Corona-Newsblog, Teil 78

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 21. bis 26. September 2021

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt vom 21. bis 26. September 2021.

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt vom 21. bis 26. September 2021.

Bild: Alexandra Wehr, Pressestelle Stadt Memmingen (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt vom 21. bis 26. September 2021.

Bild: Alexandra Wehr, Pressestelle Stadt Memmingen (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 21. bis 26. September 2021.
27.09.2021 | Stand: 14:15 Uhr

Sonntag, 26. September, 17.25 Uhr: Impfskeptiker feiern Wahlerfolg in Oberösterreich

Überraschung bei den Landtagswahlen am Sonntag in Oberösterreich: Die Corona-Impfskeptiker der Liste Menschen-Freiheit-Grundrechte (MFG) schaffen es bei ihrem ersten Antreten problemlos in den Landtag. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 26. September, 15.45 Uhr: "Jetzt weg mit der Maske": Aiwanger gegen Verlängerung der Maskenpflicht in der Schule am Platz

Hubert Aiwanger von den Freien Wählern will die Maskenpflicht für Schüler am Sitzplatz nicht verlängern. Die Tragepflicht gilt noch bis zum 1. Oktober. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 26. September, 14 Uhr: Computer-Software in allen bayerischen Impfzentren ausgefallen

In allen bayerischen Impfzentren ist am Sonntagmorgen das Computersystem ausgefallen. Das bestätigte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Ein "Netzwerkproblem im BayIMCO-Rechenzentrum" sei die Ursache gewesen, sagte sie in München. "Es konnte vorübergehend nicht auf das System zugegriffen werden." Am Sonntagmittag seien das Programm und damit auch die Impfzentren wieder im Normalbetrieb gelaufen.

Zuvor hatte die Stadt Rosenheim mitgeteilt, "im gesamten Freistaat" sei die Software ausgefallen, "in allen Impfzentren". Zeitweise galt: "Alles muss händisch vorgenommen werden. Das bedeutet, dass im Impfablauf mit Wartezeiten zu rechnen ist."

Sonntag, 26. September, 13.50 Uhr: Hackerangriffe behindern Start von Corona-Pass in den Niederlanden

Der Start des Corona-Passes in den Niederlanden zum Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines negativen Tests ist durch Hackerangriffe behindert worden. Dadurch war es am Samstagabend zeitweise nur schwer oder mit Verzögerungen möglich, den erforderlichen QR-Code herunterzuladen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Den Haag am Sonntag mit. Die Angriffe, die Serverkapazitäten blockieren, seien aber abgewehrt worden.

Der Corona-Pass muss in den Niederlanden seit Samstag von Menschen ab 13 Jahren vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur oder Sport vorgezeigt werden. Er ist umstritten; am Samstag gab es mehrere Demonstrationen gegen die Einführung des Passes.

Sonntag, 26. September, 13 Uhr: Ende der Corona-Regeln in Norwegen: Viele Partys und Schlägereien

Mit zahlreichen Partys haben die Menschen in Norwegen das Ende der Corona-Regeln gefeiert. Nachtclubs und Kneipen waren voll, vielerorts herrschte ausgelassene Stimmung. In Warteschlangen vor Discos und Bars wurden Lieder gesungen. In der Stadt Trondheim mussten mehrere Menschen versorgt werden, die beim langen Anstehen ohnmächtig wurden. Aus mehreren Städten wurden allerdings auch Schlägereien, Verletzte und Festnahmen gemeldet, wie der öffentlich-rechtliche Sender NRK am Sonntag berichtete.

"Es gab viele Ordnungswidrigkeiten, Gewaltausbrüche und Kämpfe", sagte Rune Hekkelstrand von der Polizei in Oslo. Mehrere Menschen seien wegen Waffenbesitzes festgenommen worden, einige wurden zum Teil schwer verletzt. In der Stadt Tønsberg südlich der Hauptstadt kam es an der Hafenmole zu einer Massenschlägerei, in der südwestlichen Region Agder wurden insgesamt zwölf Menschen wegen Krawallen festgenommen.

Norwegen hat am Samstagnachmittag die allermeisten Corona-Maßnahmen aufgehoben. Unter anderem gilt nun nicht mehr die Ein-Meter-Abstandsregel, auch die Teilnehmerbeschränkungen bei Veranstaltungen und Zusammenkünften fallen weg. Einzig die Anforderung, im Falle einer Corona-Erkrankung in Isolation zu gehen, bleibt bestehen. Auch die Einreisebeschränkungen werden schrittweise aufgehoben. Norwegen ist im europäischen Vergleich relativ gut durch die Pandemie gekommen.

Sonntag, 26. September, 11.15 Uhr: Software im Impfzentrum Rosenheim ausgefallen - Bayernweites Problem?

Im Rosenheimer Impfzentrum ist am Sonntag das Computerprogramm ausgefallen. Wie die Stadt mitteilte, soll das aber nur die Spitze eines Eisberges sein. "Im gesamten Freistaat" sei die Software ausgefallen, "in allen Impfzentren", hieß es am Sonntag in einer Pressemitteilung. Eine Bestätigung des bayerischen Gesundheitsministeriums für einen bayernweiten Ausfall gab es zunächst aber nicht. "Der Betrieb läuft weiter, allerdings nur analog", teilte die Stadt Rosenheim mit. "Alles muss händisch vorgenommen werden. Das bedeutet, dass im Impfablauf mit Wartezeiten zu rechnen ist."

Sonntag, 26. September, 9 Uhr: Verstoß gegen Hygienekonzept: Polizei führt Oliver Pocher ab

Er war Gast bei einem Konzert von Pietro Lombardi, aber dann verstieß Oliver Pocher gegen das Hygienekonzept des Veranstalters. Pocher zeigte sich uneinsichtig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 26. September, 6.50 Uhr: Sind Corona-Genesene wirklich nur etwa sechs Monate geschützt?

"2G" bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene ins Restaurant dürfen. Für Genesene endet diese Gleichstellung sechs Monate nach der nachgewiesenen Infektion. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nach den sechs Monaten nach der Infektion heißt es dann bei Genesenen: testen oder sich impfen lassen. Ist diese zeitliche Begrenzung wirklich sinnvoll und notwendig?
Nach den sechs Monaten nach der Infektion heißt es dann bei Genesenen: testen oder sich impfen lassen. Ist diese zeitliche Begrenzung wirklich sinnvoll und notwendig?
Bild: Martin Schutt, dpa (Symbolbild)

Sonntag, 26. September, 6.40 Uhr: Neue Inzidenzwerte fürs Allgäu

Auch für die Allgäuer Städte und Landkreise hat das RKI am Sonntagmorgen neue Werte veröffentlicht. Die Zahlen steigen in unserer Region teilweise wieder etwas an - vor allem in Kempten und im Westallgäu. Kaufbeuren sinkt dafür wieder unter die Marke von 100. Zum Überblick geht's hier.

Seit Anfang September gilt als maßgeblicher Wert für die Corona-Regeln die Krankenhaus-Ampel in Bayern. Sie entscheidet, ob strengere Vorschriften in Kraft treten müssen. Wie es aktuell aussieht, erfahren Sie immer aktuell hier.

Sonntag, 26. September, 6.25 Uhr: RKI registriert 7774 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 61,4

Guten Morgen aus der Digitaredaktion der Allgäuer Zeitung. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 61,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 60,6 gelegen, vor einer Woche bei 70,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7774 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.07 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7337 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 38 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 196 378 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,58 an, ein Rückgang um 0,3 im Vergleich zum Vorwochenwert. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 958 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 393.

Samstag, 25. September, 15.05 Uhr: Freie Wähler wollen Maskenpflicht in der Schule am Platz abschaffen

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger will die Maskenpflicht für Schüler am Sitzplatz und beim Sportunterricht nicht verlängern. "Die aktuell erfreulich niedrigen Fälle von positiv Getesteten an den Schulen rechtfertigen die Maskenpflicht nicht mehr", sagte Aiwanger am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Demzufolge waren am Mittwoch an den weiterführenden Schulen in Bayern nur 189 von 639 000 auf Corona getesteten Kindern und Jugendlichen positiv gewesen. "Das sind 0,03 Prozent. Das zeigt, unsere Schulen sind derzeit sehr sicher und es ist höchste Zeit, dass die Schülerinnen und Schüler vom stundenlangen Maskentragen am Sitzplatz und im Sport befreit werden", erläuterte Aiwanger.

Die Freien Wähler würden deshalb einer Verlängerung der jetzigen Masken-Regelung nicht mehr zustimmen, betonte der stellvertretende bayerische Ministerpräsident. Die Maskenpflicht war zu Schulbeginn Mitte September zunächst bis zum 1. Oktober eingeführt worden, um mögliche Infektionen durch Reiserückkehrer zu verhindern. "Diese Startphase ist jetzt rum, das Testen gibt einen hohen Sicherheitsstandard, deshalb jetzt weg mit der Maske", forderte Aiwanger.

Samstag, 25. September, 13.40 Uhr: Niederlande: Ende von 1,5 Meter-Regel - Aber umstrittener Corona-Pass

Die Niederlande sind auf dem Weg zurück zu einem normalen Leben. Mit dem heutigen Samstag wird der verpflichtete Sicherheitsabstand von 1,5 Metern abgeschafft - nach gut 18 Monaten. "Damit machen wir einen deutlichen Schritt in Richtung einer Gesellschaft ohne einschränkende Corona-Maßnahmen", erklärte die Regierung am Freitag in Den Haag.

Allerdings können die Niederländer noch keinen "Vrijheidsdag" (Freiheitstag) feiern. Denn an die Stelle der 1,5 Meter-Regel tritt der heftig umstrittene Corona-Pass. Fortan muss jeder ab 13 Jahre vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur oder Sport nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist.

Angesichts sinkender Infektions- und Patientenzahlen sowie einer relativ hohen Impfquote hält es die Regierung für verantwortlich, Maßnahmen zu lockern. So sind volle Stadien und Kneipen wieder erlaubt und Restaurants, Geschäfte und Theater können wieder unbegrenzt Besucher zulassen - allerdings erst nach Vorlage des Corona-Passes. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich kostenlos in einem Test-Center testen lassen.

Samstag, 25. September, 11.50 Uhr: 2G-Hamburg lässt die Masken fallen

Nach langen Einschränkungen in der Corona-Pandemie hat Hamburg die Masken fallen lassen: In Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen, die am sogenannten 2G-Modell teilnehmen, gibt es seit 0.00 Uhr am Samstagmorgen auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung. Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, können Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden. Allerdings müssen weiter Kontaktdaten erhoben und Hygienekonzepte eingehalten werden. Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

Auf Wochenmärkten entfällt zudem die Maskenpflicht für Verkäufer. Für Kunden gilt sie aber wie in Supermärkten weiter. Außerdem können negative Corona-Test-Bescheinigungen vom Arbeitgeber von Ungeimpften nur noch für berufliche Zwecke verwendet werden, also beispielsweise nicht mehr für einen Besuch im Kino. Bei Sportveranstaltungen müssen die Besucherströme an den Ein- und Ausgängen entzerrt werden. Finden die Veranstaltungen in Innenräumen statt, müssen Luftfilteranlagen vorhanden sein.

