Corona-Newsblog, Teil 62

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 1. bis 8. Juni im Überblick

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo fordert eine Lockerung der Maskenpflicht an Schulen in Bayern.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo fordert eine Lockerung der Maskenpflicht an Schulen in Bayern.

Bild: Gregor Fischer, dpa (Archiv)

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo fordert eine Lockerung der Maskenpflicht an Schulen in Bayern.

Bild: Gregor Fischer, dpa (Archiv)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 1. bis 8. Juni.
09.06.2021 | Stand: 14:12 Uhr

Dies ist ein Archivartikel, den aktuellen Newsblog finden Sie hier.


Dienstag, 8. Juni, 18.50 Uhr: München hebt Maskenpflicht in der Innenstadt auf

Die Landeshauptstadt München hebt ab diesem Mittwoch die Maskenpflicht in der Innenstadt auf. Ab 9.00 Uhr am Vormittag können die Bürgerinnen und Bürger in der Fußgängerzone und den umgebenden Straßen auch tagsüber wieder frei durchatmen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Auch das Alkoholkonsumverbot werde gelockert. In der Fußgängerzone und auf dem Viktualienmarkt wird es komplett aufgehoben, auf dem Gärtnerplatz und auf dem Wedekindplatz gilt es fortan nur noch zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr. "Angesichts sinkender Inzidenz und steigender Impfquote können wir diese weiteren Schritte hin zu mehr Normalität im Alltag guten Gewissens gehen", begründete Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die Entscheidung.

München hebt ab Mittwoch die Maskenpflicht in der Innenstadt auf.
München hebt ab Mittwoch die Maskenpflicht in der Innenstadt auf.
Bild: Tobias Hase, dpa

Dienstag, 8. Juni, 18 Uhr: Memmingen und Kempten lockern weiter

Jetzt geht es ganz schnell: Noch vor einem Monat lag die Inzidenz im Allgäu fast überall über 100. Nun wird weiter gelockert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Juni, 16.15 Uhr: Start für digitalen Corona-Impfnachweis rückt näher

Der Start für den digitalen Corona-Impfpass in Deutschland rückt näher. Ab kommendem Montag (14. Juni) soll man sich in vielen Apotheken den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung nachträglich ausstellen lassen können, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Dienstag in Berlin mitteilte. Bereits zuvor soll die freiwillige Anwendung namens "CovPass" nach Angaben aus dem Bundesgesundheitsministerium für alle Interessenten in den App-Stores für Smartphones zur Verfügung stehen.

Die EU-Länder und das EU-Parlament hatten sich kürzlich auf Details eines europaweiten Zertifikats geeinigt, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Erkrankungen nachweisen kann. Dies soll auch Reisen erleichtern. Dabei geht es um eine Ergänzung des weiter verwendbaren gelben Impfheftes.

Den digitalen Nachweis soll man sich künftig direkt in Praxen oder Impfzentren erstellen lassen und dann per Smartphone nutzen können. Auch nachträgliche Ausstellungen sollen möglich sein - etwa bei Ärzten und Apotheken. Vor dem bundesweiten Start war ein Testlauf in ausgewählten Impfzentren begonnen worden.

Dienstag, 8. Juni, 15.55 Uhr: Kind in Bobingen gegen Corona geimpft: Arzt impft versehentlich neunjähriges Mädchen

In einem Impfzentrum im Landkreis Augsburg hat ein Arzt ein neunjähriges Mädchen gegen Corona geimpft. Die Familie ist besorgt, jetzt ermittelt die Polizei. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Juni, 13.30 Uhr: RKI: Inzidenz sinkt in zwei niedersächsischen Landkreisen auf Null

Die niedersächsischen Landkreise Friesland und Goslar kommen derzeit bundesweit am besten durch die Corona-Pandemie: Die Sieben-Tage-Inzidenz in den beiden Landkreisen ist nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag auf Null gesunken. Der Wert gibt die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Damit lagen die beiden Kreise deutschlandweit vorn - gefolgt vom Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Inzidenz von 1,3, wie aus den RKI-Daten hervorgeht. Allerdings sind die Daten wegen der Meldeketten nicht immer ganz aktuell, auch gibt es immer wieder Meldeverzögerungen der Gesundheitsämter.

So geht das Gesundheitsamt des Landkreises Goslar aktuell von einer Sieben-Tage-Inzidenz von 2,2 aus, wie aus online veröffentlichten Daten des Kreises hervorgeht. Neuinfektionen gab es demnach am Dienstag keine, 28 aktive Infektionen wurden gemeldet. Der Landrat des Kreises Friesland, Sven Ambrosy, sagte angesichts des Inzidenzwerts Null: "Bereits seit Monaten haben wir in Friesland eine vergleichsweise niedrige und stabile Inzidenz, die in den letzten Tagen stetig gefallen ist." Er begründete dies unter anderem mit enger und schneller Kontaktnachverfolgung.

Dienstag, 8. Juni, 12.45 Uhr: Wieder mehr Passagiere - Münchner Flughafen entmottet Terminal

Nach monatelangem Fast-Stillstand kommt der Luftverkehr in Bayern langsam wieder in Gang. Der Münchner Flughafen will sein coronabedingt über Monate stillgelegtes Terminal 1 am 23. Juni wieder in Betrieb nehmen. Außerdem wird die Lufthansa in Kürze einige Langstreckenverbindungen nach Nordamerika wieder aufnehmen, wie die Flughafengesellschaft am Dienstag mitteilte. Im Juli und August sollen weitere Langstreckenverbindungen folgen.

Am vergangenen Sonntag zählte der zweitgrößte deutsche Flughafen zum Ende der Pfingstferien 36 000 Fluggäste - weit weniger als vor der Krise, aber so viele wie seit dem vergangenen Herbst nicht mehr. "Wir sehen jetzt eindeutig wieder mehr Leben an unserem Airport", erklärte Flughafenchef Jost Lammers.

Auch in Nürnberg wird wieder etwas häufiger geflogen. Am Dienstagmorgen hob nach längerer Pause die erste Lufthansa-Maschine nach Frankfurt ab. Der zweite Corona-Lockdown hatte den Passagier-Flugverkehr in Bayern nahezu zum Erliegen gebracht. Insgesamt hatten die drei Flughäfen in München, Nürnberg und Memmingen von Januar bis Ende März nur noch 650 000 Passagiere gezählt - erheblich weniger als sonst in einer Woche.

Dienstag, 8. Juni, 12.10 Uhr: 46 Prozent der Deutschen mindestens einmal gegen Corona geimpft

In Deutschland sind 46 Prozent der Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Wer derzeit im Ländervergleich Spitzenreiter ist, lesen Sie hier.

07.06.2021, Niedersachsen, Hannover: Eine Angestellte einer Versicherung bekommt von einer Gesundheits- und Krankenpflegerin ihre erste Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer verabreicht. Eine Impfinitiative der Hannoveraner Versicherer star tet mit Corona-Impfungen. Beschäftigte von neun Versicherungsgruppen wurden eingeladen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
07.06.2021, Niedersachsen, Hannover: Eine Angestellte einer Versicherung bekommt von einer Gesundheits- und Krankenpflegerin ihre erste Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer verabreicht. Eine Impfinitiative der Hannoveraner Versicherer star tet mit Corona-Impfungen. Beschäftigte von neun Versicherungsgruppen wurden eingeladen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Moritz Frankenberg, dpa

Dienstag, 8. Juni, 12 Uhr: Bayerische Industrie auf Vor-Corona-Niveau

Die Umsätze des verarbeitenden Gewerbes in Bayern stabilisieren sich auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Im April lagen sie mit 30,4 Milliarden Euro um ein Prozent unter dem Wert von vor zwei Jahren, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem schwer von der Pandemie getroffenen April 2020 ging es sogar um fast 61 Prozent nach oben. Im März hatte das verarbeitende Gewerbe das Vorkrisenniveau sogar leicht übertroffen.

Noch positiver entwickelte sich zuletzt die Nachfrage. Preisbereinigt lag sie im April um 20 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau. Noch keine positiven Auswirkungen zeigen sich beim Personalstand. Er lag mit 1,166 Millionen weiter klar unter den April-Werten von 2020 und 2019 und sogar minimal unter dem Wert aus dem März.

Dienstag, 8. Juni, 11.45 Uhr: Rezession in Eurozone nicht ganz so schlimm wie befürchtet

Die Eurozone ist im Herbst und Winter zwar in die Rezession gerutscht, doch fiel der Rückschlag nicht ganz so schlimm aus wie zunächst befürchtet. Im ersten Quartal des laufenden Jahres sei die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent geschrumpft, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Eine vorherige Schätzung hatte noch einen Rückgang um 0,6 Prozent ergeben.

Auch im Schlussquartal 2020 war die Wirtschaft der 19 Euroländer geschrumpft, allerdings ebenfalls etwas weniger stark als bisher bekannt. Der Rückgang wurde von 0,7 auf 0,6 Prozent korrigiert. Auch die EU mit ihren 27 Ländern rutschte in die Rezession.

Sinkt das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge, sprechen Ökonomen von einer Rezession. Die schwache Entwicklung ist hauptsächlich auf die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zurückzuführen. Mit fortschreitenden Impfungen und weniger Beschränkungen des öffentlichen Lebens wird im Jahresverlauf wieder mit Wirtschaftswachstum gerechnet.

Dienstag, 8. Juni, 11.30 Uhr: Bayerns Spielbanken machen am Mittwoch wieder auf

Bayerns Spielbanken dürfen wieder öffnen. Ab Mittwoch kann wieder am Roulette- und Black-Jack-Tisch und an den Automaten gespielt werden, wie das Bayerische Finanzministerium am Dienstag mitteilte. Voraussetzung für die Wiedereröffnung sei eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz unter 100, was an den Standorten aller neun bayerischen Spielbanken der Fall sei. Schon 2020 hätten die Betreiber der Spielbanken mit den Gesundheitsbehörden Schutz- und Hygienekonzepte entwickelt, die nun wieder umgesetzt würden.

Die Gäste müssen in den Spielbanken eine FFP2-Maske tragen. Darüber hinaus schützen Plexiglasscheiben an den Spieltischen Gäste und Mitarbeiter. Es werden Desinfektionsmittelspender bereitgestellt, Jetons und Chips regelmäßig desinfiziert. Liegt die Inzidenz zwischen 50 und 100, ist ein aktueller negativer Corona-Test erforderlich. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, braucht keinen Test.

Bayerns Spielbanken dürfen ab Mittwoch wieder öffnen.
Bayerns Spielbanken dürfen ab Mittwoch wieder öffnen.
Bild: Bernd Wüstneck, dpa

Die neun bayerischen Spielbanken werden alle vom Freistaat Bayern betrieben. Sie befinden sich in Bad Füssing (Landkreis Passau), Bad Kissingen, Bad Kötzting (Landkreis Cham), Bad Reichenhall, Bad Steben (Landkreis Hof), Bad Wiessee (Landkreis Miesbach), Feuchtwangen (Landkreis Ansbach), Garmisch-Partenkirchen und Lindau. Im November 2020 mussten sie wegen des Lockdowns geschlossen werden.

Dienstag, 8. Juni, 11 Uhr: Corona-Lage am Memminger Klinikum entspannt sich weiter

Im Klinikum Memmingen werden derzeit noch sieben Corona-Patienten behandelt, drei davon liegen auf der Intensivstation. Todesfälle gab es laut der Verwaltung am Montag nicht.

