Corona-Newsblog, Teil 63

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 9. bis 16. Juni im Überblick

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern setzen trotz sinkender Corona-Zahlen weiter auf eine Absicherung über breit angelegte Tests - auch mit Blick auf die Sommerreisezeit und Flugreisen.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern setzen trotz sinkender Corona-Zahlen weiter auf eine Absicherung über breit angelegte Tests - auch mit Blick auf die Sommerreisezeit und Flugreisen.

Bild: Boris Roessler, dpa (Symbolbild)

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern setzen trotz sinkender Corona-Zahlen weiter auf eine Absicherung über breit angelegte Tests - auch mit Blick auf die Sommerreisezeit und Flugreisen.

Bild: Boris Roessler, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 9. bis 16 Juni.
17.06.2021 | Stand: 11:55 Uhr

Dies ist ein Archivartikel, den aktuellen Newsblog finden Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 22 Uhr: Corona-Formate und Podcasts im Rennen um Grimme Online Award

In Köln wird am Donnerstag (19.30 Uhr) der Grimme Online Award verliehen. Erstmals sind unter den Nominierten auch Formate aus der Video-App Tiktok. So geht unter anderem der Tiktok-Kanal der "Tagesschau" in das Rennen um die Auszeichnung. Ebenfalls nominiert wurde Moderator Niklas Kolorz, der auf seinem Kanal in dem Netzwerk sperrige Wissensthemen verständlich aufbereitet. Tiktok gehört dem chinesischen Konzern Bytedance und hat in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erlebt - vor allem in jungen Zielgruppen.

Mittwoch, 16. Juni, 20.30 Uhr: Kühlkette unterbrochen: Landkreis verabreicht spontan 600 Impfdosen

Wegen einer Panne in der Kühlkette sind in Niedersachsen im Landkreis Friesland kurzfristig 600 Impfdosen zusätzlich verabreicht worden. Der Kreis hatte am Mittwochnachmittag Friesländerinnen und Friesländer ohne Impftermin aufgerufen, sich schnellstmöglich bis zum frühen Abend auf den Weg ins Impfzentrum nach Schortens zu machen.

"Es gab einen großen Andrang", sagte eine Kreissprecherin. Rund 1000 Menschen kamen nach dem Aufruf. Wegen der Hitze versorgten Hilfskräfte die Wartenden mit Wasserflaschen. Da nicht für alle ausreichend Impfdosen verfügbar waren, habe vielen wieder abgesagt werden müssen, sagte die Sprecherin. Diese hätten aber verständnisvoll reagiert.

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Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 17. bis 24. Juni im Überblick

Beim Eintreffen der Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer am Impfzentrum sei festgestellt worden, dass die Kühltemperatur nicht durchgehend eingehalten worden sei, sagte die Sprecherin. Warum es dazu kam, war zunächst unklar. Nach Rücksprache mit dem Landesgesundheitsamt musste der Stoff daher komplett und sofort verabreicht werden. Von den insgesamt 1200 Dosen war die Hälfte ohnehin für Impfungen am Mittwoch verplant. Wegen der zusätzlichen Impfungen am Mittwoch sollen an den folgenden Tagen keine bereits vergebenen Impftermine ausfallen.

Mittwoch, 16. Juni, 19.30 Uhr: Buchloer Firma plant ein neues Pandemielager für Krisenzeiten

Im neuen Hochregallager der Firma Franz Mensch in Buchloe soll Schutzkleidung für den Ernstfall bereitgehalten werden. Was genau dort gelagert werden soll, lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 19 Uhr: Virusvariante Delta nimmt in Deutschland deutlich zu

Die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante Delta hat ihren Anteil an den Sars-CoV-2-Neuinfektionen in Deutschland binnen einer Woche deutlich gesteigert. Mit 6,2 Prozent in der Kalenderwoche 22 (31. Mai bis 6. Juni) bleibe sie aber weiter relativ selten, heißt es im jüngsten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den als besorgniserregend eingestuften Mutanten vom Mittwochabend. In der Woche zuvor (KW 21) hatte der Anteil der Delta-Variante an den untersuchten Proben demnach noch bei 3,7 Prozent gelegen.

Mit einem Anteil von gut 86 Prozent an den untersuchten Proben löste die Variante Alpha (B.1.1.7, entdeckt in Großbritannien) in der ersten Juniwoche bundesweit weiter den Großteil der Infektionen aus. Ihr Anteil sinkt allerdings langsam. Die weiteren besorgniserregenden Varianten Beta und Gamma spielen nach wie vor eine untergeordnete Rolle.

Mittwoch, 16. Juni, 18.50 Uhr: Holetschek will Post-Covid-Patienten mit Aktionsplan helfen

Für Patienten mit Corona-Spätfolgen sollen in Bayern spezielle Versorgungsstrukturen aufgebaut werden. "Wir wollen möglichst schnell den Menschen helfen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwochabend in München. Derzeit werde ein Aktionsplan erarbeitet, der praktische Projekte wie Beratungsstellen, aber auch medizinische Therapieansätze, die Möglichkeiten der Telemedizin oder die Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung zusammenführen soll.

"Wir werden in verschiedenen Bereichen Geld in die Hand nehmen", kündigte Holetschek an. Auch der Bund kümmere sich verstärkt um die Problematik von Spät- und Langzeitfolgen einer Corona-Infektion. "Aber wir werden in Bayern auch selber etwas machen, weil wir glauben, der Bedarf ist da, wir müssen den Menschen helfen, wir dürfen sie nicht alleine lassen."

Mittwoch, 16. Juni, 18.30 Uhr: Diese Urlaubsregeln gelten für den ganzen Sommer

Die Corona-Lage enspannt sich - trotzdem zeigen sich Bund und Länder weiter besorgt über die riskanteren Virusvarianten. Doch Deutschland soll gewappnet bleiben, auch wenn jetzt viele in die Ferien wollen. Darum sollen bei Urlaubsreisen ins Ausland trotz sinkender Corona-Zahlen den ganzen Sommer diese Regeln gelten.

Bei Urlaubsreisen ins Ausland sollen trotz sinkender Corona-Zahlen den ganzen Sommer über Vorgaben zu Tests und Quarantäne greifen. Das beschlossen die Gesundheitsminister der Länder mit Bundesminister Jens Spahn in München.
Bei Urlaubsreisen ins Ausland sollen trotz sinkender Corona-Zahlen den ganzen Sommer über Vorgaben zu Tests und Quarantäne greifen. Das beschlossen die Gesundheitsminister der Länder mit Bundesminister Jens Spahn in München.
Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 16. Juni, 18.21 Uhr: Großbritannien: Höchster Wert an Corona-Neuinfektionen seit Februar

Die Delta-Variante des Coronavirus treibt die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien weiter deutlich in die Höhe. Am Mittwoch meldeten die Behörden 9055 neue Fälle - das waren etwa 1380 mehr als am Vortag und der höchste Tageswert seit Februar. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die noch Anfang Mai unter 20 lag, stieg mittlerweile wieder auf deutlich mehr als 70 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Wie schnell sich das Virus derzeit ausbreitet, zeigt die Gesamtzahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage: 55.216 Fälle zwischen dem 10. und 16. Juni bedeuten ein Plus von fast einem Drittel im Vergleich zur Vorwoche. Experten gehen zudem von einer Dunkelziffer in etwa gleicher Höhe aus. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen nahm im Wochenvergleich sogar um 40 Prozent zu.

Wegen der Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Delta-Variante hat Premierminister Boris Johnson die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in England um vier Wochen verschoben. Die Regierung mahnt die Bevölkerung zur Vorsicht, will die bisher gelockerten Regeln aber nicht zurücknehmen und nun spätestens am 19. Juli alle Restriktionen beenden. Bis dahin soll das Impfprogramm noch einmal Fahrt aufnehmen. Bisher wurden 57,8 Prozent der Erwachsenen die für den vollen Schutz notwendigen zwei Impfdosen verabreicht.

Mittwoch, 16. Juni, 18 Uhr: EU will Einreisebeschränkungen aus diesen Ländern lockern

Zu Beginn der Corona-Pandemie hatten sich EU-Staaten und weitere europäische Länder auf strenge Einreisebestimmungen geeinigt. Wegen einer besseren Corona-Lage in vielen Teilen der Welt sollen diese nun für mehrere Länder gelockert werden. Welche Länder darunter sind, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 17.50 Uhr: Holetschek und Reiter fordern mehr Masken-Kontrollen bei EM-Spielen im Stadion

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) fordern bei den nächsten EM-Spielen in München mehr Maskenkontrollen im Stadion. Beim Spiel Frankreich gegen Deutschland am Dienstagabend "haben sich zu viele Stadionbesucher leider nicht korrekt an die Regeln zum Tragen von Schutzmasken gehalten", sagte Holetschek am Mittwoch in München. Deshalb habe die Stadt in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium den DFB darauf hingewiesen, dass bei dem Spiel Deutschland gegen Portugal am Samstag "verstärkte Kontrollen erforderlich sind".

Für Stadionbesucher gilt bei den EM-Spielen in München auch am eigenen Platz Maskenpflicht. Es sei aufgefallen, dass diese Regel nicht von allen eingehalten worden sei, sagte Oberbürgermeister Reiter am Mittwoch, "im Besonderen auch auf den Sitzplätzen". Die Stadt München habe den DFB deshalb gebeten, bei künftigen Spielen "noch umfassender auf die Maskenpflicht hinzuweisen, zum Beispiel mit mehr Lautsprecherdurchsagen", sagte Reiter. Andere Regeln, etwa zu Alkoholverbot und zum Einlass und Verlassen des Stadions hätten sich dagegen bewährt, sagte Gesundheitsminister Holetschek. "Ich hoffe sehr, dass beim nächsten Spiel auch bezüglich der Masken alle mitspielen", betonte Oberbürgermeister Reiter.

Mittwoch, 16. Juni, 17.40 Uhr: Corona und Urlaub: Diese Regeln gelten in den Bundesländern

Die Corona-Zahlen sinken, die Urlaubslust steigt. In den ersten Bundesländern beginnen am Montag die Sommerferien. Doch was ist angesichts bundesweit niedriger Inzidenzen überhaupt erlaubt? Und welche Einschränkungen gelten weiter? Einen Überblick über die Regeln in den Bundesländern finden Sie hier.

Die Sommerferien stehen vor der Tür: Mit der Lockerung von Corona-Maßnahmen strömen zunehmend Touristen nach Berlin.
Die Sommerferien stehen vor der Tür: Mit der Lockerung von Corona-Maßnahmen strömen zunehmend Touristen nach Berlin.
Bild: Felix Schröder, dpa

Mittwoch, 16. Juni, 17.30 Uhr: Spahn befürwortet Masken im Unterricht vorerst bis zu Sommerferien

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet es, wenn im Schulunterricht vorerst noch eine Corona-Maskenpflicht beibehalten wird. Er habe "großes Verständnis" für die Bundesländer, die zumindest bis in die Sommerferien hinein dieses Maß an Sicherheit geben wollten, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in München nach Beratungen mit seinen Länderkollegen. Über das Vorgehen nach den Sommerferien würden die Kultusminister im Lichte der Entwicklung und der Impfungen beraten. In Schulen seien naturgemäß viele Menschen in einem geschlossenen Raum, auch wenn man Fenster öffnen könne.

