Corona-Newsblog, Teil 84

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 5. bis 11. November 2021

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Wegen hoher Corona-Inzidenzen will die Bundesregierung Österreich, Tschechien und Ungarn nach Informationen der Funke Mediengruppe an diesem Freitag zu Hochrisikogebieten erklären.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Wegen hoher Corona-Inzidenzen will die Bundesregierung Österreich, Tschechien und Ungarn nach Informationen der Funke Mediengruppe an diesem Freitag zu Hochrisikogebieten erklären.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Wegen hoher Corona-Inzidenzen will die Bundesregierung Österreich, Tschechien und Ungarn nach Informationen der Funke Mediengruppe an diesem Freitag zu Hochrisikogebieten erklären.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 5. bis 11. November.
12.11.2021 | Stand: 09:01 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Donnerstag, 11. November, 22 Uhr: Spahn und RKI informieren über immer kritischere Corona-Lage

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, wollen am Freitag über die kritische Corona-Lage informieren. Wegen drastisch zunehmender Ansteckungszahlen und Belastungen in manchen Kliniken rücken zusätzliche Schutzmaßnahmen immer stärker in den Blick. Die voraussichtlichen Regierungspartner SPD, Grüne und FDP wollen derweil am Freitag in einem Fachgespräch mit Experten über mehr Tempo für die Impfungen beraten.

Donnerstag, 11. November, 21.10 Uhr: Spahn über Bezahlung von Pflegekräften: Da sollten wir was drauflegen

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert angesichts der Belastungen durch die Corona-Pandemie für eine bessere Bezahlung von Pflegekräften. "Dieser Job ist ein gewaltiger Kraftakt. Die Pflegekräfte stehen vier, fünf Stunden an einem Bett, schwitzend, ohne sich erleichtern zu können, ohne Trinkpause. Da sollten wir finanziell noch was drauflegen", sagte Spahn am Donnerstag dem "Spiegel".

Er beobachte, wie sehr Pflegekräfte für ihre Arbeit brennen würden. Viele seien nach drei Pandemiewellen allerdings auch ausgebrannt, frustriert und gäben ihre Jobs auf. "Wer aber jetzt sagt, dass die Politik in den letzten Monaten mehr Intensivpfleger hätte ausbilden sollen, hat keine Ahnung, wie lang die Ausbildung dauert", so Spahn. "Fest steht aber, dass wir die Vergütung weiter verbessern müssen."

Donnerstag, 11. November, 21 Uhr: Deutschland will Österreich zum Hochrisikogebiet erklären

Wegen hoher Corona-Inzidenzen will die Bundesregierung Österreich, Tschechien und Ungarn nach Informationen der Funke Mediengruppe an diesem Freitag zu Hochrisikogebieten erklären. Welche Exklaven davon ausgenommen werden sollen, lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 20.35 Uhr: Lockdown für Ungeimpfte in Oberösterreich, nicht aber in Salzburg

Nun also doch: Oberösterreich macht nach kurzem Zögern den Vorreiter in Sachen Lockdown für einen Teil der Bevölkerung. Salzburg dagegen nicht. Unterdessen steigt die Zahl der Neuinfektionen erneut auf einen Rekordwert.

Donnerstag, 11. November, 20 Uhr: RKI appelliert: Veranstaltungen absagen und Kontakte reduzieren

Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft die aktuelle Corona-Entwicklung weiter als "sehr besorgniserregend" ein. Es rät "dringend dazu, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren". Das geht aus dem Wochenbericht des Instituts vom Donnerstagabend hervor. "Sofern sie nicht gemieden werden können, sollte man unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus vorher einen Test machen und die Corona-Warn-App nutzen."

Auch Geimpfte und Genesene sollten Masken tragen, Abstand halten und Räume, in denen mehrere Menschen sind, regelmäßig lüften. Bei Atemwegserkrankungen wie etwa Schnupfen oder Husten sei es für alle Menschen, auch geimpfte, "unbedingt erforderlich", daheim zu bleiben, zudem jedoch einen Hausarzt zu kontaktieren und dort einen PCR-Test machen zu lassen.

Donnerstag, 11. November, 19.55 Uhr: Trotz Corona: Riesenandrang zum Karnevalsauftakt in Köln

Manche hatten wegen Corona ein mulmiges Gefühl, aber mitmachen wollten sie trotzdem: Der Auftakt der Karnevalssaison am 11.11. hat am Donnerstag Tausende Feiernde nach Köln gezogen. Warum das für Kritik sorgt, lesen Sie hier.

Junge Menschen feiern in dem 2G Bereich um den Zülpicher Platz in Köln.
Junge Menschen feiern in dem 2G Bereich um den Zülpicher Platz in Köln.
Bild: Henning Kaiser, dpa

Donnerstag, 11. November, 19.30 Uhr: Augsburger Manager Reuter mit Coronavirus infiziert

FC Augsburgs Manager Stefan Reuter ist trotz zweifacher Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Fußball-Bundesligist am Donnerstag mitteilte, befindet sich der 55-Jährige in häuslicher Quarantäne. Bei Reuter waren demnach Symptome aufgetreten. Daraufhin haben die Mannschaftsärzte einen Schnell- sowie ein PCR-Test veranlasst. Dabei wurde die Infektion nachgewiesen. "Mögliche Infektionswege werden in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt geprüft", schrieben die Augsburger weiter.

Der frühere Nationalspieler hatte am vergangenen Sonntag bei der Analyse nach dem Bundesligaspiel beim VfL Wolfsburg (0:1) letztmals Kontakt zur Mannschaft gehabt.

Das Augsburger Team ist nach Vereinsangaben komplett geimpft. Die in der Länderspielpause anwesenden Spieler und Betreuer wurden dennoch getestet, alle Ergebnisse fielen negativ aus.

Augsburgs Manager Stefan Reuter ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Augsburgs Manager Stefan Reuter ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Bild: Carmen Jaspersen, dpa

"Ich bedanke mich für die sehr gute Betreuung durch unsere Mannschaftsärzte. Nun befinde ich mich bereits auf dem Weg der Besserung", sagte Reuter. "Selbstverständlich werde ich aber alle Quarantänerichtlinien einhalten, ehe ich wieder physischen Kontakt vor Ort aufnehmen werde."

Donnerstag, 11. November, 19.25 Uhr: Bayerns Corona-Drama: Söder will 2G "soweit irgendwie möglich"

Im Kampf gegen die immer heftigere vierte Corona-Welle setzt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf landesweite Zugangsverbote für Ungeimpfte. Was er konkret plant, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 19.15 Uhr: Corona-Hotspot Oberallgäu: Lage spitzt sich weiter zu

Im Oberallgäu liegt der Inzidenzwert über 840. Die Impfquote ist dagegen vergleichsweise gering. Es droht eine Spaltung zwischen Geimpften und Ungeimpften. Wie die aktuelle Lage vor Ort ist, lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 19 Uhr: Oberösterreich macht den Anfang: Ab Montag Lockdown für Ungeimpfte

In Österreich rückt ein Lockdown für Ungeimpfte näher. Als erstes Bundesland schränkt Oberösterreich die Freiheit für Menschen ohne Corona-Schutz ein. Wie die Lage dort ist, lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 18.35 Uhr: Stiko-Mitglied: "Lockdown für alle" als "Notschalter"

Ein Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) hat für den Fall einer noch dramatischeren Corona-Lage einen "Lockdown für alle" ins Spiel gebracht. "Wir brauchen einen Notschalter, falls die Intensivstationen wirklich zusammenbrechen sollten", sagte Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts am Uniklinikum Erlangen und Mitglied der Stiko am Robert-Koch-Institut, am Donnerstag den "Nürnberger Nachrichten" und der "Nürnberger Zeitung". Ob 2G ausreichen würde, wisse er nicht.

Der Lockdown sei ein "Notschalter", über den man sich jetzt schon Gedanken machen sollte, betonte er. Letztlich sei es am wenigsten belastend, wenn man diesen sehr kurz und sehr heftig ansetze. Überla schlug für den Fall einen "Lockdown für alle" vor - "sowohl in der Arbeit als auch im Privaten".

Markus Söder (CSU) will im Kampf gegen die galoppierenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie flächendeckende Zugangsverbote für Ungeimpfte einführen.
Markus Söder (CSU) will im Kampf gegen die galoppierenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie flächendeckende Zugangsverbote für Ungeimpfte einführen.
Bild: Michael Kappeler, dpa (Archiv)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte am Donnerstag für eine landesweite Hochstufung auf 2G "wo es möglich ist" plädiert, außerdem sollte in Clubs und Discos 2G plus gelten - also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Schnelltest. Stiko-Mitglied Überla sagte, 2G plus sei bei bestimmten Veranstaltungen sinnvoll, generell sei es vom Aufwand und von der Logistik her kaum zu stemmen. Das gelte auch für das Gedankenspiel mit 1G plus.

"Ganz entscheidend" seien nun die Booster-Impfungen, sagte Überla. "Wir müssen umgehend die Impfkapazitäten erhöhen auf die Werte, die wir zuletzt im Juni hatten", sagte er. Außerdem hält der Mediziner das Tragen einer medizinischen Maske am Arbeitsplatz für sinnvoll. "Sie belastet kaum. Und es wäre damit mehr gewonnen als mit FFP2-Masken, die viele auf "halb acht" tragen", sagte er.

Donnerstag, 11. November, 18.15 Uhr: Corona-Tests in bayerischen Apotheken vereinzelt knapp

Bei Corona-Schnelltests kann es aufgrund der hohen Nachfrage nach Angaben des Bayerischen Apothekerverbandes vereinzelt zu Engpässen kommen. Es könne vorkommen, dass in der ein oder anderen Apotheke ein paar Tage kein Test erhältlich sei. Aber es gebe keine flächendeckenden Engpässe, auch nicht regional, sagte Verbandssprecher Thomas Metz am Donnerstag in München.

Im Sommer sei die Nachfrage nach Tests stärker zurückgegangen, und im Einzelhandel seien Tests dank großer Einkaufsmengen zu Preisen angeboten worden, bei denen eine Apotheke nicht mithalten könne. Deshalb sei es möglich, dass einige nicht mehr so viele Tests nachbestellt hätten und jetzt die hohe Nachfrage nicht sofort bedienen könnten, sagte Metz. Viele Menschen mit grippalen Symptomen machten jetzt zur Sicherheit eher einen Corona-Selbsttest. Aber Apotheken hätten Erfahrung mit zyklischer Nachfrage, "das wird sich schnell einpendeln", sagte er. Hamsterkäufe seien unnötig: "Wir raten, nicht auf Vorrat zu kaufen."

Donnerstag, 11. November, 18.05 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Bayerns Krankenhäusern sinkt leicht

Das LGL meldet 955 Corona-Patienten, die in den vergangenen sieben Tagen in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden. Das sind drei weniger als am Mittwoch. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 17.35 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu

Die Sieben-Tage-Inzidenz in den Allgäuer Landkreisen und Städten steigt weiter. Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) finden Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 17.25 Uhr: Polizei kündigt ab Freitag verstärkte Corona-Kontrollen im ganzen Allgäu an

Polizeibeamte werden die Einhaltung der Corona-Vorschriften im Allgäu ab sofort verstärkt überwachen. Das teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd-West am Donnerstag angesichts der steigenden Infektionszahlen mit. Wo die Schwerpunkte der Kontrollen liegen, erfahren Sie hier.

Die Polizei im Allgäu wird die Einhaltung der Corona-Regeln ab Freitag wieder verstärkt überwachen. Das kündigte das Präsidium an. Wo jetzt überwacht wird.
Die Polizei im Allgäu wird die Einhaltung der Corona-Regeln ab Freitag wieder verstärkt überwachen. Das kündigte das Präsidium an. Wo jetzt überwacht wird.
Bild: Heinz Sturm (Archiv)

Donnerstag, 11. November, 17.15 Uhr: Impfzentrum Bad Wörishofen öffnet Montag bis Samstag

Die Nachfrage nach Corona-Impfungen zieht im Unterallgäu und in Memmingen wieder stark an. Deshalb sollen die Öffnungszeiten der Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen deutlich ausgeweitet werden, sobald das dafür erforderliche Personal zur Verfügung steht. Das haben die Verantwortlichen von Stadt und Landkreis jetzt beschlossen. Als erster Schritt wird das Bad Wörishofer Impfzentrum hochgefahren. Alle neuen Öffnungszeiten im Überblick hier.

Donnerstag, 11. November, 17.07 Uhr: Bürgerversammlungen in Sonthofen und Oberstdorf wegen Corona abgesagt

Die rasant steigenden Corona-Infektionen im Oberallgäu führen zu weiteren Absagen: Die Bürgerversammlungen in Sonthofen und Oberstdorf finden nicht statt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 17 Uhr: Die aktuelle Lage in Deutschland: So will die Politik gegensteuern

Die Zahl der neuen Corona-Fälle steigt und steigt, ein Ende ist nicht in Sicht. Die Politik will gegensteuern. Doch es gibt Streit über die Wege. Die aktuelle Lage in unserem Überblick.

Donnerstag, 11. November, 16.50 Uhr: EMA macht weg frei für zwei neue Covid-Medikamente

Neue Arzneimittel sollen im Kampf gegen Corona helfen: Diese zwei Medikamente hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA nun zugelassen.