Dienstag, 8. Juni, 10.25 Uhr: Beri Allgäuer Hausärzten klingeln die Telefone ununterbrochen

Seit Montag ist die Priorisierung für Corona-Impfungen bundesweit aufgehoben. In den bayerischen Hausarztpraxen wurde diese zwar bereits am 20. Mai gekippt. Welche Folgen die neue Regelung dennoch hat, lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Juni, 10.10 Uhr: Weniger als 100.000 Neuinfektionen in Indien

Erstmals seit mehr als zwei Monaten (63 Tage) sind in Indien weniger als 100.000 Tagesneuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst worden. Konkret wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr als 86.000 Fälle registriert, wie Zahlen aus dem indischen Gesundheitsministerium am Dienstag zeigten. Die Rate positiver Tests betrage demnach 4,62 Prozent. Im April und Mai steckte Indien in einer heftigen zweiten Corona-Welle mit teils mehr als 400.000 erfassten Fällen am Tag. Diese ist inzwischen stark abgeflacht.

Bislang sind in Indien erst rund 3,5 Prozent der mehr als 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner gegen Corona geimpft worden. Zuletzt hatte Premier Narendra Modi kostenlose Impfstoffdosen für alle Erwachsenen versprochen - nachdem seine bisherige Impfstrategie heftig kritisiert worden war.

Dienstag, 8. Juni, 9.55 Uhr: Feuerwerker aus Kaufbeuren: „Wie eine Sinfonie von Beethoven“

Armin Mattes ist Pyrotechniker aus Leidenschaft. Corona hat auch seine Branche hart getroffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Juni, 9.30 Uhr: Spahn zu Streit um Schutzmasken: "Schwieriger Umgang" unter Partnern

Im Streit um die Verteilung von angeblich weniger geprüften Corona-Schutzmasken zwischen Union und SPD hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Koalitionspartner erneut kritisiert. "Das ist unter Partnern jedenfalls - und das sind ja Koalitionspartner - schon ein schwieriger Umgang", sagte Spahn am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". "Wir haben das sachlich, fachlich miteinander aufgeklärt vor sechs Monaten." Nun stelle sich die Frage, warum das, was vor Monaten "geräuschlos" ging, nun kurz vor einer Wahl hochkomme.

Hintergrund der Debatte, die die schwarz-rote Koalition belastet, ist ein "Spiegel"-Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen, in China bestellten Corona-Masken. Demnach sollten nach Plänen des Gesundheitsministeriums Masken, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien, an Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Obdachlose gehen. Nach einer Intervention des SPD-geführten Arbeitsministeriums sei davon Abstand genommen worden. Spahn hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, von der SPD-Spitze kamen Rücktrittsforderungen. Spahn zeigte sich vom Koalitionspartner enttäuscht. "Da, wo ich herkomme, unter Partnern, sagt man Entschuldigung, wenn man sich verrannt hat. Und das ist wohl nicht zu erwarten in diesem Fall." Er kündigte an, sich weiter auf das zentrale Thema der Corona-Impfungen fokussieren zu wollen. Er bekräftigte außerdem seinen Appell an die Impfwilligen in Deutschland, sich noch für "wenige Wochen" in Geduld zu üben, wenn sie noch keinen Impftermin hätten. Spahn betonte: "Es geht um Wochen, nicht um Monate."

Dienstag, 8. Juni, 8 Uhr: FDP fordert Sonderermittler im Streit um Corona-Schutzmasken

Waren Corona-Schutzmasken, die an soziale Einrichtungen gehen sollten, unsicher? Darüber streiten die schwarz-roten Regierungspartner in Berlin auf offener Bühne. Die FDP sieht eine lange Fehlerkette von Minister Spahn und will eine Untersuchung. Wie diese aussehen soll, lesen Sie hier.

Gesundheitsminister Jens Spahn kann sich einen stufenweisen Wegfall der Maskenpflicht bei weiter sinkenden Inzidenzwerten vorstellen.
Gesundheitsminister Jens Spahn kann sich einen stufenweisen Wegfall der Maskenpflicht bei weiter sinkenden Inzidenzwerten vorstellen.
Bild: Kay Nietfeld, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 8. Juni, 6.35 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz: Fast alle Allgäuer Kreise und Städte unter 35

Die Corona-Zahlen im Allgäu sinken weiter: Die Zahl der Neuinfektionen in der Region ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf 183 gefallen. Und nicht nur das: Fast alle Allgäuer Landkreise und Städte sind bei der Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter der Marke von 35 - bis auf einen. Die aktuellen Werte finden Sie hier.

Dienstag, 8. Juni, 6 Uhr: RKI registriert 1204 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 22,9

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1204 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1785 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 22,6 an (Vortag: 24,3; Vorwoche: 35,2).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 140 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 153 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.702.688 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.549.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.384 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Montag bei 0,76 (Vortag: 0,81). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Montag, 7. Juni, 20.40 Uhr: Tschechien öffnet Grenzen für Touristen aus allen EU-Staaten

Tschechien öffnet seine Grenzen vom 21. Juni an für Touristen aus allen EU-Staaten sowie Serbien. Das kündigte Gesundheitsminister Adam Vojtech am Montag an. Die Reisenden müssten nachweisen, dass sie gegen das Coronavirus geimpft, negativ getestet oder genesen seien. Es reiche, wenn die erste Impfung mehr als 22 Tage zurückliege. Die Tourismusbranche in Tschechien hat unter der Corona-Pandemie stark gelitten. Die Zahl der ausländischen Hotelgäste ging 2020 um knapp 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Bereits seit einiger Zeit dürfen geimpfte Touristen aus Deutschland, Österreich und fünf weiteren EU-Staaten wieder nach Tschechien reisen, wenn die erste Spritze mehr als 22 Tage zurückliegt.

Montag, 7. Juni, 20.30 Uhr: Gefälschter Impfpass? Härtere Strafen geplant?

In der Corona-Krise hoffen viele auf mehr Freiheit im Alltag. Und dafür wird der Impfpass wichtig. Neue Strafen und Vorgaben sollen Betrügereien erschweren.

Montag, 7. Juni, 19.50 Uhr: Lettischer Verband gibt nach positivem Corona-Test Entwarnung

Der lettische Fußball-Verband hat nach dem Corona-Fall eines Spielers vor dem abendlichen Testspiel gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft Entwarnung gegeben. "Wir bereiten uns auf das Spiel vor. Von den Schnelltests, die heute für das ganze Team durchgeführt wurden, sind alle Ergebnisse negativ, einschließlich des Spielers, dessen Testergebnis gestern Abend positiv war", teilte der Verband am Montag auf Twitter mit.

Demnach sei die Mannschaft einer ganzen Reihe weiterer Tests unterzogen worden. Berichte über positive Resultate gebe es keine. "Aus Sicherheitsgründen bleiben der betroffene Spieler und seine engste Kontaktperson mindestens bis zum nächsten negativen Testergebnis isoliert", hieß es weiter. Das Team mache sich auf den Weg ins Stadion. Anpfiff in Düsseldorf ist um 20.45 Uhr.

Montag, 7. Juni, 19 Uhr: Weitere Lockerungen für Kempten

Wirte bedienen ihre Kunden nun auch innen, im Einzelhandel fallen Tests weg. Oberbürgermeister Kiechle gibt eine weitere Lockerung speziell für Kempten bekannt. Details lesen Sie hier.

Montag, 7. Juni, 16.55 Uhr: Betriebsimpfungen starten - vbw beklagt zu wenig Impfstoff

Zum Start der regulären Impfungen durch Betriebsärzte beklagt die bayerische Wirtschaft den knappen Impfstoff. "Die Betriebe stehen schon lange in den Startlöchern und sind sehr gut vorbereitet", sagte Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, am Montag. Die vbw monierte jedoch, dass immer noch zu wenig Impfstoff zur Verfügung stehe. "Wir setzen darauf, dass jetzt Woche für Woche mehr Impfstoff geliefert wird, um die Impfwilligkeit der Betriebe und deren Belegschaften zu nutzen und so die Impfkampagne weiter zügig voranzutreiben."

Seit diesem Montag dürfen Betriebsärzte impfen, doch wird die erste Lieferung auch in manchen Großunternehmen erst am Dienstag oder später eintreffen. Adidas etwa geht davon aus, dass der Impfstoff im Laufe der Woche eintrifft. Der Sportartikelhersteller hat bereits vor Wochen Impfstraßen an den drei Standorten in Herzogenaurach, Scheinfeld und Rieste eingerichtet, wie eine Sprecherin mitteilte.

Montag, 7. Juni, 15.20 Uhr: Streit um angeblich minderwertige Masken: Merkel und Laschet verteidigen Spahn

Angela Merkel sagte, die Vorwürfe seien von Fakten nicht gedeckt. Die SPD versuche, die Pandemie-Politik in ein schlechtes Licht zu stellen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 7. Juni, 15 Uhr: Inzidenz im Ostallgäu unter zehn

Der Inzidenzwert ist im Ostallgäu am Montag laut LGL unter zehn gesunken. Die Zahlen im Detail finden Sie hier.

Montag, 7. Juni, 14.45 Uhr: Moderna: EU-Zulassung von Covid-Impfstoff für Kinder beantragt

Nun hat auch der US-Hersteller Moderna bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren beantragt. Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Bisher darf in der EU nur das Vakzin von Biontech/Pfizer auch so jungen Menschen verabreicht werden. Moderna hat eine EU-Zulassung ab 18 Jahren.

Grundlage des Antrags sei eine Phase-2/3-Studie mit dem mRNA-1273 genannten Moderna-Impfstoff bei 2500 Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in den USA, teilte das Unternehmen mit. Die Wirksamkeit habe dabei bei 100 Prozent gelegen. Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil seien wie bei der Phase-3 Studie von Erwachsenen, hieß es weiter. Das Präparat werde "im Allgemeinen gut vertragen".

Montag, 7. Juni, 14.20 Uhr: So funktionieren ab Montag die Schnelltests in den Kindergärten

Jetzt können auch die Kleinen getestet werden. Ab 7. Juni gibt es kostenlose Selbsttests für Kita-Kinder. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen dazu finden Sie hier.


Montag, 7. Juni, 13.45 Uhr: RKI: Stiko-Empfehlung zu Kinder-Impfungen erscheint am Donnerstag

Die zum Thema Kinder ergänzte Corona-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) soll am Donnerstag publiziert werden. Die neue Fassung werde dann im sogenannten Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts (RKI) erscheinen, sagte eine RKI-Sprecherin am Montag auf Anfrage.

Es wird erwartet, dass das Expertengremium mangels ausreichender Datenbasis keine generelle Impfempfehlung für alle Kinder ausspricht, sondern den Impfstoff zunächst vor allem etwa für vorerkrankte Kinder vorsieht. Ein Entwurf für den Stiko-Beschluss war am Freitag an Länder und Fachgesellschaften gegangen. Diese können noch Änderungen einbringen, bevor die Stiko den Beschluss fasst.

Montag, 7. Juni, 13.30 Uhr: Corona-Impfungen: Fast 55 Millionen Dosen verimpft

In Deutschland sind inzwischen 54,9 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 11.25 Uhr) sind 38 Millionen Menschen (45,7 Prozent) mindestens einmal geimpft worden, 17,7 Millionen Menschen (21,3 Prozent) sind vollständig geimpft. Am Sonntag wurden laut RKI 273.355 Dosen gespritzt.

Impfwillige können sich ab diesem Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Gleichzeitig steigen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein.

Seit Montag hat das RKI seine Zählweise leicht verändert. Nun werden Menschen, die mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson geimpft werden, schon bei der ersten Impfung mitgezählt – vorher nur bei den vollständig Geimpften.

