberra bleibt einen weiteren Monat im Lockdown. Diese Entscheidung traf die Regionalregierung am Dienstag, nachdem die Behörden in dem Territorium 22 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet hatten.

Canberra ist vom Bundesstaat New South Wales umschlossen, der von der derzeitigen Welle besonders schwer betroffen und seit einem guten Monat im Lockdown ist. Mitte August wurde im ACT erstmals seit einem Jahr wieder ein Corona-Fall bestätigt. Die Regionalregierung teilte weiter mit, dass bislang etwa 50 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft seien. Im Australian Capital Territory leben rund 430.000 Menschen. Die Beschränkungen sollen erst dann gelockert werden, wenn mindestens 70 Prozent der Bürger zwei Impfdosen erhalten haben, hieß es.

Auch die Bundesstaaten New South Wales mit der Metropole Sydney und Victoria mit der Millionenstadt Melbourne sind weiter im Lockdown. Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern hat seit Beginn der Corona-Krise eine Null-Covid-Strategie verfolgt und war wegen extrem strikter Regeln lange erfolgreich im Kampf gegen die Pandemie. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante häufen sich aber die Lockdowns.

Dienstag, 14. September, 7.45 Uhr: Dobrindt gegen Impfpflicht - "Kein weiterer Lockdown im Herbst"

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat sich trotz stockender Impfbereitschaft klar gegen eine Impfpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie ausgesprochen. "Ich lehne eine Impfpflicht ab. Wir werben weiter für das Impfen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Frage, ob er angesichts der in den vergangenen Wochen gestiegenen Infektionszahlen neue weitreichende Beschränkungen im Herbst erwarte, verneinte Dobrindt klar: "Es wird keinen weiteren Lockdown geben. Man sieht auch jetzt bereits, dass sich das Infektionsgeschehen durch die Zahl der erreichten Impfungen verlangsamt."

Vor dem Hintergrund der in dieser Woche laufenden bundesweiten Impfaktionswoche der Bundesregierung sagte Dobrindt: "Die Angebote müssen möglichst niedrigschwellig sein. Das heißt, überall da, wo viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel auch vor Clubs oder anderen großen Veranstaltungen, müssen mobile Impfteams zum Einsatz kommen." Der CSU-Politiker betonte: "Jedem muss klar sein: Wenn er sich nicht impfen lässt, ist das Risiko einer Virusinfektion hoch und die Folgen sind nicht vorhersehbar."

Dienstag, 14. September, 7.12 Uhr: Augsburger Puppenkiste mit neuem Corona-Video: Dr. Kasperl erklärt Pooltests

Dr. Kasperl von der Augsburger Puppenkiste erklärt Schülerinnen und Schülern zum Ende der Sommerferien die neuen Corona-Tests. Das Video gibt's hier zu sehen.

Dienstag, 14. September, 6.50 Uhr: Minimaler Anstieg bei der Zahl der Intensiv-Patienten mit Corona

297 Patienten sind in den vergangenen sieben Tagen in Bayern wegen einer Corona-Erkrankung ins Krankenhaus gekommen. Die Zahl hat das Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktualisiert. Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt am Dienstag bei 2,3. Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen stieg minimal von 237 auf 238. Die Entwicklung in unserer Grafik:

Dienstag, 14. September, 6.35 Uhr: Inzidenz im Allgäu bleibt überdurchschnittlich hoch

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu bleibt überdurchschnittlich hoch. Nur ein Landkreis liegt derzeit unter dem Bundesschnitt. Die aktuellen Zahlen aus dem Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 14. September, 6 Uhr: RKI registriert 6325 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 81,1

Beim Infektionsgeschehen in Deutschland gibt es derzeit kaum Dynamik. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Dienstagmorgen bei 81,1. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 81,9 gelegen, vor einer Woche bei 83,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6325 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.06 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6726 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 68 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 59 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.089.476 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,79 an (Freitag: 1,95). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen.

Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.841.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.686.

Montag, 13. September, 20.35 Uhr: Hochrangige Expertengruppe spricht sich gegen Corona-Auffrischungsimpfung aus

Eine hochrangige Expertengruppe hat sich gegen generelle Corona-Auffrischungsimpfungen zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. "Die bisherige Studienlage zeigt keine Notwendigkeit, in Bevölkerungsgruppen mit wirksamer, vollständiger Impfung Booster auf breiter Front zu verabreichen", schreiben die Forscher im Fachmagazin "The Lancet". Die weltweit noch immer begrenzte Anzahl an Impfdosen könne die meisten Leben retten, wenn sie Menschen zu Gute käme, die ein erhebliches Risiko einer schweren Erkrankung haben und noch ungeimpft sind. "Wenn Impfstoffe dort eingesetzt würden, wo sie am meisten bringen, könnten sie das Ende der Pandemie beschleunigen, indem die die weitere Entwicklung von Varianten bremsen."

Hintergrund ist, dass in manchen reichen Ländern über Booster für alle nachgedacht wird, während anderswo noch kaum jemand geimpft ist. Die WHO hatte bereits Anfang August einen vorübergehenden Stopp von Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus gefordert, so lange noch viele ärmere Länder auf Impfdosen warten.