Donnerstag, 11. November, 16.18 Uhr: Was bedeutet eigentlich die neue 2G-Plus-Regel?

Markus Söder fordert 2G-Plus in Clubs und Discos, da dort die nötigen Abstände nicht eingehalten werden können. Was die neue Regel für Partygäste bedeutet, lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 16 Uhr: Zahl der Corona-Toten steigt rasch - Bayern an der Spitze

Die Corona-Neuinfektionen in Bayern steigen rasant. Das Gesundheitswesen steuert auf eine Krise zu. Und: Die Zahl der Todesopfer vervielfacht sich. Mehr dazu in unserer Zusammenfassung der aktuellen Lage.

Donnerstag, 11. November, 15.45 Uhr: Spielraum für die Ampel: Kräftiges Steuerplus in Staatskasse erwartet

Bund, Länder und Kommunen können trotz Corona-Krise in den kommenden Jahren mit deutlich mehr Steuereinnahmen rechnen als gedacht. Wie die aktuelle Schätzung aussieht, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 15.10 Uhr: Kemptens Rotkreuz-Chef kritisiert fehlende Entscheidungen der Politik

Die Corona-Infektionszahlen schießen ungebremst nach oben. Donnerstag meldete das Robert-Koch-Institut fürs Oberallgäu eine Inzidenz von 840,6, für Kempten von 735,4. Derweil wundert sich Rotkreuz-Chef Alexander Schwägerl, „dass die Politik nicht handelt“. Was er konkret kritisiert, lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 15 Uhr: Ampel-Parteien wollen mit Experten über mehr Impftempo beraten

Die voraussichtlichen Regierungspartner SPD, Grüne und FDP wollen über mehr Tempo für die Corona-Impfungen beraten. Dazu ist an diesem Freitag ein Fachgespräch mit Experten geplant, wie die Fraktionen am Donnerstag mitteilten. Teilnehmen sollen unter anderem mehrere Wissenschaftler. Thematisch soll es neben einer Lage-Analyse um die Praxis vor Ort etwa in Gesundheitsämtern und migrantischen Bevölkerungsgruppen sowie um die Impfstoff-Logistik gehen.

SPD, FDP und Grüne hatten mit Blick auf Herbst und Winter betont, der Schlüssel zur Beendigung der Pandemie sei eine möglichst hohe Impfquote. Daher sollten auch im Austausch mit Praktikern Wege gefunden werden, um den Impffortschritt deutlich zu beschleunigen.

Donnerstag, 11. November, 14.37 Uhr: OB Reiter kündigt 2G für Münchner Gastronomie an

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will wegen der kritischen Corona-Lage die 2G-Regel für die Gastronomie in der bayerischen Landeshauptstadt einführen. Er bezeichnete die Corona-Situation am Donnerstag im Münchner Rathaus als "dramatisch".

2G soll seinen Angaben zufolge sowohl im Außen- als auch im Innenbereich gelten - und im besten Fall bereits ab kommender Woche. Dann dürfen nur noch von einer Covid-Erkrankung Genesene und vollständig Geimpfte in Restaurants und Bars gelassen werden. Für Hotels soll das nicht gelten - da bleibe die 3G-Regelung in Kraft, hier dürfen also neben vollständig Geimpften und Genesenen weiter auch Getestete einchecken.

Auch in Restaurants und Bars gebe es eine Einschränkung "für die 12- bis 18-Jährigen", die "noch eine Übergangslösung bis zum Jahresende" bekommen sollen, sagte der Münchner OB. Bis dahin sollen diese mit der 3G-Plus-Regel - also auch mit einem negativen PCR-Test - ihre Eltern begleiten dürfen.

Münchens OB Dieter Reiter will wegen die 2G-Regel für die Gastronomie in der bayerischen Landeshauptstadt einführen.
Münchens OB Dieter Reiter will wegen die 2G-Regel für die Gastronomie in der bayerischen Landeshauptstadt einführen.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Donnerstag, 11. November, 14.25 Uhr: Söder will Booster-Impfungen gegen Corona schon nach fünf Monaten

Zum besseren Schutz vor Impfdurchbrüchen wünscht sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die sogenannten Booster-Impfungen bereits nach fünf Monaten. Man sehe an den Erfahrungen mit den Auffrischungsimpfungen in Israel, "dass Booster Entlastung gebracht haben", sagte der CSU-Chef am Donnerstag nach Beratungen über die Corona-Situation in den bayerischen Krankenhäusern und insbesondere auf den Intensivstationen in München.

Söder hatte sich bereits in den vergangenen Tagen wiederholt für Booster-Impfungen für alle - unabhängig von ihrem Alter - ausgesprochen. Bisher sind die Auffrischungen meist erst sechs Monate nach der zweite Impfung angedacht.

Impfungen seien weiterhin die beste Möglichkeit, die vierte Corona-Welle zu brechen. "Ohne impfen endet es alles in einer Form von Schwierigkeiten", sagte Söder.

Donnerstag, 11. November, 14.15 Uhr: Söder: Ministerpräsidenten müssen partielle Impfpflicht beschließen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat einen bundesweiten Beschluss zu einer partiellen Impfpflicht, etwa für Bedienstete im Gesundheitswesen gefordert. Die Ministerpräsidentenkonferenz, die am nächsten Donnerstag tagen wird, müsse einen entsprechenden Beschluss fassen, sagte Söder am Donnerstag in München.

Donnerstag, 11. November, 13.55 Uhr: Söder schlägt flächendeckende Zugangsverbote für Ungeimpfte vor

Markus Söder (CSU) will im Kampf gegen die galoppierenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie flächendeckende Zugangsverbote für Ungeimpfte einführen. Einen entsprechenden Vorschlag zur landesweiten Hochstufung auf 2G - also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, nicht mehr für negativ Getestete - werde er dem Koalitionspartner Freie Wähler unterbreiten, sagte Söder am Donnerstag in München nach einem Treffen mit Vertretern von Krankenhäusern.

Gleichzeitig solle in Clubs und Diskotheken der Standard 2G plus gelten - also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, die aber zusätzlich noch einen Schnelltest machen müssen. 2G flächendeckend werde auch auf Bundesebene gebraucht, sagte Söder.

Donnerstag, 11. November, 13.30 Uhr: Cybercrime auf dem Vormarsch - Homeoffice begünstigt Betrugsfälle

Die Zahl der Cybercrime-Fälle nimmt nach Daten des Kreditversicherers Euler Hermes weiter zu. Beim Zahlungsbetrug seien die Fälle im vergangenen Jahr um rund 35 Prozent gestiegen, beim Bestellerbetrug seien es etwa 25 Prozent mehr gewesen, sagte der Betrugsexperte bei Euler Hermes, Rüdiger Kirsch, am Donnerstag in Hamburg. Ein Grund dafür dürfte sein, dass viele Beschäftigte in den Unternehmen pandemiebedingt im Homeoffice seien und dadurch weniger kommuniziert und kontrolliert werde. "Die Hürde, einen Kollegen anzurufen und ihn auf einen Vorgang anzusprechen, ist hier oft viel höher. Kontodaten werden da mal eben kurz geändert - oft mit fatalen Folgen", sagte Kirsch. Kriminelle hackten nicht Systeme, sondern Menschen. "Das Social Distancing spielt ihnen in die Karten."

Beim Zahlungsbetrug geht es den Tätern darum, Unternehmen etwa über E-Mails mit gefälschten Kontodaten dazu zu bringen, Zahlungen anzuweisen. Laut Euler Hermes konnten Betrüger so in einem einzigen Fall durch einen manipulierte Rechnung fast sechs Millionen Euro erbeuten. In den meisten Fällen liege die Schadenssumme jedoch zwischen etwa 30 000 und einer Million Euro. Der Cyberexperte beim Hamburger Landeskriminalamt, Andreas Dondera, sieht die Betrüger immer professioneller werden. Sie müssten auch längst keine Hacker oder IT-Spezialisten mehr sein, alles technisch Notwendige lasse sich inzwischen etwa im Darknet kaufen.

Der Rechtsanwalt und Cyberexperte Dirk Koch sieht auch eine steigende Gefahr der sogenannten Deepfakes, bei denen Audio- oder Video-Anrufe so manipuliert werden, dass Beschäftigte glauben, mit ihren Chefs zu reden, tatsächlich aber mit Betrügern kommunizieren. "Wenn der gefälschte CEO mit dem richtigen Aussehen und der richtigen Stimme Anweisungen für Überweisungen gibt, hebt das das Social Engineering und die Betrugsmöglichkeiten auf eine ganz neue Ebene." Auf diese Weise sei im vergangenen Jahr beispielsweise eine Bank in Hongkong um 30 Millionen Euro erleichtert worden.

Donnerstag, 11. November, 12.40 Uhr: Alice Weidel von der AfD hat Corona

Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Sie habe Symptome und sei in Quarantäne, teilte ein Sprecher mit. Weidel äußerte sich immer wieder kritisch über die Corona-Maßnahmen und -Impfung und ist eigenen Angaben zufolge ungeimpft. Mehr dazu hier.

Donnerstag, 11. November, 12.10 Uhr: Mehr Impfungen in Deutschland - Großteil sind Booster-Impfungen

In Deutschland werden wieder deutlich mehr Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen. Am Mittwoch ließen sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 368 000 Menschen eine Spritze verabreichen (Stand: Donnerstag, 11.22 Uhr). Allein 246 000 davon waren Auffrischungsimpfungen. Am Dienstag ließen sich bereits 312 000 Menschen impfen - so viele wie seit August nicht mehr.

Inzwischen sind mindestens 67,3 Prozent der Bevölkerung (56,0 Millionen Menschen) vollständig geimpft. 69,9 Prozent (58,1 Millionen Menschen) haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Eine dritte sogenannte Booster-Impfung haben demnach bereits 3,3 Millionen Menschen erhalten.

Das RKI nimmt allerdings an, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden, heißt es auf der Impfübersicht des RKI. Weiterhin gibt es starke regionale Unterschiede. Während in Bremen 81,5 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft ist, sind es in Sachsen lediglich 59,4 Prozent. Gleiches zeigt sich auch beim vollständigen Impfschutz, auch hier liegt Bremen an der Spitze (79,0), während Sachen auch hier das Schlusslicht ist (57,3).

Donnerstag, 11. November, 11.27 Uhr: Intensivmediziner befürchtet Patienten-Auslese in den Kliniken

Ein renommierter Intensivmediziner fürchtet mit Blick auf überlastete Intensivstationen bald eine Art Auslese der Patienten. Stefan Kluge, Präsidiumsmitglied der Intensivmedizinervereinigung Divi, warnte in der RTL-Sendung "RTL Direkt" am späten Mittwochabend davor, dass die Krankenhäuser vielleicht schon bald nicht mehr alle Intensivpatienten aufnehmen können, denn Schlaganfallpatienten, Herzinfarkte, Unfallopfer und auch Tumor-Operationen bei Krebspatienten müssten ja auch versorgt werden.

"Ich habe insofern große Sorge davor, dass wir in eine Art auch latente Triage reinkommen. Dass wir dann wirklich genau schauen, wen können wir dann noch in welches Krankenhaus verlegen und wen können wir aufnehmen", sagte Kluge, der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist. Hintergrund sei auch, dass es zwar viele Intensivbetten in Deutschland gebe, aber eben auch deutlich weniger Personal als im vergangenen Jahr. Die Lage auf den Intensivstationen ist in Deutschland unterschiedlich, in einigen Regionen ist die Situation schon angespannt.

Donnerstag, 11. November, 11.07 Uhr: Freitesten aus der Corona-Quarantäne im Unterallgäu nur noch mittels PCR-Test möglich

Wer im Landkreis Unterallgäu als enge Kontaktperson oder als Hausstandsangehöriger eines Corona-Infizierten in Quarantäne muss, kann sich ab heute, 11. November, nur noch mittels PCR-Test freitesten.

Das teilt das Landratsamt in Mindelheim mit. In der Regel dauert eine Quarantäne ab dem letzten Kontakt zum Infizierten zehn Tage. Wer in der Quarantäne keine Symptome entwickelt, kann sich am siebten Tag der Quarantäne freitesten - bislang war das auch mit einem Antigenschnelltest möglich. Doch angesichts der angespannten Lage im Landkreis Unterallgäu hat die Behörde eine Allgemeinverfügung erlassen, die nur noch ein Freitesten mittels eines zuverlässigeren PCR-Tests erlaubt.

Donnerstag, 11. November, 10.55 Uhr: Aiwanger hat sich gegen Corona impfen lassen

Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 war die Impfskepsis von Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger wochenlang ein Thema. Nun hat er seine Meinung offenbar geändert und sich gegen Corona impfen lassen. "Ich bin mittlerweile gegen Corona geimpft und kann noch im November 2G-Termine wahrnehmen", teilte er mit. Wie er seinen Sinneswandel begründet, lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 10.50 Uhr: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren verschieben erneut planbare Operationen

Die Situation in den Kliniken spitzt sich weiter zu. Aufgrund der aktuellen Situation verschieben die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren erneut planbare Operationen, heißt es in einer Mitteilung. „Die Lage ist extrem angespannt und hat sich in den letzten Tagen dramatisch verschärft. Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir uns auf die Versorgung von Notfällen konzentrieren, denn die Zahlen nehmen auch weiter zu“, wird Pflegedirektor Axel Wagner zitiert.