Hamburg hatte das 2G-Optionsmodell als erstes Bundesland Ende August eingeführt. Die neue Verordnung gilt bis zum 23. Oktober. Für Betriebe oder Veranstaltungen, die nach dem 3G-Modell neben Geimpften und Genesenen weiterhin auch von ungeimpften negativ Getesteten besucht werden dürfen, bleibt bis auf Weiteres alles beim Alten.

Samstag, 25. September, 10.55 Uhr: Münchner OB Reiter erwartet Einlasskontrollen zur Wiesn 2022

Ein Oktoberfest 2022 wird es nach Einschätzung von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) nicht ohne Einlasskontrollen geben können. "Davon muss man derzeit ausgehen", sagte er der Münchner "Abendzeitung" (Samstagsausgabe). "Wir überlegen gerade, wie wir das technisch und personell am besten umsetzen können." Heuer fiel die Wiesn zum zweiten Mal infolge der Corona-Pandemie zum Opfer. Wie es im kommenden Jahr aussieht, ist noch unklar. Für ihn sei "vor allem eine hohe internationale Impfquote notwendig, damit die Wiesn so sicher wie möglich sein kann und genug Besucher kommen, wenn Corona-Einschränkungen erforderlich sind", sagte Reiter der Zeitung.

Samstag, 25. September, 8.45 Uhr: Bundespolizei: Rund 230 000 Maskenpflicht-Verstöße im Bahnverkehr

Rund 230 000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut "Welt am Sonntag" bisher erfasst. In den allermeisten Fällen hätten es die Beamten bei einer Belehrung belassen können, berichtete die Zeitung. In rund 11 300 Fällen wurden demnach zur Einleitung von Bußgeldverfahren die zuständigen Behörden vor Ort informiert. 745 Mal wurden dem Bericht zufolge sogenannte Beförderungsausschlüsse verhängt - die Verweigerer mussten also den Zug verlassen. Im Januar wurden demnach mehr als 42 300 Ermahnungen ausgesprochen, seitdem ging die Zahl zurück und lag im August noch bei knapp 23 000.

Die Einführung der Maskenpflicht in Zügen und anderer Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben laut Betriebsrat der Deutschen Bahn zu vermehrten Übergriffen auf Mitarbeiter des Konzerns geführt. Zugenommen hat Bahn-Konzernbetriebsrat Jens Schwarz zufolge seit dem Beginn der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung die Zahl der Attacken auf Bahnmitarbeiter - neben Beleidigungen und anderen verbalen Angriffen häufig auch körperliche Angriffe.

Rund 230 000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut «Welt am Sonntag» bisher erfasst.
Rund 230 000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut «Welt am Sonntag» bisher erfasst.
Bild: Martin Schutt, dpa (Symbolbild)

Samstag, 25. September, 6.55 Uhr: Zeitung: Mitnahme von Schutzmasken im Auto wird bald Pflicht

Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll nach einem Zeitungsbericht zur Pflicht werden. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag) berichtet, sollen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie künftig zwei Mund-Nase-Bedeckungen dabeihaben müssen. Dies habe eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums der Zeitung bestätigt.

Demnach sollen die Masken dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen hinzugefügt werden. Es sei beabsichtigt, die Vorgabe mit der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung umzusetzen - greifen solle sie voraussichtlich im nächsten Jahr. Wer den Verbandkasten dann nicht um zwei Masken ergänzt, muss dem Bericht zufolge mit einem Bußgeld rechnen. Bisher sind fünf Euro fällig, wenn die Erste-Hilfe-Ausrüstung unvollständig ist.

Samstag, 25. September, 6.50 Uhr: Neue Inzidenzwerte fürs Allgäu

Auch für die Allgäuer Städte und Landkreise hat das RKI am Samstagmorgen neue Werte veröffentlicht. Überwiegend sinken die Zahlen uch in unserer Region - mit Ausnahme vom West- und Ostallgäu. Das Unterallgäu sinkt dafür wieder unter die Marke von 100. Zum Überblick geht's hier.

Seit Anfang September gilt als maßgeblicher Wert für die Corona-Regeln die Krankenhaus-Ampel in Bayern. Sie entscheidet, ob strengere Vorschriften in Kraft treten müssen. Wie es aktuell aussieht, erfahren Sie immer aktuell hier.

Samstag, 25. September, 6.30 Uhr: RKI registriert 7211 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 60,6

Guten Morgen aus der Digitaredaktion der Allgäuer Zeitung. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 60,6 an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 62,5 gelegen, vor einer Woche bei 72,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7211 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.08 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8901 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 62 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 63 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 188 604 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,58 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 952 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 365.

Freitag, 24. September, 19.40 Uhr: Wahl und Quarantäne - was ist zu tun?

Wie kann ich wählen, wenn ich in Quarantäne sein muss? Diese und weitere Fragen beantworten wir hier.

Freitag, 24. September, 19.15 Uhr: Corona in Deutschland: Corona-Zahlen rückläufig - Ministerium sieht noch keine Entwarnung

Immer weniger Deutsche stecken sich mit Corona an. Zudem kommen weniger Corona-Patienten ins Krankenhaus. Das Gesundheitsministerium aber gibt keine Entwarnung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 24. September, 18.25 Uhr: Inzidenzwerte im Westallgäu steigen - das sind die Gründe

Die Zahl der Infizierten nach einem Trachtler-Ausflug steigt weiter. Vom Landratsamt kommt Kritik an der Aktion. Und es gibt einen weiteren Corona-Ausbruch. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 24. September, 17 Uhr: Keine Maskenpflicht und Mindestabstände bei Wolfsburg-Heimspielen

Bei den Bundesliga- und Champions-League-Heimspielen des VfL Wolfsburg gelten ab sofort keine Maskenpflicht und keine Mindestabstände im Stadion mehr. "Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen eröffnet uns Möglichkeiten, auf die wir lange gewartet haben", wird Geschäftsführer Tim Schumacher am Freitag in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten zitiert.

Nach der Länderspiel-Pause im Oktober will der VfL wieder bis zu 25 000 Zuschauer in der Volkswagen Arena zulassen. Bei den Heimspielen gegen den FC Sevilla (29. September) und gegen Borussia Mönchengladbach (2. Oktober) in der kommenden Woche bleibt es aufgrund der Kurzfristigkeit jedoch noch bei den bislang gültigen Beschränkungen der Kapazität. Gegen Sevilla dürfen in der Champions League nur 13 277 Besucher ins Stadion, alle Eintrittskarten sind bereits vergriffen. In Wolfsburg gilt bei Heimspielen die 2G-Regelung: Zuschauer müssen entweder geimpft oder genesen sein.

Wolfsburgs Geschäftsführer Tim Schumacher sieht die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen positiv.
Wolfsburgs Geschäftsführer Tim Schumacher sieht die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen positiv.
Bild: Swen Pförtner, dpa (Archivbild)

Freitag, 24. September, 16.40 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu

Die aktuellen Werte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Freitag, 24. September, 15.05 Uhr: Stiko spricht keine generelle Booster-Empfehlung für Senioren aus

Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich in ihrer aktuellen Empfehlung bislang nicht für generelle Auffrischungsimpfungen bei Senioren aus - obwohl ältere Menschen diese in Deutschland bereits bekommen können. Empfohlen wird eine Booster-Dosis mit einem mRNA-Impfstoff aber für Menschen mit Immunschwäche, heißt es in dem am Freitag vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Papier. Die Stiko arbeite derzeit die Studienlage für eine Auffrischimpfung anderer Bevölkerungsgruppen auf. Eine Entscheidung soll es in den kommenden Wochen geben.

Die Stiko ist mit ihrer Empfehlung damit zurückhaltender als die Gesundheitsministerkonferenz. Diese hatte Anfang August beschlossen, dass ein Booster ab 60 Jahren wahrgenommen werden könne - frühestens sechs Monate nach der vollständigen Impfung und nach "individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung".

Seit einigen Wochen ist dieser Booster unter anderem für alte und immungeschwächte Menschen bundesweit zu haben - auch ohne Stiko-Empfehlung. Damit soll ihr Immunsystem nochmals gegen Sars-CoV-2-Viren gestärkt werden. Mehr als eine halbe Million Bundesbürger haben dieses Angebot bislang bereits angenommen.

Freitag, 24. September, 14.45 Uhr: Oberverwaltungsgericht: Maskenpflicht im Wahllokal ist rechtens

Auch Kritiker der staatlichen Corona-Maßnahmen müssen bei der Bundestagswahl an diesem Sonntag im Wahllokal eine Maske tragen. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen am Freitag klargestellt. Das Gericht in Münster wies den Eilantrag eines Mannes aus Ennigerloh im Kreis Warendorf ab.

Der Antragsteller sieht durch die Maske sein allgemeines Wohlbefinden und seine Konzentration beeinträchtigt. Außerdem wollte er mit dem Verweigern der Maske seine kritische Haltung gegenüber den staatlichen Corona-Maßnahmen ausdrücken, heißt es in einer Mitteilung des OVG. Die Maskenpflicht verletze ihn in seinem Wahlrecht, so der Mann. Dieser Sicht folgte das Gericht nicht. Der Beschluss ist unanfechtbar (Az.: 13 B 1534/21.NE).

Die in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW festgeschriebene Maskenpflicht im Wahllokal bei der Bundestagswahl sei eine verhältnismäßige Schutzmaßnahme zur Verhinderung von Corona-Infektionen, so das Gericht. Die auf wenige Minuten begrenzte Maskenpflicht hindere keinen Wahlberechtigten an der Stimmabgabe. Ausnahmen seien nur aus medizinischen Gründen möglich.

Freitag, 24. September, 13.30 Uhr: Wie häufig kommt es zu Impfdurchbrüchen?

Einige Menschen erkranken an Corona, obwohl sie komplett geimpft sind. Nach dem jüngsten Fall im Allgäu: Wir fassen zusammen, warum und wie häufig es laut offiziellen Statistiken zu Impfdurchbrüchen kommt.

Freitag, 24. September, 11.15 Uhr: Ab 1. Oktober reduzierte Öffnungszeiten im Impfzentrum Memmingen

Ab Freitag, 1. Oktober, gelten im Impfzentrum Memmingen neue Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Samstag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, sowie Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 Uhr und 16 bis 20 Uhr. Donnerstags und sonntags ist das Impfzentrum zukünftig geschlossen.

Für Jugendliche ab 12 Jahren bleibe weiterhin der Mittwoch reserviert. Das Impfteam nehme sich für die jungen Menschen besonders Zeit, heißt es in einer Mitteilung.