Je nach Bundesland variiert laut RKI die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften verzeichnet Bremen mit 49,5 Prozent. Sachsen liegt mit 40,7 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. Das Saarland liegt bei der Berücksichtigung aller verabreichter Impfdosen beim Tempo an der Spitze, während die Kampagne dem RKI zufolge in Brandenburg am langsamsten läuft. Das östliche Bundesland hat aber von allen Ländern bislang auch knapp die wenigsten Impfdosen erhalten.

Montag, 7. Juni, 11.50 Uhr: Spanien nun offen für Geimpfte und Kreuzfahrtschiffe

Spanien erleichtert die Einreise von Touristen im Zuge der positiven Entwicklung der Corona-Lage immer mehr. Seit Montag dürfen internationale Kreuzfahrtschiffe nach knapp einjähriger Zwangspause wieder in spanischen Häfen anlegen. Und vollständig geimpfte Besucher aus aller Welt dürfen erstmals ohne Corona-Beschränkungen ins Land.

Für nicht Geimpfte herrscht eine Testpflicht - seit Montag sind aber auch Antigentests zugelassen. Lediglich Besucher aus Brasilien, Indien und Südafrika dürfen weiterhin nicht zu touristischen Zwecken in Spanien einreisen.

Die Pandemie-Lage wird im einstigen Corona-Hotspot derweil immer besser: Vor allem in Urlaubsregionen wie den Balearen mit Mallorca, der liebsten Insel der Deutschen, oder auch in Valencia ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. In beiden Regionen liegt sie schon seit einiger Zeit unter 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Montag, 7. Juni, 10.55 Uhr: So ist die Covid-Situation an Allgäuer Kliniken

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden Stand heute insgesamt noch 23 Patienten mit einer gesicherten Covid-19-Erkrankung behandelt, sechs davon auf einer Intensivstation. So ist die Lage in den einzelnen Häusern:

  • Klinikum Kempten: 7 Covid-Patienten auf Normalstation, 1 auf Intensiv
  • Krankenhaus Immenstadt: 1 Covid-Patient auf Normalstation, 3 auf Intensiv
  • Krankenhaus Sonthofen: 1 Covid-Patient auf Normalstation
  • Krankenhaus Oberstdorf: kein Covid-Patient
  • Krankenhaus Mindelheim: 8 Covid-Patienten auf Normalstation, 2 auf Intensiv
  • Krankenhaus Ottobeuren: kein Covid-Patient

An den Vortagen gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes laut Mitteilung einen in Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Patienten. Der Patient starb in der Klinik Mindelheim.

Das Klinikum Memmingen gehört nicht zum Klinikverbund Allgäu und gibt eigene Meldungen heraus. Dort gibt es Stand Montag 9 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung - 6 auf Normalstation, 3 auf Intensiv. In Memmingen werden auch Patienten aus der nördlichen Region (etwa aus dem Landkreis Neu-Ulm) behandelt.

Montag, 7. Juni, 8.45 Uhr: Impfpriorisierung fällt: Städte und Gemeinden befürchten Frust

Die Aufhebung der Impfpriorisierung an diesem Montag wird nach Ansicht der deutschen Städte und Gemeinden bei vielen Menschen zu Ernüchterung führen. "Enttäuschung und Frust sind dabei vorprogrammiert, da nicht sofort ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, der "Rheinischen Post". "Frust und Enttäuschung werden sich noch verschärfen, da bis Mitte Juni 2021 - eventuell sogar bis Ende Juni - zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen keine Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren zur Verfügung stehen werden."

"Gerade weil mit der Impfung neben dem Schutz der Gesundheit auch viele Freiheiten wie etwa Reisen ohne Test oder auch Zugang zu Veranstaltungen verbunden sind, werden sehr viele Menschen schnell einen Impftermin bekommen wollen." Dennoch sei die Aufhebung der Priorisierung richtig gewesen, nicht zuletzt im Hinblick auf die mit der Vergabe von Impfterminen verbundene Bürokratie.

Montag, 7. Juni, 7.35 Uhr: Betriebsärzte-Verband: Große Nachfrage in Firmen nach Impfungen

In den Unternehmen gibt es aus Sicht der Betriebsärzte ein großes Interesse an Corona-Schutzimpfungen. "Wir sind zunächst mal froh, dass es jetzt endlich losgeht, weil die Nachfrage aus den Betrieben ist groß. Daher freuen wir uns", sagte der Präsident des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Wolfgang Panter, am Montag im BR. Allerdings sei die Zahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen noch "überschaubar klein".

Die Betriebsärzte starten an diesem Montag mit den Impfungen, laut Panter haben rund 6.300 Kollegen Impfstoff angefordert. In der ersten Woche sollen sie insgesamt 702.000 Dosen bekommen. Sie starten zunächst mit dem Präparat von Biontech/Pfizer. Panter riet, in den Betrieben wegen der geringen Mengen zunächst die am stärksten gefährdeten Kollegen zu impfen.

Montag, 7. Juni, 6.55 Uhr: Hausärzte dämpfen Erwartung an das Ende der Impfpriorisierung

Die deutschen Hausärzte haben die Erwartungen an das Ende der Impfpriorisierung an diesem Montag gedämpft. "Denn letztlich ist der Impfstoff noch immer zu knapp für die hohe Nachfrage und wird auch weiterhin zu unzuverlässig geliefert", sagte Ulrich Weigeldt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Gleichzeitig werde mit der Aufhebung der Priorisierung und der Ankündigung der Kinder- und Jugendimpfungen die Nachfrage noch zunehmen. "Aber das Setting wird das Gleiche bleiben: Wir impfen, so viel wir eben können."

Um Enttäuschungen unter den Impfwilligen zu vermeiden, sollten sich die Ankündigungen der Politik künftig stärker an der tatsächlichen Umsetzbarkeit der Impfkampagne orientieren und weniger am beginnenden Bundestagswahlkampf, forderte Weigeldt. Für viele Kolleginnen und Kollegen werde der 7. Juni ein Tag wie viele andere seit Beginn der Impfkampagne sein.

Impfwillige können sich ab diesem Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. In Deutschland können nun alle ab zwölf Jahren geimpft werden. Allerdings soll es den Sommer über dauern, bis für alle genug Impfstoff da ist.

Montag, 7. Juni, 6.45 Uhr: Allgäuer Inzidenzwerte alle unter 50er-Schwelle

Das RKI hat die neuen Inzidenzwerte für die Region am Montagmorgen vermeldet. Es gibt gute Nachrichten zum Wochenstart: Erstmals seit langer Zeit liegt keine kreisfreie Stadt und kein Landkreis in der Region mehr über dem Wert von 50. Der Überblick für Ihre Gegend hier.

Montag, 7. Juni, 6.10 Uhr: Kinder im Allgäu kehren an Schulen zurück

Ob in Schulen, Wirtshäusern oder auf dem Sportplatz: Zum Ende der Pfingstferien hat die Staatsregierung viele Corona-Einschränkungen aufgehoben. Speziell für viele Kinder im Allgäu dürfte es heute ein aufregender Tag werden. Nach langen Tagen im Homeschooling und den Pfingstferien kehren sie heute in ihre Klassenzimmer zurück. Bei stabilen Inzidenzwerten von unter 50 gibt es nach den Pfingstferien in den bayerischen Schulen wieder fast normalen Präsenzunterricht. Gleiche Regeln gelten für Kitas. Masken und zwei Selbsttests pro Woche sind für Schüler weiter Pflicht. Hier bekommen Sie einen Überblick über alle ab heute geltenden neuen Corona-Regeln.

Montag, 7. Juni, 6.05 Uhr: RKI registriert 1.117 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 24,3

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.117 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.978 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 24,3 an (Vortag: 24,7; Vorwoche: 35,1).

Das RKI wies allerdings in einem Lagebericht auf den Feiertag Fronleichnam in vielen Bundesländern am Donnerstag hin: "Bei der Interpretation der Fallzahlen ist zu beachten, dass an Feiertagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 22 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 36 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.701.484 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.542.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.244 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Sonntagabend bei 0,81 (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 81 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Sonntag, 6. Juni, 21.25 Uhr: Schule statt Ferien! Heuer büffeln Schüler im Allgäu auch in den Sommerferien - Wie das funktionieren soll

Damit die Schüler Corona-Defizite ausgleichen, sollen Schulen im Sommer Kurse anbieten. Doch Schulleiter in der Region sehen eine Reihe von Problemen. Mehr dazu lesen Sie hier.

In Corona-Zeiten soll auch während der Sommerferien gepaukt werden, um Schüler fit fürs neue Schuljahr zu machen. Viele Schulen sind derzeit dabei, entsprechende Konzepte zu erarbeiten.
In Corona-Zeiten soll auch während der Sommerferien gepaukt werden, um Schüler fit fürs neue Schuljahr zu machen. Viele Schulen sind derzeit dabei, entsprechende Konzepte zu erarbeiten.
Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Sonntag, 6. Juni, 19.40 Uhr: Ärzte vor Ansturm - Impf-Geduld trotz Ende der Priorisierung nötig

Zum Start der neuen Impfphase ohne Priorisierung an diesem Montag befürchten die Ärzte in Deutschland einen Run auf die Praxen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnten die Menschen zur Geduld. In mehreren Bundesländern haben Menschen mit hohen Risiken auch nach der generellen Öffnung der Corona-Impfungen für alle vorerst weiter ausdrücklich Vorrang in Impfzentren. Bei Jüngeren ist die Bereitschaft zur Corona-Impfung laut einer Umfrage hoch.

Spahn sagte: "80 Prozent der impfwilligen Erwachsenen werden bis Mitte Juli mindestens einmal geimpft sein." In der ARD-Talkshow "Anne Will" vor einer Woche hatte Spahn von "an die 90 Prozent" bis Mitte Juli gesprochen. Laut Prognosen der Hersteller sollen kommende Woche fast 2,6 Millionen Dosen des Präparats von Biontech/Pfizer an die Praxen gehen. Hinzu kommen gut 300.000 von Astrazeneca und 514.000 von Johnson & Johnson. Daneben sollen die Impfzentren 2,5 Millionen Dosen bekommen. Mehr als 6.000 Betriebsärzte sollen zum gleichzeitig erfolgenden breiten Impfstart in den Betrieben 702.000 Dosen bekommen.

Sonntag, 6. Juni, 17.25 Uhr: Startschuss im Juli: Das Corona-Kinoplex in Kaufbeuren öffnet wieder

Kinobetreiber Günter Sobeck setzt seine Hoffnung auf neue Filme im Juli. Warum er sich gegen eine frühere Wiedereröffnung entschieden hat. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 6. Juni, 15.55 Uhr: Große Impfbereitschaft bei jungen Menschen in Deutschland

Die Bereitschaft jüngerer Menschen in Deutschland zur Corona-Impfung ist laut einer Umfrage grundsätzlich hoch. Nach den Ergebnissen der im April durchgeführten Befragung würden sich 58 Prozent der 16- bis 26-Jährigen impfen lassen, wenn sie am nächsten Tag ein Impfangebot bekämen. Die Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag der TUI Stiftung lag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. 47 Prozent dieser Impfwilligen würden sich "ohne jeden Zweifel" impfen lassen, 9 Prozent "mit einem schlechten Gefühl".

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer ist bereits für Menschen ab 16 zugelassen gewesen. Grünes Licht für die Zulassung ab 12 bekam das Präparat Ende Mai.

Am Montag fällt in Deutschland die Priorisierung weg, durch die Corona-Impfungen bisher vor allem Älteren, Menschen mit Vorerkrankungen oder bestimmten Berufen vorbehalten waren. Bund und Länder wollen allen Minderjährigen ab zwölf Jahren im Sommer ein Impfangebot machen. Die Ärzteschaft mahnte wegen der begrenzten Impfstoffmengen zunächst zu Geduld. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte darauf hingewiesen, dass zum Ende der Priorisierung nicht gleich alle einen Termin bekommen könnten.

