Corona-Newsblog, Teil 61

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 26. bis 31. Mai im Überblick

Die Corona-Lage im Allgäu vom 26. bis 31. Mai im Überblick.

Die Corona-Lage im Allgäu vom 26. bis 31. Mai im Überblick.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Lage im Allgäu vom 26. bis 31. Mai im Überblick.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 20. bis 25. Mai.
01.06.2021 | Stand: 13:02 Uhr

Dies ist ein Archivartikel, den aktuellen Newsblog finden Sie hier.

Montag, 31. Mai, 21.45 Uhr: Gericht: Gründschüler erstreiten sich Recht auf Präsenzunterricht

Nach einer Schlappe vor dem Verwaltungsgericht will Berlin nun doch noch vor den Sommerferien zum Regelbetrieb in den Schulen zurückkehren. Das gab Bildungssenatorin Sandra Scheeres am Montagabend bekannt.

"Die Richter sehen das Festhalten am Wechselunterrichten als nicht mehr verhältnismäßig an", sagte die SPD-Politikerin in einer Mitteilung. "Von daher werden wir bereits vor den Sommerferien an den Schulen wieder zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren müssen." Wichtig sei ihr, dass die Schulen genug Vorbereitungszeit erhielten, um sich darauf einzustellen. Details wolle sie in der Senatssitzung an diesem Dienstag abstimmen.

Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Berlin nach Eilanträgen entschieden, dass Berlin für eine Schülerin und einen Schüler der Primarstufe einer Grundschule Präsenzunterricht sichern muss.

Montag, 31. Mai, 21.15 Uhr: Merkel: Bundes-Notbremse gegen Corona kann Ende Juni auslaufen

Seit April gibt es deutschlandweit automatische Vorgaben zum Eindämmen der Corona-Pandemie. Jetzt signalisiert der Bund: Verlängerung nicht nötig.

Montag, 31. Mai, 20.30 Uhr: Corona-Demo sorgt für Katz- und Maus-Spiel in Memmingen

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Corona aktuell im Allgäu

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 23. bis 29. August 2021 im Überblick

Corona-Kritiker und linke Gegendemonstranten trafen in Memmingen am Montagabend aufeinander. Unter Polizeibegleitung ging es durch die Stadt.

Montag, 31. Mai, 19.30 Uhr: Corona-Sommer 2021: Diese Freibäder im Allgäu haben auf oder wollen öffnen

Das Badewetter kommt, aber nicht jedes Freibad im Allgäu hat auf. Eine Übersicht: Welche Bäder geöffnet sind, bald öffnen oder geschlossen bleiben.

Montag, 31. Mai, 17.45 Uhr: WHO-Chef: Corona-Pandemie noch lange nicht vorbei

Die Corona-Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Das hat der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag zum Abschluss der online abgehaltenen WHO-Jahresversammlung betont.

"Es ist eine Realität, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben, um diese Pandemie zu beenden", sagte Tedros in Genf. "Es ermutigt uns, dass die Zahl der gemeldeten Infektionen und Todesfälle weltweit weiter sinkt, aber es wäre ein monumentaler Fehler, falls irgendein Land nun denkt, die Gefahr sei vorüber."

Schutzmaßnahmen wie Abstand halten, Handhygiene und Mund-und-Nasen-Schutz seien der Weg aus der Krise, ebenso eine faire Verteilung der Impfstoffe. Die WHO kritisiert, dass reiche Länder von dem wenigen vorhandenen Impfstoff so viel aufgekauft haben, dass sie bereits junge und gesunde Menschen impfen, während in vielen ärmeren Ländern noch nicht einmal genügend Impfstoff für das Pflegepersonal und die besonders Gefährdeten angekommen ist.

"Eines Tages - hoffentlich bald - wird diese Pandemie hinter uns liegen", sagte Tedros. "Aber die psychologischen Narben werden bleiben - bei denjenigen, die Familienmitglieder und Freunde verloren haben, beim Pflegepersonal, das bis zum Umfallen gearbeitet hat und bei Millionen Menschen aller Altersstufen, die mit monatelanger Einsamkeit und Isolation konfrontiert waren."

Montag, 31. Mai, 16.30 Uhr: Memmingen lockert Corona-Regeln

Ab dem 1. Juni gibt es wieder neue Corona-Regeln in Memmingen. Nach den Ferien gibt es mehr Präsenzunterricht. Das gilt aktuell.

Montag, 31. Mai, 14.20 Uhr: Lufthansa verzeichnet deutlich steigende Buchungszahlen

Die Lufthansa will angesichts steigender Nachfrage in den kommenden Wochen bis zu 50 zusätzliche Flugzeuge reaktivieren. "Seit acht Wochen wachsen die Buchungszahlen stabil, in der vergangenen Woche mit einem deutlichen Sprung nach oben. Das waren die stärksten sieben Tage seit April 2020", sagte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). "Für Flüge im Juli und August ist die Nachfrage zehn- bis elfmal so hoch wie noch vor vier Wochen." Auf manchen Strecken sei die Nachfrage sogar höher als vor der Corona-Pandemie.

Die Infektionszahlen sinken seit geraumer Zeit, die Buchungen ziehen an. Die Lufthansa will daher in den nächsten Wochen 30 bis 50 zusätzliche Flugzeuge reaktivieren.

Montag, 31. Mai, 13.20 Uhr: Illegale Corona-Party am Illerdamm in Kempten

In Kempten haben am Samstagabend mehrere Menschen eine illegale Party gefeiert. Wie die Polizei berichtet, meldete ein Zeuge den Vorfall. Vor Ort wurden die anwesenden Personen auf die aktuell geltenden Regelungen nach dem Infektionsschutzgesetz hingewiesen. Ein Großteil der Anwesenden verließ daraufhin den Illerdamm, sieben Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren sammelten sich jedoch nur wenige Meter entfernt erneut an und konsumierten gemeinsam weiter alkoholische Getränke, berichtet die Polizei. Nach entsprechender Belehrung und der Aufnahme ihrer Daten wurde die Gruppe des Platzes verwiesen. Gegen die Betroffenen wurden insgesamt sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Montag, 31. Mai, 12.25 Uhr: Laschet: Kein Grund zur Verlängerung der Corona-Bundesnotbremse

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat sich angesichts sinkender Corona-Zahlen dagegen ausgesprochen, die sogenannte Notbremse des Bundes zu verlängern. "Die Bundesnotbremse läuft wie geplant zum 30. Juni aus. Es gibt angesichts sinkender Inzidenzzahlen keinen Anlass, sie zu verlängern", sagte Laschet am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern in Beratungen des CDU-Präsidiums, die teils in Präsenz in Berlin und teils online organisiert worden waren. Er ergänzte demnach: "Für vereinzelte regionale Entwicklungen braucht es keine Bundesnotbremse. Da muss man vor Ort reagieren."

Typische Straßenszene in Hanoi (Vietnam): Die Behörden dort wollen nun alle Einwohner auf Corona testen.
Typische Straßenszene in Hanoi (Vietnam): Die Behörden dort wollen nun alle Einwohner auf Corona testen.
Bild: Chris Humphrey, dpa, Archiv

Montag, 31. Mai, 12 Uhr: Forschungsministerin geht von 350.000 Long-Covid-Patienten aus

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek geht davon aus, dass in Deutschland rund 350.000 Menschen an Spätfolgen einer Covid-Infektion leiden. Mittlerweile hätten rund 3,5 Millionen Menschen eine Infektion hinter sich. Schätzungsweise kämpfe jeder Zehnte mit Spätfolgen, sagte sie am Montag in Berlin. "Für Deutschland bedeutet dies, dass rund 350.000 Menschen mittlerweile betroffen sind. Ich finde das ist eine unglaublich hohe Zahl."

Karliczek sprach von rund 50 verschiedenen und "sehr individuellen" Symptomen. Patienten hätten etwa wiederkehrende Kopfschmerzen, litten unter extremer Erschöpfung oder Konzentrationsschwierigkeiten und könnten nicht mehr zur Arbeit gehen. Experten sprechen vom "Post Covid Syndrom", umgangssprachlich ist auch von "Long Covid" die Rede. Die genannten Spätfolgen können demnach unabhängig davon auftreten, ob jemand einen leichten oder schweren Krankheitsverlauf hatte.

Für die weitere Erforschung stellt das Bundesforschungsministerium nach Karliczeks Angaben nun zunächst fünf Millionen Euro zur Verfügung. Das sei nur der erste Schritt, sagte sie. "Long Covid wird für unser Gesundheitswesen enorme Folgen haben. Wir stehen in der Gesellschaft vor einer großen Herausforderung und auch vor einem ernstzunehmenden Kostenpunkt."

Montag, 31. Mai, 11.25 Uhr: RKI: Deutschland bewegt sich bei Impfungen auf 50-Millionen-Marke zu

Die Zahl der verabreichten Corona-Impfungen nähert sich der Marke von 50 Millionen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 10.20 Uhr) waren mit Sonntag seit Beginn der Impfkampagne 49,9 Millionen Impfungen verabreicht worden. Am Sonntag erhielten 270.927 Menschen eine Spritze. 14,6 Millionen sind nun vollständig geimpft.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften verzeichnet das Saarland mit 46,2 Prozent. Sachsen liegt mit 37,9 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. Während das Saarland jedoch auch bei der Berücksichtigung der verabreichten Dosen beim Impftempo an der Spitze liegt, läuft die Kampagne laut RKI in Brandenburg am langsamsten.

Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Ab 7. Juni soll die Impfpriorisierung in ganz Deutschland aufgehoben werden, in einigen Bundesländern auch schon etwas früher.

Montag, 31. Mai, 10.11 Uhr: Bund und Länder wollen schärfere Regeln gegen Betrug mit Corona-Tests

Angesichts des Verdachts auf Abrechnungsbetrug bei Corona-Teststellen planen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern schärfere Vorgaben. Dafür werden kurzfristig Neuregelungen in der Testverordnung angestrebt, wie die Deutsche Presse-Agentur nach Beratungen der Ressortchefs am Montag aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Mit den kommunalen Spitzenverbänden soll nun beraten werden, wie Betrug weiter erschwert werden kann. Ansatzpunkte sollen demnach etwa sein, dass Sachkosten zur Zahl der Testkits von den Kassenärztlichen Vereinigungen mit den abgerechneten Tests abgeglichen werden. Die Teststellen könnten den Kassenärztlichen Vereinigungen ihre Steuer-Identifikationsnummer angeben müssen, damit Finanzämter abgerechnete Tests mit angegebenen Umsätzen abgleichen können. Die Zentren könnten eine schriftliche Bestätigung des Gesundheitsamtes vorlegen müssen, dass sie Tests ordnungsgemäß vornehmen.

