Corona-Newsblog, Teil 86

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 18. bis 21. November 2021

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt. In diesem Archivartikel erfahren Sie die Corona-Lage vom 18. bis 21. November.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt. In diesem Archivartikel erfahren Sie die Corona-Lage vom 18. bis 21. November.

Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt. In diesem Archivartikel erfahren Sie die Corona-Lage vom 18. bis 21. November.

Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 18. bis 21. November.
22.11.2021 | Stand: 20:09 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Sonntag, 21. November, 20.32 Uhr: Rund 5000 Teilnehmer bei Corona-Demo in Bregenz

Corona-Gegner aus Österreich, Deutschland und der Schweiz haben am Sonntag in Bregenz demonstriert. Die Polizei geht von 5000 Teilnehmern aus. Während dem Demomarsch und auch bei der Standkundgebung beim Hafengelände in Bregenz war mussten die Beamten nicht einschreiten. Jedoch wurde die Maskentragepflicht von den Teilnehmern weitestgehend missachtet. Insgesamt waren 100 Polizeikräfte im Einsatz.

Sonntag, 21. November, 19.18 Uhr: Putin bekommt Booster-Impfung

Inmitten der dramatischen Corona-Lage in Russland hat sich Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Er habe sich am Sonntag mit dem russischen Impfstoff Sputnik Light impfen lassen, sagte der 69-Jährige am Abend in Moskau dem Kreml zufolge. Zwei Stunden nach dem sogenannten Boostern gehe es ihm gut. Wie bereits bei seiner ersten Impfung im Frühjahr waren auch diesmal keine Kameras zugelassen. Veröffentlicht wurde lediglich ein Video, das Putin im Gespräch mit Denis Logunow vom Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie zeigt. Dessen Wissenschaftler haben das Vakzin Sputnik V entwickelt.

Sonntag, 21. November 17.50 Uhr: Vierter Lockdown in Österreich beginnt

In Österreich beginnt am Montag ein dreiwöchiger Lockdown. Mit den Ausgangsbeschränkungen will die Regierung die vierte Corona-Welle in den Griff bekommen. Die Menschen dürfen nur noch aus triftigem Grund ihr Zuhause verlassen. Erlaubt sind der Gang zur Arbeit, das Einkaufen für den täglichen Bedarf oder auch der Aufenthalt im Freien zur Erholung. Einen Überblick über die Lockdown-Regeln gibt es hier.

Sonntag, 21. November, 17.17 Uhr: Wüst plädiert für höheren Kontrolldruck bei Corona-Auflagen

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich für einen höheren Kontrolldruck zur Durchsetzung der verschärften Corona-Auflage ausgesprochen. "Wir brauchen deutlich regelmäßigere Stichpunktkontrollen – nicht nur im ÖPNV, auch in der Gastronomie und überall da, wo 2G und 3G oder 2G plus gilt", sagte der CDU-Politiker am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Nordrhein-Westfalen mache das im Regionalverkehr so, dass das Land den Betreibern der Züge Geld dafür gebe, zusätzliches Kontrollpersonal einzustellen.

Sonntag, 21. November, 16.15 Uhr: Hessen will 400.000 Impfungen pro Woche - so viele wie nie zuvor

Hessen will das Tempo beim Impfen gegen das Coronavirus deutlich erhöhen. "Wir werden bis spätestens 5. Dezember mindestens 400 000 Impfungen pro Woche möglich machen", kündigte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Sonntag an. Das sei fast das Doppelte der etwa 220 000 Impfdosen, die zur Hochzeit im Frühsommer in den Impfzentren verabreicht worden sei.

Lesen Sie auch
##alternative##
Corona-Newsblog, Teil 84

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 5. bis 11. November 2021

Eine Impfallianz aus Kassenärztlicher Vereinigung, Landesärztekammer, Hausärzteverband, Apothekerkammer und -verband, Kommunalen Spitzenverbänden sowie dem hessischen Sozialministerium habe nun eine konzertierte Aktion zum Ausbau der Impfkapazitäten vereinbart.

Sonntag, 21. November, 15.40 Uhr: Günther offen für allgemeine Impfpflicht gegen Covid-19

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich offen für eine allgemeine Impfpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gezeigt. Zwar hoffe er, "dass es am Ende ohne allgemeine Impfpflicht geht", sagte Günther der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt". "Wenn nicht, bin ich allerdings auch bereit, diesen Schritt zu gehen." Das Land dürfe nicht dauerhaft von dieser Pandemie dominiert werden.

Die Politik müsse sich noch intensiver um Ungeimpfte kümmern. "Hier müssen wir noch mehr Druck machen", sagte Günther. "Ich bin, wenn es um Impfpflichten und zusätzliche Einschränkungen für Ungeimpfte geht, jedenfalls für weitere Maßnahmen offen."

Sonntag, 21. November, 14.57 Uhr: Für über 65-Jährige: Impftermine jetzt auch telefonisch vereinbaren

Oberallgäuer und Kemptener können sich ab Dienstag, 23. November, per Telefon für eine Erst-, Zweit- und Booster-Impfung gegen Corona anmelden. Weitere Infos dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 21. November, 14.39 Uhr: Freie Wähler in Bayern fordern Debatte über allgemeine Impfpflicht

Angesichts der rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen fordert der Freie Wähler-Fraktionschef im bayerischen Landtag, Florian Streibl, eine breite Debatte über eine allgemeine Impflicht. Sich impfen zu lassen, sei der beste Weg, um Krankenhäuser, Ärzte, Pfleger und immungeschwächte Menschen zu entlasten. Auch wenn es eine verfassungsrechtliche Gratwanderung sei, so spreche doch vieles für die allgemeine Impflicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 21. November, 14.25 Uhr: Nach Kimmich: Vier weitere Bayern-Profis in Quarantäne

Nach Joshua Kimmich haben sich beim FC Bayern auch Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric-Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance in Corona-Quarantäne begeben müssen. Das Quartett habe Kontakt gehabt "zu einer Person im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft des FC Bayern, die positiv auf das Coronavirus getestet worden ist", teilte der Fußball-Rekordmeister am Sonntag mit.

Sonntag, 21. November, 13.45 Uhr: Impfskepis im Süden Bayerns größer als anderswo

In Bayern und besonders in den Kommunen am Alpenrand ist die Impfquote besonders niedrig. Doch warum ist das so, warum ist die Impfskepsis größer als anderswo? "Die Menschen im Alpenraum waren und sind besonders kritisch gegenüber staatlichen Obrigkeiten", das ist laut einem Experten nur einer der Gründe, warum die Menschen im Süden Bayern die Spritze meiden. Mehr zu den Gründen, lesen Sie hier.

Sonntag, 21. November, 13 Uhr: Geplante Biontech-Begrenzung: Kritik reißt nicht ab

Ärzte laufen Sturm gegen geplante die "Biontech-Deckelung". Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die Länder für die nächsten Wochen Begrenzungen bei Bestellmengen für den Impfstoff von Biontech/Pfizer angekündigt, damit das Präparat von Moderna bei den Auffrischungsimpfungen vermehrt zum Einsatz kommt. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin fordert das Einkassieren des Vorhabens und äußert Unmut über Minister Spahn: "Ich habe dafür kein Verständnis mehr". Mehr dazu lesen Sie hier.

Der geschäftsführedne Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)
Der geschäftsführedne Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)
Bild: Ulrich Wagner

Sonntag, 21. November, 12.30 Uhr: Kein Black MOD: Beliebte Einkaufs-Aktion in Marktoberdorf abgesagt

Der Aktionskreis Marktoberdorf, der Zusammenschluss der Marktoberdorfer Einzelhändler, sagt die beliebte Einkaufs-Aktion „Black MOD“ nach einer internen Abstimmung für das Jahr 2021 ab. Hintergrund für die Absage sind nicht nur die steigenden Corona-Zahlen im Landkreis Ostallgäu und die damit verbundenen Regeln und Auflagen.

Sonntag, 21. November, 12.10 Uhr: Kubicki kritisiert Söders Corona-Management scharf

Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hat das Corona-Management in Teilen Süddeutschlands und insbesondere Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) scharf kritisiert. Söder stelle eigene Karriereambitionen vor den Schutz der Bevölkerung, sagte Kubicki am Sonntag auf einem FDP-Landesparteitag im schleswig-holsteinischen Neumünster. "Das ist charakterlos und menschlich erbärmlich."

Vor allem im Süden Deutschlands sei die Pandemie-Lage schwierig, sagte Kubicki. Er verwies auf die im Vergleich niedrigen Impfquoten in Bayern und Sachsen. Hunderte Tote in diesen Ländern seien Fehler politischer Nachlässigkeit.

Kubicki warnte vor einer gesellschaftlichen Spaltung. "Jeder kämpft nur noch für sich." Wenn Kommentatoren forderten, ihn aus Talkshows zu verbannen, weil er sich für Grundrechte einsetze, "dann läuft was schief in diesem Land". Den Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, bezeichnete er wegen dessen Kritik am Verhalten der FDP als "Saddam Hussein der Ärzteschaft".

Sonntag, 21. November, 11.25 Uhr: Wartezimmer voll, Telefone dauerbelegt: Hausärzte in Kaufbeuren sind am Limit

Steigende Coronazahlen, Impf-Nachfragen und die Erkältungswelle: Praxen in Kaufbeuren sind überfordert. Nun werden Extra-Schichten am Samstag eingelegt. „Seit etwa drei Wochen ist die Belastung extrem, wir Ärzte und unsere Medizinischen Fachangestellten machen täglich Überstunden“, berichtet ein Hausarzt aus Kaufbeuren. Warum jetzt sogar samstags Extra-Schichten eingelegt, lesen Sie hier exklusiv mit AZPlus.

Sonntag, 21. November, 10 Uhr: Tourismusbeauftragter rechnet mit Corona-Impfpflicht

Der Tourismusbeauftragte der geschäftsführenden Bundesregierung, Thomas Bareiß, rechnet mit einer Corona-Impfpflicht auch in Deutschland. Die sich immer mehr zuspitzende Lage mache deutlich, dass eine Impfpflicht früher oder später nicht vermeidbar sei, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. "Es war in der Rückschau betrachtet falsch, das nicht gleich von Anfang an zu sehen. Die damalige Hoffnung ist nachvollziehbar, aber war nicht realistisch."

