Corona-Newsblog, Teil 55

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 20. bis 26. April im Überblick

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: In Indien spitzt sich die Corona-Lage dramatisch zu.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: In Indien spitzt sich die Corona-Lage dramatisch zu.

Bild: Naveen Sharma, SOPA Images via ZUMA Wire, dpa

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: In Indien spitzt sich die Corona-Lage dramatisch zu.

Bild: Naveen Sharma, SOPA Images via ZUMA Wire, dpa

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 20. bis 26. April.
27.04.2021 | Stand: 13:34 Uhr

+++ Das ist ein Archiv-Artikel. Unseren aktuellen Corona-Newsblog finden Sie hier +++

Montag, 26. April, 21.20 Uhr: Spahn: Entscheidung zu Freiheitsrechten für Geimpfte fällt am 28. Mai

Ende Mai soll nach Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn entschieden sein, inwieweit gegen das Coronavirus Geimpfte weiterhin mit Beschränkungen belegt werden. "Hierzu wird die Bundesregierung nächste Woche einen Vorschlag machen und der Bundesrat wird dazu am 28. Mai dann final entscheiden. Also es gibt einen Zeitplan", sagte Spahn am Montagabend in einem ARD-"Extra".

Laut einem Eckpunktepapier der Bundesregierung vom Wochenende könnten für vollständig Geimpfte und Genesene etwa beim Zugang zu Geschäften und bestimmten Dienstleistungen dieselben Ausnahmen kommen, die für negativ Getestete gelten. Bei der Einreise aus dem Ausland könnte in den meisten Fällen eine Quarantäne wegfallen. Bei Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sollten weitere Ausnahmen für Geimpfte und Genesene vorgesehen werden können. Andere Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und Abstand sollten aber auch für Geimpfte, Genesene und Getestete noch für längere Zeit weiter gelten. Die vorgesehenen Regelungen bedürften der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.

Vor Spahn hatte bereits Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) den 28. Mai genannt.

Laut Jens Spahn soll die Entscheidung zu möglichen Sonderrechten für Geimpfte am 28. Mai fallen.
Laut Jens Spahn soll die Entscheidung zu möglichen Sonderrechten für Geimpfte am 28. Mai fallen.
Bild: Michael Kappeler, dpa (Archiv)

Montag, 26. April, 20.55 Uhr: Herzmuskelerkrankung nach Biontech-Impfung: Israel untersucht Fälle

In Israel sind mehrere Menschen nach der Biontech-Impfung an einer Myokarditis erkrankt. Nun wird ein Zusammenhang untersucht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 20.15 Uhr: Sommerurlaub möglich? - Merkel zurückhaltend

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Corona-Blog, Teil 76

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 10. bis 16. September 2021

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält sich mit Prognosen zum Sommerurlaub in diesem Jahr zurück. Die Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Montag zum Impfen sei eine Konferenz der Hoffnung gewesen, sagte Merkel nach dem Gespräch mit den Länderchefs auf eine entsprechende Nachfrage. Man dürfe aber die Gegenwart nicht vergessen. "Die ist noch eine große Ernsthaftigkeit und je schneller wir diese ernsthafte Phase durchleben, umso schneller breitet sich die Hoffnung aus." Merkel sprach von vollen und sehr belasteten Intensivstationen. Die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitswesens sei nicht gebannt.

Die Kanzlerin verwies auf die niedrigen Infektionszahlen im vergangenen Sommer. Soweit runter müsse es nun nicht gehen, weil das Impfen helfe. "Aber wann wir jetzt wieder darüber nachdenken können, Hotels zu öffnen, das kann ich heute nicht sagen. Das hängt vom Verlauf dessen ab, was wir jetzt im Augenblick machen." Es seien jetzt noch Wochen der Anstrengung notwendig.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußert sich in Sachen Sommerurlaub momentan zurückhaltend.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußert sich in Sachen Sommerurlaub momentan zurückhaltend.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Montag, 26. April, 20 Uhr: So planen Allgäuer Hütten und Alpen: Wieder ein Bergsommer auf Distanz?

Wie die Allgäuer Hütten und der DAV sich auf einen wahrscheinlichen zweiten Corona-Sommer einstellen, lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 18.20 Uhr: Merkel: Impfpriorisierung wird spätestens im Juni beendet

Die bisherige Priorisierung bei den Impfungen gegen das Corona-Virus soll nach Darstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spätestens im Juni fallen. "Das heißt nicht, dass dann jeder sofort geimpft werden kann. Aber dann kann sich jeder um einen Impftermin bemühen, und die werden dann nach Maßgabe der Versorgung auch gegeben", sagte Merkel am Montag in Berlin nach Beratungen mit den Länder-Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten.

In vielen Bundesländern seien bereits die Prioritätengruppen I und II geimpft, sagte Merkel weiter. Die Gruppe III sei geöffnet. Im Großen und Ganzen gehe man davon aus, dass diese Gruppe im Mai die erste Impfung erhalten werde, "so dass wir dann spätestens, je nachdem wie viele Impfdosen wir bekommen, ab Juni - aber ich sage nochmals: spätestens - die Priorisierung aufheben können".

Montag, 26. April, 17.40 Uhr: Kreise: Bund und Länder für Impf-Freigabe spätestens im Juni

Bund und Länder streben bei den Corona-Impfungen in Deutschland spätestens im Juni ein Ende der Priorisierung mit einer offiziell festgelegten Reihenfolge an. Darüber bestand Einigkeit bei den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus mehreren Quellen erfuhr. Wie es weiter hieß, hänge dies aber auch davon ab, dass Impfstoff-Lieferungen wie geplant kommen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte eine Freigabe der Impfungen für alle im Juni bereits in Aussicht gestellt. Er betonte zugleich, dass im Mai zunächst Menschen aus der dritten und letzten Prioritätsgruppe Impfungen angeboten werden sollen - dazu gehören über 60-Jährige und verschiedene Berufsgruppen.

Montag, 26. April, 17.15 Uhr: Rund 50 Gäste bei Party - Polizei trifft noch 26 in Wohnung an

Rund 50 Menschen haben sich nach Angaben der Polizei zu einer nachmittäglichen Party in und an einer Wohnung in Gelsenkirchen getroffen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, flüchteten zwar viele Gäste - 26 traf man aber noch an.

Anwohner hatten am Samstag eine Ansammlung auf der Straße gemeldet, die sich in die Wohnung eines 21-Jährigen verlagerte. Wie die Polizei am Montag weiter berichtete, ergriffen viele beim Eintreffen der Einsatzkräfte "umgehend die Flucht". Die übrig gebliebenen Menschen trugen allesamt keine Masken - und kassierten Anzeigen. Der Anlass der Party blieb unklar.

Montag, 26. April, 17 Uhr: Maskenmuffel attackieren Polizisten im Ostallgäu

Wieder gibt es Polizei-Nachrichten zu renitenten Masken-Verweigerern im Allgäu: In Jengen und Füssen machen Corona-Maskenmuffel Ärger. Was passiert ist, lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 16.20 Uhr: Kreise: Söder für mehr Tempo und Flexibilität bei Corona-Impfungen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert mehr Geschwindigkeit und Flexibilität bei den Corona-Schutzimpfungen in Deutschland. "Wo wir freier impfen, sind wir sehr effizient", sagte der CSU-Chef nach Angaben von Teilnehmern am Montag beim Impfgipfel von Bund und Ländern. In der aktuellen Phase der Pandemie seien zwei Punkte wichtig: "Wie können wir die Geschwindigkeit beim Impfen erhöhen?" und "Wie können wir Grundrechte zurückgeben?"

Söder betonte den Angaben zufolge, er befürworte, dass Menschen mit einem vollständigen Impfschutz auch weniger Corona-Auflagen erfüllen müssten: "Wer zweimal geimpft ist, sollte auch mehr Freiheiten bekommen."

Als Beispiele für Erfolge gegen die Pandemie nannte Söder die sogenannten Riegel- und Ringimpfungen. Bislang können die Länder von der grundsätzlich verbindlichen Impfreihenfolge nur abweichen, um eine dynamische Ausbreitung des Coronavirus aus hochbelasteten Grenzregionen (Ringimpfung) oder aus Hochinzidenzgebieten (Riegelimpfung) zu verhindern.

Bayern will ab kommender Woche Corona-Genesene und Geimpfte gleichstellen. Das gab Markus Söder bekannt.
Bayern will ab kommender Woche Corona-Genesene und Geimpfte gleichstellen. Das gab Markus Söder bekannt.
Bild: Peter Kneffel, dpa

Montag, 26. April, 15.55 Uhr: Corona-Notbremse: FDP will Verfassungsbeschwerde noch am Montag

Die FDP will die umstrittene Corona-Notbremse klären. Dafür will sie eine Verfassungsbeschwerde einreichen - und zwar noch am Montag. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 14.50 Uhr: Laschet: Erwarte klare Aussagen zu Freiheiten von Geimpften

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet erwartet von der Bund-Länder-Runde zum Impfen gegen Corona an diesem Montag rechtlich klare Aussagen zu den künftigen Freiheiten von Geimpften. "Wenn wir jetzt die Ausgangssperre oder Ausgangsbeschränkungen haben, wird es eine Antwort geben müssen: Was ist denn mit den Geimpften? Gilt das für den, gilt das für den nicht?" Es gehe auch um Genesene, fügte der CDU-Vorsitzende am Montag in Berlin. "Das muss heute verbindlich geregelt werden."