Montag, 31. Mai, 9.30 Uhr: Dornbirn: Infektionsteam soll sich nach Covid-Fall in Kindergarten zwei Tage nicht gemeldet haben

Nach der sofortigen Meldung eines Coronafalles soll ein Kindergarten zwei Tage lang nichts vom Infektionsteam gehört haben. Was das Land Vorarlberg dazu sagt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 31. Mai, 6.45 Uhr: Spahn: Bis Mitte Juli 90 Prozent der Impfwilligen geimpft

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet, dass bis Mitte Juli "an die 90 Prozent" der impfwilligen Erwachsenen in Deutschland eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das sagte er am Sonntagabend in der ARD-Talkshow "Anne Will". Dabei gehe er von einer Impfbereitschaft "von 70 bis 75 Prozent" der Erwachsenen aus. Spahn verwies zugleich auf die Dynamik der Impfungen in Deutschland - waren zu Ostern erst 12 Prozent der Bürger geimpft, so sei die Zahl bis Pfingsten auf knapp 40 Prozent gestiegen. Zuletzt lag die Impfquote nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 42,2 Prozent, vollständige geimpft waren demnach 17,1 Prozent.

Montag, 31. Mai, 6.25 Uhr: RKI registriert 1978 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 35,1

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1978 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 35,1 an (Vortag: 35,2; Vorwoche: 62,5). Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 36 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.486.700 an. .

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Sonntagnachmittag bei 0,75 (Vortag: 0,75). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 75 weitere Menschen anstecken.

Sonntag, 30. Mai, 19 Uhr: Scholz beharrt auf Homeoffice-Pflicht bis Ende Juni

Bundesfinanzminister Olaf Scholz lehnt Forderungen aus der Wirtschaft nach einer frühzeitigen Aufhebung der Homeoffice-Pflicht ab. Der SPD-Kanzlerkandidat beharrt darauf, dass Arbeit im Homeoffice bis Ende Juni die Regel bleiben soll. "Jetzt dürfen wir nicht leichtsinnig werden. Das Virus ist noch nicht besiegt. Deshalb halte ich es für absolut richtig, wie vereinbart die Pflicht zum Homeoffice beizubehalten", sagte Scholz der "Bild am Sonntag". Die Regelung läuft nach bisheriger Planung ohnehin am 30. Juni aus.

Sonntag, 30. Mai, 18 Uhr: Viele Schulen kehren in den Regelbetrieb zurück

Dank gesunkener Corona-Zahlen kehren am Montag die Schulen in mehreren Bundesländern in den Regelbetrieb zurück. In Nordrhein-Westfalen nehmen die Schulen den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke wieder auf, und auch Länder wie Niedersachsen, das Saarland oder Hamburg verabschieden sich von Wechsel- und Distanzunterricht.

In Brandenburg gilt das zunächst nur für die Grundschulen. Einzige Ausnahme ist die Stadt Brandenburg/Havel, wo die Zahlen noch zu hoch sind. In einer Woche sollen auch die weiterführenden Schulen folgen. Die Masken- und Testpflicht gilt aber weiterhin. In Mecklenburg-Vorpommern, dem Land mit der bundesweit geringsten Inzidenz, sind die Schülerinnen und Schüler schon am vergangenen Donnerstag zum Präsenzunterricht in die Klassen zurückgekehrt.

Sonntag, 30. Mai, 17.15 Uhr:Vietnam will ganz Ho-Chi-Minh-Stadt auf Corona testen lassen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die vietnamesischen Behörden die gesamte Bevölkerung von Ho-Chi-Minh-Stadt auf das Virus testen lassen. Dies berichteten staatliche Medien am Sonntag. Das frühere Saigon ist mit 13 Millionen Einwohnern die größte Stadt des südostasiatischen Landes. Stadtoberhaupt Nguyen Than Phong sagte nach einem Bericht der Zeitung VnExpress, dass ein Testprogramm mit 100 000 Tests pro Tag starten solle. Außerdem werden in der Metropole von Montag an wieder verschärfte Abstandsregeln gelten.

Polizisten treiben am späten Abend Besucher aus dem Schanzenviertel. Nachdem sich zahlreiche Menschen in Parks und auf den Straßen versammelt hatten, hat die Polizei das Viertel am Abend geräumt und Geschäfte und Gastronomie eher schließen lassen.
Polizisten treiben am späten Abend Besucher aus dem Schanzenviertel. Nachdem sich zahlreiche Menschen in Parks und auf den Straßen versammelt hatten, hat die Polizei das Viertel am Abend geräumt und Geschäfte und Gastronomie eher schließen lassen.
Bild: Daniel Bockwoldt, dpa

Sonntag, 30. Mai, 17 Uhr: Auftaktkonzert in der Dresdner Frauenkirche nach sieben Monaten

Nach sieben Monaten Zwangspause wegen der Corona-Pandemie durften am Sonntag wieder Besucher zu einem Konzert in die Dresdner Frauenkirche. Zum Auftakt ließen Sänger des Kammerchores der Frauenkirche sowie das Ensemble Instrumenta Musica geistliche Musik von Michael Praetorius und Heinrich Schütz erklingen. "Es sind trotz der Einschränkungen und der Kürze der Zeit knapp 100 Menschen gekommen. Wir sind einfach nur froh, dass es wieder losgeht", sagte Liane Rohayem-Fischer von der Frauenkirche Dresden.

Sonntag, 30. Mai, 15.15 Uhr: Ungeimpfte sollen für Konzert in den USA 55-fachen Preis zahlen

Der Eintritt für ein Konzert im US-Bundesstaat Florida soll für vollständig Geimpfte nur 18 US-Dollar (15 Euro) kosten, für ungeimpfte Gäste hingegen 1000 Dollar. Der Veranstalter betonte, es gehe bei dem "Rabatt" nicht darum, den Menschen vorzuschreiben, sich impfen zu lassen. "Falls jemand ungeimpft kommen will, wird er viele Gäste abschrecken und muss die Differenz zahlen", hieß es. Die Punkrock-Band Teenage Bottlerocket wird demnach am 26. Juni in der Stadt St. Petersburg an der Golfküste auftreten.

Sonntag, 30. Mai, 15.30 Uhr: Corona-Zahlen in Moskau steigen wieder

Russlands Hauptstadt Moskau hat wieder mit steigenden Corona-Zahlen zu kämpfen. Am Sonntag wurden 3719 neue Fälle registriert und damit bereits den vierten Tag infolge mehr als 3000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte den Anstieg im Staatsfernsehen unter anderem mit den einwöchigen Mai-Ferien. In dieser Woche seien die Moskauer weniger zum Arzt gegangen, weshalb einige Infektionen erst später festgestellt worden seien.

Sonntag, 30. Mai, 14.30 Uhr: Eine Wunderwaffe? Was Abwasser-Analysen auf Corona leisten können

Wie streng die Corona-Beschränkungen in einer Region in Deutschland sind, hängt vom Infektionsgeschehen ab. Die Lage beurteilen die Behörden unter anderem anhand der Zahl positiver Corona-Tests. Dabei gäbe es eine weitere Methode, die durchaus Vorteile bietet. Abwasser-Analysen können einen guten Überblick geben, wie stark der Erreger in der Bevölkerung verbreitet ist. Mehr darüber lesen Sie hier.

Sonntag, 30. Mai, 13 Uhr: Kommunen beklagen "falsche Inzidenzwerte" - Dialog mit Spahn geplant

Einige Kommunen in Rheinland-Pfalz fühlen sich durch die Berechnung der Inzidenzwerte benachteiligt. Denn ausländische Streitkräfte zählen zwar mit, wenn Infektionen bestimmt werden - aber nicht bei der Einwohnerzahl. Die Folge: Die Berechnungen der Inzidenz – die Infizierten pro 100 000 Einwohner – durch das Robert Koch-Institut (RKI) sind oft vergleichsweise höher. Lokalpolitiker wollen an diesem Dienstag darüber mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprechen.

Der Kreis Birkenfeld fordert von der Bundesregierung eine Korrektur der "falschen Corona-Inzidenzzahlen". Auch der Landkreis Kaiserslautern will eine Anerkennung der dort stationierten ausländischen Streitkräfte bei der Berechnung der Corona-Inzidenz

Sonntag, 30. Mai, 12 Uhr: Betrugsverdacht bei Testzentren: Städtetag fordert Konsequenzen

Nach Berichten über möglichen Abrechnungsbetrug bei Corona-Tests fordert der Städtetag Konsequenzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 30. Mai, 10 Uhr: Bauernhofmuseum in Illerbeuren öffnet am 1. Juni

Das Bauernhofmuseum in Illerbeuren öffnet am 1. Juni wieder - unter speziellen Auflagen. Außerdem gibt es neue Angebote. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 30. Mai, 9.20 Uhr: RKI: Kein Kreis in Bayern mehr über 100er-Inzidenz

In Bayern liegt kein Kreis mehr über der kritischen Corona-Inzidenz-Marke von 100. Laut Robert Koch-Institut (RKI) war der bayerische Spitzenreiter am Sonntag der Landkreis Günzburg mit 99,2 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Auf Platz zwei folgte die Stadt Memmingen mit 97,5, die in der vergangenen Woche noch mit weit über 100 der deutschlandweite Corona-Hotspot war.

In der Stadt Weiden in der Oberpfalz, die sich in den vergangenen Tagen einer Inzidenz von 0,0 zu nähern schien, stieg die Inzidenz am Sonntag leicht auf 4,7.

Im Durchschnitt lag die Inzidenz in Bayern laut RKI am Sonntag bei 36,0 und damit leicht über dem Bundesdurchschnitt von 35,2.

585 neue Infektionen waren laut RKI in 24 Stunden dazugekommen - und 4 Todesfälle.

Sonntag, 30. Mai, 9.10 Uhr: Polizei räumt nach illegaler Rave-Party das Schanzenviertel in Hamburg

Die Polizei hat nach einer illegalen Rave-Party das Hamburger Schanzenviertel geräumt und abgeriegelt. Nach Angaben eines Reporters der Deutschen Presse-Agentur hatten sich in einem Park rund 1300 Menschen am Samstagabend zu einer Feier mit lauter Musik eingefunden. Da dabei von einer Großzahl der Menschen gegen die Abstände und Maskenpflicht aufgrund der Corona-Schutzordnung verstoßen wurde, wurde die Party von der Polizei aufgelöst. Daraufhin strömten die Menschen ins Schanzenviertel und feierten dort weiter. Als die Polizei auch dort gegen die Feiernden durchgriff, kam es zu Flaschenwürfen auf die Beamten. Mehrere Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Geschäfte und Restaurants im Schanzenviertel mussten darüber hinaus schon um 23 Uhr anstatt um Mitternacht schließen.

Herzogin Kate wird im Londoner Science Museum gegen das Coronavirus geimpft.
Herzogin Kate wird im Londoner Science Museum gegen das Coronavirus geimpft.
Bild: Kensington Palace/PA/AP/dpa

Sonntag, 30. Mai, 8.40 Uhr: Testpflicht für Pflege-Mitarbeiter in Kaufbeuren aufgehoben

Die Allgemeinverfügung der Stadt Kaufbeuren zur Testpflicht für Beschäftigte folgender Einrichtungen vom 22.05.2021 wird aufgehoben:

  • vollstationäre Einrichtungen der Pflege
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden
  • Altenheime und Seniorenresidenzen

Sonntag, 30. Mai, 8.10 Uhr: Lockerungen für Kempten, Kaufbeuren und das Ostallgäu in Sicht

Da Kempten und Kaufbeuren fünf Tage hintereinander unter einem Inzidenzwert von 100 lagen, könnte es ab Mittwoch Lockerungen geben. Im Ostallgäu lag der Wert sogar fünf Tage unter 50 - auch hier könnten sich die Regeln ändern.