Nach der Ankündigung Österreichs, im Februar eine Corona-Impfpflicht einzuführen, wird auch in Deutschland über das Thema diskutiert. Bareiß sagte: "Für mich ist es politisch nicht mehr verantwortbar, dass ganze Branchen, Einzelhändler, Restaurantbetriebe, Clubs, Bars und die ganze Kino-, Kultur- und Veranstaltungsszene 20 Monate im staatlich verordneten Krisenzustand leben und vor großen Existenzängsten stehen, während sich andere die Freiheit nehmen, sich nicht zu impfen." Man habe bisher mit historischen Maßnahmen und Summen viele Unternehmen retten können. Auf Dauer gehe das nicht.

Sonntag, 21. November, 8.40 Uhr: Belgien, Griechenland und Großteil der Niederlande nun Corona-Hochrisikogebiete

Wegen stark steigender Infektionszahlen gelten Belgien und ein Großteil der Niederlande seit Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete. Auch das bei Urlaubern beliebte Griechenland sowie Irland fallen nach einer Einstufung durch die Bundesregierung in diese Kategorie. Im Fall der Niederlande sind die Überseegebiete Aruba, Curacao und Sint Maarten ausgenommen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte die Regelung am Freitag bekanntgegeben.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen wurden am Sonntag: Französisch Guayana, Neukaledonien, Costa Rica, Guatemala, Guayana und Suriname.

Sonntag, 21. November, 7.25 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Das Unterallgäu hat am Sonntag die höchste Inzidenz im Allgäu: Wie die aktuellen RKI-Zahlen zeigen, liegt der Wert bei 931,8 und ist im Vergleich zum Vortag (764,2) deutlich gestiegen. Im Ostallgäu liegt die Inzidenz auch weiter über 900.

Im Oberallgäu, in Kempten, Memmingen und im Kreis Lindau sind die Werte im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Hier alle Werte im Überblick.

Sonntag, 21. November, 6.55 Uhr: FC Bayern kürzt Gehalt für Kimmich und andere ungeimpfte Mitspieler

Mehrere noch ungeimpfte Fußballprofis des FC Bayern München müssen einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge auf Teile ihres Gehalts verzichten. Demnach sollen die Bayern-Chefs jene vier Spieler, die bisher in Quarantäne mussten, nach einem Gespräch am vorigen Donnerstag von dieser Entscheidung unterrichtet haben. Sie sollen rückwirkend für die Quarantänewoche kein Gehalt bekommen, wie die Zeitung aus dem Mannschaftskreis erfuhr. Davon betroffen ist unter anderem Nationalspieler Joshua Kimmich, der zuletzt selbst bestätigt hatte, nicht geimpft zu sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der FC Bayern übt Druck auf ungeimpfte Mitspieler wie Joshua Kimmich aus und kürzt das Gehalt der Profis.
Der FC Bayern übt Druck auf ungeimpfte Mitspieler wie Joshua Kimmich aus und kürzt das Gehalt der Profis.
Bild: Swen Pförtner, dpa

Sonntag, 21. November, 6.30 Uhr: RKI registriert 42.727 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 372,7

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir starten den Tag wie immer mit dem Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 372,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 362,2 gelegen, vor einer Woche bei 289 (Vormonat: 85,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 42.727 Corona-Neuinfektionen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 75 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.354.942 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,34 an (Donnerstag: 5,30). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Samstag, 20. November, 21 Uhr: USA sichert Senegal Hilfe bei Impfstofffabrik zu

Die USA wollen die Herstellung von Impfstoffen in Afrika fördern. US-Außenminister Antony Blinken sicherte bei seinem Besuch im westafrikanischen Senegal finanzielle Unterstützung für das sogenannte Madiba Projekt zu, eine Impfstofffabrik in der Hauptstadt Dakar. Mit Hilfe dieses Projekts könnten Pandemien auch in anderen afrikanischen Staaten bekämpft werden, sagte der US-Chefdiplomat.

Samstag, 20. November, 18.10 Uhr: Kabinett beschließt schärfere Corona-Regeln für Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Landesregierung hat schärfere Corona-Regeln auf den Weg gebracht. Die am Samstag vom Kabinett beschlossene Corona-Verordnung schließt Menschen ohne Covid-19-Schutzimpfung ab Montag von weiten Teilen des öffentlichen Lebens aus. Das Grundprinzip lautet: Bei Freizeitveranstaltungen gilt 2G (geimpft, genesen), bei beruflichen Veranstaltungen und für Jugendliche 3G (geimpft, genesen oder getestet). Ungeimpfte dürfen keine Innenräume von Freizeitstätten und Gaststätten mehr besuchen. Kinder bis einschließlich sieben Jahren und minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, sind davon ausgenommen.

Samstag, 20. November, 17 Uhr: Spahn verteidigt Begrenzung bei Biontech-Bestellungen

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die viel kritisierte Begrenzung von Bestellmengen beim Corona-Impfstoff von Biontech verteidigt. "Ich weiß, dass diese kurzfristige Umstellung für viele engagierte Helferinnen und Helfer vor Ort in den Arztpraxen und Impfzentren viel zusätzlichen Stress bedeutet. Und das bedauere ich ausdrücklich", sagte der CDU-Politiker am Samstag. Die Nachfrage nach Biontech sei in den letzten zwei Wochen so stark gestiegen, dass sich das Lager sehr schnell leere. Allein in der neuen Woche würden fast sechs Millionen Dosen an die impfenden Stellen geliefert. Das sei mehr, als es bisher überhaupt an Booster-Impfungen in Deutschland gegeben habe.

Mit Biontech und Moderna gebe es zwei exzellente und hoch wirksame Impfstoffe. Von beiden gebe es genug, um bis Jahresende 50 Millionen Menschen zu impfen, sagte Spahn. "Ich kann versprechen, dass jeder, der sich impfen lassen will, einen guten, sicheren und wirksamen Impfstoff bekommt." In manchen Studien zur Wirkung von Auffrischungsimpfungen schneide eine dritte Impfung mit Moderna sogar besser ab als eine mit Biontech.

Samstag, 20. November, 15.40 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte im Schwarzwald-Baar-Kreis

Wegen eines außergewöhnlich starken Anstiegs an Corona-Infektionen dürfen Ungeimpfte im Schwarzwald-Baar-Kreis von Montag an nachts nur noch aus triftigem Grund ihre Wohnungen verlassen. Das Verlassen der eigenen vier Wände in dem Corona-Hotspot zwischen 21.00 Uhr und 5.00 Uhr sei nur noch für medizinische Notfälle und aus Arbeitsgründen erlaubt, sagte Landrat Sven Hinterseh am Samstag. Die Allgemeinverfügung gilt ab Montag.nkung sind Geschäfte und Märkte, die der Grundversorgung dienen wie Lebensmittelmärkte, Apotheken, Tank- und Poststellen, Paketdienste und Banken sowie Betriebe von körpernahen Dienstleistungen.

Das Landesgesundheitsamt hatte am Donnerstag für den Schwarzwald-Baar-Kreis einen außergewöhnlich starken Anstieg des Infektionsgeschehens innerhalb der vergangenen sieben Tage gemeldet. "So liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner nach dem angegebenen Berichtsstand bei einem Wert von 659,6 und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt"

Samstag, 20. November, 15.05 Uhr: DRK-Präsidentin: Wollen alle Kräfte mobilisieren für mehr Impfungen

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, setzt sich für eine Beschleunigung der Impfungen gegen das Coronavirus ein. "Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Es kommt jetzt angesichts der dramatischen Pandemielage auf jeden Tag an", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Sie appellierte an die Menschen, sich jetzt impfen zu lassen. "Das Deutsche Rote Kreuz steht bereit, alle Kräfte zu mobilisieren und die deutschen Behörden mit Impfzentren, Impfstellen oder mobilen Impfteams massiv zu unterstützen." Notwendig sei ein gemeinsamer Kraftakt von Behörden, Gesundheitspersonal und Hilfsorganisationen, sagte die frühere Bundesgesundheitsministerin.

Samstag, 20. November, 12.09 Uhr: Scholz ruft Bürger auf, für Impfung zu werben

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, für Corona-Impfungen zu werben und Skeptiker zu überzeugen. "Wir sollten aktiv diejenigen ansprechen, die Zweifel haben", sagte Scholz am Samstag beim Landesparteitag der SPD Brandenburg in Schönefeld. "Wir sollten versuchen, sie zu überzeugen." Es gehe darum, Nachbarn, den Freundeskreis, Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeit anzusprechen. "Es sind so viele, die man noch überzeugen kann und deshalb ist es, glaube ich, eine große gemeinsame Anstrengung, die wir unternehmen müssen."

Olaf Scholz (SPD), Bundesminister der Finanzen, hat zugesagt, dass die SPD einheitliche Corona-Regeln mittragen wird.
Olaf Scholz (SPD), Bundesminister der Finanzen, hat zugesagt, dass die SPD einheitliche Corona-Regeln mittragen wird.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Samstag, 20. November, 10.30 Uhr: Neuinfektionen in Tschechien erreichen Höchstwert

Die Anzahl der Corona-Neuinfektinen in Tschechien hat einen neuen Rekordwert erreicht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 22.936 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Dies ist die höchste Zahl seit dem Beginn der Pandemie 2020. Nach aktuellen Zahlen gab es in Tschechien innerhalb von sieben Tagen 929 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Vortag lag dieser Wert noch bei 847. Am stärksten sind die östlichen Landesteile betroffen.

Trotz hoher Corona-Zahlen will Tschechien im Gegensatz zum Nachbarland Österreich auf einen landesweiten Lockdown vorerst verzichten. Dies hatte der geschäftsführende Ministerpräsident Andrej Babis am Freitag in Prag bekräftigt. Gegen flächendeckende Schließungen hatte sich zuvor auch sein designierter Nachfolger, der liberalkonservative Wahlsieger Petr Fiala, ausgesprochen.

Samstag, 20. November, 9.00 Uhr: Politiker lehnen Impfpflicht in Deutschland ab

Nach der Ankündigung einer generellen Corona-Impfpflicht in Österreich lehnen Politiker aus den Reihen der möglichen künftigen Ampel-Koalition einen solchen Schritt in Deutschland ab. "Die wird's nicht geben", sagte der geschäftsführende Außenminister Heiko Maas (SPD) dem TV-Sender Bild Live. "Weil wir es nicht für notwendig halten, weil wir es auch aus verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten für schwierig halten." Es werde eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen geben, "und das halte ich auch für richtig".

Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus sagte der "Bild" (Samstag): "Die allgemeine Impfpflicht als Drohkulisse in den Raum zu stellen, hilft niemandem." Gerade die Länder mit dramatischen Corona-Zahlen "sollten sich darauf konzentrieren, wie vereinbart die Impfangebote auszuweiten und die neuen Corona-Maßnahmen umzusetzen".

Bayerns Ministerpräsident, CSU-Chef Markus Söder, hatte sich am Freitag für eine generelle Impfpflicht ausgesprochen. "Ich glaube, dass wir am Ende um eine allgemeine Impfpflicht nicht herumkommen werden", sagte er. Sonst werde das "eine Endlosschleife mit diesem Mist-Corona".

Samstag, 20. November, 8.11 Uhr: Ausschreitungen bei Corona-Demo in Rotterdam: Sieben Menschen verletzt

Bei schweren Ausschreitungen in Rotterdam bei einer Kundgebung gegen schärfere Corona-Regeln am Freitagabend hat es nach Schüssen der Polizei sieben Verletzte gegeben. Bei der nicht angemeldeten Demonstration Hunderter Menschen gegen eine drohende weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen kam es im Zentrum der Stadt zu gewalttätigen Krawallen. Auf Bürgersteigen und Straßen wurden Brände gelegt, Polizeiautos in Brand gesteckt und weitere beschädigt sowie Polizisten und Feuerwehrleute mit Gegenständen beworfen.

Samstag, 20. November, 6.34 Uhr: Gesundheitsminister Holetschek nennt Begrenzung der Biontech-Auslieferung inakzeptabel

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) protestiert gegen eine vom Bundesgesundheitsministerium angekündigte Begrenzung der Biontech-Auslieferungen. Das sei inakzeptabel, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München. Holetschek, der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz der Länder ist, will dies nun auf die Tagesordnung der für Montag geplanten Beratungen setzen. "Das muss besprochen und gelöst werden."

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU)
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU)
Bild: Sven Hoppe, dpa

Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die Länder betont, dass bis Jahresende genug Impfstoff auch für Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stehe. Neben dem Präparat von Biontech/Pfizer solle dafür aber vermehrt das von Moderna eingesetzt werden. Andernfalls drohten eingelagerte Moderna-Dosen ab Mitte des ersten Quartals 2022 zu verfallen, was aber vermieden werden müsse.

Samstag, 20. November, 6.33 Uhr: Tausende Menschen in Wien bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen erwartet

Einen Tag nach der Ankündigung eines neuerlichen Lockdowns in Österreich kommt es am Samstag zu Protestkundgebungen. In Wien werden mehrere Tausend Kritiker der Anti-Corona-Maßnahmen erwartet. Zu den Demonstrationen rief die rechte FPÖ auf. Deren Parteichef Herbert Kickl, derzeit selbst an Corona erkrankt, sieht Österreich auf dem Weg in eine "Diktatur". Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit 1300 Beamten im Einsatz, unter anderem um die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske zu überwachen.

In Österreich gilt ab Montag ein Lockdown, der für Geimpfte und Genesene spätestens am 13. Dezember vorbei sein soll. Für Ungeimpfte gelten die Ausgangsbeschränkungen auch darüber hinaus.

Samstag, 20. November, 6.16 Uhr: RKI-Chef Wieler: Auch fünfte Welle bei zu niedrigerer Impfquote möglich

Bei unzureichender Impfquote könnte die wellenartige Corona-Ausbreitung laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) nach der vierten Welle weitergehen. "Wenn das Verringern der Kontakte und das Impfen nicht intensiv gelingt, werden wir nach den jetzigen Modellierungen auch noch eine fünfte Welle bekommen", sagte Lothar Wieler der Deutschen Presse-Agentur.

Es sei bitter, dass sich bisher nicht mehr Menschen für diesen eigentlich leichten Schritt entschieden hätten. "Der weitere Verlauf des Winters hängt stark davon ab, was jetzt geschieht", sagte Wieler.

Samstag, 20. November, 5.45 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 362,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 362,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 340,7 gelegen, vor einer Woche bei 277,4 (Vormonat: 80,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 63.924 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.02 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45.081 Ansteckungen. Die aktuellen Zahlen für die Allgäuer Landkreise und Städte finden Sie hier.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 248 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 228 Todesfälle. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Freitag mit 5,34 an (Donnerstag: 5,30). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit des Vorjahres bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.610.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 98.987.

Freitag, 19. November, 19.50 Uhr: Corona: Sachsen schränkt weite Teile des öffentlichen Lebens ein

Sachsen will angesichts rasant steigender Corona-Zahlen weite Teile des öffentlichen Lebens einschränken. Das teilte die Landesregierung am Freitagabend mit. Außer Bibliotheken müssen Kultur- und Freizeiteinrichtungen schließen. Bars, Clubs und Diskotheken bleiben zu. Weihnachtsmärkte wird es nicht geben.

Freitag, 19. November, 19.10 Uhr: Lindner: Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wird kommen

Eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wird nach Einschätzung des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner eingeführt werden. "Inzwischen haben sich Bund und Länder für eine einrichtungsbezogene Impfpflicht ausgesprochen. Sie wird deshalb kommen", sagte Lindner der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Zu Beginn der Pandemie hätten alle, einschließlich der Bundeskanzlerin, Impfpflichten ausgeschlossen. Praktiker hätten auch Bedenken gehabt, dass Beschäftigte dann ihren Arbeitsplatz verlassen würden. "Inzwischen wird das allgemein anders eingeschätzt", sagte Lindner.

Die Bundesländer haben den Bund bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag gebeten, in bestimmten Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter einzuführen, die Kontakt zu besonders gefährdeten (vulnerablen) Personen haben. Die Frage einer Impfpflicht war in der Vergangenheit umstritten. Lindner selbst hatte zuletzt eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen und Einrichtungen nicht ausgeschlossen. Die FDP-Bundestagsfraktion hatte zu dem Thema am Freitag mit einer Expertenanhörung begonnen.

Freitag, 19. November, 18.55 Uhr: Booster-Impfung mit "Moderna"-Impfstoff - Begrenzung für Biontech

Die Corona-Auffrischungsimpfungen sollen deutlich anziehen und verstärkt mit dem Impfstoff von Moderna anstelle von Biontech vorgenommen werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 19. November, 17.30 Uhr: Bayerische Städte enttäuscht über Weihnachtsmarkt-Absagen

Nikoläuse, Engel und Lebkuchen standen schon bereit. Dann kommt die bittere Nachricht: Weihnachtsmärkte fallen dieses Jahr wieder aus.

Freitag, 19. November, 16.40 Uhr: Kardinal Marx nach Corona-Infektion nicht mehr in Isolation

Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hat seine Corona-Infektion überstanden. Er werde am Samstag einen Gottesdienst im Freisinger Mariendom feiern, teilte seine Pressestelle am Freitag mit. Der 68 Jahre alte katholische Geistliche hatte sich trotz vollständiger Impfung infiziert. Er habe an leichten Symptomen gelitten, inzwischen sei er negativ getestet worden, das Gesundheitsreferat habe deshalb das Ende der angeordneten Isolation bestätigt, hieß es weiter.

Freitag, 19. November, 16.25 Uhr: Polizei sichert gefälschte Impfpässe bei Durchsuchungen in Untermain

Die Polizei hat bei sieben Wohnungsdurchsuchungen in der Region Untermain mehrere gefälschte Impfpässe, digitale Impfzertifikate und Handys sichergestellt.

Freitag, 19. November, 16.15 Uhr: Hospitalisierungs-Inzidenz in Bayern steigt über kritische Marke

1213 Menschen sind in den vergangenen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion in ein Krankenhaus in Bayern eingeliefert worden. Damit stieg die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner mit 9,2 über den kritischen Schwellenwert von 9. Laut Beschluss des Bund-Länder-Gipfels vom Donnerstag darf in dem Fall der bayerische Landtag härtere Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Einschränkungen und Verbote von Veranstaltungen verhängen.

Die aktuellen Zahlen zur Krankenhausampel in Bayern finden Sie hier.

Was genau die Schwellenwerte 3, 6 und 9 nun bedeuten, erfahren Sie hier.

Freitag, 19. November, 16 Uhr: Region Lombardei bietet Deutschen Plätze auf Intensivstationen an

Die norditalienische Region Lombardei hat Deutschland die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten angeboten. Das teilte Letizia Moratti, die Vizepräsidentin der Regionalregierung und Assessorin für Gesundheit, am Freitag mit. Die deutschen Kliniken seien in einer dramatischen Notlage, die Intensivstationen stünden kurz vor dem Kollaps, schrieb sie bei Facebook. Rückblickend auf die deutsche Hilfe für Italien im Frühjahr 2020 "halte ich es für angemessen und unsere Pflicht, Deutschland heute anzubieten, Patienten in unseren Krankenhäusern aufzunehmen, Einrichtungen und Intensivbehandlungen zur Verfügung zu stellen", meinte Moratti.

Sie habe die Generaldirektion im Gesundheitssektor der Region bereits angewiesen, diesbezüglich aktiv zu werden. In der Lombardei waren am Freitag nur vier Prozent der Intensivbetten belegt, wie die nationale Agentur für das Sanitätswesen der Regionen mitteilte. Landesweit lag die Auslastung der Intensivstationen demnach bei sechs Prozent. In der vorigen Woche hatte die Provinz Südtirol zwei Intensivpatienten aus dem bayerischen Freising in Bozen und Meran aufgenommen.

Freitag, 19. November, 15.45 Uhr: Söder appelliert an ungeimpfte Fußball-Profis: "Wäre eine Riesensignal"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich für 2G auch unter Fußballprofis ausgesprochen und noch ungeimpfte Spieler zur Impfung aufgerufen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 19. November, 15.45 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu

In fast allen Allgäuer Kreisen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag gesunken. Nur in einer Stadt und in einem Landkreis ist der Wert gestiegen. Die aktuellen LGL-Zahlen finden Sie hier.