Das Unterallgäuer Impfzentrum in Bad Wörishofen ist ab 1. Oktober immer Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen haben neue Öffnungszeiten.
Die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen haben neue Öffnungszeiten.
Bild: Alexandra Wehr, Pressestelle Stadt Memmingen (Symbolbild)

Freitag, 24. September, 11 Uhr: Amnesty: unfaire Impfstoffverteilung ist Menschenrechtsverletzung

Amnesty International wirft reichen Ländern und Pharmafirmen im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung Menschenrechtsverletzungen vor. Dass reiche Länder Corona-Impfstoffe auf Lager hielten, während Millionen Menschen in ärmeren Ländern dringend auf eine Impfchance warteten, sei inakzeptabel, sagte Generalsekretärin Agnes Callamard am Freitag bei einem Briefing der Journalistenvereinigung ACANU in Genf.

Sie kritisierte namentlich die Pharmafirmen Biontech, Pfizer, Moderna und Johnson und Johnson. Sie warf ihnen vor, aus Gier und Profitgründen die Impfstoffe extra knapp zu halten, um hohe Preise erzielen zu können. Callamard rief die Firmen auf, sie sollten auf Patente verzichten und mehr Firmen die Herstellung der Impfstoffe ermöglichen. Sie sollten zudem mindestens die Hälfte ihrer Produktion zu Herstellungskosten an ärmere Länder abgeben. Von Regierungen verlangte sie, ihre Vorräte umgehend an ärmere Länder weiterzureichen.

Nach Erhebungen des Datenanalyse-Unternehmens Airfinity läuft die Haltbarkeit von mehr als 100 Millionen Corona-Impfdosen weltweit Ende des Jahres ab. Wenn sie nicht dringend umverteilt würden, werde der Impfstoff vergeudet. Mehr als 40 Prozent dieser Impfdosen seien in der EU, wie das Unternehmen Anfang der Woche berichtete.

Freitag, 24. September, 8.25 Uhr: WHO empfiehlt erstmals vorbeugende Therapie bei Covid-Risikopatienten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erstmals ein Medikament als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten. Sie verweist auf Studien, wonach die Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab von der US-Firma Regeneron und dem Schweizer Unternehmen Roche deren Überlebenschancen verbessern kann.

In Deutschland wird diese Antikörper-Kombination bereits in speziellen Fällen für Corona-Patienten eingesetzt. Viele Länder, die selbst keine Risikobewertungen machen können, warten aber auf solche WHO-Empfehlungen. Auch Hilfsorganisationen setzen in der Regel nur von der WHO empfohlene Mittel ein.

Freitag, 24. September, 6.40 Uhr: Neue Inzidenzwerte fürs Allgäu

Auch für die Allgäuer Städte und Landkreise hat das RKI am Freitagmorgen neue Werte veröffentlicht. Auch in unserer Region sinken die Zahlen - mit einer Ausnahme. Memmingen, lange Inzidenzspitzenreiter, hat nun plötzlich den niedrigsten Inzidenzwert. Zum Überblick geht's hier.

Seit Anfang September gilt als maßgeblicher Wert für die Corona-Regeln die Krankenhaus-Ampel in Bayern. Sie entscheidet, ob strengere Vorschriften in Kraft treten müssen. Wie es aktuell aussieht, erfahren Sie immer aktuell hier.

Freitag, 24. September, 6.25 Uhr: RKI registriert 9.727 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 62,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 62,5 an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 63,1 gelegen, vor einer Woche bei 74,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 9.727 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.25 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.022 Ansteckungen gelegen.

Angesichts der Entwicklung hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kürzlich gemahnt, trotz sinkender Infektionszahlen die Ansteckungsgefahren nicht zu unterschätzen: "Auch letztes Jahr hatten wir um diese Jahreszeit eine solche Verschnaufpause. Wir sind also noch nicht durch."

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 65 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 20 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.181.393 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 1,57 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.943.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.303.

Freitag, 24. September, 6 Uhr: Klare Mehrheit gegen Ende aller Corona-Auflagen

Guten Morgen aus der Digitaredaktion der Allgäuer Zeitung. Die meisten Deutschen sind gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. Bei einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wandten sich 61 Prozent der Befragten gegen eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. 33 Prozent wären hingegen dafür.

Dänemark hatte vor kurzem bei einer Impfquote von 83 Prozent alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. "In Deutschland waren zuletzt rund 62 Prozent der Menschen vollständig geimpft", lautete die Frage. "Sollten in Deutschland jetzt alle Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufgehoben werden?" 33 Prozent lehnten dies kategorisch ab, 28 Prozent antworteten mit "eher nein". 19 Prozent sind entschieden für eine Aufhebung, 14 Prozent wählten "eher ja". Die stärkste Ablehnung eines sofortigen Endes aller Beschränkungen gab es bei alten Menschen.

Mittlerweile sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland knapp 64 Prozent der Menschen komplett gegen das Coronavirus geimpft.

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, hat ein Ende aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober gefordert. Die Bundesregierung erteilte dem eine Absage.

Donnerstag, 23. September, 21 Uhr: Söder: AfD stimuliert "Querdenker"-Szene

CSU-Chef Markus Söder hat die AfD aufgefordert, sich klar von der Querdenker-Szene in Deutschland zu distanzieren. Was er der Partei konkret vorwirft, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 19.45 Uhr: Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen für bestimmte Risikopatienten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat Corona-Auffrischungsimpfungen für einige Risikopatienten empfohlen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 19 Uhr: Streit um Corona-Bußgeld: Memminger Gastwirt sollte 10.000 Euro Bußgeld bezahlen

Weil er kein Hygienekonzpet vorweisen konnte, sollte ein Gastwirt eine hohe Summe zahlen. Er legte Einspruch ein - wie nun das Amtsgericht entschieden hat, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 18.50 Uhr: Impfdurchbruch nach dem Urlaub: Ostallgäuer Familie ist geschockt

Robert Herbst ist geschockt. Er hat sich mit Corona infiziert,obwohl er voll geimpft ist. Nun hat die ganze Familie Corona. Wie oft so etwas im Ostallgäu vorkommt, lesen Sie hier.

Zurück aus dem Zelturlaub in den Landes in Frankreich bei Biarritz und jetzt infiziert mit Corona: Die Leuterschacher Familie Herbst mit ihren vier Kindern. Dabei waren sie dort fast immer an der frischen Luft, und beide Eltern sind doppelt geimpft.
Zurück aus dem Zelturlaub in den Landes in Frankreich bei Biarritz und jetzt infiziert mit Corona: Die Leuterschacher Familie Herbst mit ihren vier Kindern. Dabei waren sie dort fast immer an der frischen Luft, und beide Eltern sind doppelt geimpft.
Bild: Familie Herbst

Donnerstag, 23. September, 18.30 Uhr: EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft dritte Dosis von Pfizer-Impfstoff

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft zur Zeit einen Antrag der Impfhersteller Pfizer und Biontech für eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Amsterdam mit. Dieser sogenannter Booster zum Schutz vor einer Corona-Infektion könnte vollgeimpften Personen ab 16 Jahre und frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden. Nach Bewertung der vom Hersteller vorgelegten Daten will die EMA Anfang Oktober über den Antrag entscheiden.

Verschiedene Länder bieten bereits die dritte Impfdosis an, allerdings vorerst nur für Patienten mit einem besonders geschwächten Immunsystem.

Hersteller haben nach Angaben der EMA bisher noch keinen Antrag auf Zulassung von Impfstoffen für Kinder unter elf Jahre gestellt. Die Behörde erwartet jedoch, dass Pfizer erste Daten zur Prüfung Anfang Oktober übermittelt. Das Unternehmen Moderna wolle diese im November vorlegen. Die Impfstoffe beider Hersteller sind bisher als einzige auch für Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen.

Donnerstag, 23. September, 18 Uhr: Pooltests: In Memmingen hapert es vor allem noch an der Technik

Eigentlich sollten alle Grundschulen in Bayern die neuen Pooltests bereits anbieten. In Memmingen und im Unterallgäu stottert der Motor aber noch. Welche Gründe das hat, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 17.10 Uhr: Neue Öffnungszeiten im Memminger Impfzentrum gelten ab 1. Oktober

Ab Freitag, 1. Oktober, gelten im Impfzentrum Memmingen an der Buxacher Straße neue Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Samstag von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr; Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 und 16 bis 20 Uhr. Donnerstags und sonntags ist das Impfzentrum ab Oktober geschlossen. Für Schülerinnen und Schüler und Jugendlichen ab zwölf Jahren bleibt weiterhin der Mittwoch reserviert.

Das Impfzentrum in Bad Wörishofen (Gottlieb-Daimler-Straße 26) ist ab 1. Oktober immer Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 23. September, 16.50 Uhr: Spahn mahnt mehr Kontrollen von 3G-Nachweisen an

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat stärkere Kontrollen von Nachweisen angemahnt, wenn Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete gelten. "Ich glaube, dass mehr verbindliches Überprüfen auch bei uns noch den einen oder anderen überzeugen kann, sich impfen zu lassen", sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal Watson (Donnerstag). "Ich bin bei meinem Kurzbesuch in Rom zum Treffen der Gesundheitsminister der G20-Staaten an einem Tag öfter kontrolliert worden als hier in zwei Wochen."

Bund und Länder haben mit Blick auf Herbst und Winter vereinbart, dass in bestimmten Innenräumen wie Restaurants oder bei Veranstaltungen die 3G-Regel gelten soll: Zugang nur für vollständig Geimpfte, Genesene oder aktuell negativ Getestete. Dies ist jeweils auch durch Nachweise zu belegen.

Der geschäftsführedne Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)
Der geschäftsführedne Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)
Bild: Ulrich Wagner

Spahn warb erneut für mehr Impfungen - auch aus Rücksicht auf die Belastung von Pflegekräften. "Auf den Intensivstationen sind fast nur Covid-19-Patienten ohne Impfung", sagte er. "Darüber sind natürlich Pflegekräfte, die jetzt drei Wellen mit vollen Intensivstationen und viel Stress hinter sich haben, enorm frustriert. Ich verstehe das gut."

Donnerstag, 23. September, 16.35 Uhr: Was wird aus Jens Spahn, wenn Laschet die Wahl verliert?

Gesundheitsminister Jens Spahn spielte im Team Laschet. Im verkorksten Wahlkampf der Union blieb ihm nur eine Nebenrolle, Corona war wichtiger. Warum das nun zum Vorteil werden kann, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 16.20 Uhr: Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern sinkt weiter

Die Krankenhaus-Ampel in Bayern bleibt weiter auf Grün: 242 Corona-Patienten wurden in den vergangenen sieben Tagen in ein Krankenhaus in Bayern eingeliefert. Die Zahl der Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle fällt zudem auf 269. Wie die Entwicklung in den vergangenen Tagen war, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 16 Uhr: LGL: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat die neuen Inzidenz-Werte für das Allgäu veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 15.50 Uhr: Impfstoffentwicklerin: Gefährlichere Corona-Variante unwahrscheinlich

Eine der Entwicklerinnen des Astrazeneca-Impfstoffs gegen Corona hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich. "Normalerweise werden Viren harmloser, während sie zirkulieren, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es noch eine bösartigere Version von Sars-CoV-2 geben wird", sagte die Immunologin Sarah Gilbert von der Universität Oxford am Donnerstag bei einer Online-Veranstaltung der Royal Society of Medicine. Sie gehe auch nicht davon aus, dass das Virus so mutiere, dass es sich etwa der Wirkung der Impfstoffe entziehe. Vielmehr vermutet Gilbert, dass das Virus sich angesichts der wachsenden Immunität in der Bevölkerung ähnlich wie andere saisonale Coronaviren entwickeln werde.