Masken seien nervig, aber im Vergleich zu allem anderen eine einfach und erträglich umzusetzende Maßnahme, sagte Spahn. Wenn alle in einem Raum sie trügen, gebe dies viel Schutz und Sicherheit. Der Minister verwies auch darauf, dass es Impfungen für Kinder unter 12 Jahre nicht gebe. Ab 12 Jahre seien sie gerade erst möglich geworden und außerdem eine Abwägungsfrage.

Mittwoch, 16. Juni, 17 Uhr: Impfzentren sollen in Bereitschaft bleiben

In Deutschland sollen über den Sommer hinaus Impfzentren in Bereitschaft gehalten werden. Bund und Länder vereinbarten, dass die Länder ein entsprechendes Konzept entwickeln, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach turnusmäßigen Beratungen mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen in München mitteilte. Gewährleistet werden soll demnach ein Mindestbetrieb der Zentren. Bei Bedarf sollten sie auch schnell wieder hochgefahren werden. Der Bund sei weiter bereit, die Zentren mit zu finanzieren. Die Finanzierung der regionalen Impfzentren der Länder durch den Bund ist bisher nur bis Ende September vereinbart.

Zum Start der Sommerreisesaison rief Spahn zu Vorsicht im Urlaub auf. "Reisen ja - aber bitte weiterhin mit Vorsicht und Umsicht", sagte er. Die Gesundheitsminister hätten sich darauf verständigt, dass die Reiseregeln bis mindestens Mitte September weiter gelten sollten - "mindestens bis zum Ende der Reisezeit", betonte Spahn. Er rief Reisende dazu auf, die Regelungen lückenlos zu beachten.

Spahn nannte die Regeln noch einmal: Wer aus Risikogebieten zurückkehrt, muss 10 Tage in Quarantäne - außer man weist aktiv eine Negativtestung nach. Wer aus Hochinzidenzgebieten nach Deutschland einreist, muss 10 Tage in Quarantäne - frühestens nach 5 Tagen ist eine Freitestung möglich. Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet gilt 14 Tage Quarantäne ohne Möglichkeit der Freitestung. Spahn sagte, die Regierung wolle die Virusvarianten so lange es geht aus dem Land halten.

Mittwoch, 16. Juni, 16.15 Uhr: Gesundheitsminister: Testpflicht für Flugreisen und Schulen soll weiter gelten

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern setzen trotz sinkender Corona-Zahlen weiter auf eine Absicherung über breit angelegte Tests - auch mit Blick auf die Sommerreisezeit. Was das konkret heißt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 16 Uhr: Streit um Maskenpflicht belastet bayerische Regierungskoalition

Es kracht gehörig in Bayerns Regierungskoalition. Bei der Maskenpflicht sind die Freien Wähler nicht auf der Linie der CSU um Regierungschef Markus Söder. Was CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer aus Kempten und Fabian Mehring, parlamentarischer Geschäftsführer der Freien Wähler, zu dem Streit sagen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 15.20 Uhr: Homeoffice-Pflicht läuft mit Bundesnotbremse aus

Arbeitgeber müssen ab Juli aller Voraussicht nach kein Homeoffice mehr anbieten. Die entsprechende Pflicht läuft zum Monatsende aus, und Absichten sie zu verlängern gibt es nach Angaben aus der Bundesregierung nicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 15 Uhr: LGL: Sieben-Tage-Inzidenz-Werte im Allgäu sinken weiter

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat soeben seine aktuellen Zahlen bekannt gegeben. Demnach sinken die Sieben-Tage-Inzidenz-Werte in fast allen Allgäuer Landkreisen und Städten weiter. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 14.30 Uhr: So verteidigt die CSU ihr Festhalten an der Maskenpflicht im Schulunterricht

Die CSU hält weiterhin an der Maskenpflicht im Unterricht in Bayerns Schulen fest. Mit welchen Argumenten Staatskanzleichef Florian Herrmann dieses Vorgehen verteidigt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 13.30 Uhr: Johnson & Johnson liefert nach EU-Angaben weniger als geplant

Der US-Hersteller Johnson & Johnson kann nach Angaben der EU-Kommission sein Lieferziel für Corona-Impfstoff bis Ende Juni nicht einhalten. Die den EU-Staaten zugesagte Menge von 55 Millionen Dosen im zweiten Quartal werde nicht erreicht, sagte ein Kommissionssprecher am Mittwoch in Brüssel. Wie viel geliefert werde, könne er noch nicht sagen. Der Sprecher bekräftigte aber das Ziel, bis Ende Juli insgesamt genug Corona-Impfstoff verschiedener Hersteller zu haben, damit 70 Prozent der Erwachsenen in der EU geimpft werden können.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist wichtig für die europäische Impfkampagne, weil anders als bei anderen Vakzinen eine Dosis für den vollen Impfschutz ausreicht. Sehr seltene Thrombosefälle bei Geimpften hatten kritische Fragen aufgeworfen, doch hat der Impfstoff weiter die uneingeschränkte Zulassung durch die EU-Arzneimittelagentur EMA.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Mittwoch, 16. Juni, 12.40 Uhr: Studie: Junge Menschen sind in der Pandemie müde, blicken aber zuversichtlich in die Zukunft

Fast zwei Drittel der jungen Europäer sind laut einer Studie optimistisch, was die Zukunft betrifft. Die aktuelle Gefühlslage scheint allerdings eher negativ.

Mittwoch, 16. Juni, 11.50 Uhr: So werden Sie nach der Pandemie wieder fit

Pizza, Rotwein und zusätzliche Kilos im Lockdown: Ein Sportexperte gibt Fitness-Tipps und warnt vor fatalen gesundheitlichen Folgen der Pandemie.

Mittwoch, 16. Juni, 10.55 Uhr: Corona-Variante Lambda: WHO beobachtet Ausbreitung in Lateinamerika

Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aufgrund ihrer Mutationen könnte die Virus-Version mit dem Namen Lambda möglicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, berichtete die Genfer UN-Behörde in der Nacht auf Mittwoch. Belastbare Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu lägen jedoch noch nicht vor.

Die Variante wurde erstmals im August 2020 in Peru identifiziert. In dem Land wurden seit April 81 Prozent aller analysierten Corona-Fälle Lambda zugeordnet. In Argentinien und Chile waren es in den vergangenen Monaten rund ein Drittel.

Mittwoch, 16. Juni, 10.40 Uhr: Wie geht es mit den Corona-Impfzentren weiter?

Klaus Holetschek will mit den anderen Gesundheitsministern sicherstellen, dass die Impfzentren bis Ende 2021 in Betrieb sind. Damit steht er nicht alleine da.

Mittwoch, 16. Juni, 8.50 Uhr: Lauterbach erwartet Probleme durch Delta-Variante im Herbst

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rechnet damit, dass die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus im Herbst wieder für mehr Ansteckungen in Deutschland sorgen wird. "Ich bin ganz sicher, dass wir in Deutschland auch noch die Delta-Variante bekommen werden", sagte Lauterbach am Dienstagabend in der Fernsehsendung "rbb Spezial". Bisher tritt die aus Indien stammenden Variante in Deutschland nur in geringem Maße auf.

Eine neue Studie der Oxford-Universität zeige, dass die Saisonalität dieser Variante deutlich ausgeprägter sei als ursprünglich angenommen: Im Sommer sei das Risiko, sich damit anzustecken, viel geringer, erklärte Lauterbach. Sie sei aber deutlich ansteckender, führe zu einem schwereren Verlauf, und sei zum Teil resistent gegen die Erstimpfung. "Aber ich hoffe, dass dann bei uns eben schon so viele doppelt geimpft sein werden, dass es keine so große Welle mehr gibt."

Vor diesem Hintergrund forderte der Gesundheitsexperte, auch Kindern ein Impfangebot zu machen.

Karl Lauterbach sorgt sich wegen der neuen Delta-Variante des Coronavirus und fordert, dass in London keine Fußball-EM-Spiele mehr stattfinden. England ist besonders betroffen.
Karl Lauterbach sorgt sich wegen der neuen Delta-Variante des Coronavirus und fordert, dass in London keine Fußball-EM-Spiele mehr stattfinden. England ist besonders betroffen.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Mittwoch, 16. Juni, 8 Uhr: Maskenpflicht an Schulen wird gelockert - so schätzen Mediziner die Lage ein

Andere Länder gehen deutlich weiter als Bayern. Ein Arzt sagt sogar: Die Schulschließungen wären gar nicht nötig gewesen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 7.40 Uhr: Inzidenzen im Allgäu sinken leicht

Die Inzidenzwerte des Allgäu finden Sie hier im Detail.

Mittwoch, 16. Juni, 7.10 Uhr: CSU und Freie Wähler uneinig bei Corona-Anträgen für den Landtag

Zwischen Freien Wählern und CSU gibt es erneut Streit über die Corona-Strategie in Bayern. Dabei geht es auch um die Lockerung der Maskenpflicht an Schulen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Juni, 6.15 Uhr: RKI registriert 1455 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 13,2

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.11 Uhr wiedergeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 13,2 an (Vortag: 15,5; Vorwoche: 20,8). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.717.625 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.590.900 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagnachmittag bei 0,72 (Vortag: 0,77). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 72 weitere Menschen anstecken.

Dienstag, 15. Juni, 22 Uhr: Mallorca verschiebt Sperrstunde auf zwei Uhr morgens

Die Party-Insel Mallorca nähert sich im Zuge der guten Entwicklung der Corona-Lage immer mehr der Normalität. Die Sperrstunde für Gastronomiebetriebe und Nachtlokale wird ab Samstagabend auf der spanischen Insel und den anderen Balearen Ibiza, Menorca und Formentera von bisher Mitternacht auf zwei Uhr morgens verlegt. Die neuen Regeln wolle man am Freitag offiziell beschließen, sagte der Sprecher der Regionalregierung, Iago Negueruela, am Dienstagabend vor Journalisten in Palma.

Zudem werden ab Samstag andere Einschränkungen gelockert: In den Außenbereichen von Restaurants, Bars und Cafés dürfen statt wie bisher zehn künftig zwölf Personen an einem Tisch Platz nehmen. Für die Innenbereiche gilt weiterhin die Regelung, dass maximal 50 Prozent der Plätze besetzt werden und maximal sechs Personen an einem Tisch sitzen dürfen. Wirte dürfen ihre Gäste aber wieder auch am Tresen bedienen. Dort sind allerdings neben anderen Auflagen vorerst nur Gruppen von höchstens zwei Personen gestattet.

Diskotheken bleiben auf den Balearen noch mindestens bis Mitte Juli geschlossen. Es gibt weitere Auflagen, wie etwa die Maskenpflicht auch im Freien, die vorerst noch sowohl auf Mallorca, der liebsten Insel der Deutschen, wie auch nahezu überall in Spanien herrscht.