Hinter dem Lancet-Papier stehen unter anderem Soumya Swaminathan, Chef-Wissenschaftlerin der Weltgesundheitorganisation WHO, sowie Experten der US-Arzneimittelbehörde FDA. "Die verfügbaren Impfungen sind sicher, wirksam und retten Leben", sagte Swaminathan laut einer Mitteilung. Auch wenn die Vorstellung reizvoll sei, die Zahl der Covid-Fälle durch Booster weiter zu senken, müssten jeder Entscheidung in diese Richtung belastbare Belege und eine internationale, wissenschaftliche Diskussion zugrunde liegen.

Zwar könnte es sein, dass irgendwann ein Booster für alle notwendig sein könnte, weil die Schutzwirkung der Impfung nachlässt, oder weil Virus-Varianten der Immunabwehr entkommen. Noch gebe es aber keine klaren Hinweise darauf. Auffrischungsimpfungen könnten aber schon jetzt für bestimmte Meschen infrage kommen, beispielsweie solche mit Immunschwäche.

In Deutschland bekommen Pflegebedürftige, über 80-Jährige und Menschen mit Immunschwäche zum Teil schon eine dritte Impfung angeboten. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission dazu steht noch aus.

Montag, 13. September, 19.20 Uhr: 90 Prozent der Intensivpatienten nicht gegen Covid-19 geimpft

Auf den Intensivstationen sind nach Angaben der bayerischen Krankenhausgesellschaft mehr als 90 Prozent der Erkrankten nicht gegen Covid-19 geimpft. Sogenannte Impfdurchbrüche gebe es fast nur bei sehr alten Erkrankten mit einem geschwächten Immunsystem, teilte Geschäftsführer Roland Engehausen am Montag in München mit. Auf den Intensivstationen lägen inzwischen jüngere Patientinnen und Patienten aus jener Gruppe, in der erst knapp zwei Drittel geimpft seien. Das zeige, dass nur die Impfung die Pandemie beherrschbar mache und die Krankenhäuser vor Überlastung schützen könne.

Montag, 13. September, 18.45 Uhr: Bei Immunschwäche: Dritte Corona-Impfung in Italien ab 20. September

Italien beginnt am 20. September damit, bestimmten Bevölkerungsgruppen eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus zu verabreichen. Diese zusätzlichen Dosen oder "Booster" sollen zunächst an immungeschwächte Menschen gehen, beschlossen Gesundheitsminister Roberto Speranza und der außerordentliche Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, am Montag. Die Experten der italienischen Arzneimittelbehörde und die spezielle Corona-Kommission der Regierung hatten sich für eine dritte Impfung ausgesprochen.

Mit den Regionen soll nun geklärt werden, wie die Verteilung der dritten Impfdosen organisiert wird. Verimpft werden die mRNA-Vakzine von BioNTech/Pfizer und Moderna. Insgesamt hatten bis Montag in Italien rund 74 Prozent der Menschen ab 12 Jahren den regulären Impfzyklus abgeschlossen.

Montag, 13. September, 18.20 Uhr: Schulanfang im Allgäu: "Wir fühlen uns besser gerüstet"

Am Dienstag beginnt das zweite Schuljahr während der Pandemie. Schüler, Eltern und Lehrkräfte haben sehr unter den Auswirkungen gelitten. Wird nun alles besser?

Wie der Schulstart im Westallgäu ablaufen soll, lesen Sie hier.

Montag, 13. September, 16.20 Uhr: Teenager ab zwölf sollen in Großbritannien Corona-Impfung erhalten

In Großbritannien sollen Zwölf- bis 15-Jährige eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Die obersten medizinischen Regierungsberater der vier Landesteile sprachen sich am Montag dafür aus, den Teenagern das Mittel der Konzerne Biontech und Pfizer zu spritzen. Damit könnten sich insgesamt etwa drei Millionen Jugendliche impfen lassen. Premierminister Boris Johnson hatte deutlich gemacht, dass er der Empfehlung der Mediziner folgen werde. Vermutlich werden die Impfdosen in der Schule oder mit Vermittlung der Schulen verabreicht.

Zunächst wird den Teenagern nur je eine Dosis gespritzt. Ob sie auch - wie Erwachsene - eine zweite Dosis erhalten, soll nun geprüft werden. Dafür seien mehr internationale Daten nötig. Eine Entscheidung wird nicht vor Frühling erwartet. In Deutschland können sich Zwölf- bis 15-Jährige bereits seit Juni impfen lassen und erhalten zwei Dosen im Abstand von einigen Wochen.

Montag, 13. September, 16.15 Uhr: Bad Wörishofer Impfzentrum bleibt in Betrieb

Das Impfzentrum in Bad Wörishofen bleibt in Betrieb. Allerdings reduziert der Landkreis ab Oktober die Öffnungszeiten. Damit setzt der Kreis die neue bayerische Impfstrategie um. Diese sieht vor, dass künftig vor allem die Haus- und Betriebsärzte gegen Covid-19 impfen. Die Impfzentren sollen dieses Angebot nur noch ergänzen und den Betrieb herunterfahren, heißt es vonseiten des Landratsamts Unterallgäu.