Sonntag, 30. Mai, 7.15 Uhr: RKI registriert 3852 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 35,2

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3852 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 35,2 an (Vortag: 37,5; Vorwoche: 64,5). Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie im Detail hier.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 56 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.478.600 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagnachmittag bei 0,75 (Vortag: 0,72).

Samstag, 29. Mai, 21.45 Uhr: SPD fordert Aufhebung des Katastrophenfalls

Angesichts sinkender Corona-Inzidenzen in Bayern fordert die SPD-Landtagsfraktion die Aufhebung des Katastrophenfalls. Ihr innenpolitischer Sprecher, Stefan Schuster, habe dazu einen Antrag gestellt, teilte die Oppositionsfraktion am Samstag in München mit. "Der Katastrophenfall liegt nicht mehr vor und muss aufgehoben werden. Unser bayerisches Gesundheitssystem ist voll funktionsfähig und braucht keine zentrale Koordinierung mehr", sagte Schuster.

Samstag, 29. Mai, 21 Uhr: Frankreichs Haushaltsdefizit erreicht Rekordhöhe - Corona-Krise trägt maßgeblichen Anteil

Frankreichs Haushaltsdefizit wird 2021 mit rund 220 Milliarden Euro einen Rekord erreichen. Damit sei der Fehlbetrag um etwa 47 Milliarden Euro höher ausgefallen als erwartet, wie der französische Minister für öffentliche Finanzen Olivier Dussopt der französischen Nachrichtenagentur AFP am Samstag sagte. Die Verschlechterung um mehr als 20 Prozent sei die Folge der Corona-Unterstützungsmaßnahmen, erklärte der Politiker. Im Jahr 2020 lag das Haushaltsdefizit in Folge der Pandemie bei 182 Milliarden Euro. Den Fehlbetrag wollte Frankreich für 2021 eigentlich auf 173,3 Milliarden Euro reduzieren.

Samstag, 29. Mai, 19.30 Uhr: Karliczek will Impfangebot für vorerkrankte Kinder bis Ferienende

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat sich dafür ausgesprochen, dass in der Corona-Pandemie zumindest vorerkrankten Kindern bis zum Schuljahresbeginn ein Impfangebot unterbreitet wird. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Freitag grünes Licht für die EU-Zulassung des Biontech-Präparats für Kinder von 12 bis 15 Jahren gegeben. Die formale Zulassung durch die EU-Kommission steht aber noch aus, ebenso die Entscheidung der Ständigen Impfkommission (Stiko), ob sie für Deutschland eine Impfung empfiehlt.

Samstag, 29. Mai, 18.50 Uhr: Spahn: Mehr Kontrollen bei Corona-Teststellen - Razzia im Ruhrgebiet

Dem Verdacht auf Abrechnungsbetrug bei Corona-Bürgertests geht jetzt die Staatsanwaltschaft nach. In einem Fall im Ruhrgebiet wurden Geschäftsräume und Privatwohnungen durchsucht, wie die Anklagebehörde in Bochum auf Anfrage mitteilte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte "stichprobenartig mehr Kontrollen" an. Mehr dazu lesen SIe hier.

Samstag, 29. Mai, 18.30 Uhr: Stadt Kaufbeuren baut trotz mancher Kritik auf Luca-App

Um Kontakte in der Corona-Pandemie möglichst schnell nachverfolgen zu können, will auch die Stadt Kaufbeuren bei ihren Veranstaltungen und in verschiedenen Einrichtungen die Luca-App einsetzen. Mehr darüber lesen Sie hier.

Samstag, 29. Mai, 17.30 Uhr: Hunderte protestieren in London gegen Impfungen und Lockdowns

In London haben Hunderte Menschen am Samstag gegen Corona-Impfungen und Restriktionen protestiert. In der Nähe des britischen Parlaments hielten sie Schilder hoch mit Aufschriften wie "Mein Körper, meine Regeln" oder "Freiheit statt Lockdown". Andere bezeichneten das Virus als Scherz oder Falschnachricht. Einige Demonstrationsteilnehmer zündeten Rauchbomben. Festnahmen wurden zunächst keine gemeldet.

Samstag, 29. Mai, 16 Uhr: Vietnam berichtet von neuer Variante des Coronavirus

In Vietnam ist nach offiziellen Angaben der Regierung eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Der Gesundheitsminister des kommunistisch regierten Landes, Nguyen Thanh Long, sagte nach Berichten von staatlichen Medien, die neue Variante weise sowohl Eigenschaften der bisher bekannten britischen Form als auch der indischen Form auf. Sie sei sehr leicht übertragbar, vor allem über die Luft.

Samstag, 29. Mai, 15 Uhr: Herzogin Kate erhält erste Corona-Impfung

Die britische Herzogin Kate hat ihre erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Der Kensington-Palast twitterte am Samstag ein Bild, auf dem ein Mitarbeiter des Nationalen Gesundheitsdiensts (NHS) der 39-Jährigen eine Spritze in den linken Oberarm setzt.

"Gestern habe ich meine erste Dosis des Corona-Impfstoffs im Science Museum in London bekommen", lautete der Text dazu. "Ich bin allen äußerst dankbar, die eine Rolle beim Impfprogramm spielen - danke für alles, das Ihr tut."

Samstag, 29. Mai, 14 Uhr: Bernreiter fordert andere Impfstoffverteilung

Der Präsident des bayerischen Landkreistages, Christian Bernreiter (CSU), fordert eine andere Impfstoffverteilung in Bayern. "Zurecht haben die Grenzlandkreise zu Tschechien große Sondermengen an Impfstoff bekommen, dort sind jetzt teilweise die niedrigsten Inzidenzen zu verzeichnen", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). "Es muss doch möglich sein, dass Ärzte in einem Landkreis mit unterdurchschnittlicher Impfquote pro Kopf mehr Impfdosen erhalten, als in Gebieten, die weit vorne liegen." Und wenn das nicht möglich sei, müsse das über die Impfzentren reguliert werden: "Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dies innerhalb Bayerns über die Impfzentren auszugleichen."

Samstag, 29. Mai, 13 Uhr: Tschechien lässt geimpfte Touristen aus Deutschland wieder einreisen

Tschechien lässt Urlauber aus Deutschland, die gegen Corona geimpft sind, von Dienstag an wieder ins Land - auch ohne vollständigen Schutz. Voraussetzung ist, dass die erste Spritze mindestens drei Wochen zurückliegt. Dies geht aus einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor, die am Samstag in Prag veröffentlicht wurde. Der Impfnachweis muss in englischer Sprache vorliegen. Zudem muss die Einreise online angemeldet werden. Die neuen Regeln gelten auch für Touristen aus Kroatien, Ungarn, Polen, Österreich, der Slowakei und Slowenien.

Samstag, 29. Mai, 12.40 Uhr: Spahn setzt auf baldige Produktion von Corona-Impfstoffen in Afrika

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt auf einen möglichst baldigen Start der Produktion von Corona-Impfstoffen in Afrika. Bei einem Besuch in Südafrika versprach er dafür am Samstag europäische Unterstützung. "Das kann eine Frage von Monaten sein, wenn das gelingt, schnell miteinander die Bedingungen zu klären", sagte der CDU-Politiker in Pretoria. Die Bundesregierung unterstütze konkrete Gespräche zwischen deutschen und europäischen Herstellern mit südafrikanischen Unternehmen, damit dies "wirklich ein Projekt des Kontinents" werde.

Spahn hatte am Freitag bereits Finanzhilfen von bis zu 50 Millionen Euro für den Aufbau von Produktionskapazitäten in Südafrika zugesagt. Er nahm an einer Veranstaltung im Rahmen eines Besuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Südafrika teil. Spahn sagte, er sei dankbar, dass Macron einen deutschen Minister in seine Delegation genommen habe.

Samstag, 29. Mai, 11.35 Uhr: Wenige Corona-Fälle: Weiden bleibt deutscher Spitzenreiter

Die Stadt Weiden in der Oberpfalz bleibt vorerst die deutsche Region mit der niedrigsten Corona-Inzidenz. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag dort am Samstag nach Angaben des Robert Koch-Institutes erneut nur bei 2,3 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Das war der deutschlandweite Bestwert.

Allerdings liegt auch der bundesweite Corona-Hotspot nach wie vor in Bayern: Den höchsten Wert in ganz Deutschland wies weiterhin die Stadt Memmingen mit 117,9 aus. Sie war am Samstag die einzige Region im Freistaat, die noch über einer 100er-Inzidenz lag.

Samstag, 29. Mai, 11.21: Rumänien beginnt mit Covid-Impfungen von Kindern ab 12

Das EU-Land Rumänien hat am Samstag noch vor der offiziellen Zustimmung aus Brüssel mit der Impfung von Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren begonnen. In Bukarest wurden dazu in einem öffentlichen Park zwei mobile Impfstationen eingerichtet, wie das Online-Nachrichtenportal "hotnews.ro" berichtete. Dort wird der Impfstoff von Biontech-Pfizer gespritzt. Die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten müssen ihr Einverständnis erklären.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Freitag grünes Licht für die EU-Zulassung des Biontech-Präparats für Kinder von 12 bis 15 Jahren gegeben. Die formale Zustimmung der EU-Kommission steht eigentlich noch aus.

Samstag, 29. Mai, 10.20 Uhr: Obdachlose erhalten in Kaufbeuren Corona-Impfung

Das Einmal-Vakzin von Johnson & Johnson hilft in Kaufbeuren dabei, obdachlose Menschen zu schützen. Es sind jedoch zu wenig Impfdosen angekommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 29. Mai, 9.40 Uhr: Maske ab und raus? Warum wir uns an die Lockerungen gewöhnen müssen

Deutschland öffnet sich wieder. Doch wie kommen wir mit den zurückgewonnenen Freiheiten zurecht? Und welche Corona-Maßnahmen könnten uns auch in Zukunft nutzen? Um diese Fragen geht es hier.

Samstag, 29. Mai, 8.50 Uhr: Gefälschte Impfpässe in Deutschland - erste Verfahren laufen

Noch sind in Deutschland längst nicht alle gegen das Coronavirus geimpft. Strafermittler befürchten, dass das vermehrt Betrüger auf den Plan ruft. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 29. Mai, 7.20 Uhr: RKI registriert 5426 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 37,5

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5426 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7082 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 37,5 an (Vortag: 39,8; Vorwoche: 66,8). An Feiertagen wie Pfingstmontag suchen weniger Menschen einen Arzt auf, wodurch auch weniger Proben genommen werden und es weniger Laboruntersuchungen gibt. Daher werden weniger Neuinfektionen gemeldet.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 163 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.471.800 an. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,72 (Vortag: 0,72).

Die Inzidenzwerte des RKI für das Allgäu finden Sie hier.