Seit Beginn der Pandemie hat sich Sars-CoV-2 durch Mutationen so verändert, dass es deutlich ansteckender wurde. Zunächst breitete sich im vergangenen Winter die sogenannte Alpha-Variante um die Welt aus, die zunächst in England registriert wurde. Im Frühjahr folgte die als erstes in Indien nachgewiesene Delta-Variante.

Immunologin Sarah Gilbert von der Universität Oxford hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich.
Immunologin Sarah Gilbert von der Universität Oxford hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich.
Bild: John Cairns, University Of Oxford, PA Media, dpa

Donnerstag, 23. September, 15.40 Uhr: Griechenland: Justiz soll Anzeigen von Corona-Leugnern ablehnen

Die Justiz in Griechenland will künftig bei Strafanzeigen von Impfgegnern und Corona-Leugnern keine Verfahren mehr einleiten, wenn sich die Beschwerden gegen die Einhaltung von Corona-Maßnahmen richten. Das teilte der Staatsanwalt des obersten griechischen Gerichtshofes, Vassilis Pliotas, am Donnerstag in einem Rundschreiben an die Staatsanwälte im ganzen Land mit. Die Juristen sollen die Fälle sofort prüfen. Sie sollen die Anzeige aber als unzulässig ablehnen, wenn es dem Anzeigeerstatter offensichtlich darum geht, die vom Staat erlassenen Corona-Maßnahmen auszuhebeln, hieß es in dem Schreiben, dass der Tageszeitung "Kathimerini" vorlag.

Vorausgegangen war eine Anzeigenwelle von Impfgegnern und Corona-Leugnern in den vergangenen Wochen, die sich vor allem gegen Lehrer und Ärzte richtete. So hatten wiederholt Eltern die Schulleitung oder einzelne Lehrer angezeigt, weil diese ihnen nicht erlaubten, ihre Kinder ohne Maske und Corona-Test zur Schule zu schicken. Beide Schutzmaßnahmen sind in Griechenland Pflicht.

Auch Ärzte gerieten zuletzt immer wieder ins Visier. So gab es Fälle, bei denen Covid-Patienten im Krankenhaus nicht beatmet werden wollten, weil sie die Existenz des Virus bestritten. Mehrere Ärzte, die die Kranken pflichtgemäß dennoch beatmeten, wurden angezeigt und mussten sich erklären. Sogar Exhumierungen wurden bereits verfügt, weil Hinterbliebene an der Todesursache Covid-19 zweifelten.

Donnerstag, 23. September, 15.15 Uhr: Israel: Lehrer ohne "Grünen Pass" werden ohne Gehalt beurlaubt

In Israel werden Lehrer ohne den sogenannten Grünen Pass, die sich auch nicht auf das Coronavirus testen lassen wollen, ab dem 3. Oktober vom Unterricht freigestellt. Den Grünen Pass gibt es für Geimpfte und Genesene. Die Lehrer dürfen dann auch nicht online unterrichten und erhalten kein Gehalt, wie eine Sprecherin des Erziehungsministeriums am Donnerstag bestätigte. Laut Medienberichten sind von 3. Oktober an Grüne Pässe auch nur noch bis zu sechs Monate nach der zweiten Impfung gültig. Danach müssen Betroffene eine dritte Spritze als Auffrischung erhalten.

Israel bemüht sich angesichts hoher Infektionsraten die stagnierende Impfquote zu erhöhen und Impfskeptiker und -verweigerer zu erreichen. 5921 neue Corona-Fälle meldete das Gesundheitsministerium am Donnerstag für den Vortag. Bisher sind rund 60 Prozent der 9,4 Millionen Einwohner zweifach geimpft, knapp 34 Prozent dreifach.

Experten haben bereits in den vergangenen Tagen vor einer Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte schwerkranke Corona-Patienten gewarnt. Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Nachman Asch, forderte am Donnerstag laut Medienberichten neue Beschränkungen für Versammlungen. Israel hat Ende Juli als erstes Land weltweit damit angefangen, dritte Impfungen zu vergeben. Hintergrund der Entscheidung sind Zahlen des Gesundheitsministeriums, wonach die Effektivität der Impfung seit Anfang Juni stark nachgelassen hat. Voraussetzung für die dritte Spritze ist nur, dass die zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt.

Donnerstag, 23. September, 14.50 Uhr: Geteiltes Echo auf Ende der Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte

Impfpflicht durch die Hintertür oder nachvollziehbare, logische Entscheidung? Die von den Gesundheitsministern beschlossene Streichung der Entschädigung für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne löst gespaltene Reaktionen aus.

Das Ende der Entschädigungszahlungen für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne stößt auf ein geteiltes Echo.
Das Ende der Entschädigungszahlungen für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne stößt auf ein geteiltes Echo.
Bild: Moritz Frankenberg, dpa (Symbolbild)

Donnerstag, 23. September, 14.20 Uhr: "Corona-Auszeit für Familien" gestartet

Familien mit geringen Einkommen oder Angehörigen mit Behinderung können sich künftig in einem einwöchigen Urlaub in gemeinnützigen Ferienstätten von der Corona-Pandemie erholen. Nach den Anstrengungen durch die Pandemie sehnten sich viele Familien danach, endlich wieder rauszukommen, abzuschalten und Kraft zu tanken, sagte Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) am Donnerstag zum Start der "Corona-Auszeiten für Familien" in Bünsdorf in Schleswig-Holstein.

Die mit 50 Millionen Euro ausgestattet Maßnahme ist Teil des zwei Milliarden Euro umfassenden Corona-Aufholprogramms der Bundesregierung. Berechtigte Familien müssen für ihren Urlaubsaufenthalt nur etwa zehn Prozent der Kosten für Unterkunft und Verpflegung zahlen. Den Rest erhält die jeweilige Einrichtung aus den Mitteln des Corona-Aufholpakets.

"Nicht jede Familie kann sich einen Urlaub leisten, aber alle sollen sich erholen können", sagte Lambrecht. "Für Familien mit kleinen Einkommen und kleinen Wohnungen waren die Monate mit geschlossenen Kitas und Schulen besonders hart." Genau für diese Menschen starte die "Corona-Auszeit für Familien". "So können Familien zusammen durchatmen."

Donnerstag, 23. September, 14 Uhr: Forschungsförderung zur Untersuchung von "Long Covid"

Die Bundesregierung lässt die Spätfolgen von Corona-Infektionen erforschen. Wie Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag ankündigte, werden zehn Forschungsprojekte mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. So sei bislang etwa unklar, durch welche Faktoren eine "Long Covid"-Erkrankung begünstigt werde. Zudem fehle es an spezifischen Therapien und Behandlungsansätzen.

Schätzungen zufolge leidet jeder zehnte der bundesweit rund vier Millionen Covid-19-Patienten an Langzeitfolgen wie Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Atemnot. Deshalb hatte Karliczek Ende Mai fünf Millionen Euro Forschungsförderung in Aussicht gestellt, die in den vergangenen Monaten noch einmal um 1,5 Millionen Euro aufgestockt wurden. Das Geld fließt in nahezu alle Teilen Deutschlands: Gefördert werden unter anderem Projekte in Hamburg, Köln, Jena und Regensburg.

Donnerstag, 23. September, 13.20 Uhr: Gefälschte Corona-Nachweise: Österreich kündigt Polizei-Kontrollen in Restaurants und Cafés an

Wer in Österreich in ein Restaurant essen geht, muss mit einem Besuch am Tisch von der Polizei rechnen. Wegen gefälschter 3G-Nachweise finden Kontrollen statt. Mehr dazu lesen Sie hier.

In Österreich könnte man künftig Polizei-Besuch am Restaurant-Tisch bekommen. Wegen zahlreicher gefälschter 3G-Nachweise sind verstärkte Kontrollen angekündigt.
In Österreich könnte man künftig Polizei-Besuch am Restaurant-Tisch bekommen. Wegen zahlreicher gefälschter 3G-Nachweise sind verstärkte Kontrollen angekündigt.
Bild: Roland Schlager, dpa (Archiv)

Donnerstag, 23. September, 12 Uhr: Lehrerverband: "Freedom Day" an Schulen nicht vor Frühjahr

Während Corona-Maßnahmen in vielen Lebensbereichen immer mehr gelockert werden, müssen Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbands wohl noch Monate mit Einschränkungen wie Masken, Tests und Abstandsregeln zurechtkommen. Den "Freedom Day" für Schulen sehe man frühestens ab etwa Februar 2022 als wahrscheinlich und möglich an, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur.

Auch die Bildungsgewerkschaften GEW und VBE, die hunderttausende Lehrkräfte in Deutschland vertreten, sehen die Schulen im neuen Schuljahr, das nun überall in Deutschland läuft, noch weit von einer Normalität wie vor Corona entfernt. Die Bundesschülerkonferenz befürchtet erneut einen Herbst und Winter, in dem Schülerinnen und Schüler wegen der Lüftungsvorgaben frierend mit Mütze, Schal und Winterjacke im Klassenzimmer sitzen.

"So lange in der Schule Masken getragen, Tests stattfinden und immer wieder Schülergruppen oder ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden müssen, sind wir von einer Normalisierung des Schulalltags weit entfernt", sagte GEW-Vorstandsmitglied Anja Bensinger-Stolze, der dpa. "Es bleibt schwierig, einerseits eine gute Beziehungsarbeit aufzubauen, die für das soziale Miteinander unerlässlich und Grundlage des gemeinsamen Lernens ist, wenn andererseits aus guten Gründen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten sind." Eine seriöse Prognose über ein mögliches Ende von Corona-Maßnahmen wie Masken an Schulen könne man nicht abgeben.

Donnerstag, 23. September, 10.40 Uhr: 63,6 Prozent aller Menschen in Deutschland vollständig geimpft

63,6 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Mittwoch 260 500 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56,1 Millionen Menschen (67,5 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,9 Millionen sind vollständig geimpft.

Bei den Erwachsenen seien 78,3 Prozent mindestens einmal geimpft, bei den 12- bis 17-Jährigen knapp 40 Prozent, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei Twitter. Er hob hervor: "Die Impfung schützt und bringt Freiheit und Normalität zurück!"

In 15 der 16 Bundesländer haben laut RKI inzwischen mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt demnach nur noch Sachsen mit 57,3 Prozent. Bremen verzeichnet den Daten zufolge mit 78,3 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter.