Freitag, 19. November, 15 Uhr: Zahl der Booster-Impfungen im Allgäu steigt sprunghaft an

Die Zahl der Erst- und die der Zweitimpfungen ist auch im Allgäu im Vergleich zu den Vorwochen gestiegen - allerdings nicht so stark, wie die Quote der Booster-Impfungen: Dieser Prozentwert kletterte innerhalb einer Woche von 4,0 auf 6,1 Prozent. Die aktuellen Impfzahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Reinhard Kardinal Marx ist nach einer Corona-Erkrankung nicht mehr in Isolation.
Reinhard Kardinal Marx ist nach einer Corona-Erkrankung nicht mehr in Isolation.
Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Archivbild)

Freitag, 19. November, 14.25 Uhr: Kaufbeurer Weihnachtsmarkt abgesagt

Auch der Kaufbeurer Weihnachtsmarkt findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 19. November, 14.20 Uhr: Söder für allgemeine Impfpflicht

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder plädiert für eine allgemeine Impfpflicht. "Ich glaube, dass wir am Ende um eine allgemeine Impfpflicht nicht herumkommen werden", sagte der CSU-Chef am Freitag in München: "Sonst wir das eine Endlosschleife mit diesem Mist-Corona."

Die Corona-Regeln in Bayern sollen am kommenden Dienstag massiv verschärft werden, um die aktuelle Corona-Welle zu brechen. Aber "das ist keine langfristige Lösung", sagte Söder und äußerte Zweifel, ob eine partielle Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen wirklich ausreiche und "die einzige Lösung sein kann für nächstes Jahr".

Freitag, 19. November, 13.40 Uhr: Söder: Clubs, Diskotheken und Bars müssen schließen

Angesichts der dramatischen Corona-Lage müssen in Bayern alle Clubs, Diskotheken, Bars und Schankwirtschaften für die nächsten drei Wochen schließen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach Beratungen der CSU-Freie-Wähler-Koalition in München an.

Freitag, 19. November, 13.35 Uhr: Keine Weihnachtsmärkte in Bayern

In Bayern wird es in diesem Jahr laut der Staatsregierung keine Christkindlmärkte geben. Man werde alle Weihnachtsmärkte absagen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach Beratungen der CSU-Freie-Wähler-Koalition in München.

Freitag, 19. Novbember, 13.30 Uhr: Söder: Drastische Einschränkungen in Corona-Hotspots

In bayerischen Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 soll das öffentliche Leben in weiten Bereichen heruntergefahren werden: Dort müssen etwa die Gastronomie, Sport- und Kulturstätten schließen, Veranstaltungen werden untersagt. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach Beratungen der CSU-Freie-Wähler-Koalition in München an. Schulen und Kitas sollen aber auch dort weiter offen bleiben.

Freitag, 19. November, 13.25 Uhr: Söder: Bayern führt Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte ein

Angesichts der dramatischen Corona-Lage führt Bayern Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte ein: Es dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach Beratungen der CSU-Freie-Wähler-Koalition in München an. Kinder unter 12 werden dabei ebenso wie Geimpfte nicht mit eingerechnet.

Freitag, 19. November, 13.20 Uhr: Söder: Bayern führt Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte ein

Angesichts der dramatischen Corona-Lage führt Bayern Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte ein: Es dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach Beratungen der CSU-Freie-Wähler-Koalition in München an. Kinder unter 12 werden dabei ebenso wie Geimpfte nicht mit eingerechnet.

Freitag, 19. November, 13.05 Uhr: Belgien und großteils die Niederlande werden Corona-Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft Belgien und den Großteil der Niederlande wegen stark steigender Infektionszahlen von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag bekannt. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Freitag, 19. November, 11.45 Uhr: Macron hält Lockdown für Ungeimpfte in Frankreich für unnötig

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen Lockdown für Ungeimpfte in seinem Land für unnötig. "Die Länder, die einen Lockdown für die Ungeimpften verhängen, sind die Länder, die keinen Gesundheitspass eingeführt haben", sagte er der Zeitung "La Voix du Nord" (Freitag). "Diese Maßnahme ist daher in Frankreich nicht notwendig."

Freitag, 19. November, 11.24 Uhr: Sportrechtler über 2G-Regel für Fußballprofis: "Schwer umsetzbar"

Den Vorstoß der Länderchefs für ein Spielverbot für ungeimpfte Fußballprofis hält Sport- und Arbeitsrechtler Martin Schimke für "schwer umsetzbar". "Denn das ist aufgrund der hohen Impfquote unter den Spielern unverhältnismäßig", sagte der Experte am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Nach Informationen der Deutschen Fußball Liga sollen bei den 36 Clubs der ersten und zweiten Liga knapp zehn Prozent der Fußballer nicht geimpft sein. Zudem seien die Spieler im Vergleich zu etwa Pflegern nicht in Kontakt mit vulnerablen Gruppen, ergänzte Schimke.

Freitag, 19. November, 10.40 Uhr: Bundesrat gibt grünes Licht für Corona-Pläne der Ampel

Der Bundesrat hat die Corona-Neuregelungen mit 3G-Vorgaben am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln beschlossen. Die Länder votierten am Freitag einstimmig für das umstrittene, von SPD, Grünen und FDP vorgelegte Infektionsschutzgesetz.

Freitag, 19. November, 10.45 Uhr: Bayern mit höchster Inzidenz aller Bundesländer

Die Corona-Lage in Bayern spitzt sich immer weiter zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag auf 625,3. Damit hat der Freistaat deutschlandweit die höchste Zahl von Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Es folgen Sachsen mit 593,6 und Thüringen mit 585,4. Die höchste Inzidenz Deutschlands hat weiter der bayerische Landkreis Rottal-Inn mit 1423,6.

Freitag, 19. November, 10.45 Uhr: Großer Andrang beim mobilen Impfbus in Neugablonz

Lange Schlange für den Piks in Kaufbeuren-Neugablonz: Am Freitagvormittag standen teils über 150 Menschen vor dem Gablonzer Haus an, um sich ohne Termin impfen zu lassen. Impfwillige bekommen beim Malteser Impfbus sowohl die Erst-, Zweit und Drittimpfung - also auch den Booster gegen Corona. Noch bis um 13 Uhr geht die Impfaktion in Neugablonz.

Freitag, 19. November, 10.26 Uhr: Ganz Österreich ab Montag im Lockdown - Impfpflicht kommt

Österreich geht wegen der Corona-Krise erneut in einen Lockdown und wird im Februar eine Impfpflicht einführen. Das kündigte Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitag an. Österreich leidet unter einer massiven vierten Infektionswelle, die mit den bisherigen Maßnahmen nicht gebrochen werden konnte. Mehr zum Corona-Hammer aus Österreich lesen Sie hier.

Freitag, 19. November, 10.15 Uhr: Oberallgäuer Landrätin: "Lage für Pflegepersonal extrem angespannt"

Die Corona-Pandemie führt nicht nur bayernweit zu einer besorgniserregenden Lage, sondern auch in der Region. Mit 66 hospitalisierten Corona-Patienten in den Kliniken Kempten-Oberallgäu (Stand 19.11.) sei die Belastungsgrenze für das Personal erreicht, teilt Landrätin Indra Baier-Müller mit: „Die Lage für das Pflegepersonal ist extrem angespannt. Durch notwendige Patientenverlegungen nimmt auch die Belastung des Rettungsdienstes stark zu. Die Helden der Pandemie, Pflegepersonal, Hilfsorganisationen, Ehrenamtliche, Beschäftigte im öffentlichen Gesundheitsdient helfen täglich aufopferungsvoll Menschen. Jetzt müssen alle Menschen helfen: Impfen gehen, Kontakte reduzieren, FFP2 Maske tragen.“

Freitag, 19. November, 10 Uhr: Mehr als fünf Millionen Auffrischungsimpfungen verabreicht

Die Zahl der Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus hat die Marke von fünf Millionen überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der sogenannten Booster-Impfungen am Freitag (Stand 9.08 Uhr) mit 5,2 Millionen an. Allein am Donnerstag kamen 393 000 hinzu. Insgesamt wurden am Donnerstag 523 000 Corona-Impfungen vorgenommen. Am Vortag lag die Zahl der Impfungen erstmals seit Wochen wieder über der Marke von 500 000.

56,4 Millionen Menschen und damit 67,9 Prozent der Gesamtbevölkerung sind mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 58,5 Millionen Menschen wurden mindestens einmal gegen das Virus geimpft. Das entspricht einer Quote von 70,4 Prozent.

Freitag, 19. November, 9.45 Uhr: Gesundheitsminister Holetschek schließt umfassende Lockdown-Maßnahmen in Bayern nicht aus

"Ich will im Moment überhaupt nichts ausschließen in der Frage, wie wir jetzt Maßnahmen diskutieren. Wir haben einen Handlungsbedarf", sagte Klaus Holetschek dem Bayerischen Rundfunk am Freitag. "Ich glaube, dass ein Lockdown auch für Geimpfte rechtlich von der Durchsetzbarkeit nicht möglich ist", sagte er zwar. Es müssten jetzt entschlossen und geschlossen die Neuinfektionen gebrochen werden, damit die Krankenhäuser in zwei Wochen nicht noch mehr zu leisten hätten als jetzt schon.

Freitag, 19. November, 9.30 Uhr: Verbände: Zahnärzte und Pflegefachkräfte sollen auch impfen können

Damit möglichst schnell möglichst viele Corona-Impfungen angeboten werden können, sollten Zahnärzte und Pflegekräfte ebenfalls impfen können. Das fordern die entsprechenden Berufsverbände. "Jede Pflegefachperson ist durch ihre Ausbildung in der Lage, die Impfung durchzuführen", sagte die Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, Christel Bienstein, am Freitag in Berlin und plädierte für "pragmatische Lösungen". Es müssten alle Ressourcen genutzt werden, damit vor allem Menschen aus Risikogruppen jetzt schnell Auffrischungsimpfungen erhalten.