Freitag, 28. Mai, 21 Uhr: Irland legt Fahrplan für Lockerung von Corona-Maßnahmen vor

Der seit Monaten geltende strenge Lockdown in Irland soll gelockert werden. Die Regierung legte am Freitag einen Fahrplan für die schrittweise Aufhebung der Corona-Maßnahmen vor. Demnach sollen in den kommenden beiden Wochen zunächst Hotels und dann auch die Außengastronomie wieder öffnen dürfen. Auch Kinos und Fitness-Studios können dann wieder Besucher empfangen. Der internationale Reiseverkehr soll ab 19. Juli wieder aufgenommen werden. "Das Ende ist in greifbarer Nähe", sagte Premierminister Micheal Martin bei einer Pressekonferenz. Zugleich warnte er vor nach wie vor bestehenden Risiken.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Irland nach einem drastischen Anstieg zu Beginn des Jahres in den vergangenen Monaten kontinuierlich gesunken und bewegte sich zuletzt auf sehr niedrigem Niveau.

Freitag, 28. Mai, 19 Uhr: Priorisierung in Bayerns Impfzentren endet noch nicht

Die Corona-Impfungen in den bayerischen Impfzentren werden weiterhin mit Priorisierung vergeben. Diese gilt über den 7. Juni hinaus. Weitere Infos dazu lesen Sie hier.

Freitag, 28. Mai, 17.56 Uhr: Hamburg erlaubt Hotelübernachtungen und Hafenrundfahrten

Nach sieben Monaten Corona-Lockdown öffnet sich Hamburg wieder für Übernachtungsgäste. Hotels, Hostels und Pensionen dürfen ab Dienstag mit eingeschränkter Kapazität öffnen, wie Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag bekannt gab. Auch zahlreiche Sport- und Freizeitaktivitäten können wieder stattfinden.

Unter den üblichen Hygieneauflagen werden etwa Hafen- und Stadtrundfahrten erlaubt. Kreuzfahrtschiffe sollen ab 11. Juni wieder ablegen dürfen. Bis zu 20 Erwachsene dürfen im Freien gemeinsam Sport treiben. Getestete, genesene und vollständig geimpfte Bürger dürfen auch in Fitnessstudios trainieren oder Yogastudios besuchen.

Freitag, 28.Mai, 16.43 Uhr: EU-Behörde gibt grünes Licht für Impfstoff für Kinder

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren. Das teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Es ist der erste Impfstoff in der EU, der auch für Menschen unter 16 zugelassen ist.

Der Impfstoff von Biontech ist nun für Kinder ab 12 Jahren freigegeben.
Der Impfstoff von Biontech ist nun für Kinder ab 12 Jahren freigegeben.
Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Freitag, 28. Mai, 15.05 Uhr: Bundesrat stimmt Änderungen an Corona-Notbremse zu

Der Bundesrat hat am Freitag mehreren Änderungen an der Corona-Notbremse des Bundes zugestimmt. Unter anderem wird damit geregelt, dass Kinder zwischen 6 und 16 Jahren keine FFP2-Masken tragen müssen - für sie reicht die meist blaue OP-Maske aus. Außerdem müssen Hochschulen keinen Wechselunterricht anbieten, der in Regionen mit hohen Infektionszahlen für andere Schulen eigentlich vorgeschrieben ist. Weitere Ausnahmen gibt es für die Ausbildung von Polizisten, Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie Trainings für Piloten und andere Crewmitglieder.

Freitag, 28. Mai, 14.51 Uhr: Großbritannien lässt Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zu

Als vierten Impfstoff gegen das Coronavirus hat Großbritannien das Vakzin des US-Konzerns Johnson & Johnson zugelassen. Gesundheitsminister Matt Hancock sprach am Freitag von einem "weitereren Schub" für das britische Impfprogramm. Weil der Impfstoff bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet, werde er eine wichtige Rolle dabei spielen, alle Menschen in Großbritannien zu impfen und möglicherweise später im Jahr ein Auffrischungsprogramm zu beginnen, sagte Hancock. Die Regierung hat 20 Millionen Dosen bestellt.

Freitag, 28. Mai, 12.15 Uhr: Staatliche Hilfe für Kur- und Fremdenverkehrsorte im Landkreis Oberallgäu

Die Tourismusgemeinden in Bayern wurden stark von der Corona-Krise und den Rückgängen bei Kurtaxen und Fremdenverkehrsbeiträgen getroffen. Der Freistaat unterstützt sie daher mit einer einmaligen Finanzspritze in Höhe von insgesamt 10 Millionen Euro, wie die bayerische Staatsregierung mitteilt. Knapp 846.000 Euro gehen dabei an Gemeindem im Oberallgäu. Der größte Betrag davon - nämlich 452.000 Euro - geht an die Marktgemeinde Oberstdorf. "Frische Bergluft oder ein Besuch im Thermalbad sind gut für die körperliche und seelische Gesundheit. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Fremdenverkehrs- und Kurorte jetzt unterstützen: Denn wir wollen, dass sie auch nach der Krise ein attraktives Erholungsangebot für die Menschen in Bayern und Touristen aus aller Welt anbieten können“, sagt der CSU-Landtagsfraktionsvorsitzende und Kemptener Abgeordnete Thomas Kreuzer.

Freitag, 28. Mai, 11.30 Uhr: Österreich lockert weiter: Ab 1. Juli volle Säle und Stadien erlaubt

Österreich schafft ab 1. Juli alle Obergrenzen für die Besucherzahl bei Veranstaltungen im Freien und in Gebäuden ab. Einzige Voraussetzung sei dann, dass die Besucher getestet, genesen oder geimpft seien, kündigte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Freitag in Wien an. Das komme nicht zuletzt der Kultur und dem Sport zugute.

Grundlage für alle anstehenden Lockerungen sei die insgesamt sehr erfreuliche Entwicklung sowohl bei der Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wie auch bei der immer geringeren Belegung der Kliniken mit Corona-Patienten, sagte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Als weiterer Schritt werde der Platzbedarf für Kunden im Handel bereits ab 10. Juni von 20 auf 10 Quadratmeter halbiert. Die Sperrstunde werde von 22.00 auf Mitternacht verlegt, hieß es. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich liegt aktuell bei etwa 40.

Freitag, 28. Mai, 10.30 Uhr: Wintersaison in Österreich war fast ein Totalausfall

Die Wintersaison in Österreich war wegen der Corona-Krise fast ein Totalausfall. Die Übernachtungen zwischen November 2020 und April 2021 seien gegenüber der Vergleichssaison 2019/2020 um knapp 91 Prozent auf 5,57 Millionen zurückgegangen, teilte Statistik Austria am Freitag mit. Die meisten Beherbergungsbetriebe hatten mit Blick auf die Infektionslage geschlossen. Inzwischen zögen die Buchungen aber wieder an. So wurden im April eine Million Übernachtungen gezählt, viermal so viele wie im April 2020. Ein Grund dafür war laut Statistikbehörde, dass neben Geschäftsreisen auch Kuraufenthalte wieder erlaubt waren. Inzwischen sind auch touristische Aufenthalte wieder möglich. Die Hotels sind seit 19. Mai wieder für alle geöffnet, die genesen, getestet oder geimpft sind.

Freitag, 28. Mai, 9.30 Uhr: Milliardenschwere EU-Corona-Aufbauhilfen nehmen wichtige Hürde

Die 750 Milliarden Euro schweren Corona-Aufbauhilfen der Europäischen Union haben eine entscheidende Hürde genommen. In allen 27 EU-Staaten sei jetzt die nötige parlamentarische Ratifizierung der Haushaltsbeschlüsse abgeschlossen, teilte EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn auf Twitter mit.

Er sei zuversichtlich, dass alle verbliebenen Schritte noch im Mai vollzogen werden könnten. Dann könnte die EU-Kommission im Juni anfangen, die ersten Mittel für das Milliardenprogramm an den Finanzmärkten aufzunehmen, schrieb der Österreicher am Donnerstagabend.

Freitag, 28. Mai, 9.15 Uhr: Etwas mehr Homeoffice im Mai

m Mai haben etwas mehr Menschen in Deutschland zumindest teilweise aus dem Homeoffice heraus gearbeitet. Die Quote stieg von 30,8 Prozent im April auf 31,0 Prozent, wie das Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Das ist nach wie vor nur etwas mehr als die Hälfte der 56 Prozent der Arbeitnehmer, bei denen das Forschungsinstitut Potenzial für zumindest teilweises Homeoffice sieht.

"Wir beobachten seit Februar praktisch eine gleichbleibende Homeoffice-Quote, trotz der krisenbedingt eingeführten Pflicht", sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim Ifo-Institut.

Freitag, 28. Mai, 9.05 Uhr: Braun: Impfangebot bis Mitte September gilt auch für Kinder ab 12

Alle Kinder, die 12 Jahre und älter sind, sollen laut Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot erhalten. "Da haben wir jetzt gesagt, da nehmen wir die 12-plus-Jährigen mit rein, das gilt auch für die", sagte der Politiker im ARD-"Morgenmagazin" zu den Beschlüssen des Impfgipfels am Donnerstag. Bis Mitte September wolle man mit den Impfungen durch sein, "das halten wir auch weiter für realistisch", sagte Braun.

Freitag, 28. Mai, 8.30 Uhr: Woidke sieht kein "Lotteriespiel" bei Vergabe von Impfterminen

Mit Blick auf das Ende der Priorisierung bei den Corona-Impfungen am 7. Juni sieht Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke die Ärzte in besonderer Verantwortung. Der Beschluss von Bund und Ländern bedeute nicht, dass es keine Prioritäten mehr gebe, sagte der SPD-Politiker am Freitag im RBB-Inforadio. "Jetzt werden diese Prioritäten gesetzt im Wesentlichen durch die Ärztinnen und Ärzte im Land, nämlich besonders durch die Hausärzte. Und das ist ja eine Arbeit, die sie können." Denn solche Schwerpunktsetzungen leisteten sie auch in vielen anderen Bereichen ihrer Tätigkeit.

Freitag, 28. Mai, 7.55 Uhr: Wenige Corona-Fälle: Weiden nähert sich Nuller-Inzidenz

Die Stadt Weiden in der Oberpfalz nähert sich womöglich einer Nuller-Inzidenz: Weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen deutlich zurückgegangen ist, lag die Sieben-Tage-Inzidenz dort am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Institutes nur noch bei 2,3. Das war der deutschlandweite Bestwert. Auch Platz zwei ging nach Bayern: Schwabach in Mittelfranken lag bei 4,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Den höchsten Wert in ganz Deutschland wies weiterhin die Stadt Memmingen mit 151,9 aus. Die Allgäuer Inzidenzwerte finden Sie im Detail hier.

Freitag, 28. Mai, 6.45 Uhr: Umfrage: Hälfte der Eltern würde Kinder gegen Corona impfen lassen

Rund die Hälfte der Familien in Deutschland will ihre Kinder voraussichtlich gegen das Coronavirus impfen lassen, sobald dies möglich ist. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag) hervor. Demnach sind 51 Prozent der Befragten, bei denen Kinder im Haushalt leben, für eine Impfung des Nachwuchses, 40 Prozent der Erziehungsberechtigten lehnen die Schutzimpfung für die Kinder dagegen derzeit ab. Der Rest äußerte sich unentschieden.

