Corona-Newsblog, Teil 59

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 14. bis 20. Mai im Überblick

In Lindau durfte die Außengastronomie bereits öffnen.

In Lindau durfte die Außengastronomie bereits öffnen.

Bild: Klaus Kiesel (Symbolfoto)

In Lindau durfte die Außengastronomie bereits öffnen.

Bild: Klaus Kiesel (Symbolfoto)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 14. bis 20. Mai.
21.05.2021 | Stand: 15:24 Uhr

Dies ist ein Archiv-Artikel - den aktuellen Corona-Newsblog finden Sie hier.

Donnerstag, 20. Mai, 22.15 Uhr: Vorerst weiter grünes Licht aus Karlsruhe für Corona-Notbremse

Die Corona-Notbremse des Bundes hält der Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht weiter stand. Am Donnerstag lehnten die Richter und Richterinnen weitere Eilanträge ab und nahmen eine Verfassungsbeschwerde gar nicht erst zur Entscheidung an. Dabei ging es um Kontaktbeschränkungen sowie die Schließung von Schulen, kulturellen Einrichtungen und Teilen des Einzelhandels. Der generelle Tenor: Das Infektionsrisiko und damit die Gefahren für die Gesundheit unzähliger Menschen wögen schwerer als die Folgen der Eingriffe.

Ob die Vorschriften im Einzelnen mit dem Grundgesetz vereinbar sind, müsse im Hauptsacheverfahren geklärt werden, teilte das Gericht in Karlsruhe mit (Az.: u.a. 1 BvR 900/21). Vor gut zwei Wochen hatten die Richter schon - ebenfalls im Eilverfahren - vorerst grünes Licht für die umstrittenen nächtlichen Ausgangsbeschränkungen gegeben.

Die bundesweit verbindlichen Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen waren am 23. April in Kraft getreten. Sie gelten für Regionen, in denen die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 100 überschreitet.

Donnerstag, 20. Mai, 21.40 Uhr: Bundestag lockert Maskenpflicht bei Kindern

Trotz der Corona-Pandemie müssen Kinder von 6 bis 16 Jahren in Deutschland künftig in vielen Fällen keine FFP2-Masken mehr tragen. Der Bundestag strich am Donnerstagabend eine entsprechende Verpflichtung aus dem Infektionsschutzgesetz. Wenn der Bundesrat ebenfalls zustimmt, ist in Bussen und Bahnen, bei Friseurbesuchen oder medizinischen Terminen für Kinder künftig eine einfache OP-Maske ausreichend. Kinder unter sechs Jahren sind ohnehin generell von der Maskenpflicht ausgenommen.

Donnerstag, 20. Mai, 21.05 Uhr: EU-Parlament und EU-Länder einigen sich auf Covid-19-Zertifikat

Rechtzeitig vor der Sommersaison haben sich die EU-Länder und das EU-Parlament auf Details eines europaweiten Zertifikats zum Nachweis von Corona-Impfungen, -Tests und überstandenen Covid-19-Erkrankungen geeinigt. Das teilte die portugiesische Ratspräsidentschaft am Donnerstagabend in Brüssel mit. Damit wächst die Chance auf weitere Reiseerleichterungen in der EU. Portugal hat derzeit turnusgemäß den Vorsitz der EU-Länder inne.

Bis zuletzt war darüber gestritten worden, in welchem Maß EU-Länder Reiseerleichterungen und Restriktionen selbst bestimmen können. Der Kompromiss sieht nun vor, dass nicht in die Hoheit der Mitgliedsstaaten eingegriffen wird, aber zusätzliche Beschränkungen wie etwa Quarantäne für negativ Getestete, Geimpfte oder Geheilte nur eingeführt werden sollen, wenn es etwa die Infektionslage erfordere.

Noch ist unklar, wann genau das europäische Zertifikat in den einzelnen Ländern eingeführt werden soll. Aus dem Bundesgesundheitsministerium hieß es noch am Anfang der Woche, man gehe aktuell davon aus, ein elektronischer Impfnachweis könne "in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals", also bis spätestens zum 30. Juni, bereitgestellt werden.

Donnerstag, 20. Mai, 20.05 Uhr: Niedersachsen hebt Maskenpflicht im Handel bei Inzidenz unter 35 auf

Niedersachsen will die Maskenpflicht im Einzelhandel in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 nach Pfingsten aufheben. Dies geht aus dem Entwurf für eine kurzfristige Lockerung der Corona-Beschränkungen des Landes hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Regelung soll noch an diesem Freitag beschlossen werden.

Außerdem soll die Corona-Testpflicht für Kunden im Einzelhandel in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 ab Dienstag kommender Woche wegfallen. Voraussetzung ist, dass die Inzidenz in der jeweiligen Region fünf Werktage unter 50 liegt. Weitere Hygieneauflagen für den Handel bleiben allerdings bestehen.

Beide Lockerungsschritte waren bereits in einem vor zehn Tagen vorgelegten Stufenplan für eine etappenweise Aufhebung der Corona-Beschränkungen aufgeführt, zu dem Zeitpunkt war die Infektionslage im Bundesland aber noch angespannter. Dieser Stufenplan mit weiteren Erleichterungen soll von Ende Mai an greifen.

Donnerstag, 20. Mai, 19 Uhr: EU-Vertrag über Riesenmenge Biontech-Impfstoff unterzeichnet

Der angekündigte EU-Vertrag mit Biontech/Pfizer über den Kauf von bis zu 1,8 Milliarden weiteren Dosen Corona-Impfstoff ist unterzeichnet und damit in Kraft. Dies teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag in Brüssel mit. Sie hatte schon vor knapp zwei Wochen erklärt, dass die Verhandlungen abgeschlossen seien. Danach liefen noch Einspruchsfristen, die nun verstrichen sind. Ungarn entschied, sich nicht an dem Vertrag zu beteiligen. Alle anderen 26 EU-Staaten könnten hingegen an der Lieferung teilhaben.

Der Vertrag mit Biontech/Pfizer läuft bis 2023. 900 Millionen Dosen sind fest bestellt, weitere 900 Millionen eine Option. So sollen die 70 bis 80 Millionen Kinder in der EU gegen Covid-19 geschützt und Impfungen von Erwachsenen aufgefrischt werden. Das Vertragsvolumen wird auf bis zu 35 Milliarden Euro geschätzt. Für die laufende Impfkampagne hat die EU bereits zwei Rahmenverträge mit Biontech/Pfizer über 600 Millionen Impfdosen geschlossen, die seit Ende 2020 ausgeliefert werden.

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Donnerstag, 20. Mai, 17.15 Uhr: Impfaktion in Memmingen mit Impf-Sonderkontingent: Impfberechtigt sind nur Unterallgäuer und Memminger mit Termin

Viele Bürger haben versucht, sich für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson zu registrieren. Die Impfberechtigten werden nun von den Impfzentren in Bad Wörishofen und Memmingen eingeladen und erhalten für den von ihnen gewählten Tag ein Zeitfenster, in dem die Impfung stattfindet.

Wie das Landratsamt Unterallgäu mitteilt, haben sich auch Menschen aus anderen Landkreisen angemeldet; manche Bürger meldeten sich auch mehrmals an. Zunächst wurde den Registrierten automatisch eine Bestätigung für den gewählten Tag oder die Warteliste gesendet. Diese Bestätigung ist jedoch noch kein gesicherter Impftermin. Die Listen wurden zunächst gesichtet und bereinigt: Impfberechtigt sind nur Menschen, die ihren Wohnsitz im Unterallgäu oder in Memmingen haben. Auch Mehrfachanmeldungen werden gestrichen.

Das bedeutet: Geimpft wird, wer eine weitere E-Mail vom Impfzentrum erhält mit einem Zeitfenster zur Impfung, Einwilligungserklärung und Aufklärungsblatt.

Donnerstag, 20. Mai, 16 Uhr: Zahl der Intensivpatienten in Krankenhäusern geht zurück

Die Zahl der Corona-Infektionen und der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Deutschland entwickeln sich weiter rückläufig. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Divi-Intensivregisters vom Donnerstag hervor.

3594 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, werden demnach derzeit noch in Kliniken versorgt. Das sei ein Rückgang um 114 im Vergleich zum Vortag, hieß es. Zum Höhepunkt der dritten Welle in den Krankenhäusern Ende April waren mehr als 5100 Covid-19-Patienten zeitgleich auf Intensivstationen behandelt worden. Seit Anfang Mai ist die Entwicklung rückläufig.

Eine Trendumkehr zeichnet sich auch bei der Anzahl der Intensivbereiche ab, die aus Gründen wie fehlendem Personal eine eingeschränkte Betriebssituation melden. Es sind aber immer noch knapp 500 an der Zahl. Regulären Betrieb melden rund 430 Bereiche, Tendenz steigend. Weitere 275 Bereiche bewerten ihre Situation als teils eingeschränkt.

Daten zur Altersstruktur von knapp 94 Prozent der Intensivpatienten mit Covid-19 zeigen, dass die meisten älter als 50 sind, aber nur ein recht geringer Teil älter als 80 (Stand Donnerstag). Rund 23 Prozent sind den Intensivregister-Daten zufolge zwischen 50 und 59 Jahre alt, knapp 32 Prozent 60 bis 69 und 26 Prozent 70 bis 79. Die Anteile der Patienten ab 80 (7,1 Prozent) und der Patienten zwischen 40 und 49 (7,9 Prozent) liegen auf ähnlichem Niveau.

Donnerstag, 20. Mai, 15.30 Uhr: Corona-Teststationen in Füssen weiten Angebot über Pfingsten aus

Wegen der Öffnung des Übernachtungstourismus, der Außengastronomie und weiterer Einrichtungen weiten die Füssener Corona-Teststationen ihr Angebot über Pfingsten deutlich aus. Schnelltests für Einheimische und Gäste sind in Füssen am Samstag, 22. Mai, an zwei Stationen und am Pfingstsonntag sowie Pfingstmontag an drei Stationen möglich.

Da der Testbedarf über Pfingsten nur schwer kalkulierbar ist, empfiehlt sich eine Onlinebuchung des Testtermins. Sämtliche Informationen zu den Teststationen, den Öffnungszeiten und der Online-Anmeldung finden Interessierte im Internet unter www.fuessen.de/teststationen.

Donnerstag, 20. Mai, 14.30 Uhr: Auch samstags wieder Würstle und Kässpatzen auf dem Wochenmarkt in Kemptten

Die Imbiss-Stände kehren am Wochenende zurück. Es bleibt aber beim Verzehrverbot auf dem gesamten Gelände. Wie die Händler jetzt angeordnet sind, lesen Sie hier.