Freitag, 19. November, 8.45 Uhr: Landsberg: Umsetzung der Corona-Beschlüsse wird "Herkulesaufgabe"

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, hält die neuen Beschlüsse zur Corona-Bekämpfung für umsetzbar, fordert aber Hilfe für die Kommunen. "Das wird eine Herkulesaufgabe", sagte Landsberg am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Kommunen stünden zur Umsetzung bereit, erwarteten aber eine Unterstützung der Länder, etwa durch die Polizei bei den nötigen Kontrollen. Gleichwohl habe man Erfahrung in der Pandemie gesammelt. "Ich sage mal, wir schaffen das", fügte Landsberg hinzu.

Der Kommunalvertreter rief die Menschen zugleich auf, sich impfen zu lassen und auch Auffrischungsimpfungen abzuholen. Bis Weihnachten müssten rund 20 Millionen Menschen "geboostert" sein. Es gebe hier seit einigen Tagen einen großen Zulauf. Diese Stimmung müsse aufrechterhalten werden. Impfungen seien der einzige Ausweg aus der Pandemie.

Freitag, 19. November, 8 Uhr: Österreich: Signale stehen auf Lockdown

In Österreich deuten die Signale auf einen Lockdown: Berichten von „Kronen Zeitung“, „Kleiner Zeitung“ und „Österreich“ zufolge soll am Vormittag ein bundesweiter Lockdown, der am Montag beginnen soll, verkündet werden. Laut Berichten von „Krone“ und „Österreich“ dürfte der Lockdown zehn Tage dauern; die „Kleine Zeitung“ berichtete von drei Wochen.

Fretag, 19. November, 6.45 Uhr: 3G am Arbeitsplatz: Wer sich nicht daran hält, dem drohen drastische Maßnahmen

Arbeitnehmer müssen wohl ab nächster Woche ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Oder sie müssen - egal ob geimpft oder nicht - einen negativen Corona-Test vorweisen. Und das täglich. Doch was passiert, wenn sich Arbeitnehmern weigern? Sozialminister Hubertus Heil (SPD) sagte dazu laut einem Bericht der Bild-Zeitung: „Man darf den Betrieb nicht betreten, und dann muss man auch damit rechnen, dass z.B. Lohnfortzahlungen infrage stehen.“

Freitag, 19. November, 6.15 Uhr: Neuer Zündstoff in Kimmich-Debatte: 2G auch für Fußballprofis?

Der Vorstoß der Länderchefs für ein Spielverbot für ungeimpfte Fußballer bringt Profis wie Joshua Kimmich und ihre Clubs noch mehr in Bedrängnis. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 19. November, 6 Uhr: Bundesrat stimmt am Freitag über Corona-Gesetz der Ampel ab

Nach heftiger Auseinandersetzung zwischen den Ampel-Parteien und der Union stimmt am Freitag der Bundesrat über den neuen Instrumentenkasten gegen die vierte Corona-Welle ab. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 19. Dezember, 5.55 Uhr: RKI rät auch Geimpften vor nötigen Besuch bei Älteren zum Test

Das Robert Koch-Institut (RKI) ruft geimpfte wie ungeimpfte Menschen dazu auf, alle nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Eine lange Schlange bildete sich vor dem Impfbus in Kaufbeuren-Neugablonz.
Eine lange Schlange bildete sich vor dem Impfbus in Kaufbeuren-Neugablonz.
Bild: Julia Michalik

Freitag, 19. Dezember, 5.45 Uhr: Landkreistag: Impfpflicht für Pflegekräfte richtig und notwendig

Der Deutsche Landkreistag hat die Verständigung von Bundesländern und Bundeskanzlerin auf eine Impfpflicht für Pflegekräfte sowie für Angestellte in Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen gelobt. "Das ist ein richtiger und notwendiger Schritt, der schnellstmöglich bundesrechtlich umgesetzt werden muss", sagte Präsident Reinhard Sager dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). "In Anbetracht von sich füllenden Intensivstationen, noch immer 15 Millionen ungeimpften Menschen und einer steigenden Inzidenz brauchen wir insgesamt viel Tatkraft."

Freitag, 19. Dezember, 5 Uhr: RKI registriert 52.970 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 340,7

Berlin (dpa) - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 340,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 336,9 gelegen, vor einer Woche bei 263,7 (Vormonat: 75,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 52 970 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.48 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 48 640 Ansteckungen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI Donnerstag mit 5,30 an (Mittwoch: 5,15). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit des Vorjahres bei rund 15,5.

Donnerstag, 18. November, 22 Uhr: Nach Bundestag stimmt der Bundesrat dem neuen Infektionsgesetz wohl doch zu

Die Union hatte erst damit gedroht, das neue Infektionsschutzgesetz im Bundesrat blockieren zu wollen. So wie es aussieht, wird daraus allerdings nichts. Wie die aktuelle Lage ist, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 21.40 Uhr: Impfdurchbruch: TV-Moderator Guido Cantz hat Corona

TV-Moderator Guido Cantz (50) ist nach eigenen Angaben positiv auf Corona getestet worden. "Wann und wo ich mich infiziert habe, kann ich nicht sagen. Ich bin 2fach geimpft und teste mich seit 14 Tagen täglich", schrieb Cantz am Donnerstag bei Facebook. In den Kommentaren zu seinem Posting stellten manche User einen möglichen Zusammenhang zum 11.11. in Köln her: Cantz hatte auf dem Kölner Heumarkt die Karnevalssession auf der Bühne mit eröffnet.

Cantz, der unter anderem die ARD-Show "Verstehen Sie Spaß?" moderiert hat, ist laut seinem Beitrag in den Sozialen Medien in Quarantäne: "Mir geht es gut und ich habe bis jetzt leichte Symptome."

Donnerstag, 18. November, 21.25 Uhr: Trotz Corona: Fast 180 EU-Abgeordnete reisen quer durch Europa

Die Mitglieder des Parlaments kommen aus ihrem Heimatländern nach Straßburg. Trotz Corona. Wie groß die Empörung ist, lesen Sie hier.

TV-Moderator Guido Cantz ist positiv auf Corona getestet worden.
TV-Moderator Guido Cantz ist positiv auf Corona getestet worden.
Bild: Henning Kaiser, dpa

Donnerstag, 18. November, 21.07 Uhr: RKI rät auch Geimpften vor nötigen Besuch bei Älteren zum Test

Das Robert Koch-Institut (RKI) ruft geimpfte wie ungeimpfte Menschen dazu auf, alle nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren. Insbesondere vor nötigen Treffen mit besonders von Corona gefährdeten Menschen rät das RKI unabhängig vom Impfstatus zum Test. Das geht aus dem Wochenbericht des Instituts vom Donnerstag hervor.

Zudem rät es "dringend dazu, größere Veranstaltungen und enge Kontaktsituationen wie zum Beispiel Tanzveranstaltungen und Clubs abzusagen beziehungsweise zu meiden".

Das RKI stuft die aktuelle Entwicklung weiterhin als "sehr besorgniserregend" ein. Es sei zu befürchten, dass die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten überschritten werden. "Dies betrifft auch die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten für schwere Erkrankungen anderer Ursache."

Bei Atemwegserkrankungen wie etwa Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten wird allen Menschen weiterhin "dringend empfohlen", daheim zu bleiben, zudem jedoch einen Hausarzt zu kontaktieren und dort einen PCR-Test machen zu lassen.

Donnerstag, 18. November, 21 Uhr: Göring-Eckardt warnt vor Blockade von Corona-Maßnahmen im Bundesrat

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat eindringlich um Zustimmung für die von den Ampel-Parteien ausgearbeiteten neuen Corona-Maßnahmen geworben. "Die Dramatik ist erheblich. Wir befinden uns in einer Notsituation. In Krankenhäusern ganz besonders. Darauf müssen wir reagieren", sagte Göring-Eckardt am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur. "Jetzt, konsequent und gemeinsam. Dahinter müssen parteipolitische Unterschiede zurückstehen."

Der Bundestag beschloss zuvor Pläne von SPD, FDP und Grünen, die am Arbeitsplatz, in Bussen und Bahnen den Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines Tests (3G) vorsehen - die Zustimmung der Länderkammer am Freitag blieb wegen zuvor geäußerten Vorbehalten in der Union aber offen. "Nun ist es am Bundesrat, morgen dafür zu sorgen, dass diese Regelungen auch in Kraft treten können", betonte Göring-Eckardt. "Mit einer Blockade im Bundesrat würden diese effizienten und zielgerichteten Corona-Maßnahmen ausgebremst, die jetzt dringend notwendig sind." Der Bundestag habe mit den Änderungen am Infektionsschutzgesetz die gesetzliche Grundlage für die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz geschaffen, sagte Göring-Eckardt.

Donnerstag, 18. November, 20.45 Uhr: Handwerk begrüßt Beschlüsse gegen vierte Corona-Welle

Der Handwerksverband hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der vierten Corona-Welle begrüßt. Die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene hätten sich endlich auf eine länderübergreifend, an einheitlichen Schwellenwerten orientierte Pandemiebekämpfung verständigt, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, am Donnerstagabend in Berlin. "Das war angesichts dramatisch steigender Infektions- und Hospitalisierungsraten auch höchste Zeit." Es gehe nicht nur um den Gesundheitsschutz, sondern auch um Planungssicherheit für Betriebe.

Mit Blick auf den Instrumentenkasten gegen die Pandemie nannte es der ZDH-Präsident ein gutes Ergebnis, dass überprüft werden solle, ob gegebenenfalls nachgeschärft werden müsse. Zu begrüßen sei auch die Verständigung auf einheitliche Schwellenwerte zur Anwendung der 2G- oder 2Gplus-Regeln. Positiv sei aus Sicht der Betriebe zudem, dass die finanziellen Hilfen wie insbesondere die Überbrückungshilfe III einschließlich Neustarthilfe bis 31. März 2022 verlängert werden sollen.

Donnerstag, 18. November, 20.12 Uhr: Forscher: Corona-Virus stammt wahrscheinlich von diesem Ort

Woher stammt das Corona-Virus? Etwa vom Huanan-Tiermarkt in Wuhan? Ein Forscher präsentiert seine Ergebnisse über den wahrscheinlichen Ursprungsort des Virus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 19.58 Uhr: Kretschmann stellt weitere Maßnahmen in Baden-Württemberg in Aussicht

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält die Corona-Lage im Land für dramatisch und hat verschärfte Gegenmaßnahmen in Aussicht gestellt. "So ernst ist die Lage, wie sie noch nie war in dieser Pandemie", sagte der Grünen-Politiker am Donnerstagabend nach der Konferenz dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik. Er kündigte an, dass es über die Maßnahmen der Alarmstufe hinaus weitere Einschränkungen geben werde, wenn sich die Lage nicht bessere. Es könne dann eine Obergrenze für Veranstaltungen und Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Hotspots geben. In Bars, Clubs und Diskotheken gelte künftig die Regel 2G plus. Das heißt, dass Geimpfte und Genesene einen Schnelltest vorweisen müssen.