Neben dem aktuellen Normalbetrieb liegen in den drei Häusern Kaufbeuren, Füssen und Buchloe zurzeit 38 Covid-Patienten, davon 12 auf den Intensivstationen (Stand: 10.11.). Um Kapazitäten für die Intensivstationen schaffen zu können, werden nun die planbaren Eingriffe aller Abteilungen verschoben. „Notfälle und nicht aufschiebbare Eingriffe werden selbstverständlich durchgeführt und haben Priorität“, so der Klinikvorstand.

Donnerstag, 11. November, 10.05 Uhr: Ministerpräsident Söder: Niedrige Impfquoten für Corona-Zahlen verantwortlich

In Bayern sind die Infektionszahlen und die Zahl der Corona-Toten besonders hoch. Ministerpräsident Söder macht die niedrigen Impfquoten dafür verantwortlich. Mehr Infos gibt es hier.

Donnerstag, 11. November, 9.35 Uhr: Bayern bei Zahl der Corona-Toten bundesweit an der Spitze

Das Robert-Koch-Institut meldete am Donnerstag 71 neue Corona-Tote in Bayern. Der Freistaat ist bundesweit Spitzenreiter bei den Pandemie-Opfern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 8.55 Uhr: Ethikrat rät zu Prüfung einer Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen

Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage rät der Deutsche Ethikrat, eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen zu prüfen. "Der Rat empfiehlt angesichts der gegenwärtigen pandemischen Situation nun ohne Gegenstimme bei drei Enthaltungen eine ernsthafte und rasche Prüfung einer berufsbezogenen Impfpflicht in Bereichen, in denen besonders vulnerable Menschen versorgt werden", teilte das Gremium am Donnerstag mit.

Donnerstag, 11. November, 7.50 Uhr: Gegensätze in der Krise? Die Corona-Lage in Füssen

Während sich die Situation im Füssener Krankenhaus zuspitzt, scheinen viele Menschen kaum betroffen zu sein. Ein Blick auf zwei Gegensätze im Füssener Land. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 6.50 Uhr: Umfrage: Mehr als zwei Drittel der Deutschen für Corona-Impfpflicht

Die scheidende Bundesregierung hat einer Impfpflicht gegen Corona sehr früh eine Absage erteilt. In der Bevölkerung ist die Stimmung in dieser Frage gekippt. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Donnerstag, 11. November, 6.45 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Inzidenzwerte im Allgäu steigen weiter dramatisch an. Das Oberallgäu liegt mittlerweile bei einer Inzidenz von 840 - bis auf den Landkreis Lindau liegen alle Allgäuer Landkreise und kreisfreien Städte über 400. Die Übersicht.

Donnerstag, 11. November, 5.35 Uhr: RKI registriert Höchststand an Corona-Neuinfektionen - Über 50.000

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist stark angestiegen und hat erstmals in der Corona-Pandemie den Wert von 50 000 überschritten. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages den Höchstwert von 50 196 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von Donnerstagmorgen, 03.40 Uhr, wiedergeben. Am Vortag waren es 39 676 Ansteckungen und vor genau einer Woche hatte der Wert bei 33 949 Ansteckungen gelegen. Bereits der Wert vom Mittwoch war ein Höchststand gewesen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erreichte ebenfalls wieder einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern und Woche am Donnerstagmorgen mit 249,1 an. Sie ist somit am vierten Tag in Folge auf einen Höchstwert gestiegen. Am Mittwoch hatte der Wert bei 232,1 gelegen. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 154,5 (Vormonat: 66,5).

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 235 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 165 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 894 250 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 4,61 an (Dienstag: 4,31). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 432 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 97 198.

Mittwoch, 10. November, 21.45 Uhr: Bundestag spricht über Ampel-Pläne gegen Corona

Der Bundestag berät an diesem Donnerstag die Pläne von SPD, Grünen und FDP angesichts der teilweise drastisch steigenden Corona-Zahlen in Deutschland. Nach wochenlanger öffentlicher Zurückhaltung will dabei auch der amtierende Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sprechen.

Mittwoch, 10. November, 21.20 Uhr: Karnevalsbeginn mit 2G am 11.11.21: 1000 Polizisten in Köln

Trotz stark gestiegener Corona-Inzidenzen soll am Donnerstag um 11.11 Uhr die neue Karnevalssaison mit Tausenden Feiernden eröffnet werden. Dabei gilt in den Hochburgen Köln und Düsseldorf die 2G-Regel: In den abgesperrten Feier-Zonen draußen haben nur Geimpfte und Genesene Zugang. Ein negativer Corona-Test genügt nicht. Die Kölner Polizei will jedenfalls Präsenz zeigen und ist mit 1000 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

Mittwoch, 10. November, 20.53 Uhr: Weihnachtsmarkt in Kempten fällt aus

Jetzt steht es fest: Der Weihnachtsmarkt in Kempten fällt auch in diesem Jahr aus - zum zweiten Mal in Folge, wegen Corona. Das hat der Werkausschuss soeben entschieden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 20.43 Uhr: Expertengremium in Israel empfiehlt Kinder-Impfung gegen Corona

Ein Beratergremium der israelischen Regierung hat die Impfung von Kindern ab fünf Jahren gegen das Corona-Virus empfohlen. Der Vorsitzende Boaz Lev bestätigte die mit großer Mehrheit getroffene Entscheidung am Mittwochabend vor Journalisten. Sie muss noch vom Gesundheitsministerium gebilligt werden. Ende Oktober hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren vergeben.

Israel hat bereits seit Ende Juli in extremen Ausnahmefällen eine Impfung von Fünf- bis Elfjährigen gegen das Coronavirus erlaubt. Die Ausnahmen sollten für Kinder gelten, die besonders gefährdet seien, im Falle einer Corona-Infektion schwer zu erkranken oder zu sterben, hieß es damals. Als Beispiele wurden vom Gesundheitsministerium unter anderem extreme Fettleibigkeit, schwere chronische Lungenkrankheiten oder Herzprobleme genannt.

Die Gruppe der bis Neunjährigen hat im Altersvergleich bereits seit Monaten den höchsten Anteil der registrierten Neuinfektionen - gefolgt von den 10- bis 19-Jährigen. Laut Ministerium stellen beide Gruppen zusammen rund 30 Prozent der Infizierten.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt in Israel allerdings seit zwei Monaten deutlich: Das Gesundheitsministerium meldete am Mittwoch 458 Fälle für den Vortag - Anfang September waren es an einzelnen Tagen noch mehr als 11.000 gewesen.

Knapp 62 Prozent der 9,4 Millionen Einwohner sind demnach zweifach geimpft, 43 Prozent dreifach. Nach Medienberichten könnten rund eine Million Fünf- bis Elfjährige die Impfung erhalten. Bei einer Ende Oktober veröffentlichten Studie der israelischen Krankenkasse Meuchedet waren 48 Prozent der befragten Eltern davon überzeugt oder gingen davon aus, dass sie ihren Kindern die Impfung geben lassen wollten.

Mittwoch, 10. November, 20.15 Uhr: Österreich diskutiert über regionalen Lockdown für Ungeimpfte

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat einen Lockdown für Ungeimpfte für die am stärksten vom Coronavirus betroffenen Regionen vorgeschlagen. Wie der grüne Minister argumentiert, lesen Sie hier.

Wolfgang Mückstein (Grüne), Gesundheitsminister von Österreich, kündigte Krisengespräche mit den Länderchefs von Oberösterreich und Salzburg an.
Wolfgang Mückstein (Grüne), Gesundheitsminister von Österreich, kündigte Krisengespräche mit den Länderchefs von Oberösterreich und Salzburg an.
Bild: Hans Punz, APA, dpa

Mittwoch, 10. November, 19.45 Uhr: Karnevalsprinz mit positiven Corona-Test: Kein Dreigestirn am 11.11.

Kurz vor dem Karnevalsauftakt am 11.11. ist der designierte Kölner Karnevalsprinz positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Festkomitee Kölner Karneval sagte daher am Mittwochabend alle Auftritte für das Dreigestirn in den kommenden jecken Tagen ab. Der doppelt geimpfte designierte Prinz Sven Oleff habe keinerlei Symptome und fühle sich den Umständen entsprechend gut, hieß es weiter in einer Mitteilung. Auch wenn Bauer und Jungfrau des Dreigestirns am Mittwoch auch per PCR-Test negativ getestet wurden, sollen alle öffentlichen Auftritte der Drei in den kommenden Tagen ausgesetzt werden. Das jecke Trio habe sich in den vergangenen Wochen mehrfach getroffen, hieß es zur Begründung. Sicherheit gehe vor, auch wenn er traurig sei, nicht mit den kölschen Jecken in die Session starten zu können, so Oleff.

"Wegen seiner vielen Auftritte trägt das Dreigestirn eine besondere Verantwortung, die über rechtliche Vorgaben hinausgeht", teilte Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, mit. "Deswegen war für die Drei sofort klar: Wir bleiben allen karnevalistischen Aktivitäten fern, bis die Situation durch erneute Tests geklärt oder die mögliche Erkrankung überstanden ist."

Trotz stark gestiegener Corona-Inzidenzen soll am Donnerstag um 11.11 Uhr die neue Karnevalssaison mit Tausenden Feiernden eröffnet werden. Dabei gilt in den Hochburgen Köln und Düsseldorf die 2G-Regel: In den abgesperrten Feier-Zonen draußen haben nur Geimpfte und Genesene Zugang.

Mittwoch, 10. November, 19 Uhr: Berlin führt ab Montag umfangreiche 2G-Regel ein

Der Berliner Senat hat weitere Einschränkungen für Menschen ohne Corona-Impfschutz beschlossen. Die sogenannte 2G-Regel soll nach einer Entscheidung vom Mittwoch deutlich ausgeweitet werden. Angesichts erheblich gestiegener Infektionszahlen sollen von Montag an nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt beispielsweise zu Restaurants, Kinos, Museen, Thermen oder Spielhallen haben, nicht auch Getestete.

Mittwoch, 10. November, 18.30 Uhr: US-Regierung: Rund 900.000 Fünf- bis Elfjährige gegen Corona geimpft

In den USA sind nach Schätzung der Regierung bislang rund 900.000 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sagte der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeff Zients, am Mittwoch. 700 000 weitere Impftermine für Kinder dieser Altersgruppe seien allein in Apotheken bereits vereinbart worden. Erst seit wenigen Tagen werden in den USA auch Fünf- bis Elfjährige gegen das Coronavirus geimpft.

Zients sagte, die Regierung rechne damit, dass das Impftempo für Kinder diese Alters in den kommenden Wochen deutlich zunehmen werde. Etwa 28 Millionen Kinder gehören nach offiziellen Angaben in den Vereinigten Staaten dieser Altersgruppe an. In der EU ist bislang noch kein Corona-Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren zugelassen.

Mittwoch, 10. November, 18.18 Uhr: Italien: Corona-Booster-Impfung für 40- bis 60-Jährige ab Dezember

Italien will ab 1. Dezember Menschen zwischen 40 und 60 Jahren die Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 anbieten. "Die dritte Dosis sei absolut strategisch für das Weiterkommen in der Impfkampagne", sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch bei einer Fragestunde in der Abgeordnetenkammer in Rom. Die Auffrischung ist nach Angaben seines Ministeriums für diejenigen, deren vollständige Impfung mindestens sechs Monate her ist. Die Booster-Impfung sei Stand Mittwoch bereits etwa 2,5 Millionen Menschen angeboten worden, so Speranza.

In Italien wurde mit den Auffrischungsimpfungen bei gefährdeten Gruppen, Menschen über 60 Jahre, Gesundheitspersonal und jene, die zuvor die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten hatten, begonnen. Je mehr Länder beim Boostern vorankämen, desto besser könne die Pandemie im Herbst und Winter kontrolliert werden, erklärte Speranza. An Fallzahlen etwa aus Deutschland sehe man, dass das eine Herausforderung bleibe.

Nach Angaben des italienischen Gesundheitsministeriums waren Stand Mittwoch fast 84 Prozent der über Zwölfjährigen durchgeimpft. Die Gesundheitsbehörden in Italien meldeten am Mittwoch knapp 7900 Corona-Neuinfektionen und 60 Tote mit dem Virus binnen eines Tages.

Mittwoch, 10. November, 18.10 Uhr: Erste Weihnachtsmärkte in Bayern abgesagt

Einige Weihnachtsmärkte in Bayern sind aufgrund der steigenden Corona-Zahlen bereits abgesagt. Ein berühmter Christkindlesmarkt soll aber stattfinden.

Mittwoch, 10. November, 17.50 Uhr: Corona-Station jetzt auch an Klinik in Ottobeuren

Die vierte Corona-Welle trifft die Kliniken in Memmingen, Mindelheim und Ottobeuren hart. Bereits jetzt müssen Operationen verschoben werden, das Personal ist erschöpft von der Pandemie und davon, Menschen zu betreuen, die sich durch eine Impfung vor einem schweren Verlauf hätten schützen können. Warum nun in der Ottobeurer Klinik eine Covid-Station eröffnet wurde, lesen Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 17.45 Uhr: Kreise: Merkel dringt auf rasches Handeln gegen vierte Corona-Welle

Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt auf rasches Handeln im Kampf gegen die dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen. Das Virus frage nicht nach politischen Einstellungen oder nach Übergangsregierungen, sagte Merkel am Mittwoch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in der Sitzung der Unionsfraktion in Berlin. "Wir müssen handeln", ergänzte sie. Die Kanzlerin forderte erneut eine Zusammenkunft von Bund und Ländern im Kampf gegen Corona.