Dienstag, 15. Juni, 20.55 Uhr: So einfach kommt man im Allgäu an den digitalen Impfpass

Seit gestern gibt es den digitalen Impfpass. Wie bekommen ihn Allgäuerinnen und Allgäuer aufs Smartphone? Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 18.35 Uhr: 6,6 Millionen digitale Impfnachweise - System zeitweise überlastet

Großer Andrang auf den neuen digitalen Corona-Impfnachweis hat am Dienstag zwischenzeitlich zu einzelnen technischen Verzögerungen geführt. Das System sei wegen des Ansturms zeitweise überlastet gewesen, teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage in Berlin mit. Insgesamt seien aber bis zum Nachmittag inzwischen 6,6 Millionen Zertifikate von Impfzentren, mobilen Diensten, Arztpraxen und Apotheken ausgegeben worden.

Gesundheitsminister Jens Spahn sagte am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg, gerade jetzt zu Beginn des Sommers und der Reisezeit sei es für viele Bürgerinnen und Bürger wichtig, dass es eine Einheitlichkeit gebe: "Dass ein digitaler Impfpass, der in Deutschland oder Spanien oder Finnland ausgestellt wird, eben auch dann in allen europäischen Ländern genutzt werden kann und gültig ist", sagte der CDU-Politiker.

Dienstag, 15. Juni, 17.10 Uhr: Corona-Regeln bröckeln: Partys, Masken-Lockerungen und mehr Kontakte

Einige Landkreise und Städte in Deutschland melden inzwischen keine Corona-Neuansteckungen mehr. Zunehmend lockern die Bundesländer deshalb Einschränkungen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 16.05 Uhr: Warten auf "Freiheit": Delta wirbelt Johnsons Öffnungen durcheinander

Lange wähnte sich Großbritannien auf einem guten Weg. Doch Premier Johnson hat die Rechnung ohne die Delta-Variante gemacht. Was kann Deutschland daraus lernen? Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 15 Uhr: Intensivmediziner: Corona-Pandemie geht in "chronische Phase" über

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Christian Karagiannidis, fordert ein Ende des "pandemischen Denkens" in Bezug auf das Coronavirus. Man werde in den kommenden Wochen und Monaten aus der pandemischen Phase herauskommen, künftig werde Covid eine Erkrankung des Klinikalltags werden und den Schrecken einer in Wellen verlaufenden Pandemie verlieren, sagte Karagiannidis bei einer digitalen Pressekonferenz des Verbands am Dienstag.

"Wir werden in den kommenden Tagen die magische Grenze von 1.000 Patienten unterschreiten." Nun sei die Zeit gekommen, "in eine chronische Phase" überzugehen, sagte Karagiannidis. Corona werde den Klinikalltag in den nächsten Jahren "wie die jährliche Grippewelle" begleiten. Bis zum Herbst sei dann nicht nur mit Corona-Infektionen zu rechnen, sondern auch mit vielen anderen Krankheiten sowie verschobenen Operationen.

"Dann wird es einen Konkurrenzkampf um die Betten geben", sagte Karagiannidis. In den vergangenen Monaten habe man sich auf die Versorgung von Corona-Patienten konzentriert, bei anderen Krankheiten sei dies "nicht in dem Maße" geschehen.

Dienstag, 15. Juni, 13.40 Uhr: Bayerns Schüler dürfen bei Pausen im Freien Masken ablegen

Bayerns Schüler können unter freiem Himmel künftig wieder ihre Corona-Schutzmasken ablegen. In den Pausen bestehe keine Maskenpflicht mehr, gleiches gelte etwa bei Wandertagen oder Exkursionen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag in München. Er betonte aber, dass die bestehende Infektionsschutzverordnung dafür nicht geändert werde, vielmehr werde sie nur präzisiert. "Das ist keine Grundlegende Abkehr von der Maske", sagte Herrmann.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ergänzte, dass das Kabinett letztlich keinen Beschluss zur Maskenpflicht gefällt habe, weil sich CSU und Freie Wähler in dem Punkt noch nicht gänzlich einig seien. "Haben die Argumente ausgetauscht, wir sind aber noch nicht zu einer einhelligen Meinung gekommen." Er könne zwar die Meinung und Argumentation des Koalitionspartners nachvollziehen, teile sie aber nicht.

Dienstag, 15. Juni, 13.30 Uhr: Maskenpflicht in Innenräumen von bayerischen Schulen bleibt - vorerst

Das bayerische Kabinett hat am Dienstagvormittag mit Wissenschaftlern über die aktuelle Corona-Entwicklung im Freistaat beraten. Dabei legten die Minister der Staatsregierung fest, dass bis auf weiteres keine neuen Lockerungen in Bayern möglich sind. Die FFP2-Maskenpflicht gelte weiterhin, auch in den Schulen, so Bayerns Corona-Koordinator Florian Herrmann.

Auch Bildungsminister Michael Piazolo äußerte sich zur Diskussion um die Maskenpflicht in Schulen. "Wir haben heute bewusst keinen Beschluss gefasst. Im Schulgebäude sind wir uns einig, dass weiterhin die Maskenpflicht gelten muss. Im Außenbereich gilt weiterhin, dass während der Pausen keine Masken getragen werden müssen."

Weiter sagte der Kultusminister: "Der Start nach den Pfingstferien verlief reibungslos." In Regionen mit Inzidenz unter 50 findet Präsenzunterricht statt, in Regionen mit Inzidenzen zwischen 50 und 100 findet weiterhin Wechselunterricht statt. Noch in dieser Woche werde in Bayern eine Marke von 97 Prozent mit vollem Präsenzunterricht erreicht. Ab der kommenden Woche findet ohnehin in ganz Bayern wieder Unterricht in den Schulgebäuden statt.

Dienstag, 15. Juni, 13.20 Uhr: Bayern warnt bei Pandemiebekämpfung vor Delta-Variante

Die bayerische Landesregierung hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine deutliche Warnung vor der in Großbritannien inzwischen dominanten Delta-Variante des Coronavirus ausgesprochen. Nach Ansicht von Virologen sei diese zuerst in Indien bekanntgewordene Virus-Variante deutlich ansteckender und verursache schwererer Krankheitsverläufe, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. An der Sitzung am Dienstag in München hatten auch Virologen teilgenommen.

In Bayern seien bereits 132 Fälle der Delta-Variante bekanntgeworden. Ihr Anteil sei innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit aber bereits von zwei auf zehn Prozent auch in Bayern gestiegen, sagte Herrmann. Der Impffortschritt sei mit knapp 50 Prozent bei Erstimpfungen und 26 Prozent bei Zweitimpfungen gut, reiche aber noch nicht aus, um dem Pandemieverlauf alleine und ohne Einhaltung von Hygieneregeln zu begegnen. Wenn alle Maßnahmen so blieben wie bisher, dann würden nach Einschätzung von Virologen die Infektionszahlen allein wegen der Delta-Variante nach oben gehen.

Dienstag, 15. Juni, 13 Uhr: Die Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung im Live-Stream

Das bayerische Kabinett hat am Dienstagvormittag die Situation rund um die Corona-Pandemie in Bayern analysiert. Zu den Themen gehörten der Stand bei der Impfstoffbeschaffung, der Start des digitalen Impfpasses sowie der Umgang mit der Pandemie in Schulen und Kindergärten. Nach den Beratungen treten Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Michael Piazolo gegen 13 Uhr vor die Presse.

Dienstag, 15. Juni, 12.40 Uhr: Baden-Württemberg lockert Maskenpflicht an Schulen

Baden-Württemberg will die Maskenpflicht an Schulen lockern. Sofern die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region unter 35 liegt und es zwei Wochen an der Schule keinen Corona-Ausbruch gab, soll die Maskenpflicht "im Unterricht in allen Schulformen" wegfallen, kündigte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag in Stuttgart an. Bereits bei einer Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Woche soll die Maskenpflicht auf den Pausenhöfen wegfallen. Lucha stellte für weitere Bereiche Lockerungen der Maskenpflicht in Aussicht, etwa draußen im öffentlichen Raum, in offenen gut durchlüfteten Bahnhöfen und Bushaltestellen.

Dennoch warnte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vor zu schnellen Öffnungsschritten. Man dürfe nicht vergessen, dass die Inzidenz noch 20 Mal höher sei als vor einem Jahr. "Leute, seid nicht übermütig, das bezahlen wir sonst bitter", sagte er. Man könne nicht das Risiko einer vierten Welle eingehen. Für Besucher von größeren Sportveranstaltungen will er die Maskenpflicht keinesfalls lockern - auch wenn diese im Freien stattfinden. "Ich sehe das bei der EM, das geht mal gar nicht." Auch Lucha sagte, die Menschen müssten weiter sorgsam sein.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte zuvor die Länder aufgefordert, die Maskenpflicht zu überprüfen. Sie müssten klären, "ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind und weiter sinken", sagte sie der "Bild am Sonntag".

Dienstag, 15. Juni, 11.55 Uhr: Diese Trends erwarten uns im zweiten Corona-Sommer 2021

Für Meteorologen begann der Sommer schon am 1. Juni, nun ist es auch astronomisch und kalendarisch soweit. Am Montag, 21. Juni, ist auf der Nordhalbkugel Sommeranfang - Sommersonnenwende -, genau genommen am um 5.31 Uhr. Für die meisten ist Sommer einfach dann, wenn es sonnig und warm ist, wenn ohne Jacke draußen sitzen möglich ist. Biergarten, See, Freibad, viel Fahrrad fahren, Grillen, Eis schlecken, Camping, Zelten, Aperol Spritz oder Gin Tonic trinken. Was muss man dieses Jahr wissen, um auf der Höhe der Zeit zu sein? Eine Auswahl an Sommertrends 2021 finden Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 11.35 Uhr: Umfrage: Mehrheit für Aufhebung der Maskenpflicht in Schulräumen

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet eine Aufhebung der Maskenpflicht in Unterrichtsräumen an Schulen. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 59 Prozent dafür aus. 31 Prozent lehnen dies ab. 10 Prozent machten keine Angaben. Frauen befürworten eine Aufhebung mit 62 Prozent etwas stärker als Männer mit 56 Prozent.

Der Deutsche Lehrerverband hatte sich gegen eine schnelle Aufhebung der Maskenpflicht an den Schulen ausgesprochen. Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Berlin, er rate insbesondere während des Unterrichts zu "größtmöglicher Vorsicht". "Das Virus ist ja noch nicht von der Bildfläche verschwunden." Maskenpflicht und auch regelmäßige Tests sollten im auslaufenden Schuljahr bleiben.

Dienstag, 15. Juni, 11.25 Uhr: Fast 27 Prozent der Menschen in Deutschland komplett geimpft

Immer mehr Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 22,3 Millionen Menschen haben den vollständigen Impfschutz, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 09.55 Uhr) hervorgeht. Das sind 26,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Knapp 40,5 Millionen Menschen (48,7 Prozent) haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Am Montag wurden 590.529 Millionen Impfdosen verabreicht. 407.728 davon führten zur vollständigen Impfung.

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 54,0 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Auch das Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben die 50-Prozent-Marke geschafft, Mecklenburg-Vorpommern steht kurz davor. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 43,5 Prozent. Das Saarland zählt mit 31,9 Prozent den höchsten Anteil an Einwohnern mit vollständigem Impfschutz. Hessen ist hier mit 24,5 Prozent am Ende der Rangliste.

Die Impfkampagne gegen den Erreger Sars-CoV-2 hat in Deutschland Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Seit Montag vergangener Woche können sich Menschen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste um einen Termin bemühen.