Donnerstag, 20. Mai, 13 Uhr: Corona-Anzeigen gegen Söder beschäftigen Staatsanwaltschaft

Anzeigen von Gegnern der Corona-Maßnahmen gegen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beschäftigen die Staatsanwaltschaft München I. Es seien schon rund 200 Anzeigen gegen hochrangige bayerische Politiker eingegangen, die meisten davon gegen Söder, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Juliane Grotz, am Donnerstag in München.

In den Anzeigen werde angegeben, die von der Staatsregierung verhängte Pflicht, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus eine Maske zu tragen, sei Körperverletzung. Die Ermittlungen würden schnell eingestellt, betonte Behördenleiter Hans Kornprobst. Denn die Vorwürfe seien "weit weg" von erkennbaren Straftaten. "Aus der Maskenpflicht eine Körperverletzung zu konstruieren, ist einfach zu weit hergeholt." Arbeit mache die Flut der Anzeigen aber dennoch.

Donnerstag, 20. Mai, 11 Uhr: "Ich bin voller Freude ins Café gekommen" - Österreich und Frankreich lockern die Corona-Regeln

Deutschlands Nachbarländer lockern die Corona-Regeln. In Österreich und Frankreich etwa gibt es wieder Kaffee im Lokal und mehr.

Donnerstag, 20. Mai, 10.15 Uhr: Kritik an Erkheimer Testzentrum: Ungenaue Ergebnisse nach Corona-Test?

Gibt es im Corona-Testzentrum in Erkheim, das vom Landkreis Unterallgäu betrieben wird, Probleme mit PCR-Tests? Diesen Eindruck haben drei Unterallgäuer, die uns geschrieben haben. „Aus meinem beruflichen Umfeld kann ich nun schon von zwei Fällen berichten, bei denen der in Erkheim durchgeführte PCR-Test negativ war, obwohl bei einem Nachfolgetest an einer anderen Teststation beide Personen positiv waren. Für mich ist das ein Hinweis, dass eventuell die Routine der Testdurchführung in Erkheim zumindest überprüfungsbedürftig ist“, schreibt ein Leser. Wir waren vor Ort.

Donnerstag, 20. Mai, 9 Uhr: "Sterbe lieber Zuhause": Salma Hayek spricht über Corona-Erkrankung

Die Schauspielerin Salma Hayek (54, "Frida") hat in einem Interview mit dem US-Filmblatt "Variety" erstmals öffentlich über eine zurückliegende schwere Covid-19-Erkrankung gesprochen. "Mein Arzt flehte mich an, in ein Krankenhaus zu gehen, weil es so schlimm war", erzählt Hayek in dem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Gespräch. "Nein, danke. Ich sterbe lieber Zuhause", habe sie geantwortet.

Salma Hayek war mit dem Coronavirus infiziert. Jetzt spricht sie über ihre Erkrankung.
Salma Hayek war mit dem Coronavirus infiziert. Jetzt spricht sie über ihre Erkrankung.
Bild: Britta Pedersen, dpa (Symbolfoto)

Donnerstag, 20. Mai, 8 Uhr: RKI registriert 12.298 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,0

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12.298 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.20 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 17 419 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 68,0 an (Vortag: 72,8; Vorwoche: 103,6). Die Inzidenzwerte im Allgäu finden Sie hier.

Allerdings könnte die Inzidenz ein besseres Bild der Infektionslage zeichnen, als sie tatsächlich ist. Denn aufgrund von Feier- und Brückentagen wie in der vergangenen Woche suchen dem RKI zufolge weniger Personen einen Arzt auf, wodurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die Gesundheitsämter gemeldet werden.

Laut dem Labor-Verband ALM ging die Zahl der Labortests im Vergleich zu den Vorwochen deutlich zurück: Vom 10. bis 16. Mai seien etwa 933 000 PCR-Tests erfasst worden, rund 160 000 weniger als in der Woche zuvor, hieß es am Dienstag vom Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM). Es ist denkbar, dass die stark gesunkene Zahl an Tests zum Rückgang der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz beigetragen hat.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 237 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 278 Tote gewesen.

Donnerstag, 20. Mai, 7 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu: Memmingen weiter über 200, auch Kaufbeuren dunkelrot

Einen Tag, nachdem Kaufbeuren Lockerungen bei den Corona-Regeln verkündet hatte, kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz wieder über den Wert von 100. Memmingen hat mit 204,1 den zweithöchsten Inzidenzwert in Bayern. Unsere Übersicht. Warum die Öffnungen trotzdem kommen können, lesen Sie hier.

Donnerstag, 20. Mai, 6.45 Uhr: Corona-Impfung: Umgangston in den Allgäuer Artzpraxen wird rauer

Die Priorisierung in den Arztpraxen ist mittlerweile für alle Corona-Impfstoffe aufgehoben. Wer geimpft ist, für den ist außerdem manches leichter, beispielsweise das Reisen. Die Mediziner beobachten dadurch bei den Patienten zunehmend eine gewisse Anspruchshaltung. „Sie sind zum Teil unverschämt oder sogar aggressiv“, sagt Lutz Menthel, Sprecher der Kemptener Hausärzte. Und die Politik mache die Arbeit vor Ort nicht leichter.

Donnerstag, 20. Mai, 6 Uhr: Neuinfektionen und Inzidenzwerte liegen noch nicht vor

Guten Morgen aus dem Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Die aktuellen Inzidenzwerte aus dem Allgäu und die deutschlandweiten Neuinfektionen liegen derzeit noch nicht gesichert vor. Die Website des RKI wird aktualisiert. Sobald die die Daten veröffentlicht wurden, lesen Sie sie wie gewohnt an dieser Stelle.

Mittwoch, 19. Mai, 21.25 Uhr: EU will Geimpfte grundsätzlich wieder einreisen lassen

Angesichts großer Impf-Fortschritte in Ländern wie den USA oder Israel will die Europäische Union die Einschränkungen bei der Einreise aus Drittstaaten deutlich lockern. Touristen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, können bald wieder einfacher in den Staatenblock einreisen. Für sie sollen die zu Beginn der Pandemie verhängten Einschränkungen für nicht zwingend notwendige Einreisen nach einer Einigung der EU-Botschafter wegfallen, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren EU-Diplomaten erfuhr.

Dies solle dann gelten, wenn die EU-Staaten einen Impfnachweis auch für das Reisen innerhalb des Staatenblocks akzeptierten. Dabei soll auch eine Rolle spielen, ob geimpfte EU-Bürger ebenfalls in den entsprechenden Drittstaat reisen dürfen. Akzeptiert werden sollen Impfstoffe, die in der EU zugelassen sind. Die EU-Staaten können allerdings selbst entscheiden, ob sie für Geimpfte weiter Test- oder Quarantänepflichten verhängen. Die Entscheidung vom Mittwoch muss noch formell von den EU-Staaten bestätigt werden.

Auch sollen künftig wieder mehr Menschen unabhängig von der Impfung einreisen dürfen. So soll der Grenzwert für die Anzahl von Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen von 25 auf 75 angehoben werden. Für den Fall, dass sich die Corona-Lage in einem Land binnen kurzer Zeit dramatisch zuspitzt, ist eine Art Notbremse vorgesehen.

Angesichts großer Impf-Fortschritte in Ländern wie den USA oder Israel will die Europäische Union die Einschränkungen bei der Einreise aus Drittstaaten deutlich lockern.
Angesichts großer Impf-Fortschritte in Ländern wie den USA oder Israel will die Europäische Union die Einschränkungen bei der Einreise aus Drittstaaten deutlich lockern.
Bild: Jens Kalaene, dpa

Mittwoch, 19. Mai, 21 Uhr: Malawi zerstört knapp 20.000 Dosen des Astra Zeneca Corona-Impfstoffs

Malawi hat fast 20.000 abgelaufene Dosen des Corona-Impfstoffs des Herstellers Astra Zeneca zerstört. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Das Land im südlichen Afrika habe 102.000 Dosen des Impfstoffs von der Beschaffungskommission der Afrikanischen Union (Avatt) erhalten, sagte Gesundheitsministerin Khumbize Chiponda der Deutschen Presse-Agentur. Davon seien 19.610 Dosen abgelaufen, bevor sie verabreicht werden konnten, so Chiponda.

Malawi, ein von Armut betroffenes Land mit knapp 20 Millionen Einwohnern, hat nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt rund 335.000 Dosen des Astra Zeneca Präparats verabreicht. Das Land hat mehr als 34.000 Corona-Fälle gemeldet, von denen 1153 Patienten verstorben sind.

Mittwoch, 19. Mai, 19.30 Uhr: Corona-Lockerungen in Frankreich und den Niederlanden

In Frankreich sind die Außengastronomie, Geschäfte und die Theater unter Auflagen wieder geöffnet, die Sperrstunde verschiebt sich auf 21 Uhr. Wochenlang haben die Gastronomen an ihren erweiterten Terrassen gewerkelt, Parkplätze in Orte zum Verweilen verwandelt. Nun sitzen dort Menschen und trinken ihren ersten Kaffee seit Ende Oktober, der ihnen an einen Tisch gebracht wird. Ein Zutrittstest ist nicht erforderlich. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei knapp 150. Wenn sich die Lage verschlechtert, soll es eine Art Notbremse geben. Eine Inzidenz von mehr als 400 ist dafür ein Richtwert.

Auch die Niederlande haben weitere Corona-Maßnahmen gelockert. So sind ab Mittwoch Zoos und Fitnessstudios wieder geöffnet.

Mittwoch, 19. Mai, 19.05 Uhr: Füssen ermöglicht Vergrößerung der Freischankflächen für Gastronomen

Coronabedingt waren die letzten Monate alle Gastronomiebetriebe für Gäste geschlossen. Bald darf die Außengastronomie wieder öffnen. Die Stadt Füssen will dort, wo es möglich ist, den Gastronomiebetrieben eine Vergrößerung der Freischankfläche ermöglichen. Mit der erweiterten Freischankfläche können Cafés und Restaurants in Füssen unter Einhaltung der Abstandsregeln eine größere Zahl an Gästen bewirten, als dies auf der aktuellen Fläche möglich wäre.

Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass bereits eine genehmigte Freischankfläche existiert und dass die Rettungs-, Geh- und Radwege freigehalten werden. Die Erweiterung der Freischankfläche bringt für die Gastronomen zusätzliche Gebühren mit sich.