Eine solche Ministerpräsidentenkonferenz werde auch stattfinden, gab sich Merkel demnach optimistisch. Sie wurde mit den Worten zitiert: "Je schneller, desto besser." Die Terminkoordinierung laufe gerade. Es müsse Solidarität zwischen den Ländern geben, wenn es darum gehe, Intensivpatienten in andere Bundesländer zu transportieren, forderte die Kanzlerin nach diesen Informationen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt auf rasches Handeln im Kampf gegen die dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt auf rasches Handeln im Kampf gegen die dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Merkel bemängelte demnach, das Tempo der Auffrischungsimpfungen reiche nicht aus. Bislang hätten 3 Millionen Menschen eine solche Booster-Impfung bekommen, gemäß der Altersempfehlung sollten 24 bis 25 Millionen eine solche Auffrischung erhalten. "Da müssen wir schneller werden", wurde die Kanzlerin zitiert. Es müsse darüber gesprochen werden, wie das Tempo erhöht werden könne. Merkel warnte, es wäre schlimm, wenn es in der vierten Welle zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommen würde.

Die Infektionszahlen explodierten, beschrieb Merkel nach diesen Informationen die Lage. Es gebe keinen Zusammenhang mehr zwischen Inzidenz und Hospitalisierung - also der Einweisung in Krankenhäuser. Die Situation liege klar an den Impfquoten in den Regionen. Die Lage sei keine Überraschung, das Robert Koch-Institut (RKI) habe schon im Sommer unter Bezug auf die zu geringe Impfquote darauf hingewiesen, was passieren könne. Pflegerinnen und Pfleger und Ärztinnen und Ärzte müssten hauptsächlich Ungeimpfte behandeln. Geimpfte müssten länger auf Operationen warten, kritisierte Merkel. Das würde neue gesellschaftliche Spannungen mit sich bringen.

Mittwoch, 10. November, 17.30 Uhr: Corona-Lage in Deutschland wird immer kritischer

Die Infektionszahlen steigen rasant, in manchen Regionen in Deutschland wird die Situation der Kliniken schwierig. Wie die Politik die vierte Welle brechen will, lesen Sie in unserem Überblick über die aktuelle Corona-Lage.

Mittwoch, 10. November, 17.04 Uhr: Zahl von Corona-Erstimpfungen in Bayern steigt wieder

Die Zahl der Corona-Erstimpfungen steigt in Bayern laut Gesundheitsminister Holetschek wieder. So viele Menschen im Freistaat sind bereits geimpft.

Mittwoch, 10. November, 17 Uhr: Warum der Moderna-Impfstoff nur noch für über 30-Jährige verwendet werden soll

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat eine Altersbeschränkung für ein Anti-Corona-Vakzin empfohlen. Diesmal hat es den Impfstoff von Moderna getroffen, der nicht mehr an Menschen unter 30 Jahren gespritzt werden soll - warum, lesen Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 16.50 Uhr: Krankenhäuser in Bayern: Zahl der Corona-Patienten steigt weiter

Von 843 auf aktuell 957 ist die Zahl der Corona-Patienten gestiegen, die in den vergangenen sieben Tagen in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden. Damit liegt die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 7,3. 655 Intensivbetten sind in Bayern derzeit durch bestätigte Corona-Patienten belegt. Mehr dazu lesen Sie hier.

10.11.2021, Sachsen, Leipzig: Ein Schild auf dem Hauptbahnhof in Leipzig weist auf das Tragen einer FFP2-Maske hin. Die Bahn weist auf die länderspezifischen Corona-Regelungen der einzelnen Bundesländer hin. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB +++ dpa-Bildfunk +++
10.11.2021, Sachsen, Leipzig: Ein Schild auf dem Hauptbahnhof in Leipzig weist auf das Tragen einer FFP2-Maske hin. Die Bahn weist auf die länderspezifischen Corona-Regelungen der einzelnen Bundesländer hin. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Hendrik Schmidt, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 10. November, 16.35 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz: LGL meldet neue Rekordwerte für das Allgäu

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen schießt im Allgäu weiter hoch. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet neue Rekordwerte. Ein Landkreis ist inzwischen sogar über der Inzidenz von 800. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 16.25 Uhr: Nachfrage in Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen zieht wieder an

Im Impfzentrum Memmingen und im Impfzentrum Bad Wörishofen wollen sich wieder mehr Menschen gegen Corona impfen lassen. Alles zu den Themen Öffnungszeiten und Anmeldung erfahren Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 16 Uhr: Mobiles Impfteam diese Woche nicht in Neugablonz

Wegen der hohen Nachfrage im Impfzentrum Kaufbeuren wird das mobile Impfteam am Freitag, 12. November, nicht in Neugablonz impfen. Das teilte die Kaufbeurer Stadtverwaltung mit. Die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden stattdessen das Team in Kaufbeuren verstärken. Angedacht ist, dass die Impfungen im Gablonzer Haus in einem Zwei-Wochen-Rhythmus stattfinden. Damit ist der nächste Termin am Freitag, 19. November, von 9 bis 14 Uhr. Die aktuellen Öffnungszeiten im Impfzentrum Kaufbeuren: Montag und Freitag 08:30 bis 15:30 und Mittwoch 11:30 bis 18:30. Annahmeschluss ist eine Stunde vor Schließung. Ab 15. November wird die Terminvergabe in den Impfzentren wieder eingeführt - Termine kann man online unter www.impfzentren.bayern buchen.

Mittwoch, 10. November, 15.30 Uhr: Mindestens ein Corona-Schnelltest pro Woche soll kostenlos werden

Ab kommender Woche sollen wohl alle Menschen in Deutschland mindestens einen Corona-Schnelltest pro Woche kostenlos machen können. Was bisher geplant ist, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 15.10 Uhr: Söder fordert Corona-Notfallplan und partielle Impfpflicht

Markus Söder warnt vor einem "schlimmen Corona-Winter". Was der bayerische Ministerpräsident nun fordert, lesen Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 15.05 Uhr: Allgäuer Kliniken kurz vor Triage

Die Coronazahlen im Allgäu explodieren. "Wir sind nicht mehr weit von der Triage entfernt", sagt der Leiter des Impfzentrums Kaufbeuren. Was nun passieren muss, lesen Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 14.58 Uhr: Bayern ruft wegen Corona-Krise erneut Katastrophenfall aus

Angesichts der dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen ruft Bayern erneut den landesweiten Katastrophenfall aus. Ministerpräsident Markus Söder habe aufgrund "der aktuellen besorgniserregenden Situation in der Corona-Pandemie die Feststellung des Katastrophenfalls ab dem 11. November 2021 angeordnet", teilte die Staatskanzlei am Mittwoch in München mit. Zuvor hatte Söder dies auch in einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion angekündigt. Das Innenministerium werde zeitnah eine entsprechende Bekanntmachung erlassen.

Die Feststellung des Katastrophenfalls ermöglicht eine koordinierte und strukturierte Vorgehensweise aller im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen und Organisationen. Der Katastrophenfall wurde in der Corona-Pandemie bereits am 9. Dezember 2020 ausgerufen, er wurde erst am 4. Juni 2021 wieder aufgehoben.

Mittwoch, 10. November, 14.35 Uhr: Grünes Licht für EU-Vertrag mit Impfstoff-Hersteller Valneva

Die Europäische Union kann bis zu 60 Millionen Dosen eines möglichen Corona-Impfstoffs des französische Unternehmens Valneva kaufen. Die EU-Kommission billigte am Mittwoch formell einen Vertrag über 27 Millionen Dosen im kommenden Jahr. Weitere 33 Millionen Dosen können auf Wunsch 2023 gekauft werden, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.

Deutschland und den übrigen EU-Staaten stehen damit Bezugsrechte für den Impfstoff zu, sobald dieser eine Zulassung bekommt. Valneva rechnet eigenen Angaben nach damit, dass die Auslieferung im April 2022 beginnen kann. Voraussetzung sei die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA. Man erwarte, dass die Behörde in Kürze mit dem schnellen Prüfverfahren beginnen werde. Der Vertrag sieht nach Angaben der EU-Kommission auch vor, dass der Impfstoff an neue Varianten des Coronavirus angepasst werden kann.

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Der Impfstoff von Valneva ist laut EU-Kommission ein Impfstoff mit inaktivierten Viren. Es handele sich "um eine klassische, seit 60 bis 70 Jahren eingesetzte Impfstofftechnologie mit bewährten Verfahren und sehr hoher Sicherheit". Diese komme auch bei den meisten Grippe-Impfstoffen und vielen Impfstoffen für Kinderkrankheiten zum Einsatz. Es sei der derzeit einzige Impfstoffkandidat gegen Covid-19 auf Basis inaktivierter Viren, der derzeit in Europa in klinischen Studien getestet werde.

Mittwoch, 10. November, 14 Uhr: Patientenschützer pochen auf breitere "Booster"-Angebote

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz pocht auf rasche, breiter angelegte Angebote zu Corona-Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen. "Es ist eine absurde Diskussion", sagte Vorstand Eugen Brysch am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Deutschland streitet über die Impfpflicht und 2G-Maßnahmen, schafft es aber nicht, Impfwilligen ein "Booster"-Angebot zu machen." Es würden jetzt schon ältere Menschen und Hochbetagte, deren Impfung über ein halbes Jahr her ist, auf das nächste Jahr vertröstet.

"Offenkundig stoßen die niedergelassenen Ärzte trotz der Versprechen ihrer Verbandsführung aktuell an ihre Grenzen", kritisierte Brysch. Die Länder müssten endlich wieder ein erreichbares, niederschwelliges Impfangebot realisieren. Nötig seien verbindliche Zusagen für 20 Millionen Booster-Impfangebote bis Weihnachten. "Dafür braucht es zusätzlich Impfzentren und mobile Teams."

Mittwoch, 10. November, 13.30 Uhr: Spahn wirbt erneut für einheitliches Corona-Vorgehen

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut für einen einheitlichen Rahmen zum Eindämmen der kritischen Corona-Lage geworben. Vor allem brauche es ein gemeinsames Vorgehen bei Zugangsregeln für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) oder nur für Geimpfte und Genesene (2G), sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im "Frühstart" bei RTL/ntv. "Wir haben jetzt bald wieder 16 unterschiedliche Regelungen, das führt nicht per se zu mehr Akzeptanz." Man müsse diskutieren, ob 2G in bestimmten Bereichen, etwa im Freizeitbereich, flächendeckend im ganzen Bund gelten solle.

Mittwoch, 10. November, 13 Uhr: EU-Experten prüfen Zulassung von Moderna-Impfstoff für Kinder

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft die Zulassung des Corona-Impfstoffes des Herstellers Moderna für kleinere Kinder. Ein entsprechender Antrag auf Erweiterung der Zulassung in der EU sei eingegangen, teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Die EMA rechnet mit einem Ergebnis in zwei Monaten. Bisher ist in der EU noch kein Corona-Impfstoff für Kinder unter 12 Jahre zugelassen. Das US-Unternehmen hatte den Antrag bereits zuvor angekündigt.

Mittwoch, 10. November, 12.15 Uhr: "Glücksatlas": Lebenszufriedenheit wegen Corona auf historischem Tief

Die Corona-Krise hat die Lebenszufriedenheit der Deutschen einer Umfrage zufolge auf einen historischen Tiefstand gedrückt. Das geht aus dem neuen "Glücksatlas" hervor, der am Mittwoch in Bonn veröffentlicht wurde. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerteten die Befragten darin ihre allgemeine Zufriedenheit im Jahr 2021 im Schnitt mit 6,58 Punkten. Das war noch weniger als im Jahr zuvor (6,74) - und der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1984. 2019, also vor der Pandemie, hatte der Wert mit 7,14 Punkten noch auf einem Rekordniveau gelegen.

Die Ergebnisse stehen der Untersuchung zufolge im direkten Zusammenhang mit Corona. "Je höher die Infektionszahlen und je strikter die Maßnahmen, desto niedriger das Glücksniveau", heißt es im "Glücksatlas". Besonders deutlich wird das bei der Zufriedenheit mit der eigenen Freizeitgestaltung: Sie stürzte auf 5,0 Punkte ab - vor der Pandemie lag sie noch bei 7,21 Punkten. Betrachtet wurden auch die Auswirkungen einer Impfung gegen das Coronavirus. Sie löse bei Geimpften einen "deutlichen Glücksschub" aus und hebe die Lebenszufriedenheit im Schnitt um 0,52 Punkte, so die Autoren.

Für die Untersuchung im Auftrag der Deutschen Post hatte das Institut für Demoskopie Allensbach mehr als 8400 Menschen deutschlandweit in einer repräsentativen Umfrage interviewt. Befragt wurden sie zwischen Januar und Juni 2021. Die Corona-Lage in der zweiten Jahreshälfte ist in den Daten also nicht abgebildet.