Dienstag, 15. Juni, 11.10 Uhr: Spahn: Schon fünf Millionen digitale Impfnachweise in Deutschland

Nach dem Andrang auf das digitale Corona-Impfzertifikat wird nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn bereits an diesem Dienstag die Marke von fünf Millionen Exemplaren geknackt. Diese Zahl nannte der CDU-Politiker am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg, bei dem das europäische Zertifikat Thema sein sollte.

"Gerade jetzt auch zu Beginn des Sommers, der Reisezeit, (ist es) für viele Bürgerinnen und Bürger sehr, sehr wichtig, dass wir eine Einheitlichkeit haben, dass ein digitaler Impfpass, der in Deutschland oder Spanien oder Finnland ausgestellt wird, eben auch dann in allen europäischen Ländern genutzt werden kann und gültig ist", sagte Spahn.

Mit dem Zertifikat kann eine vollständige Corona-Impfung ebenso nachgewiesen werden wie eine durchgestandene Infektion oder ein frischer Test. Die digitale Bestätigung einer vollständigen Impfung ist in Deutschland seit Montag bei entsprechenden Papiernachweisen in Apotheken möglich. Wegen großen Interesses kam es vielerorts zu technischen Problemen und Überlastungen von Servern. Die Apotheken rieten den Menschen, sich nicht alle sofort einen digitalen Impfnachweis zu holen.

Dienstag, 15. Juni, 11 Uhr: Bund zahlt jetzt für Luftfilteranlagen an Schulen und Kitas

Schulen und Kitas können nun beim Bund Fördermittel für den Einbau von festen Luftfilteranlagen beantragen. Seit Freitag können entsprechende Anträge gestellt werden, wie das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mitteilte. Die Förderung ist allerdings begrenzt auf Räume und Einrichtungen für Kinder bis 12 Jahren, da für diese Altersgruppe bisher kein Impfstoff gegen Corona zugelassen ist.

Anträge können direkt online beim Bafa gestellt werden, entweder durch die Träger der Einrichtungen oder durch Schulen, Kitas und Horte selbst. Es gibt maximal 500 000 Euro. Nicht gefördert werden mobile Luftfilter, Umbauten an Fenstern oder sogenannte Klappenlüftungen. Außerdem gibt es nur dann Geld, wenn nicht bereits Fördergelder von anderen Stellen, wie dem Land oder der EU fließen. Das Programm ist bis Ende des Jahres befristet.

Mit dem ursprünglichen Luftfilterprogramm des Bundes in Höhe von rund 500 Millionen Euro, das im vergangenen Jahr aufgelegt wurde, wird bereits der Einbau von Anlagen in öffentlichen Gebäuden, Theatern, Museen und auch Schulaulen gefördert. Dies wurde nun um Kitas und Schulen ergänzt. Zudem gibt es vom Bund jetzt auch Zuschüsse für die Um- und Aufrüstung bestehender Luftfilteranlagen unter anderem in Einrichtungen der Rehabilitation, Frühförderstellen und Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe gefördert. Bildungsgewerkschaften hatten gefordert, die anstehende Sommerferienzeit zu nutzen, um entsprechende Umbauten an den Schulen vorzunehmen. Die ersten Bundesländer gehen bereits Ende der Woche in die Ferien.

Dienstag, 15. Juni, 10.20 Uhr: Studie: Impfung verhindert Klinikaufenthalt bei Delta-Variante

Ein vollständiger Impfschutz mit zwei Dosen der Mittel von Biontech/Pfizer oder Astrazeneca verhindert einer britischen Datenanalyse zufolge sehr gut schwere Krankheitsverläufe bei der Delta-Variante des Coronavirus. Wie hoch die Effektivität ist, lesen Sie hier.

Ein vollständiger Impfschutz mit zwei Dosen der Mittel von Biontech/Pfizer oder Astrazeneca verhindert einer britischen Datenanalyse zufolge sehr gut schwere Krankheitsverläufe bei der Delta-Variante des Coronavirus.
Ein vollständiger Impfschutz mit zwei Dosen der Mittel von Biontech/Pfizer oder Astrazeneca verhindert einer britischen Datenanalyse zufolge sehr gut schwere Krankheitsverläufe bei der Delta-Variante des Coronavirus.
Bild: Fabian Sommer, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 15. Juni, 10.05 Uhr: 24 Corona-Patienten in Allgäuer Kliniken

Derzeit werden neun Corona-Patienten im Memminger Klinikum behandelt - zwei von ihnen liegen auf der Intensivstation. Das teilte die Verwaltung mit. Zum Vergleich: Am vergangenen Dienstag waren es noch insgesamt sieben Patienten sowie drei auf der Intensivstation.

In den Kliniken des Klinikverbunds Allgäu sind aktuell 15 Corona-Patienten, zehn von ihnen auf der Normalstation. In den Intensivstationen kümmern sich Ärzte und Pflegekräfte um fünf Corona-Patienten: zwei in der Klinik in Kempten, zwei in Immenstadt und einen in Mindelheim.

Dienstag, 15. Juni, 9.35 Uhr: London: Neue Verschiebung von Corona-Öffnung nur im Ausnahmefall

Die britische Regierung will das Ende aller Corona-Maßnahmen nur im Ausnahmefall erneut verschieben. "Es müsste eine beispiellose und bemerkenswerte Veränderung in der Entwicklung der Krankheit geben", sagte Staatsminister Michael Gove am Dienstag dem Sender Sky News.

Am Vorabend hatte Premierminister Boris Johnson angekündigt, die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Restriktionen wegen der Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante um vier Wochen bis zum 19. Juli zu verschieben. "Es ist bedauerlich, dass wir diese Pause einlegen müssen", sagte Gove. "Aber wir wollen sicherstellen, dass wir nichts zurücknehmen müssen, wenn wir diesen Schritt gehen." Es wäre für Unternehmen und Gesellschaft fatal, wenn Freiheiten erneut gestrichen werden müssten.

Die Regierung will die kommenden Wochen nutzen, um noch mehr Tempo beim Impfprogramm zu machen. So sollen alle über 40-Jährigen spätestens in der Woche ab 19. Juli ihre für den vollen Schutz nötige zweite Dosis erhalten, alle über 18-Jährigen ihre erste. Seit Dienstag können sich 23- und 24-Jährige für eine Impfung anmelden. Wissenschaftler haben die Verschiebung begrüßt. Viele konservative Politiker aus Johnsons Regierungspartei hingegen murren und drängen darauf, dass der 19. Juli wirklich der "Tag der Freiheit" sein müsse.

Dienstag, 15. Juni, 9.30 Uhr: Warum der rasche Rückgang der Corona-Inzidenz bald ausgebremst wird

Impfungen, Wärme und frische Luft einerseits - Mutanten, Lockerungen und Innengastro andererseits. Die Corona-Prognose für den Sommer klingt gut. Doch das rasante Abflauen wird wohl bald ein Ende haben - aus welchem Grund lesen Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 8.55 Uhr: Israel hebt Maskenpflicht bis auf wenige Ausnahmen auf

Israel hebt wegen der anhaltend niedrigen Zahl von Corona-Neuinfizierten die Maskenpflicht bis auf wenige Ausnahmen auf. Ab Dienstag müssen etwa nur noch ungeimpfte Besucher und Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Masken tragen. Hintergrund ist das erhöhte Risiko der Patienten und Senioren, krank zu werden. Auch Personen, die sich auf dem Weg in ihre Quarantäne befinden, sowie Passagiere und Personal in Flugzeugen müssen weiter Masken tragen. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montagabend mit.

Das Neun-Millionen-Einwohner-Land Israel setzt seit dem 19. Dezember erfolgreich eine Impfkampagne um. Fast 5,5 Millionen Menschen haben bereits eine Erstimpfung und mehr als 5,1 Millionen eine Zweitimpfung erhalten. Neuinfektionen und schwere Erkrankungen gingen in den vergangenen Monaten stark zurück. Am Montag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien nur vier neue Fälle registriert worden.

Zum 1. Juni hatte Israel bereits wegen des starken Rückgangs von Corona-Neuinfektionen und schweren Erkrankungen die staatlichen Beschränkungen weitgehend aufgehoben. Seither gab es bereits im Freien keine Maskenpflicht mehr. Zuletzt haben allerdings viele Israelis bereits in Geschäften keine Masken mehr getragen. Experten warnen weiter davor, dass neue Varianten aus dem Ausland eingeschleppt werden könnten.

Dienstag, 15. Juni, 8.25 Uhr: Wie stark soll die Maskenpflicht wo gelockert werden?

Die Inzidenzen sinken, und die Bundesjustizministerin hat eine Debatte über die Maskenpflicht ausgelöst. Was Experten und Politiker zu der Frage sagen, lesen Sie hier.

In der Diskussion über die Maskenpflicht gibt es kaum Widerspruch gegen Lockerungen im Freien - aber viele Warnungen von Experten und Politikern vor zu früherem Verzicht in Innenräumen.
In der Diskussion über die Maskenpflicht gibt es kaum Widerspruch gegen Lockerungen im Freien - aber viele Warnungen von Experten und Politikern vor zu früherem Verzicht in Innenräumen.
Bild: Jens Kalaene, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 15. Juni, 7.35 Uhr: Japan verdoppelt Impfdosen für Olympia-Mitarbeiter

Japan hat sich weitere 20.000 Impfdosen für Mitarbeiter bei den Olympischen Spielen in Tokio gesichert. Wie Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Dienstag bekanntgab, hat die Regierung eine entsprechende Vereinbarung mit dem US-Konzern Pfizer getroffen. Damit erhält Japan für Olympia-Mitarbeiter nun insgesamt 40.000 Impfdosen, nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) zuvor mit Pfizer bereits eine Vereinbarung über die Bereitstellung von 20.000 Dosen getroffen hatte. So sollen nun auch Freiwillige, die im Olympischen Dorf eingesetzt werden, Mitarbeiter des Organisationskomitees sowie einheimische Journalisten das Angebot einer Corona-Impfung erhalten.

Das Impfprogramm für Mitarbeiter werde am Donnerstag im Ajinomoto Training Center in Tokio beginnen, wo Mitglieder der japanischen Olympia-Delegation seit 1. Juni ihre Impfungen erhalten. Laut IOC werden 80 Prozent der Athleten im Olympischen Dorf mit Beginn der Spiele am 23. Juli geimpft sein. Ungeachtet breiter Ablehnung in der Bevölkerung setzen Japans Olympia-Macher ihre Vorbereitungen für die Spiele unbeirrt fort. Sie waren wegen Corona um ein Jahr verschoben worden. Am Dienstag trafen bereits der IOC-Vizepräsident John Coates und seine Delegation in Tokio ein, um die letzten Vorbereitungen für die Spiele zu koordinieren. IOC-Präsident Thomas Bach wird im Juli erwartet.

Dienstag, 15. Juni, 6.45 Uhr: Bayerisches Kabinett tagt: Pressekonferenz heute gegen 13 Uhr

Das bayerische Kabinett will bei seiner Sitzung am Dienstag (10 Uhr) die Situation rund um die Corona-Pandemie in Bayern analysieren. Zur Sitzung sollen auch Virologen ihre Expertenmeinung preisgeben, sagte ein Regierungssprecher im Vorfeld. Zu den Themen werden der Stand bei der Impfstoffbeschaffung, der Start des digitalen Impfpasses sowie der Umgang mit der Pandemie in Schulen und Kindergärten gehören. Nach den Beratungen werden Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vor die Presse treten (13 Uhr).