Kretschmann forderte alle Ungeimpften dringend auf, sich piksen zu lassen. "Kein Ungeimpfter kann sich vor diesem hochansteckenden Virus verstecken." Seit Mittwoch gilt im Südwesten die Corona-Alarmstufe, bei der Ungeimpfte von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen sind. Nur Geimpfte und Genesene haben jetzt noch Zugang zu Kinos, Museen, Schwimmbädern sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen. Auch wer in Restaurants oder Cafés nur einen negativen Test vorweisen kann, muss draußen bleiben.

Donnerstag, 18. November, 19.45 Uhr: Streit um Corona-Regeln: Sicherheitsmitarbeiter vor Oberallgäuer Baumarkt niedergeschlagen

Wegen Körperverletzung sollte sich ein 50-Jähriger am Amtsgericht Sonthofen verantworten. Er hatte bei einem Streit um Corona-Regeln den Sicherheitsmitarbeiter eines Baumarkts im Oberallgäu niedergeschlagen. Doch der Angeklagte kam nicht zur Verhandlung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 19.25 Uhr: Schleswig-Holstein will Corona-Neuregelung der Ampel mit tragen

Das von CDU, Grünen und FDP regierte Schleswig-Holstein will den vom Bundestag beschlossenen neuen Corona-Regeln im Bundesrat zustimmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen in Kiel. Aus Sicht der Jamaika-Koalition reicht demnach das Instrumentarium für die Länder im Kampf gegen das Virus aus. Andere unionsregierte Länder hatten mit Ablehnung im Bundesrat gedroht; im Bundestag votierte die Union gegen die Vorlage.

Das Parlament hatte am Mittag die von SPD, Grünen und FDP geplanten Corona-Neuregelungen mit 3G-Vorgaben (Geimpft, genesen, getestet) am Arbeitsplatz sowie in Bus und Bahn beschlossen. Besonders scharfe Maßnahmen wie die Schließung von Schulen oder Läden sowie Ausgangsbeschränkungen sollen nicht mehr möglich sein. Aus Sicht von Unionspolitikern werden die Beschlüsse der Dramatik der Lage nicht gerecht.

Die Pläne von SPD, Grünen und FDP sollen eine andere Rechtsgrundlage für Corona-Auflagen schaffen, wenn die vom Bundestag bisher festgestellte epidemische Lage am 25. November ausläuft. Diese wollen die Ampel-Parteien nicht verlängern. Dieser Ausnahmezustand gibt den Ländern bisher die Möglichkeit, auf einfachem Verordnungsweg weitreichende Maßnahmen zu ergreifen - von Ausgangsbeschränkungen über Veranstaltungsverbote bis hin zu Restaurant-, Geschäfts- oder Schulschließungen.

Donnerstag, 18. November, 19.15 Uhr: Umfrage: 57 Prozent der Deutschen für Ausgangssperre für Ungeimpfte

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen will mehr als die Hälfte der Bürger in Deutschland einer Umfrage zufolge eine Ausgangssperre für Ungeimpfte. 57 Prozent der Befragten sprachen sich für die Maßnahme aus, wie sie seit Wochenbeginn etwa in Österreich gilt. Menschen ohne Corona-Schutzimpfung dürften dann ihr Zuhause nur noch aus zwingenden Gründen wie für den Weg zur Arbeit oder tägliche Einkäufe verlassen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten "Trendbarometer" von RTL und ntv hervor, für den das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1000 Menschen befragt hatte.

Demnach sind fast drei Viertel der befragten Anhänger der Grünen wie auch der Union für einen solchen Lockdown für Ungeimpfte - aber auch 70 Prozent der FDP-Anhänger. 40 Prozent aller Befragten lehnen eine solche Maßnahme ab, 32 Prozent befürworten hingegen auch Ausgangssperren für Geimpfte. 64 Prozent der Befragten sind mittlerweile für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona.

Großen Zuspruch findet der Umfrage zufolge auch der Vorschlag, das öffentliche Leben - ob Gastronomie, Einzelhandel oder Veranstaltungen - mit einer 2G-Regelung weitestgehend nur für Geimpfte und Genesene zugänglich zu machen. 71 Prozent der Befragten sprachen sich bundesweit dafür aus - im Osten Deutschlands allerdings nur 58 Prozent. 70 Prozent sind außerdem der Ansicht, dass Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie bundesweit einheitlich gelten sollten.

Donnerstag, 18. November, 18.45 Uhr: Söder kündigt "De facto-Lockdown" für Ungeimpfte in Bayern an

In Bayern sollen die Corona-Maßnahmen noch einmal deutlich verschärft werden - bis hin zu einem Lockdown für Ungeimpfte im Freistaat. Mehr dazu lesen Sie hier.

{element10}

Donnerstag, 18. November, 18.20 Uhr: Die Ergebnisse: So wollen Bund und Länder die vierte Corona-Welle brechen

Die Ministerpräsidenten haben am Donnerstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem möglichen Nachfolger Olaf Scholz beraten. Die Ergebnisse jetzt im Live-Ticker.

Donnerstag, 18. November, 18.18 Uhr: Landrat Stegmann befürchtet eine „absolute Notlage“ im Landkreis Lindau

Nach einem Austausch mit Verantwortlichen im Katastrophenschutz appelliert der Landrat, Kontakte zu vermeiden. Wen die überlasteten Kliniken um Hilfe bitten, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 18.14 Uhr: Italien debattiert über Lockdown für Ungeimpfte und Grenzkontrollen

Angesichts steigender Corona-Zahlen wird in Italien über strengere Regeln für Ungeimpfte und Kontrollen an den Grenzen zu den Nachbarstaaten diskutiert. Vor allem Regionalpolitiker fordern von der Regierung in Rom Einschränkungen für Impfgegner, damit es zu keinen größeren Lockdowns im anstehenden Winter kommt. "90 Prozent der Italiener dürfen nicht in Schach gehalten werden von 10 Prozent, die die Wichtigkeit der Impfung nicht verstehen und der Mehrheit ihre Regeln diktieren wollen", schrieb Giovanni Toti (Forza Italia), der Präsident der Region Ligurien, am Donnerstag bei Twitter.

Toti forderte ein Treffen der Regionen mit Ministerpräsident Mario Draghi, um weitere Maßnahmen zu diskutieren, bevor die vierte Welle der Pandemie das Land so treffe wie andere Staaten. In Italien entscheidet ein Farbsystem, welche Covid-Restriktionen gelten - aktuell stehen alle Regionen auf der niedrigsten Stufe weiß. Die Sieben-Tages-Inzidenzen steigen aber.

Politiker der mitregierenden Sozialdemokraten forderten einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa zufolge, die Kontrollen an den Grenzen zu stark betroffenen Ländern wie Österreich zu verschärfen. Einreisende nach Italien, auch Touristen, müssen negativ getestet, gegen Corona geimpft oder genesen sein.

Donnerstag, 18. November, 17.56 Uhr: Länder fordern Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen

Die Länder fordern beim Bund-Länder-Gipfeleine Impfpflicht gegen Corona - bei bestimmten Berufsgruppen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 17.42 Uhr: Bund-Länder-Gipfel: Erste Entscheidung gefallen

Bund und Länder haben sich bei ihren Corona-Beratungen nach Teilnehmer-Angaben am Donnerstag in Sachen 2G geeinigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 17 Uhr: Lockdown in Salzburg ab Montag

Das Bundesland Salzburg in Österreich geht ab Montag in den Lockdown. In Oberösterreich sind dieselben Maßnahmen geplant. Welche Geschäfte dennoch offen bleiben und was mit Schulen ist, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 16.50 Uhr: Neue Zugangsregeln für Kliniken in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Das bayerische Kabinett hat Verschärfungen für Krankenhausbesuche beschlossen. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter gilt neben dem bereits gültigen Besuchsverbot in den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ab sofort eine neue Regelung.

{element11}

Donnerstag, 18. November, 16.40 Uhr: Berufsverbot für Hausarzt wegen mutmaßlich falscher Corona-Impfungen

Wegen hunderter mutmaßlich falscher Corona-Impfungen darf ein Hausarzt aus Nordschwaben vorerst seinem Beruf nicht mehr nachgehen. Warum ein Gericht gegen ihn ein Berufsverbot verhängt hat, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 16.19 Uhr: Kreise: Merkel will Angebot für 27 Millionen Auffrischimpfungen

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will in der Corona-Krise mehr Tempo bei den Auffrischungsimpfungen. Nach Teilnehmerangaben nannte Merkel bei den Bund-Länder-Beratungen als Ziel ein zeitnahes Angebot für 27 Millionen Impfungen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag erfuhr. Auch die "Bild"-Zeitung berichtete darüber. Umstritten war demnach aber, ob eine solche genaue Zielgröße mit Blick auf Impfkapazitäten in das Beschlusspapier aufgenommen wird.

In einer Vorlage hieß es, Erst- und Zweitimpfungen für bisher Ungeimpfte blieben entscheidend, um die Pandemie zu überwinden. Aber auch den Auffrischungsimpfungen kämen für bereits geimpfte Personen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Pandemie zu. "In kurzer Zeit müssen jetzt in Deutschland Millionen Auffrischungsimpfungen erfolgen", hieß es.

An der Videokonferenz nahmen neben den Regierungschefs der Länder und Merkel auch der SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) teil, daneben weitere geschäftsführende Bundesminister.