Mittwoch, 10. November, 12 Uhr: Impfzentren: Wer sich in Marktoberdorf und Kaufbeuren impfen lassen will, braucht wieder einen Termin

Mit der Terminbuchung sollen die zuletzt in Marktoberdorf und Kaufbeuren aufgetretenen Wartezeiten vermieden werden. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 11.10 Uhr: Warum ist die 7-Tage-Inzidenz in Rottal-Inn so hoch?

Rottal-Inn ist Spitzenreiter bei den Corona-Impfungen in Deutschland. Der niederbayerische Landkreis meldete am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1104,3. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 10. November, 10.40 Uhr: Wissenschaftler der Leopoldina fordern Impfpflicht für bestimmte Berufe

Die Forscherinnen und Forscher der Leopoldina sorgen mit einer neuen Stellungnahme zur Corona-Pandemie für Aufsehen. Darin fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, berichtet "Der Spiegel". Nicht nur Pflegerinnen und Pfleger, sondern auch Lehrpersonal oder andere Berufsgruppen mit viel Kontakt zu Menschen sollten verpflichtend geimpft sein, heißt es in einem Forderungskatalog.

Ebenso solle die 2G-Regel noch stärker als bislang auf nationaler Ebene Anwendung finden und Arbeitgeber ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit fragen dürfen, ob sie geimpft sind. Corona habe "mit der vierten Welle wieder stark an Dynamik gewonnen". In der Stellungnahme wird die Politik im Bund und auf Länderebene hart für "einen Mangel an Prävention, klaren Regeln und Stringenz" kritisiert.

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Mittwoch, 10. November, 9.35 Uhr: Impfkommission: Unter 30-Jährige mit Biontech statt Moderna impfen

Biontech/Pfizer statt Moderna: Die Ständige Impfkommission empfiehlt, unter 30-Jährige von nun an nur noch mit einem bestimmten Corona-Impfstoff zu versorgen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 10, November, 8.40 Uhr: Neue Corona-Regeln in Bayern: 2G, Maskenpflicht, Testpflicht am Arbeitsplatz und Kontrollen

Die Corona-Lage in Bayern ist ernst. Der Freistaat reagiert nun mit 2G-Regel, FFP2-Maskenpflicht - und strengen Kontrollen der neuen Regeln. Ein Überblick.

Mittwoch, 10. November, 8 Uhr: Extrem viele Corona-Neuinfektionen in Bayern

Das Coronavirus breitet sich in Bayern immer weiter aus. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwochfrüh lagen sieben Landkreise über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 800, andere nur knapp darunter. Im Landkreis Rottal-Inn waren es sogar 1104,3 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - ein Spitzenwert. Das geht aus den Zahlen hervor, die das RKI am Morgen (Stand 3.12 Uhr) veröffentlichte. Nähere Informationen zu den Werten in dem niederbayerischen Landkreis waren zunächst nicht zu bekommen.

Bundesweit liegen bayerische Regionen an der Spitze bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Im Landkreis Traunstein lag sie dem RKI zufolge am Mittwochmorgen bei 948,8, im Landkreis Dingolfing-Landau bei 894,7 gefolgt von sechs weiteren Landkreisen des Freistaats. Der erste nicht-bayerische Landkreis ist Sonneberg in Thüringen, bei dem der Wert bei 787,1 lag.

Bayernweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 395,8. Die Gesundheitsämter im Freistaat meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 10.237 Neuinfektionen und 55 Todesfälle. Die Krankenhaus-Ampel war am Montag in Bayern auf Rot gesprungen: Auf den Intensivstationen wurden mehr als 600 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Deshalb gelten im Freistaat deshalb deutlich verschärfte Schutzmaßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Mittwoch, 10. November, 6.55 Uhr: Drosten befürchtet weitere 100.000 Corona-Tote - Rufe nach bundesweiter 2G-Regelung

Die steigenden Corona-Zahlen heizen die Debatte über den weiteren Kurs in der Pandemie an. Virologe Drosten: "Wir haben jetzt eine echte Notfallsituation." Karl Lauterbach fordert einen Lockdown - oder flächendeckend 2G. Der Überblick.

Mittwoch, 10. November, 6.10 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Inzidenzwerte im Allgäu steigen weiter dramatisch an. Das Oberallgäu hat die siebthöchste Inzidenz in Deutschland - Kempten, Ostallgäu und Unterallgäu liegen inzwischen über 500. Die Übersicht.

Mittwoch, 10. November, 5.50 Uhr: RKI registriert Höchststand an Corona-Neuinfektionen - Knapp 40 000

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut so viele Corona-Neuinfektionen gemeldet wie nie seit Beginn der Pandemie. Sie übermittelten 39.676 neue Fälle binnen eines Tages, wie aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervorgeht. Der bisherige Höchststand war am Freitag mit 37.120 gemeldet (Vorwochenwert: 20.398) worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard von 03.50 Uhr bei 232,1. Sie hat damit den dritten Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Bereits am Montag (201,1) und Dienstag (213,7) hatte es Rekorde bei den tagesaktuell vom RKI berichteten Inzidenzen gegeben.

Vor einer Woche hatte der Wert bei 146,6 (Vormonat: 66,1) gelegen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 236 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 194 Todesfälle.

Dienstag, 9. November, 20.50 Uhr: Drosten sieht "Notfallsituation"

Der Virologe Christian Drosten sieht Deutschland bei Corona in einer "Notfallsituation" und hält neue Kontaktbeschränkungen für denkbar. "Wir müssen jetzt sofort etwas machen", sagte der Leiter der Virologie in der Berliner Charité im NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update". Mittel- und langfristig sei der Ausweg aus der Pandemie klar: "Wir müssen die Impflücken schließen." Das "ideelle Ziel" müsse "eine dreifach komplett durchgeimpfte Bevölkerung" sein. Darauf könne man angesichts volllaufender Intensivstationen aber nicht warten. Kurzfristig müsse man wieder Maßnahmen diskutieren, "die wir eigentlich hofften, hinter uns zu haben", sagte Drosten.

Dienstag, 9. November, 17.45 Uhr: Tests und freiwilliger Impf-Schub sollen vierte Welle brechen

Rekorde bei den Infektionszahlen und sich füllende Intensivstationen: Die Ampel-Partner setzen auf mehr verpflichtende Tests und werben für freiwilliges Impfen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dienstag, 9. November, 16.45 Uhr: Söder: Alle Impfzentren in Bayern sollen wieder hochgefahren werden

Bayern will im Kampf gegen die vierte Corona-Welle Auffrischungsimpfungen stark forcieren und dazu auch die mehr als 80 Impfzentren des Landes wieder hochfahren. Die Über-60-Jährigen würden für eine Auffrischungsimpfung direkt angeschrieben, eine Priorisierung solle es bei den sogenannten Booster-Impfungen nicht geben. "Es gibt keine Reihenfolgen. Wer kommt, wird geimpft", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung seines Kabinetts in München. Niemand solle ohne Impfung zurück nach Hause geschickt werden.

Die Impfquote bei Erst- und Zweitimpfungen sei wieder ganz leicht steigend, sagte Söder. Er erwarte, dass durch das starke Setzen auf 2G bei Freizeitveranstaltungen - also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene - die Neigung zum Impfen noch einmal größer werde. Söder sagte, er befürchte eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Deshalb dürfe es auch keine Häme denen gegenüber geben, die sich mit dem Impfen bisher noch schwergetan hatten. Er sprach sich erneut für eine Impfpflicht bestimmter Berufsgruppen aus, etwa in der Pflege.

Dienstag, 9. November, 16.05 Uhr: Söder: Geimpften-Status könnte nach neun Monaten verfallen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) tritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie dafür ein, dass wegen nachlassender Wirkung der Impfstoffe der Geimpften-Status nach neun Monaten verfällt. "Man sollte sich überlegen, ob nach neun Monaten fast automatisch ein Geimpften-Status nicht mehr gelten kann", sagte Söder. Es müsse geprüft werden, ob der 2G-Status dann noch erhalten werden kann. Er forderte die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, dazu eine Meinung zu entwickeln. In Nachbarländern wie Österreich werde nach dieser Praxis verfahren.

Dienstag, 9. November, 15.25 Uhr: Corona-Regeln in Bayern: Kabinett justiert Regeln für die rote Krankenhaus-Ampel nach

2G-Regel in Bayern, FFP2-Maskenpflicht und spezielle Ausnahmen für Schüler. Das bayerische Kabinett hat eine Neuerung der Corona-Regeln beschlossen. Mehr Infos erhalten Sie hier.

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Dienstag, 9. November, 15 Uhr: Söder: Keine Reihenfolge bei Auffrischungsimpfungen

Bayern will im Kampf gegen die vierte Corona-Welle Auffrischungsimpfungen stark forcieren. Alle Impfzentren würden wieder hochgefahren, alle über 60 Jahre alten Menschen würden direkt angeschrieben. Es solle aber keine Priorisierung geben. "Es gibt keine Reihenfolgen. Wer kommt, wird geimpft", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung seines Kabinetts in München. Niemand solle ohne Impfung zurück nach Hause geschickt werden. Die mehr als 80 Impfzentren in Bayern sollten wieder hochgefahren werden.

Die Impfquote bei Erst- und Zweitimpfungen sei wieder ganz leicht steigend, sagte Söder. Er erwarte, dass durch das starke Setzen auf 2G bei Freizeitveranstaltungen - also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene - die Neigung zum Impfen noch einmal größer werde.

Er befürchte eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Deshalb dürfe es auch keine Häme denen gegenüber geben, die sich mit dem Impfen bisher noch schwergetan hatten. Er sprach sich erneut für eine Impfpflicht bestimmter Berufsgruppen aus, etwa in der Pflege.

Dienstag, 9. November, 14.35 Uhr: Die aktuelle Lage in mehreren Krankenhäusern im Allgäu

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden derzeit 48 Corona-Patienten behandelt, 18 davon auf einer Intensivstation (Stand: heute, 9.11.). Diese teilen sich wie folgt auf:

  • Klinikum Kempten: 21 Covid-Fälle auf Normalstation, 5 auf Intensiv
  • Klinik Immenstadt: 14 Covid-Fälle auf Normalstation, 7 auf Intensiv
  • Klinikum Mindelheim: 13 Covid-Fälle auf Normalstation, 4 auf Intensiv
  • Krankenhaus Ottobeuren: 0 Covid-Fälle auf Normalstation, 2 auf Intensiv
  • In den Häusern in Sonthofen und Oberstdorf werden keine Corona-Patienten behandelt

Am Vortag gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes zwei in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbene Patienten. Beide Patienten verstarben laut der Mitteilung im Klinikum Kempten.

Im Klinikum Memmingen, das nicht zum Klinikverbund Allgäu gehört, werden derzeit 27 Corona-Patienten behandelt - darunter zwei Kinder. Auf der Normalstation liegen aktuell 19 Menschen, acht auf der Intensivstation. Zuletzt seien drei weitere Patienten am Memminger Klinikum mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben, teilt die Klinikverwaltung mit.

Dienstag, 9. November, 13.35 Uhr: Söder: Ungeimpfte Schüler ab 12 können weiter Sport und Musik machen

Minderjährige Schüler über zwölf Jahren, die regelmäßig auf Corona getestet werden, können für eine Übergangsfrist bis Ende des Jahres auch ungeimpft ihre sportlichen und musikalischen Hobbys fortführen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Demnach gilt für Schüler für sportliche und musikalische Eigenaktivitäten und für Theatergruppen bis Jahresende eine Ausnahme von der neuen Zugangsbeschränkung nach der 2G-Regel (nur für Geimpfte und Genesene). Für alle jüngeren Schüler gilt diese Ausnahme bereits jetzt.

Die Ausnahmeregel gelte aber nicht für Besuche in Stadien, Clubs, Konzerte und ähnliches.

Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen steht in Bayern seit Mitternacht die Corona-Warnampel auf Rot. Das bedeutet, dass öffentliche Veranstaltungen wie Kongresse, Messen, aber auch Sport- und Freizeitangebote der 2G-Regel unterliegen und nur noch Geimpfte, Genesene und Kinder unter zwölf Jahren, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt, Zugang haben. Mehr Infos dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 9. November, 13.25 Uhr: Maskenpflicht an Bayerns Schulen wird auf unbestimmte Zeit verlängert

Die Maskenpflicht an Bayerns Schulen wird auf unbestimmte Zeit verlängert. Das Kabinett beschloss am Dienstag in München, die zunächst nach den Herbstferien nur befristet geltende Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckung am Sitzplatz bleibe an allen Schulen im Freistaat "bis auf weiteres" gültig. Dies teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Sitzung mit.

In Bayerns Schulen gilt seit Montag wieder eine Maskenpflicht auch im Unterricht, diese war in den Grundschulen zunächst auf eine Woche befristet, in weiterführenden Schulen auf zwei Wochen.

Dienstag, 9. November, 12.40 Uhr: Ungeimpfte Beschäftigte sollen sich täglich testen lassen müssen

Beschäftigte am Arbeitsplatz, die nicht geimpft oder genesen sind, sollen sich künftig täglich auf Corona testen lassen müssen. Das wollen SPD, Grüne und FDP. Was bisher zur geplanten 3G-Regel am Arbeitsplatz bekannt ist, erfahren Sie hier.