Bei dem virtuellen Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten müsse zudem ein Blick auf jüngere Menschen gerichtet werden, sagte Laschet weiter. "Die Älteren wurden prioritär geimpft. Und die Älteren sind jetzt auch die, wo man dann sagt, wir können Grundrechtseingriffe zurücknehmen." Das sei auch richtig. "Aber wir haben eine ganze Generation junger Leute, die im Moment ganz besonders unter der Pandemie leidet. Und auch deren Anliegen müssen wir auch als Ministerpräsidentenkonferenz in den Blick nehmen." Auch die Jugend habe viele Monate ihres Lebens verloren.

Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, erwartet eine klare Aussage zu möglichen Rechten für Corona-Geimpfte.
Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, erwartet eine klare Aussage zu möglichen Rechten für Corona-Geimpfte.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Montag, 26. April, 14.25 Uhr: EU-Kommission leitet rechtliche Schritte gegen Astrazeneca ein

Im Streit über ausbleibende Impfstofflieferungen hat die EU-Kommission rechtliche Schritte gegen den Hersteller Astrazeneca eingeleitet. Dies teilte ein Kommissionssprecher am Montag mit. Details dazu lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 13.40 Uhr: Zahlreiche Verstöße gegen Corona-Beschränkungen in München

Bei schönem und sonnigem Wetter haben sich zwischen 100 und 300 Menschen an beliebten Plätzen in München versammelt. Die Polizei schritt mit Lautsprechern ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 13.30 Uhr: Kreise: Bundesregierung will Konjunkturprognose anheben

Die Bundesregierung will ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr anheben. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen erfuhr, wird nun mit einem Wachstum von 3,5 Prozent gerechnet. Bisher hatte die Bundesregierung erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt 2021 um 3,0 Prozent zulegt. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaftsleistung infolge der Corona-Krise eingebrochen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung an diesem Dienstag vor.

Die Bundesregierung war bisher pessimistischer als etwa Forschungsinstitute, die Mitte April in einer Gemeinschaftsdiagnose ein Wachstum von 3,7 Prozent prognostiziert hatten. Altmaier hatte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt: "Trotz der andauernden Lockdown-Situation entwickelt sich die Wirtschaft stärker, als von vielen erwartet." Im Januar habe die Bundesregierung ein Wachstum von 3 Prozent prognostiziert. "Nach den aktuellen Zahlen sieht es sogar noch etwas besser aus." In der deutschen Wirtschaft zeigt sich derzeit ein zweigeteiltes Bild: Während Branchen wie die Gastronomie weiter von Schließungen belastet sind, ist die Lage in der Industrie vergleichsweise gut. Das liegt auch daran, dass in wichtigen Exportmärkten wie China die Nachfrage steigt.

Montag, 26. April, 13 Uhr: Ausnahmen für Geimpfte sollen zügig festgelegt werden

Die Bundesregierung will Erleichterungen für Geimpfte nach eigenen Angaben schon bald auf den Weg bringen. Einen genauen Zeitplan für die Verabschiedung einer entsprechenden Verordnung im Kabinett gibt es aber laut Regierungssprecher Steffen Seibert noch nicht. Seibert sagte am Montag in Berlin: "Wir streben an, zügig einen Verordnungsentwurf zu bearbeiten." Dessen Ausgestaltung hänge vom Ergebnis der Ministerpräsidentenkonferenz ab.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollten sich am Montagnachmittag für einen sogenannten Impfgipfel zusammenschalten. Bei der Videokonferenz sollte im Mittelpunkt stehen, welche Corona-Beschränkungen für Geimpfte und für von Covid-19 Genesene wegfallen könnten. Einem Eckpunktepapier vom Wochenende zufolge ist die Bundesregierung der Auffassung, dass es für vollständig Geimpfte und Genesene gewisse Ausnahmen von den geltenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geben soll. Dem geplanten Gesetzentwurf müssen Bundestag und Bundesrat zustimmen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Impfgipfel lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 12.40 Uhr: Bayern-Koalition streitet um Corona-Grenzwert für Distanzunterricht

In der Koalition von CSU und Freien Wählern in Bayern gibt es Streit: Soll der Inzidenzwert, ab dem Schüler in den Distanzunterricht wechseln angehoben werden? In der Frage haben CSU und Freie Wähler unterschiedliche Ansichten.

Montag, 26. April, 12.10 Uhr: Kreise: Merkel gegen Gleichstellung von Getesteten mit Geimpften

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Nachmittag davor gewarnt, in der Diskussion über die Rückgabe von Freiheitsrechten Geimpfte und Getestete gleichzustellen. Für Getestete könne nicht das gelten, was für vollständige Geimpfte gelte, sagte Merkel nach Teilnehmerangaben am Montag in einer hybriden Sitzung des CDU-Präsidiums. Die Sicherheit der Impfung sei viel robuster als die Sicherheit von Tests. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über die Zitate berichtet.

Aus Teilnehmerkreisen der anschließenden Online-Beratungen des größeren CDU-Bundesvorstands hieß es, CDU-Chef Armin Laschet habe zu Beginn über die erfreulichen Fortschritte beim Impfen gesprochen. Schon im Präsidium sei es größtenteils um die Bewältigung der Corona-Pandemie gegangen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Nachmittag davor gewarnt, in der Diskussion über die Rückgabe von Freiheitsrechten Geimpfte und Getestete gleichzustellen.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Nachmittag davor gewarnt, in der Diskussion über die Rückgabe von Freiheitsrechten Geimpfte und Getestete gleichzustellen.
Bild: John Macdougall, AFP-Pool, dpa

Die "Bild"-Zeitung berichtete zudem, Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe im Präsidium gesagt, die Regeln mit Abstand und Masken müssten noch bleiben, bis eine Gruppenimmunität erreicht sei. Es sei zudem eine große Herausforderung, bei Migranten für eine Impfung zu werben. Auch die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, habe über die Probleme gesprochen, Migranten beim Thema Corona zu erreichen. Dies funktioniere auf konventionellen Wegen nicht. Spahn habe wie die Kanzlerin davor gewarnt, die Priorisierung pauschal aufzuheben.

Montag, 26. April, 12.05 Uhr: 69-Jähriger geht Beamte bei Polizeikontrolle in Tirol an

Ein 69-Jähriger hat sich bei einer Polizeikontrolle am Losenpass (Tirol) gegen die Beamten gewehrt. Der Mann war am späten Sonntagnachmittag am Bödele zu Fuß unterwegs. Bei der Kontrolle weigerte sich der Mann, sich auszuweisen und einen negativen Corona-Test vorzuzeigen. Stattdessen wollte er den Kontrollpunkt passieren. Daraufhin wollten die Polizisten seine Identität feststellen. Er wurde dabei laut Polizei aggressiv und ging gegen die Beamten vor. Sie nahmen ihn deswegen fest. Nachdem der 69-Jährige wegen einer Hautabschürfung ärztlich versorgt wurde, ließen ihn die Beamten wieder frei. Er war übrigens leicht alkoholisiert und wurde angezeigt.

Montag, 26. April, 11.15 Uhr: Über 23 Prozent der Menschen in Deutschland haben Erstimpfung

In Deutschland sind 23,4 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor.

Montag, 26. April, 11.05 Uhr: Ärztekammerpräsident schlägt vor: Jüngere eher impfen

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich vor dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern dafür ausgesprochen, jüngere Menschen bei der Impf-Priorisierung stärker in den Blick zu nehmen und eventuell vorzuziehen. "Das ist unter Umständen unter epidemiologischen Gesichtspunkten eine vernünftige Überlegung", sagte Reinhardt.

Die Bevölkerungsgruppe der über 60-Jährigen sei zu einem großen Teil geimpft, sagte er. "Wir sind nun an einem Punkt, wo wir uns überlegen müssen, gehen wir weiter rückwärts von oben kommend? Oder aber könnte man die Strategie fahren zu sagen: Wir impfen jetzt die Jungen, die zwar in der Regel nicht schwer erkranken, aber die natürlich viel unterwegs sind, in die Schulen und in die Kitas gehen sollen", begründete Reinhardt seine Anregung. Der Ärztekammerpräsident plädierte zudem dafür, Geimpften mehr Freiheiten zu geben. Er sei "absolut" für diesen Schritt, "wenn ausreichend Menschen in unserer Gesellschaft geimpft sind und wir feststellen, dass die Inzidenzzahlen dadurch rückläufig sind."

Montag, 26. April, 10.45 Uhr: Scheuer für Vorteile für Geimpfte bei Urlaubsreisen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat sich für Vorteile für Geimpfte bei Urlaubsreisen ausgesprochen. "Für Geimpfte sollte es bald keine Tests und keine Quarantäne mehr geben bei Urlaubsreisen", sagte Scheuer vor dem Impfgipfel. "So können Reisen wieder möglich werden und ein Stück mehr Freiheit im Sommer zurückkehren." Bisher gilt bei Flugreisen bei der Rückkehr nach Deutschland eine Testpflicht, bei der Rückkehr aus Ländern mit hohen Corona-Zahlen müssen sich Reisende in Deutschland in eine Quarantäne begeben. Die Reisewirtschaft ist von den Folgen der Corona-Pandemie schwer belastet.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat sich für Vorteile für Geimpfte bei Urlaubsreisen ausgesprochen
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat sich für Vorteile für Geimpfte bei Urlaubsreisen ausgesprochen
Bild: Kira Hofmann, dpa

Scheuer sprach sich außerdem dafür aus, die Impfpriorisierung möglichst bald aufzugeben. Geimpfte sollten digital erfasst werden, dann könnte es für sie und für Genesene Erleichterungen geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder kommen am Montagnachmittag für einen Impfgipfel zusammen. Bei der Videokonferenz soll im Mittelpunkt stehen, welche Corona-Beschränkungen für Geimpfte und Genesene wegfallen könnten.