Donnerstag, 18. November, 16.07 Uhr: Belarus meldet ersten Corona-Fall in Migranten-Unterkunft an Grenze

Hunderte Geflüchtete schlafen in einer Halle an der Grenze zwischen Belarus und Polen. Die Hygiene-Situation ist schlecht. Jetzt ist ein Mensch an Corona erkrankt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 15.50 Uhr: Kindern droht pünktlich zum zwölften Geburtstag die 2G-Regel

Kinder, die in den kommenden Monaten zwölf Jahre alt werden, müssen nach derzeitigem Stand damit rechnen, für mehrere Wochen von Sport-, und Musikausübung, von Gaststättenbesuchen oder Ferien-Übernachtungen ausgeschlossen zu sein - und nichts dagegen tun zu können. Was der Grund dafür ist, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 15.45 Uhr: Gäste bleiben aus: Dehoga fordert Verlängerung der Corona-Hilfen

Weil angesichts der aktuellen Corona-Lage die Gäste wegbleiben, fordert der bayerische Hotel und Gaststättenverband eine Verlängerung der staatlichen Hilfen. "Wir erleben, dass die gastgewerblichen Betriebe zwar offen sind, aber keiner mehr kommt", sagte Dehoga-Präsidentin Angela Inselkammer. Gegen die Angst der Kunden sei man machtlos. Nun mache sich "Verzweiflung und starke Betroffenheit" breit - "auch bei unseren Mitarbeitern".

"Wir wollen jetzt nicht schwarzsehen, aber vom Licht am Ende des Tunnels - das uns durch die Impfungen gegeben wurde - entfernen wir uns wieder mehr und mehr", sagte Inselkammer. So berichten in einer aktuellen Umfrage 96,8 Prozent der Betriebe davon, dass Weihnachtsfeiern abgesagt werden. 94,7 Prozent sagen, dass Veranstaltungen und Tagungen abgesagt wurden.

Landesgeschäftsführer Thomas Geppert sprach von einer sich "erneut zuspitzenden Situation". Seit Anfang November liege der Umsatz etwa 40 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. "Die Betriebe haben laufende Kosten, die Gäste aber bleiben größtenteils fern", betonte er. Die Branche brauche daher "dringend finanzielle Zusicherungen".

Donnerstag, 18. November, 15.35 Uhr: Zahl der Corona-Impfungen in Bayern in die Höhe geschnellt

Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen ist in Bayern in den vergangenen Tagen in die Höhe geschnellt. Wie die aktuellen Zahlen sind, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 15.30 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Bayerns Krankenhäusern steigt weiter

Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist in Bayern erneut gestiegen. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 15.20 Uhr: 45.500 bekannte Corona-Fälle bei Schülern in Deutschland

An den Schulen in Deutschland gab es nach aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) zuletzt rund 45.500 bekannte Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern. Darüber hinaus waren in der vergangenen Woche knapp 87 000 von 10 Millionen Schülern in Quarantäne. Das geht aus der regelmäßigen Statistik der KMK zur Corona-Situation an den Schulen hervor.

In der Vorwoche waren 23.000 Corona- und 54.000 Quarantäne-Fälle gemeldet worden. Ferienbedingt lagen da allerdings keine Zahlen zu rund 1,5 Millionen Schülern und 138.000 Lehrkräften aus Baden-Württemberg vor, die in der aktuellen Statistik enthalten sind.

Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus knapp 28 000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit knapp 10 Millionen Schülerinnen und Schülern. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler an rund 40.000 Schulen und Berufsschulen.

Die Statistik weist außerdem 3600 Corona-Fälle bei Lehrkräften aus und zusätzlich rund 2100 Quarantäne-Fälle. Zugrunde liegen hier Angaben zu 878.000 Lehrkräften. In der Vorwoche waren 1800 Corona- und rund 1100 Quarantänefälle bei Lehrkräften gemeldet worden.

Donnerstag, 18. November, 15 Uhr: BGH muss sich mit Maskenaffäre um Nüßlein und Sauter befassen

Die Affäre um umstrittene und überaus lukrative Geschäfte mit Corona-Schutzmasken mit einem aktiven und einem ehemaligen CSU-Abgeordneten im Zentrum wird zum Fall für den Bundesgerichtshof (BGH). Die Generalstaatsanwaltschaft München kündigte am Donnerstag an, beim BGH Beschwerde gegen mehrere Entscheidungen des Oberlandesgerichts (OLG) München einzulegen.

Drei OLG-Senate gaben Beschwerden des mittlerweile aus der CSU ausgetretenen Ex-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein, des Landtagsabgeordneten Alfred Sauter (CSU) und eines beschuldigten Unternehmers weitgehend statt. Die drei hatten sich gegen Durchsuchungsbeschlüsse und sogenannte Vermögensarreste gewehrt.

Anders als die Generalstaatsanwaltschaft sieht das OLG im Handeln der drei Beschuldigten laut Mitteilung vom Donnerstag "den Tatbestand der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern nicht erfüllt".

Die Generalstaatsanwaltschaft betonte daraufhin, die Rechtsfrage sei bislang noch nicht höchstrichterlich entschieden. "Nach vorläufiger Beurteilung überzeugt die Begründung des Oberlandesgerichts nicht." Zur endgültigen Klärung lege man deshalb Beschwerde zum BGH ein.

Donnerstag, 18. November, 14 Uhr: Kontakt zu Corona-Verdachtsperson: Kimmich nicht im Training

Bayern-Profi Joshua Kimmich droht für das Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Augsburg wegen des Kontakts zu einer Corona-Verdachtsperson auszufallen. Das teilte Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in München mit. Was das für Folgen hat, lesen Sie hier.

{element12}

Donnerstag, 18. November, 12. 45 Uhr: Bayerns Intensivstationen vor neuem Corona-Höchststand

Bayerns Krankenhäuser stehen in der Corona-Pandemie kurz vor einer neuen Höchstzahl an Intensivpatienten. Am Donnerstag lagen 866 Covid-Kranke auf den Intensivstationen, wie aus dem Intensivregister hervorgeht. Seit drei Monaten steigt die Zahl der Intensivpatienten kontinuierlich, am vergangenen Samstag waren es 707. Der bisherige Höchststand in Bayern war mit 910 Intensivpatienten kurz vor dem Jahreswechsel erreicht. Anschließend waren die Zahlen nach dem im Dezember verhängten Lockdown jedoch rasch gesunken. Derzeit ist kein Lockdown geplant, die Krankenhäuser rechnen mit einem weiteren Anstieg der Zahlen.

Donnerstag, 18 November, 12.20 Uhr: Bundestag stimmt für Corona-Maßnahmen der Ampel

Der Bundestag hat die von SPD, Grünen und FDP geplanten Corona-Neuregelungen mit 3G-Vorgaben etwa am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln beschlossen. In namentlicher Abstimmung stimmten am Donnerstag 398 Abgeordnete dafür, 254 dagegen und 36 enthielten sich, wie Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoguz (SPD) bekanntgab. Der Bundesrat muss noch zustimmen, die Union droht aber mit Ablehnung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donerstag, 18. November, 12 Uhr: Mann stirbt nach absichtlicher Corona-Infektion

Bei einer "Ansteckungsparty" in Österreich hat sich Medienberichten zufolge ein Mann (55) absichtlich mit Corona infiziert und ist an den Folgen gestorben. Den Fall schildert eine Ärztin aus der Steiermark. Über bewusstes Anstecken in der Gruppe gab es zuletzt auch Gerüchte aus Heiterwang (Tirol), nicht weit von der deutschen Grenze entfernt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 11.55 Uhr: Stiko empfiehlt Booster für alle ab 18 Jahren- auch flexiblere Zeitabstände

Boostern für ale ab 18: Die Ständige Impfkommission (Stiko) weitet ihre Empfehlung zu Auffrischimpfungen massiv aus. "Ab sofort empfiehlt die Stiko allen Personen ab 18 Jahren die Covid-19-Auffrischimpfung", teilte das Gremium am Donnerstag mit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 11.50 Uhr: Krankenhaus-Koordinator Albrecht fordert 14-Tage-Lockdown in Sachsen

Sachsens Krankenhauskoordinator Michael Albrecht hat einen 14-tägigen Lockdown gefordert, um die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen im Freistaat in den Griff zu bekommen. "Meine persönliche Empfehlung wäre: Machen Sie jetzt einen totalen Lockdown für 14 Tage. Lassen Sie uns Luft holen, lassen Sie uns sehen, wie sich die Entwicklung der Fallzahlen dann abschwächen wird", sagte der medizinische Vorstand des Universitätsklinikums Dresden am Mittwochabend bei einer Online-Diskussionsrunde mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU).

Donnerstag, 18. November, 11.40 Uhr: Österreichische Bundesländer Salzburg und Oberösterreich kündigen Lockdown für alle an

Die am stärksten von der Pandemie betroffenen Regionen Österreichs wollen einen Lockdown für die Gesamtbevölkerung verhängen. Das gaben die Ministerpräsidenten von Salzburg und Oberösterreich am Donnerstag bekannt. Details sollten im Laufe des Tages bekanntgegeben werden.

Donnerstag, 18. November, 11.20 Uhr: Lockdown für Ungeimpfte in Hotspots im Südwesten rückt näher

In Baden-Württemberg rücken wegen der rasant steigenden Corona-Zahlen Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in besonders betroffenen Stadt- und Landkreisen näher. In der grün-schwarzen Landesregierung wird diskutiert, ob dieses Instrument schon bald eingesetzt werden muss, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen in Stuttgart erfuhr. Das Land hat demnach derzeit noch die rechtliche Möglichkeit, regionale Lockdowns anzuordnen. Solche Corona-Beschränkungen könnten aber voraussichtlich nur noch bis längstens 15. Dezember in Kraft bleiben, weil die angehenden Ampelpartner SPD, Grüne und FDP im Bundestag die Gesetzeslage ändern wollen.

Donnerstag, 18. November, 11.15 Uhr: Mehr als 500 000 Corona-Impfungen am Mittwoch - Großteil sind Booster

Erstmals seit mehr als drei Monaten sind in Deutschland wieder mehr als 500 000 Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen worden. Am Mittwoch wurden 504 000 Impfdosen verabreicht, der Großteil davon allerdings waren Auffrischungsimpfungen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag (09.23 Uhr) hervorging. 382 000 Dosen wurden am Mittwoch für sogenannte Booster-Impfungen verwendet. Rund 4,8 Millionen Menschen insgesamt haben somit Auffrischungsimpfungen erhalten.