Donnerstag, 23. September, 9.55 Uhr: Impfteams kommen in Unterallgäuer Gemeinden

Um es den Impfwilligen im Landkreis Unterallgäu so einfach wie möglich zu machen, sind derzeit mobile Impfteams in den Unterallgäuer Gemeinden unterwegs. Hier können sich die Bürger ohne Termin impfen lassen. Die Impfteams bieten hauptsächlich den Impfstoff von Biontech/Pfizer an. Um auch die Zweitimpfung vor Ort zu ermöglichen, die nach drei bis sechs Wochen erfolgen sollte, kommt das mobile Team vier Wochen später erneut in die Gemeinden - an diesen Terminen sind wiederum auch Erstimpfungen möglich. Daneben besteht für die Zweitimpfung immer auch die Möglichkeit, diese in einem Impfzentrum zu erhalten.

Folgende Impfmöglichkeiten stehen fest:

  • Breitenbrunn: Mittwoch, 6. Oktober, im Sitzungssaal im Rathaus, von 16.30 bis 19.30 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Mittwoch, 3. November.
  • Markt Rettenbach: Donnerstag, 7. Oktober, im alten Rathaus/Musikerheim im Erdgeschoss, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 4. November.
  • Erkheim: Dienstag, 12. Oktober, im Rathaus im Sitzungssaal, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Dienstag, 9. November.
  • Markt Wald: Donnerstag, 14. Oktober, im Sitzungssaal im Rathaus (erster Stock), von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 11. November.
  • Türkheim: Dienstag, 19. Oktober, im Rathaus im Sitzungssaal, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Dienstag, 16. November.
  • Oberkammlach: Donnerstag, 21. Oktober, im Rathaus, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 18. November.
  • Pfaffenhausen: Donnerstag, 28. Oktober, im Pfarrbegegnungszentrum, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 25. November.

Eine Vorabregistrierung unter impfzentren.bayern ist nicht zwingend erforderlich, beschleunigt aber den Ablauf. Mitzubringen sind zur Impfung der Personalausweis und Impfpass (falls vorhanden) sowie medizinische Unterlagen wie zum Beispiel Herzpass, Allergieausweis, Diabetikerausweis, Medikamentenplan (falls vorhanden).

Donnerstag, 23. September, 8.40 Uhr: Experten: Corona-Maßnahmen an Schulen noch über Monate

Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte müssen nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbands wohl noch Monate mit Einschränkungen wie Masken, Tests und Abstandsregeln zurechtkommen. Den "Freedom Day" für Schulen sehe man frühestens ab etwa Februar 2022 als wahrscheinlich und möglich an, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur.

Auch die Bildungsgewerkschaften GEW und VBE, die hunderttausende Lehrkräfte in Deutschland vertreten, sehen die Schulen im neuen Schuljahr, das nun überall in Deutschland läuft, noch weit von einer Normalität wie vor Corona entfernt. An einen Schulalltag wie vor der Pandemie sei weiter nicht zu denken, sagte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann der dpa. "Dafür nimmt das Testen, Abstand halten und die Unterbrechung durch das ständige Lüften weiter zu viel Platz ein."

Dario Schramm, der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, sieht zwar inzwischen deutlich mehr Normalität an den Schulen als noch vor den Sommerferien. "Es ist trotzdem ein Corona-Schuljahr bis jetzt." Er äußerte zudem die Befürchtung, dass Schülerinnen und Schüler wegen der Lüftungsvorgaben und fehlender Lüftungsanlagen auch in diesem Herbst und Winter wieder frierend mit Mütze, Schal und Winterjacke im Klassenzimmer sitzen werden.

Donnerstag, 23. September, 7.50 Uhr: Kein Lohnersatz für Ungeimpfte: Die Meinungen gehen auseinander

Die von den Gesundheitsministern beschlossene Streichung der Entschädigung für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne löst gespaltene Reaktionen aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Entscheidung, dass Ungeimpfte keinen Lohnersatz im Corona-Quarantäne-Fall mehr erhalten, stößt auf geteilte Meinungen.
Die Entscheidung, dass Ungeimpfte keinen Lohnersatz im Corona-Quarantäne-Fall mehr erhalten, stößt auf geteilte Meinungen.
Bild: Christian Charisius, dpa

Donnerstag, 23. September, 6.40 Uhr: Holetschek warnt vor Corona-Infektionen im Herbst - Impfappell

Das Ende des Sommers erhöht nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) das Corona-Infektionsrisiko für alle Nicht-Geimpften. "Jetzt ist höchste Zeit, sich impfen zu lassen, denn der Herbst ist Erkältungszeit und damit auch Nährboden für Corona", sagte er am Donnerstag in München.

Weiter: "Wir haben es selbst in der Hand, Verantwortung für uns selbst und für andere zu übernehmen und mit der Impfung einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen die Pandemie zu leisten." Nur mit der Impfung könne der Weg aus der Pandemie gelingen. "Nur mit der Impfung können wir unser Gesundheitswesen und alle dort Beschäftigen entlasten. Ich appelliere daher an alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns: Lassen Sie sich jetzt impfen, Impfen ist der beste Schutz."

Donnerstag, 23. September, 6.35 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Inzidenzwerte in der Region steigen wieder leicht, vor allem im Landkreis Lindau und in der Stadt Kaufbeuren. Unsere Übersicht.

Donnerstag, 23. September, 6.15 Uhr: RKI registriert 10 696 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 63,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 63,1 an. Am Vortag hatte der Wert bei 65 gelegen, vor einer Woche bei 76,3. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10 696 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 925 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 115 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 171 666 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 1,65 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 932 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 238.

Mittwoch, 22. September, 22 Uhr: Corona bei UN-Besuch: Brasiliens Delegation soll in Quarantäne

Nach einem positiven Corona-Test des brasilianischen Gesundheitsministers bei der UN-Generaldebatte in New York geht die Delegation des Landes nach Angaben der Vereinten Nationen in Isolation. "Der Mitgliedstaat hat bestätigt, dass die gesamte Delegation beschlossen hat, sich für 14 Tage selbst unter Quarantäne zu stellen", teilte UN-Sprecher Stephane Dujarric am Mittwoch auf Anfrage mit.

Minister Marcelo Queiroga hatte am Dienstag mit Staatspräsident Jair Bolsonaro in New York die Generaldebatte der Vereinten Nationen besucht und sich dabei auch im UN-Hauptquartier am East River aufgehalten. Bereits zuvor war ein Mitglied der Delegation positiv getestet worden. Übereinstimmenden brasilianischen Medienberichten zufolge kam Bolsonaro bereits am Mittwoch in Brasilien an, Queiroga halte sich aber weiterhin in New York auf.

Es blieb zunächst unklar, ob auch Corona-Verharmloser Bolsonaro in Quarantäne gehen wird - auf eine entsprechende dpa-Anfrage gab es keine Antwort. Auch die Gesundheitsbehörde in Brasília hatte 14 Tage Quarantäne für die brasilianische Delegation empfohlen. Bolsonaro wandelte am Mittwoch einen Präsenztermin in einen Video-Call um.

Genauso war nicht klar, wie viele Mitglieder der Delegation in New York geblieben, wie viele abgereist waren und ob tatsächlich alle der Isolation folgen. Die UN versuchen eigenen Angaben zufolge, die Kontakte der Delegation mit anderen Diplomaten, UN-Mitarbeitern und Staats- und Regierungschefs nachzuverfolgen. Zunächst war noch nicht klar, ob es weitere Ansteckungsfälle gibt.

Der Rechtspopulist Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost und spricht sich immer wieder gegen den Gebrauch von Masken und andere eindämmende Maßnahmen aus. Am Dienstag sorgte er zum Auftakt der UN-Generaldebatte in New York mit Aussagen über sein Vorgehen in der Pandemie für Verwunderung. So pries Bolsonaro etwa den vorbeugenden Einsatz von Medikamenten, deren Wirksamkeit gegen das Coronavirus nicht nachgewiesen ist. Er hat mehrmals betont, selbst noch nicht gegen Corona geimpft zu sein.

Mittwoch, 22. September, 20.42 Uhr: USA wollen weitere 500 Millionen Impfdosen an ärmere Länder spenden

US-Präsident Biden hat sich den Kampf gegen die Corona-Pandemie ganz weit oben auf seine Agenda geschrieben. Dabei soll es nicht nur um die eigene Bevölkerung gehen - Biden macht eine neue weitreichende Zusage. Ziehen andere Länder mit? Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 20.30 Uhr: Ungeimpfte bekommen Quarantäne und Tests im Geldbeutel zu spüren

In der Corona-Krise müssen sich Nicht-Geimpfte im Herbst auf mehr finanzielle Erschwernisse gefasst machen. Was die Gesundheitsminister am Mittwoch beschlossen haben, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 20 Uhr: Impfpflicht für Personal zwingt französische Klinik in Notbetrieb

Nach Einführung einer Impfpflicht für Klinikpersonal in Frankreich hat der Krankenhausverbund der elsässischen Grenzstadt Mühlhausen auf Notbetrieb umstellen müssen. Von den rund 6000 Beschäftigten seien mehr als 170 noch nicht geimpft und deswegen vom Dienst suspendiert worden, berichtete der Sender RTL am Mittwoch. Die Beschäftigten hätten gegen die Maßnahme vor dem Krankenhaus demonstriert und sich unter weiße Laken auf den Boden gelegt. Die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen greift seit dem 15. September. Ähnlich gravierende Probleme wie in Mühlhausen wurden aus anderen Regionen bisher nicht bekannt. Mühlhausen war während der ersten Corona-Welle eines der Epizentren der Pandemie in Frankreich.

Mittwoch, 22. September, 18 Uhr: Spahn für einheitliche Linie bei 3G-Regeln auch für Beschäftigte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, dass Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete etwa in Restaurants und bei Veranstaltungen auch für die dort Beschäftigten gelten. Im Moment seien in den Ländern dort teilweise auch Beschäftigte mit Publikumsverkehr dieser 3G-Regel verpflichtet, teilweise nicht, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. "Deswegen sollten wir da zu einer einheitlichen Regelung kommen."

Wenn diejenigen, die ein, zwei Stunden in einem Restaurant oder Café sitzen, geimpft, genesen oder getestet sein müssten, gelte dies aus seiner Sicht folgerichtig auch für diejenigen, die sie bedienen und mit ihnen in einem Raum sind, sagte Spahn. Mit seinen Länderkollegen sei vereinbart worden, in den nächsten ein bis zwei Wochen über eine einheitliche Regelung dafür zu beraten.

Mittwoch, 22. September, 17.20 Uhr: Wer darf sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen?

Immer wieder hört man von Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen. Doch welche Krankheiten sind das? Eine Antwort auf diese Frage finden Sie hier.