Sonntag, 6. Juni, 14.10 Uhr: Spahn weist Vorwürfe um Corona-Masken zurück

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Vorwürfe um angeblich minderwertige Corona-Masken zurückgewiesen. Die Schutzmasken, um die es in der aktuellen Diskussion gehe, seien intensiv geprüft und hätten alle nötigen Eigenschaften, sagte Spahn am Sonntag in Berlin laut einer Mitteilung. SPD und Opposition hatten mit heftiger Kritik auf einen Bericht reagiert, nach dem Spahns Ministerium bestimmte Masken vorübergehend für Obdachlose und Menschen mit Behinderung vorsehen wollte.

Diese Masken seien nur wenig geprüft gewesen. Spahn erwiderte: "Dass einige nun bewusst Obdachlose und Menschen mit Behinderung verunsichern, um Stimmung zu machen, sagt mehr über den Zustand der SPD als über die Qualität der Masken aus." Die Sicherheit von Schutzmasken habe im Ministerium absolute Priorität. Die Vorwürfe des Koalitionspartners bezeichnete Spahn als "empörend".

Sonntag, 6. Juni, 11.45 Uhr: Maskenpflicht und Corona-Tests: Welche Regeln für Schüler nach den Pfingstferien gelten

Morgen enden für Schülerinnen und Schüler im Allgäu die Pfingstferien. Und der Sommer-Endspurt beginnt - diesmal meist im Klassenzimmer und nicht vor dem heimischen Laptop. Bleibt die Corona-Lage im Allgäu stabil, sind Homeschooling und Distanzunterricht erst einmal vorbei. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Schulstart nach den Pfingstferien.

Die Schulen im Allgäu machen wieder auf. Bei der Maskenpflicht gibt es eine wichtige Änderung.
Die Schulen im Allgäu machen wieder auf. Bei der Maskenpflicht gibt es eine wichtige Änderung.
Bild: Gregor Fischer, dpa (Archiv)

Sonntag, 6. Juni, 10.30 Uhr: Indien vor ersten Corona-Lockerungen - Infektionszahlen gehen zurück

Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen im einstigen Corona-Hotspot Indien wagen die Millionenstädte Delhi und Mumbai zusammen mit weiteren Regionen erste Lockerungen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden war am Samstag den Gesundheitsbehörden zufolge auf 120.529 Fälle gesunken - und damit deutlich unter den Anfang Mai erreichten Spitzenwert von 400.000.

In der Metropolregion Delhi, die sich seit 19. April im Lockdown befindet, könnten am Montag wieder Märkte und Einkaufszentren öffnen, teilte der dortige Regierungschef Arvind Kejriwal am Samstag mit. Allerdings sollen Geschäfte mit geraden Hausnummern an anderen Tagen öffnen als solche mit ungeraden Nummern. Zudem dürfe die Metro mit der Hälfte ihrer Sitzplatzkapazität wieder fahren. Auch Büros könnten mit der Hälfte ihrer Belegschaft wieder öffnen.

Sonntag, 6. Juni, 8.30 Uhr: Nürnberg, Ravensburg, Tübingen: Randale und Missachtung der Corona-Regeln

In Nürnberg greifen mehrere Dutzend Menschen die Polizei an - in Ravensburg und Tübingen feiern hunderte Menschen ohne Maske und Abstand. Polizisten werden bei Einsätzen verletzt und beleidigt.

Sonntag, 6. Juni, 6.50 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Memmingen und Lindau steigt

Der Inzidenzwert in Memmingen und Lindau ist von Samstag auf Sonntag leicht gestiegen. Stabil unter 50 liegen sie aber trotzdem noch. Einzig das Unterallgäu ist mit einem Wert von 50,2 über der Öffnungsgrenze von 50. Unsere Übersicht.

Sonntag, 6. Juni, 6.30 Uhr: RKI registriert 2.440 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 24,7

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2440 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.04 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3852 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 24,7 an (Vortag: 26,3; Vorwoche: 35,2).

Das RKI wies allerdings in einem Lagebericht auf den Feiertag Fronleichnam in vielen Bundesländern am Donnerstag hin: "Bei der Interpretation der Fallzahlen ist zu beachten, dass an Feiertagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 74 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 56 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,84 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 84 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Samstag, 5. Juni, 21.25 Uhr: Wirbel um Corona-Masken - SPD und Opposition greifen Spahn an

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) steht nach einem Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen Corona-Masken in der Kritik. Demnach sollten nach Plänen des Gesundheitsministeriums Masken nach schmalen Prüfungen an Menschen mit Behinderung oder Obdachlose gehen. Das Ministerium weist die Vorwürfe zurück - die Aufregung ist trotzdem groß. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zeigte sich am Samstag in Berlin "geschockt" über den entsprechenden "Spiegel"-Bericht. Das Gesundheitsressort reagierte mit einem scharfen Dementi.

Klingbeil sagte bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei: "Das muss umgehend aufgeklärt werden, aber es muss dann auch klar sein, wenn das stimmt (...), dann muss es Konsequenzen im Gesundheitsministerium geben." Es sei "unmenschlich, was dort passiert ist". Der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Jan Korte, sagte: "Nun also noch ein Maskenskandal und wieder kein Rücktritt oder irgendwelche Konsequenzen." Kritik kam auch aus der FDP und von den Grünen.

Samstag, 5. Juni, 19.20 Uhr: Partyszene versammelt sich in Ravensburg - Polizisten werden massiv beleidigt

Laute Musik, Müll, Beleidigung von Polizisten und Randale: 400 Personen feierten am Freitagabend im Bereich der Veitsburg in Ravensburg. Die Polizei hatte viel zu tun. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 5. Juni, 18.10 Uhr: Bayern erhält mehr Geld für Corona-Labordiagnostik als andere Länder

In Bayern wurde während der Pandemie stark auf Corona-Tests gesetzt, auch als Schnelltests noch kaum verbreitet waren. Das zeigen auch Zahlungen des Bundes. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 5. Juni, 15.50 Uhr: Neustart nach langer Corona-Pause mit Licht und Schatten

Theater und Kino haben in Kempten wieder geöffnet. In den Sälen gilt Maskenpflicht. Das gefällt nicht allen. Nun hoffen die Kemptener Museen auf viele Gäste. Mehr dazu lesen Sie hier.

Filmfans kommen im Colosseum-Center in Kempten wieder auf ihre Kosten.
Filmfans kommen im Colosseum-Center in Kempten wieder auf ihre Kosten.
Bild: Ralf Lienert

Samstag, 5. Juni, 13.30 Uhr: Einreise nach Österreich für Tagesausflug: Was gebe ich bei der Registrierung an?

Ein Formular fordert die Angabe des Quarantäne-Ortes, wenn jemand nach Österreich einreisen möchte. Doch was geben Tagesausflügler an?

Samstag, 5. Juni, 11.30 Uhr: In den Fitnessstudios in Kempten wird wieder geschwitzt

Betreiber und Kunden freuen sich, dass endlich wieder Training an den Geräten möglich ist. Den Lockdown nutzten Anbieter in Kempten für Renovierungen.

Samstag, 5. Juni, 10.15 Uhr: Formel-1-Rennen in Singapur abgesagt

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist das ursprünglich für den 3. Oktober geplante Formel-1-Rennen in Singapur abgesagt worden. Das teilte der lokale Veranstalter Singapore GP Pte Ltd am Freitag mit. Zuvor hatten der britische Fernsehsender BBC und das Fachportal "Autosport" über entsprechende Pläne berichtet.

"Die Veranstaltung ein zweites Jahr abzusagen, ist eine unglaublich schwierige Entscheidung, aber angesichts der vorherrschenden Einschränkungen für Live-Events in Singapur eine notwendige", sagte Colin Syn, stellvertretender Vorsitzender der Singapore GP Pte Ltd. An diesem Wochenende steigt das Formel-1-Rennen in Aserbaidschan. Wie Sie das Live im Fernsehen oder im Stream verfolgen können, erfahren Sie hier.

Samstag, 5. Juni, 8 Uhr: Kaum Abstand und Masken? Prozession sorgt in Memmingen für Kopfschütteln

Irritationen und Kritik ruft eine Veranstaltung der Piusbrüder in Memmingen hervor: Erst vor Kurzem wurde die Stadt den Titel Corona-Hotspot wieder los und seit wenigen Tagen liegt die Inzidenz unter 100 – dennoch beging die Bruderschaft den Feiertag mit einer Fronleichnamsprozession. Maskenpflicht und Abstandsregeln seien bei Zuschauern und Mitwirkenden vielfach nicht eingehalten worden, schildert Axel Lapp, der das Geschehen als Passant beobachtete und später seinem Ärger darüber auf Facebook Luft machte. Vorwürfe, dass Maskenpflicht und Abstände nicht beachtet wurden, weisen die Piusbrüder dagegen zurück.

Samstag, 5. Juni, 6.50 Uhr: Kaufbeuren und Memmingen lockern Corona-Regeln

Die Biergärten dürfen öffnen! Und in Kaufbeuren benötigen Gäste nicht mal einen gültigen Selbsttest. Welche Regeln nun genau gelten, erfahren Sie hier für Memmingen und an dieser Stelle für Kaufbeuren.

Samstag, 5. Juni, 6.30 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu - Nur noch Unterallgäu über 50

Wenige neue Corona-Infektionen - niedrige Inzidenzwerte: Mit Ausnahme des Unterallgäus liegt das ganze Allgäu an diesem Samstagmorgen unter der Grenze von 50. Unsere Übersicht.

Samstag, 5. Juni, 6.20 Uhr: RKI registriert 2.294 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 26,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2294 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.31 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 5426 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 26,3 an (Vortag: 29,7; Vorwoche: 37,5).

Das RKI wies allerdings in einem Lagebericht auf den Feiertag Fronleichnam in vielen Bundesländern am Donnerstag hin: "Bei der Interpretation der Fallzahlen ist zu beachten, dass an Feiertagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 122 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 163 Tote gewesen.

Freitag, 4. Juni, 21.12 Uhr: Spanien hebt PCR-Testpflicht bei Einreise auf

Ab Montag können Reisende auch ohne den bisher obligatorischen PCR-Test nach Spanien einreisen. Ein Antigentest, ein Nachweis einer vollständigen Impfung oder einer Genesung von einer Corona-Erkrankung reiche dann aus, teilte das spanische Gesundheitsministerium am Freitag mit. Das erleichtert auch Reisen zu der bei Deutschen beliebten Urlauberinsel Mallorca, da jetzt bei Hin- und Rückflug ein negativer Antigentest ausreicht. Dieser ist schneller und deutlich günstiger. "Spanien ist ein sicheres Reiseziel und wir haben alle Voraussetzungen, um unsere führende Stellung im internationalen Tourismus bald wiederzuerlangen", so Gesundheitsministerin Carolina Darias.

Freitag, 4. Juni, 19.05 Uhr: Koalition einig über Verlängerung der "epidemischen Lage"

Die Koalitionsfraktionen wollen trotz sinkender Corona-Zahlen die Sonderbefugnisse des Bundes nach Juni um drei Monate verlängern. "Wir sind uns innerhalb der Koalition einig, noch einmal für drei Monate eine epidemische Lage nationaler Tragweite festzustellen", sagte Unionsfraktionsvize Thorsten Frei (CDU) der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Dies wird nächste Woche im Bundestag geschehen." Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner, sagte den Zeitungen: "Wir als SPD können uns eine Verlängerung der epidemischen Lage bis September vorstellen, aber nicht etwa bis Jahresende."