Rund die Hälfte der Familien in Deutschland will ihre Kinder voraussichtlich gegen das Coronavirus impfen lassen, sobald dies möglich ist. Das geht aus einer Umfrage hervor.
Rund die Hälfte der Familien in Deutschland will ihre Kinder voraussichtlich gegen das Coronavirus impfen lassen, sobald dies möglich ist. Das geht aus einer Umfrage hervor.
Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

Freitag, 28. Mai, 6.30 Uhr: Spahn in Südafrika - Unterstützung für Impfstoffproduktion

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will am Freitag in Südafrika mit Politikern und Wissenschaftlern zu Gesprächen über den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie zusammenkommen. Am Nachmittag ist in der Hauptstadt Pretoria ein Auftakttreffen einer Initiative vorgesehen, mit der Deutschland und Frankreich ihre Unterstützung für den Aufbau einer eigenen Impfstoffproduktion in Afrika bekräftigen wollen.

Freitag, 28. Mai, 6.50 Uhr: RKI registriert 7380 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 39,8

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7380 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.26 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 8769 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 39,8 an (Vortag: 41; Vorwoche: 67). An Feiertagen wie vergangene Woche am Pfingstmontag suchen weniger Menschen einen Arzt auf, wodurch auch weniger Proben genommen werden und es weniger Laboruntersuchungen gibt. Daher werden weniger Neuinfektionen gemeldet.

Freitag, 28. Mai, 5.45 Uhr: Genügend Abstand garantiert: Grundschüler lernen in Festzelten

Zwei Schulen im niederbayerischen Deggendorf haben in der Woche vor den Pfingstferien einen neuen Unterrichtsort ausprobiert: ein Zelt. Da haben die Schüler ausreichend Platz, um Abstände einzuhalten, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte. Dieses Modell soll nach den Ferien fortgesetzt werden. Es habe sich bewährt, auch wenn es gerade bei Regen wegen des Geräusches auf dem Zeltdach nicht optimal sei. Vor Pfingsten habe es gar an einem Tag gehagelt. "Die Kinder hatten aber einen Riesenspaß", sagte der Sprecher.

Freitag, 28. Mai, 5.30 Uhr: Experte: Deutsche Pandemie-Übung 2007 zu wenig für Corona genutzt

Der Koordinator der letzten großen bundesweiten Pandemie-Übung 2007 beklagt eine unzureichende Umsetzung der damaligen Erkenntnisse in der heutigen Corona-Krise. Mit Blick auf die aktuelle Seuche sagt Wolfgang Grambs der Deutschen Presse-Agentur: "Wir sind eigentlich nie vor die Lage gekommen." Etwa bei Impfungen und Schulschließungen habe Deutschland zu spät und nicht optimal gehandelt. Bei einer besseren Umsetzung der Empfehlungen von 2007 wäre das Land nicht "relativ unvorbereitet" in eine Krise geschlittert, die sich anders als ein Stromausfall über Wochen angekündigt habe - etwa mit negativen Nachrichten aus China. 2007 übten Behörden bundesweit den Kampf gegen eine Supergrippe mit 27 Millionen Kranken.

Freitag, 28. Mai, 5 Uhr: Erwartete EU-Entscheidung heizt Debatte über Impfungen für Kinder an

Vor der Entscheidung der EU-Arzneimittelbehörde EMA über die Zulassung eines Corona-Impfstoffes für Kinder wird die Debatte über die Konsequenzen heftiger. Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) forderte, Kinder und Jugendliche müssten in vollem Umfang an den Öffnungsschritten aus dem Lockdown teilhaben. Eine Impfung dürfe dabei keine Rolle spielen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) verlangte, die Eltern müssten sich gut informieren und dann selbstständig entscheiden können.


Donnerstag, 27. Mai, 21.40 Uhr: Die Erkenntnisse des Impfgipfels im Überblick

Der Donnerstag stand in Berlin im Zeichen des Impfgipfels zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Bundesländer. Dabei wurde vor allem über das Thema baldige Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche gesprochen. Die Ergebnisse und wichtigsten Erkenntnisse finden Sie hier im Überblick.

Donnerstag, 27. Mai, 20.45 Uhr: Schüler fordern Vorgriffsrecht junger Menschen auf Biontech-Impfstoff

Nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern hat die Bundesschülerkonferenz ein Vorgriffsrecht junger Menschen auf den Biontech-Impfstoff gefordert. Mit diesem Präparat werde es in absehbarer Zukunft nur einen Impfstoff gegeben, der für unter 16-Jährige zugelassen werde, sagte Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Junge Menschen müssten auch die Möglichkeit bekommen, sich und ihre Mitmenschen mit einer Impfung zu schützen, so Schramm. Der Bund müsse Vorkehrungen treffen, damit entsprechende Mengen verfügbar seien, sobald die EU-Arzneimittelbehörde EMA den Biontech-Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen habe. Die Entscheidung der EMA wird für diesen Freitag erwartet.

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass ab dem 7. Juni auch Kinder ab zwölf Jahren in Deutschland mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft werden können. Voraussetzung ist, dass die EMA den Impfstoff für diese Altersgruppe freigibt, wovon Bund und Länder in einem Beschlusspapier ausgehen.

Donnerstag, 27. Mai, 20 Uhr: Gelungene Impfaktion für Menschen in prekären Situationen in Kaufbeuren

In der Kaufbeurer Wärmestube sind am Mittwoch 20 Obdachlose und Ehrenamtliche gegen das Coronavirus geimpft worden. Ein mobiles Team des Impfzentrums verabreichte das Einmal-Vakzin von Johnson & Johnson. „Die Leute wurden gut aufgeklärt und waren zufrieden“, berichtet Gabriele Boscariol, Leiterin der Wärmestube. Die Impfaktion hatte die soziale Einrichtung mit der Stadt angeboten.

In Kempten ist Ähnliches geplant: Dort erhalten laut Alexander Schwägerl, Leiter des Impfzentrums, 150 Menschen eine Impfung, die sich aufgrund ihrer prekären Lebenssituation schwertun, sich um einen Termin zu kümmern. Am Samstag sind die ersten 80 Frauen und Männer dran.

Donnerstag, 27. Mai, 18.50 Uhr: Söder kündigt weitere Lockerung von Corona-Regeln für Schulen an

Ministerpräsident Markus Söder will die Corona-Regeln für die Schulen in Bayern weiter lockern: Vom 21. Juni an soll in allen Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz bis zu 100 wieder normaler Präsenzunterricht möglich sein. Das kündigte er am Donnerstag an.

Nach den Pfingstferien, vom 7. Juni an, gilt für zwei Wochen zunächst noch der Grenzwert 50 für Präsenzunterricht - das hatte das bayerische Kabinett vergangene Woche so beschlossen.

Donnerstag, 27. Mai, 18.35 Uhr: Söder: Impfangebot, aber keine Impfpflicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat versichert, dass es keine Corona-Impfpflicht für Kinder und Jugendliche geben soll. "Keiner muss geimpft werden", sagte Söder am Donnerstag nach Beratungen von Bund und Ländern. "Wir wollen Impfangebote machen, aber es gibt keine Impfpflicht." Schule werde trotzdem möglich sein, betonte er.

Insgesamt zeigte sich Söder zuversichtlich, was die Corona-Lage und den Stand der Impfkampagne angeht - auch wenn man noch nicht über dem "Impf-Berg" sei. Insgesamt werde die Lage jeden Tag besser. Aber es gebe keinen Anlass für Übermut und Euphorie, es gebe noch viel Arbeit.

Donnerstag, 27. Mai, 18.20 Uhr: Kinder ab 12 sollen sich ab 7. Juni um Impftermin bemühen können

Kinder ab 12 Jahren sollen sich in Deutschland ab 7. Juni um einen Corona-Impftermin bemühen können. Mit der erwarteten Zulassung des Biontech-Impfstoffs für diese Altersgruppe durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA könnten sie sich ab dem geplanten Ende der Priorisierung um eine Impfung bei den niedergelassenen Ärzten oder in Impfzentren bemühen, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Beratungen von Bund und Ländern am Donnerstag in Berlin mit.

Die Länder können dem Beschluss zufolge Angebote in Impfzentren machen oder Programme für die Altersgruppe auflegen. Die Minderjährigen sollten sich aber insbesondere in den Praxen um einen Termin bemühen können. Bis zum Ende des Sommers soll auch den Kindern und Jugendlichen ein Impfangebot gemacht werden. Ein sicherer Schulbetrieb soll unabhängig davon, wie viele Schülerinnen und Schüler ein Impfangebot wahrnehmen, gewährleistet werden.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller warnte vor zu hohen Erwartungen an die geplanten Corona-Impfungen für Kinder. "Wir haben dafür keine zusätzlichen Impfstoffe", sagte der SPD-Politiker.

Donnerstag, 27. Mai, 17.30 Uhr: Testpflicht für Besucher der Lindauer Gartenschau entfällt

Ab dem morgigen Freitag, 28. Mai, entfällt die Testpflicht für Besucher der Lindauer Gartenschau. Im Landkreis Lindau liegt die 7-Tage-Inzidenz seit über fünf Tagen stabil unter 35 - es sind dadurch weitere Lockerungen möglich.

Donnerstag, 27. Mai, 17.20 Uhr: Test-Reihe: Veranstaltungen sind trotz Corona möglich

Veranstaltungen mit Publikum können nach einer niederländischen Testreihe auch bei höherem Infektionsrisiko in Coronazeiten organisiert werden. Nach den Ergebnissen der Tests sind unter Auflagen Konzerte, Kongresse, Sportwettkämpfe und Theatervorstellungen möglich, wie die Organisation Filedlab Evenementen am Donnerstag in Den Haag mitteilte. Coronatests sind demnach vor allem bei Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze notwendig.

In den vergangenen Monaten war unter wissenschaftlicher Begleitung das Infektionsrisiko bei verschiedenen Veranstaltungen untersucht worden. Dazu gehörten ein Kongress, Konzerte, ein Fußballspiel, Theatervorstellungen, ein Musikfestival aber auch der Eurovision Song Contest in der vergangenen Woche in Rotterdam. Überall mußten Besucher zuvor einen negativen Test vorweisen. Außerdem gab es unterschiedliche Auflagen wie etwa der Gebrauch von Schutzmasken, und das Verhalten in Räumen wurde analysiert. Die Forscher untersuchten etwa, wie weit sich Tröpfchen beim Singen, Tanzen und Schreien verbreiteten. Auch wurde das Infektionsrisiko bei Steh- und Sitzplätzen und in großen Gruppen untersucht.

Der Regierung in Den Haag wurden nun Empfehlungen für vier Szenarien von geringer bis hoher Inzidenz vorgelegt. Die Forscher halten es zurzeit für nicht ratsam, Großveranstaltungen wie Festivals zu organisieren. Die Niederlande sind trotz zurückgehender Infektionszahlen noch immer Hochrisikogebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 137.