Ab dem 1. Oktober ist das Bad Wörishofer Impfzentrum montags, mittwochs und freitags jeweils von 16 bis 20 Uhr geöffnet. „Auch die Kindersprechstunde am Mittwoch können wir somit weiter anbieten“, sagt Winkler. Neben dem Impfzentrum setzt der Landkreis auf den Impfbus und auf mobile Teams. „Ziel ist es, das Impfangebot möglichst nah zu den Menschen zu bringen“, so die koordinierende Ärztin Dr. Carola Winkler.

Montag, 13. September, 16 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten nach "2G"-Party in Münster steigt auf 63

Nach einer Clubparty unter "2G"-Bedingungen in Münster ist die Zahl der bekannten Corona-Infektionen auf 63 gestiegen. Das teilte die Stadt am Montag auf Anfrage mit. Die Krankheitsverläufe seien nach Kenntnis des Gesundheitsamtes aber bislang weiterhin mild oder liefen symptomfrei ab. 46 Infizierte kämen aus Münster. Die Gäste hatten sich bei einer Partynacht mit rund 380 Gästen angesteckt. Teilnehmen durften ausschließlich Geimpfte oder Genesene.

Nach Bekanntwerden des Ausbruchs hatte die Stadt Münster das Hygienekonzept des Clubs als vorbildlich gelobt: Nicht nur hatte der Club nur immunisierten Menschen Zutritt gewährt, auch die Lüftungsanlagen überträfen laut Wartungsfirma die Anforderungen. Das Gesundheitsamt empfahl allen Gästen der Party, einen Bürgertest vornehmen zu lassen. Bei Symptomen sollten sich die Partygäste an einen Hausarzt wenden.

Montag, 13. September, 15.10 Uhr: London kündigt Vertrag mit Impfstoffentwickler Valneva

Gut ein halbes Jahr nach einem gefeierten Abschluss mit dem Corona-Impfstoffentwickler Valneva hat die britische Regierung den Vertrag über die Lieferung von 100 Millionen Dosen gekündigt. Das französische Unternehmen teilte am Montag mit, es weise den Vorwurf angeblicher Vertragsverletzungen energisch zurück. Ein Regierungssprecher wollte sich zu Details nicht äußern. Er betonte, die Kündigung werde sich weder auf das britische Impfprogramm noch auf geplante Auffrischungsimpfungen auswirken, die demnächst beginnen sollen. Laut Unternehmensangaben befindet sich der Impfstoff derzeit in Phase-3-Studien. Ergebnisse würden im vierten Quartal erwartet, eine erste Zulassung sei noch 2021 möglich.

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Montag, 13. September, 13.40 Uhr: Impfatkionswoche: So soll die schlechte Impfquote in Deutschland verbessert werden

Eine Woche mit Angeboten in Einkaufszentren, Bibliotheken und an Moscheen soll die Impfkampagne wieder in Gang bringen. Doch mutmaßlich reicht die Zeit nicht. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Montag, 13. September, 13 Uhr: "Anonymous"-Hacker übernehmen Kanäle von Attila Hildmann

Attila Hildmann, Verschwörungsprediger und Vegan-Koch, ist ins Visier der Hacker von "Anonymous" geraten. Die haben mehrere seiner Kanäle übernommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 13. September, 12.10 Uhr: Steinmeier: Viel Propaganda von Impfunwilligen in sozialen Medien

Welche Rolle spielen Instagram, Facebook und TikTok bei der Information zur Corona-Impfung? Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht Probleme.

Montag, 13. September, 10 Uhr: Schulstart am Dienstag in Bayern: Das müssen Eltern und Schüler jetzt wissen

Am Dienstag beginnt in Bayern für etwa 1,64 Millionen Schülerinnen und Schüler wieder der Unterricht. Doch was müssen Eltern und ihre Kinder eigentlich beachten? Das vergangene Schuljahr war geprägt von Wechselunterricht, Maskenpflicht und vielen Corona-Tests. Was aber hat sich fürs kommende Schuljahr verändert? Was davon bleibt bestehen?

Montag, 13. September, 8 Uhr: Luftfilter an Schulen im Allgäu: Viele Fragen ungeklärt

Schwierige Ausschreibungen, offene Fragen: In vielen Klassenzimmern werden zum Schuljahresbeginn keine Luftfilter vorhanden sein - entgegen Söders Zielen. Was das für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonal bedeutet.

Montag, 13. September, 7.20 Uhr: Corona-Ampel in Bayern weiter grün

Die Krankenhausampel in Bayern steht weiter auf Grün, obwohl mehr Menschen wegen schwerer Corona-Verläufe auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden. Der Überblick.

Montag, 13. September, 6.45 Uhr: Die Inzidenzwerte im Allgäu

Während in Kaufbeuren und im Ostallgäu die Inzidenzwerte ansteigen - das Ostallgäu hat steht nun auch über der Marke von 100 - sinken in Memmingen, Lindau und im Unterallgäu die Werte. Unsere Übersicht.