Freitag, 4. Juni, 17.15 Uhr: Dänemark hebt Quarantänepflicht für Reisende aus Deutschland auf

Reisende aus Deutschland müssen in Dänemark von Samstagnachmittag an nicht mehr in Quarantäne. Dies gilt auch für Dänen, die von einer Deutschlandreise zurückkehren. "Deutschland öffnet sich wieder für uns", sagte Außenminister Jeppe Kofod am Freitag. Ein negativer Corona-Test wird aber weiter verlangt. Die neue Regel tritt am Samstag um 16.00 Uhr in Kraft. Zuletzt mussten deutsche Dänemark-Urlauber entweder geimpft sein oder nach der Einreise in Quarantäne gehen.

Freitag, 4. Juni, 15.30 Uhr: Merkel für Verlängerung der "epidemischen Lage"

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist trotz sinkender Corona-Zahlen dafür, dass der Bund auch über Ende Juni hinaus bestimmte Sonderbefugnisse zur Regelung von Corona-Maßnahmen behält. Die Bundeskanzlerin halte es für sinnvoll, dass die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" verlängert werde, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag auf Nachfrage in Berlin. Er verwies zugleich darauf, dass die Entscheidung darüber Sache des Bundestages ist.

Freitag, 4. Juni, 14.57 Uhr: Italien und Tschechien ab Sonntag keine Corona-Risikogebiete mehr

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag Italien und Tschechien sowie Teile Österreichs, der Schweiz, Kroatiens und Frankreichs von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

Freitag, 4. Juni, 14.18 Uhr: Seehofer nach vier Wochen Corona-Quarantäne wieder im Ministerium

Nach einer überstandenen Corona-Infektion kehrt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) an diesem Montag zurück nach Berlin. "Der Bundesinnenminister ist gesund, er wurde negativ getestet und kann jetzt die Quarantäne verlassen", sagte ein Sprecher am Freitag. Ab Montag werde er seine Amtsgeschäfte wieder von Berlin aus führen und nicht mehr aus dem Home Office. Seehofer war am 10. Mai positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte sich daraufhin in häusliche Isolation begeben. Ins Krankenhaus musste der 71-Jährige dem Vernehmen nach nicht. Seehofer war am 14. April erstmalig gegen Covid-19 geimpft worden.

Freitag, 4. Juni, 13 Uhr: Söder öffnet Bayern: Mehr Menschen dürfen sich treffen, Innen-Gastronomie macht auf

In Bayern stehen ab Montag (7. Juni) weitreichende Corona-Lockerungen an. Ministerpräsident Markus Söder verkündete am Freitag bei einer Pressekonferenz in München Öffnungen in den Bereichen Kultur, Sport und Gastronomie. Erleichterungen kommen auch auf die Schüler zu. Ein Überblick.

Freitag, 4. Juni, 12.30 Uhr: Livestream: Ministerpräsident Markus Söder über Corona-Lockerungen

Freitag, 4. Juni, 11.30 Uhr: Maskenpflicht und Corona-Tests: Welche Regeln für Schüler nach den Pfingstferien gelten

Die Pfingstferien sind bald vorbei und im Allgäu öffnen die Klassenzimmer für Schüler - allerdings nur mit Test. Eine neue Regel gilt bei der Maskenpflicht.

Freitag, 4. Juni, 10.55 Uhr: Nächste Lockerungen für Kaufbeuren und Memmingen

Jetzt ist es amtlich: Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren und Memmingen können sich ab dem morgigen Samstag auf weitere Corona-Lockerungen freuen. Im ehemaligen Hotspot Memmingen ist der Inzidenzwert rapide gesunken und liegt nun stabil unter 100. Deshalb fällt ab Samstag die Ausgangssperre, die Biergärten dürfen öffen (alle weiteren Lockerungen hier). Noch in der vergangenen Woche wies die Stadt den höchsten Inzidenzwert in ganz Deutschland auf.

Noch weiter ist bereits Kaufbeuren - dort liegt der Wert nun lange genug stabil unter 50. Der Biergartenbesuch ist ab morgen ohne Testpflicht möglich. Was noch lockerer wird, erfahren Sie hier.

Weitere Öffnungen könnte es demnächst auch in ganz Bayern geben: Heute tagt das Kabinett von Markus Söder. Der Ministerpräsident will gegen 12.30 Uhr über weitere Lockerungsschritte informieren.

Freitag, 4. Juni, 10.30 Uhr: Stiko-Chef: "Keine Empfehlung für alle gesunden Kinder zu erwarten"

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat in der Debatte um Corona-Kinderimpfungen angedeutet, dass es keine generelle Empfehlung geben wird. "Es ist keine generelle Empfehlung der Stiko für alle gesunden Kinder zu erwarten", sagte Mertens am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Für die Empfehlung einer Impfung bei allen gesunden Kindern reichten die Daten bei weitem nicht aus.

Die Experten haben demnach viele verfügbare Daten aus Studien zusammengetragen. "Es sind alle Ergebnisse so, dass man sicher daraus keine Argumentation für eine generelle Impfung aller gesunden Kinder ableiten kann". In den nächsten Tagen will die Stiko ihre Empfehlung offiziell bekanntgeben.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte Mertens um Verständnis für die zögerliche Haltung bei Kinderimpfungen geworben. In der Debatte seien viele Argumente "leichthin genannt worden, die einer Nachprüfung nicht standhalten", kritisierte Mertens. So sei es zum Beispiel "nicht besonders sinnvoll", das Thema Schule mit der Impfdebatte zu verknüpfen. "Die Stiko - und ich glaube auch viele andere vernünftige Leute - halten diese sprachliche Verbindung von Impfung als Voraussetzung für das normale Leben der Kinder für einen Irrweg."

Freitag, 4. Juni, 9.30 Uhr: Klinikum Memmingen: Krankenhaus-Besuche wieder möglich

Patienten im Memminger Klinikum dürfen ab dem 7. Juni wieder Besuch empfangen. Neben vollständig Geimpften und Genesenen dürfen jetzt auch Menschen mit einem negativen Coronatest ins Gebäude. Voraussetzung für den Besuch ist laut Klinik die Einhaltung der 3-G-Regel. Was das bedeutet, erfahren Sie hier.

Freitag, 4. Juni, 7.45 Uhr: Das Leben kehrt zurück: Darauf freuen sich Allgäuer jetzt

Es fühlt sich an wie ein Wiedererwachen aus dem Winterschlaf. Die Sonne strahlt vom Himmel, die Menschen lachen, sitzen im Biergarten und prosten sich zu. Breiten ihre Decken im Hofgarten aus. Schlendern durch die Kemptener Fußgängerzone. Winken Altbekannten zu, die sie schon so lange nicht mehr gesehen haben. Jung und Alt atmen auf und genießen zurückgewonnene Freiheiten durch die Lockerung der Corona-Einschränkungen. Mit dem dazu passenden, sommerlichen Wetter kehrt in Kempten schnell das Leben wieder zurück.

Wir haben uns bei Frauen und Männern, Kindern und Jugendlichen in der Innenstadt umgehört: Wie fühlt sie sich an, die Wiederkehr der Normalität, die sich in diesen Tagen immer lauter ankündigt? Was haben die Menschen am meisten vermisst?

Die zwei Studentinnen Lisa Hengeler (links) und Ilayda Karlibahar sind glücklich, dass sie endlich wieder etwas unternehmen können.
Die zwei Studentinnen Lisa Hengeler (links) und Ilayda Karlibahar sind glücklich, dass sie endlich wieder etwas unternehmen können.
Bild: Matthias Becker

Freitag, 4. Juni, 6.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken weiter

Im Allgäu liegt am Tag nach Fonleichnam nur noch ein Landkreis über dem roten Grenzwert. Regional hat das Unterallgäu mit 66,7 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz, Kaufbeuren und das Ostallgäu mit 13,5 und 18,4 stehen am Ende der Tabelle. Unsere Übersicht.

Freitag, 4. Juni, 6 Uhr: RKI registriert 3.165 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 29,7

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3165 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7380 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 29,7 an (Vortag: 34,1; Vorwoche: 39,8).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 86 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 192 Tote gewesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Donnerstag, 3. Juni, 21.10 Uhr: Ostallgäu: Erstimpfungen in den Impfzentrem müssen erstmal warten

Über 11 800 Menschen in Prioritätsgruppe drei haben noch keinen Termin erhalten. Ein Mann aus Pfronten wartete lange: Über seinen Arzt ging es dann schnell. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 3. Juni, 19 Uhr: Spahn fordert G7 zu Impfstoffabgabe auf - USA kündigen Spenden an

Zusammen aus der Krise: Die G7-Gesundheitsminister wollen gemeinsam die Pandemie bekämpfen. Doch auch innerhalb der Gruppe gibt es unterschiedliche Ansätze. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 3. Juni, 16.40 Uhr: Gemischte Corona-Impfung: Wohl gute Verträglichkeit und Wirksamkeit

Erst Astrazeneca und als zweite Dosis Biontech/Pfizer hat für Impflinge laut einer vorläufigen Charité-Auswertung wohl keine Nachteile bei Wirksamkeit und Verträglichkeit. Eine Kombination der Präparate in einem Abstand von zehn bis zwölf Wochen sei laut der Studie gut verträglich und rufe vergleichbare Immunantworten wie eine Impfserie mit zweimal Biontech hervor, schrieb der Charité-Wissenschaftler Leif Erik Sander auf Twitter. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach twitterte: "Diese Kombi wird gut vertragen und wirkt noch etwas stärker als doppelte BionTech Impfung. Die Kombination kann man empfehlen."

Hintergrund der gemischten Impfserie ist eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) nach dem Bekanntwerden von seltenen, aber schweren Komplikationen nach Astrazeneca-Erstimpfungen vor allem bei Jüngeren. Aus Risiko-Nutzen-Abwägungen heraus wird Menschen unter 60 Jahren, die schon eine Astrazeneca-Impfung haben, eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff wie Biontech/Pfizer empfohlen. Allerdings sahen Experten noch einen Mangel an verlässlichen Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit.

Donnerstag, 3. Juni, 14.45 Uhr: Spaniens Oberster Gerichtshof hebt Ausgangssperre auf Mallorca auf

Spaniens Oberster Gerichtshof hat die auf den Balearen für die gesamte Bevölkerung verhängte Ausgangssperren sowie Beschränkungen bei Versammlungen für unvereinbar mit den Gesetzen erklärt. Die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung seien der Bedrohungslage nicht angemessen, berichteten die Zeitung El País und die Nachrichtenagentur Europa Press am Donnerstag unter Berufung auf das Gericht. Das Urteil selbst lag zunächst nicht vor. Die Richter hätten betont, dass punktuelle Einschränkungen individueller Recht zur Bekämpfung einer Pandemie zulässig seien, jedoch nicht generell für die gesamte Bevölkerung.

Die Regionalregierung der Balearen hatte nach dem Ende des landesweiten sechsmonatigen Corona-Notstandes am 9. Mai, der solche Maßnahmen erlaubte, eigenständig eine nächtliche Ausgangssperre und Beschränkungen bei Treffen angeordnet. Allerdings sollte die nächtliche Ausgangssperre ohnehin in der Nacht von Samstag auf Sonntag enden. Bei der Zahl der Menschen, die sich versammeln dürfen, hatte es auf den Balearen gerade erst eine Lockerung gegeben. Bei privaten Zusammenkünften sollten sich ab Sonntag im Freien bis zu 15 Personen treffen dürfen, in privaten Innenräumen maximal 10. Diese Beschränkungen dürften nun entfallen.