Bei einem geringen Infektionsrisiko sind dem Bericht zufolge aber bei guter Ventilierung alle Veranstaltungen möglich. Schnelltests seien nur bei Sportveranstaltungen, Konzerten in Innenräumen und Festivals im Freien ohne feste Sitzplätze notwendig. Bei einer höheren Gefahrenlage empfehlen die Forscher, dass alle Besucher von Veranstaltungen vorher getestet werden. Allgemein wird geraten, dass Besucher Schutzmasken tragen, wenn sie sich vom Platz entfernen.

Donnerstag, 27. Mai, 17.10 Uhr: Memminger Gesundheitstage 2021 abgesagt

Die Memminger Gesundheitstage, die für Herbst 2021 geplant waren, sind wegen der Corona-Pandemie abgesagt. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht. Aktuell lässt sich die Entwicklung der Pandemie im Herbst noch nicht abschätzen. Für so eine große Gesundheitsmesse brauchen wir allerdings Planungssicherheit, und die ist aktuell leider nicht gegeben“, bedauert Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder.

Die Stadt Memmingen hat die Memminger Gesundheitstage 2021 im Herbst wegen Corona abgesagt.
Die Stadt Memmingen hat die Memminger Gesundheitstage 2021 im Herbst wegen Corona abgesagt.
Bild: Uwe Hirt (Archiv)

Donnerstag, 27. Mai, 16.50 Uhr: So viel Impfstoff kam bislang, so viel wird es jetzt werden

Die bayerischen Impfzentren haben im Mai von den verschiedenen Herstellern mehr als 1,5 Millionen Impfdosen geliefert bekommen. Wie viele es im Juni werden sollen, erfahren Sie hier - und hier, wie die neuesten Zahlen für ganz Deutschland aussehen.

Donnerstag, 27. Mai, 15.30 Uhr: Spahn: Impfung für Kinder bleibt individuelle Entscheidung

Gesundheitsminister Jens Spahn hat Eltern darauf vorbereitet, gemeinsam mit den Kinderärzten über eine Corona-Impfung ihrer Kinder entscheiden zu müssen.. "Es ist am Ende eine wohlabgewogene Entscheidung von Kindern, Eltern, Ärztinnen und Ärzten", sagte Spahn vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Donnerstag in Berlin.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA werde sich am Freitag mit der der Frage der Zulassung des Biontech-Impfstoffs für Kinder über zwölf und Jugendliche beschäftigen. Alles Wissenswerte dazu hier.

Donnerstag, 27. Mai, 12.45 Uhr: Ehemaliger Hotspot Tirschenreuth mit niedrigster Corona-Inzidenz

Ausgerechnet Tirschenreuth - der Landkreis an der bayerisch-tschechischen Grenze hat bundesweit die niedrigste Sieben-Tages-Inzidenz, nachdem er im vergangenen Jahr zeitweise der Hotspot mit den meisten Corona-Infektionen war. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag der Wert in Tirschenreuth am Donnerstag bei 4,2. Es folgten der Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern mit 4,5 und die bayerische Stadt Weiden in der Oberpfalz mit 4,7. Den höchsten Wert wies weiterhin die schwäbische Stadt Memmingen mit 140,6 aus.

Donnerstag, 27. Mai, 12 Uhr: Gericht: Corona-Schnelltest an Schule ist keine Körperverletzung

Ein Corona-Schnelltest in der Schule ist nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Oldenburg keine Körperverletzung. Der 1. Strafsenat verwarf den entsprechenden Antrag einer Mutter aus dem ostfriesischen Aurich, wie das Gericht am Donnerstag zu einem Beschluss vom 10. Mai mitteilte (Az. 1 Ws 141/21). Der Antrag der Frau sei aus formellen Gründen unzulässig, aber auch in der Sache unbegründet. Es liege kein hinreichender Tatverdacht einer Körperverletzung im Amt vor - der Schnelltest sei zulässig gewesen. Tests seien insgesamt verhältnismäßig, um eine große Zahl von Menschen vor einer möglichen Infektion zu schützen.

Donnerstag, 27. Mai, 11.45 Uhr: China lehnt neue US-Ermittlungen über Ursprung des Corona-Virus ab

China lehnt Pläne von US-Präsident Joe Biden für eine neue Ermittlungen der amerikanischen Geheimdienste zum Ursprung des Coronavirus ab. Außenamtssprecher Zhao Lijian warf den USA am Donnerstag in Peking vor, die Suche zu politisieren und China die Schuld an der Pandemie geben zu wollen. Er wehrte sich auch gegen den Verdacht, dass das Virus nach einem Unfall aus einem chinesischen Labor entwichen sein könnte. Den US-Geheimdiensten sprach er jede Glaubwürdigkeit ab. Biden hatte am Mittwoch die Dienste beauftragt, innerhalb von 90 Tagen einen Bericht vorzulegen.

Der Ministeriumssprecher hob hervor, dass Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach Ermittlungen in der zentralchinesischen Stadt Wuhan im Februar festgestellt hatten, dass eine undichte Stelle in einem Labor "extrem unwahrscheinlich" sei.

Donnerstag, 27. Mai, 11 Uhr: Freiwillige Feuerwehren bieten Schnelltests in Memmingen an

Seit Mitte Mai können sich Bürgerinnen und Bürger in Memminger Stadtteilen auch durch die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehren in den Ortsteilen einmal pro Woche testen lassen. „Ich danke allen Beteiligten und Ehrenamtlichen für ihr Engagement, durch das dieses großartige Angebot erst möglich wird“, lobte Oberbürgermeister Manfred Schilder den Einsatz. Es können sich jeweils 40 Personen online anmelden, allerdings können auch unangemeldet mehr Probanden an einem Abend getestet werden. Die Teststellen sind zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • FFW Amendingen (Turnhalle der Grund- und Mittelschule, Eingang Turnhalle, Adam-Riese-Weg 1, 87700 Memmingen-Amendingen) Dienstag 19-21 Uhr
  • FFW Steinheim (Dorfgemeinschaftshaus Zehntstadel, Egelseer Str. 3, 87700 Memmingen-Steinheim) Mittwoch 19-21 Uhr
  • FFW Dickenreishausen (Gemeindehaus, Kronburger Str. 3, 87700 Memmingen-Dickenreishausen) Donnerstag 18-20 Uhr
  • FFW Volkratshofen (Mehrzweckhalle, Illerfelder Weg 34, 87700 Memmingen-Volkratshofen) Freitag 19-21 Uhr
  • FFW Buxach (Feuerwehrhaus, Hart 1a, 87700 Memmingen-Buxach) Sonntag 17:30-19:30 Uhr

Testwillige sollten sich möglichst vorher unter www.memmingen.de/coronatest anmelden

Donnerstag, 27. Mai, 10.30 Uhr: Impfkommission zu Kinder-Impfungen: Beeilen uns mit Bewertung sehr

In der Frage der Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren gegen Covid-19 will die Ständige Impfkommission (Stiko) bis in etwa anderthalb Wochen ihre Bewertung abschließen. Das Gremium habe vor anderthalb Wochen damit angefangen und müsse sich sehr beeilen, um "vielleicht auch in den nächsten anderthalb Wochen" fertig zu werden, sagte Stiko-Mitglied Martin Terhardt am Donnerstag dem RBB-Sender radioeins.

Donnerstag, 27. Mai, 10 Uhr: Melbourne wegen neuer Corona-Fälle zurück in striktem Lockdown

Der australische Bundesstaat Victoria mit der Millionenmetropole Melbourne geht nach mehreren Dutzend Corona-Neuinfektionen in einen strikten Lockdown. Die Beschränkungen sollen von Freitag an zunächst für sieben Tage gelten, wie die Behörden mitteilten. Dann darf man sein Zuhause nur noch aus wichtigen Gründen verlassen - beispielsweise für eine Impfung. Auch darf man sich nur noch in einem Umkreis von maximal fünf Kilometern bewegen. Vergangenes Jahr galt in Melbourne bereits ein monatelanger Lockdown mit strengen Ausgangsbeschränkungen.

Die menschenleere Swanston Street im Central Business District. Der australische Bundesstaat Victoria mit der Millionenmetropole Melbourne geht nach der Bestätigung mehrerer Dutzend Corona-Neuinfektionen in einen strikten Lockdown.
Die menschenleere Swanston Street im Central Business District. Der australische Bundesstaat Victoria mit der Millionenmetropole Melbourne geht nach der Bestätigung mehrerer Dutzend Corona-Neuinfektionen in einen strikten Lockdown.
Bild: Asanka Brendon Ratnayake, dpa

Donnerstag, 27. Mai, 9 Uhr: Vor dem Impfgipfel gehen die Diskussionen um Corona-Impfungen für Kinder weiter

Vor dem Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag gibt es weiter Diskussionen über Corona-Impfungen von Kindern und Jugendlichen. Während sich andeutet, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) keine allgemeine Impf-Empfehlung für alle Kinder abgeben könnte, gab es auf der anderen Seite Forderungen nach einem schnellen Impfangebot. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 27. Mai, 8.45 Uhr: Grünenpolitiker: Risikogruppen vor den Kindern impfen

Der Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen von den Grünen sieht eine Bevorzugung von Schülern bei den Corona-Impfungen kritisch. "Wichtig ist, Eltern zu impfen, Angehörige, Verwandte zu impfen, Lehrerinnen, pädagogisches Personal zu impfen, bevor wir dann in einem letzten Schritt - im Falle einer Empfehlung durch die Ständige Impfkommission (Stiko) - auch dazu kommen, Teile von Kindern und Jugendlichen impfen zu können", sagte Dahmen im ARD-"Morgenmagazin". Bisher seien noch viele Menschen in den Risikogruppen nicht geimpft.

Donnerstag, 27. Mai, 8.30 Uhr: Unternehmen wollen wieder mehr einstellen

Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt hellen sich zusehends auf. Die Unternehmen wollen wieder mehr Menschen einstellen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Erhebung des Ifo-Instituts ergab. Das Beschäftigungsbarometer der Münchner Wirtschaftsforscher stieg im Mai um 1,9 Punkte auf 100,2. Das ist der höchste Wert seit fast zwei Jahren. Als Grund sieht das Ifo unter anderem den Impffortschritt und die Öffnungsperspektiven.

Donnerstag, 27. Mai, 8 Uhr: Wegen Nebenwirkungen nach Corona-Impfung: Siebenkämpferin Schäfer sagt Wettkampf ab

Wegen Nebenwirkungen nach ihrer Corona-Impfung muss Siebenkämpferin Carolin Schäfer auf einen Start beim Mehrkampfmeeting am Wochenende in Götzis (Vorarlberg) verzichten. Mehr über die WM-Zweite und ihre Entscheidung lesen Sie hier.

Donnerstag, 27. Mai, 7.15 Uhr: Woidke und Tschentscher kritisieren Impfstoff-Verteilung

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) haben die Impfstoff-Verteilung unter den Bundesländern kritisiert. "Brandenburg bekommt prozentual weniger als andere Länder", sagte Woidke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) kurz vor dem Impfgipfel am Donnerstag, bei dem Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten über weitere Schritte beim Impfen beraten wollen. "Ich will wissen, woran das liegt", so der SPD-Politiker. Grundsätzlich gelte, dass der Bund die angekündigten Impfmengen liefern müsse.