Montag, 13. September, 6.30 Uhr: RKI registriert 5511 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 81,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 81,9. Das geht aus Angaben des Instituts vom Montagmorgen hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 80,2 gelegen, vor einer Woche bei 84,3. Allerdings wies das RKI-Dashboard am Sonntag für Baden-Württemberg nur einen neu hinzugekommenen Fall aus. In den Tagen zuvor waren es jeweils deutlich über 1000.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 5511 Corona-Neuinfektionen. Die Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.17 Uhr wieder. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4749 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zwölf Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,95 an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Sonntag, 12. September, 15.02 Uhr: Merkel zum Start der Impfaktionswoche: "Lassen Sie sich impfen"

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bürgerinnen und Bürger zum Start einer bundesweiten Impfaktionswoche aufgerufen, die Angebote für Corona-Impfungen zu nutzen. "Nie war es einfacher, eine Impfung zu bekommen. Nie ging es schneller", sagte sie vor dem Start der Aktion am Montag. Impfangebote werde es etwa bei den Freiwilligen Feuerwehren, in der Straßenbahn, am Rand von Fußballfeldern und in Moscheen geben. Jeder könne sich dann ohne Termin und kostenfrei impfen lassen. "Ich bitte Sie daher: schützen Sie sich selbst und andere. Lassen Sie sich impfen", appelliert die Kanzlerin.

Leider steige die Zahl der Neuinfektionen wieder, warnte Merkel in ihrem Video-Podcast. Die große Mehrheit der Patienten, die im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt würden, seien ungeimpft. Um gut durch Herbst und Winter zu kommen, "müssen wir daher noch mehr Menschen überzeugen, sich impfen zu lassen".

Sonntag, 12. September, 12.50 Uhr: Corona-Impfpflicht für Clubs in England kommt doch nicht

Der Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung wird in England doch keine Voraussetzung für den Zugang zu Nachtclubs und größeren Veranstaltungen. Die britische Regierung hat entsprechende Pläne verworfen, wie Gesundheitsminister Sajid Javid am Sonntag der BBC sagte. Man habe sich diese Idee ausgiebig angeschaut, werde solche Pläne aber nicht weiter verfolgen.

Die Regierung hatte zwischenzeitlich geplant, eine Nachweispflicht für den Landesteil England ab Ende des Monats einzuführen. Dann hätte nur in Clubs oder zu Großveranstaltungen gehen können, wer doppelt geimpft ist. Viele Abgeordnete auch der Regierungspartei von Premierminister Boris Johnson stemmten sich aber gegen diese Pläne.

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Sonntag, 12. September, 12.20 Uhr: Ohne Corona-Auflagen: 50.000 Zuschauer bei Konzert in Kopenhagen

Eine dänische Rockband hat ein Konzert vor Zehntausenden Fans gespielt und damit die pandemiebedingt fast vergessene Zeit großer Stadionkonzerte wiederaufleben lassen. Nach der Aufhebung der letzten verbliebenen Corona-Beschränkungen in Dänemark zog die Band The Minds of 99 in Kopenhagen knapp 50 000 dicht an dicht stehende und sitzende Zuschauer in ihren Bann, wie Aufnahmen aus dem Stadion Parken zeigten. Die Veranstalter hatten vorab von der ersten Stadion-Show mit voller Zuschauerauslastung in Europa seit Beginn der Coronavirus-Pandemie gesprochen.

Die Impfquote ist in Dänemark im europäischen Vergleich besonders hoch: Mehr als 83 Prozent aller Bürger über zwölf Jahre sind im Land bereits fertiggeimpft, wie Zahlen des dänischen Gesundheitsinstituts SSI zeigten.

Den aktuellen Stand in Sachen Krankenhausampel finden Sie hier.

Sonntag, 12. September, 7.45 Uhr: Über 2,8 Millionen Kontrollen der Corona-Testpflicht an Grenzen

Die meisten Menschen scheinen sich an die am 1. August eingeführte Corona-Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland gehalten zu haben. 2 820 972 Personen wurden stichprobenartig auf Einhaltung kontrolliert - bis zum 7. September wurden dabei 3727 Verstöße festgestellt, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Bundespolizei berichtete. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) räumte allerdings ein, dass von einer "großen Dunkelziffer und vielen unentdeckten Verstößen" auszugehen sei.

Sonntag, 12. September, 7.20 Uhr: Kreta und Korsika keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

Die Mittelmeer-Ferieninseln Kreta und Korsika gelten seit diesem Sonntag nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete. Griechenland ist nun vollständig von der Liste gestrichen. In Frankreich betrifft das außer Korsika auch die Region Okzitanien. Hochrisikogebiete sind in Frankreich aus Sicht der Bundesregierung dann nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur im Süden sowie einige Überseegebiete.

Dieser Kategorie werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko zugeordnet. Nach Aufenthalten in Hochrisikogebieten gilt: Rückkehrer nach Deutschland, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden nun die norwegischen Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada.