Donnerstag, 3. Juni, 13 Uhr: Weniger Corona-Infektionen, dafür strengere Regeln? Unverständnis bei Allgäuer Pflegeheim-Chefs

„Für mich ist das eine komische Herangehensweise“, sagt Uwe Kuchinke, Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH „Die Allgäuer Samariter“ des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) mit dem Pflegezentrum in Bad Hindelang und dem Haus Herbstsonne in Oberstdorf. Die Inzidenzwerte sind unter 100, aber in der Pflege würden die Anforderungen verschärft. „Das ist nicht nachvollziehbar.“

Donnerstag, 3. Juni, 11.40 Uhr: Menschen in weißen Anzügen kritisieren Corona-Politik

Entlang der Josef-Landes-Straße in Kaufbeuren haben sich am Mittwoch etwa 20 Menschen aufgestellt und Schilder hochgehalten, auf denen die Corona-Maßnahmen kritisiert wurden.

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Donnerstag, 3. Juni, 10.30 Uhr: Kaufbeuren und Memmingen wollen Corona-Regeln lockern

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind stabil. Kaufbeuren (unter 50) und Memmingen (unter 100) wollen zum Samstag hin die Regeln lockern und mehr Freiheiten erlauben. Es geht um die Außengastronomie und um Treffen zwischen Freunden und Familie.

Donnerstag, 3. Juni, 9.30 Uhr: Trendbarometer: Deutsche planen trotz Corona Urlaub

Die Mehrheit der Deutschen plant einer Umfrage zufolge trotz Corona-Pandemie eine Reise im Sommer. Zwei von drei Befragten (64 Prozent) gaben bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und ntv am letzten Mai- und ersten Junitag an, im Sommer verreisen zu wollen.

Knapp ein Drittel (31 Prozent) will dafür die ganze Zeit innerhalb Deutschlands bleiben, 15 Prozent wollen ins Ausland reisen und 18 Prozent wollen sowohl in Deutschland als auch im Ausland Urlaub machen. 33 Prozent wollen dagegen daheim bleiben.

Lesen Sie dazu auch: Stürmen am langen Wochenende wieder Ausflügler das Allgäu? Was die Polizei gegen Wildcamper unternimmt

Donnerstag, 3. Juni, 7.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken - neue Lockerungen können kommen

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu sinkt weiter. Mit 13,5 Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen hochgerechnet auf 100.000 Einwohner steht die Stadt Kaufbeuren gut da - und möchte ab Samstag die Corona-Regeln lockern. Auch der frühere "Hotspot" Memmingen steht nun stabil unter dem Wert von 100. Unsere Inzidenz-Übersicht.

Donnerstag, 3. Juni, 6.50 Uhr: RKI registriert 4.640 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 34,1

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4.640 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.37 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6313 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 34,1 an (Vortag: 36,8; Vorwoche: 41).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 166 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 269 Tote gewesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochnachmittag bei 0,83 (Vortag: 0,77). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Mittwoch, 2. Juni, 20.25 Uhr: Kabinett billigt Ende der Priorisierung bei Corona-Impfungen

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland fällt die Priorisierung mit einer festen Reihenfolge wie vorgesehen zum kommenden Montag weg. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch Änderungen der Impfverordnung, die Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nun verkünden kann. Zugleich werden damit auf breiter Front Impfungen von Beschäftigten direkt über ihre Firmen möglich. Damit sollen Betriebsärzte ebenfalls ab kommendem Montag beginnen können und dafür in der ersten Woche mehr als 700 000 Impfdosen bekommen.

Wie Spahn weiter sagte, will der Bund künftig außerdem dafür sorgen, dass für künftige Pandemiefälle eine Kapazität von 600 Millionen bis 700 Millionen Impfdosen bereitsteht – für den Gebrauch in Deutschland oder anderen Teilen der Welt. Dazu solle es Ausschreibungen mit Laufzeiten von fünf Jahren geben. Mit einer jährlichen Reservierungsgebühr werde bei den Herstellern die Produktion des Impfstoffs für den Pandemiefall sichergestellt.

Mittwoch, 2. Juni, 19.20 Uhr: Pandemie-Notlage soll offiziell verlängert werden

Die Koalition will die Pandemie-Notlage nationaler Tragweite verlängern, die als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten dient. Der Bundestag hatte die "epidemische Lage" erstmals am 25. März 2020 festgestellt und sie im November bestätigt. Nun solle die festgestellte epidemische Notlage nationaler Tragweite, die sonst Ende Juni auslaufen würde, erneut verlängert werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Koalitionskreisen. Wann diese Verlängerung genau greifen soll, sei noch offen.

Das Nachrichtenportal ThePioneer (Donnerstag) zitierte aus einem Bundestagsantrag der großen Koalition, wonach eine Verlängerung für weitere drei Monate erforderlich sei. Laut Gesetz soll die Notlage automatisch als aufgehoben gelten, wenn der Bundestag nicht spätestens drei Monate nach Feststellung einer solchen Lage entscheidet, dass sie fortbesteht. Aktuell würden sich Deutschland und die Welt in einer sensiblen Phase befinden, so zitierte das Portal aus dem Antrag. Die Infektionszahlen seien auf einem nennenswerten, zum Teil sogar hohen Niveau, gleichzeitig werde zunehmend geimpft.

Mittwoch, 2. Juni, 18.45 Uhr: Corona-Regeln: Was gilt denn nun wo im Allgäu - und wer kann bald lockern?

Pfingstferien 2021: Während sich in Lindau schon zehn Personen treffen dürfen, sind die Regeln im übrigen Allgäu strenger. Was gilt über das lange Wochenende? Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 2. Juni, 16.45 Uhr: Königswinkel Open Airs am Forggensee abgesagt

Allgäu Concerts verlegt die am Festspielhaus Neuschwanstein geplanten Konzerte mit Sarah Connor, Sido, Roland Kaiser, Xavier Naidoo und Wincent Weiss auf 2022. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 2. Juni, 14.40 Uhr: Wenn die Biergärten öffnen dürften, aber nicht können

Die Inzidenz-Zahlen sinken, die meisten Biergärten im Allgäu dürften öffnen - eigentlich. Trotzdem werden wohl einige zu bleiben. Die Mitarbeiter fehlen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 2. Juni, 13.30 Uhr: Studie: Viele Deutsche haben in Corona-Krise deutlich zugenommen

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich viele Deutsche weniger bewegt - und zugenommen. Das geht aus Ergebnissen einer Umfrage hervor, die das Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) an der TU München gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat.

Demnach haben rund 40 Prozent der Befragten seit Corona an Gewicht zugelegt - im Durchschnitt 5,6 Kilogramm. Zudem bewegt sich etwas mehr als die Hälfte weniger.

Besonders die 30- bis 44-Jährigen klagten über mehr Last auf den Rippen - und die Menschen, die schon vor der Pandemie ein Gewichtsproblem hatten. Auffällig: Je höher der Body-Mass-Index (BMI), desto öfter gaben die Teilnehmer an, seit Corona zugenommen zu haben. "Corona befeuert damit die Adipositas-Pandemie", sagte EKFZ-Leiter Hans Hauner.

Die Studie zeigt außerdem, dass 52 Prozent der Befragten in der Corona-Krise weniger aktiv sind. Betroffen seien vor allem Männer, jüngere Menschen und Befragte mit höherem Bildungsstand. Mögliche Gründe: geschlossene Sportvereine und Fitnessstudios.

Mittwoch, 2. Juni, 12.55 Uhr: Nahezu 20 Prozent der Deutschen vollständig geimpft

Bald ist jeder Fünfte Deutsche vollständig gegen das Coronavirus immunisiert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand: 10.10 Uhr) wurden bisher bereits 18,8 Prozent (15,6 Millionen) der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft, 43,9 Prozent (36,5 Millionen) haben mindestens eine Dosis erhalten.

Am Dienstag kamen den Zahlen des RKI zufolge 947.198 Impfungen hinzu, davon führten 552.408 zu einer vollständigen Immunisierung. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mitteilte, entsprach die Zahl der am Vortag Geimpften über einem Prozent der Bevölkerung. Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 51,5 Millionen Impfungen gesetzt.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften verzeichnet das Saarland mit 47,2 Prozent. Sachsen liegt mit 38,7 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. Während das Saarland jedoch auch bei der Berücksichtigung der verabreichten Dosen beim Impftempo an der Spitze liegt, läuft die Kampagne laut RKI in Brandenburg am langsamsten.

Mittwoch, 2. Juni, 11.50 Uhr: Spahn will sich frühzeitig auf mögliche vierte Welle vorbereiten

Gesundheitsminister Jens Spahn bereitet sich im Gegensatz zum Vorjahr bereits jetzt auf eine mögliche weitere Welle mit rasant steigenden Corona-Infektionszahlen vor. In diesem Jahr wolle er schon früher Risiken besprechen und Strategien zur Vermeidung einer vierten Welle durchgehen. "Die Gespräche habe ich schon mit Experten und dem Robert Koch-Institut begonnen", sagte Spahn am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

Die Sensibilität dafür habe auch damit zu tun, dass sich die Lage im vergangenen Jahr nach einem Sommer mit niedrigen Inzidenzen im September und Oktober schlagartig verschlechtert habe. Insgesamt zeigte sich Spahn zufrieden mit der derzeitigen Situation: "Die Stimmung ist gerade zurecht gut, die Inzidenzen sind niedrig, die Impfzahlen sind hoch, aber wir sehen in Ländern wie dem Vereinigten Königreich: Es kann auch schnell wieder schief gehen."

Mittwoch, 2. Juni, 11.30 Uhr: Ermittlungen zu Corona in Ischgl abgeschlossen: Fünf Beschuldigte

Staatsanwälte haben rund um den Corona-Ausbruch im österreichischen Skiort Ischgl fünf Beschuldigte identifiziert. Die Ermittlungen zu den Gesundheitsmaßnahmen im Frühjahr 2020 seien vorläufig abgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft Innsbruck am Mittwoch mit. Wer die Beschuldigten sind, wurde nicht bekanntgegeben. Vom beliebten Tiroler Urlaubsort Ischgl aus wurde das Coronavirus im Vorjahr von Reiserückkehrern in viele europäische Länder gebracht, darunter auch nach Deutschland.

Anklagen liegen noch nicht vor. Zuvor wird der 70-seitige Bericht der Staatsanwaltschaft noch vom Justizministerium geprüft. Die Ermittler untersuchten, ob Verdächtige in strafbarer Weise die Verbreitung von Covid-19 herbeiführten oder beschleunigten. Dabei untersuchten sie die Maßnahmen, die nach Bekanntwerden der ersten Infektionen Anfang März gesetzt wurden, sowie die Schließung des Skigebietes am 13. März.

Eine unabhängige Untersuchungskommission hatte im Oktober von folgenschweren Fehleinschätzungen gesprochen. Unter anderem seien Skibusse und Seilbahnen erst mit Verspätung eingestellt worden.

Mittwoch, 2. Juni, 10.15 Uhr: Einstiger "Hotspot" Memmingen steht kurz vor der Lockerung

Noch in der vergangenen Woche wies Memmingen den höchsten Inzidenzwert in ganz Deutschland auf. Seit Sonntag sind die Werte aber gesunken und liegen unter der "Notbremsen"-Schwelle von 100. Sollte das auch an Fronleichnam am Donnerstag so sein, sind schon ab dem Wochenende Lockerungen möglich. Alles dazu erfahren Sie hier.