Donnerstag, 27. Mai, 7 Uhr: Müller fordert realistischen Fahrplan für Impfungen bei Kindern

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat einen realistischen Fahrplan für mögliche Impfungen von Kindern und Jugendlichen gefordert. "Es ist gut, dass die Dynamik der Impfkampagne zunimmt. Wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen und müssen jetzt die Weichen stellen für die nächsten Schritte", sagte Müller der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig sei eine gute Organisation für die kommenden Wochen, wenn die Impfpriorisierung aufgehoben werde, so der SPD-Politiker, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) ist. "Und wir brauchen einen realistischen Fahrplan für mögliche Impfangebote bei Kindern und Jugendlichen, der die Impfstofflieferungen und die Verteilung unter den Ländern berücksichtigt."

Donnerstag, 27. Mai, 6.30 Uhr: Feldtest für künftigen digitalen Corona-Impfnachweis

Für den geplanten digitalen Corona-Impfnachweis soll in dieser Woche ein Feldtest in ausgewählten Impfzentren anlaufen. Dies soll nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums dazu dienen, Erfahrungen mit dem System zu sammeln und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Die Einführung des freiwilligen Nachweises namens "CovPass" neben dem gelben Impfheft ist in Deutschland noch im laufenden zweiten Quartal geplant, also bis Ende Juni.

Donnerstag, 27. Mai, 6.15 Uhr: Biden: US-Geheimdienste sollen Ursprung der Corona-Pandemie aufklären

US-Präsident Joe Biden hat amerikanische Geheimdienste beauftragt, dem Ursprung der Corona-Pandemie auf den Grund zu gehen. Die bisherigen Untersuchungen hätten unterschiedliche Einschätzungen ohne abschließende Folgerungen geliefert, hieß es am Mittwoch (Ortszeit) in einer schriftlichen Stellungnahme Bidens. Daher habe er die Geheimdienste angewiesen, ihre Bemühungen zu verstärken und binnen 90 Tagen einen weiteren Bericht dazu vorzulegen. Der Präsident offenbarte, dass das Szenario eines möglichen Laborunfalls in China - ein Vorwurf, den sein Vorgänger Donald Trump lautstark verbreitet hatte - zumindest in Teilen des US-Geheimdienstapparates für möglich gehalten wird.

Donnerstag, 27. Mai, 6 Uhr: Landkreis Ostallgäu mit niedrigster Inzidenz im Allgäu

Zuletzt war der Landkreis Lindau mehrere Tage Spitzenreiter mit den niedrigsten Inzidenzwerten im Allgäu. Nun wurde er vom Landkreis Ostallgäu abgelöst. Fürs Ostallgäu nennt das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen einen Inzidenzwert von 26,2. In Lindau liegt der Wert bei 29,3. Den höchsten Inzidenzwert im Allgäu hat erneut die Stadt Memmingen. Allerdings sank der Wert auf nun 140,6.

Donnerstag, 27. Mai, 5. 45 Uhr: RKI registriert 6313 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 41

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6313 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.25 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 298 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 41 an (Vortag: 46,8; Vorwoche: 68). An Feiertagen wie Pfingstmontag suchen weniger Menschen einen Arzt auf, wodurch auch weniger Proben genommen werden und es weniger Laboruntersuchungen gibt. Daher werden weniger Neuinfektionen gemeldet.

Donnerstag, 27. Mai, 5.45 Uhr: Forscher finden Verunreinigungen im Astrazeneca-Impfstoff

Forscher der Universitätsmedizin Ulm haben in dem Impfstoff des Herstellers Astrazeneca Verunreinigungen durch Proteine entdeckt. Um was es bei der Verunreinigung genau geht und ob sie Folgen haben kann, lesen Sie hier.

Donnerstag, 27. Mai, 5.30 Uhr: Ramelow findet Corona-Regeln zu kompliziert

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hält die Corona-Maßnahmen einem Bericht zufolge für zu kompliziert und hat deren grundsätzliche Überarbeitung angekündigt. "Dann wird alles entschlackt", sagte der 65-Jährige der "Thüringer Allgemeinen" (Donnerstag). Die Corona-Verordnungen seien zu großen Teilen nur noch eine Aneinanderreihung von bürokratischen Teilnotwendigkeiten, sagte Ramelow. "Und Regelwerke, die der normale Bürger nicht mehr verstehen kann, führen automatisch zu Ablehnung und Missverständnissen." Es sei alles zu kompliziert geworden.

Donnerstag, 27. Mai, 5 Uhr: Bund und Länder beraten über Impfungen für Kinder

Bei einem erneuten "Impfgipfel" wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten am Donnerstag (14.00 Uhr) unter anderem über Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren beraten. Angestrebt wird, ihnen allen bis Ende August Impfangebote zu machen. Zuvor muss jedoch die EU-Arzneimittelbehörde EMA - voraussichtlich an diesem Freitag - über eine entsprechende Nutzungsgenehmigung für den bislang nur ab 16 Jahren zugelassenen Impfstoff von Biontech und Pfizer entscheiden.

Mittwoch, 26. Mai, 21.30 Uhr: Falsches Masken-Attest bringt Unterallgäuer vor Gericht

Ein 49-Jähriger zeigte auf einer "Querdenker"-Demo in Kempten einem Polizisten ein falsches Masken-Attest. Gegen den Strafbefehl dafür legt er Einspruch ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Mai, 20.15 Uhr: Biden: US-Geheimdienste sollen Ursprung der Corona-Pandemie aufklären

Die ersten Corona-Fälle gab es in China, der Ursprung des Virus ist aber nicht zu hundert Prozent klar. Der US-Geheimdienst soll nun nach der Ursache suchen.

Mittwoch, 26. Mai, 18.50 Uhr: Hohe Corona-Inzidenz in Memmingen - Einzelhändler ärgern sich

"Wir müssen dafür büßen, wenn sich andere nicht coronakonform verhalten." Die Einzelhändler in Memmingen leiden unter den hohen Inzidenzwerten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Mai, 18.15 Uhr: Verschiebungen bei Impfstoff-Lieferungen von Biontech

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland verschieben sich geplante Lieferungen des wichtigsten Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer. Wie das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte, wird die zugesagte Liefermenge nach Angaben von Biontech in den ersten beiden Juni-Wochen reduziert. Die Differenz solle dann erst in den beiden Wochen vom 21. Juni und vom 28. Juni zusätzlich geliefert und damit ausgeglichen werden. Insgesamt werde damit die Lieferzusage für das laufende Quartal eingehalten.

Auf die Lieferungen an die Impfzentren der Länder soll die Verschiebung laut Ministerium keine Auswirkungen geben. Zu den Praxen erklärte das Ministerium, dass anstehende Zweitimpfungen dort gesichert seien. Auch Erstimpfungen solle es weiterhin geben.

Mittwoch, 26. Mai, 16.35 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Memmingen weit über 100, Lindau sogar unter 30 - die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Mittwoch: 26. Mai, 16.30 Uhr: Inzidenzzahl in Memmingen: Hoher Wert wegen Ansteckungen durch private Kontakte von Familien

Ansteckungen unter Familienmitgliedern sind der Grund für die hohe Inzidenz in Memmingen - das gab die Stadt am Mittwoch bekannt. Auch wenn in der Stadt derzeit Inzidenzwerte über dem landesweiten Durchschnitt ermittelt werden, sind die Ansteckungen hauptsächlich auf die privaten Kontakte von Familienmitgliedern zurückzuführen. „Das heißt, niemand muss aus Angst vor einer Ansteckung die Öffentlichkeit gänzlich meiden“, so Oberbürgermeister Manfred Schilder.

Mittwoch, 26. Mai, 15.55 Uhr: Belgien setzt Impfung mit Johnson & Johnson für Unter-41-Jährige aus

Der Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson wird in Belgien zunächst nur noch Menschen ab 41 Jahren gespritzt. Das entschied die Regierung am Mittwoch, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Hintergrund sei der Tod einer Unter-40-Jährigen, der womöglich mit einer Impfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson in Verbindung stehe. Die Europäische Arzneimittelagentur sei um eine Untersuchung gebeten worden.

Die Patientin sei am vergangenen Freitag gestorben. Sie sei mit einer schweren Thrombose und einem Mangel an Blutplättchen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es demnach in einer Behördenmitteilung.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Mittwoch, 26. Mai, 15.05 Uhr: Weitere Corona-Lockerungen in der Schweiz

Die Schweiz lockert weiter die Corona-Regeln. Bald können die Menschen dort wieder im Restaurant drinnen essen. Das ist nicht die einzige Lockerung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Mai, 13.08: Bayern macht Öffnungen bei niedriger Inzidenz einen Tag schneller

Beim Erreichen niedriger Inzidenzwerte können einige Corona-Regeln in Bayern künftig einen Tag schneller gelockert werden. Damit wird eine zunächst nur für Pfingsten geltende Praxis verlängert, wie Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch sagte. Man habe damit gute Erfahrungen gesammelt.

Die Änderung betrifft Öffnungsschritte unter anderem für die Außengastronomie, Hotellerie, Kultur, Sport und bei Freizeitangeboten sowie den Wegfall der Testpflicht bei diesen Angeboten bei noch niedrigeren Inzidenzwerten. Dafür muss nach wie vor die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche) von 100 beziehungsweise 50 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten sein. Nach der alten Regel folgte dann eine zweitägige Karenzzeit, bis am insgesamt achten Tag mit Zustimmung des Gesundheitsministeriums gelockert werden konnte. Diese Wartefrist wird nun auf einen Tag verkürzt.

Mittwoch, 26. Mai, 13 Uhr: Indische Corona-Variante: Britische Experten rufen zum Handeln auf

Wegen der zuerst in Indien entdeckten Coronavirus-Variante haben unabhängige Experten in Großbritannien dringend zum Handeln aufgerufen. Die Ausbreitung der auch als B.1.617.2 genannten Variante in Großbritannien erfordere eine sofortige Einleitung von Maßnahmen, um die Fallzahlen zu senken, teilte die als "Independent Sage" bekannte Gruppe mit. Sie ist nicht identisch mit dem nur als "Sage" (Scientific Advisory Group for Emergencies) bezeichneten offiziellen Expertengremium der Regierung.

Schätzungen zufolge sei die indische Variante in Teilen des Landes bereits vorherrschend, hieß es in der Mitteilung von "Independent Sage" am Mittwoch. Es sei wahrscheinlich zu spät, um zu verhindern, dass sie sich im ganzen Land als dominant durchsetze. Daher empfehlen die unabhängigen Experten Maßnahmen wie zusätzliche Unterstützung für Menschen mit geringen Einkommen bei der Selbstisolierung, bessere Belüftungsmaßnahmen in Schulen und eine Rückkehr der Maskenpflicht in allen weiterführenden Schulen.

Mittwoch, 26. Mai, 12 Uhr: EU-Behörde entscheidet Freitag über Corona-Impfstoff für Kinder

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA wird voraussichtlich am Freitag über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahre entscheiden. Der zuständige Experten-Ausschuss werde am Freitag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen, teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Anschließend wolle die Behörde das Ergebnis bekannt geben. Eine Zulassung gilt als wahrscheinlich.