Montag, 26. April, 10 Uhr: Neue Teststation in der Alpspitzhalle Nesselwang

Seit Freitag bietet auch Nesselwang (Ostallgäu) Corona-Tests für die Bevölkerung an. Bereits zum Start kamen viele Bürger in die Alpspitzhalle, um sich kostenlos testen zu lassen. Wo es in der Nähe vielleicht auch bald eine Teststation gibt, lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 9.35 Uhr: Lage auf Intensivstationen im Allgäu weiter angespannt

Die Lage in den Allgäuer Kliniken bleibt angespannt. 59 Corona-Patienten werden derzeit in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu in Kempten (28), Immenstadt (14) und Mindelheim (17) behandelt. 16 davon liegen auf den Intensivstationen. Am Sonntag waren zwei Patienten an beziehungsweise mit dem Corona-Virus gestorben.

Montag, 26. April, 9 Uhr: EU-Kommissionschefin macht US-Bürgern Hoffnung auf Europa-Reisen

EU-Kommissionspräsidentin Barbara von der Leyen hat Amerikanern Hoffnung auf baldige Reisen nach Europa gemacht. In einem Gespräch mit der "New York Times" sagte sie am Sonntag, dass vollständig gegen Corona geimpfte Amerikaner vermutlich schon in diesem Sommer wieder die Länder Europas besuchen könnten. "Die Amerikaner nutzen, soweit ich das sehe, Impfstoffe, die auch von der EMA - der europäischen Arzneimittelbehörde - zugelassen sind", sagte sie. "Dies wird Bewegungsfreiheit und Reisen in die Europäische Union ermöglichen."

Von der Leyen machte jedoch keine genauen Angaben, ab wann es wieder touristische Reisefreiheit geben könnte und unter welchen Bedingungen. Dies sei abhängig von der Entwicklung der Pandemie, "aber die Lage bessert sich in den USA und hoffentlich auch in der Europäischen Union". Aktuell diskutieren die EU-Mitglieder weiter über die Einführung eines EU-weiten Impfpasses sowie die Kriterien für die Öffnung der Länder für den Tourismus.

Montag, 26. April, 8.50 Uhr: Weltweite Militärausgaben trotz Corona-Krise weiter gestiegen

Trotz der Corona-Pandemie haben die Länder der Erde im abgelaufenen Jahr erneut mehr Geld in ihre Militärapparate gesteckt. Wer am meisten Geld dafür ausgab und wo Deutschland auf der Liste steht, erfahren Sie hier.

Montag, 26. April, 8.40 Uhr: Lage in Indien spitz sich zu: Maas sagt Unterstützung zu

Über 300.000 Neuinfektionen und 2000 Tote am Sonntag: Die Corona-Lage in Indien spitz sich zu. Darum will Bundesaußenminister Heiko Maas nun helfen.

Ein Patient atmet mit Hilfe von Sauerstoff, der von einem Gurdwara in Neu Dehli, einer Sikh-Anbetungsstätte, bereitgestellt wird, in einem Auto.
Ein Patient atmet mit Hilfe von Sauerstoff, der von einem Gurdwara in Neu Dehli, einer Sikh-Anbetungsstätte, bereitgestellt wird, in einem Auto.
Bild: Altaf Qadri, AP, dpa

Montag, 26. April, 8 Uhr: Allgäuer Ärzte fordern mehr Planungssicherheit bei der Impfstoff-Menge

Allgäuer Mediziner fordern mehr Planungssicherheit bei den Corona-Impfungen: „Es kann sein, dass ich 20 Dosen Astrazeneca bestelle und stattdessen 30 Dosen Biontech bekomme“, sagt Dr. Gregor Blumtritt, Ärztlicher Koordinator für Kaufbeuren und das Ostallgäu. „Bei den Impfstoff-Mengen, die wir erhalten, gibt es große Schwankungen“, bestätigt der Memminger Corona-Koordinierungsarzt Dr. Jan Henrik Sperling. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 7.45 Uhr: Heute Impfgipfel: Kann sich bald jeder gegen Corona impfen lassen?

Vor dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern fordern Ärzteverbände und Politiker, Geimpften ihre Grundrechte bald zurückzugeben. Was das konkret heißen soll, lesen Sie hier.

Montag, 26. April, 6.40 Uhr: Inzidenz-Werte im Allgäu steigen wieder leicht an

Im Vergleich zum Sonntag sind die Werte zur Sieben-Tage-Inzidenz in fast allen Allgäuer Landkreisen wieder leicht angestiegen. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen bekannt. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Montag, 26. April, 6 Uhr: RKI registriert 11 907 Corona-Neuinfektionen und 60 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.907 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 60 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Montags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Am Montag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 11.437 Corona-Neuinfektionen und 92 neue Todesfälle gemeldet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 169,3. Am Sonntag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 165,6 angegeben, am Montag vergangener Woche mit 165,3.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.299.325 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.910.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 81.624.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Sonntagnachmittag bei 1,08 (Vortag: 1,09). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Sonntag, 25. April, 21.50 Uhr: Berlins Wirtschaftssenatorin gegen Beschaffung von Sputnik-Impfstoff

Kurz vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern hat sich Berlins Wirtschaftschaftssenatorin Ramona Pop gegen die Anschaffung des russischen Impfstoffs Sputnik V ausgesprochen. "Der Impfgipfel muss den Startschuss dafür geben, dass in den kommenden Wochen deutlich mehr Menschen gegen das Corona-Virus geimpft werden können", teilte die Grünen-Politikerin am Sonntagabend mit. "Hier braucht es schnelle Maßnahmen und keine Phantomdebatten wie die Beschaffung von Sputnik-Impfstoff."

Bei den Berliner Grünen gibt es grundsätzliche Bedenken gegen Sputnik V, unter anderem vor dem Hintergrund des Konflikts mit Russland wegen des in einem Straflager inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny. Bei einer kontroversen Diskussion hat der Senat am vergangenen Dienstag sich zu dem Thema noch nicht "abschließend positioniert". Pop unterbreitete einen anderen Vorschlag: "Ich plädiere für eine Notzulassung des CureVac-Impfstoffes, um kurzfristig einen weiteren mRNA-Impfstoff mit hoher Wirksamkeit und geringen Nebenwirkungen einsetzen zu können."

Sonntag, 25. April, 19.35 Uhr: Vor Impfgipfel: Forderungen nach Öffnungen für Geimpfte und Genesene

Müssen Geimpfte noch einen negativen Schnelltest vorweisen, wenn sie im Einzelhandel einkaufen wollen? Am Montag wollen Bund und Länder dazu beraten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 25. April, 19.10 Uhr: Söder für mehr Impfungen in Betrieben und Familien

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie fordert CSU-Chef Markus Söder, dass deutlich mehr in der Arbeitswelt und in Familien geimpft wird. "Wir brauchen Betriebsimpfungen, wir brauchen Familienimpfungen", sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Grund sei, dass in Firmen und Familien eine hohe Ansteckungsgefahr herrsche.

Damit müsse eine weitgehende Freigabe der Impfstoffe einhergehen, sagte Söder. Die Priorisierung nach Alters- und Berufsgruppen sowie Krankheitsbildern sei am Anfang sinnvoll gewesen, "aber jetzt entwickelt sie sich zunehmend zu einem Zeithindernis".

Das Impfen sei die "einzige Chance" zur Eindämmung der Pandemie, sagte Söder - und mahnte zu mehr Tempo. Die Impfzentren funktionierten gut, aber schneller gehe es nur über die Ärzte.

Sonntag, 25. April, 17.40 Uhr: Gesundheitsamt: Darum steigen die Corona-Zahlen im Oberallgäu und besonders in Kempten so stark

Gesundheitsamtleiter Dr. Walters erklärt, welche Rolle jüngere Menschen spielen. Warum die Schnelltestzentren nichts mit steigenden Inzidenzzahlen zu tun haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 25. April, 16.10 Uhr: Deutschland erschwert Einreisen aus Indien - Merkel bietet Hilfe an

In Indien grassiert die Corona-Seuche und die Mutante B.1.617 ist auf dem Vormarsch - Deutschland hat das südasiatische Land ab diesen Montag deshalb zum Virusvariantengebiet erklärt. Dann gilt ein weitgehendes Einreiseverbot für Menschen, die sich zuvor in Indien aufgehalten haben.

Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, begrüßte dies. Er sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag), dass "alle Maßnahmen der Kontakteinschränkung gegenüber potenziell hiermit Infizierten gerechtfertigt" seien. "Dazu gehören Flug- und Einreiseverbote, strenge und überwachte Quarantäne für alle Heimkehrer aus diesen Risikogebieten aber natürlich genauso Hilfsangebote an die Regierungen dieser Länder".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bot Indien am Sonntag Hilfe an. "Der Kampf gegen die Pandemie ist unser gemeinsamer Kampf", erklärte sie dem Regierungssprecher zufolge. "Deutschland steht Seite an Seite in Solidarität mit Indien. Wir bereiten so schnell wie möglich eine Unterstützungsmission vor." Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, erklärte, Brüssel habe auf indischen Wunsch bereits den Zivilschutzmechanismus aktiviert und werde bei der Versorgung mit Sauerstoff und Medikamenten helfen.