Von Sonntag an ist auch ein großer Teil Südamerikas kein Hochrisikogebiet mehr: Argentinien, Bolivien, Paraguay, Ecuador und Peru werden von der Liste gestrichen. Außerdem werden das arabische Land Oman und Namibia im Südwesten Afrikas gestrichen.

Lesen Sie auch: Von Mallorca bis Griechenland - so ist die Corona-Lage für Urlauber

Sonntag, 12. September, 7 Uhr: RKI registriert 7345 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 80,2

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 80,2. Das geht aus Angaben des Instituts vom Sonntagmorgen hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 82,8 gelegen, vor einer Woche bei 83,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7345 Corona-Neuinfektionen. Die Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.15 Uhr wieder. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.453 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden acht Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 21 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,95 an (Vortag 1,89). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.823.500 an.

Samstag, 11. September, 20.05 Uhr: Impfverweigerer randalieren in Thessaloniki

Hunderte Gegner von Corona-Schutzimpfungen haben am Samstagabend vor dem Eingang des Messegeländes der Hafenstadt Thessaloniki Steine und andere Gegenstände auf die Polizei geschleudert. Die Sicherheitskräfte setzen Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Randalierer auseinander zu treiben, wie das Staatsfernsehen zeigte. Unter den Randaliereren waren nach Berichten von Reportern zahlreiche religiöse Eiferer, die Ikonen trugen sowie nationalistisch und rechtsextremistisch orientierte Menschen.

Samstag, 11. September, 16.49 Uhr: Zehntausende Niederländer protestieren gegen Party-Verbote

Zehntausende Demonstranten haben in den Niederlanden am Samstag gemeinsam mit Djs und Musikern die Aufhebung der Corona-Beschränkungen für die Veranstaltungsbranche gefordert - unter anderem in Amsterdam, Den Haag, Groningen und Maastricht. In mehreren Orten wurden die Umzüge von Musikwagen begleitet, Djs legten auf und Demonstranten tanzten auf den Straßen.

Clubs und Discos durften in den Niederlanden zwar Ende Juni wieder öffnen, es gab auch wieder Festivals und Studentenpartys. Doch wenig später stiegen die Corona-Infektionen erneut stark an, woraufhin die Regierung in Den Haag die Notbremse zog. Inzwischen lässt sie ein Beratergremium prüfen, ob die Nachtgastronomie Ende September wieder öffnen könnte. Mitte August war die Schließung bis zum 1. November angeordnet worden.

Samstag, 11. September, 15.11 Uhr: Gauck greift Impfgegner an: "Bekloppte"

Alt-Bundespräsident Joachim Gauck hat die Gegner einer Impfung gegen das Coronavirus scharf angegriffen. Bei einer Tagung für Lehrer am Samstag in Rostock betonte er, dass die Pandemie noch nicht überwunden sei. "Dann ist ja auch schrecklich, dass wir in einem Land leben, in dem nicht nur Bildungswillige leben, sondern auch hinreichende Zahlen von Bekloppten. Also Entschuldigung: Das darf ich mal so locker formulieren, ich bin ja jetzt Rentner und muss nicht mehr auf jedes Wort achten." Gauck (81) sagte, dass die Menschen mit ihrer Einsicht "Impfen sei schädlich" nicht für sich selbst, sondern für ihr Umfeld Probleme schafften. "Das ist ja alles unglaublich."

Samstag, 11. September, 10.10 Uhr: Kassenärzte-Chef: Begeisterung für Auffrischungsimpfungen gering

Das Interesse der Menschen an einer dritten Corona-Impfung ist derzeit nach Ansicht des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gering. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 11. September, 8.20 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu

Hier finden Sie die aktuellen Werte des RKI für das Allgäu.

Samstag, 11. September, 8 Uhr: Zum Ferienende: Testzeiten in Lindau werden massiv ausgeweitet

Die Infektionen im Landkreis Lindau nehmen langsam zu. Das Landratsamt will mögliche Infektionsketten vor Schulbeginn unterbrechen. Mehr dazu lesen Sie hier.


Samstag, 11. September, 7 Uhr: RKI registriert 11 214 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 82,8

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 82,8. Das geht aus Angaben des Instituts vom Samstagmorgen hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 83,8 gelegen, vor einer Woche bei 80,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11 214 Corona-Neuinfektionen. Die Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.12 Uhr wieder. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 835 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 45 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,95 an (Vortag 1,89). Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.817.900 an.

Freitag, 10. September, 21 Uhr: Strengere Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg kommen erst später

Die geplanten Corona-Einschränkungen vor allem für ungeimpfte Erwachsene im Südwesten verzögern sich. Das Land werde die überarbeitete Corona-Verordnung im Laufe der kommenden Woche verkünden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag in Stuttgart mit. Die strengeren Maßnahmen waren ursprünglich bereits für das Wochenende angekündigt worden und sollten am Montag in Kraft treten. Nun dürften die neuen Corona-Maßnahmen rund eine Woche später kommen als zuvor geplant.