Der deutsche Hersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer hatten die Erweiterung der Zulassung des Impfstoffes auch für 12- bis 15-Jährige beantragt. Bisher ist das Mittel nur für Menschen ab 16 Jahre in der EU zugelassen.

Mittwoch, 26. Mai, 11.45 Uhr: Falschinformationen hochgeladen: Youtube löscht "Querdenken"-Kanal

Die Video-Plattform Youtube hat den Kanal der umstrittenen Gruppierung "Querdenken 711" gelöscht. "Querdenken 711" sei in einem ersten Schritt wegen des Hochladens von Inhalten, die gegen die Youtube-Richtlinien für Fehlinformationen verstoßen hätten, abgemahnt worden, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Danach sei der Kanal zunächst gesperrt worden, so dass die Kritiker der staatlichen Corona-Maßnahmen keine weiteren Videos in dem Kanal mehr hochladen konnten. "Während dieser Suspendierung versuchten sie, die Vollstreckung zu umgehen, indem sie einen anderen Kanal benutzten, und als Ergebnis wurden beide Kanäle gelöscht." "Querdenken 711" hatte zuletzt rund 75 000 Abonnenten.

Mittwoch, 26. Mai, 11.15 Uhr: Ex-Berater Cummings: London hat zu Beginn der Pandemie versagt

Der britische Ex-Regierungsberater Dominic Cummings hat die Corona-Politik von Premierminister Boris Johnson als katastrophales Versagen kritisiert. Minister, Beamte und Berater seien "katastrophal hinter den Standards zurückgeblieben, die die Öffentlichkeit in einer Krise erwarten darf", sagte Cummings am Mittwoch vor Parlamentsabgeordneten in London. "Als die Öffentlichkeit uns am meisten gebraucht hat, haben wir versagt."

Die Regierung habe die Anzeichen der sich ausbreitenden Pandemie nicht erkannt, sagte Cummings, der damals Johnsons wichtigster und einflussreichster Berater war.

Mittwoch, 26. Mai, 10.30 Uhr: Umfrage: Mehrheit hält Impfzeitplan für Kinder für unrealistisch

Zwei Drittel der Deutschen hält laut einer Umfrage ein Impfangebot für alle älteren Kinder und Jugendlichen bis zum Ende der Sommerferien für unrealistisch. 66 Prozent der 1765 Befragten seien dieser Ansicht, ergab die repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov. 23 Prozent halten das demnach für umsetzbar. Der Rest machte keine Angabe.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern streben an, Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren bis Ende August ein Impfangebot zu machen - über die Umsetzung wollen an diesem Donnerstag auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten.

Mittwoch, 26. Mai, 10 Uhr: Memminger Gastronomen rufen in Video zum Durchhalten auf

Verschiedene Memminger Gastronomen rufen die Memminger Bürgerinnen und Bürger in dem Video "zusaMMen halten" dazu auf, sich weiterhin an die geltenden Corona-Regeln zu halten. Dann kann man sich bald wieder gemeinsam in Cafés und Restaurants treffen. Das Video soll den Menschen Mut machen, dass auch die dritte Corona-Welle fast geschafft ist, wenn alle weiterhin "zusaMMen halten".

Mittwoch, 26. Mai, 9.30 Uhr: Spahn: Kinder-Impfung auch ohne allgemeine Stiko-Empfehlung anbieten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt weiterhin auf Corona-Schutzimpfungen für ältere Kinder und Jugendliche, auch wenn die Ständige Impfkommission (Stiko) dafür keine allgemeine Empfehlung aussprechen sollte. Die Stiko gebe eine Empfehlung, sagte der CDU-Politiker in der Sendung "Frühstart" bei RTL/ntv. "Im Lichte dieser Empfehlung können dann die Eltern mit ihren Kindern, den Ärztinnen und Ärzten die konkreten Entscheidungen treffen, ob jemand geimpft wird oder nicht." Dies sei eine individuelle Entscheidung.

Mittwoch, 26. Mai, 8.15 Uhr: Stiko-Mitglied: Vorerst wohl keine Impfempfehlung für alle Kinder

In der Ständigen Impfkommission (Stiko) wird derzeit wohl eher nicht damit gerechnet, dass das Gremium eine allgemeine Impfempfehlung für alle älteren Kinder und Jugendlichen abgeben wird. Das Kommissionsmitglied Rüdiger von Kries sagte am Dienstagabend in der Sendung "RBB-Spezial", momentan wisse man kaum etwas über die Nebenwirkungen von Corona-Impfungen bei Kindern. "Bei unklarem Risiko kann ich zur Zeit noch nicht vorhersehen, dass es eine Impfempfehlung für eine generelle Impfung geben wird."

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Mittwoch, 26. Mai, 8.02 Uhr: Zahlen zu Gewalt an Kindern im Corona-Jahr 2020 werden vorgestellt

Wie oft sind Kinder 2020 als Opfer von Gewalt erfasst worden? Zu diesem Thema wird am Mittwoch (11 Uhr) die Polizeiliche Kriminalstatistik mit den Zahlen aus dem vergangenen Jahr vorgestellt. Zur Vorstellung werden unter anderem der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, und der unabhängige Bundesbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, erwartet.

Mittwoch, 26. Mai, 7.40 Uhr: Allgäuer Inzidenzwerte: Alle unter 100 - außer Memmingen

Am Mittwoch ist in allen Allgäuer Kreisen und Städten die 7-Tage-Inzidenz deutlich gesunken. In Memmingen ist die Inzidenz von 195 auf 161 gesunken - die Stadt bleibt aber bundesweit auf Platz 1 und hat in ganz Deutschland die höchste Inzidenz. Überall sonst im Allgäu liegt die Inzidenz unter 100. Im Ostallgäu sogar 50, im Kreis Lindau unter 35. Hier alle Inzidenzwerte im Überblick.

Mittwoch, 26. Mai, 6.47 Uhr: Biden feiert Meilenstein: Hälfte der Erwachsenen voll geimpft

In den USA ist inzwischen die Hälfte der rund 260 Millionen Erwachsenen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. "Das ist ein großer Erfolg, Leute", schrieb US-Präsident Joe Biden am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Seine Sprecherin Jen Psaki verwies zudem darauf, dass bei Bidens Amtsantritt am 20. Januar erst ein Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft gewesen sei. "Das ist auf jeden Fall eine bedeutende Entwicklung", lobte Psaki. Die Corona-Impfkampagne hatte in den USA Mitte Dezember begonnen.

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Mittwoch, 26. Mai, 6.45 Uhr: Ministerin: So schnell wie möglich Regelbetrieb in Kitas und Schulen

Die Schulen und Kitas in Deutschland sollten aus Sicht von Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht zügig zum normalen Regelbetrieb zurückkehren. Aktuelle Studien zeigten, wie sehr die Corona-Pandemie gerade Schulkinder psychisch belaste, sagte die SPD-Politikerin der "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Bei niedrigen Inzidenzen muss allein aus diesem Grund alles dafür getan werden, den vollen Regelbetrieb in Kitas und Schulen wieder möglich zu machen, und zwar schnell."

Lambrecht hat nach dem Rücktritt von Franziska Giffey neben dem Justiz- auch das Familienressort übernommen. Die Ministerin äußerte sich vor einem weiteren Spitzentreffen von Bund und Ländern zum Thema Impfen am Donnerstag.

Mittwoch, 26. Mai, 6.30 Uhr: Corona-Studie: Kinder verbreiten viel weniger Aerosole als Erwachsene

Kinder verbreiten beim Sprechen und Singen viel weniger der für eine Übertragung von Coronaviren relevanten Aerosole als Erwachsene. Das hat eine Untersuchung der Charité und der TU Berlin unter Federführung des Phoniaters Dirk Mürbe ergeben. "Kinder im Grundschulalter emittierten beim Sprechen eine Anzahl von Partikeln in der Größenordnung wie Erwachsene beim Atmen, und beim Singen emittierten sie ähnlich viele Partikel wie Erwachsene beim Sprechen", sagte Mürbe, Direktor der Klinik für Audiologie und Phoniatrie an der Charité, der Deutschen Presse-Agentur. Die Anzahl der Aerosole hänge dabei stark von der Lautstärke ab. Der Befund könne nicht nur bei der Entscheidung für Präsenzunterricht an Schulen eine Rolle spielen, sondern auch für die Arbeit von Kinderchören.

Mittwoch, 26. Mai, 5.45 Uhr: Verband: Corona-Impfstoffe zweiter Generation vielleicht schon 2021

Erste weiterentwickelte Corona-Impfstoffe könnten nach Einschätzung des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa) im Erfolgsfall noch in diesem Jahr zugelassen werden. "Eine Reihe von Herstellern und Instituten arbeiten an Impfstoffen und Impfschemata, die auch gegen solche neue Varianten von Sars-CoV-2 wirksam sein sollen, bei denen die Impfstoffe der ersten Generation bisher nur einen schwächeren Schutz bieten", teilte ein vfa-Sprecher mit.

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Mittwoch, 26. Mai, 5.30 Uhr: RKI: Inzidenz erstmals seit Oktober unter 50 - 2626 Neuinfektionen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat erstmals seit Oktober vergangenen Jahres wieder den politisch relevanten Wert von 50 unterschritten. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl binnen sieben Tagen gemeldeter Neuinfektionen je 100 000 Einwohner am Mittwoch bundesweit bei 46,8 (Vortag: 58,4; Vorwoche: 72,8). Zwar hatte sich die Sieben-Tage-Inzidenz Mitte Februar kurzzeitig schon einmal im Bereich knapp über 50 bewegt. Doch dann kam die dritte Welle. Zuletzt unterhalb der 50er-Schwelle hatte der Wert im Herbst gelegen: bei 48,6 am 20. Oktober 2020.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 2626 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.23 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 040 Ansteckungen gelegen.

Mittwoch, 26. Mai, 5 Uhr: Studie: Homeoffice senkt Bruttoinlandsprodukt

Der Homeoffice-Effekt könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt nach Einschätzung der Unternehmensberatung PwC dieses Jahr um 15 Milliarden Euro senken. Die verringerte Ausgaben von Büroangestellten träfen Gastronomie, stationären Einzelhandel und den Personennahverkehr besonders hart, erklärten die PwC-Finanzexperten in München.

Derzeit arbeiteten rund 30 Prozent der Angestellten in Deutschland zuhause statt im Büro. Für das Pendeln zum Arbeitsplatz, das Mittagessen im Restaurant, Einkäufe im Büroviertel oder auf dem Arbeitsweg und für Unterhaltung gäben sie weniger Geld aus. Die direkt betroffenen Branchen verlören dadurch 5,7 Milliarden Euro Umsatz.

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Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 60 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 59 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 13. Mai lesen Sie in Teil 58 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 30. April bis 5. Mai lesen Sie in Teil 57 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. April bis 26. April lesen Sie in Teil 55 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. April bis 20. April lesen Sie in Teil 54 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.