Mittwoch, 19. Mai, 18.10 Uhr: Allgäuer Hoteliers wollen klagen: Betriebe sollen auch bei Inzidenz über 100 offen bleiben

Trotz der anstehenden Lockerungen will eine Gruppe von mehreren Allgäuer Hoteliers laut Jürnjakob Reisigl, Geschäftsführer der Explorer-Hotels im Allgäu, nun Klage beim Verwaltungsgericht einreichen: „Wir möchten nicht wieder schließen müssen, wenn die Werte wieder steigen sollten.“ Die Kläger wollen gegen einen entsprechenden Passus in der Bundesnotbremse vorgehen.

Außerdem erwägen sie, in einem weiteren Schritt die Landes- und Bundesregierung auf Schadensersatz zu verklagen, weil die monatelangen Schließungen nicht rechtens gewesen seien. „Das ist zwar ein Kampf wie David gegen Goliath, aber wir müssen etwas tun“, sagt Reisigl. Die Überbrückungshilfen seien nicht ausreichend, um den entstandenen Schaden wieder gut zu machen.

Mittwoch, 19. Mai, 17.50 Uhr: Vom Allgäu zum Gardasee und zurück: Diese Regeln gelten auf der Reise und im Urlaub

Der Gardasee ist für viele im Allgäu der Urlaubsort schlechthin. Allerdings gibt es für die Reise nach Italien einige Regeln zu beachten. Ein Überblick.

Mittwoch, 19. Mai, 15.45 Uhr: Von Hotels über Gastro bis zu Treffen: Lockerungen für Kaufbeuren, Ober- und Ostallgäu ab Freitag

Es ist die erlösende Nachricht für die Tourismusbranche: Kaufbeuren, Ober- und Ostallgäu dürfen schon ab Freitag öffnen. Und noch mehr Öffnungsschritte kommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Im Oberallgäu, Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren dürfen sich Gäste ab Freitag wieder im Außenbereich von Gaststätten niederlassen.
Im Oberallgäu, Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren dürfen sich Gäste ab Freitag wieder im Außenbereich von Gaststätten niederlassen.
Bild: Tobias Hase, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 19. Mai, 13.45 Uhr: Gastronomie, Hotels, Einreise, Rückkehr: Corona-Lockerungen in Österreich

Im Zeichen deutlich sinkender Corona-Zahlen kehrt in Österreich das öffentliche Leben zurück. Am Mittwoch öffnen nach mehrmonatigem Lockdown Lokale und Hotels, dürfen Theater und Kinos wieder Besucher empfangen und Kunden auch Sportstätten und Fitnessstudios aufsuchen. Diese Regeln gelten nun.

Mittwoch, 19. Mai, 13.15 Uhr: Impfstoffmangel, Impfdrängler und Termin-Schieber: Wie ist die Lage in Allgäuer Impfzentren?

Nächste Woche beginnen die Pfingstferien in Bayern. Und der Start in die Urlaubszeit stellt die Impfzentren in der Region vor eine neue Herausforderung: Sonderwünsche von Patienten. Um Impftermine wird auch bei uns im Allgäu gekämpft, teilweise mit unlauteren Mitteln. Manche wiederum ziehen die gebuchte Ferienwohnung dem Impftermin vor - und bekommen überraschende Unterstützung.

Mittwoch, 19. Mai, 12.30 Uhr: Schnelltest in Kempten: Allgäuer können sich vor dem Einkauf im Forum Allgäu testen lassen

Um per "Click&Meet" in Kempten einkaufen zu können, benötigen Menschen einen negativen Corona-Schnelltest. Eine Teststation gibt es nun auch im Forum Allgäu. Alle Infos dazu.

Mittwoch, 19. Mai, 12 Uhr: Zahl der täglichen Corona-Impfungen im Wochenvergleich niedriger

Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand: 10.45 Uhr) wurden am Dienstag 828 213 Menschen immunisiert - in der Vorwoche waren es mehr als eine Million. Auch die am Dienstag gemeldeten Zahlen waren niedriger als die Impfzahlen eine Woche zuvor.

Gestiegen ist hingegen der Anteil der Zweitimpfungen: Bei 40 Prozent der Impfungen handelte es sich am Dienstag um die jeweils zweite Injektion. Damit sind laut den Angaben bisher 38,1 Prozent (31,7 Millionen) der Deutschen mindestens einmal und 11,9 Prozent (9,9 Millionen) vollständig geimpft.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften verzeichnet das Saarland mit 42,4 Prozent. Sachsen liegt mit 33 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.

Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Ab 7. Juni soll die Impfpriorisierung in ganz Deutschland aufgehoben werden, in einigen Bundesländern auch schon etwas früher.

Mittwoch, 19. Mai, 10.30 Uhr: Memmingen wieder über 200 - "Einzelne Tage nicht so aussagekräftig"

Der Inzidenzwert in Memmingen ist wieder über die 200er-Marke gesprungen. Damit liegt die Stadt am Mittwoch auf Platz vier deutschlandweit. Gibt es einen Hotspot?

Mittwoch, 19. Mai, 8.45 Uhr: Indien meldet weltweit höchste Zahl Corona-Toter an einem Tag

Indien hat mehr Todesfälle im Zusammenhang mit Corona an einem Tag gemeldet als je ein anderes Land während der Pandemie. In den vergangenen 24 Stunden wurden 4.529 Menschen erfasst, die in dem Land an oder mit Corona gestorben sind, wie Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch zeigen. Nach Daten der Johns Hopkins Universität im US-amerikanischen Baltimore hat bislang kein Land so viele Corona-Todesfälle an einem Tag registriert. Demnach hielten die USA mit 4475 Fällen am 12. Januar 2021 den bisherigen Rekord.

Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Todeszahlen in Indien noch deutlich höher sein dürften. Zurzeit breitet sich die Pandemie zunehmend auf dem Land aus, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt, aber die Gesundheitsversorgung schlecht ist und es deutliche weniger Corona-Testmöglichkeiten gibt. Viele Menschen sterben zu Hause.

In absoluten Zahlen hat Indien mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohnern mehr als 25 Millionen Infektionen erfasst. Das Land ist damit in absoluten Zahlen hinter den USA am stärksten von der Pandemie betroffen. Die USA haben insgesamt mehr als 32 Millionen Infektionen gemeldet. Die Dunkelziffer, also die Zahl nicht erfasster Fälle, unterscheidet sich von Land zu Land stark.

Mittwoch, 19. Mai, 7.15 Uhr: Corona-Beschränkungen zwingen Kaufbeurer Yogastudios in die Knie

Bayerns Yogastudios harren seit sieben Monaten im Lockdown aus. Wenn – wie von der Bayerischen Staatsregierung am Dienstag beschlossen – neben Hotels, Pensionen und Freibädern auch Fitnessstudios ab Freitag öffnen dürfen, könnte das auch eine Perspektive für die Yogaschulen sein. Die Lockerungen gelten allerdings nur für Regionen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Immerhin – ein erster Lichtblick. Für Markus Müller kommt der allerdings zu spät.

Mittwoch, 19. Mai, 6 Uhr: Inzidenz in Memmingen steigt über 200

Während die Inzidenzwerte im Allgäu größtenteils sinken, meldet das RKI für Memmingen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 204,1. Die Allgäu-Werte in unserer Übersicht. Lesen Sie dazu auch exklusiv mit AZ Plus den Artikel: Warum sind die Corona-Zahlen in Memmingen und im Unterallgäu so hoch?

Mittwoch, 19. Mai, 5.45 Uhr: RKI registriert 11.040 Corona-Neuinfektionen und 284 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11 040 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand der RKI-Fallzahlenseite von 05.02 Uhr wiedergeben.

Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 14 909 Ansteckungen gelegen, in dem Datensatz waren allerdings Nachmeldungen aus Brandenburg enthalten. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gab das RKI am Mittwochmorgen mit bundesweit 72,8 an (Vortag: 79,5; Vorwoche: 107,8).

Aufgrund von Feier- und Brückentagen wie in der vergangenen Woche suchen dem RKI zufolge weniger Personen einen Arzt auf, wodurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die Gesundheitsämter gemeldet werden.

Laut dem Labor-Verband ALM ging die Zahl der Labortests im Vergleich zu den Vorwochen deutlich zurück: Vom 10. bis 16. Mai seien etwa 933 000 PCR-Tests erfasst worden, rund 160 000 weniger als in der Woche zuvor, hieß es am Dienstag vom Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM). Es ist denkbar, dass die stark gesunkene Zahl an Tests zum Rückgang der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz beigetragen hat.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 284 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 268 Tote gewesen.

Dienstag, 18. Mai, 20.20 Uhr: Grob-Mitarbeiter in Indien mit dem Coronavirus infiziert

Bei einem Corona-Ausbruch auf einer Baustelle der Grob-Werke in Indien haben sich mehrere Mitarbeiter infiziert. Wie das Mindelheimer Unternehmen nun vorgeht, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Mai, 19.05 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Kempten sinkt: Zuerst öffnet der Einzelhandel, bald die Gastronomie?

Aufgrund der sinkenden Coronazahlen sind für Wirte und Händler in Kempten Lockerungen in Sicht. Wie sich Unternehmer vorbereiten und was Kunden tun können, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Mai: Warum sind die Corona-Zahlen in Memmingen und dem Unterallgäu so hoch?

Memmingen und das Unterallgäu weisen schon seit etwa drei Wochen die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen im gesamten Allgäu auf. Aber warum ist das so?

Dienstag, 18. Mai, 17.25 Uhr: Zahl der Impfungen im Wochenvergleich leicht gesunken

Zum Wochenstart haben die Impfzentren und Praxen etwas weniger Menschen gegen das Coronavirus geimpft als noch am vergangenen Montag. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 15.40 Uhr) wurden am Montag 522 941 Menschen immunisiert, in der Vorwoche waren es fast 60 000 Impfungen mehr. Damit sind laut den Angaben bisher 37,5 Prozent (31,2 Millionen) der Deutschen mindestens einmal und 11,5 Prozent (9,5 Millionen) vollständig geimpft.

Mehr als jeder Dritte in Deutschland ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft.
Mehr als jeder Dritte in Deutschland ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft.
Bild: Swen Pförtner, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 18. Mai, 16.50 Uhr: Ab Freitag kurzfristige Impfaktion mit „Johnson & Johnson“ in Kempten

Das Impfzentrum für Kempten und das nördliche Oberallgäu erhält kurzfristig 800 Impfdosen. Wer seinen Arm hinhalten will, muss schnell sein. Mehr Informationen finden Sie hier.