Dienstag, 15. Juni, 6.37 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu: Werte sinken weiter

Die Zahlen zur Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu fallen weiter. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag mit. In einem Landkreis ist der Wert um über zehn Punkte gesunken. Auch im Landkreis Lindau bessert sich die Lage offenbar wieder. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 6 Uhr: RKI registriert 652 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 15,5

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 652 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1204 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 15,5 an (Vortag: 16,6; Vorwoche: 22,9).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 93 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 140 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.716.170 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.586.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.937 angegeben.

Montag, 14. Juni, 21.45 Uhr: Söder will Aufklärung über Impfung von Hotel-Mitarbeitern aus Italien

Ein Luxushotel auf Sardinien schickt seine Mitarbeiter nach München zum Impfen. Was war da los? Ministerpräsident Söder hat bei dem Thema "Bauchschmerzen".

Montag, 14. Juni, 20 Uhr: Boris Johnson verlängert Corona-Maßnahmen für weitere vier Wochen

Wegen der rapiden Ausbreitung der Delta-Variante müssen sich die Menschen in England für weitere Corona-Lockerungen noch länger gedulden. Der britische Premierminister Boris Johnson verlängerte am Montag die noch geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 19. Juli, wie er bei einer Pressekonferenz in London erklärte. Das Impfprogramm soll nun nochmals beschleunigt werden.

Der bislang für den 21. Juni geplante "Tag der Freiheit" soll damit um bis zu vier Wochen aufgeschoben werden. Geplant war bislang, dass am Montag nächster Woche alle noch geltenden Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden. Geschäfte und Gastronomie haben bereits seit Wochen wieder geöffnet.

Montag, 14. Juni, 18.15 Uhr: Ab Dienstag oben ohne: Keine Maskenpflicht mehr in der Fußgängerzone

Auf die Nachricht haben sicher viele Menschen gewartet: Passend zu den ersten richtig heißen Tagen hebt die Stadt Kempten die Maskenpflicht in der Innenstadt ab Dienstag, 15. Juni, weitgehend auf. Es gibt allerdings eine wichtige Ausnahme.

Montag, 14. Juni, 17.15 Uhr: Andere Symptome bei Delta-Variante - so erkennt man die Corona-Infektion

Die zunächst in Indien entdeckten Corona-Variante Delta kann bei Patienten anscheinend etwas andere Symptome als frühere Corona-Typen verursachen. In einer britischen App zur Überwachung von Corona-Symptomen wurden zuletzt am häufigsten Kopfschmerzen, eine laufende Nase und eine raue Kehle gemeldet, wie die BBC am Montag berichtete. In Großbritannien macht die als sehr ansteckend geltende Delta-Variante bereits mehr als 90 Prozent aller Fälle aus. Menschen sollen dringend zum Testen gehen.

Menschen, die Erkältungssymptome zeigen, sollen sich dringend testen lassen.
Menschen, die Erkältungssymptome zeigen, sollen sich dringend testen lassen.
Bild: Annette Riedl, dpa (Symbolfoto)

Montag, 14. Juni, 16 Uhr: Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft

Im sechsten Monat nach dem Start der Corona-Impfkampagne in Deutschland hat beinahe die Hälfte der Bevölkerung mindestens eine erste Dosis erhalten. Die Quote der erstgeimpften Bürgerinnen und Bürger lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag bei 48,4 Prozent, 26,2 Prozent haben bereits den vollen Schutz. Wie ist die Lage im Allgäu? Hier die aktuellen Zahlen.

Montag, 14. Juni, 14.30 Uhr: Wie lange noch Maskenpflicht? - Experten warnen vor Eile

Eine generelle Aufhebung der Maskenpflicht in Deutschland könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern ein Wiederaufflammen der Pandemie nach sich ziehen. "Wenn wir nach dem Wegfall der Testpflicht in vielen Situation nun auch noch die Maskenpflicht fallen lassen, sind wir im Grunde in einem ungestörten Leben wie vor der Pandemie", sagte Eberhard Bodenschatz vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen am Montag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das Virus aber sei noch da und wesentlich infektiöser durch Mutationen. "Warum soll die Pandemie dann nicht wiederkommen?". Alles zur aktuellen Masken-Diskussion.

Montag, 14. Juni, 13.10 Uhr: Söder gegen vorschnelle Lockerung bei Maskenpflicht

Der Freistaat Bayern will die Maskenpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie auch angesichts weiter sinkender Inzidenzen vorerst nicht aussetzen. "Ich rate da zur Zurückhaltung", sagte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in München. Die Öffnungsschritte in Bayern seien erst eine Woche alt. "Es ist noch nicht absehbar, wie das alles wirkt", sagte Söder, auch mit Blick auf zahlreiche Partys am Wochenende, nicht nur im Umfeld der Fußball-Europameisterschaft. Die Maske sei neben der Impfung eines der wenigen wirksamen Instrumente im Kampf gegen Corona.

"Ich finde es schade, wenn von Seiten des Bundes, ohne jede Zuständigkeit in der Frage und ohne jede Kompetenz, den Ländern da an der Stelle ein Vorschlag gemacht wird", sagte Söder. Die FFP2-Maskenpflicht sei ein Erfolg. Er sei dagegen, jetzt zu schnell alles wieder aufzugeben. Vorschnelle Lockerungen hätten sich bereits in der Vergangenheit als Fehler herausgestellt. "Nicht immer gleich alles Acht lassen, wenn der Himmel aufklart", sagte Söder.

Montag, 14. Juni, 12 Uhr: Post-Corona-Boom vor: Jeder vierte Mittelständler will neue Mitarbeiter einstellen

Deutschlands Mittelständler schütteln die Corona-Krise zunehmend ab und wollen neue Jobs schaffen. Die Firmen zeigten sich sogar offener für Neueinstellungen als vor der Pandemie, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter 1.000 Mittelständlern.

Demnach plant inzwischen mehr als jedes vierte Unternehmen (knapp 27 Prozent), in den nächsten sechs Monaten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Im Herbst 2020 hatten lediglich 17 Prozent der Firmen solche Pläne. Nur noch 9 Prozent wollen etwa ein Jahr nach Beginn der Pandemie Jobs abbauen.

Der Mittelstand mache sich bereit für einen "Post-Corona-Boom", hieß es in der Studie. "Wir beobachten derzeit einen regelrechten Nachfrage-Boom aus dem In- und Ausland, der das Geschäft unserer Firmenkunden ankurbelt", erläuterte Uwe Berghaus, Firmenkundenvorstand der DZ Bank. "Mit zusätzlichem Personal und erhöhten Investitionen stellen die Unternehmen jetzt die Weichen, um langfristig vom Aufschwung zu profitieren." 77 Prozent der Befragten wollen demnach in den nächsten sechs Monaten Geld für Zukunftsprojekte in die Hand nehmen. Das sei mehr als das Vorkrisenniveau.

Montag, 14. Juni, 11.30 Uhr: Impfnachweis: Online-Portal für Apothekensuche überlastet

Die Online-Suche nach Apotheken, die den digitalen Impfnachweis ausstellen, war am Montagvormittag phasenweise nicht erreichbar. Das liege am großen Andrang auf "mein-apothekenmanager.de", sagte ein Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Es werde sich aber kurzfristig einpendeln. Grundsätzlich sei das System erfolgreich gestartet. "Bereits in den ersten Morgenstunden wurden etliche tausend Zertifikate ausgestellt", so der Sprecher.

Seit Montag können sich alle Menschen mit vollständigem Impfschutz ihren digitalen Impfnachweis in Apotheken abholen. Laut ABDA sind bereits mehr als 13.000 der insgesamt knapp 19.000 Apotheken in Deutschland dafür gelistet.

Der digitale Nachweis ist eine freiwillige Ergänzung des weiter gültigen gelben Impfheftes aus Papier. Deutschland setzt damit ein Vorhaben der Europäischen Union um. Dafür wurden einheitliche Details eines Zertifikats vereinbart, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Erkrankungen nachweisen kann. Die App soll als Beleg bei gelockerten Corona-Beschränkungen eingesetzt werden können und zur Sommerferienzeit Reisen in Europa erleichtern.

Montag, 14. Juni, 10.40 Uhr: Berichte: London will Corona-Maßnahmen wegen Variante verlängern

Der britische Premierminister Boris Johnson will Medienberichten zufolge die Corona-Maßnahmen in England wegen der Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante verlängern. Der bislang für den 21. Juni geplante "Tag der Freiheit" solle um bis zu vier Wochen aufgeschoben werden, meldeten verschiedene britische Medien am Montag. Mit einer offiziellen Ankündigung des Regierungschefs wurde am Abend gerechnet.

Geplant war bislang, dass am Montag nächster Woche alle noch geltenden Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden. Geschäfte und Gastronomie haben bereits seit Wochen wieder geöffnet. Die anderen Landesteile Schottland, Wales und Nordirland haben eigene Corona-Regeln, die sich jedoch nur geringfügig von denen in England unterscheiden.

Obwohl die britische Impfkampagne weit vorangeschritten ist und bereits mehr als 56 Prozent der Erwachsenen voll geimpft sind, hat die Delta-Variante die Infektionszahlen im Land wieder in die Höhe schnellen lassen. Nachdem wochenlang nur sehr wenig Neuinfektionen gezählt wurden, liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nun wieder bei knapp 65.

Montag, 14. Juni, 10.15 Uhr: Lehrerverband gegen Ende der Maskenpflicht an Schulen

Der Deutsche Lehrerverband ist gegen eine schnelle Aufhebung der Maskenpflicht an den Schulen. Masken und auch regelmäßige Tests sollten im auslaufenden Schuljahr bleiben. Alles dazu hier.

Montag, 14. Juni, 6.40 Uhr: Spahn: Maskenpflicht draußen kann grundsätzlich entfallen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält angesichts der stark sinkenden Corona-Infektionszahlen ein schrittweises Ende der Maskenpflicht für denkbar - rät aber im Zweifel, weiter Mund-Nasen-Schutz zu tragen. "Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: In einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen grundsätzlich entfallen", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote könne die Pflicht nach und nach auch drinnen entfallen. "Als Empfehlung bleibt in jedem Fall eine einfache Regel: im Zweifel mit Maske - besonders beim Reisen und bei Treffen in Innenräumen. Mehr Sicherheit gibt es nur, wenn alle Anwesenden entweder geimpft oder regelmäßig getestet sind."

Die weitgehende Aufhebung der Maskenpflicht in Dänemark von diesem Montag an hatte auch die Debatte in Deutschland befeuert. Von FDP und AfD kamen Forderungen nach einer kompletten Aufhebung. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt halten dies nur für draußen möglich, nicht aber in Innenräumen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) rief die Bundesländer auf zu klären, ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig sei. Insbesondere für Schüler, die Masken stundenlang im Unterricht tragen müssen, sei dies eine Belastung, hatte sie der "Bild am Sonntag" gesagt.