Medizinisches Personal und Angehörige tragen den Sarg eines verstorbenen Corona-Patienten. Das Gesundheitssystem des Schwellenlandes ist völlig überlastet. Es fehlt an Betten, antiviralen Medikamenten und medizinischem Sauerstoff.
Medizinisches Personal und Angehörige tragen den Sarg eines verstorbenen Corona-Patienten. Das Gesundheitssystem des Schwellenlandes ist völlig überlastet. Es fehlt an Betten, antiviralen Medikamenten und medizinischem Sauerstoff.
Bild: Channi Anand, dpa

Sonntag, 25. April, 15.10 Uhr: Vier Millionen Corona-Impfungen in Bayern

Die Corona-Impfungen in Bayern haben die Vier-Millionen-Marke überschritten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Sonntag hingewiesen. Er betonte: „Die Impfgeschwindigkeit in Bayern ist konstant hoch. Seit Beginn der Corona-Impfungen Ende Dezember haben wir 4.040.160 Impfdosen in Bayern verabreicht (Stand 25. April). Besonders freut mich, dass die niedergelassenen Ärzte schon mehr als eine halbe Million Menschen in ihren Praxen impfen konnten.“

Vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Montag warb der Minister zudem für wichtige neue Schritte, um die Impfungen weiter voranzutreiben. Holetschek sagte: „Wir erwarten, dass wir uns so schnell wie möglich von der Priorisierung lösen. Das ist wichtig, denn wir müssen langfristig allen Altersgruppen Schutz anbieten, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Außerdem sollten wir zügig auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne einbeziehen, um im Impfturbo noch einen Gang höher schalten zu können. Vor allem aber müssen wir uns von überflüssiger Bürokratie lösen, denn Bürokratie bremst uns im Kampf gegen die Pandemie.“

Sonntag, 25. April, 13.20 Uhr: Konzerte im Sommer? Strandkorb-Festivals in fünf bayerischen Städten machen das möglich

Strandkorbfeeling von den Alpen bis nach Franken: Bei Open-Air-Festivals in fünf bayerischen Städten sollen im Sommer zahlreiche Musiker auftreten. Um die Corona-Vorschriften einzuhalten, wird das Publikum bei den Konzerten in fest zugewiesenen Strandkörben sitzen. Welche Bands dabei sind und in welchen Städten die Open-Air-Festivals stattfinden sollen, lesen Sie hier.

Sonntag, 25. April, 12.50 Uhr: Bagdad: Mehr als 80 Menschen sterben bei Brand auf Corona-Station

Während das Coronavirus auch im Irak weiter wütet, kommt es in einem Krankenhaus zu einem tragischen Zwischenfall: Durch eine Explosion und einen darauffolgenden Brand sterben Dutzende Menschen in Bagdad auf einer Corona-Station. Alle Hintergründe hier.

Sonntag, 25. April, 12.30 Uhr: Diese Regeln gelten aktuell in Bayern

Einkaufen, Distanzunterricht, Ausgangssperre und Friseur-Besuche: Seit Samstag greift die Corona-Notbremse des Bundes. In Bayern gelten zum Teil andere Regeln. Hier haben wir alle neuen Regeln aufgelistet.

Sonntag, 25. April, 10.35 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre in Deutschland: wenig Verstöße, friedliche Proteste

Auch in der zweiten Nacht mit Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist es bundesweit nach ersten Meldungen der Polizei großteils ruhig geblieben. Nur vereinzelt stellten Polizei und Ordnungsämter Verstöße fest. In Frankfurt und Hannover gab es Demos. Die Bilanz der Polizei.

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Sonntag, 25. April, 9.15 Uhr: 150 000 Menschen nutzen Melde-App nach Corona-Impfung

Mehr als 150.000 Menschen haben seit dem Start der Impfkampagne den Behörden über eine Smartphone-App gemeldet, wie gut sie die Impfung vertragen haben. Nach Angaben des Langener Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) waren das 1,5 Prozent der bisher geimpften Personen. Je mehr Geimpfte die App "SafeVac 2.0" nutzen, desto aussagekräftiger sind die Daten.

"Diese Daten tragen dazu bei, dass die Verträglichkeit der Impfung über die klinischen Prüfungen vor der Zulassung hinaus in der breiten Anwendung noch besser beurteilt werden kann", erklärt das PEI. Die Informationen werden verschlüsselt auf dem Smartphone gespeichert und dem PEI mit einer Zufallsnummer übermittelt.

Sonntag, 25. April, 7.45 Uhr: Die aktuellen RKI-Zahlen für das Allgäu

Am Sonntag sind die 7-Tage-Inzidenzwerte in vielen Allgäuer Kreisen und Städten gestiegen: In Memmingen und im Unterallgäu liegen die Werte jetzt über 230, Kempten hat mit 270,4 immer noch die höchste Inzidenz in der gesamten Region. In Kaufbeuren und im Oberallgäu sind die Inzidenzwerte leicht gesunken. Alle Zahlen hier im detaillierten Überblick.

Sonntag, 25. April, 7.30 Uhr: Scholz fordert Fahrplan aus Corona-Lockdown für Ende Mai

Bundesfinanzminister Olaf Scholz fordert für Ende Mai ein belastbares Konzept für den Weg aus dem Corona-Lockdown. "Wir brauchen den Fahrplan zurück ins normale Leben, aber einen, der nicht nach ein paar Tagen widerrufen wird", sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". "Ende Mai sollten wir in der Lage sein, belastbare Aussagen zu treffen. Ich will, dass wir als Regierung dann klare und mutige Öffnungsschritte für den Sommer festlegen." Damit sollten sich Restaurants auf ihre Öffnung einstellen und die Bürger ihren Sommer planen können. Ebenfalls solle der Zeitpunkt festgelegt werden, ab wann wieder Konzerte, Theater und Fußball im Stadion möglich seien.

Der Vizekanzler verteidigte zugleich die gerade wirksam gewordene Bundes-Notbremse, um die dritte Corona-Welle zu brechen. "Wir brauchen noch einmal diese Anstrengung, damit wir einen schönen Sommer und dann wieder ein unbeschwerteres Leben haben." Scholz rief die Bürger auf, sich "in den nächsten vier bis sechs Wochen nicht die Chance kaputtzumachen, im Sommer im Biergarten zu sitzen und in den Urlaub zu fahren".

Sonntag, 25. April, 7 Uhr: RKI registriert 18 773 Corona-Neuinfektionen und 120 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir starten den Tag wieder mit den aktuellen RKI -Zahlen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.773 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:58 Uhr wiedergeben. Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 120 neue Todesfälle verzeichnet. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 19.185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 165,6. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 164,4 angegeben.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.287.418 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.893.900 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 81.564.

Samstag, 25 April, 21.12 Uhr: 4000 Teilnehmer bei unerlaubter Corona-Demonstration in der Schweiz

In der Schweiz haben 4000 Menschen bei einer nicht genehmigten Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Wie die Polizei am Samstag berichtete, verlief die Kundgebung in Rapperswil-Jona nahe Zürich friedlich. Rund 45 Personen wurden allerdings für 24 Stunden aus der Stadt ausgewiesen. Zwei Menschen wurden vorläufig festgenommen. Mit Transparenten und Kuhglocken brachten die Teilnehmer, die meist weder Masken trugen noch Abstände einhielten, ihren Unmut zum Ausdruck. Die Polizei war rund um den Platz der Demonstration postiert, hielt sich aber zurück.

Samstag, 25. April, 19.15 Uhr: Spanier wegen Infizierung anderer mit Corona verhaftet

Die spanische Polizei hat auf Mallorca einen Mann wegen Körperverletzung festgenommen, der andere Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben soll. Obwohl der 40-Jährige eindeutige Krankheitssymptome aufgewiesen habe, sei er weiter zur Arbeit gekommen und habe auch das Fitnesszentrum in Manacor besucht, wo er Mitglied war, teilte die Polizei am Samstag mit.

Samstag, 25. April, 17.53 Uhr: Belgische Corona-Patienten könnten in NRW behandelt werden

Angesichts stark ausgelasteter Intensivstationen hat Belgien Deutschland um die Aufnahme von Corona-Patienten gebeten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnten die Betroffenen in Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen verlegt werden. Über die Bitte Belgiens berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Leiter der medizinischen Notfallhilfe, Marcel Van der Auwera. Einige Krankenhausstandorte hätten keine Intensivbetten mehr zur Verfügung.

Samstag, 25. April, 17.03 Uhr: Günther Jauch verpasst wegen Corona-Infektion erneut RTL-Show

Moderator Günther Jauch (64) verpasst wegen seiner Corona-Infektion am Samstag erneut die RTL-Show "Denn sie wissen nicht, was passiert". Wie er ersetzt wird, werde erst in der Live-Show am Abend verraten, teilte ein RTL-Sprecher mit. Jauch hatte zuletzt bereits in zwei Folge der Show aussetzen müssen, in der er normalerweise mit Barbara Schöneberger (47) und Thomas Gottschalk (70) auftritt. Grund war die bei ihm festgestellte Infektion mit dem Coronavirus und die damit zusammenhängende Quarantäne.

Samstag, 25. April, 16.10 Uhr: Bundes-Notbremse ohne größere Zwischenfälle angelaufen

Seit Mitternacht gilt sie, die Bundes-Notbremse gegen das Coronavirus. In der ersten Nacht haben die Menschen die Ausgangsbeschränkungen weitestgehend eingehalten. Mehr Hintergründe lesen Sie hier.

Samstag, 25. April, 15.03 Uhr: Bundesregierung hält Ausnahmen für Geimpfte und Genesene für nötig

Für vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene soll es nach Einschätzung der Bundesregierung gewisse Ausnahmen von den geltenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geben. Das geht aus einem am Samstag innerhalb der Regierung abgestimmten Eckpunktepapier hervor, das als Vorbereitung für den an diesem Montag geplanten Impfgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder erstellt wurde.