Dienstag, 18. Mai, 16 Uhr: Gesundheitsministerium: Hotels im Oberallgäu dürfen ab Freitag öffnen

Wenn die Inzidenz am Mittwoch unter 100 liegt, sind touristische Übernachtungen ab Freitag wieder erlaubt. Die Landrätin zeigt sich erleichtert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Mai, 13.45 Uhr: Besuch im Stadion wieder möglich

Unter freiem Himmel und bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 darf in Sportstadien wieder vor bis zu 250 Zuschauern gespielt werden. Bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 entfällt zudem die sonst obligatorische Maskenpflicht. Das beschloss der Ministerrat in seiner Sitzung am Dienstag in München. Weitere Beschlüsse erfahren Sie hier.

Dienstag, 18. Mai, 13.30 Uhr: Fitnessstudios dürfen bei Inzidenz unter 100 öffnen

Neben Hotels, Pensionen und Freibädern dürfen laut Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ab Freitag auch Fitnessstudios wieder öffnen. Allerdings ist das nur in Regionen mit einer Inzidenz unter 100 erlaubt. Voraussetzungen für das Training im Studio sind dann auch Terminbuchungen sowie ein negativer Corona-Test und das Tragen der Maske bis zum Fitnessgerät.

Dienstag, 18. Mai, 13.20 Uhr: Bei Inzidenz unter 50 nach Pfingsten Präsenzunterricht für alle

In bayerischen Regionen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 sollen nach den Pfingstferien die Schüler aller Schularten wieder Präsenzunterricht haben - mit Test- und Maskenpflicht. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München mit. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit Werten zwischen 50 und 165 gibt es auch nach dem 7. Juni demnach lediglich Wechselunterricht.

Dienstag, 18. Mai, 12.30 Uhr: Ohne Priorisierung: So melden sich Unterallgäuer und Memminger für Sonder-Impfaktion an

Der Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen organisieren mit ihren Impfzentren kurzfristig eine große Impfaktion. Die Impfungen stammen laut Landratsamt aus den zugewiesenen Sonderkontingent des Impfstoffs von Johnson & Johnson. Dieses wird von Freitag, 21. Mai, bis Sonntag, 23. Mai, in den beiden Impfzentren in Bad Wörishofen und Memmingen verimpft.

Eine Priorisierung nach Alter oder Vorerkrankungen gibt es dabei nicht. Der Impfstoff ist ab 18 Jahren freigegeben. Was beachtet werden muss.

Dienstag, 18. Mai, 10.30 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek verteidigt Ende der Impfpriorisierung

Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), hat die Aufhebung der Corona-Impfpriorisierung als "richtig und wichtig" bezeichnet. Es sei gut, den Arztpraxen mehr Flexibilität einzuräumen und damit das Impftempo zu erhöhen, sagte der bayerische Gesundheitsminister am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Etwa in Bayern sei man in den Impfzentren "schon weit in der Priorität drei" und auch die Arztpraxen signalisierten einen entsprechenden Impffortschritt. Zur Möglichkeit, die vorgegebene Reihenfolge ab dem 7. Juni auch in Impfzentren aufzuheben, seien die Bundesländer "noch unterschiedlich in der Meinungsbildung".

Holetschek betonte: "Es wird nicht sofort alles funktionieren und nicht unmittelbar jeder gleich eine Impfung kriegen." Die Erwartungshaltung der Menschen müsse klar ausgesteuert werden.

Ab dem 7. Juni sollen bei Corona-Impfungen die Vorranglisten nach Alter, Erkrankungen und Beruf wegfallen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag angekündigt hatte. Ärzteverbände befürchten große Herausforderungen für das Praxispersonal, das schon von Anfragen überrannt werde. Bayerns Hausärzte dürfen Patienten bereits von diesem Donnerstag (20. Mai) an unabhängig von der Impfreihengolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen. Das hatte Holetschek am Montag angekündigt.

Dienstag, 18. Mai, 9 Uhr: Inzidenz in Memmingen steigt wieder - Kaufbeuren, Kempten, Ostallgäu und Oberallgäu weiter unter 100

Nach einer Verzögerung vonseiten des RKI finden Sie nun in unserer Übersicht die aktuellen Inzidenz-Werte für das Allgäu. Der Landkreis Lindau bleibt weiterhin unter der Grenze von 50 - in Memmingen steigt die Inzidenz dagegen erneut.

Dienstag, 18. Mai, 8.40 Uhr: RKI registriert 4.209 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 79,5

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4209 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen von Dienstagmorgen hervor, die den Stand der RKI-Fallzahlenseite von 08.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6125 Ansteckungen gelegen, in dem Datensatz fehlten allerdings die Fallzahlen aus Brandenburg. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 79,5 an (Vortag: 83,1; Vorwoche: 115,4).

Aufgrund des vergangenen Himmelfahrt-Wochenendes sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Montag. "Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 221 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 283 Tote gewesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Montagabend bei 0,77 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 77 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Dienstag, 18. Mai, 8.30 Uhr: Wie wirksam ist die Corona-Impfung bei den Mutanten und Varianten?

Intensiv wird erforscht, wie geschützt Geimpfte auch gegen die neuen Varianten des Coronavirus sind. Grundsätzlich gilt für alle Präparate und die bisher in Deutschland bekannten Mutanten: Sich zu impfen bringt mehr Sicherheit vor einer schweren Erkrankung als dies nicht zu tun. Aber wie gut ist der Schutz genau bei den Varianten, die hierzulande kursieren? Ein Überblick.

Dienstag, 18. Mai, 7.30 Uhr: Scholz und Baerbock sehen Fehler bei der Pandemie-Bekämpfung

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Vizekanzler Olaf Scholz Fehler eingeräumt. Es habe falsche Entscheidungen gegeben, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Abend im "Polittalk aus der Hauptstadt" von Inforadio und der Süddeutschen Zeitung, unterstützt von der Bertelsmann-Stiftung.

Beispielsweise sei es falsch gewesen, zu Beginn der Pandemie die Schulen zu schließen. Auch die Situation in Altenpflegeeinrichtungen mache ihn nachhaltig traurig, so Scholz. Da sei nicht rechtzeitig das Richtige geschehen.

Außerdem kritisierte Scholz die Organisation der Impfstoffbestellung in Europa im vergangenen Jahr. Das habe zu lange gedauert. "Es hätte anders laufen müssen", sagte Scholz. Darüber müsse geredet werden.

Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erklärte im "Polittalk", man könne nicht nur die regierenden Parteien zur Verantwortung ziehen. Alle demokratischen Parteien müssten selbstkritisch sein. Die größte Lehre aus der Corona-Situation sei, konkrete Pläne zu machen und nicht immer auf Sicht zu fahren. Jetzt müsse man sagen, "damit machen wir Schluss. In Zukunft schauen wir wirklich voraus und sagen, was brauchen wir in den nächsten Jahren", so Baerbock.

Dienstag, 18. Mai, 6.45 Uhr: Allgäuer Touristiker appellieren an Söder:"Helfen Sie jetzt den Allgäuer Tourismusbetrieben, bevor die Lichter für immer ausbleiben“

Noch immer fehlen die aktuellen Inzidenzwerte für Deutschland und für das Allgäu. Derweil appellieren Oberallgäuer Touristiker an Markus Söder. Es sei "fünf nach Zwölf." Sie fordern inzidenz-unabhängige Öffnungen nach dem Vorbild Österreich. Jetzt exklusiv lesen mit AZ Plus.

Dienstag, 18. Mai, 6 Uhr: Aktuelle Inzidenz-Zahlen verzögern sich

Guten Morgen aus dem Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Die aktuellen Inzidenz-Zahlen für Deutschland und für das Allgäu verzögern sich. Das Seite des RKI wird derzeit aktualisiert.

Montag, 17. Mai, 21.36 Uhr: Nach Corona-Pause: Marathon in New York findet in diesem Jahr statt

Der legendäre New-York-Marathon, der 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, soll in diesem Jahr wieder starten. Das Großereignis solle am 7. November stattfinden, ab dem 8. Juni könnten sich Teilnehmer registrieren, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Montag mit. Allerdings dürfen wegen der anhaltenden Auswirkungen der Pandemie in diesem Jahr nur 33.000 statt der üblichen rund 55.000 Menschen dabei sein.

Montag, 17. Mai, 20.45 Uhr: Österreich erlaubt Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne

Österreich erlaubt ab Mittwoch die Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne. Das erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mit Verweis auf eine neue Verordnung. Verpflichtend bleibe allerdings der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung. Weitere Infos lesen Sie hier.

Montag, 17. Mai, 18.45 Uhr: Bayern: Impf-Priorisierung in Praxen ab Donnerstag aufgehoben

Bayerns Hausärzte dürfen Patienten von diesem Donnerstag an unabhängig von der Impfreihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen. Diesen Termin nannte am Montag Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte das Ende der Priorisierung am vergangenen Mittwoch für diese Woche angekündigt, dabei aber zunächst noch keinen konkreten Termin genannt.

Bayern geht damit schneller voran als andere Länder. Bundesweit soll bei den Corona-Impfungen in Deutschland ab dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr gelten, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin mitteilte.

Montag, 17. Mai, 17.40 Uhr: Priorisierung bei Corona-Impfungen soll ab 7. Juni enden

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland soll ab dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr gelten. Die Priorisierung soll dann entfallen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin nach einem entsprechenden Beschluss der Ressortchefs von Bund und Ländern sagte.

Montag, 17. Mai, 15.27 Uhr: Corona-Kosten für Großbritannien steigen auf 372 Milliarden Pfund

Wegen der Corona-Pandemie erwartet der britische Rechnungshof enorme Belastungen für die Steuerzahler. Die geschätzten Kosten für die Krisenreaktion der Regierung zwischen Februar 2020 und Ende März 2021 betrügen 372 Milliarden Pfund (431 Mrd Euro), wie der Rechnungshof am Montag in London mitteilte. Das seien 100 Milliarden Pfund mehr als der im Januar errechnete Betrag. Davon seien 172 Milliarden Pfund bereits ausgegeben worden. Inbegriffen sind 26 Milliarden Pfund Kredite, die voraussichtlich abgeschrieben werden müssten.

Montag, 17. Mai, 13 Uhr: Bundesregierung sieht noch keine Corona-Entwarnung für den Sommer

Die Bundesregierung sieht trotz der Entspannung der Corona-Lage noch keinen Anlass zur Entwarnung auch für den Sommer. Die täglich fallenden Neuinfektionszahlen und die mit großem Schwung laufende Impfkampagne könnten zuversichtlich machen, aber nicht voreilig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. "Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen." Ziel müsse bleiben, die Zahl der Ansteckungen deutlich weiter zu senken.