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Mittwoch, 22. September, 17 Uhr: FDP-Chef Lindner hinterfragt Motive hinter Söders Corona-Kurs

FDP-Parteichef Christian Lindner hat die Motive hinter der strengen Corona-Politik von Politikern wie CSU-Chef Markus Söder hinterfragt. "Ich habe manchmal in dunklen Stunden den Gedanken, ob vielleicht bei Politikern wie Markus Söder eine Gewöhnung an den Ausnahmezustand begonnen hat", sagte Lindner bei einer Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch in Stuttgart. "Und dass vielleicht manche Regel gar nicht dem Gesundheitsschutz allein dient, sondern dass dahinter auch das Gefühl steckt, dass man es ja kann. Dass man ja die Macht habe. Und dass das Auftreten als gestrenger Landesvater doch über viele Monate zur Popularität beigetragen hat."

Das aber sei nicht mehr der Staat des Grundgesetzes, sagte Lindner. Nicht die Markus Söders und Winfried Kretschmanns, nicht die Regierung gewähre den Bürgern gnädigerweise die Freiheit, sondern die Bürger gestatteten der Regierung fallweise, in ihre Rechte einzugreifen, solange dies erforderlich sei. "Es darf nicht zu einer Beweislastumkehr kommen." Die Regierung müsse alles tun, dass es im Herbst nicht zu weiteren Lockdown komme, sagte Lindner.

Mittwoch, 22. September, 16.20 Uhr: Fördergelder für Luftfilter bisher kaum abgeflossen

Die Fördergelder des Bundes für den Einbau von Luftfiltern in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kitas fließen bisher nur langsam. Das zeigen Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf Anfragen der FDP und den Grünen im Bundestag. "Welt" und "Neue Osnabrücker Zeitung" hatten darüber zuerst berichtet.

Demnach sind von dem seit Oktober 2020 laufenden und inzwischen auf eine Milliarde Euro angewachsenen Förderprogramm zum Umbau oder zur Aufrüstung bestehender fester Lüftungssysteme erst knapp 460 000 Euro ausgezahlt worden. Gelder in Höhe von 546 Millionen Euro sind immerhin "gebunden", also beantragt. Kein Geld wurde bisher vom in diesem Sommer eingerichteten 200-Millionen-Euro-Fördertopf des Bundes zur Anschaffung mobiler Luftfilter in Klassenzimmern und Kitas abgerufen. In den Ländern sind allerdings zum Teil auch über eigene Programme mobile Geräte angeschafft worden. So hatte etwa die Schulbehörde in Hamburg im August mehr als 21 000 solcher Geräte bestellt.

FDP und Grüne kritisierten die Bundesregierung. "Gebundene Mittel wirken nicht gegen die Pandemie, hierfür müssen die Mittel verausgabt werden." Lüftungsanlagen und mobile Luftfilter sollten Schulen und Kitas jetzt zur Verfügung stehen und nicht nur in Planung sein, sagte der FDP-Haushaltsexperte Karsten Klein. "Die Bundesregierung hat es auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nicht zustande bekommen, die Schulen während der Sommerferien zu sichern", bemängelte die Grünen Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink. Das Programm für mobile Filter sei viel zu spät gekommen.

Mittwoch, 22. September, 16.15 Uhr: LGL: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die Werte zur Sieben-Tage-Inzidenz veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 15.55 Uhr: 13 Corona-Fälle: Neue Kita in Pfronten muss nach einer Woche wieder schließen

Das Landratsamt Ostallgäu hat den neuen Kindergarten St. Marien in Pfronten nach nur einer Woche wieder geschlossen: Dort wurden acht Kinder und fünf Erzieherinnen positiv auf das Corona-Virus getestet. Warum einem Kinderarzt das Vorgehen Sorge bereitet, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 15.20 Uhr: Fußball-Clubs verlangen vollere Zuschauerränge

Fußballvereine drängen nach HSV-Vorbild auf mehr Fans in den Stadien. Verfassungsrechtler rechnen trotz Corona mit vollen Arenen - unter welcher Voraussetzung, lesen Sie hier.

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Mittwoch, 22. September, 14.50 Uhr: Spahn: Entschädigungsregelung bei Quarantäne Frage der Fairness

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das geplante Ende von Entschädigungszahlungen bei Quarantäne für die meisten Ungeimpften erneut verteidigt. Der CDU-Politiker verwies am Mittwoch in Berlin darauf, dass dies bereits jetzt so durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen sei.

Es gehe nicht um Druck, sondern es sei auch eine Frage von Fairness, sagte Spahn. Diejenigen, die sich und andere durch eine Impfung schützten, hätten die berechtigte Frage, warum sie für andere, die nicht geimpft seien und in Quarantäne müssten, mitzahlen. "Und dann ist es eben auch wichtig, wenn Menschen sagen, es ist ihre freie, persönliche Entscheidung - das bleibt es auch - ob sie sich impfen lassen oder nicht, dass mit dieser Entscheidung dann eben auch die Verantwortung kommt, finanzielle Folgen zu tragen."

Der 1. November wurde nach Spahns Angaben gewählt, damit auch Menschen, die sich jetzt noch für eine Impfung entscheiden, genug Zeit bleibt, so dass sie nicht von der Regelung betroffen sind.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich darauf verständigt, dass Menschen, die sich gegen Corona impfen lassen können, dies aber nicht tun, bei Verdienstausfällen wegen angeordneter Corona-Quarantäne spätestens ab 1. November keine Entschädigung mehr bekommen sollen.

Mittwoch, 22. September, 14.30 Uhr: Innenministerium: Tat von Idar-Oberstein war Einzelfall

Die Tötung eines Tankstellenmitarbeiters in Idar-Oberstein stellt nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums einen Einzelfall dar. Die Tat zeige "ein dramatisches Ausmaß an Verrohung in der Gesellschaft", sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin. "Nach allen Erkenntnissen, die wir bisher haben, handelt es sich um einen Einzelfall" - wenngleich es ein extremer Einzelfall gewesen sei. Daraus ließen sich aber keine "generalisierenden Rückschlüsse" ziehen. Es gebe derzeit keine Erkenntnisse über weitere Beteiligte "im strafrechtlichen Sinne".

Einem 49-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, einen 20 Jahre alten Tankstellen-Mitarbeiter am Samstagabend im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein in den Kopf geschossen zu haben. Zuvor hatte dieser ihn gebeten, eine Maske zu tragen. Nach seiner Festnahme sagte der Täter den Ermittlern zufolge, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne. Die Situation der Pandemie habe ihn stark belastet, er habe ein Zeichen setzen wollen.

Nach Erkenntnissen des Bundesinnenministeriums und der Sicherheitsbehörden verkleinere sich die "Querdenker"-Szene, sagte der Sprecher. "Gleichzeitig gibt es aber einen radikalen Kern, der sich auch weiterhin radikalisiert."

Mittwoch, 22. September, 14 Uhr: Ab November keine Entschädigung mehr für Ungeimpfte bei Quarantäne

Für Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, wird der Alltag bald schwieriger. Das gilt auch finanziell - bei Schnelltests und künftig außerdem bei möglichen Lohneinbußen. Was die Gesundheitsminister der Länder heute beschlossen haben, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 13.30 Uhr: Großbritannien und Südkorea tauschen eine Million Corona-Impfdosen

Mit einem Impfstofftausch wollen Südkorea und Großbritannien den Kampf gegen das Coronavirus in ihren Ländern ankurbeln. Wie die Regierung in London am Mittwoch mitteilte, schickt Großbritannien in den kommenden Wochen eine Million Dosen des Mittels von Biontech und Pfizer in das ostasiatische Land. Dies solle Seoul dabei helfen, das Ziel von 70 Prozent vollständig geimpfter Einwohner bis Ende Oktober zu erreichen, hieß es in der Mitteilung des britischen Gesundheitsministeriums.

Südkorea wiederum soll noch vor Jahresende dieselbe Menge zurücksenden. Diese Lieferung werde dann zum Erfolg des Auffrischungsprogramms in Großbritannien beitragen, hieß es.

Mittwoch, 22. September, 11.05 Uhr: 63,4 Prozent aller Menschen in Deutschland vollständig geimpft

63,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Dienstag 222 988 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56 Millionen Menschen (67,4 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,7 Millionen sind vollständig geimpft.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hob via Twitter hervor: "Sehr wichtig: 86 Prozent der Ü-60-Jährigen haben sich bereits für den Schutz durch Impfung entschieden." Schließlich schütze nur eine Impfung verlässlich vor einer schweren Corona-Erkrankung im Herbst und Winter.

In 15 der 16 Bundesländer haben laut RKI inzwischen mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt demnach nur noch Sachsen mit 57,2 Prozent. Bremen verzeichnet den Daten zufolge mit 78,1 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter.

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Mittwoch, 22. September, 11 Uhr: Corona-Schnelltests ab 11. Oktober meist nicht mehr kostenlos

Corona-Schnelltests müssen ab 11. Oktober meist selbst bezahlt werden. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter 12 Jahren. Das legt eine neue Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums fest, die einen entsprechenden Bund-Länder-Beschluss umsetzt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten vereinbart, dass das vom Bund seit Anfang März finanzierte Angebot für kostenlose "Bürgertests" für alle enden soll. Da inzwischen kostenlose Impfungen für alle möglich sind, sei eine dauerhafte Übernahme der Test-Kosten durch die Steuerzahler nicht länger nötig, hieß es zu Begründung.

Die im Bundesanzeiger verkündete Verordnung legt aber auch einige Übergangsregeln fest. So können Kinder von 12 bis 17 Jahren und Schwangere noch bis 31. Dezember mindestens einen kostenlosen Test pro Woche machen. Grund ist, dass für sie erst seit kürzerer Zeit eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) vorliegt - daher soll noch länger Zeit für eine Impfung bleiben.

Generell weiter gratis testen lassen können sich laut der Verordnung Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder erst in den letzten drei Monaten vor dem Test 12 Jahre alt geworden sind. Gratis bleibt es unter anderem auch für Menschen, die zum Beenden einer Quarantäne wegen einer Corona-Infektion einen Test brauchen.

Mittwoch, 22. September, 7.45 Uhr: SPD-Politiker Lauterbach: volle Stadien auch unter 2G nicht sinnvoll

Der Zweitligist Hamburger SV darf sein Stadion unter 2G-Bedingungen wieder voll auslasten. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich aber dagegen aus.

Mittwoch, 22. September, 7.10 Uhr: Spahn sieht Pandemie-Ende im Frühjahr - kommt ein "Freedom Day"?

Warum der Gesundheitsminister davon ausgeht, dass die Corona-Pandemie im Frühjahr beendet ist und was er von einem Freedom Day hält.

Mittwoch, 22. September, 6.20 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Inzidenzwerte in der Region sinken, außer in Lindau und im Ostallgäu. Das Westallgäu überholt nach einem Corona-Ausbruch bei einem Trachtler-Ausflug in Opfenbach nun sogar das Unterallgäu. Unsere Übersicht.