In dem Papier heißt es, was Einreiseregelungen angehe sowie den Zugang zu Ladengeschäften und bestimmten Dienstleistungen sollen Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, und Genesenen dieselben Ausnahmen eingeräumt werden, die bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 für negativ auf das Coronavirus Getestete gelten.

Samstag, 24. April, 12.55 Uhr: Heute startet der Jazzfrühling in Kempten zum ersten Mal digital - Ein Blick hinter die Kulissen

Das Online-Jazzfestival aus dem Stadttheater Kempten ist Neuland für die Organisatoren. Wie es unter Corona-Bedingungen ablaufen soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 24. April, 11.55 Uhr: Oberallgäuer Ehepaar muss Demo in München absagen

Ein Ehepaar aus Sonthofen wollte eine große Aktion in München starten, um auf die Lage von Ferienwohnungsbesitzern hinzuweisen. Warum sie abgeblasen wurde. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 24. April, 9.30 Uhr: Event-Sommer vor dem Aus? So steht es um Allgäu-Triathlon, Grüntenstafette und Co.

Allgäu-Triathlon, Grüntenstafette und Zötler Gold Race in der Warteschleife: Was kann 2021 stattfinden? OK-Mitglied Marlon Wörndl über Alternativen und Sorgen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 24. April, 8.20 Uhr: Nach Querdenker-Demo in Kempten: Stadträte loben Polizei und Verwaltung

Nach dem Verbot der Veranstaltung hielt sich Aufmarsch in Grenzen. Quer durch die Parteien wird Taktik gutgeheißen. Dritte Corona-Welle bereitet allen Sorgen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Samstag, 24. April, 7.10 Uhr: Corona-Notbremse greift seit Mitternacht

Die Corona-Notbremse des Bundes hat in der Nacht zum Samstag zum ersten Mal gegriffen. Die Regelung gilt seit Mitternacht automatisch in Landkreisen und Städten, wo die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag über dem Wert von 100 lag. Dies betrifft aktuell 325 Kreise und kreisfreie Städte. Zwischen 0 und 5 Uhr gilt dort eine Ausgangssperre, wobei gewichtige Gründe wie etwa die Pflege von Angehörigen, die Versorgung von Tieren, Notfälle oder berufliche Notwendigkeiten Ausnahme bilden.

In den von der Notbremse betroffenen Regionen darf sich zudem höchstens noch ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sind. Der Präsenzunterricht an Schulen soll ab einer Inzidenz von 165 in der Regel eingestellt werden. Die Regelungen würden damit derzeit Kinder und Jugendliche in 146 Kreisen und Städten betreffen.

Das erweiterte Infektionsschutzgesetz - also die sogenannte Corona-Notbremse - war am Mittwoch im Bundestag beschlossen worden. Damit sollen die Regelungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bundesweit vereinheitlicht werden. Falls Länder strengere Regelungen getroffen haben, gelten diese weiter.

Samstag, 24. April, 6.55 Uhr: Kempten weiter unter Inzidenz von 300

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind am Samstag im Vergleich größtenteils zum Vortag leicht gesunken. Nur im Landkreis Unterallgäu und in Memmingen sind die Werte leicht gestiegen. Die Werte im Detail finden Sie hier.

Samstag, 24. April, 6.35 Uhr: RKI registriert 23.392 Corona-Neuinfektionen und 286 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung! Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 23.392 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5:03 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 286 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 164,4. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.882.300 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 1,08 (Vortag: 1,01).

Freitag, 23. April, 19.46 Uhr: AfD scheitert mit Eilantrag gegen Corona-Regeln des Landes

Die rheinland-pfälzische AfD-Landtagsfraktion ist mit einem Eilantrag gegen Corona-Regeln des Landes vor dem Verfassungsgerichtshof (VGH) in Koblenz gescheitert. Die Fraktion hatte sich mit ihrem am Donnerstag gestellten Antrag gegen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes gewandt, wie der VGH Rheinland-Pfalz am Freitag mitteilte. Angesichts des verfassungsrechtlich verankerten Auftrags zum Schutz von Leib und Leben überwögen die Gründe, die gegen ein vorläufiges Aufheben der Ausgangsbeschränkungen sprächen, erklärte das Gericht.

Freitag, 23. April, 17.45 Uhr: Corona-Notbremse: Beschränkungen greifen ab Mitternacht

In der Nacht zum Samstag greift ab 0 Uhr erstmals die neue Corona-Notbremse des Bundes. Die Regelung gilt automatisch in Landkreisen oder Städten, wo die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag über dem Wert von 100 lag. Das betrifft 325 Kreise und kreisfreie Städte. Von Mitternacht bis 5 Uhr darf niemand mehr das Haus verlassen, außer es gibt gewichtige Gründe wie etwa die Pflege von Angehörigen, die Versorgung von Tieren, Notfälle oder die Arbeit.

Ab Samstag darf sich höchstens noch ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sind. Die Ausgangsbeschränkungen gelten am Samstagabend schon ab 22 Uhr; bis Mitternacht ist Bewegung an der frischen Luft allein jedoch noch erlaubt

Freitag, 23. April, 16 Uhr: Österreich öffnet fast alle Branchen ab 19. Mai

In Österreich dürfen ab 19. Mai praktisch alle wegen der Corona-Krise heruntergefahrenen Branchen einen Neustart wagen. Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag an. Zentrale Säule des Schritts ist ein umfassendes Schutzkonzept, bei dem Zutrittstest für Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur im Mittelpunk stehen. Lesen Sie hier alle Hintergründe.

Freitag, 23. April, 15.20 Uhr: Brief an Merkel: Tourismusverbände fordern Öffnungsplan für Sommer

In einem Brandbrief an Kanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung haben Tourismusverbände ein Öffnungskonzept für den Sommer gefordert. Für Urlaubsbuchungen in Deutschland gebe es derzeit keine Perspektive, "solange das Beherbergungsverbot weiter gilt und es keinen Öffnungsplan gibt", hieß es in dem am Freitag veröffentlichten Schreiben des Aktionsbündnis Tourismusvielfalt. Die Verbände kritisierten darin "die anhaltende politische Inkonsequenz und Inkonsistenz, die der Tourismusbranche seit Monaten ein beispielloses Opfer abverlangt und zahlreiche Existenzen gefährdet."

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Freitag, 23. April, 14.22 Uhr: Von der Leyen zieht Impfziel vor: Bis Juli 70 Prozent der Erwachsenen

Ein Großteil der EU-Bürger kann nach Einschätzung von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen deutlich früher gegen das Coronavirus geimpft werden als ursprünglich gedacht. Sie sei zuversichtlich, dass es im Juli genügend Impfstoff gebe, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, sagte sie bei einem Besuch des Pfizer-Werks im belgischen Puurs. Bislang war dieses Ziel für den 21. September angepeilt. Der angekündigte EU-Vertrag zum Kauf von weiteren 1,8 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer ist laut von der Leyen fast fertig. "Wir werden in den nächsten Tagen abschließen", sagte sie am Freitag.

Zuletzt hatte bereits EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in Aussicht gestellt, dass bis Mitte Juli ausreichend Impfstoff an die EU-Staaten geliefert werden würde, um rund 70 Prozent der Erwachsenen zu schützen.

Freitag, 23. April, 12.10 Uhr: Wochenmarkt in Kempten: Würstel und Kässpatzen gibt es vorerst nur mittwochs

Der Wochenmarkt Kempten zieht viele Besucher an. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation darf samstags aber nicht auf dem Markt gegessen werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 23. April, 10 Uhr: In Österreich könnten Hotels und Lokale ab Mitte Mai wieder öffnen

Ab Mitte Mai könnten in Österreich Lokale, Hotels, Sport und Schulen möglicherweise wieder öffnen. Heute berät eine Kommission über die nächsten Schritte.

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Freitag, 23. April, 8.20 Uhr: Impfung mit AstraZeneca für alle in Bayern: Das müssen Sie wissen

Niedergelassene Ärzte können in Bayern den Impfstoff von AstraZeneca ohne Priorisierung verabreichen. Information dazu finden Sie hier.

Freitag, 23. April, 7.35 Uhr: Corona-Notbremse greift ab Samstag

Die Corona-Notbremse gilt ab Samstag - doch es gibt viel Kritik.

Freitag, 23. April, 6.50 Uhr: "Corona-Notbremse": Allgäuer Virologe begrüßt strikten Kurs - und warnt vor verfrühten Lockerungen

Die bundesweite „Corona-Notbremse“ wird vom Allgäuer Virologen Dr. Matthias Lapatschek vom Allgäulab in Kempten begrüßt. Was ihm aktuell besonders Sorge macht, lesen Sie hier.

Freitag, 23. April, 6.30 Uhr: Kempten wieder unter Inzidenz von 300

DIe Inzidenzwerte im Allgäu sind am Freitag im Vergleich größtenteils zum Vortag leicht gesunken. Die Werte im Detail finden Sie hier.

Freitag, 23. April, 6.10 Uhr: RKI registriert 27.543 Corona-Neuinfektionen und 265 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung! Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 27.543 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht vollständig übermittelt worden.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 265 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 164,0. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.865.000 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 1,01 (Vortag: 0,94).