Montag, 14. Juni, 6.10 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Reiter mahnt Fans zur Vorsicht

Am Dienstag steigt das erste EM-Spiel in der Allianz Arena. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Fußball-Fans vor dem ersten EM-Auftritt der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie zur Vorsicht ermahnt. "Man muss sich nicht unbedingt in den Armen liegen, sondern kann auch allein die Arme hochreißen und jubeln", sagte der SPD-Politiker in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

Sorgen vor einem neuen Corona-Ausbruch während der Partie an diesem Dienstag hat Reiter nicht, weil in der und rund um die Münchner Arena ein strenges Hygienekonzept greife. "Aber bei den Feiern danach können wir nicht für Abstände sorgen, das können wir auch nicht zeitlich entzerren", warnte der 63-Jährige.

Montag, 14. Juni, 6.05 Uhr: RKI registriert 549 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 16,6

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Erstmals seit mehr als acht Monaten haben die Gesundheitsämter in Deutschland weniger als 1.000 Neuinfektionen binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. So registrierte das RKI 549 neue Fälle, wie aus Zahlen vom Montagmorgen hervorgeht. Sie geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen pro Tag am 21. September mit 922 dreistellig.

Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.117 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 16,6 an (Vortag: 17,3, Vorwoche: 24,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 10 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.715.518 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.580.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.844 angegeben.

Sonntag, 13. Juni, 20.02 Uhr: Dobrindt gegen Ende der Maskenpflicht in Innenräumen

In der aufflammenden Diskussion über ein Ende der Maskenpflicht hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zur Vorsicht gemahnt. Richtig sei, dass die Verhältnismäßigkeit von Corona-Maßnahmen immer wieder überprüft werden müsse, sagte Dobrindt am Sonntag im ZDF. Hier müsse man auch zwischen drinnen und draußen unterscheiden. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir die Maskenpflicht da, wo sie überhaupt noch besteht draußen, entfallen lassen", betonte Dobrindt. Diese Entscheidung werde von den Ländern getroffen. Für Innenräume rate er aber zur Vorsicht, auch mit Blick auf ansteckendere Virusmutationen.

Sonntag, 13. Juni, 19 Uhr: Ausgabe digitaler Impfausweise beginnt - auch in Apotheken

Zum Start der Woche beginnen die Apotheken schrittweise mit dem Ausstellen digitaler Corona-Impfnachweise. Die Apothekerverbände wiesen allerdings darauf hin, dass die Zahl der teilnehmenden Apotheken in den ersten Tagen aus technischen und organisatorischen Gründen noch begrenzt sei. Menschen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, können sich dort nachträglich eine Bescheinigung mit dem für den digitalen Impfpass nötigen QR-Code abholen. Die Infektionszahlen gingen in Deutschland am Wochenende weiter zurück.

Sonntag, 13. Juni, 16.38 Uhr: Berliner Raver tanzen nach Pandemie-Regeln

Ausgestattet mit Tracker und Maske haben am Sonntagnachmittag im Berliner Club "Revier Südost" Dutzende Menschen zusammen zu Techno-Beats gefeiert. Der Probelauf war Teil des Pilotprojekts "Open Air", mit dem getestet werden soll, wie in der Corona-Pandemie sicher unter freiem Himmel getanzt werden kann. "Das läuft bisher ganz gut", sagte eine Sprecherin des Clubs am Sonntag während des Ausprobierens. Das Masketragen auf der Tanzfläche werde akzeptiert. In anderen Bereichen des Clubs dürfe der Mund-Nasen-Schutz aber auch abgenommen werden.

Sonntag, 13. Juni, 13.25 Uhr: Abwasser zeigt Corona-Entwicklung - Expertin drängt auf Umsetzung

Im Abwasser lässt sich die Zunahme und Abnahme der Coronaviren-Konzentration erkennen. Eine Professorin fordert, die Möglichkeit stärker zu nutzen.

Sonntag, 13. Juni, 12.45 Uhr: Bayerns Städte bereiten sich auf den Partysommer vor

Das Feiervolk in Schach zu halten könnte für die Städte in Bayern zur Herausforderung werden. Alkoholverbote sind teils in Kraft oder im Gespräch. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 13. Juni, 11.55 Uhr: Betriebsärzte bekommen zweiten Corona-Impfstoff

Für die Corona-Impfungen über Betriebsärzte soll erstmals das Präparat von Johnson & Johnson als zweiter Impfstoff zur Verfügung stehen. In der Woche ab 21. Juni sollen 192 000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602 550 Dosen von Biontech, so dass insgesamt 794 550 Dosen zusammenkommen. Zum Start hatten die Betriebsärzte in der ersten Woche ab 7. Juni zunächst 702 000 Dosen von Biontech bekommen, in der kommenden Woche ab 14. Juni sollen es 602 550 sein.

Die Arztpraxen sollen in der Woche vom 21. Juni rund 3,3 Millionen Impfdosen erhalten, nämlich 2,84 Millionen Dosen von Biontech und 504 000 von Astrazeneca. Die Länder sollen nach neuen Lieferdaten noch im Juni rund 700.000 Dosen mehr für die Impfzentren bekommen als zunächst geplant, wie es vom Gesundheitsministerium weiter hieß. In der kommenden Woche seien es 400 000 Dosen von Astrazeneca extra. Mehrere Länder wollten dies für Erstimpfungen verwenden.

Sonntag, 13. Juni, 10.30 Uhr: Was wird aus den "Corona-Haustieren"?

Der Lockdown ist vorbei, die Reisezeit geht los. Nicht nur die Leiterin des Tierheims Immenstadt fürchtet jetzt eine Rückgabe-Welle von Haustieren. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Sonntag, 13. Juni, 9.20 Uhr: Politiker fordern Ende der Maskenpflicht

Die Corona-Inzidenz ist auch am Sonntag weiter gesunken. Das sorgt für Rufe nach Lockerungen - sogar bei der Maskenpflicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 13. Juni, 8 Uhr: Landkreis Lindau deutschlandweit Platz zwei bei den Inzidenzwerten

Der Landkreis Lindau ist mit einer Inzidenz von 73,2 aktuell einer der Corona-Hotspots Deutschlands. Lediglich in Schweinfurt ist die Inzidenz höher. Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Sonntag, 13. Juni, 7.40 Uhr: Ganz Österreich ab Sonntag kein Risikogebiet mehr

Reisen wird leichter: Neben Österreich sind auch andere Länder und Regionen ab Sonntag keine Risikogebiete mehr. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 13. Juni, 7.10 Uhr: RKI registriert 1489 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 17,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1489 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.58 Uhr wiedergeben

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.576.800 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,85 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken.

Samstag, 12. Juni, 19.45 Uhr: Merkel: G7 will Verteilung von 2,3 Milliarden Impfdosen ermöglichen

Deutschland und die anderen G7-Staaten wollen nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel bis 2022 die Verteilung von insgesamt 2,3 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff an Entwicklungsländer ermöglichen. Die G7-Gruppe habe eine globale Verantwortung, sagte Merkel am Samstag am Rande des G7-Gipfels im südwestenglischen Carbis Bay.

Samstag, 12. Juni, 17.45 Uhr: Ganz Österreich ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr

Die Liste der von der Bundesregierung ausgewiesenen Corona-Risikogebiete wird am Sonntag deutlich kürzer. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen entfallen unter anderem auch die letzten zwei österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Nur Flugpassagiere müssen noch einen negativen Test vorweisen.

Samstag, 12. Juni, 14.12 Uhr: Niedersachsen schickt 17 Millionen Masken an den Bund zurück

Das Land Niedersachsen will 17 Millionen Corona-Masken wegen unrichtiger Angaben wieder an den Bund zurückgeben. Dabei handelt es sich um 12 Millionen OP-Masken und fünf Millionen FFP2-Masken, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums am Samstag. "Der Grund für die Rückgabe ist die fehlerhafte Dokumentation", sagte der Sprecher. Das Land habe die Dokumentation und die Prüfunterlagen zu den Masken kontrolliert. Zum Teil passten die Masken auch nicht zu den Angaben auf den Kartons. Einige Masken hätten auch sichtbare Mängel gezeigt. Technisch seien die Masken nicht überprüft worden.

Samstag, 12. Juni, 11.55 Uhr: 1000 Teilnehmer bei Party in Köln - Polizei löst auf

Eine Open-Air-Party in Köln mit rund 1000 Teilnehmern ist in der Nacht zu Samstag aufgelöst worden. Dabei sind zwei Polizisten und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch Flaschenwürfe leicht verletzt worden, alle drei seien jedoch dienstfähig geblieben, berichtete ein Polizeisprecher. Nach seinen Angaben hatte die Stadt die Polizei gegen 23.00 Uhr um Amtshilfe bei der Auflösung der Party am Aachener Weiher gebeten.

Mit "starken Kräften" sei die Polizei dorthin gefahren. Zwei DJ-Pulte wurden sichergestellt. "Die DJs waren aber schon flüchtig", so der Sprecher weiter. Die Menge habe sich dann zerstreut. Mehrere Anzeigen seien gefertigt worden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um eine organisierte Party gehandelt hat. Zuvor hatten mehrere Medien über die Auflösung der Party berichtet.

Samstag, 12. Juni, 11.50 Uhr: Impfaktion von Hausarzt in Hessen lockt bis zu 2000 Leute an

Mit einem "offenen Impftag" für Corona-Schutzimpfungen hat ein Hausarzt im hessischen Babenhausen einen Ansturm ausgelöst. Teilweise campierten die Menschen sogar. Details lesen Sie hier.

Samstag, 12. Juni, 9.50 Uhr: Meuthen gegen Covid-19 geimpft: Niemand soll Druck ausüben

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Eine Empfehlung an Parteifreunde, dies ebenso zu tun, will der 59-Jährige aber nicht aussprechen. Er habe sich "nach reiflicher Abwägung" entschlossen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen zu lassen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seine erste Impfung liege noch nicht lange zurück.

Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland (80), hatte sich bereits im April impfen lassen und war dafür nach Informationen aus AfD-Kreisen von einigen Parteimitgliedern kritisiert worden. Meuthen sagte: "Ich lege sehr großen Wert darauf, dass weder ein Druck in die eine noch in die andere Richtung ausgeübt wird. Das müssen die Menschen frei selbst entscheiden können." Im Programm der AfD für die Bundestagswahl im September heißt es: "Impfen muss freiwillig bleiben."

AfD-Chef Jörg Meuthen hat eine Corona-Impfung bekommen.
AfD-Chef Jörg Meuthen hat eine Corona-Impfung bekommen.
Bild: Rolf Vennenbernd, dpa

Samstag, 12. Juni, 9.30 Uhr: Sonderregel: Schulen im Westallgäu bleiben im Präsenzunterricht

Dem Landkreis Lindau drohen wieder Verschärfungen. Das Landratsamt hat mit der Regierung aber eine Sonderregel vereinbart.

Samstag, 12. Juni, 9 Uhr: Diese Regeln gelten ab Montag für Besuche im Krankenhaus

Das neue Konzept in den Kliniken im Ostallgäu und Kaufbeuren sieht vor: Ein Patient, ein Besucher, eine Stunde. Was sonst noch beachtet werden muss.