Dienstag, 9. November, 11.55 Uhr: Fast 56 Millionen Menschen haben doppelten Impfschutz

In Deutschland sind mittlerweile fast 56 Millionen Menschen und damit 67,2 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (11.36 Uhr) hervor. 58 Millionen Menschen wurden mindestens einmal gegen das Virus geimpft das entspricht einer Quote von 69,7 Prozent. Rund 2,8 Millionen Menschen haben nach Angaben des Instituts zusätzlich eine Auffrischungsimpfung, eine sogenannte Booster-Impfung, erhalten.

Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden, heißt es auf der Impfübersicht des RKI.

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Dienstag, 9. November, 11.35 Uhr: Brandenburg will 2G-Regel einführen - Mindestens in Diskos und Clubs

Brandenburg will die Corona-Vorgaben verschärfen und die 2G-Regel einführen - wie weitgehend, ist offen. Das Kabinett verabredete am Dienstag, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu Diskotheken, Clubs und Festivals haben sollen. Am Donnerstag soll die Entscheidung fallen - auch ob dann Gaststätten und Hotels hinzukommen.

Dienstag, 9. November, 11.15 Uhr: Virologe: Testpflicht für Geimpfte wäre kontraproduktiv

Der Kieler Virologe Helmut Fickenscher sieht den Vorschlag einer Einführung verpflichtender Tests für Geimpfte kritisch. Diese sei kontraproduktiv, "weil sie den Ungeimpften vermittelt, dass es kein Argument mehr gibt, sich impfen zu lassen", sagte Fickenscher, der in Kiel am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein das Institut für Infektionsmedizin leitet, dem "Flensburger Tageblatt". Man müsse sich über diese Signalwirkung klar sein. "Viel sinnvoller ist es, wenn wir Ungeimpften noch besser deutlich machen, dass sie bei einer Impfung eine Schutzrate von deutlich über 90 Prozent erreichen."

Mit Blick auf Impfdurchbrüche sagte Fickenscher, man müsse unterscheiden zwischen Geimpften, die trotz der Impfung erkrankten, und solchen, die sich zwar infizierten, aber keine Symptome entwickelten. "Ein Viertel der Infektionen trotz Impfung bleiben symptomlos, und nur selten kommt es zur Krankenhauseinweisung oder Intensivtherapie." Geimpfte seien also durch die Impfung sehr gut, aber eben nicht vollständig geschützt.

Auf Forderungen nach einer Testpflicht für alle - auch für Geimpfte und Genesene - reagierte Fickenscher eher verhalten. "Der goldene Weg ist immer noch, die Impfquote zu erhöhen, darauf müssen wir uns konzentrieren." Massentestungen seien die zweite Wahl. Sinnvoller wäre es aus Sicht des Virologen, über eine Impfpflicht nachzudenken,zumindest dort, wo enger Kontakt zu vulnerablen Bevölkerungsgruppen bestehe. "Da aber ein Impfpflicht politisch schwer durchzusetzen ist, kommen Testungen ganz besonders dort infrage, wo besonders hohe Inzidenzen beobachtet werden."

Dienstag, 9. November, 10.50 Uhr: Bau- und Energietage Ostallgäu sind abgesagt

Die für das kommende Wochenende geplanten Bau- und Energietage Ostallgäu in Marktoberdorf sind abgesagt. Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen in der Region sahen sich der Landkreis Ostallgäu, die Stadt Marktoberdorf und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) als Messe-Veranstalter zu diesem Schritt veranlasst, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.

Dienstag, 9. November, 10.30 Uhr: Corona-Wirbel bei der Fußball-Nationalmannschaft

Nun hat es offenbar auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft getroffen: Das für heute geplante Training der DFB-Elf vor den WM-Quali-Spielen diese Woche in Wolfsburg wurde kurzfristig abgesagt. Ein Spieler des FC Bayern München soll positiv auf Corona getestet worden sein. Was bisher bekannt ist.

Dienstag, 9. November, 8.20 Uhr: Wegen Corona: Rathaussturm Memmingen abgesagt

Weil die Corona-Inzidenzen steigen und die Krankenhausampel aktuell auf rot steht, wurde der Rathaussturm in Memmingen am 11.11. abgesagt. Alle Infos.

Dienstag, 9. November, 7.10 Uhr: Nach "Freedom Day": Dänemark will Corona-Pass wieder einführen

Angesichts steigender Corona-Zahlen will die dänische Regierung das öffentliche Leben wieder einschränken. Erst am 10. September waren alle Beschränkungen aufgehoben worden. Der Corona-Pass kommt wieder.

Dienstag, 9. November, 7 Uhr: Familienministerin: Martinsumzüge 2021 in Bayern trotz Corona erlaubt

Martinsumzüge 2021 trotz Corona in Bayern? Ja, sagt das bayerische Familienministerium. Doch ändern sich die Regeln angsichts der hohen Infektionszahlen noch mal? Hier alle Infos.

Dienstag, 9. November, 6.15 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Corona-Zahlen im Allgäu steigen weiter massiv an. Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an. Das Oberallgäu liegt inzwischen bei einer Inzidenz von 678,8, im Unterallgäu wuchs der Wert von Montag auf Dienstag um über 100. Unsere Übersicht.

Dienstag, 9. November, 6 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz bei 213,7 - Höchster Wert seit Pandemie-Beginn

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen und hat den zweiten Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 213,7 an. Bereits am Montag hatte es mit 201,1 einen Rekord bei den tagesaktuell vom RKI berichteten Inzidenzen gegeben.

Vor einer Woche hatte der Wert bei 153,7 (Vormonat: 64,4) gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 21.832 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.00 Uhr wiedergeben. Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 37.120 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 10 813 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 169 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 81 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 3,93 an (Freitag: 3,91). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 397 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf .

Montag, 8. November, 22 Uhr: Stiko weiter für Priorisierung beim "Boostern" - Anpassung in Arbeit

Die Ständige Impfkommission (Stiko) bereitet derzeit eine Aktualisierung ihrer Empfehlungen auch mit Blick auf Corona-Auffrischungsimpfungen vor. Eine Anpassung unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und der aktuellen Corona-Lage solle "zeitnah" erfolgen, schreibt die Stiko in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme.

Bislang empfiehlt das Gremium eine sogenannte Booster-Impfung unter anderem Menschen mit Immunschwäche, Menschen ab 70 Jahren, Bewohnern von Pflegeeinrichtungen sowie Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegepersonal. Es sei aus immunologischen und infektionsepidemiologischen Gründen sinnvoll, darüberhinaus mittelfristig auch allen anderen eine Auffrischimpfung anzubieten, hieß es nun in der Stellungnahme. Dabei solle "soweit wie möglich nach absteigendem Lebensalter vorgegangen werden".

In den vergangenen Tagen hatte es eine Diskussion darüber gegeben, welche Bevölkerungsgruppen nun zum "Boostern" gehen sollten. Am Freitag hatten sich Bund und Länder verständigt, Auffrischungsimpfungen für alle ermöglichen zu wollen. Sie sind frühestens sechs Monate nach vollständiger Impfung vorgesehen. Die Stiko spricht von "aktuellen uneinheitlichen öffentlichen Aussagen zu den Zielgruppen für Auffrischimpfungen, die zur Verunsicherung in der Ärzteschaft und Bevölkerung geführt haben".

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Montag, 8. November, 21.10 Uhr: Bayerische Krankenhausgesellschaft: Mehr Geimpfte auf den Intensivstationen

Auf den Intensivstationen im Freistaat müssen laut dem Chef der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Roland Engehausen, immer mehr geimpfte Corona-Patienten behandelt werden. "Bis vor 14 Tagen haben wir von etwa 90 Prozent der ungeimpften Patienten auf den Intensivstationen in Bayern gesprochen, jetzt ändert sich das gerade ein bisschen und wir haben im Moment noch so 75 Prozent ungeimpfte Patienten auf der Corona-Station", sagte er dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, "radioWelt am Abend").

Nach seinen Angaben nehmen die sogenannten Impfdurchbrüche - also Infektionen trotz vollständigen Impfschutzes - bei älteren Menschen, gerade mit Vorerkrankungen, zu. Diese Patienten müssten dann auch zunehmend auf die Intensivstationen.

Engehausen meinte, dass das Klinikpersonal manchmal auch abwägen müsse, wer auf die Intensivstation komme. Hier müsse entschieden werden, ob ein Corona-Patient, der vielleicht ungeimpft war, die Intensivbehandlung bekomme oder "Non-Covid-Behandlungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte und ganz normale Unfallopfer". Er kritisierte zudem, dass die Verschärfung der Corona-Maßnahmen etwa zwei Wochen zu spät käme.

Montag, 8. November, 20.45 Uhr: Regeneron: Positive Studienergebnisse zu Corona-Antikörper-Präparat

Ein Antikörper-Cocktail verringert nach Angaben des US-Herstellers Regeneron neuen Studienergebnissen zufolge das Risiko einer Covid-19-Erkrankung deutlich. Zwischen zwei und acht Monaten nach Verabreichung einer Kombination der monoklonalen Antikörper Casirivimab und Imdevimab - Handelsname Regn-CoV2 - sei das Risiko einer Covid-19-Erkrankung um rund 80 Prozent gesunken, teilte Regeneron, Partner der Schweizer Firma Roche, am Montag in New York mit. Die entsprechende Phase-III-Studie ist allerdings noch nicht veröffentlicht oder unabhängig untersucht worden.

Das Präparat ist vor allem für nicht infizierte Menschen mit Risikofaktoren gedacht, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können oder deren Immunsystem auf die Impfung nicht ausreichend anspricht. Zudem soll es zur Behandlung von milden bis moderaten Covid-19-Erkrankungen eingesetzt werden. In den USA gibt es für diese Fälle schon eine Notfallzulassung der Arzneimittelbehörde FDA, ebenso in Europa. Auch die WHO empfiehlt den Cocktail zur Vorbeugung gegen schwere Verläufe bei Patienten mit milden Symptomen aber mit Risikofaktoren.

Montag, 8. November, 19.45 Uhr: Weltweit bereits mehr als 250 Millionen bestätigte Corona-Infektionen

Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf mehr als 250 Millionen gestiegen. Das ging am Montag aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore hervor. Die Marke von 200 Millionen Infektionen war Anfang August erreicht worden. Mehr als fünf Millionen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion wurden bislang weltweit gemeldet. Experten gehen sowohl bei den Infektionen als auch bei den Todesfällen von höheren Dunkelziffern aus.

Die Webseite der Johns-Hopkins-Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen etwas höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO zählte zuletzt weltweit 248,5 Millionen bestätigte Infektionen. Die Zahl der weltweit verabreichten Corona-Impfdosen liegt laut WHO inzwischen bei rund sieben Milliarden.

Montag, 8. November, 18.15 Uhr: Ampel-Pläne für Zeit nach "epidemischer Lage" werden konkreter

Der bundesweite Corona-Ausnahmezustand wird wohl nicht noch einmal verlängert. Doch die voraussichtliche künftige Ampel-Regierung plant neue Rechtsgrundlagen. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Montag, 8. November, 17.55 Uhr: 2G in Österreich: Impfzentren und Polizeikontrollen werden ausgebaut

Angesichts stark ansteigender Infektionszahlen setzt die Regierung in Wien auf Zuckerbrot und Peitsche. Die Nachfrage nach Impfungen steigt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Montag, 8. November, 17.15 Uhr: Corona-Tests vielleicht wieder kostenlos

Wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage könnte es bald wieder kostenlose Corona-Schnelltests für alle geben. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach sich am Montag dafür aus. Nach Angaben seines Sprechers laufen entsprechende Beratungen darüber mit den Parteien der voraussichtlichen künftigen Ampel-Koalition.

Zur möglichen Wiedereinführung kostenloser Corona-Tests sagte Spahns Sprecher: Die im Sommer getroffene Entscheidung zu deren Einstellung für die meisten Menschen ab Oktober sei richtig gewesen. Er wies auf Impfanreize hin: Seit der Entscheidung seien rund sechs Millionen Erstimpfungen gemacht worden. Spahn halte es aber für richtig, die kostenfreien Tests in dieser vierten Welle vorübergehend wieder einzuführen, dazu sei er "im konstruktiven Austausch mit den Ampel-Koalitionären". Wenn alle Seiten mitmachten, könne das über eine Verordnung schnell gehen. SPD-Chefin Saskia Esken sagte, es sei richtig, "dass wir die kostenlosen Bürgertests wieder einführen wollen".

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Montag, 8. November, 16 Uhr: IHK: Wirtschaft steht hinter strengeren Corona-Regeln

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag hält die Verschärfung der Corona-Maßnahmen für notwendig. Die Wirtschaft stehe hinter den strengeren Regeln am Arbeitsplatz, betonte Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl am Montag. In Bayern ist die Krankenhaus-Ampel auf Rot gesprungen, damit gelten ab Dienstag strengere Maßnahmen.

"Die Rote Ampel sieht angemessene Regeln vor, das Infektionsgeschehen einzudämmen", sagte Gößl. Viele Unternehmen könnten nun erstmals die Impf-, Genesenen- oder Testnachweise ihrer Mitarbeiter einsehen. "Das war längst überfällig. Auch wenn die strengeren Regeln den Aufwand für die meisten Betriebe erhöhen, ist das allemal besser als ein erneuter Lockdown mit weitreichenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft", betonte er.