Donnerstag, 22. April, 22.10 Uhr: Passau hebt Impfreihenfolge für über 16-Jährige auf

In Passau soll von nächster Woche an ohne Priorisierung geimpft werden. Alle priorisierten Impfwilligen hätten ein Impfangebot erhalten, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Aus diesem Grund kann sich ab der kommenden Woche jede Passauerin und jeder Passauer über 16 Jahre für eine Impfung im Impfzentrum der Stadt registrieren. Die "Passauer Neue Presse" (PNP) hatte darüber berichtet.

Seit dem Impfstart Ende Dezember seien in der niederbayerischen Stadt mehr als 24 500 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt worden. "Unser Ziel ist, dass bis zum 30. Juni 2021 mindestens 35 000 Personen im Stadtgebiet ihre Erstimpfung erhalten haben", teilte Oberbürgermeister Jürgen Dupper mit. "Daher möchte ich alle ermuntern, sich für eine Impfung zu registrieren, weil das derzeit der einzige vernünftige Weg ist, eine Annäherung an die frühere Normalität zu erreichen."

Donnerstag, 22. April, 21.35 Uhr: Die Vorbereitungen zum ersten digitalen Jazzfrühling in Kempten laufen auf Hochtouren

Das Online-Jazzfestival aus dem Stadttheater Kempten ist Neuland für die Organisatoren. Wie es unter Corona-Bedingungen ablaufen soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 20.20 Uhr: Intensiv-Chefarzt des Klinikums Kempten fordert schärfere Maßnahmen gegen Corona

Über 40 Prozent der Intensivbetten in Kempten und Immenstadt mit Covid-Patienten belegt. Warum Chefarzt Dr. Florian Wagner nicht nur auf die Inzidenz schaut. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 19.40 Uhr: Corona-Notbremse zieht ab Samstag

Das umstrittene neue Infektionsschutzgesetz mit der Bundes-Notbremse hat die letzten Hürden genommen und tritt an diesem Freitag in Kraft. Zunächst passierte es am Donnerstag trotz massiver Kritik der Länder den Bundesrat, dann wurde es von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet und später im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

In Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen wird die Notbremse ab Samstag automatisch greifen, wie das Bundesinnenministerium in Berlin erläuterte. Alle geplanten Regeln hier im Überblick.

Donnerstag, 22 April, 18.40 Uhr: Freie Wähler wollen bundesweite Corona-Notbremse in Karlsruhe kippen

Sie wollen die "Freiheitsrechte" der Bürger verteidigen: Die Freien Wähler gehen mit einer doppelten Verfassungsbeschwerde gegen die Bundes-Notbremse vor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 18.10 Uhr: Abi-Jahrgang komplett in Quarantäne und Homeschooling für gesamte Schule

Corona-Fälle bringen den Unterricht gehörig durcheinander. Schulleitung und Schüler sorgen sich um das Abitur. Weshalb sogar die komplette Schule betroffen ist. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Donnerstag, 22. April, 17.15 Uhr: EU-Länder einigen sich auf technische Richtlinien für Impf-Zertifikat

Vertreter von EU-Ländern haben sich auf technische Rahmenbedingungen für die Einführung des digitalen Impfpasses geeinigt. "Dies ist ein wichtiger Schritt, damit das digitale Grüne Zertifikat bis zum Sommer für die Bürger Realität wird", sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Donnerstag laut Mitteilung. Im Juni soll das Zertifikat einsatzbereit sein, und Reisen im Sommer deutlich erleichtern. Die Zertifikate sollen - anders als es der Name vermuten lässt - auch in Papierform erhältlich sein.

Die Leitlinien beträfen etwa entscheidende Elemente des Zertifikats wie einen QR-Code über den Daten zu Impfungen, Corona-Tests und überstandenen Covid-Infektionen abgerufen werden können. Die Codes sollen sicherstellen, dass alle Zertifikate gelesen werden können. Zudem beschreiben die Richtlinien auch Sicherheitsmechanismen, die Fälschungen verhindern sollen. So könne die Echtheit der Zertifikate EU-weit überprüft werden.

"Parallel dazu werden die Mitgliedsstaaten ermutigt, die benötigten technischen Lösungen auf nationaler Ebene einzuführen", heißt es in der Pressemitteilung der EU-Kommission. EU-Handelskommissar Thierry Breton teilte mit, von Seiten der Kommission sei man ab dem 1. Juni bereit, die EU-Länder mit dem Zertifikat zu verknüpfen. Nächste Woche soll im EU-Parlament über dessen Ausgestaltung abgestimmt werden.

Donnerstag, 22. April, 16 Uhr: Im Oberallgäu und in Kempten kann demnächst die Priorisierungsgruppe 3 geimpft werden

Die Impfkampagne in der Stadt Kempten und im Landkreis Oberallgäu schreitet voran. Annähernd ein Fünftel der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis haben bereits eine erste Impfdosis erhalten. Der Wechsel von der Priorisierungsgruppe 2 in die Priorisierungsgruppe 3 steht unmittelbar bevor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 15 Uhr: Steinmeier unterzeichnet Infektionsschutzgesetz mit Bundes-Notbremse

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das neue Infektionsschutzgesetz mit der Bundes-Notbremse unterzeichnet. Das teilte das Bundespräsidialamt am Donnerstag mit. Das Gesetz muss zum Inkrafttreten jetzt nur noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.

Donnerstag, 22. April, 14.50 Uhr: EU nutzt Option auf weitere 100 Millionen Astrazeneca-Dosen nicht

Die Europäische Union wird die Option nicht nutzen, weitere 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff von Astrazeneca zu kaufen. Die Frist dafür sei abgelaufen, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Hauptanliegen der Kommission sei, die bereits fest bestellten 300 Millionen Impfdosen von dem Hersteller zu bekommen.

Astrazeneca ist dabei sehr im Rückstand. Statt der für das erste Quartal zugesagten 120 Millionen Impfdosen waren nur 30 Millionen geliefert worden; für das zweite Quartal stellt die Firma der EU nur 70 Millionen der vereinbarten 180 Millionen Dosen in Aussicht. Die EU-Kommission erwägt wegen der Lieferrückstände eine Klage gegen das Unternehmen. Die Bestellung von 300 Millionen Dosen und die Option auf weitere 100 Millionen waren Bestandteil des EU-Rahmenvertrags mit Astrazeneca vom August 2020.

Donnerstag, 22. April, 13.15 Uhr: Infektionsschutzgesetz mit Bundes-Notbremse geht durch den Bundesrat

Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit der Bundes-Notbremse hat den Bundesrat passiert. In der Länderkammer wurde am Donnerstag kein Antrag zur Anrufung des Vermittlungsausschusses gestellt. Damit kann Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterzeichnen, das bei hohen Infektionszahlen Ausgangsbeschränkungen ab 22.00 Uhr und weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Kontakten vorsieht. Alle geplanten Regeln hier im Überblick.

Donnerstag, 22. April, 12.45 Uhr: Brüssel erwägt Klage gegen Astrazeneca wegen Lieferrückstands

Die EU-Kommission erwägt eine Klage gegen den Hersteller Astrazeneca, weil er zugesagte Lieferungen von Corona-Impfstoff an die Europäische Union einseitig drastisch gekürzt hat. Dies bestätigten Kommissionskreise am Donnerstag. Alle Optionen würden vorbereitet, hieß es. Die EU-Staaten müssten einer Klage zustimmen.

Zuvor hatte das Portal "Politico" berichtet, die Kommission habe den EU-Staaten die Vorbereitung einer solchen Klage angekündigt. Diplomaten bestätigten, dass dies in einer Sitzung der EU-Botschafter am Mittwoch Thema war. Die Mitgliedsstaaten wollten bis Ende der Woche prüfen, ob geklagt werden soll.

Der britisch-schwedische Hersteller hatte den EU-Staaten zugesagt, im ersten Quartal 120 Millionen Impfdosen zu liefern. Tatsächlich waren es aber nur 30 Millionen. Die Kommission hatte wegen der Lieferrückstände bereits ein Schlichtungsverfahren mit dem Unternehmen eingeleitet. Eine Klage wäre der nächste Schritt.

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Donnerstag, 22. April, 12.20 Uhr: Deutsche Flughäfen kommen nicht aus der Corona-Flaute

Die Flughäfen in Deutschland sind auch im März nicht aus der Corona-Flaute herausgekommen. In dem Monat nutzten nur 1,97 Millionen Passagiere einen Airport, wie der Flughafenverband ADV am Donnerstag in Berlin berichtete. Das waren 89,7 Prozent weniger als im März des Vorkrisenjahres 2019 und auch immer noch 72,5 Prozent weniger als im März 2020, in dessen Verlauf es erstmals zu größeren Verkehrseinschränkungen in Folge der Corona-Pandemie gekommen war.

Wieso man am Allgäu Airport in Memmingen trotzdem auf viele Sommer-Urlauber hofft und ein neues Flugziel anbietet, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 11.40 Uhr: Erste Klage gegen Notbremse in Karlsruhe eingereicht

Noch bevor die Politik das neue Infektionsschutzgesetz überhaupt beschlossen hat, ist schon der erste Eilantrag dagegen beim Bundesverfassungsgericht eingegangen. Welche Erfolgsaussichten das haben kann, vermochte ein Sprecher in Karlsruhe am Donnerstag aber nicht zu sagen. Der Bundestag hat der Novellierung samt einer Bundes-Notbremse für Corona-Hotspots schon zugestimmt, der Bundesrat wollte am Donnerstag entscheiden.