Grund für die Verzögerung ist demnach die Abhängigkeit der Landes-Regeln vom neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes. Dieses trete voraussichtlich erst ab Mitte nächster Woche in Kraft, hieß es. Die derzeit geltende Corona-Verordnung solle für einen Übergangszeitraum verlängert werden.

Freitag, 10. September, 18.25 Uhr: Weitere Besserung der Corona-Lage in Italien

Die Corona-Infektionslage in Italien hat sich in der vergangenen Woche weiter gebessert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert sank von landesweit durchschnittlich 74 Fällen je 100 000 Einwohner auf 64 Fälle, wie das Gesundheitsministerium im wöchentlichen Bericht über die Corona-Lage am Freitag in Rom mitteilte. Die Gesundheitsexperten gaben für Friaul-Julisch Venetien, die Lombardei und die Autonome Provinz Bozen/Südtirol ein moderates Infektionsrisiko aus. In den übrigen Regionen galt demnach eine niedrige Gefahr.

In den Krankenhäusern stieg der Anteil der Covid-19-Patienten auf den Intensiv- und Krankenstationen. Landesweit lag er in der Intensivmedizin bei durchschnittlich rund sechs Prozent.

Freitag, 10. September, 16.10 Uhr: Kreta und Korsika ab Sonntag keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

Die Bundesregierung streicht die beliebten Ferieninseln Kreta und Korsika sowie die französische Region Okzitanien ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. In Frankreich gilt diese Einstufung dann nur noch für die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur und einige Überseegebiete, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Griechenland - wo neben Kreta auch die südliche Ägäis diese Einstufung verliert - wird damit nun vollständig von der Liste gestrichen.

Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden Norwegen mit den Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada. Dieser Kategorie werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko zugeordnet. Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

Freitag, 10. September, 15.45 Uhr: Schon 39 Corona-Infizierte nach "2G"-Party in Münster mit 380 Gästen

Im Fall der Corona-Infektionen bei einer Clubparty unter "2G"-Bedingungen in Münster ist die Zahl der bekannt gewordenen Infizierten auf 39 gestiegen. Weitere Ansteckungen seien wahrscheinlich, berichtete die Stadtverwaltung am Freitag. Bei den Betroffenen handele es sich hauptsächlich um immunisierte Personen zwischen Anfang und Mitte 20. Sie hätten milde oder gar keine Symptome. 22 Infizierte kämen aus Münster. Die Suche nach weiteren möglicherweise betroffenen Kontakten gestalte sich schwierig, da die aktuelle Corona-Schutzverordnung keine Rückverfolgbarkeit von Gästen vorsehe. Die Gäste hatten sich am 3. September bei der Partynacht mit rund 380 Gästen angesteckt.

Freitag, 10. September, 15.20 Uhr: Veranstalter hoffen bei Berliner Istaf auf 20.000 Zuschauer

Für das Berliner Leichtathletik-Meeting Istaf an diesem Sonntag im Berliner Olympiastadion sind bisher 16 000 Karten verkauft worden. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit. Meeting-Direktor Martin Seeber erklärte, man werde Richtung 20.000 kommen.

Insgesamt sind unter den Bestimmungen der Corona-Pandemie 25.000 Besucher zu der Traditionsveranstaltung zugelassen, die vor 100 Jahren erstmals stattfand. "Es war echt schwierig, man wünscht sich für 100-Jahr-Feierlichkeiten was anderes als eine Pandemie", sagte Seeber und dankte dem Berliner Senat. "Ohne die Unterstützung würden wir hier nicht stehen."

Das Istaf kann mit deutschen Stars wie Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo, Speerwerfer Johannes Vetter, Langstrecklerin Konstanze Klosterhalfen und Hindernisläuferin Gesa Krause aufwarten. Zu den prominenten internationalen Startern zählen Hürden-Weltkordler Karsten Warholm aus Norwegen und US-Stabhochspringer Sam Kendricks.

Freitag, 10. September, 12.50 Uhr: Freiwillige Impfungen an Schulen - Drohungen gegen Schulleiter

Vor den geplanten freiwilligen Impfangeboten an Sachsens Schulen sehen sich Schulleiter und Lehrer mit Drohungen konfrontiert. Das sei punktuell aus mehreren Regionen Sachsens gemeldet worden, sagte der Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung, Roman Schulz, am Freitag. Solche Schreiben würden teils sogar an deren Privatadressen geschickt. "Das ist absolut inakzeptabel." Zuvor hatte die "Freie Presse" berichtet, dass Impfgegner Schulleiter mit Strafanzeigen wegen Körperverletzungen gedroht und Kundgebungen vor Schulen angekündigt hätten.

"Es ist sehr bedauerlich und erschreckend zugleich, dass Menschen, die sich freiwillig entschieden haben, ein Impfangebot wahrzunehmen, dafür drangsaliert werden", sagte der Sprecher des Kultusministeriums, Dirk Reelfs. Seit Schulbeginn sei die Impfbereitschaft zunächst anonym abgefragt worden. Die Rückmeldungen der Schulen lägen noch nicht vollumfassend vor, so dass noch keine Gesamtzahl der Impfwilligen Schüler genannt werden könne, erklärte Reelfs. Er bekräftigte jedoch, dass die Impfungen in der kommenden Woche beginnen werden.

Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren. Sie werden für die Impfung vom Unterricht freigestellt. Vor allem in den ländlichen Regionen ist der Einsatz von mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes an ausgewählten Stützpunktschulen geplant. Melden sich an einer Schule etwa 80 Impfwillige, sind bei entsprechenden Kapazitäten der mobilen Impfteams auch Impfungen an der jeweiligen Schule möglich.

Freitag, 10. September, 11.10 Uhr: Bundesrat beschließt Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz

Die Corona-Maßnahmen sollen sich künftig vor allem an der Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Covid-19 orientieren. Mit einfließen sollen auch andere Kennwerte, etwa die Auslastung der Intensivstationen und die Zahl der Geimpften. Das löst die bisherige Orientierung an Inzidenzzahlen ab, die wegen vieler Geimpfter als nicht mehr so aussagekräftig gilt.

Die entsprechenden Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz beschloss am Freitag auch der Bundesrat, nachdem in dieser Woche bereits der Bundestag zugestimmt hatte. Zudem sollen Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher und Beschäftigte in Pflegeheimen vom Arbeitgeber gefragt werden dürfen, ob sie geimpft sind oder nicht. Begründung: In den Einrichtungen würden besonders verletzliche Personengruppen betreut, zudem wären wegen der räumlichen Nähe zahlreiche Menschen einem Infektionsrisiko ausgesetzt. Die Impfstatusabfrage soll beispielsweise bei der Erstellung von Dienstplänen helfen.

Die Änderungen sollen zügig in Kraft treten, sobald sie nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurden.

Freitag, 10. September, 11.05 Uhr: Stiko spricht sich für Corona-Impfung von Schwangeren aus

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich generell für eine Corona-Impfung von Schwangeren und Stillenden ausgesprochen. "Nach eingehender Beratung und Bewertung der vorhandenen Evidenz" empfehle die Stiko eine Impfung für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und für Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Der Beschlussentwurf der Empfehlung muss nun noch in ein sogenanntes Stellungnahmeverfahren mit den Bundesländern und beteiligten Fachkreisen, ist also noch keine endgültige Empfehlung.

In der bislang geltenden Impfempfehlung spricht sich die Stiko bislang noch nicht für eine generelle Impfung in der Schwangerschaft aus. Zufällige Impfungen von Schwangeren, etwa wenn diese noch nicht wüssten, dass sie ein Baby erwarten, seien aber "keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch", heißt es.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte: "Auch schwangere und stillende Frauen haben nun eine klare Empfehlung zur Impfung. Das bedeutet nach vielen Monaten mit vielen offenen Fragen nun endlich wissenschaftlich begründete Gewissheit." Er wandte sich mit einem dringenden Appell an schwangere und stillende Frauen: "Fragen Sie Ihren Arzt. Lassen Sie sich impfen. Sie schützen sich und Ihr Kind."

Ärzte konnten auch bislang schon Schwangere impfen, die Stiko-Empfehlung schloss aber bisher nur Schwangere mit Vorerkrankungen und einem daraus resultierenden hohen Risiko für eine schwere Corona-Erkrankung oder mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände ein.

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Freitag, 10. September, 10.55 Uhr: Astrazeneca-Entwicklerin rät von massenhafter Auffrischungsimpfung ab

Die leitende Wissenschaftlerin bei der Entwicklung des Astrazeneca-Impfstoffs hat sich gegen flächendeckende Auffrischungsimpfungen in Großbritannien ausgesprochen. Stattdessen solle Impfstoff an Länder mit niedrigeren Impfraten abgegeben werden, sagte Sarah Gilbert von der Universität Oxford der Zeitung "Daily Telegraph". Sinnvoll sei eine Auffrischungsimpfung bei älteren Menschen und solchen mit unterdrücktem Immunsystem. Bei der Mehrheit halte die Schutzwirkung des Impfstoffs aber gut an, so Gilbert weiter.

In Deutschland bekommen Pflegebedürftige, über 80-Jährige und Menschen mit Immunschwäche zum Teil schon eine dritte Impfung angeboten. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission dazu steht noch aus.

Durch die Weitergabe von Impfstoff an Länder mit niedrigeren Impfraten könne die Entstehung neuer Varianten bekämpft werden, fuhr Gilbert fort. "Wenn das Virus sich unter den Menschen ausbreitet, mutiert es, passt sich an und entwickelt sich, wie die Delta-Variante", so Gilbert. Das gelte es so schnell wie möglich zu stoppen.

Freitag, 10. September, 9.30 Uhr: Biontech will Impfstoff-Zulassung für Kinder bald beantragen

Biontech will in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragen. Dazu würden die Ergebnisse einer Studie den Behörden weltweit, "auch hier in Europa", vorgelegt, sagte die medizinische Geschäftsführerin und Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci dem "Spiegel". "Wir bereiten bereits die Produktion vor. Der Impfstoff ist derselbe, aber weniger hoch dosiert, und es muss weniger abgefüllt werden."