Montag, 17. Mai, 11.55 Uhr: Sorge vor Corona-Impfung? Das sollten Impfskeptiker wissen

Etliche Menschen sind noch immer unsicher, ob sie sich wirklich gegen Corona impfen lassen sollen. Es sind oft keine ideologischen Gegner. Im Gegenteil. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 17. Mai, 11.35 Uhr: Mehr als 40 Millionen Impfdosen in Deutschland verabreicht

Die Impfzentren und Hausärzte in Deutschland haben bisher mehr als 40 Millionen Impfdosen verabreicht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 10:05 Uhr) wurden am Sonntag 268 750 Impfspritzen gesetzt. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mitteilte, sind damit 37 Prozent (30,8 Millionen) der Deutschen mindestens einmal und 11,2 Prozent (9,3 Millionen) vollständig geimpft.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote jedoch. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 41,4 Prozent. Sachsen liegt mit 32 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.

Montag, 17. Mai, 11.15 Uhr: Tourismus: Holetschek hält an Inzidenzwerten fest

„Dass die Bundesnotbremse morgen oder übermorgen ausgesetzt wird, halte ich nicht für realistisch“, sagte Bayerngesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) im Rahmen der 18. Allgäu Initiativ Konferenz. Damit stellt er klar: Wenn es um Öffnungen in Hotellerie und Gastronomie geht, wird ein Inzidenzwert unter 100 zunächst weiter der entscheidende Faktor sein. Touristiker hatten sowohl während der Konferenz also auch zuvor immer wieder gefordert, dass die Öffnungen auf Basis von Konzepten und nicht auf Basis von Inzidenzen erfolgen sollten – Nachbarländer machten genau dies vor und ermöglichten damit Urlaube an Pfingsten, das Allgäu gerate ins Hintertreffen. „Dieser Wettbewerbsnachteil muss ausgeglichen werden“, forderte unter anderem Maria Rita Zinnecker, Aufsichtsratsvorsitzende der Allgäu GmbH und Landrätin im Ostallgäu.

Die Inzidenzen seien zwar nicht „für alle Zeiten in Stein gemeißelt“, sagte Holteschek. In der EU gebe es aber unterschiedliche Wege mit der Situation umzugehen und Deutschland habe sich für die Notbremse entschieden - in der die Inzidenz-Grenzen verankert sind. Das Vorgehen hätte Wirkung gezeigt und dazu beigetragen, dass die Zahlen sinken und bereits erste Öffnungen möglich sind.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hält auch in Sachen Tourismus den Inzidenzwert für den ausschlaggebenden Faktor.
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hält auch in Sachen Tourismus den Inzidenzwert für den ausschlaggebenden Faktor.
Bild: Armin Weigel, dpa

Montag, 17. Mai, 10.20 Uhr: Großbritannien lockert Corona-Restriktionen deutlich

Trotz Warnungen vor einer Ausbreitung einer sehr ansteckenden Variante des Coronavirus genießen die Menschen in weiten Teilen Großbritanniens wieder deutlich größere Freiheiten. Im größten Landesteil England dürfen sich seit Montag bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalte in geschlossenen Räumen treffen und müssen dabei auch keinen Abstand mehr halten. Im Freien sind sogar Treffen mit bis zu 30 Personen erlaubt. Umarmungen und Küsse zwischen Freunden und Verwandten sind wieder gestattet.

Museen, Zoos, Kinos, Theater und Sportstätten können ebenso öffnen wie Hotels und die Innengastronomie. Pubs und Restaurants dürfen aber nur am Tisch bedienen. Zudem ist Urlaub im Ausland wieder erlaubt. Allerdings ist eine Wiedereinreise nach Großbritannien ohne Quarantäne nur aus wenigen Ländern möglich, aus der EU steht nur Portugal auf dieser "grünen Liste". Wer aus Deutschland ankommt, muss sich weiterhin zehn Tage selbst isolieren und auf eigene Kosten zwei Corona-Tests machen.

Montag, 17. Mai, 9.30 Uhr: Corona-Regeln für Tourismus im Ostallgäu stoßen auf Unverständnis

Unsichere Corona-Lage: Die Betriebe in Marktoberdorf und Umgebung bangen um das Pfingstgeschäft. Doch trotz allem Ärger: Es gibt jetzt einen Hoffnungsschimmer. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 17. Mai, 7.40 Uhr: Immer weniger Corona-Neuinfektionen in Bayern - noch zwei Regionen über 200

In Bayern sinkt die Zahl der Coronavirus-Neuinfizierten weiter - doch zwei Städte im Freistaat sind unter den bundesweiten Top Drei. So meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen für die Stadt Schweinfurt 228,4 Neuinfizierte binnen sieben Tagen auf 100 00 Einwohner - genauso viele hat der sächsische Erzgebirgskreis. Dahinter folgt die Stadt Coburg mit einem Wert von 219,1.

Bayernweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen mittlerweile bei 82,6, knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 83,1.

30 der 96 Landkreise und Städte haben noch eine Inzidenz von über 100, aber nur noch zwei davon von mehr als 200. Die Inzidenz ist wichtig beispielsweise für Lockerungen im Handel oder die Öffnung von Schulen.

Montag, 17. Mai, 6.20 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu

Die aktuelle Inzidenzwerte für das Allgäu (RKI) finden Sie hier.

Montag, 17. Mai, 6.10 Uhr: RKI registriert 5412 Corona-Neuinfektionen und 64 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 83,1; Vorwoche: 119,1).

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.300.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,82 (Vortag: 0,84).

Sonntag, 16. Mai, 20.40 Uhr: „Jede Bewegung schmerzt“: Allgäuerin (46) schafft es seit Monaten kaum noch aufzustehen - Expertin warnt: Fälle häufen sich

Nach einer Covid-19-Infektion mit mildem Verlauf leidet Andrea Lingg aus Sonthofen an einem Zustand völliger Erschöpfung. Diagnose: Chronisches Fatigue Syndrom. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 16. Mai, 18.30 Uhr: Handbremse statt Turbo bei Erstimpfungen: Zu wenig Impfstoff in Kempten und im Oberallgäu

In den nächsten Wochen werden in Kempten und im Oberallgäu vornehmlich Zweitimpfungen sichergestellt. Wann sich die Situation voraussichtlich entspannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 16. Mai, 17.05 Uhr: Trotz Corona: Disco-Test mit 2000 Menschen in Italien geplant

Tanzen in der Disco soll in Italien trotz Corona wieder möglich werden: Der Verband der Disco-Betreiber startet zwei Versuche mit Großevents für Getestete und Geimpfte, um den Gesundheitsschutz bei den Veranstaltungen zu erproben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag. Am 5. Juni soll ein Experiment in der süditalienischen Hafenstadt Gallipoli starten, wo 2000 Menschen unter freiem Himmel in der Disco "Praja" feiern dürfen. Ein anderer Test sei in geschlossenen Räumen des Clubs "Fabric" in Mailand geplant. Dafür wurde kein Datum genannt.

Zutritt haben nur Tanzwütige, die einen frischen Corona-Test oder ihren Impfpass vorzeigen können. Drinnen seien keine Sicherheitsabstände vorgeschrieben, aber die Gäste müssten Schutzmasken tragen. Beim Verlassen des Clubs würden erneut Corona-Tests vorgenommen. Italien befindet sich bei sinkenden Corona-Zahlen auf einem schrittweisen Lockerungskurs. Es wurde erwartet, dass die Außen-Discos Mitte Juni wieder öffnen dürfen. Bisher gilt allerdings im ganzen Mittelmeerland ein nächtliches Ausgangsverbot, das um 22 Uhr startet.

Sonntag, 16. Mai, 15.40 Uhr: Im Landkreis Ravensburg gibt es Lockerungen für den Einzelhandel

Ab sofort ist im Landkreis Ravensburg wieder „Click & Meet“ möglich – also das Einkaufen mit Termin und einem negativem Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Das hat das Landratsamt Ravensburg bekannt gegeben. Grund dafür ist die dortige positive Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz.

Der Wert lag am Freitag bei 134,9 und damit den fünften Tag in Serie unter der Schwelle von 150. Auch am Samstag (112,8) und Sonntag (103,7) lag er darunter. Die Lockerungen würden in dem württembergischen Landkreis erst dann wieder rückgängig gemacht werden, wenn der Wert dreimal in Folge wieder über 150 liegen würde.

Sonntag, 16. Mai, 15.25 Uhr: Indien-Variante: Briten bangen um die Früchte ihres Impfwunders

In Großbritannien schien die Corona-Pandemie nach dem ungeheuren Erfolg der Impfkampagne schon fast überwunden zu sein. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Mehr als zwei Drittel der Erwachsenen sind erstmalig geimpft, über ein Drittel sogar schon vollständig. "Behutsam aber irreversibel" werde das Land in die Normalität zurückkehren, kündigte Premierminister Boris Johnson im Februar an. Bis zum 21. Juni, so der Plan, sollten zumindest im größten britischen Landesteil England alle Corona-Maßnahmen aufgehoben werden.

Doch inzwischen gibt es Zweifel, ob der Lockerungsfahrplan eingehalten werden kann. Lokale Ausbrüche der indischen Virusvariante B.1.617.2, die auf dem asiatischen Subkontinent zu einer drastischen Welle an Infektionen und Todesfällen führte, sorgen für Unruhe bei den Briten. Das renommierte Expertengremium SAGE (Scientific Advisory Group for Emergencies), das die Regierung berät, fürchtet, dass die indische Variante um bis zu 50 Prozent ansteckender sein könnte als die bisher in Großbritannien vorherrschende sogenannte britische Mutante B.1.1.7.

Bislang wurden rund 1300 Fälle in Großbritannien registriert - doch die Zahl hatte sich innerhalb einer Woche beinahe verdreifacht. Experten gehen davon aus, dass sich die Variante in dem Land schon bald als dominant durchsetzen wird.

Sonntag, 16. Mai, 13.15 Uhr: Gartenschau in Lindau: Testzentrum wird eingerichtet

Am Montag beginnt der Tageskartenverkauf für die Gartenschau in Lindau. Die Gartenschau ist ab Donnerstag, 14 Uhr, für alle Besucher zugänglich.