Rechtsanwalt Claus Pinkerneil mit Kanzleien in Berlin und München teilte mit, Verfassungsbeschwerde eingelegt zu haben. Ihm gehe es vor allem darum, dass das Gesetz die Maßnahmen weitestgehend (verwaltungs)gerichtlicher Kontrolle entziehe, dass der Inzidenzwert als alleiniger Maßstab ungeeignet sei und dass insbesondere Ausgangsbeschränkungen unverhältnismäßig seien. Pinkerneil sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass er die Verfassungsbeschwerde absichtlich schon vor der Entscheidung des Bundesrats eingelegt habe. Das Verfassungsgericht könnte die Unterzeichnung durch Steinmeier stoppen wie etwa Ende März beim EU-Wiederaufbaufonds geschehen.

Ob es sich bei dem in Karlsruhe eingegangenen Antrag um jenen Pinkerneils handelt, konnte der Gerichtssprecher zunächst nicht sagen. Auch die Freien Wähler und FDP-Bundestagsabgeordnete hatten Klagen gegen das neue Infektionsschutzgesetz angekündigt.

Donnerstag, 22. April, 11.30 Uhr: Kretschmer: Deutschland will 30 Millionen Dosen Sputnik V erwerben

Deutschland will nach Angaben des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) 30 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V erwerben. Voraussetzung sei aber die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde, sagte er am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko in Moskau. Es wäre ein großer Erfolg, wenn das im Mai gelingt. Dann könnten im Juni, Juli und August jeweils 10 Millionen Dosen dieses Impfstoffes gekauft werden. Kretschmer geht davon aus, dass der russische Impfstoff in Sachsen eine große Zustimmung genießen wird.

Kretschmer selbst will sich in der kommenden Woche mit dem Vakzin von Astrazenca impfen lassen. Er wolle ganz bewusst zeigen, dass dieser Impfstoff sicher ist, sagte er.

Donnerstag, 22. April, 10.50 Uhr: Verfassungsgerichtshof lässt Schul-Regeln samt Testpflicht in Kraft

Die Testpflicht an bayerischen Schulen und die Regelungen zu Distanz- und Wechselunterricht bleiben in Kraft. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof lehnte es in einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung ab, die entsprechenden Regelungen in der Corona-Verordnung per einstweiliger Anordnung außer Vollzug zu setzen. Damit bleibt es dabei, dass bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 nur noch Wechselunterricht erlaubt ist und bei Werten über 100 nur noch Distanzunterricht - mit einer Ausnahme unter anderem für Viertklässler und Abschlussklassen. Weiterhin dürfen Schülerinnen und Schüler nur noch mit negativem Test in die Schule.

Donnerstag, 22. April, 9.50 Uhr: Boris Palmer: Tübinger Corona-Modellprojekt beendet

Das Tübinger Corona-Modellprojekt ist wegen der Bundes-Notbremse laut Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) beendet. "Ab Montag ist also auch bei uns alles dicht. Theater, Handel, Schulen und Kitas", schrieb Palmer auf seiner Facebook-Seite. Diese Entscheidung habe die CDU-Wahlkreisabgeordnete Annette Widmann-Mauz der Presse mitgeteilt. Die Inzidenz im Landkreis sei mit 180 eben viel zu hoch, schrieb Palmer. Er machte darauf aufmerksam, dass die Inzidenz in Tübingen konstant unter 100 sei seit zwei Wochen. "Der Anstieg findet nur außerhalb Tübingens statt und hat jetzt den Wert von 240 erreicht, während wir bei 91 stehen", schrieb Palmer.

Menschen in Tübingen können sich seit dem 16. März an mehreren Stationen kostenlos testen lassen - mit den Bescheinigungen der Ergebnisse, den Tagestickets, können sie dann in Läden, zum Friseur oder auch in Theater und Museen gehen. Wegen großen Andrangs von außerhalb sind die Tests inzwischen auf Menschen aus dem Kreis Tübingen beschränkt.

Donnerstag, 22. April, 9.35 Uhr: Fischertag in Memmingen auch 2021 abgesagt

Das bekannte Memminger Heimatfest Fischertag kann auch 2021 wegen der Pandemie nicht stattfinden. Aktuell wird noch über Alternativen im kleinen Rahmen gesprochen. Alles dazu hier.

Donnerstag, 22. April, 8.40 Uhr: RKI: Wieder etwas mehr bayerische Landkreise mit Inzidenz unter 100

Inzwischen haben wieder vier bayerische Landkreise eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Tirschenreuth, Garmisch Partenkirchen, der Stadtkreis Bamberg und der Landkreis Ebersberg unterschreiten die wichtige Grenze bei den Corona-Neuinfektionen, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Mittwoch waren es nur zwei Kreise, am Dienstag ein Kreis. Bei länger anhaltenden Inzidenzen unter 100 gelten Lockerungen für den Handel. Auch für die Öffnung von Schulen ist er zentral. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen an.

Bayernweit lag die vom RKI gemeldete Inzidenz am Donnerstag bei 180,3 - ein leichter Rückgang gegenüber den Vortagen. Die höchsten Werte im Freistaat gab es erneut im Landkreis Kronach mit 355,1. Auch der Landkreis Mühldorf am Inn und die Stadt Kempten lagen über 300. Die niedrigste Inzidenz hatte Tirschenreuth mit 75.

Donnerstag, 22. April, 8.05 Uhr: Heute soll der Bundesrat die Corona-Notbremse beschließen

Nachdem gestern im Deutschen Bundestag der Weg für die umstrittene Corona-Notbremse des Bundes frei gemacht wurde, passiert das Gesetz heute weitere Schranken: Der Bundesrat will am Donnerstag ab 11 Uhr entscheiden. Er könnte Einspruch einlegen und damit Nachverhandlungen notwendig machen. Mehrere Bundesländer kündigten jedoch bereits zuvor an, keinen Einspruch einlegen zu wollen. Zuletzt muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterzeichnen, auch das könnte noch am Donnerstag geschehen. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt könnte möglicherweise noch am selben Tag wie die Unterzeichnung erfolgen.

Donnerstag, 22. April, 7.58 Uhr: Ärztegewerkschaft begrüßt Corona-Notbremse - aber sie kommt zu spät

Die Politik habe viel Zeit verstreichen lassen, obwohl es aus der Intensivmedizin deutliche Hilferufe gegeben habe, kritisiert die Vorsitzende der Deutschen Ärztegewerkschaft. Jetzt sei das Personal in vielen Krankenhäusern wieder extrem belastet, und Kliniken kämen an Kapazitätsgrenzen - nicht nur bei Covid-19-Patienten. Wieso der Chef der Helios-Kliniken die Lage als nicht so dramatisch ansieht.

Donnerstag, 22. April, 7.15 Uhr: Härter als in der Bundes-Notbremse - Holetschek verteidigt strengere Corona-Regeln in Bayern

"Volle Intensivstationen vertragen sich nun mal nicht mit vollen Biergärten“, so verteidigt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (Memmingen) die Corona-Regeln in Bayern. Sie sollen strikter bleiben als in der am Mittwoch beschlossenen Bundes-Notbremse vorgesehen. Alles dazu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 6.15 Uhr: RKI registriert 29.518 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 29.518 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht vollständig übermittelt worden.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 259 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Donnerstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 29.426 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 293 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 161,1. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben. Bisher kann laut RKI anhand der Sieben-Tage-Inzidenz der vergangenen Tage noch nicht abgeschätzt werden, ob sich der ansteigende Trend der vergangenen Woche fortsetzt.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.217.710 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.845.300 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 80.893.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,94 (Vortag: 0,95). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Mittwoch, 21. April, 22.30 Uhr: Demonstration in Memmingen gegen Corona-Notbremse

Rund 50 Teilnehmer demonstrierten am Mittwochabend gegen die vom Bundestag beschlossene Corona-Notbremse auf dem Marktplatz. Sie beerdigten das Grundgesetz. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Mittwoch, 21. April, 21.20 Uhr: Bayern gibt Astrazeneca in Arztpraxen für alle Altersgruppen frei

Auch Bayern hat den Impfstoff von Astrazeneca in Arztpraxen für alle Altersgruppen freigegeben. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) teilte am Mittwochabend in München mit: "Die Priorisierung bei Astrazeneca ist ab sofort aufgehoben, der Impfstoff kann in den Arztpraxen auch Personen unter 60 Jahren angeboten werden." Zuvor hatten bereits Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen die gleiche Entscheidung getroffen.

Der Minister sagte weiter: "Die Ärzte kennen ihre Patienten gut und wissen, wem sie aus dem Kreis der unter 60-Jährigen unter Berücksichtigung der Vorgaben der Ständigen Impfkommission ein Impfangebot mit diesem Wirkstoff machen können - und beraten hierzu ausführlich." Dieses besondere Vertrauensverhältnis solle genutzt werden, "denn jede Dosis Impfstoff muss möglichst rasch verimpft werden", betonte Holetschek.

Mittwoch, 21. April, 20.30 Uhr: Harte Zeiten für Camper - Diese Regeln gelten in der Pandemie für die Auszeit im Allgäu

Trotz Ausgangssperre raus in die Natur? Für Camper kann das bei einem Verstoß bis zu 500 Euro kosten. Es gibt eine Ausnahme, aber die gilt nicht in jedem Fall. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 19.30 Uhr: Wie kann das sein? Trotz Corona-Pandemie fahren Schüler im überfüllten Schulbus

Den Fahrbetrieb für Schüler zu organisieren, ist eine Herausforderung für Verkehrsbetriebe. Manchmal klappt das nicht. Was eine Familie aus Hopferbach erlebte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 17.40 Uhr: Trotz Bundes-Notbremse: Distanzunterricht in Bayern ab einem Inzidenzwert von 100

Während die Bundes-Notbremse beschlossen wird, macht Bayern klar: In den Schulen bleibt es beim bisherigen Kurs. Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 100. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 16.20 Uhr: Luca-App funktioniert jetzt in Memmingen

Um bei einem Cafébesuch, beim Shoppen oder beim Sport mit anderen die Kontaktdatennachverfolgung zu erleichtern, setzt der Freistaat Bayern auf die Luca-App. Die App kann ab sofort auch in Memmingen genutzt werden: Veranstalter, Gastronomie, Einzelhandel und Privatpersonen können sich registrieren – auch städtische Einrichtungen machen mit. Das städtische Gesundheitsamt ist jetzt zum Beispiel direkt mit der App verbunden.