Samstag, 12. Juni, 7.25 Uhr: Wohl wieder strengere Regeln für Landkreis Lindau

Dem Landkreis Lindau könnten ab Montag wieder strengere Corona-Maßnahmen drohen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 12. Juni, 7.11 Uhr: RKI registriert 1.911 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1911 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 18,3 an (Vortag: 18,6; Vorwoche: 26,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 129 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 122 Tote.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.573.600 an. .

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,83 (Vortag: 0,79). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken.

Freitag, 11. Juni, 20.25 Uhr: Fast jeder vierte Deutsche ist zweimal geimpft

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt, die Zahl der vollständig Geimpften steigt - auf inzwischen fast ein Viertel der Bundesbürger. So ist die aktuelle Lage.

Freitag, 11. Juni, 19.20 Uhr: Tänzelfest in Kaufbeuren - das ist der aktuelle Stand

Das Verbot für Festplätze bremst den Tänzelfest-Verein weiter aus. Auf was sich die Kaufbeurer freuen dürfen, wenn es weitere Lockerungen geben sollte, lesen Sie hier.

Freitag, 11. Juni, 18 Uhr: Branche oder Land gewechselt: Viele Gastronomie-Mitarbeiter sind in der Pandemie abgewandert

Angestellte von Allgäuer Gaststätten und Cafés haben während der Lockdowns vermehrt die Branche gewechselt. Einige Betriebe haben schon Konsequenzen gezogen.

Freitag, 11. Juni. 16.40 Uhr: Wie lange müssen wir noch Maske tragen? Das sagt ein Physiker

Bund und Länder zögern mit Lockerungen für Großveranstaltungen. Ein Physiker hat nun mehrere Testkonzerte untersucht - und das sind seine Ergebnisse.

Freitag, 11. Juni, 15.40 Uhr: Bänke in Memmingen wieder aufgestellt - Alkoholverbot bleibt

Die Stadt Memmingen lässt in den nächsten Tagen die Sitzgelegenheiten in der Innenstadt wieder aufstellen. Die Maskenpflicht in der Fußgängerzone sowie das Alkoholverbot dort bleibt jedoch weiterhin bestehen. Oberbürgermeister Manfred Schilder ruft zur Besonnenheit auf: „Ich bitte Sie, sich weiter umsichtig zu verhalten und auf sich und ihre Mitmenschen zu achten und weiterhin Abstand zu halten. Wir wollen die Zahl der Erkrankungen auf diesem niedrigen Level halten.“

Freitag, 11. Juni, 15.35 Uhr: Bundesregierung hebt Reisewarnung für Corona-Risikogebiete auf

Trotz stark sinkender Infektionszahlen in Europa rät die Bundesregierung bisher noch generell von Urlaubsreisen ins Ausland ab. In drei Wochen ändert sich das. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 11. Juni, 15.11 Uhr: Fast jeder Vierte im Allgäu voll geimpft

Die Impfrate ist in den vergangenen Wochen im Allgäu deutlich angestiegen. Alle Zahlen im Detail finden SIe hier.

Freitag, 11. Juni, 14 Uhr: Spanische EM-Profis nach Busquets-Infektion gegen Corona geimpft

Spieler der spanischen Fußball-Nationalmannschaft sind drei Tage vor ihrem ersten EM-Spiel am Montagabend gegen Schweden gegen das Coronavirus geimpft worden. Die nach zwei positiven Befunden kurzfristig beschlossene Aktion fand am Freitag im Trainingszentrum der "La Roja" in Las Rozas bei Madrid statt, wie der Verband mitteilte. Es wurde den Profis freigestellt, welchen Impfstoff sie nehmen. "Wir hatten das Privileg und das Glück, dass die Regierung entschieden hat, dass wir geimpft werden sollen", sagte der frühere Bayern-Profi Thiago.

Ob alle Profis, die bisher noch gar kein Vakzin bekommen hatten oder auch keine Corona-Infektionen hatten, tatsächlich geimpft wurden, wurde nicht mitgeteilt. Vor allem die vor einer Woche gemeldete Ansteckung von Kapitän Sergio Busquets hatte für Aufregung bei den Spaniern gesorgt. Anschließend wurde auch Diego Llorente positiv getestet. Ob beide Profis im endgültigen Kader bleiben werden, stand vorerst nicht fest.

Freitag, 11. Juni, 13 Uhr: Auch Tirol und Vorarlberg ab Sonntag keine Corona-Risikogebiete mehr

Die Liste der Corona-Risikogebiete in Europa wird immer kürzer. Die Fahrt von Vorarlberg und Tirol zurück ins Allgäu wird einfacher. Reisende müssen trotzdem Regeln beachten. Die Details.

Freitag, 11. Juni, 10.20 Uhr: Das Unterallgäu lockert! Ab Sonntag Gastro ohne Test möglich, Kitas machen komplett auf

Die Unterallgäuer dürfen sich freuen: Ab Sonntag braucht man keinen Test mehr für die Innen- und Außengastronomie. Bei privaten Treffen muss nicht mehr auf die Anzahl der Haushalte geachtet werden. Welche Regeln genau gelten.

Unterdessen drohen dem Landkreis Lindau schärfere Corona-Maßnahmen.

Freitag, 11. Juni, 9 Uhr: Keine klaren Regeln: Kommunen fordern Konzept für Großveranstaltungen

Kommunen sind enttäuscht, dass sich die Ministerpräsidentenkonferenz nicht auf einheitliche Corona-Regeln für Großveranstaltungen verständigen konnte. Sollten sich Infektionsgeschehen und Impfkampagne weiter so positiv entwickeln, müssten auch bei den Veranstaltungen möglichst rasch klare Öffnungsperspektiven aufgezeigt werden, unter Beachtung klarer Hygienekonzepte, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg. Nun drohe ein Flickenteppich an Regeln.

Freitag, 11. Juni, 7.15 Uhr: Das Empire State Building in New York wird zum Impfzentrum

Vorerst von diesem Freitag an bis Sonntag könnten sich Menschen in dem berühmten Hochhaus mitten in Manhattan impfen lassen, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag mit.

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Freitag, 11. Juni, 6 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu: Lindau erneut über Grenzwert

Am zweiten Tag in Folge hat Lindau den Grenzwert von 50 überschritten. Liegt auch am Samstag die Inzidenz über 50, droht die Verschärfung der Corona-Regeln. Das Ostallgäu dagegen kann weiter mit einem einstelligen Inzidenzwert glänzen. Unsere Übersicht.

Freitag, 11. Juni, 5.50 Uhr: RKI registriert 2.440 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,6

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2.440 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3.165 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 18,6 an (Vortag: 19,3; Vorwoche: 29,7).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 102 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 86 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag, 10. Juni, 20 Uhr: Sommer-Urlaub 2021: Diese Länder in Europa lockern im Juni die Corona-Regeln

Viele Allgäuer wollen im Juni wieder in den Urlaub fahren. Einige Länder in Europa lockern im Juni ein paar Corona-Regeln. Wie der aktuelle Stand in Europa ist, erfahren Sie in unserem Überblick.

Donnerstag, 10. Juni, 19.30 Uhr: Bundesländer wollen Corona-Regeln für Großveranstaltungen erarbeiten

Wie könnten die Corona-Regeln für Großveranstaltungen aussehen? Vor allem SPD-geführte Länder möchten dazu Klarheit. Die Runde der Regierungschefs mit Merkel überträgt das Thema erst einmal einer AG. Die Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 19.05 Uhr: Johnson fordert G7 zur Spende von einer Milliarde Impfdosen auf

Der britische Premierminister Boris Johnson hat die G7-Staaten unmittelbar vor deren Gipfeltreffen zur Spende von einer Milliarde Corona-Impfdosen an Entwicklungsländer aufgefordert. Warum er das tut, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 18.50 Uhr: Holetschek lobt Stiko-Entscheidung für eingeschränkte Kinder-Impfung

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek lobt die Entscheidung der Stiko, nur Kinder ab zwölf Jahren mit Vorerkrankungen gegen Corona impfen zu lassen. Was der Allgäuer dazu sagt, lesen Sie hier.

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Donnerstag, 10. Juni, 18.40 Uhr: Söder: Noch zu früh für generelle Lockerungen bei Großveranstaltungen

Trotz der positiven Entwicklungen bei den Corona-Infektionszahlen hält Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Lockerungen für Großveranstaltungen noch für verfrüht. Die Lage sei zwar sehr positiv, es wachse jedoch jeden Tag die Sorge über die Entwicklung in Großbritannien, wo sich die sogenannte Delta-Variante des Virus stark ausbreite, sagte der CSU-Chef am Donnerstag nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Aus diesem Grund könne jetzt nicht alles ohne Regeln freigegeben werden.

"Wir sollten nicht kopflos sein", betonte Söder. Dies gelte gerade auch für den Umgang mit Großveranstaltungen, wo etwa die jeweilige Form der Veranstaltung - also etwa ob es sich um ein Rockkonzert oder um ein Fußballspiel handle, sehr unterschiedlich zu bewerten seien. Entscheidend seien zudem sowohl die Inzidenzzahlen als auch eine hohe Impfgeschwindigkeit.

Darüber hinaus wünscht sich auch Söder eine Fortführung der Impfzentren über den 30. September hinaus. Die Impfzentren sollten nicht einfach beendet werden, sondern klug und vorsichtig verfahren, sagte er. "Wir brauchen immer wieder Rückfall- und Notfall-Optionen und immer wieder auch Infrastrukturen, die uns in Ergänzung zu unserer Ärzteschaft auch helfen können, in größeren Mengen solche für Impfungen vorzunehmen." Bund und Länder seien allesamt aufgefordert, sich dahinter zu klemmen müssen, "dass die zugesagten Bestellungen" der Impfstoffe auch wirklich geliefert würden. "Das muss unsere Hauptaufgabe sein", sagte Söder.

Donnerstag, 10. Juni, 18 Uhr: Das sagt Angela Merkel zur Entwicklung der Corona-Fallzahlen

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich erfreut über die aktuelle Corona-Lage. Die Anstrengungen hätten sich gelohnt. Wovor die Kanzlerin warnt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 17 Uhr: LGL: Landkreis Lindau erneut über Inzidenz von 50

Entscheidend für die Corona-Maßnahmen ist bekanntlich die Sieben-Tage-Inzidenz. Liegt ein Kreis oder eine Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen über dem Wert von 50, werden die Maßnahmen verschärft. Entscheidend dafür wiederum sind die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Demnach ist der Landkreis Lindau zwar erst einen Tag über dieser Marke - der zweite könnte wahrscheinlich am Freitag folgen: Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat am Nachmittag seine aktuellen Zahlen vorgelegt. Diese sind eine Art Vorbote für die Werte des RKI. Laut LGL ist die Inzidenz für den Landkreis Lindau sogar erneut gestiegen, wenn auch minimal von 53,67 auf nun 58,55. Auch in einer Allgäuer Stadt und in einem Landkreis ist die Inzidenz wieder gestiegen. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Welche härteren Regeln dem Landkreis Lindau drohen, falls seine Inzidenz drei Tage über 50 liegt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 16.30 Uhr: Impfkommission empfiehlt Corona-Impfungen nur für vorerkrankte Kinder

Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht keine generelle Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren aus - sondern nur für bestimmte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 16.10 Uhr: Schulen sollen im neuen Schuljahr offen bleiben

Wie geht es weiter in den Schulen nach den Sommerferien? Darüber haben die Kultusminister der Länder am Donnerstag beraten. Die ersten Ergebnisse von dem Treffen lesen Sie hier.