Donnerstag, 18. November, 10..35 Uhr: Bartsch kritisiert Corona-Politik von Ampel und Regierung

Die Linke im Bundestag hat fehlende Verlässlichkeit in der Corona-Politik kritisiert. "Nach fast zwei Jahren Pandemie haben viele Bürgerinnen und Bürger es satt, Sprüche zu hören, wo die Halbwertzeit nicht mal die Mittagspause übersteht - das untergräbt die Akzeptanz", sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch am Donnerstag in der Debatte über das neue Corona-Regelwerk der Ampel-Parteien, über das an diesem Donnerstag abgestimmt werden soll. In den vergangenen Monaten sei zu wenig passiert. Es gebe eine Bundesregierung, die sich in den Sommerschlaf begeben habe.

Donnerstag, 18. November, 10.30 Uhr: AfD kritisiert "panische" Corona-Politik

Die AfD hat die von SPD, Grünen und FDP geplanten Neuregelungen zu künftigen Corona-Maßnahmen attackiert. Die Ampel-Parteien machten anscheinend mit der "panischen Politik" der vergangenen zwei Jahre nahtlos weiter, sagte Fraktionschef Tino Chrupalla am Donnerstag im Bundestag. Er beklagte ein "Feindbild der Ungeimpften", die für alles verantwortlich gemacht würden, und "fast religiöse" Aufrufe zu Impfungen.

Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) oder nur für Geimpfte und Genesene (2G) seien abzulehnen, da jeder unabhängig vom "G-Status" Virus-Überträger sein könne. Dies sei mindestens "ein Lockdown auf Raten" und solle Bürger immer stärker unter Druck setzen, sich impfen zu lassen, sagte Chrupalla.

Donnerstag, 18. November 10,15 Uhr: Medienberichte: Sachsen denkt über Lockdown für alle nach

Als vermutlich erstes Bundesland denkt Sachsen laut Medienberichten über einen Lockdown in der vierten Corona-Welle nach. Zu der drastischen Maßnahme könnten Schließungen von Bars und ein Verbot von Großveranstaltungen gehören. Entsprechende Pläne über deutlich schärfere Maßnahmen wurden bei einer außerordentlichen Sitzung des CDU-Fraktionsvorstandes am Mittwochabend besprochen, wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtete.

{element13}

Donnerstag, 18. November, 9.45 Uhr: Umfrage: Mehrheit für erneute Homeoffice-Pflicht

Knapp zwei Drittel der Bundesbürger sind angesichts steigender Corona-Infektionszahlen für die Wiedereinführung der Homeoffice-Pflicht in dafür geeigneten Berufen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag) fordern 61 Prozent eine verpflichtende Regelung, wenn das Arbeiten von zu Hause aus möglich ist. 28 Prozent sind gegen eine staatliche Vorgabe, der Rest antwortete unentschlossen.

Für eine solche Pflicht plädieren in der Anhängerschaft von SPD, Grünen und Linken jeweils über 70 Prozent, bei den Unions-Unterstützern sind es 58 Prozent, wie es weiter hieß. Geteilt ist die Meinung im Lager der FDP. 28 Prozent der Menschen, die der AfD nahestehen, befürworten dieses Arbeitsmodell.

Donnerstag, 18. November, 9.30 Uhr: Tourismusverband fordert Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen

Der Deutsche Tourismusverband hat eine Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen gefordert. Aktuell verzeichne die Branche wieder vermehrte Stornierungen und eine große Buchungszurückhaltung, sagte Verbandsgeschäftsführer Norbert Kunz am Donnerstag. Besonders große Veranstaltungen und auch Weihnachtsmärkte seien betroffen. "Deshalb müssen auch die Rettungsinstrumente für die betroffenen touristischen Akteure weiterlaufen und die Überbrückungshilfen über das Jahresende hinaus bis mindestens Ende März 2022 verlängert werden."

Donnerstag, 18. November, 9.15 Uhr: Tickethändler CTS Eventim kommt langsam wieder auf die Beine

Der Veranstalter und Tickethändler CTS Eventim kann sich weiter langsam von der Corona-Krise erholen. Im dritten Quartal zogen die Umsätze an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September erlöste CTS Eventim 114,7 Millionen Euro und damit fast viermal so viel wie ein Jahr zuvor. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (normalisiertes Ebitda) lag bei 26 Millionen Euro nach einem Verlust von 15 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das Vor-Krisen-Niveau bleibt aber noch ein Stück entfernt. Auch unter dem Strich stand mit 4,5 Millionen Euro ein positives Ergebnis. Eine Prognose für das Gesamtjahr gibt das Unternehmen aufgrund der unsicheren Pandemie-Lage nicht.

Donnerstag, 18. November, 9 Uhr: Viele Landkreise ohne freies Intensivbett

In etwa 100 von rund 400 Land- und Stadtkreisen in Deutschland gibt es derzeit maximal noch ein freies Intensivbett für Erwachsene. Das ging am Donnerstag aus den aktuellsten Zahlen der Intensivmedizinervereinigung Divi hervor. In etwa 50 Kreisen sind demnach alle Betten belegt, besonders häufig in Bayern und Baden-Württemberg. Allerdings können sich die Kreise in gewissem Rahmen untereinander aushelfen, wenn es Engpässe gibt.

Die Gesamtzahl der erwachsenen Corona-Patienten auf Intensivstation ist mit rund 3400 aber derzeit noch deutlich niedriger als auf dem Höhepunkt der zweiten (rund 5700) und dritten (rund 5100) Welle. Allerdings gibt es laut Intensivmedizinern wegen Personalmangels weniger betreibbare Betten als vor einem Jahr.

Donnerstag, 18. November, 8.40 Uhr: Corona-Zahlen in Bayern steigen stark - fast eine Million Fälle

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen immer weiter. Am Donnerstag erreichte die vom Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat ausgewiesene Inzidenz den Wert 609,5. Am Mittwoch hatte sie noch bei 568,4 gelegen. Bayern hat damit die bundesweit zweithöchste Inzidenz hinter Sachsen. Binnen eines Tages stieg die Zahl der gemeldeten Covid-19-Fälle in Bayern um 19 141. Hält der Trend an, wird wahrscheinlich bereits am Freitag die Grenze von einer Million gemeldeten Infektionen seit Beginn der Pandemie erreicht. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona verzeichneten Todesfälle stieg um 85 auf 16 810.

Die höchste Inzidenz in Bayern wurde am Donnerstagmorgen mit 1359,6 für den Landkreis Rottal-Inn gemeldet. Dahinter folgen die Landkreise Freyung-Grafenau mit 1272,4 und Mühldorf am Inn mit 1138,4. Insgesamt gibt es sieben Landkreise mit Inzidenzen über 1000. Der niedrigste Wert in Bayern wird derzeit aus der kreisfreien Stadt Amberg mit 209,3 gemeldet.

Donnerstag, 18. November, 8.35 Uhr: Bundesagentur wendet 52 Milliarden für Folgen der Corona-Krise auf

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre bisherigen Aufwendungen für die Corona-Krise auf die immense Summe von rund 52 Milliarden Euro beziffert. In den Jahren 2020 und 2021 seien 24 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld, 18 Milliarden Euro für Sozialleistungen aus der Kurzarbeit und zehn Milliarden für pandemiebedingtes Arbeitslosengeld ausgegeben worden, sagte BA-Vorstandsmitglied Christiane Schönefeld in Berlin.

Donnerstag, 18. November, 7.15 Uhr: RKI-Chef Wieler: "Wir waren noch nie so beunruhigt"

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat ein dramatisches Bild der Corona-Lage in Deutschland gezeichnet. "Wir laufen momentan in eine ernste Notlage. Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern", sagte Wieler am Mittwochabend bei einer Online-Diskussion mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU).

Die Zahl der Neuinfektionen steige steil an, und tatsächlich dürfte sie weitaus höher sein als bekannt. Alles zu seiner Brandrede hier.

Donnerstag, 18. November, 6.30 Uhr: Wer ist wann dran? Debatte über Booster-Impfung

Die Auffrischungsimpfung gilt als wichtiger Baustein im Kampf gegen die sich wieder deutlich verschärfende Corona-Krise. Doch wer ist wann dran? Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 6.15 Uhr: Pur-Sänger Hartmut Engler ist wütend auf ungeimpfte Menschen

Pur-Frontmann Hartmut Engler geht angesichts rasant steigender Corona-Zahlen und überlasteter Krankenhäuser mit ungeimpften Menschen hart ins Gericht. Er habe "wenig Verständnis für Menschen, die sich in dieser Zeit nicht impfen lassen und sich ohne Grund der ganzen Sache entziehen", sagte der 59-Jährige kurz vor seinem runden Geburtstag. "Das macht mich wütend."

Donnerstag, 18. November, 5.40 Uhr: Landkreise fordern Corona-Impfpflicht in Pflegeheimen

Wegen der stark steigenden Corona-Zahlen fordern die Landkreise die rasche Einführung einer Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen. Es sei "höchste Zeit für eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen", sagte der Präsident des Landkreistages, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Bei einer Impfpflicht für bestimmte Berufe müssten auch die übrigen Angestellten beispielsweise von Pflegeheimen wie Köche oder Reinigungskräfte einbezogen werden. Auch sie spielten eine Rolle im Infektionsgeschehen.

Eine Impfpflicht sei "in Anbetracht von 15 Millionen ungeimpften Menschen, einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 300 und einer sich regional zuspitzenden Situation" erforderlich, sagte Sager.

Donnerstag, 18. November, 5.15 Uhr: 7-Tage-Inzidenz im Oberallgäu steigt erneut auf über 900

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Oberallgäu ist auf 923,2 gestiegen. Am Mittwoch hatte sie noch bei 863 gelegen. Alle Inzidenzwerte im Allgäu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. November, 5 Uhr: RKI registriert 65 371 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 336,9

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist stark angestiegen und hat erstmals in der Corona-Pandemie den Wert von 60 000 überschritten. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages den Höchstwert von 65 371 Corona-Neuinfektionen. Vor exakt einer Woche waren erstmals mehr 50 000 Neuinfektionen pro Tag gezählt worden.

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen schwankt innerhalb des Wochenverlaufes stark. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 336,9 an - ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 319,5 gelegen, vor einer Woche bei 249,1 (Vormonat: 74,4) gelegen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.53 Uhr wiedergeben.