Wer auf die Gartenschau möchte, muss einen Nachweis darüber vorlegen, dass er geimpft, genesen oder getestet ist. Der Test-Nachweis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Am Eingang-Nord der Gartenschau wird deshalb eine Schnelltest-Station eingerichtet. Was Besucher erwartet und wie die Gartentage ablaufen - alle Infos zu Tickets, Anreise und Hygieneregeln hier.

Die Eröffnung steht bevor: So sieht das Gelände der Gartenschau Lindau aus.
Die Eröffnung steht bevor: So sieht das Gelände der Gartenschau Lindau aus.
Bild: Christian Flemming

Sonntag, 16. Mai, 12.30 Uhr: Stiko: Spätestens 2022 Auffrischung des Corona-Impfschutzes nötig

Die Bürger in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) wohl spätestens im nächsten Jahr erneut gegen das Coronavirus impfen lassen. "Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein", sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass möglicherweise im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen."

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Immunität nach einer Impfung rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung werde deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein, sagte er. Mehr dazu hier.

Sonntag, 16. Mai, 11.20 Uhr: Umfrage: Deutsche bei Hotelöffnungen noch gespalten

Kurz vor Pfingsten sind die Deutschen bei der Frage nach der Öffnung von Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen noch gespalten. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 43 Prozent dafür, Beherbergungsbetriebe unabhängig von den Corona-Infektionszahlen sofort bundesweit unter bestimmten Auflagen wie Testpflichten zu öffnen. 31 Prozent meinen dagegen, Hotelöffnungen sollten von den Infektionszahlen in den jeweiligen Regionen abhängig gemacht werden. 14 Prozent meinen, die Unterkünfte sollten für Touristen noch geschlossen bleiben.

Bisher sind Hotels nur vereinzelt für Touristen geöffnet, etwa in einigen Modellregionen in Schleswig-Holstein. In der nächsten Woche sollen weitere Öffnungsschritte in Schleswig-Holstein, aber zum Beispiel auch in Bayern folgen. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dringt auf einen konkreten Zeitplan für die Öffnung von Gaststätten und Beherbergungsbetrieben, um mehr Planungssicherheit zu erhalten.

Sonntag, 16. Mai, 10.10 Uhr: Vier von fünf Klinikmitarbeitern in Bayern geimpft

Vier von fünf Krankenhausmitarbeitern in Bayern sind mittlerweile gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte das Gesundheitsministerium in München mit. In den Kliniken selbst seien rund 156.000 Erst- und knapp 112.000 Zweitimpfungen verabreicht worden, weiteres Personal habe sich in den Impfzentren eine Spritze geben lassen.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek kündigte an, dass nun auch die Patienten der Krankenhäuser bald einen Impftermin erhalten sollen.

Sonntag, 16. Mai, 9 Uhr: Umfrage: Fast drei Viertel wollen sich impfen lassen

Seit dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland vor fast fünf Monaten ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen. Fast drei Viertel der Deutschen über 18 Jahre wollen sich nach einer Umfrage nun gegen das Coronavirus immunisieren lassen. 36 Prozent der Befragten haben sich schon mindestens einmal impfen lassen. Weitere 38 Prozent haben vor, das noch zu tun. Zusammen sind das 74 Prozent.

Kurz vor Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember hatten sich erst 65 Prozent für eine Impfung entschieden. 19 Prozent lehnten die Immunisierung damals ab, jetzt sind es nur noch 15 Prozent. Der Anteil der Unentschlossenen ist seit Ende Dezember von 16 auf 11 Prozent gesunken. Mehr dazu hier.

Immer mehr Deutsche wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen.
Immer mehr Deutsche wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen.
Bild: Martina Diemand (Symbolbild)

Sonntag, 16. Mai, 8.45 Uhr: Umfrage: Vor allem jüngere Arbeitnehmer drängen ins Homeoffice

Vier von fünf Arbeitnehmern wollen einer Umfrage zufolge künftig zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen. In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Erhebung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens EY äußerten 81 Prozent aller Befragten, sie wollten in Zukunft nicht mehr an allen Wochentagen im Büro arbeiten. 38 Prozent bevorzugen demnach wöchentlich drei bis vier, 36 Prozent nur noch ein bis zwei Büroarbeitstage. 7 Prozent gaben an, ausschließlich von zu Hause arbeiten zu wollen. Umgekehrt wollen 19 Prozent der Befragten künftig nicht (mehr) aus dem Homeoffice arbeiten, wenn es nach ihnen geht.

Besonders groß ist der Wunsch nach flexibleren Modellen bei den 20- bis 30-Jährigen: In dieser Altersgruppe gaben 86 Prozent an, einen Teil ihrer Arbeitszeit künftig aus dem Homeoffice erledigen zu wollen. Weniger ausgeprägt ist dieses Bedürfnis bei den 31- bis 40-Jährigen (77 Prozent) sowie bei den 41- bis 50-Jährigen (78 Prozent). Ältere sowie jüngere Arbeitnehmer wurden nicht befragt.

Sonntag, 16. Mai, 7.35 Uhr: Die aktuellen RKI-Werte für das Allgäu

Das Unterallgäu hat auch am Sonntag den höchsten Inzidenzwert in der Region. Mit 192,0 liegt der Landkreis bundesweit auf Platz 10. In Kaufbeuren, dem Ostallgäu und dem Oberallgäu liegt die Inzidenz auch am Sonntag unter 100. Die niedrigste Inzidenz in der Region hat nach wie vor der Kreis Lindau mit 46,4. Alle Werte im Detail hier.

Sonntag, 16. Mai, 7 Uhr: RKI registriert 8500 Corona-Neuinfektionen und 71 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir starten wie immer mit dem Blick auf die aktuellen Zahlen: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8.500 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 12.656 gelegen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Samstagabend. "Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 87,3; Vorwoche: 118,6). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 71 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 127 Tote gewesen.

Samstag, 15. Mai, 21.25: Skyline Park: Wiedereröffnung von Freizeitpark hängt in der Luft

Skyline Park-Chef Joachim Löwenthal scheitert mit dem Versuch, eine Öffnung vor Gericht durchzuboxen. Welche Folgen die Schließung auf die Eintrittspreise hat. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 15. Mai, 19.15 Uhr: Campingbusse sind im Trend - Firma aus Füssen vergrößert sich

Die Firma Southvan wächst unter anderem um eine Mietstation für ihre Fahrzeuge und um ein neues Modell. Warum sie dafür mit einer Schreinerei kooperiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 15. Mai, 17.10 Uhr: Deutsche dürfen wieder in Portugal Urlaub machen

Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen ab Montag wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen. Die bisher geltenden Einreisebeschränkungen werden für Bürger aus EU-Staaten mit einer 14-Tage-Inzidenz von weniger als 500 nicht mehr verlängert, teilte das Innenministerium am Samstag in Lissabon mit.

Die Lockerungen gelten auch für die assoziierten Mitglieder des Schengenraums Norwegen, Schweiz, Liechtenstein und Island sowie für Großbritannien. Alle Einreisenden über zwei Jahren müssen aber weiterhin einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Der ehemalige Corona-Hotspot hat derzeit nach Island die niedrigsten Infektionswerte Europas. Der Ausnahmezustand zur Eindämmung der Pandemie ging am 1. Mai nach rund fünfeinhalb Monaten zu Ende.

Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen ab Montag wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen.
Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen ab Montag wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen.
Bild: John-Patrick Morarescu, ZUMA Wire, dpa (Symbolbild)

Samstag, 15. Mai, 15.35 Uhr: Mehr als 30 Millionen Menschen haben erste Corona-Impfung erhalten

Ein Drink im Freien oder eine Ferienwohnung buchen? In einigen Regionen Deutschlands ist das wieder möglich. Die Corona-Infektionslage in Deutschland entspannt sich weiter, parallel hat die Zahl der gegen das Virus Geimpften eine neue Wegmarke erreicht. Das macht Hoffnung.

Mehr als 30 Millionen Menschen haben mittlerweile mindestens eine Impfung erhalten. Mit Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg befinden sich nur noch drei Bundesländer über der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Bei Erleichterungen nur für Geimpfte scheiden sich aber die Geister.

Samstag, 15. Mai, 13.25 Uhr: Lehrerverband rechnet mit Regelbetrieb nach den Sommerferien

Die Corona-Zahlen sinken, die Impfquoten steigen. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens bereiten sich auf Lockerungen vor. Und was ist mit den Schulen? Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist optimistisch, dass die Schulen nach den Sommerferien zum normalen Unterricht zurückkehren können. Welche Voraussetzungen es dafür braucht, lesen Sie hier.

Samstag, 15. Mai, 13 Uhr: Rund 850 Menschen stehen in Bayern Schlange für eine Impfdosis

Eine Sonderimpfaktion im oberbayerischen Ebersberg hat am Samstag für großen Andrang gesorgt. Gegen 10.00 Uhr vormittags hätten etwa 850 Menschen am Volksfestplatz für eine Impfdosis Schlange gestanden, sagte ein Polizeisprecher. Einige Impfwillige warteten demnach bereits seit 5.00 Uhr und waren zum Teil aus entfernten Landkreisen angereist.

Die Wartenden hätten sich "außerordentlich diszipliniert" verhalten, sagte die Leiterin des Corona-Krisenstabs des Kreises, Brigitte Keller. Bei der Aktion standen 1000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca zur Verfügung. Organisiert wurde sie von den niedergelassenen Ärzten im Landkreis.

Auch in Berlin-Neukölln warteten am Freitag Hunderte auf eine Spritze bei einem Impf-Pilotversuch. Das Impfangebot in einer Schule ist ein Modellversuch für Stadtgebiete mit Inzidenzen, die weit über dem Berliner Durchschnitt liegen.

Samstag, 15. Mai, 11.30 Uhr: Allgäuer Busunternehmen in der Krise: „Das Fahrverbot ist tragisch“

Busunternehmen im Füssener Land leiden unter dem Lockdown. Die Schülerfahrten halten sie ein Stück über Wasser. Jetzt hoffen sie auf die nächsten Öffnungsschritte.

Samstag, 15. Mai, 10.10 Uhr: Kretschmer zieht Corona-Notbremse des Bundes in Zweifel

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Notwendigkeit bundeseinheitlicher Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie infrage gestellt. "Die Bundesnotbremse hat viel Aufregung ausgelöst. Es ist nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Zwar sei es legitim, wenn der Bundesgesetzgeber handele. "Aber wir müssen sehen, dass wir uns in einer Spirale befinden, die Politik und Bevölkerung auseinanderbringt. Das ist nicht gut", betonte Kretschmer. "Wir sollten daraus lernen, dass regionale Entscheidungen besser sind als das Eingreifen durch den Bund."