Mittwoch, 22. September, 6.10 Uhr: RKI registriert 10.454 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 65,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Deutschland weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 65,0 an. Am Vortag hatte der Wert bei 68,5 gelegen, vor einer Woche bei 77,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10 454 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 455 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 71 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 83 Todesfälle gewesen.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 921 500 an.

Dienstag, 21. September, 19.30 Uhr: Corona-Ausbruch nach Trachtler-Ausflug in Opfenbach - neue Details bekannt

Der Corona-Ausbruch nach einem Trachtler-Ausflug in Opfenbach sorgt weiter für Aufregung: Nun sind weitere Details bekannt geworden.

Dienstag, 21. September, 16.25 Uhr: Wien führt 2G-Regel für Veranstaltungen ein

Österreichs Hauptstadt erhöht mit neuen Corona-Regeln den Druck auf Ungeimpfte. Zu Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen und in der Nachtgastronomie sind in Wien ab 1. Oktober nur mehr Geimpfte und von Covid-19 Genesene zugelassen, wie Bürgermeister Michael Ludwig am Dienstag bekanntgab. Laut dieser 2G-Regel reicht dann ein negatives Testergebnis nicht mehr für den Besuch aus. Die Regel diene dazu, Menschen zur Impfung zu bewegen und Engpässe in den Krankenhäusern zu verhindern, sagte Ludwig bei einer Pressekonferenz. "Wir sind jetzt schon in der Situation, dass wir Operationen verschieben müssen", sagte er.

Der Schritt hin zur 2G-Regel wäre laut dem Stufenplan der konservativ-grünen Regierung österreichweit erst dann vorgesehen, wenn mehr als 300 Betten in Intensivstationen mit Covid-Kranken belegt sind. Derzeit sind es 220. Der sozialdemokratische Bürgermeister Ludwig hatte schon in den vergangenen Monaten auf striktere Maßnahmen gesetzt als der Rest des Landes. So haben in Wien etwa Testergebnisse eine kürzere Gültigkeit.

Unterdessen führt die Regierung derzeit mit Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern Gespräche über die mögliche Einführung einer Testpflicht für Ungeimpfte am Arbeitsplatz.

Dienstag, 21. September, 16.10 Uhr: Aktueller Stand zur Krankenhaus-Ampel im Allgäu

Den aktuellen Stand der Krankenhaus-Ampel sowie die Belegung der Intensivbetten finden Sie hier.

Dienstag, 21. September, 15.05 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte für das Allgäu

Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 21. September, 15 Uhr: Wegen erhöhter Inzidenz: RB Leipzig gegen Hertha mit 23.500 Fans

RB Leipzig darf an diesem Samstag gegen Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky) wegen der zuletzt gestiegenen Corona-Inzidenzzahlen in der Messestadt nur 23 500 Fans in die Red Bull-Arena lassen. Das teilte RB auf seiner Homepage mit. Beim Spitzenspiel gegen den FC Bayern München durften zuletzt alle Dauerkarten-Inhaber auf ihren Stammplatz zurückkehren. Der Vizemeister will zunächst weiter an der 3G-Regel festhalten. Das bedeutet, dass neben Geimpften und Genesenen auch Personen mit tagesaktuellem Corona-Test ins Stadion dürfen. Hertha als Gastverein erhält gemäß des Beschlusses der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu diesem Spiel 1175 Tickets für seine Anhänger.

Dienstag, 21. September, 14.25 Uhr: Söder bekräftigt: Clubs und Diskotheken dürfen im Oktober öffnen

Nach langer Corona-Zwangspause dürfen Clubs und Diskotheken in Bayern wie von der Staatsregierung angekündigt zum Oktober wieder öffnen. "Es bleibt dabei: Wir werden die Öffnung von Clubs und Diskotheken zum Oktober dann erlauben", bekräftigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Einlass sollen nur Geimpfte und Genesene bekommen, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Formal soll das in der Kabinettssitzung in der kommenden Woche - wegen der Nachwehen der Bundestagswahl am Donnerstag statt am Dienstag - beschlossen werden. "Kann sich jeder drauf einstellen", sagte Söder. Derzeit würden noch die Hygiene-Leitfäden erarbeitet.

Dienstag, 21. September, 13.40 Uhr: Holetschek hält nicht von Diskussion über Ende von Corona-Auflagen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hält nichts von Überlegungen zu einem sogenannten Freedom Day zur Beendigung der Corona-Beschränkungen auch in Deutschland. "Wer jetzt einen "Freedom Day" fordert, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen", sagte er am Dienstag.

Ziel müsse es weiterhin sein, möglichst viele Menschen vor Infektionen und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen zu schützen. "So etwas wie einen "Tag der Freiheit" kann man für sich persönlich bereits jetzt erreichen: indem man sich impfen lässt", betonte der Minister. So würden auch Mitmenschen geschützt, die sich selbst nicht impfen lassen können.

Die Diskussion um ein Ende aller Corona-Beschränkungen hatte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, ausgelöst. Er hatte dies zum 30. Oktober gefordert.

"Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben, zu machen, was auf der Insel geklappt hat. Also braucht es jetzt eine klare Ansage der Politik: In sechs Wochen ist auch bei uns Freedom Day!", sagte Gassen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Mehrere andere Politiker hatten die Idee ebenfalls bereits zurückgewiesen.

Dienstag, 21. September, 13.35 Uhr: Pooltests bisher an 30 Prozent von Bayerns Grund- und Förderschulen

Zu Beginn des neuen Schuljahres werden die neuen Corona-Pooltest zunächst nur an etwa jeder dritten Grund- und Förderschule angeboten. An knapp über 30 Prozent der Grund- und Förderschulen seien die Pooltests bereits angelaufen, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Das Angebot wachse jetzt stetig weiter, insgesamt würden rund 3000 Schulen mit 500 000 Schülern an den Pooltests teilnehmen.

Söder und Piazolo sprachen von einem weitgehend reibungslosen Schulstart, betonten aber auch, dass die Ausstattung von Schulen und Kindertagesstätten mit Luftreinigern weiterhin nur schleppend vorangingen. Von den zur Verfügung gestellten Mitteln des Freistaats für die Anschaffung seien an den Schulen bisher 18 Prozent abgerufen wurden, an den Kitas seien es nur 1,6 Prozent. "Wir hoffen sehr, dass insbesondere die nächsten Wochen, wenn es Herbst und Winter wird, da noch mal eine Verstärkung stattfindet", sagte Söder.

Söder betonte zudem, dass die Aussicht auf Impfungen für jüngere Schüler eine "große Entlastung" für die allgemeine Corona-Lage bedeuten würde. Die Entwicklung bei den Neuansteckungen zeige, dass es sich inzwischen primär um eine Pandemie der Ungeimpften handle. Bayernweit stagniere die Inzidenz derzeit bei Werten um die 87, die Krankenhausampel stehe weiter klar auf Grün. Allerdings gebe es im Süden Bayerns einige besondere regionale Belastungen, wobei sich auch hier zeige, dass in den betroffenen Regionen die Impfquoten niedriger seien als anderswo.

Dienstag, 21. September, 13.30 Uhr: Das sagt ein Kriminal-Psychologe zu der Tat in Idar-Oberstein

Nach dem tödlichen Schuss auf den Kassierer einer Tankstelle in Idar-Oberstein erklärt ein Psychologe die Umstände. was Rudolf Egg über das angebliche Motiv des Täters sagt, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 13 Uhr: In 15 der 16 Bundesländer mindestens 60 Prozent der Einwohner geimpft

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland haben jetzt in 15 der 16 Bundesländer mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Dienstag nur noch Sachsen mit 57,1 Prozent. Bundesweit haben inzwischen 55,9 Millionen Menschen oder 67,3 Prozent aller Einwohner mindestens eine Impfung bekommen. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind nun 52,6 Millionen Menschen oder 63,3 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Am Montag wurden laut Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit 147.145 Impfdosen verabreicht, darunter waren rund 48.500 Erstimpfungen bei zuvor noch nicht geimpften Menschen.

Dienstag, 21. September, 12.30 Uhr: Live-Stream: So geht es in den Schulen und Kitas weiter

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Wie geht es nach dem Start in das Kita- und Schuljahr nun weiter? Die Staatsregierung um Söder zieht Zwischenbilanz in einer Pressekonferenz am Dienstag.

Dienstag, 21. September, 12 Uhr: Experten: Tourismussektor in Malaysia vor dem "totalen Kollaps"

Eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht der Tourismussektor in Malaysia nach Meinung von Experten vor dem Zusammenbruch. Der Branche drohe der "totale Kollaps", wenn der Staat ihr nicht finanziell unter die Arme greife, teilte der malaysische Verband der Tourenanbieter und Reisebüros (MATTA) am Dienstag mit. Die Gruppe bat Finanzminister Tengku Zafrul um gezielte Hilfen, um die Beschäftigten der Branche zu unterstützen und den Industriezweig auf ein Comeback vorzubereiten.

Die Grenzen des südostasiatischen Landes sind seit 18 Monaten für internationale Gäste geschlossen. Vor der Krise verzeichnete das Land mit seinen Traumstränden und tropischen Regenwäldern noch die zweithöchste Besucherzahl in der Region nach Thailand. Vergangene Woche war die Inselgruppe Langkawi erstmals wieder für Touristen geöffnet worden - jedoch nur für einheimische Urlauber, die vollständig geimpft sind.

Das Land mit etwa 32 Millionen Einwohnern hat bisher 2,1 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet. Rund 23 000 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben.

Dienstag, 21. September, 11.30 Uhr: Studie: Corona hat Solo-Selbstständige hart getroffen

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben einer neuen Studie zufolge Selbstständige besonders hart getroffen. Mehr als ein Drittel von ihnen habe im Verlauf der Krise Einkommen eingebüßt, berichtete das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag. Insbesondere Solo-Selbstständige ohne Mitarbeiter, die ohnehin oft unter prekären Bedingungen arbeiteten, habe die Krise schwer belastet.

Während sich an der Einkommensverteilung bei den Arbeitnehmern wenig verändert habe, sei bei den Selbstständigen eine klare Verschiebung nach unten festzustellen, heißt es in der Studie. Der Anteil derjenigen mit weniger als 1500 Euro netto im Monat habe sich verdoppelt. Am stärksten betroffen seien solo-selbstständige Frauen, von denen aktuell 33 Prozent weniger als 1500 Euro verdienten. Von den solo-selbstständigen Männern fielen 18 Prozent in diese Kategorie.

"Die Erfahrung mit der Pandemie verdeutlicht, dass der Mangel an sozialer Absicherung für Selbstständige eine schwerwiegende und folgenreiche Lücke in den Sozialversicherungssystemen darstellt", heißt es in der Studie. Um diese Lücke zu schließen, sollten Selbstständige möglichst umfassend in die obligatorischen staatlichen Versicherungssysteme einbezogen werden, fordern die WSI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Forscher hatten Daten der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet, für die zuletzt im Juli 2021 gut 5000 Erwerbstätige und Arbeitssuchende interviewt worden waren.