Gleichzeitig rief Gößl die Unternehmen auf, "bei ihren noch nicht geimpften Beschäftigten hartnäckig weiter für die Impfung zu werben". Auch kleinere Bonuszahlungen für Geimpfte seien arbeitsrechtlich möglich.

Montag, 8. November, 14.30 Uhr: Krankenhaus-Ampel in Bayern springt auf Rot

Die Krankenhaus-Ampel des bayerischen Gesundheitsministeriums ist am Montag wegen der hohen Zahl von mehr als 600 Corona-Patienten auf den Intensivstationen auf Rot gesprungen. Damit gelten ab Dienstag Verschärfungen der Zutritts- und Testregeln. Unter anderem ist dann laut Gesundheitsministerium an vielen Arbeitsplätzen die 3G-Regel verpflichtend: Zutritt haben nur noch Mitarbeiter, die geimpft, genesen oder getestet sind.

Wie am Montag aus dem Divi-Intensivregister hervorging, lagen aktuell am Mittag 609 Menschen mit Covid-19 auf den Intensivstationen im Freistaat, mehr als die Hälfte davon müssen beatmet werden. Landesweit sind demnach nur noch 446 Intensivbetten frei, davon 155 Covid-spezifische Betten mit Beatmungsmöglichkeit.

Um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden, treten bei Belegung von mehr als 450 beziehungsweise 600 Covid-Betten mit jeweils einem Tag Verzögerung schärfere Regeln in Kraft.

Bei 450 belegten Covid-Betten sprang die Krankenhaus-Ampel auf Gelb. Erst am Sonntag war unter anderem überall dort wieder auf FFP2-Masken umgestellt worden, wo zuvor medizinische Masken ausgereicht hatten.

Mit Ausnahme des öffentlichen Personennahverkehrs und des Handels müssen sich bei roter Ampel alle Beschäftigten in Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern mindestens zwei Mal pro Woche per Schnelltest prüfen lassen, wenn sie während ihrer Arbeit Kontakt zu Kollegen oder Kunden haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 8. November, 13.10 Uhr: Memmingen als Corona-Hotspot eingestuft

Die Stadt Memmingen wurde am Montag als Hotspot eingestuft. Damit treten ab Dienstag strengere Corona-Regeln in Kraft. Welche Vorgaben dann gelten.

Montag, 8. November, 12.50 Uhr: Rechts-Professor der Uni Augsburg: Impfpflicht womöglich verfassungskonform

Wie kann die Corona-Pandemie eingedämmt werden? Heute wollen die Ampel-Parteien eine rechtliche Grundlage für die weitere Bekämpfung der Pandemie präsentieren. Unter anderem wird über die Wiedereinführung kostenloser Corona-Tests diskutiert, sagte ein Sprecher des geschäftsführenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU).

Aber könnte sogar eine Corona-Impfpflicht kommen? Der Augsburger Medizinrechtler Josef Franz Lindner hält das laut BR "verfassungsrechtlich möglicherweise nicht nur für zulässig, sondern auch für geboten." Solch ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte müsse aber genau begründet werden.

Montag, 8. November, 12.10 Uhr: "Absurdes" nicht geändert: Ein Brief von Redaktionsleiter Uli Hagemeier an Markus Söder

Seit Sonntag gelten wieder mal neue Corona-Regeln in Bayern. Schnell musste es gehen - und unser Redaktionsleiter Uli Hagemeier meint: Da fehlt der Durchblick. Hier lesen Sie den kompletten Brief.

Montag, 8. November, 10.50 Uhr: Infektionsschutzgesetz: Entwurf mit Änderungen soll Montag kommen

Das Coronavirus grassiert in Deutschland. SPD, Grüne und FDP wollen dagegenhalten. In Sachsen gelten ab Montag harte 2G-Regeln. Andere Länder könnten folgen. Welche Regeln könnten kommen?

Montag, 8. November, 10.45 Uhr: Maskenverweigerin beißt Verkäuferin in den Arm

In München hat eine betrunkene Frau eine Verkäuferin gebissen - weil diese sie auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. Details zum Fall.

Montag, 8. November, 9.30 Uhr: Über 600 Covid-Patienten auf bayerischen Intensivstationen - rote Ampel droht

In Bayern liegen über 600 Covid-Patienten auf Intensivstationen. Die Krankenhaus-Ampel dürfte deshalb auf Rot springen. Die Ausweitung der 2G-Regel droht.

Montag, 8. November, 7.40 Uhr: Corona-Ampel in Bayern leuchtet dunkelgelb

Noch steht die Krankenhausampel in Bayern auf gelb. Derzeit werden 591 Menschen mit schweren Corona-Verläufen auf Bayerns Intensivstationen behandelt. Steigt diese Zahl über 600, schaltet die Ampel auf rot. In Allgäuer Hotspots gelten schon jetzt schärfere Regeln.

Montag, 8. November, 7.15 Uhr: Allgäuer Schülerinnen und Schüler müssen wieder Masken tragen

Erst vor wenigen Wochen durften Bayerns Schüler die Masken im Unterricht ablegen, ab heute müssen sie wieder tragen. Welche Regeln nach den Herbstferien gelten.

Montag, 8. November, 6.05 Uhr: Inzidenz im Allgäu: Oberallgäu über 600

Die Inzidenzwerte im Allgäu steigen immer weiter an. Das Oberallgäu liegt nun schon bei bei einer Inzidenz von 613,5. Auch Kempten steigt über 500. Unsere Übersicht.

Montag, 8. November, 5.50 Uhr: 7-Tage-Inzidenz bei 201,1 - Höchster Wert seit Beginn der Pandemie

Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen hat den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der bestätigten Fälle pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 201,1 an. Der bisherige Rekordwert wurde auf dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle am 22.12.2020 mit 197,6 erreicht. Es ist wichtig zu beachten, dass anders als vor einem Jahr mittlerweile viele Menschen geimpft sind, insbesondere unter den besonders gefährdeten Hochbetagten ist die Quote hoch. Experten gehen deshalb davon aus, dass das Gesundheitssystem jetzt mehr Neuinfektionen aushalten kann als vor den Impfungen, da diese sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen schützen.

Am Vortag hatte die Inzidenz bei 191,5 gelegen, vor einer Woche bei 154,8 (Vormonat: 63,8) Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 15.513 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.15 Uhr wiedergeben. Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 37.120 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 9.658 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 33 Todesfälle verzeichnet.

Sonntag, 7. November, 19.45 Uhr: Geimpfte Ausländer dürfen ab morgen wieder in die USA einreisen

Von diesem Montag (8. November) an dürfen Ausländer nach einer vollständigen Impfung gegen das Coronavirus mit international anerkannten Präparaten wieder in die USA einreisen. Damit ist auch für vollständig geimpfte ausländische Reisende aus Deutschland und anderen Schengen-Staaten die direkte Einreise wieder möglich. Bislang war dafür eine Sondergenehmigung der US-Regierung notwendig. Im März 2020, zu Beginn der Corona-Pandemie, hatte der damalige US-Präsident Donald Trump ein Einreisestopp für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet.

Vom größten deutschen Flughafen in Frankfurt startet am Vormittag eine ganze Flotte von Passagierflugzeugen über den Atlantik. Laut Flugplan werden bis zum Mittag 19 Direktflüge in die USA angeboten, von denen allein die Lufthansa zwölf bestreitet.

Sonntag, 7. November, 17.50 Uhr: Berliner Senat will 2G-Regelung ausweiten

Ungeimpfte müssen sich in Berlin auf stärkere Corona-Einschränkungen einstellen. Der Senat plant, die 2G-Regel für weitere Orte und Ereignisse anzuwenden. "2G wird vorbereitet", sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Sonntag dem "Tagesspiegel". Die Senatsmitglieder werden sich demnach in mehren Schalten dazu austauschen, auch eine Sondersitzung sei möglich. Derzeit gilt in Berlin, dass Betreiber etwa von Restaurants oder Veranstalter selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu ihren Innenräumen Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder nur noch Geimpften und Genesenen (2G). Im Falle von 2G entfällt die Maskenpflicht. Welche Neuregelungen im Gespräch sind, ließ ein Sprecher Kalaycis am Sonntag offen.

Sonntag, 7. November, 15.44 Uhr: 2G in Österreich: Schlangen bei Impfzentren werden länger

Die neue 2G-Regel in Österreich zeigt allem Anschein nach bereits Wirkung: Wie von der Regierung erhofft, holten sich viele Menschen am Wochenende sozusagen in letzter Minute ihren ersten Stich. Denn laut einer kurzfristig angekündigten Entscheidung der Regierung dürfen ab Montag nur noch gegen Covid-19 Geimpfte und davon Genesene in Lokale, Hotels, Veranstaltungen und Friseursalons. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 7. November, 14.15 Uhr: Biontech-Chef erklärt, ab wann der Impfschutz sich verringert

Die Forderungen aus der Politik nach Boosterimpfungen für alle werden stärker - noch hat die Ständige Impfkommission (Stiko) keine abschließendes Empfehlung ausgesprochen. Biontech-Chef Ugur Sahin hat gegenüber der "Bild am Sonntag" erklärt, ab wann der Schutz nach einer vollständigen Impfung nachlässt. „Daten aus der klinischen Prüfung zeigen, dass Antikörperspiegel etwa ab dem siebten, achten oder neunten Monat nach der Impfung beginnen, zu sinken, sodass es auch zu einer Ansteckung kommen kann. Wir beobachten auch, dass bei einer Ansteckung die Krankheitsverläufe bei Geimpften in der Regel moderat sind und es selten zu schweren Verläufen kommt. Und wir haben Studiendaten, die zeigen, dass ein Booster den Impfschutz wiederherstellt. Das gilt auch gegen die Delta-Variante.“

Sonntag, 7. November, 12.40 Uhr: Bayern steuert auf rote Corona-Ampel zu

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und das Robert-Koch-Institut (RKI) wiesen am Sonntagvormittag auf ihrer gemeinsamen Homepage in den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser 591 Patienten mit Corona aus. Am Freitag waren es noch 537, am Samstag 552 Corona-Intensivpatienten.

Bei 600 springt die bayerische Krankenhaus-Ampel auf Rot - dann wird die 2G-Regel im ganzen Freistaat deutlich ausgeweitet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 7. November, 11.20 Uhr: Mehr Erstimpfungen nach härteren Corona-Regeln in Griechenland

In Griechenland hat sich Zahl der wöchentlichen Erstimpfungen gegen das Corona-Virus nahezu verdoppelt, seit die Regierung härtere Regeln für Menschen ohne Impfschutz beschlossen hat.

In der ersten Novemberwoche ließen sich nach einem Bericht der Tageszeitung "Kathimerini" (Sonntag) mehr als 40 000 Menschen erstmals spritzen. In der letzten Oktoberwoche waren es etwa 25 000 Menschen.

Seit Samstag dürfen Ungeimpfte öffentliche Einrichtungen nun nur noch besuchen, wenn sie einen negativen Test vorlegen.

Das gilt selbst für Behördengänge. Ausgenommen sind lediglich Supermärkte und Apotheken. Zudem müssen ungeimpfte Arbeitnehmer pro Woche zwei negative Tests vorlegen.

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Sonntag, 7. November, 10.50 Uhr: "Wie kann es sein, dass Ungeimpfte Betten auf der Intensivstation blockieren?"

Seit Sonntag zählt Kempten zu den Corona-Hotspots. Wie geht es Passanten, Gastronomen und Einzelhändlern damit? Ein Rundgang durch die Innenstadt.

Sonntag, 7. November, 9 Uhr: Corona-Ampel in Bayern steht auf gelb

In Bayern steht die Krankenhausampel heute auf gelb. Das passiert zum ersten Mal. Was bedeutet das?

Sonntag, 7. November, 7.10 Uhr: Hotspots und strengere Regeln im Allgäu

Hohe Inzidenzen, volle Intensivstationen: Beinahe das ganze Allgäu gilt seit heute als Corona-Hotspot. Lediglich in Memmingen gelten die Regeln der gelben Krankenhausampel. In allen anderen Landkreisen oder kreisfreien Städten sind schärfere Einschränkungen in Kraft getreten. Was in ihrem Heimatort gilt, erfahren Sie hier.

Sonntag, 7. November, 6.55 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu

Auch am Sonntag bleiben die Inzidenzwerte im Allgäu auf hohem Nivau. Das Oberallgäu liegt weiter über einer 7-Tage-Inzidenz von 550. Die Übersicht für die Allgäuer Städte und Landkreise.

Sonntag, 7. November, 6.45 Uhr: RKI registriert 23.543 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 191,5

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut deutlich angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 191,5 an.

Am Vortag hatte die Inzidenz bei 183,7 gelegen, vor einer Woche bei 149,4 (Vormonat: 62,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 23.543 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.00 Uhr wiedergeben. Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 37.120 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor einer Woche hatte der Wert bei 16.887 Ansteckungen gelegen.

Samstag, 6. November, 21 Uhr: Vor 2G-Regel: Höchststand bei Neuinfektionen in Österreich

Kurz vor der Einführung einer landesweiten 2G-Regel in Österreich ist die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen auf einen Rekordwert geklettert. Mehr Informationen dazu lesen Sie hier.