Die Studienergebnisse liegen laut Biontech vor und müssten nur noch für die Zulassungsbehörden aufbereitet werden. "Es sieht gut aus, alles läuft nach Plan", sagte Biontech-Chef Ugur Şahin dem "Spiegel". Bis Ende des Jahres würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet.

Zugleich fordern die beiden Biontech-Gründer dazu auf, alles daranzusetzen, in den kommenden Wochen noch unentschiedene Menschen von einer Impfung zu überzeugen. "Noch bleiben uns als Gesellschaft etwa 60 Tage Zeit, um einen harten Winter zu vermeiden", sagte Şahin. "Wir sollten das uns Mögliche tun, in diesen knapp zwei Monaten so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren."

Freitag, 10. September, 8.49 Uhr: In Dänemark fallen die letzten Corona-Beschränkungen

In Deutschlands Nachbarland Dänemark ist seit heute wieder alles erlaubt: Die Regierung hat die letzten Corona-Beschränkungen aufgehoben. Das Gesundheitsministerium begründet dies mit der hohen Impfquote: Mehr als 82 Prozent der Dänen sind vollständig geimpft

Freitag, 10. September 7.54 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister Holetschek: Kein Anspruch auf Aufgleich bei Lohnausfall für Ungeimpfte

Ungeimpfte sollen aus Sicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) keinen Anspruch mehr auf eine Entschädigung haben, wenn sie in Quarantäne müssen. "Wenn die Impfung zumutbar ist und nicht gesundheitliche Gründe dagegen sprechen, dann gibt es irgendwann auch keinen Grund mehr, dass diese Verdienstausfallsentschädigung letztlich vom Steuerzahler wieder gezahlt wird", sagte er am Donnerstagabend in der Sendung "Maybrit Illner" im ZDF.

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Freitag, 10. September, 7.40 Uhr: RKI registriert 12.969 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 83,8

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist wieder etwas angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag sie bei 83,8 - am Vortag hatte der Wert bei 83,5 gelegen, vor einer Woche bei 80,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12 969 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.28 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 14.251 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 55 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 45 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.059.081 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 1,89 an (Vortag 1,79). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.810.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.553.

Freitag, 10. September, 7 Uhr: Allgäuer Inzidenzwerte und Krankenhaus-Ampel aktuell

Das RKI hat am Freitagmorgen die aktuellen Inzidenzwerte für die Region veröffentlicht. Spitzenreiter im Allgäu belibt Kaufbeuren mit einer 7-Tage-Inzidenz von 134,3. Auch das Ostallgäu klettert wieder über die Schwelle von 100. Alle Werte für Ihre Stadt oder Ihren Landkreis hier.

Seit vergangener Woche gilt als maßgeblicher Wert für die Corona-Regeln die Krankenhaus-Ampel in Bayern. Sie entscheidet, ob strengere Vorschriften in Kraft treten müssen. Wie es aktuell aussieht, erfahren Sie immer aktuell hier.

Freitag, 10. September, 6.41 Uhr: Schausteller wehren sich gegen Volksfest-Verbot in Bayern

Die neuen Anti-Corona-Regeln in Bayern lassen unter Einhaltung der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) unter anderem Sportveranstaltungen und Kulturevents mit bis zu 25.000 Personen zu, bei Messen bis zu 50.000. Ab Oktober sollen außerdem Diskotheken und Nachtclubs für Geimpfte, Genesene oder Getestete wieder öffnen dürfen.

Volksfeste bleiben aktuell aber verboten. Als Begründung heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage, dass "diese häufig überregionales Publikum anziehen und dadurch die Infektionsrisiken steigern". Außerdem führe der auf Volksfesten übliche Ausschank von Alkohol erfahrungsgemäß dazu, dass Hygienevorgaben nicht mehr konsequent eingehalten würden.

Dass die Volksfeste in Bayern trotz neuer Corona-Regeln weiterhin generell verboten bleiben, ruft die Schausteller auf den Plan. "Unsere Hauptsorge sind die Weihnachtsmärkte", sagte der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbands, Lorenz Kalb, in Nürnberg. Die Einnahmen am Ende des Jahres seien für die Betriebe notwendig, um über die Winterpause zu kommen. "Deshalb brauchen wir unsere Weihnachtsmärkte - und zwar in normalem Stil."

Die Begründung des Ministeriums sieht Kalb kritisch: "Volksfeste sind in erster Linie Familienfeste. Doch jetzt werden wir nur noch mit Saufgelagen verglichen. Dabei wird in jedem Biergarten getrunken", sagte Kalb.

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Alle Entwicklungen vom 4. bis 9. September lesen Sie in Teil 75 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. August bis 3. September lesen Sie in Teil 74 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 23. bis 29. August lesen Sie in Teil 73 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 22. August lesen Sie in Teil 72 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 12. August lesen Sie in Teil 71 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. Juli bis 6. August lesen Sie in Teil 70 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.