Dienstag, 21. September, 11 Uhr: Idar-Oberstein trauert um erschossenen Kassierer

Nach der tödlichen Attacke auf einen Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein (Kreis Birkenfeld) diskutiert die Stadtverwaltung über eine angemessene Gedenkfeier für den getöteten Mann. "Momentan ist alles im Fluss, es gibt verschiedene Vorschläge mit Blick auf eine öffentliche Gedenkveranstaltung", sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag.

Klar sei, dass Idar-Oberstein auf die Tat reagieren wolle. Für das Rathaus der Stadt sei am Vortag Trauerbeflaggung angeordnet worden, entsprechende Anregung seien aus der Bevölkerung gekommen. Weil dieser ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen habe, soll ein 49-Jähriger den jungen Kassierer am Samstagabend an einer Tankstelle erschossen haben. Davon gehen die Ermittler nach der Tat in Idar-Oberstein aus. Der Deutsche habe gestanden, er sitzt in Untersuchungshaft. Er sagte zudem nach Angaben der Ermittler aus, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne. Zum Motiv habe er angegeben, dass ihn die Situation der Corona-Pandemie stark belaste.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er am Samstagabend Bier kaufen, ärgerte sich über den Hinweis auf die Maskenpflicht, ging nach Hause und kehrte mit einem Revolver zurück. Nach einem erneuten Disput habe er dem 20-Jährigen in den Kopf geschossen. Indes laufen die Ermittlungen weiter. Wie es aus dem Rathaus der Stadt heißt, stammt der mutmaßliche Todesschütze aus dem Kreis Birkenfeld. Wie das Opfer, so habe auch der mutmaßliche Täter zuletzt in Idar-Oberstein gelebt.

Dienstag, 21. September, 10.20 Uhr: Gastgewerbe sucht händeringend Personal

Dem deutschen Gastgewerbe fehlen auch Monate nach den Corona-Lockdowns zahlreiche Arbeitskräfte. Wie dramatisch sich die Zahl der offenen Stellen entwickelt hat, lesen Sie hier.

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Dienstag, 21. September, 10 Uhr: Fast ein Fünftel weniger Fahrgäste in Bussen und Bahnen wegen Corona

Die Corona-Pandemie sorgt weiter für ein Minus bei den Fahrgastzahlen von Bussen und Bahnen. Im ersten Halbjahr 2021 wurden fast 3,5 Milliarden Fahrten registriert und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Eisenbahn-Fernverkehr lag das Minus bei 34 Prozent, im Fernbusverkehr sogar bei 92 Prozent. Der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen und Straßenbahnen, der 99 Prozent des Linienverkehrs ausmacht, lag 17 Prozent unter dem Vorjahreswert, es handele sich hier aber um vorläufige Ergebnisse. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, dem Jahr vor Ausbruch des Coronavirus, beträgt der Rückgang insgesamt 42 Prozent.

Ausschlaggebend für den Rückgang ist das erste Quartal 2021: Während zwischen Januar und März mit 39 Prozent deutlich weniger Menschen den öffentlichen Verkehr nutzten als im Vorjahreszeitraum, war von April bis Juni ein Anstieg von 20 Prozent im Nahverkehr und 51 Prozent im Fernverkehr zu verzeichnen. Das gesamte erste Quartal 2021 war von der Pandemie geprägt, während sich das Virus ein Jahr zuvor erst ab März deutlich auf den öffentlichen Verkehr auswirkte. Im zweiten Quartal 2021 fuhren dann wieder mehr Menschen mit Bussen und Bahnen als ein Jahr zuvor.

Dienstag, 21. September, 9.55 Uhr: Bayerisches Kabinett spricht über Schulstart

Wie ist das neue Schuljahr unter Corona-Bedingungen in Bayern angelaufen? Unter anderem damit will sich das Kabinett am Dienstag befassen. Welches brisante Thema zudem auf der Tagesordnung steht, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 9.35 Uhr: 19 Corona-Patienten in drei Häusern des Klinikverbunds Allgäu

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden aktuell 19 Corona-Patienten behandelt: Vier in Kempten, fünf in Immenstadt und zehn in Mindelheim. Sechs von ihnen befinden sich auf der Intensivstation, 13 auf der normalen Station.

Dienstag, 21. September, 9.25 Uhr: Sechs Corona-Patienten im Memminger Klinikum

Wie bnereits eine Woche zuvor werden derzeit im Klinikum Memmingen sechs Patienten behandelt, die positiv auf Corona getestet worden waren - fünf Erwachsene und ein Kind. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation, die anderen auf der normalen Station. Wie viele Patienten bayernweit in den Krankenhäusern sind, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 8.35 Uhr: Corona beflügelt Trend zum Fahrradkauf

Der E-Bike-Boom in Deutschland hat in der Corona-Krise weiter Fahrt aufgenommen: Etwa 7,1 Millionen Elektrofahrräder standen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zu Jahresbeginn 2021 in den privaten Haushalten. Das waren 1,2 Millionen oder 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die Wiesbadener Behörde am Dienstag mitteilte.

Die E-Räder verteilen sich auf knapp 5,1 Millionen Haushalte, so dass rechnerisch rund jeder achte Privathaushalt (13 Prozent) in Deutschland mindestens ein Elektrofahrrad besitzt. Anfang 2020 war es noch jeder neunte Haushalt (11 Prozent). Vor allem bei Besserverdienern sind die vergleichsweise teuren Gefährte zu finden: In Haushalten mit monatlich mehr als 3500 Euro Einkommen gab es in jedem fünften Haushalt (20 Prozent) mindestens ein Elektrofahrrad.

Insgesamt besaßen nach Angaben des Bundesamtes Anfang 2021 rund 30 Millionen Haushalte und damit 79 Prozent aller Haushalte in Deutschland Fahrräder oder Elektrofahrräder.

Dienstag, 21. September, 8 Uhr: Bangkok will voraussichtlich im November wieder Touristen empfangen

Thailands beliebte Hauptstadt Bangkok wird sich voraussichtlich erst im November wieder für internationalen Tourismus öffnen. Um wieder Besucher zu empfangen, müssten mindestens 70 Prozent der Einwohner der Mega-Metropole vollständigen Impfschutz haben, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" am Dienstag den örtlichen Gouverneur Aswin Kwanmuang. Derzeit seien erst 42 Prozent der Bürger doppelt geimpft. Schätzungen zufolge hat die Stadt mehr als zehn Millionen Einwohner.

Wenn die Impfkampagne fortschreite wie bisher, dann könnte Bangkok in der ersten oder zweiten Novemberwoche geöffnet werden, so die Stadtverwaltung. Weitere Bedingungen seien aber, dass die Infektionszahlen weiter sinken und die Krankenhäuser nicht überfüllt sind. Zuletzt wurden in der Großstadt etwa 2700 bis 2800 neue Fälle pro Tag gemeldet. Wenn alle Kriterien erfüllt seien, solle über die Leitlinien und Regeln für eine Öffnung entschieden werden.

Bangkok war vor der Corona-Pandemie eine der meistbesuchten Städte der Welt. Die Stadt lockt mit Attraktionen wie dem Grand Palace, dem Wat Pho Tempel und den schwimmenden Märkten. 2019 kamen noch mehr als 22 Millionen Besucher.

Die größten Inseln Phuket und Ko Samui versuchen bereits seit Juli dank spezieller Projekte einen Neustart des wichtigen Tourismuszweiges. Vollständig geimpfte Urlauber aus Dutzenden Ländern dürfen unter strengen Auflagen wieder quarantänefrei anreisen. Auch viele weitere Regionen des beliebten Urlaubslandes, darunter die Provinz Chon Buri mit dem Badeort Pattaya, das kulturelle Zentrum Chiang Mai im Norden und Prachuap Khiri Khan mit dem Ort Hua Hin, hoffen auf einen baldigen Neustart des Sektors.

Dienstag, 21. September, 7.15 Uhr: Corona-Inzidenz bei Schülern in Bayern steigt stark

In der ersten Schulwoche gingen in Bayern die Corona-Infektionszahlen zurück. In der Altersgruppe der Schüler gab es aber einen deutlichen Anstieg. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 7.10 Uhr: Maskengegner erschießt Tankstellen-Kassierer: Politik entsetzt über Tat und Motiv

Nachdem ein Maskengegner in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) einen Kassierer erschossen hat, äußert er sich zum Motiv. Das sorgt in der Politik für Entsetzen. Wie der 49-Jährige die Tat begründet, lesen Sie hier.

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Dienstag, 21. September, 6.30 Uhr: Vietnamese verwandelt negativen Corona-Test in positiven: Bußgeld

In Vietnam hat ein Mann einen negativen Corona-Test in einen positiven verwandelt - und muss nun wegen Verbreitung falscher Informationen 7,5 Millionen Vietnamesische Dong (280 Euro) Strafe zahlen. Ziel der unerlaubten Aktion: Der 41-Jährige aus der Provinz Dak Nong wollte die Arbeit schwänzen, wie die örtliche Zeitung VnExpress am Dienstag unter Berufung auf die lokale Polizei berichtete.

Der Angestellte einer Telekommunikationsfirma habe am 21. August in einem Krankenhaus einen Antigen-Test gemacht, der negativ ausgefallen sei. Daraufhin habe er das Resultat auf dem Zertifikat verändert und eine Kopie des vermeintlich positiven Ergebnisses an seinen Arbeitgeber und an mehrere Angehörige geschickt, hieß es.

Ein medizinisches Zentrum im Bezirk Cu Jut habe von einer Schwester des Vietnamesen von dem positiven Test erfahren und Mitarbeiter entsandt, um das Ergebnis durch einen weiteren Test zu bestätigen. Dabei sei der Schwindel aufgeflogen, so das Blatt. In dem südostasiatischen Land gehen die Behörden streng gegen jedes mit der Pandemie in Zusammenhang stehende Vergehen vor.

Dienstag, 21. September, 6.25 Uhr: Inzidenz-Werte im Allgäu schwanken minimal

Im Vergleich zum Montag haben sich die Sieben-Tage-Inzidenz-Werte am Dienstag im Allgäu kaum verändert. Spitzenreiter ist weiterhin das Unterallgäu, den niedrigsten Wert registrierte das Robert-Koch-Institut (RKI) für Kempten. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 21. September, 6 Uhr: RKI registriert 4664 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,5

Die 7-Tage-Inzidenz ist in Deutschland erneut leicht rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 68,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 71,0 gelegen, vor einer Woche bei 81,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4664 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.04 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6325 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 81 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.150.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,65 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.909.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.052.

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Alle Entwicklungen vom 17. bis 20. September lesen Sie in Teil 77 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 16. September lesen Sie in Teil 76 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 9. September lesen Sie in Teil 75 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. August bis 3. September lesen Sie in Teil 74 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 23. bis 29. August lesen Sie in Teil 73 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 22. August lesen Sie in Teil 72 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 12. August lesen Sie in Teil 71 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. Juli bis 6. August lesen Sie in Teil 70 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.