Mittwoch, 2. Juni, 7.15 Uhr: Betriebsärzte: Höhe der Impfdosen ist besser als erwartet

Wenige Tage vor dem Start der Impfkampagne in den Betrieben haben sich die deutschen Betriebs- und Werksärzte zufrieden über die Zahl der Impfdosen geäußert. "Wir haben als Betriebsärzte ein Anfangskontingent von über 700.000 Dosen erhalten", sagte die Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Anette Wahl-Wachendorf, der "Rheinischen Post". Das sei deutlich besser als erwartet - auch im Vergleich zum Start der Hausarztkampagne. Bisher scheine es mit Logistik und Versorgung über die Apotheken im Großen und Ganzen gut zu laufen.

Das Gesundheitsministerium hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass für Impfungen in Betrieben inzwischen mehr als 6.000 Betriebsärzte eine Bestellung aufgegeben hätten. Sie sollten in der zweiten Juniwoche 702 000 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer bekommen - jeder eine zugesicherte Mindestmenge von 102 Dosen. Anfang März hatte Wahl-Wachendorf gesagt, die bundesweit rund 12 000 Werksmediziner könnten pro Monat etwa fünf Millionen Beschäftigte impfen.

Mittwoch, 2. Juni, 6.50 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu zeigen sich stabil

Das Robert-Koch-Institut hat die neuen Inzidenzwerte für die Region am Mittwoch veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag gibt es nur wenig Bewegung: Memmingen bleibt Inzidenzspitzenreiter im Allgäu, der Landkreis Lindau im grünen Bereich. Kaufbeuren rutscht knapp wieder über die wichtige Schwelle von 35. Der Überblick hier.

Mittwoch, 2. Juni, 6.30 Uhr: Umfrage: Viele Deutsche wollen auch nach Pandemie Maske tragen

Auch nach der Corona-Pandemie will fast die Hälfte der Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge weiter Maske zum Schutz vor Krankheiten tragen. Laut einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Zeitung sprachen sich 44,7 Prozent der Befragten dafür aus. 41,9 Prozent der Befragten wollen dagegen auf das Stück Stoff vor Mund und Nase dauerhaft verzichten. Der Rest ist unentschieden.

Durch die Corona-Maßnahmen wie Maske tragen, Abstand halten und häufiges Hände waschen sank auch die Fallzahl anderer Infektionskrankheiten deutlich. Ein Rückgang war vor allem bei den Infektionskrankheiten zu beobachten, die wie das Coronavirus per Tröpfchen übertragen werden. Im vergangenen Jahr gab es den Angaben zufolge etwa nur noch rund ein Drittel der Norovirus-Fälle von 2019. Die Grippesaison 20/21 fiel nahezu komplett aus. Bereits im Frühjahr 2020 hatte die Grippesaison ein verfrühtes Ende gefunden. Auch das wurde bereits auf die Corona-Maßnahmen zurückgeführt.

Ob der Frage nach dem Tragen der Maske auch nach der Pandemie zugestimmt wird, scheint auch davon abzuhängen, welcher Partei die Befragten nahestehen. Anhänger von AfD und FDP wollen demnach nach Corona größtenteils auf die Masken verzichten. Acht von zehn AfD-Wählern und rund zwei Drittel der FDP-Wähler sagten das. SPD- und Grüne-Wähler sehen das anders: Jeweils eine knappe Mehrheit will wieder zum Stück Stoff greifen, wenn beispielsweise die Grippesaison ansteht.

Auch das Alter spielt eine Rolle dabei, ob Menschen nach der Pandemie weiter Maske tragen wollen. 54,1 Prozent der Menschen über 65 sprachen sich laut der Civey-Umfrage dafür aus. Bei den 18- bis 29-Jährigen hingegen sprach sich eine Mehrheit (50,5 Prozent) dagegen aus, die Maske auch künftig im Alltag zu nutzen.

Und auch unter den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Während 41,2 Prozent der Männer der Maske auch nach der Pandemie positiv gegenüber stehen, sind es bei den Frauen 48,2 Prozent. Dagegen lehnen 46,7 Prozent der Männer die Maske nach der Pandemie ab - und nur 37,3 Prozent der Frauen.

Mittwoch, 2. Juni, 6.05 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz auf 36,8 gestiegen

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Robert Koch-Institut (RKI) den zweiten Tag in Folge gestiegen. Der Wert lag Angaben von Mittwochmorgen zufolge bei 36,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche (Vortag: 35,2; Vorwoche: 46,8). Über das offenbar gestoppte Absinken der Inzidenz hatte RKI-Chef Lothar Wieler am Dienstag gesagt, Modellierungen ließen einen leichten vorübergehenden Anstieg erwarten. Das RKI bringe dies mit Öffnungsschritten in Zusammenhang, die die Chancen des Virus erhöhten. Mit einem erneuten exponentiellen Wachstum der Fallzahlen werde bei vorsichtigen Öffnungen allerdings zunächst nicht gerechnet, so Wieler.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 4.917 Corona-Neuinfektionen, wie aus RKI-Angaben hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.35 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert kurz nach dem verlängerten Pfingst-Wochenende bei 2.626 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 179 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 270 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.687.828 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.509.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 88.774 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 0,77 (Vortag: 0,76). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 77 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Dienstag, 1. Juni, 20.50 Uhr: Zwei Corona-Teststellen in Berlin-Neukölln nach Kontrollen geschlossen

Nach einer Überprüfung mehrerer Corona-Teststellen in Neukölln sind laut Berliner Gesundheitsverwaltung zwei der Einrichtungen geschlossen worden. Hintergrund für den Schritt seien unsachgemäße Testungen gewesen, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage. Die Kontrollen seien am Dienstag gemeinsam mit dem Bezirk, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, der Polizei und dem Zoll durchgeführt worden. Vorausgegangen seien Hinweise auf Ungereimtheiten beim Testablauf. Wie die Zeitungen "B.Z." und "Bild" berichten, befanden sich die geschlossenen Teststellen in einer Bar und in einer Fahrschule.

Dienstag, 1. Juni, 20.11 Uhr: Slowakei startet Anmeldungen für Sputnik V

Die Slowakei macht trotz heftiger innenpolitischer Kritik Ernst mit dem Einsatz des umstrittenen Corona-Impfstoffs Sputnik V. Am Dienstag gab Gesundheitsminister Vladimir Lengvarsky in einem TV-Interview in Bratislava bekannt, dass ab sofort die Anmeldung per Internet für den in der EU nicht zugelassenen Impfstoff möglich sei. Die ersten Impfungen werde es am Montag geben. Vorgesehen sei das russische Vakzin für die Altersgruppen von 18 bis 60 Jahren.

Dienstag, 1. Juni, 19.25 Uhr: Biontech/Pfizer kann Impfstoff-Produktion in Belgien hochfahren

Biontech/Pfizer kann in seinem Werk im belgischen Puurs die Produktion von Corona-Impfstoff weiter hochfahren. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA empfahl am Dienstag, dort weitere Herstellungs- und Abfüllungskapazitäten zu genehmigen. Dies werde "erhebliche und sofortige Auswirkungen auf die Versorgung" mit dem Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und deren US-Partner Pfizer in der EU haben, erklärte die EMA.

Eine Prüfung habe ergeben, dass die Fabrik in Puurs durchgängig Impfstoffe hoher Qualität produzieren könne. Dies ermögliche es Biontech/Pfizer, die Mengen der dort hergestellten Impfstoffe zu steigern. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides begrüßte dies auf Twitter: "Das ist ein sehr willkommener Schritt hin zur Erhöhung unserer Produktionskapazität in der Europäischen Union und zur schnelleren Lieferung von Impfstoffen in alle Welt."

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Dienstag, 1. Juni, 19 Uhr: Homeoffice über die Pandemie hinau - das sagen Allgäuer Kommunen und Unternehmen

Die Rufe nach einer Verlängerung des Home-Office-Modells in Allgäuer Unternehmen und Kommunen über Corona hinaus werden lauter. Doch wie stehen die Chancen? Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 1. Juni, 18.20 Uhr: Corona-Lockerungen in Füssen und im Ostallgäu: Einzelhandel und Außengastronomie ohne Test

Einheimische wie Touristen freuen sich über die Lockerungen der Corona-Regeln für Einzelhandel und Außengastronomie. Nur für die Hotels ändert sich wenig. Details erfahren Sie hier.

Dienstag, 1. Juni, 17.55 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte für das Allgäu

Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 1. Juni, 16.40 Uhr: Erste Länder starten mit Ausgabe von EU-Covid-Zertifikaten

Die Technik für das EU-weite Covid-Zertifikat ist online gegangen - nun können die Nachweise theoretisch eingesetzt werden. Sieben EU-Länder - darunter Deutschland - haben sich bereits an das sogenannte EU-Gateway angeschlossen, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. In der Bundesrepublik hätten jedoch noch nicht alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ein Zertifikat zu bekommen, es werde nach in nach in verschiedenen Regionen eingeführt. Derzeit laufen Feldtests.

Die Einführung des freiwilligen Nachweises namens "CovPass" neben dem gelben Impfheft ist in Deutschland im laufenden zweiten Quartal geplant, also bis Ende Juni - vor dem Beginn der Hauptreisezeit. Die Ergebnisse des Feldtests sollen noch vor dem bundesweiten Regelstart zur Weiterentwicklung der Anwendung genutzt werden, hieß es Ende vergangener Woche.

Dienstag, 1. Juni, 15 Uhr: RKI stuft Corona-Risiko in Deutschland nicht mehr als "sehr hoch" ein

RKI-Chef Lothar Wieler schilderte am Dienstag in Berlin eine gute Entwicklung: Die Entspannung auf den Intensivstationen und der Abwärtstrend der Fallzahlen schienen aktuell stabil zu sein, sagte er. "Die erfreuliche Entwicklung der letzten Wochen setzt sich weiter fort." Die Sieben-Tage-Inzidenz sinke in allen Bundesländern. Von den mehr als 400 Landkreisen hätten nur noch vier einen Wert von mehr als 100. "Die Inzidenzen gehen auch in allen Altersgruppen zurück." Das RKI stuft das Corona-Risiko in Deutschland vor diesem Hintergrund nicht mehr als "sehr hoch" ein, sondern als "hoch".

Über das offenbar gestoppte Absinken der Sieben-Tage-Inzidenz sagte Wieler, Modellierungen ließen einen leichten vorübergehenden Anstieg erwarten. Das RKI bringe dies mit Öffnungsschritten in Zusammenhang, die die Chancen des Virus erhöhten. Mit einem erneuten exponentiellen Wachstum der Fallzahlen werde bei vorsichtigen Öffnungen allerdings zunächst nicht gerechnet, so Wieler. Für solche Modelle werden bestimmte Bedingungen festgelegt, die sich aber auch verändern können. Diese Vorhersagen sind daher mit Unsicherheiten behaftet.

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Dienstag, 1. Juni, 14.05 Uhr: Ende der Durststrecke naht: Kultureinrichtungen in Kempten öffnen wieder

Kemptener Theatersommer startet mit „Kernölamazonen“. Das Auryn Quartett kommt ein letztes Mal. Die Museen sperren auf und im Kino gibt's wieder was zu staunen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 1. Juni, 12.50 Uhr: Festival in Wacken erneut abgesagt

Das Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken ist erneut abgesagt. Die für Ende Juli geplante Veranstaltung könne aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden, teilten die Veranstalter am Dienstag mit.

Ein anderes großes Festival in Norddeutschland soll im September mit Zehntausenden Besuchern dagegen stattfinden.