Die bundesweit verbindlichen Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen waren am 23. April in Kraft getreten. In Landkreisen und kreisfreien Städten, die drei Tage lang eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten haben, gelten seither unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Mit den einheitlichen Regelungen will die Politik einen Flickenteppich in den Bundesländern verhindern. Befristet sind sie bisher maximal bis zum 30. Juni.

{element10}

Samstag, 15. Mai, 8.55 Uhr: Umfrage: Mehrheit gegen Erleichterungen für Geimpfte

Die Mehrheit der Deutschen hält die Aufhebung coronabedingter Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene für falsch. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 32 Prozent, die Personengruppen sollten keine Vorteile erhalten, solange nicht jeder die Möglichkeit zur Impfung hatte. Weitere 21 Prozent meinen, Geimpfte und Genesene sollten generell nicht anders behandelt werden als Menschen, die nicht geimpft sind. Dagegen halten nur 39 Prozent die Aufhebung der Einschränkungen für richtig. 8 Prozent machten keine Angaben.

Seit vergangenen Sonntag gilt eine Verordnung, die eine Reihe von Einschränkungen für Geimpfte und von einer Corona-Infektion Genesene aufhebt. Sie können sich wieder uneingeschränkt mit anderen Menschen treffen und müssen auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nicht mehr beachten. Auch das Reisen ist für diese Personengruppen inzwischen leichter. Die Quarantänepflicht bei Rückkehr nach Deutschland gilt für sie nur, wenn sie aus einem Gebiet mit neuen Virusvarianten kommen. Das sind derzeit nur elf Länder außerhalb Europas. Auch von der Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland sind sie weitgehend befreit.

Samstag, 15. Mai, 7.50 Uhr: Die aktuellen RKI-Werte für das Allgäu

Gute Nachrichten am Samstag für vier Allgäuer Städte und Kreise: Neben dem Kreis Lindau liegen auch das Ostallgäu, das Oberallgäu und Kaufbeuren unter der Inzidenz 100. Wenn sich der Inzidenzwert für eine Woche stabil unter 100 hält, könnte auch die Tourismusbranche und die Außengastronomie öffnen.

Auch in Memmingen und im Unterallgäu sinken die Werte und liegen jetzt unter 200. Alle Zahlen im Detail hier.

Samstag, 15. Mai, 7.25 Uhr: Schwaben im roten Bereich: Warum sind die Inzidenzzahlen so hoch?

Die Corona-Infektionsrate in Schwaben lag zuletzt deutlich über dem bayerischen Schnitt. Experten vermuten mehrere Ursachen. Was jetzt helfen soll, lesen Sie exklusiv mit AZPlus.

Samstag, 15. Mai, 7 Uhr; RKI registriert 7.894 Corona-Neuinfektionen und 177 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7.894 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.58 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche hatte der Wert bei 15.685 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 87,3 (Vortag: 96,5; Vorwoche: 121,5).

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Freitagabend. "Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 177 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 238 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.584.934 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.275.500 an.

Freitag, 14. Mai, 19.38 Uhr: Johnson: Indische Variante leichter übertragbar als bisheriges Virus

Die indische Variante des Coronavirus B.1.617.2 ist nach Ansicht britischer Experten leichter übertragbar als die bisher vorherrschenden Virus-Varianten, inklusive der sogenannten britischen Variante B.1.1.7. Das sagte der Premierminister Boris Johnson am Freitag in London. Noch sei nicht klar, um wie viel schneller sich die Variante verbreite, so der konservative Politiker weiter. Im schlimmsten Fall stünden dem Land schwere Entscheidungen bevor.

Insgesamt sind die Infektionszahlen in Großbritannien mit einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von rund 23 sehr niedrig. Regional kam es aber in den vergangenen Wochen wieder zu einem Anstieg, der teilweise auf die indische Variante zurückgeführt wird. Laut Behördendaten hat sich die Zahl der in Großbritannien nachgewiesenen Fälle der Variante B.1.617.2 innerhalb einer Woche auf gut 1300 Fälle verdoppelt.

Freitag, 14. Mai, 18.30 Uhr: Verstöße gegen Corona-Auflagen bei Demo in Markorberdorf

Etwa 150 Menschen haben am Freitagnachmittag auf dem Marktoberdorfer Stadtplatz gegen die Corona-Maßnahmen und -Impfungen demonstriert. Dabei ignorierten etliche Teilnehmer die Maskenpflicht oder standen eng beieinander.

Freitag, 14. Mai, 18.15 Uhr: Kinder basteln Tischkicker aus Schnelltest-Kartons

Was nur tun mit den vielen Kartons, in denen Corona-Schnelltests angeliefert werden? Eine prima Idee hatten die Kinder aus dem Schulkindergarten am Kempter Tor in Memmingen. Sie basteln derzeit daraus Tischkicker - und zwar für jedes Kind einen. Eine tolle Einstimmung auf die Fußball-EM.

{element11}

Freitag, 14. Mai, 18 Uhr: Großbritannien wird wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft

Die Bundesregierung stuft Großbritannien trotz niedriger Infektionszahlen ab Sonntag wieder als Corona-Risikogebiet ein. Grund ist das "zumindestens eingeschränkte Vorkommen" der zuerst in Indien festgestellten Virusvariante, wie das Robert Koch-Institut am Freitag im Internet bekanntgab. Die Variante B.1.617.2 hat in Indien zu dramatischen Infektionszahlen beigetragen. Die Nachbarländer Sri Lanka und Nepal werden von der Bundesregierung am Sonntag ebenfalls hochgestuft: Sri Lanka zum Risikogebiet und Nepal zum Virusvariantengebiet, der höchsten Risikostufe, für die weitgehende Reisebeschränkungen gelten.

Freitag, 14. Mai, 17.15 Uhr: Hamburg will schärfere Strafen für falsche Impfpässe

Hamburg setzt sich im Bund dafür ein, die Fälschung von Impf- und PCR-Testbescheinigungen einer Urkundenfälschung gleichzustellen und damit auch härter bestrafen zu können. Bisher werde die Fälschung von Gesundheitszeugnissen im Strafrecht anders behandelt als die Fälschung von Urkunden, sagte Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne). "Der Strafrahmen ist bei entsprechenden Fällen weitaus niedriger und der Straftatbestand enthält noch weitere Unstimmigkeiten." Hier bestehe Reformbedarf.

Freitag, 14. Mai, 15 Uhr: Kroos als Kontaktperson in Corona-Quarantäne

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos von Real Madrid hat sich in Quarantäne begeben müssen, ist selbst aber nicht positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der spanische Rekordmeister am Freitag mit. Der 31 Jahre alte Weltmeister von 2014 gilt demnach als Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person. Um wen es sich dabei handelt, teilte Real nicht mit. Alle Tests bei Kroos seien negativ ausgefallen.

Freitag, 14. Mai, 13.30 Uhr: Quarantäne-Pflicht bei Einreise fällt in Italien weg

Für Italien-Urlauber aus Deutschland und anderen europäischen Ländern entfällt am Sonntag die bisher notwendige Corona-Quarantäne nach der Ankunft. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Rom mit. Künftig sei für Einreisen aus den Ländern der Europäischen Union, dem Schengenraum sowie Großbritannien und Israel nur noch ein negativer Test erforderlich. Bisher musste man fünf Tage in Quarantäne und am Ende einen zweiten Test machen.

Das 60-Millionen-Einwohner-Land zählte am Donnerstag in 24 Stunden rund 8000 Corona-Neuinfektionen und etwa 200 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2-Virus. Von Montag an werden voraussichtlich fast alle Regionen Italiens zur Gelben Zone mit moderatem Corona-Risiko gehören.

Freitag, 14. Mai, 12.20 Uhr: Keine Testpflicht mehr für Geimpfte und Genesene in Altenheimen

Geimpfte und genesene Menschen benötigen in Alten- und Pflegeheimen in Bayern künftig keinen negativen Corona-Test mehr. "Das ist für Bewohner, Angehörige und Personal ein weiterer Schritt zu einer Normalisierung des Lebens in den Einrichtungen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag. Geimpfte und Genese würden nun Menschen, die negativ getestet sind, gleichgestellt.

Für Geimpfte gilt die Erleichterung mit einem für sie ausgestellten Impfnachweis. So müssten etwa Besucher, deren abschließende Impfung mindestens 15 Tage zurückliegt, beim Besuch einer entsprechenden Einrichtung keinen negativen Testnachweis mehr vorlegen, sagte Holetschek. Die Befreiung von der Testnachweispflicht gilt auch für genesene Personen. Dazu zählen alle, die mindestens vor 28 Tagen, höchstens aber vor sechs Monaten mittels PCR-Testung positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch hier sei ein Nachweis nötig.

Menschen, die eine singuläre Impfdosis erhalten haben, werden vollständig Geimpften gleichgestellt - sofern ihre Corona-Infektion über ein halbes Jahr zurückliegt. Ein entsprechender Nachweis kann durch Vorlage eines länger als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises erfolgen.

Freitag, 14. Mai, 12.15 Uhr: So viele Geimpfte haben sich in Deutschland mit Corona infiziert

Trotz Impfung werden Menschen in Deutschland positiv auf das Corona-Virus getestet. Wie hoch diese Zahl ist und welcher Punkt dabei nicht geklärt ist, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 12 Uhr: Spahn: Inzidenzwert unter 100 gibt Zuversicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die weiter sinkende Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland als ermutigend bezeichnet. Die Tatsache, dass die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 20. März wieder unter die Schwelle von 100 gesunken sei, gebe Anlass zur Zuversicht, sagte er am Freitag beim Besuch der Bundeswehrapotheke im niedersächsischen Quakenbrück. Die Lage sei aber bundesweit sehr unterschiedlich, denn es gebe Landkreise mit einem Inzidenzwert von 35, aber auch solche mit über 200.

Spahn betonte, ihm sei es wichtig, dass, wenn bei einer Inzidenz unter 100 geöffnet werde, dies zuerst im Außenbereich geschehe. Dies gelte für die Außengastronomie oder kleine Konzerte oder ein Fußballspiel mit ausgedünnter Teilnehmerzahl und Abstands- und Hygienekonzept. "Ich kann nur bei den Ländern und Landkreisen dafür werben, dass wir insbesondere bei der Innengastronomie warten, bis wir unter 50er Inzidenzen sind." Wenn sich mehrere Menschen länger im Innenraum ohne Maske aufhielten, sei dies die Mischung, die es dem Virus leicht mache, sich zu verbreiten.