Samstag, 6. November, 20,37 Uhr: Bayern verschärft Corona-Regeln

In Bayern gelten von Sonntag an verschärfte Corona-Regeln. Grund dafür ist die hohe Zahl belegter Intensivbetten. Zutritt zu Gasthäusern und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen haben dann nur noch Geimpfte, Genesene und Menschen mit negativem PCR-Test. Ein Antigen-Schnelltest reicht nicht mehr. Außerdem muss generell wieder eine FFP2-Maske getragen werden. In Regionen, in denen die Zahl der Neuinfektionen und der Intensivpatienten besonders hoch ist, gelten noch strengere Regeln.

Samstag, 6. November, 18.15 Uhr: Polizei nimmt 24 Rechte in Leipzig in Gewahrsam

Am Rande einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig hat die Polizei am Samstag 24 Personen aus der rechten Szene festgesetzt. Sie hätten verbotene Gegenstände bei sich getragen und seien in Gewahrsam genommen worden, informierte die Polizei. "Sie können heute an keiner Veranstaltung mehr teilnehmen."

Samstag, 6. November, 16 Uhr: Mehr als 1000 Menschen bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig

Ein Jahr nach einer eskalierten Demonstration der "Querdenker"-Szene in Leipzig haben sich in der Stadt erneut weit mehr als Tausend Menschen versammelt. Mehr dazu lesne Sie hier.

Samstag, 6. November, 14.18 Uhr: Immer mehr Attacken gegen impfende Ärzte

Impfgegner schrecken immer seltener vor verbaler oder körperlicher Gewalt gegen Ärzte zurück. Das Bundeskriminalamt schätzt daher "Impfgegner oder Corona-Leugner" als "relevantes Risiko" im Zusammenhang mit Angriffen auf Impfzentren oder Arztpraxen ein. Für das "dort tätige Personal besteht die Gefahr, zumindest verbalen Anfeindungen bis hin zu Straftaten" wie etwa Körperverletzung ausgesetzt zu sein, teilte das Bundeskriminalamt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" mit. Genaue Zahlen gibt es zwar noch nicht. In vielen Fällen ermittelt aber der Staatsschutz.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, bestätigte der Zeitung die Bedrohungslage. Er erklärte, die Entwicklung sei Teil einer "Hysterisierung der Gesellschaft", unter der nun das medizinische Personal in den Arztpraxen leiden müsse.

Samstag, 6. November, 13.10 Uhr: Diese Städte und Landkreise gelten als Corona-Hotspot

Die Stadt Kaufbeuren, die Stadt Kempten, das Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu gelten ab Sonntag als Corona-Hotspot. Hier steht jetzt die Krankenhausampel lokal auf Rot. Das bedeutet: Es gelten schärfere Corona-Regeln. Welche das sind, erfahren Sie in unseren Übersichtsartikeln:

Samstag, 6. November, 10.20 Uhr: Söder fordert Booster-Impfung und 3G-Pflicht am Arbeitsplatz

Markus Söder macht Druck auf die Ständige Impfkommission (Stiko), weil sie Dritt-Impfungen gegen Corona erst für Menschen ab 70 Jahren empfiehlt. Außerdem sollte sich der Ethikrat mit der Frage einer Impfpflicht für Pflegkräfte noch einmal grundlegend beschäftigen

Samstag, 6. November, 8.20 Uhr: Krankenausampel im Allgäu und in Bayern: Gelb - und Rot

Die Politiker sprechen von einer alarmierenden Situation, Ärzte und Pflegekräfte arbeiten örtlich schon wieder am Limit. Bayern verstärkt jetzt die Maßnahmen. Ab Sonntag leuchtet die Krankenhausampel in Bayern gelb. Im Allgäu drohen allerdings noch schärfere Regeln. Alle Infos zur Krankenhausampel im Allgäu finden Sie in unserer Übersicht.

Samstag, 6. November, 7.10 Uhr: Inzidenz im Allgäu: Oberallgäu über 550

Die Inzidenzwerte in der Region gehen auch am Samstag deutlich nach oben. Das Oberallgäu steht Inzwischen bei einer 7-Tage-Inzidenz von 564,3. Von gestern auf heute stieg die Inzidenz in Memmingen um über 100. Unsere Übersicht.

Samstag, 6. November, 6.50 Uhr: RKI registriert 34.002 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 183,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut deutlich angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 183,7 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 169,95 gelegen, vor einer Woche bei 145,1 (Vormonat: 62,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.002 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.38 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 37 120 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor einer Woche hatte der Wert bei 21.543 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 142 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 90 Todesfälle.

Freitag, 5. November 20.45 Uhr: Ab Montag Besuchsverbot in Klinikenin Kaufbeuren, Füssen und Buchloe

Ab Montag sind Besuche im Klinikum Kaufbeuren, der Klinik Füssen und Klinik St. Josef Buchloe bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Das teilte der Klinikverbund Kaufbeuren-Ostallgäu nun mit. Ausnahmen sollen demnach in Absprache bei schwer Erkrankten oder Patienten, die im Sterben liegen, möglich sein.

Außerdem dürfen Partner ihre Frauen während der Geburt begleiten und später in der Geburtshilfestation besuchen.

Freitag, 5. November, 16.57 Uhr: Krankenhausampel steht in Bayern auf Grün, vermutlich jedoch zum vorerst letzten Mal

Die Fallzahlen steigen und auch die Anzahl der Menschen in Bayern, die in den Krankenhäusern aufgrund einer Corona-Infektion behndelt werden müssen, nimmt stetig zu. Dennoch steht die Krankenhausampel am Freitag weiter auf Grün. Vermutlich jedoch zum vorerst letzten Mal: Ab Samstag, 6. November, ändern sich die Regeln der Ampel. Dann schaltet sie auf Gelb, wenn mehr als 450 Intensivbetten im Freitsaat mit Corona-Patienten belegt sind. Das ist derzeit bereits der Fall.

Freitag, 5. November, 14.39 Uhr: Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren verschärfen Testpflicht in Heimen

Mitarbeiter in Senioren- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren müssen künftig einen negativen PCR-Test nachweisen, wenn sie nach drei Tagen Pause, also beispielsweise nach ihrem Urlaub, wieder zur Arbeit kommen. Das Landratsamt und die kreisfreie Stadt haben eine entsprechende Allgemeinverfügung nun erlassen. Sie gilt ab sofort.

Die Testpflicht gilt ausdrücklich auch für genesene und geimpfte Mitarbeiter. In den Testzentren des Landkreises und der Stadt können sich die Mitarbeiter kostenlos testen lassen.

Freitag, 5. November, 13.45 Uhr: Booster-Impfungen für alle nach sechs Monaten vorgesehen

Angesichts der verschärften Corona-Lage in vielen Regionen Deutschlands wollen Bund und Länder Auffrischimpfungen für alle Geimpften nach sechs Monaten ermöglichen. Dafür sähen die Bundesländer unter anderem Impfbusse und Impfzentren vor, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach einem Treffen der Fachminister von Bund und Ländern am Freitag in Lindau. Auch die niedergelassenen Ärzte würden sich für die Auffrischimpfungen engagieren. "Boostern nach sechs Monaten sollte die Regel werden - nicht die Ausnahme." Insbesondere gelte dies für Ältere und das Personal von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen.

Freitag, 5. November, 13. 20 Uhr: Deutscher Skiverband erwartet alle Heim-Weltcups mit Zuschauern

Der Deutsche Skiverband (DSV) erwartet nach aktuellem Stand, dass im kommenden Winter alle Wettbewerbe in Deutschland mit Zuschauern ausgetragen werden können. Dies sagte Stefan Schwarzbach, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied im DSV, der ARD-"Sportschau" (Freitag). "Aktuell gehen wir davon aus, dass in allen sechs Bundesländern, in denen im kommenden Winter unsere insgesamt 32 Weltcuptage stattfinden, Zuschauer erlaubt sind", sagte Schwarzbach. In den Bundesländern könnte es aber unterschiedliche Regelungen geben. Infos zum Kartenvorverkauf für die Vierschanzentournee in Oberstdorf finden Sie hier.

Freitag, 5. November, 13.15 Uhr: Kretschmer fordert schnelles Treffen von Bund und Ländern

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert angesichts des Corona-Infektionsgeschehens ein schnelles Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung. Es sei nicht verständlich, warum es bei den steigenden Zahlen nicht sofort möglich sei, sich zu treffen, sagte Kretschmer am Freitag im Deutschlandfunk.

Er warnte davor, zu viel Zeit verstreichen zu lassen. Man müsse jetzt Maßnahmen treffen und nicht erst in zwei oder drei Wochen, so der Regierungschef weiter. "Wir müssen dieses Land vor einem Lockdown schützen."

Freitag, 5. November, 13.10 Uhr: Diese neuen Corona-Regeln drohen dem Allgäu

Immer mehr Menschen in der Region infizieren sich mit dem Coronavirus. Die hochansteckende Delta-Variante treibt die Zahlen nach oben: Heute am Freitag stieg in jedem Allgäuer Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt der Inzidenzwert. Welche Regeln im Allgäu somit schon ab dem Wochenende gelten könnten, lesen Sie hier.

Freitag, 5. November, 12.30 Uhr: Ämter sind raus - Infizierte müssen Kontakte selbst informieren

Angesichts der sprunghaft steigenden Zahl von Corona-Fällen in Baden-Württemberg rufen Gesundheitsämter die meisten infizierten Menschen und deren Kontaktpersonen künftig nicht mehr direkt an. Das müsse ein Erkrankter selbst übernehmen, kündigte das Gesundheitsministerium am Freitag an. Das sogenannte "individuelle Fallmanagement" werde im ganzen Südwesten eingestellt, um die Ämter zu entlasten. Vielen Behörden seit es nicht mehr möglich gewesen, zeitnah Kontakte von Betroffenen - zum Beispiel aus dem Restaurant, dem Kino oder von Geburtstagsfeiern - zu informieren. Mehrere Medien hatten zuvor bereits über den Strategiewechsel berichtet.

Freitag, 5. November, 10.20 Uhr: So ist die Lage in den Allgäuer Kliniken

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu liegen insgesamt 45 Covid-Patienten auf der Normalstation. Das teilte der Klinikverbund Allgäu in seinem Lagebericht am Freitag, 5. November mit.15 weitere Patienten mit einer Covid-19-Infektion werden derzeit auf den Intensivstationen der Kliniken behandelt. Die Zahlen im Detail:

  • Klinikum Kempten: 20 Covid-Patienten auf der Normalstation, fünf Covid-Patienten auf der Intensivstation
  • Klinikum Immenstadt: Zwölf Covid-Patienten auf der Normalstation, sieben Covid-Patienten auf der Intensivstation
  • Klinikum Sonthofen: Keine Covid-Patienten auf der Normalstation, keine Covid-Patienten auf der Intensivstation
  • Klinikum Oberstdorf: Keine Covid-Patienten auf der Normalstation, keine Covid-Patienten auf der Intensivstation
  • Klinikum Mindelheim: 13 Covid-Patienten auf der Normalstation, drei Covid-Patienten auf der Intensivstation
  • Klinikum Ottobeuren: Keine Covid-Patienten auf der Normalstation, keine Covid-Patienten auf der Intensivstation

Freitag, 5. November, 8.05 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern über 250

Die bayernweite Corona-Inzidenz hat am Freitag die 250er-Marke geknackt. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bei 256,8 und damit deutlich über der bundesweiten Inzidenz von 169,9. Bundesweiter Spitzenreiter blieb der oberbayerische Landkreis Miesbach mit einer Inzidenz von 715,7.

Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser wird es wegen der stark steigenden Zahl von Corona-Fällen inzwischen eng. Landesweit waren mehr als über 90 Prozent der Betten belegt, wie aus dem Intensivregister Divi hervorgeht.

Freitag, 5. November, 6.45 Uhr: 7-Tage-Inzidenz liegt im Oberallgäu bei fast 500

Die registrierten Corona-Infektionszahlen im Allgäu sind wieder teils stark gestiegen. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen veröffentlichte. Demnach stieg die Inzidenz im Landkreis Oberallgäu auf 498,4 (Vortag: 383,2) und damit um mehr als den Faktor 100 an. Auch in Kempten (448,2) ist der Wert deutlich höher als am Vortag. Am Donnerstag lag die Inzidenz dort noch bei 300,3. Alle Allgäuer Inzidenzwerte im Überblick finden Sie hier.

Freitag, 5. November, 6.20 Uhr: RKI registriert 37.120 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 169,9

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.54,5 gelegen, vor einer Woche bei 139,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages den neuen Höchststand von 37.120 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.50 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen bereits den Rekordwert von 33.949 erreicht - so viele wie nie zuvor in der Pandemie. Es war zunächst jedoch nicht klar, inwiefern Nachmeldungen wegen des Feiertags Allerheiligen bei der Entwicklung eine Rolle gespielt hatten. Vor einer Woche hatte der Wert bei 24.668 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 154 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 121 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.709.488 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Alle Entwicklungen vom 29. Oktober bis 4. November lesen Sie in Teil 83 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 28. Oktober lesen Sie in Teil 82 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 20. Oktober lesen Sie in Teil 81 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Oktober lesen Sie in Teil 80 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. September bis 4. Oktober lesen Sie in Teil 79 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.