Dienstag, 1. Juni, 12.45 Uhr: Fußball-EM in München vor 15.000 Fans? - Aiwanger ist dafür

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt angesichts sinkender Corona-Werte 15.000 Zuschauer in der Allianz Arena München bei der Fußball-EM 2021. In der Münchener Arena steigen drei Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Die EM beginnt bereits kommende Woche, doch noch immer ist nicht klar, wie viele Fans ins Stadion in Fröttmaning dürfen. Alles dazu hier.

Dienstag, 1. Juni, 12.30 Uhr: RKI: Infektionszahlen über den Sommer weiter senken

In der Corona-Pandemie hat der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) zu einem weiteren Absenken der Infektionszahlen über den Sommer aufgerufen. Mit den zuletzt sinkenden Fallzahlen und einer sich entspannenden Lage auf Intensivstationen gebe es zwar gute Nachrichten, sagte Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Aber auch wenn sich nun jeder Normalität und Alltag wünsche, sei die Pandemie noch nicht vorbei.

Wieler erinnerte daran, dass viele Millionen Menschen im Land noch nicht geimpft seien, daher seien nur vorsichtige Öffnungsschritte möglich. Anhand von Modellierungen gehe das RKI davon aus, dass bei kontrolliertem Öffnen kein weiteres exponentielles Wachstum der Fallzahlen zu erwarten sei und dass die Belastung auf den Intensivstationen in den nächsten acht Wochen immer niedriger werde.

Es sei ein großer Erfolg, dass die dritte Welle gebrochen worden sei, sagte Wieler. "Jetzt müssen wir diesen Erfolg nutzen, um die Infektionszahlen weiter zu senken. Lassen Sie uns dafür den Sommer nutzen." Auch international gelte es, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Um weitgehend auf Maßnahmen verzichten zu können, müssten "mehr als 80 Prozent" der Menschen im Land einen Immunschutz haben, durch vollständige Impfung oder durchgemachte Infektion plus Impfung, bekräftigte der RKI-Präsident. Eine einmalige Impfung biete noch nicht ausreichend Schutz vor einer Infektion.

Dienstag, 1. Juni, 11.10 Uhr: Robert Koch-Institut stuft Corona-Risikobewertung herab

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat Deutschland in seiner Corona-Risikobewertung herabgestuft. Das gaben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler am Dienstag in Berlin bekannt. Die Gefahrenlage werde von "sehr hoch" auf "hoch" heruntergestuft, sagte Spahn. Am 11. Dezember sei sie hochgestuft worden. Angesichts der über Tage niedrigeren Inzidenzen, der sinkenden Infektionszahlen und der Entspannung auf den Intensivstationen in Deutschland sei dieser Schritt möglich.

"Die Lage wird besser, sie wird deutlich besser", sagte Spahn, "aber wir sind noch mitten in dieser Pandemie". Von 412 Landkreisen haben sich nun nur noch in vier mehr als 100 von 100.000 Menschen in den vergangenen sieben Tagen mit dem Corona-Virus angesteckt.

Dienstag, 1. Juni, 11 Uhr: Allgäuer Volkssternwarte Ottobeuren bietet wieder Führungen

Nach siebenmonatiger Schließung bietet die Allgäuer Volkssternwarte Ottobeuren ab Freitag (4. Juni) wieder Führungen an. Zum Start finden diese außschließlich im Außenbereich - und deshalb nur bei gutem Wetter - ab 21 Uhr statt. Wer dabei sein will, muss seinen Platz online hier reservieren. Teilnehmer an einer Führung müssen einen tagesaktuellen Negativ-Test vorweisen, ausgenommen Geimpfte oder von Covid-19 genesene Personen und Kinder unter 6 Jahren.

Die Registrierung der Besucher erfolgt künftig ebenfalls online. Mittels der „luca“-App kann mit dem Smartphone ein Veranstaltungscode gescannt werden und die Besucher werden elektronisch erfasst. Die „luca“-App ist kostenlos, die Benutzung freiwillig. Besucher, die diese App nicht nutzen, müssen allerdings vor Betreten der Sternwarte ein Anmeldeformular ausfüllen.

Dienstag, 1. Juni, 10.45 Uhr: Virologe über Olympia: "Ich würde wirklich zur Verschiebung raten"

Der Virologe Martin Stürmer hält das Festhalten an den Olympischen Spielen in Japan für keine gute Idee. "Ich kann die Athleten sehr gut verstehen, ich kann den Zwiespalt verstehen, aber ich würde wirklich zur Verschiebung raten", sagte Stürmer am Dienstag im "Morgenmagazin" des ZDF.

Das weltweite Infektionsgeschehen sei "sehr unkontrollierbar" und auch die Hygienekonzepte seien nur schwer durchzusetzen. Die Sportarten finden mal im Freien, mal in der Halle, mal im engen Kontakt statt, wie Stürmer bemerkte. "Das ist so divers. Da wird es extrem schwierig, da ein einheitliches Konzept zu machen. Ich kann mir das ehrlich gesagt gar nicht gut vorstellen, wie das funktionieren soll", sagte der Wissenschaftler aus Frankfurt am Main.

Die Athleten treten die Reise nach Japan wie alle Beteiligten der Sommerspiele auf eigenes Risiko an, wie es im erstmals im April veröffentlichten Handbuch der Organisatoren heißt.

Dienstag, 1. Juni, 8.30 Uhr: Corona-Urlaub - Söder wandert durch die Breitachklamm

Pfingstferien in Bayern - Urlaubszeit auch für manchen Politiker. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nutzte einen freien Tag zu einer Wanderung durch die Breitachklamm im Allgäu. Das postete der CSU-Chef am Dienstagmorgen auf Facebook.

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Schon im Corona-Jahr 2020 war Söder im Allgäu-Urlaub, damals in Oberstaufen. Um einen Luxus-Urlaub seiner Tochter Gloria an der französischen Mittelmeer-Küste hatte es zuletzt hitzige Diskussionen in den sozialen Medien gegeben. Die junge Frau postete ihre Urlaubsbilder aus Monaco selbst auf Instagram.

Dienstag, 1. Juni, 7.45 Uhr: Aerosol-Experte: Maskenpflicht erst draußen aufheben

Die Maskenpflicht sollte aus Sicht eines Aerosol-Forschers zuerst im Freien und in großen Hallen aufgehoben werden, bevor man den Einzelhandel angeht. Zwar seien Masken kein Allheilmittel, um eine Corona-Infektion durch Virenübertragung in der Luft zu verhindern, sagte der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch, der Deutschen Presse-Agentur. Aber gerade in kleinen, engen, unbelüfteten Räumen sei die Gefahr am höchsten.

Als Beispiel nannte Scheuch Aufzüge. "Hier sind oft nur zwei bis vier Kubikmeter Luft. Wenn Leute drin sind, noch weniger." Dann könne man sich schon während der Fahrt in den sechsten Stock anstecken. "Selbst wenn der Aufzug leer ist", warnte der Experte. "Die Wolke bleibt drin." Masken zu tragen sei etwa auch bei Taxifahrten oder in Fahrschul-Autos sehr sinnvoll, sowie auf öffentlichen Toiletten. "Es sind oft Räume, an die man im ersten Moment überhaupt nicht denkt."

Bevor man den Einzelhandel wie beispielsweise kleine Souvenirläden für Kunden ohne Maske öffnet, sollte man aus seiner Sicht zunächst alle Outdoor-Aktivitäten maskenlos erlauben - etwa Parks und Zoologische Gärten. Alles zur neu entfachten Debatte über die Maskenpflicht erfahren Sie hier.

Dienstag, 1. Juni, 7.15 Uhr: Allgäuer Inzidenzwerte sinken weiter

Die Inzidenzwerte in den Allgäuer Landkreisen und kreisfreien Städten sind am Dienstag allesamt weiter gesunken. Erfreulich: Der Wert von 100 wird nirgendwo mehr überschritten, zwei Gebiete liegen inzischen sogar im "grünen Bereich" unter 35. Zum Überblick geht's hier.

Dienstag, 1. Juni, 6.55 Uhr: Lehrerverband: Schulbetrieb weiter an Inzidenzen koppeln

Trotz der Impffortschritte will der Lehrerverband die Frage von Schulschließungen auch im nächsten Schuljahr weiter an die Corona-Ansteckungszahlen koppeln. Allerdings stellt sich der Verband "auf vollständigen Präsenzunterricht in ganzen Klassen" im nächsten Schuljahr ein, "und zwar fast ausnahmslos". Wo die Pädagogen noch mit Einschränkungen an Schulen in den kommenden Monaten rechnen, erfahren Sie hier.

Dienstag, 1. Juni, 6.30 Uhr: 7-Tage-Inzidenz erstmals seit drei Wochen wieder leicht gestiegen

Erstmals seit drei Wochen liegt die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland wieder höher als am Vortag. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstagmorgen hervor. Demnach wurden den Gesundheitsämtern zuletzt 35,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche gemeldet. Einen Tag zuvor wurde der Wert noch mit 35,1 angegeben (Vorwoche: 58,4). Zuletzt gestiegen war die Inzidenz von 9. auf den 10. Mai, seitdem war sie kontinuierlich gefallen. Was der Inzidenz-Anstieg genau bedeutet, ist nur schwer einzuschätzen. Das RKI hatte nach dem Pfingstmontag (24.5.) darauf hingewiesen, dass der Feiertag zunächst zu weniger gemeldeten Erregernachweisen – und damit einer niedrigeren Inzidenz - geführt haben dürfte.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 1.785 Corona-Neuinfektionen, wie aus RKI-Angaben hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 06:09 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.911 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 153 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 33 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.682.911 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.498.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 88.595 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Montagnachmittag bei 0,76 (Vortag: 0,75). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Dienstag, 1. Juni, 6.10 Uhr: Lauterbach kritisiert ungenaue Impfzahlen auf lokaler Ebene

Epidemiologen bemängeln das Fehlen lokaler Impfdaten und befürchten daher, dass es örtlich neue Corona-Wellen geben könnte. "Wir erheben nicht ausreichend gut, wo die Menschen leben, die geimpft werden", sagte unter anderem der Epidemiologe und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im ARD-Politmagazin "Report Mainz". So könne man nicht erkennen, wo genügend Menschen geimpft seien und wo nicht. Dort, wo die Impfquote nicht hoch genug sei, drohten im Herbst Ausbrüche und lokale vierte Wellen.

Grund für ungenaue Zahlen zu Geimpften auf lokaler Ebene sind laut dem Bundesgesundheitsministeriums unterschiedliche Meldepflichten bei Impfzentren und Arztpraxen. Letztere übermitteln ihre Daten demnach nicht täglich, sondern erst mit der Quartalsabrechnung, an die Kassenärztliche Vereinigung.

Lauterbach und der Epidemiologe Oliver Razum von der Universität Bielefeld fordern daher in "Report Mainz" Zahlen zum Impffortschritt auf lokaler Ebene, um Impflücken zu erkennen. Dann könne man dort gezielt Impfangebote schaffen, erklärte Lauterbach.

Dienstag, 1. Juni, 6.05 Uhr: Noch keine aktuellen RKI-Zahlen

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den neuen Corona-Infektionen liegen noch nicht vor. Das Dashboard des RKI wird derzeit aktualisiert. Wir melden an dieser Stelle, sobald aktuelle Zahlen vorliegen.

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Alle Entwicklungen vom 26. Mai bis 31. Mai lesen Sie in Teil 61 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 60 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 59 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 13. Mai lesen Sie in Teil 58 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 30. April bis 5. Mai lesen Sie in Teil 57 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. April bis 26. April lesen Sie in Teil 55 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

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Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.