Mit Blick auf den Sommerurlaub verwies Spahn auf die derzeitige Empfehlung, noch soweit möglich auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Das werde man bei einem niedrigen Infektionsgeschehen zum Sommer hin sicher lockern können. "Ich verstehe die Sehnsucht, aber wir sind eben noch in der Pandemie." Deshalb solle man sich Länder aussuchen, die auch niedrige Inzidenzwerte aufwiesen. Im Zweifel sei es aber nicht die weite Reise, sondern "eher Nordsee als die Südsee".

Freitag, 14. Mai, 11.25 Uhr: Cafés und Restaurants in Berlin dürfen Pfingsten draußen wieder öffnen

Viele Berlinerinnen und Berliner haben schon lange darauf gewartet, dass Cafés und Restaurants zumindest im Freien wieder Gäste bedienen dürfen. Am Dienstag hatte der Senat entsprechende Lockerungen für die Außengastronomie in Aussicht gestellt, am Freitag hat er sie nun nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beschlossen - für die Zeit ab Freitag vor Pfingsten (21.5.).

Voraussetzung ist neben einem vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie obligatorischen Hygienekonzept, dass die Sieben-Tage-Inzidenz bis dahin weiter stabil unter 100 liegt. Dann greift die Bundes-Notbremse nicht mehr, die solche Lockerungen bisher verbietet. Gäste müssen außerdem einen negativen Corona-Test nachweisen oder vollständigen Impfschutz haben. In den Innenräumen dürfen Gaststätten weiterhin keine Gäste bewirten. Für die Hotels in der Hauptstadt sind noch keine Öffnungsschritte geplant.

{element12}

Am Freitag lag der Inzidenzwert in der Hauptstadt nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 71,5, am Donnerstag bei 83,4 und zuletzt am Montag noch oberhalb der 100er-Marke. Nur wenn der Wert, der anzeigt, wie viele Neuinfektionen es pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gegeben hat, fünf Werktage in Folge unter der Schwelle bleibt, sind Lockerungen am übernächsten Tag möglich. Das wäre in Berlin erstmals am nächsten Mittwoch möglich.

Freitag, 14. Mai, 11.15 Uhr: Bayern fehlen bis Ende 2023 wegen Corona 7,3 Milliarden Euro

Dem bayerischen Staatshaushalt steht wegen erhöhter Ausgaben und geringerer Steuereinnahmen nach Angaben von Finanzminister Albert Füracker (CSU) eine lange Durststrecke bevor. Bis zum Ende des Jahres 2023 stünden dem Haushalt krisenbedingt 7,3 Milliarden Euro weniger zur Verfügung, als vor Beginn der Corona-Pandemie angenommen. Wie die Prognosen für die kommenden Jahre aussehen, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 10.45 Uhr: Neuer Impfrekord: 1,35 Millionen Menschen an einem Tag geimpft

In Deutschland sind am Mittwoch so viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden wie noch nie. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 09.35 Uhr) wurden an dem Tag 1.353.453 Impfspritzen gesetzt, an Christi Himmelfahrt waren es 408.260. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, wurden damit an beiden Tagen zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft.

Damit seien 35,9 Prozent (29,8 Millionen) der Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft und 10,6 Prozent (8,8 Millionen) voll geschützt. Laut RKI hatte es vor dem neuen Tagesrekord in den vergangenen Wochen bereits drei Tage gegeben, an denen über eine Million Impfspritzen gesetzt wurden. Insgesamt wurden demnach bis einschließlich Donnerstag etwa 38,6 Millionen Impfdosen verabreicht.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 40,4 Prozent. Sachsen liegt mit 31,1 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück. Die Impfkampagne in Deutschland hatte Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

Freitag, 14. Mai, 10.05 Uhr: Corona-Subventionsbetrug in Bayern beschäftigt Justizbehörden

Im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen sind in Bayern seit Beginn der Pandemie mehr als 1400 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetrugs eingeleitet worden. Dabei gehe es um Hilfsgelder in Höhe von mindestens 11,26 Millionen Euro, bestätigte das Justizministerium am Donnerstag in München. Fälle, in denen die beantragten Hilfsgelder nicht ausgezahlt wurden, habe man hier nicht einberechnet. Sie summieren sich laut Ministerium auf weitere 10,3 Millionen Euro. Zuvor hatte die Online-Ausgabe des "Münchner Merkur" über diese Zahlen mit Stand von Mitte April berichtet.

"Betrug lohnt sich nicht", sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) auf Anfrage. "Neben der Pflicht zur Rückzahlung der Corona-Soforthilfe drohen hohe Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren." Anklagen erhoben die Ermittler in 297 Fällen mit einer Schadenssumme von insgesamt 2,37 Millionen Euro. In weiteren 361 Verfahren werde noch ermittelt, dabei gehe es um Hilfsgelder in Höhe von 4,77 Millionen Euro. Weitere 804 Verfahren sind bereits erledigt, etwa weil sie eingestellt wurden.

Freitag, 14. Mai, 9.15 Uhr: Briten wollen indische Variante mit Massentests und Impfen eindämmen

Nach einem Anstieg von Fällen der indischen Corona-Variante B.1.617.2 will die britische Regierung mit gezielten Massentests in betroffenen Regionen die Ausbreitung verhindern. Im Nordwesten von England sowie in London würden mobile Teams gezielt Tests anbieten und die Nachverfolgung von Kontakten verstärken, wie die britische Regierung mitteilte. Außerdem sollen noch mehr Proben gensequenziert werden.

Man lote derzeit auch Möglichkeiten aus, wie Impfungen möglichst effektiv eingesetzt werden könnten, sagte der für die Impfkampagne zuständige Staatssekretär Nadhim Zahawi am Freitag dem Sender Sky News. So könnten entweder zweite Impfdosen vorgezogen oder in den Regionen auch jüngere Altersgruppen geimpft werden, die eigentlich noch nicht an der Reihe sind. Laut Statistiken von Public Health England hat sich die Zahl der in Großbritannien nachgewiesenen Fälle der Variante B.1.617.2 innerhalb einer Woche auf gut 1300 Fälle verdoppelt. Allerdings soll es noch keine Klarheit darüber geben, ob sich die Mutante der Wirkung von Impfstoffen entzieht oder schwerere Erkrankungen hervorruft.

Freitag, 14. Mai, 8.40 Uhr: Urlaubsplanungen der Bayern sorgen für Unmut in den Impfzentren

Die meisten Corona-Impfungen bestehen aus zwei Spritzen in einem festen Zeitabstand. Etlichen Bürger passt dann der zweite Termin nicht mehr. Doch die Behörden bleiben stur. Die Impfung gehe vor, der Urlaub müsse hinten anstehen. Wie die Behörden reagieren wollen, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 8.30 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz unter 100: Auf diese Dinge kommt es jetzt an

Die dritte Corona-Welle gilt als gebrochen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist nun erstmals seit längerer Zeit wieder zweistellig. Naht damit schon das Ende der Pandemie? Auf welche Dinge es jetzt ankommt, erfahren Sie hier.

{element13}

Freitag, 14. Mai, 8.20 Uhr: In den USA können Geimpfte ihre Maske komplett ablegen

Nach neuen Empfehlungen der US-Gesundheitsbehörde CDC können geimpfte Menschen in den USA nun auch in Innenräumen die Masken ablegen. Präsident Biden spricht von einem "großen Tag für Amerika". Er betont aber auch: Der Kampf gegen die Pandemie ist noch nicht vorbei. Was in den USA jetzt in Sachen Corona gilt, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 8.10 Uhr: Auch Bayernweite Corona-Inzidenz sinkt auf unter 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Bayern ist am Freitag erstmals seit fast zwei Monaten auf unter 100 gefallen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner im bayernweiten Durchschnitt mit 95,3 an. Damit liegt Bayern knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 96,5. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern lag laut RKI am Freitag bei 1878. 14.551 Menschen starben an oder mit einer Corona-Infektion, das sind 15 mehr als am Vortag.

Die oberfränkische Stadt Coburg liegt mit einer Inzidenz von 284,3 an der Spitze aller Landkreise und kreisfreien Städte nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland. Nach Angaben von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekommt die Stadt ein Sonderkontingent von 3200 Impfdosen zugewiesen, um die Pandemie schneller bekämpfen zu können.

Insgesamt liegen in Bayern nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 200. 54 Regionen weisen mittlerweile eine Inzidenz von weniger als 100 auf, davon liegen acht sogar unter 50. Die niedrigste Inzidenz hatte am Freitag der ostbayerische Kreis Neustadt an der Waldnaab mit 34,9.

Freitag, 14. Mai, 7.40 Uhr: Nachtleben auf Mallorca fällt für Urlauber im Sommer erst mal flach

Kein Bierkönig, keine Schinkenstraße: Sommer-Touristen auf Mallorca und den übrigen Balearen müssen sich wohl auf Urlaub ohne Clubbesuche einstellen. Was die Regierungschefin der Ballearen angekündigt hat, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 7.25 Uhr: Landkreise fordern normalen Unterricht im Juni

Die Corona-Zahlen werden besser - wann ist die Rückkehr zu halbwegs normalem Leben möglich? Die Forderungen nach Lockerungen an den Schulen und anderswo werden lauter. Andere warnen schon vor einer vierten Welle. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 7.05 Uhr: Griechische Inseln wollen Touristen mit hohen Impfquoten locken

Geputzt, getüncht, geimpft: Die griechischen Inseln sind offenbar reif für Touristen. Teil der Regierungskampagne für die diesjährige Saison ist ein Impfangebot für Insulaner, das wohl rege angenommen wird. Wie das aussieht, lesen Sie hier.

{element14}

Freitag, 14. Mai, 6.45 Uhr: Inzidenz-Werte sinken überall im Allgäu

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in allen Allgäuer Städten und Landkreisen gesunken, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilt. Erstmals seit längerer Zeit hat auch die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mit 952 die Schwelle von 1000 unterschritten. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 6 Uhr: RKI: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit 20. März unter 100

Berlin (dpa) - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 04.56 Uhr lag der Wert am Freitag bei 96,5 (20. März: 99,9). Am Vortag hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.336 Corona-Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.485 Neuansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 190 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 284 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.577.040 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.259.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.848.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

---------------------

Alle Entwicklungen vom 6. bis 13. Mai lesen Sie in Teil 58 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 30. April bis 5. Mai lesen Sie in Teil 57 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. April bis 26. April lesen Sie in Teil 55 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. April bis 20. April lesen Sie in Teil 54 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.