„Ich freue mich sehr, dass mit der Luca-App ein weiterer Baustein zur Bewältigung der Pandemie gesetzt ist. Meine Bitte geht an alle Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, den Einzelhandel und die Gastronomie: Machen Sie mit und nutzen Sie die Luca-App“, appelliert Oberbürgermeister Manfred Schilder. Damit das Luca-System funktionieren kann, ist es wichtig, dass möglichst viele mitmachen und sich jetzt vorbereiten für die Zeit, wenn niedrige Inzidenzwerte Öffnungen wieder möglich machen.

Mittwoch, 21. April, 15.50 Uhr: Bundestag beschließt bundeseinheitliche "Notbremse" gegen Corona

Die Bundesregierung hat eine "Bundes-Notbremse" beschlossen. Welche Corona-Regeln stecken dahinter? Und was ändert sich damit für Bayern? Mehr dazu lesen Sie hier.

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Mitttwoch, 21. April, 15.25 Uhr: Drei Tage über Inzidenz von 200 - das sind die neuen Corona-Regeln im Unterallgäu

Im Unterallgäu lag die Inzidenz in den vergangenen Tagen über einem Wert vor 200 - diese Regeln gelten jetzt.

Mittwoch, 21. April, 13.30 Uhr: Beschäftigte sollen zwei Corona-Tests pro Woche bekommen

Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten, sollen von ihrem Arbeitgeber künftig zwei Corona-Tests pro Woche angeboten bekommen. Eine entsprechend nachgeschärfte Verpflichtung zu Corona-Testangeboten hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Mittwoch im Bundeskabinett auf den Weg gebracht. "So sollen noch besser Infektionen entdeckt, Ansteckungen vermieden und Betriebsschließungen verhindert werden", sagte Heil in Berlin. Die bereits geltende Arbeitsschutzverordnung zu Corona werde entsprechend ergänzt. Die Regelung soll zeitgleich zur geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft treten. Bisher war die Pflicht zu einem Corona-Test pro Woche vorgesehen.

Mittwoch, 21. April, 12.55 Uhr: Spahn: Zwei Drittel aller Ausbrüche finden im privaten Bereich statt

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat für weniger Kontakte als Voraussetzung für die Rettung von Menschenleben in der dritten Corona-Welle geworben. 5000 Menschen lägen derzeit mit Covid-19 auf den Intensivstationen - "Tendenz weiter steigend, bei sinkendem Alter der Patienten", sagte Spahn am Mittwoch in der Schlussberatung des Gesetzes für eine Bundes-Notbremse im Bundestag. Jeder dritte Covid-19-Patient in den Kliniken sterbe – nicht nur auf den Intensivstationen. Patientinnen und Patienten müssten in der dramatischen Lage in den Kliniken bereits verlegt, Nicht-Covid-Behandlungen verschoben werden.

Die Zahl der Intensivpatienten folge dabei der Zahl der Neuinfektionen, betonte Spahn. Der Zusammenhang sei eindeutig. "Zwei Drittel aller Ausbrüche finden im Moment in Deutschland im privaten Bereich statt", erläuterte er. "Bei den 6- bis 20-Jährigen sehen wir gerade sehr, sehr viele Infektionen." Spahn rief deshalb zur Zustimmung zu dem Gesetzentwurf auf, der der Kontaktreduzierung dienen soll: "Die Lage ist ernst, sehr ernst." Er sagte: "Wenn wir Leid vermeiden können, sollten wir es vermeiden."

Die Zahl der Geimpften wachse zwar zügig. "Anfang Mai wird es jeder Vierte sein, in wenigen Wochen jeder Dritte", sagte Spahn. Aber: "Impfen und Testen alleine reicht nicht, um die dritte Welle zu brechen."

Mittwoch, 21. April, 12.45 Uhr: Weltpremiere von Musical "Zeppelin" in Füssen erneut verschoben

"Zeppelin" hätte eigentlich im November 2020 Premiere feiern sollen, wurde dann auf Juni 2021 verschoben - und soll nun im Oktober stattfinden.

Mittwoch, 21. April, 12.05 Uhr: Jeder Fünfte in Deutschland mindestens einmal gegen Corona geimpft

Knapp 21 Prozent der Deutschen haben mindestens eine Corona-Impfung bekommen. Vollständig geimpft sind fast sieben Prozent.

Mittwoch, 21. April, 11.30 Uhr: Ausreise-Kontrollen aus dem Bregenzerwald haben begonnen

Wieder strikte Corona-Kontrollen in Vorarlberg: Wer aus dem Bregenzerwald ausreisen will, muss ab sofort einen negativen Corona-Test vorlegen. Die Gründe lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 9.45 Uhr: 30. Füssener Sporttage erneut wegen Corona abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die 30. Füssener Stadtolympiade, die für den Zeitraum vom 1. bis 10. Juli geplant war, erneut abgesagt und auf nächstes Jahr verschoben. Das gab die Stadt Füssen am Mittwochvormittag bekannt.

Mittwoch, 21. April, 9.30 Uhr: Dänemark stellt Schleswig-Holstein 55.000 Astrazeneca-Dosen bereit

Schleswig-Holstein bekommt von Dänemark 55.000 Dosen des Impfstoffes des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca. Wie die dänische Regierung am Dienstagabend mitteilte, ist dies eine Art Darlehen. Die Impfdosen sollen nach einem vereinbarten Zeitraum zurückerstattet werden.

Allerdings hat sich Dänemark entschieden, den Astrazeneca-Impfstoff Vaxzevria wegen der Gefahr von Blutgerinnseln selbst nicht mehr zu verwenden. Die Regierung hat noch nicht entschieden, was mit ihren anderen gekauften Astrazeneca-Dosen geschehen soll.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke sagte, er sei im Dialog mit mehreren Ländern. "Wenn wir mit einigen Ländern einen Tauschhandel machen können, bei dem wir Astrazeneca-Impfstoffe an sie senden und einige ihrer Pfizer-Impfstoffe zurückbekommen, ist das natürlich äußerst interessant", sagte Heunicke.

Mittwoch, 21. April, 8.45 Uhr: Impf-Front in Füssen - nicht nur der Mangel sorgt für Frust

Die Ärzte in Füssen könnten mehr spritzen, aber der Impfstoff ist weiterhin knapp. Ab wann sich die Lage verbessern könnte und was die Mediziner dann planen, lesen Sie hier.

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Mittwoch, 21. April, 7.40 Uhr: Bundestag will einheitliche Corona-Notbremse verabschieden

Der Bundestag will an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) bundesweit einheitliche Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschließen. Der Abstimmung über die sogenannte Bundes-Notbremse waren tagelange Verhandlungen vorausgegangen. Geplant sind etwa Ausgangsbeschränkungen von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr, wie aus dem Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes hervorgeht. Die geplante Bundes-Notbremse soll gezogen werden, wenn in einem Landkreis oder einer Stadt mehr als 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen kommen.

Mittwoch, 21. April, 7.20 Uhr: Kaufbeurer Kinderarzt zu den Auswirkungen von Corona: "Albträume sind ein häufiges Problem"

Der Kinderarzt und Psychotherapeut Dr. Volkmar Reschke spricht über die Probleme der Jüngsten während der Pandemie. Was er von Corona-Tests an Schulen hält, lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 6.50 Uhr: Deutsche Bahn plant Impfzentren für eigene Mitarbeiter

Die Deutsche Bahn bereitet sich auf Impfungen im eigenen Unternehmen vor. An mindestens zehn Standorten in Deutschland wolle der Konzern Impfzentren einrichten, an denen die Beschäftigten von den Betriebsärzten geimpft werden sollen, teilte eine Sprecherin mit. "Die ersten entstehen jetzt in München und Nürnberg." Weitere Orte wurden zunächst nicht bekannt. Welcher Impfstoff zum Einsatz komme, stehe noch nicht fest. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, sollten so viele "systemrelevante Mitarbeitende wie möglich ein Impfangebot von ihrem Arbeitgeber erhalten".

Der Konzern geht davon aus, dass ungefähr die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland als systemrelevant eingestuft sind. Viele von ihnen gehören demnach zur Gruppe 3 in der Corona-Impfverordnung des Bundes. Darunter fallen unter anderem 60- bis 70-Jährige sowie medizinisch vorbelastete Menschen.

Mittwoch, 21. April, 6.30 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu

Kempten liegt am Mittwoch über dem Inzidenzwert von 300. Wie die Werte im Detail aussehen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 6 Uhr: RKI registriert 24.884 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24 884 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten am Montagabend und Dienstag nicht vollständig übermittelt worden.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 331 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Mittwoch vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 21.693 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 342 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 160,1.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.824.100 an. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 95 (Vortag: 1,06).

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Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 24. März lesen Sie in Teil 49 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 8. bis 17. März lesen Sie in Teil 47 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 3. bis 7. März lesen Sie in Teil 46 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. Februar bis 3. März lesen Sie in Teil 45 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. Februar bis 24. Februar lesen Sie in Teil 44 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.