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Donnerstag, 10. Juni, 15.55 Uhr: USA kündigen Spende von 500 Millionen Impfdosen an

Vor dem G7-Gipfel im englischen Cornwall sagt die US-Regierung eine Spende von 500 Millionen Impfdosen an Dutzende arme Länder der Welt zu. Wer sie bekommen soll, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 15.45 Uhr: Spahn verteidigt teure Maskenverteilung durch Apotheken

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Verteilung von Millionen kostenloser Corona-Masken an Schutzbedürftige im vergangenen Winter gegen Kritik verteidigt. Als über die Masken für die Über-60-Jährigen und Menschen mit Vorerkrankungen entschieden wurde, herrschte laut Spahn noch Maskenmangel. Deshalb wären niedrigere Erstattungspreise damals mit dem "hohen Risiko" verbunden gewesen, "dass dann die Masken nicht vollumfänglich verfügbar sind", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. Das habe er verhindern wollen. Der Bundesrechnungshof hatte in einem Prüfbericht festgestellt, dass die vom Gesundheitsministerium gewährte Erstattung für die Masken die Ausgaben der Apotheker überkompensiert hätten.

Donnerstag, 10. Juni, 15.40 Uhr: Spahn-Ministerium: Bundesrechnungshof kritisiert "laxen Umgang mit Geld"

Kein Tag ohne neue Schlagzeile zum Krisenmanagement von Jens Spahn: Nun wartet der Bundesrechnungshof mit einem Prüfbericht auf. Was die Prüfer seinem Ministerium vorwerfen, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 14.50 Uhr: Kreise: Arbeitsgruppe soll Regeln für Großveranstaltungen erarbeiten

Der Streit unter den Bundesländern über den Umgang mit Großveranstaltungen in der Corona-Lage ist zunächst vertagt. Die Ministerpräsidenten einigten sich am Donnerstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur darauf, dass sich eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien über die Frage des einheitlichen Umgangs von Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter verständigen solle. Diese sollen dann auch einen Beschluss fassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Donnerstag, 10. Juni, 14.20 Uhr: Jeder zweite Erwachsene in der EU einmal gegen Corona geimpft

Jeder zweite Erwachsene in der Europäischen Union ist mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Die Zahl nannte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag. Nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC sind das 183,1 Millionen Menschen. Knapp 26 Prozent der Erwachsenen - rund 94,8 Millionen - haben demnach den vollen Impfschutz, für den in der Regel zwei Spritzen nötig sind.

Von der Leyen schrieb auf Twitter, die EU sei auf gutem Weg zu dem Ziel, bis Ende Juli genügend Impfstoff zu haben, um 70 Prozent der Erwachsenen zu impfen. Ein Sprecher der EU-Kommission stellte klar, dass dieses Ziel gelte, auch wenn sich die Zulassung für den deutschen Hersteller Curevac verzögern sollte. Zuletzt hatte der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) erklärt, eine Zulassung des Curevac-Impfstoffs sei statt im Juni realistisch erst im August zu erwarten.

Donnerstag, 10. Juni, 12.25 Uhr: Informationen zum digitalen Impfpass

Mit der Urlaubssaison kommt der "CovPass" auf dem Smartphone - hier finden Sie die wichtigsten Fakten rund um den digitalen Impfpass.

Donnerstag, 10. Juni, 11.20 Uhr: Experten schließen vierte Corona-Welle nicht aus

Das meist gute Wetter und die niedrigen Inzidenzzahlen sorgen bundesweit in den Städten und auf dem Land für ähnliche Bilder: Menschenmassen in Parks, an öffentlichen Treffpunkten und in den Biergärten. Abstand wird oft nicht mehr eingehalten, es hat den Eindruck, als sei Corona schon Geschichte. Besonnene Bürgerinnen und Bürger fragen sich, ob da die vierte Corona-Welle nicht praktisch schon vorprogrammiert ist? Experten schätzen die Gefahrenlage aktuell vorsichtig optimistisch ein. Dies gilt aber nur, wenn es die Menschen nicht übertreiben – und wenn sich die gefährliche Delta-Variante nicht doch noch verbreitet.

Donnerstag, 10. Juni, 10.20 Uhr: Lockerungen in Österreich - Informationen zur Einreise

Die Zahlen sinken weiter, deshalb gelten ab heute im Nachbarland wieder neue Corona-Regeln. Alles was Sie zur Einreise, Tests und Impfungen wissen müssen, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Juni, 9.30 Uhr: Ramelow will komplette Öffnung im Herbst

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) spricht sich nach einem Zeitungsbericht dafür aus, die Corona-Regeln im Herbst komplett zu lockern. "Ich glaube, wir können das Risiko der kompletten Öffnung im Herbst eingehen", sagte Ramelow. Mehr dazu.

Donnerstag, 10. Juni, 7.30 Uhr: Masken-Streit bei Maischberger: Markus Söder geht auf Koalitionspartner SPD los

Im schwarz-roten Streit um Corona-Schutzmasken von angeblich zweifelhafter Qualität erhöht CSU-Chef Markus Söder den Druck auf SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil. "Sollten die Vorwürfe so nicht stimmen, (...) müsste diskutiert werden, ob Hubertus Heil noch im Amt bleiben kann", sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwochabend in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche". Söder betonte, er könne nicht beurteilen, ob die Vorwürfe stimmten, gleichwohl vertraue er der Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich eindeutig hinter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) gestellt habe.

Donnerstag, 10. Juni, 6.10 Uhr: Inzidenz im Allgäu: Lindau über 50, Ostallgäu einstellig

Der Landkreis Lindau hat am Donnerstag die Inzidenz-Grenze von 50 überschritten. Bleibt der Wert die kommenden zwei Tage so hoch, gelten schärfere Regeln. Freude im Ostallgäu dagegen: Der Inzidenzwert ist nur noch einstellig. Unsere Übersicht.

Donnerstag, 10. Juni, 5.55 Uhr: RKI registriert 3.187 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 19,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3187 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 4640 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 19,3 an (Vortag: 20,8; Vorwoche: 34,1).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 94 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 166 Tote gewesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,74 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 74 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Mittwoch, 9. Juni, 22.13 Uhr: Söder verteidigt EM-Konzept mit 14 000 Zuschauern in Münchner Stadion

Kurz vor dem Start der Fußball-Europameisterschaft hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Zulassung von 14.000 Zuschauern im Stadion in München gegen Kritik verteidigt. Zum einen erlaube es die pandemische Lage mit einer niedrigen Inzidenz und einer hohen Zahl an Geimpften, zum anderen gebe es ein "extrem hohes Sicherheitskonzept", sagte der CSU-Chef am Mittwochabend in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche".

Das Sicherheitskonzept umfasse Testkapazitäten, Masken und ein innovatives Zu- und Abgangskonzept für die Zuschauer. Letztes sei von besonderer Bedeutung, da hier wohl die größten Ansteckungsprobleme lägen. "Das eigentliche Problem im Stadion ist ja nicht das Sitzen im Stadion", sagte Söder.

Er betonte, dass die Zulassung von 14 000 Zuschauern bei den EM-Spielen in München auch ein Stück weit eine Rückgewinnung Freiheit und Lebensfreude sei. Sollte das Konzept zudem funktionieren, sei es auch ein Probelauf für andere Kulturveranstaltungen mit Zuschauern.

Die Europameisterschaft beginnt am Freitag. Die deutsche Elf bestreitet ihre drei EM-Vorrundenspiele gegen Frankreich, Portugal und Ungarn in München. Wegen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Zuschauer zwar begrenzt, doch unter strengen Auflagen dürfen jeweils 14.000 Fans in die Arena.

Mittwoch, 9. Juni, 22 Uhr: Kultusminister beraten über neues Schuljahr unter Corona-Bedingungen

Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) berät am Donnerstag über die Vorbereitung des kommenden Schuljahres. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie der Schulbetrieb mit Blick auf die Corona-Pandemie nach den Sommerferien weitergehen soll. KMK-Präsidentin Britta Ernst (SPD) hatte gesagt, es sei wichtig, dass die Schulen nach dem Sommer in voller Präsenz öffnen, unabhängig davon, ob Kinder geimpft sind oder nicht. Im noch laufenden Schuljahr haben erste Bundesländer wegen der gesunkenen Corona-Zahlen bereits Lockerungen bei der Maskenpflicht an den Schulen angekündigt.

Mittwoch, 9. Juni, 21.45 Uhr: Söder erhöht im Maskenstreit Druck auf SPD-Arbeitsminister Heil

Im schwarz-roten Streit um Corona-Schutzmasken von angeblich zweifelhafter Qualität erhöht CSU-Chef Markus Söder den Druck auf SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil. "Sollten die Vorwürfe so nicht stimmen, (...) müsste diskutiert werden, ob Hubertus Heil noch im Amt bleiben kann", sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwochabend in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche". Söder betonte, er könne nicht beurteilen, ob die Vorwürfe stimmten, gleichwohl vertraue er der Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich eindeutig hinter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) gestellt habe.

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Hintergrund der Debatte ist ein "Spiegel"-Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen, in China bestellten Corona-Masken. Demnach sollten nach Plänen des Gesundheitsministeriums Masken, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien, an Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Obdachlose gehen. Nach einer Intervention des SPD-geführten Arbeitsministeriums sei davon Abstand genommen worden. Spahn hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, von der SPD-Spitze kamen Rücktrittsforderungen.

Söder betonte, dass ihn der aktuelle Koalitionsstreit drei Monate vor der Bundestagswahl auch persönlich enttäusche. Zunächst hätte erst einmal innerhalb der Regierung das Gespräch gesucht werden müssen, statt den Streit so öffentlich zu führen, wie es nun geschehe. Die Umgangsform verwundere ihn und sei auch eine "schwere Hypothek", nicht nur für die aktuelle Regierungsarbeit, sondern auch für die Zusammenarbeit in der Zukunft. Lesen Sie dazu auch: Maskenstreit zwischen Union und SPD verschärft sich

Mittwoch, 9. Juni, 21.30 Uhr: Regierungschefs beraten über Regelungen für Veranstaltungen

Die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Donnerstag laut ihrem Vorsitzenden, Michael Müller (SPD), unter anderem über künftige Corona-Regelungen für Großveranstaltungen in Deutschland. "Neben den allgemeinen Themen der regulären MPK wird es auch im Interesse aller Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten um mögliche Zulassungen von Großveranstaltungen mit Publikum gehen", sagte Berlins Regierender Bürgermeister der Deutschen Presse-Agentur. "Außerdem gehe ich davon aus, dass wir über die kommenden Impfstofflieferungen sprechen und über Impfangebote insbesondere für Kindern und Jugendliche", so Müller.

Mittwoch, 9. Juni, 20 Uhr: Sieben-Tage-R-Wert steigt leicht auf 0,74

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,74 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 0,74 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Mittwoch, 9. Juni, 19.40 Uhr: FDP-Landtagsabgeordneter aus Kempten: Jetzt auch Maskenpflicht im Freien aufheben

FDP-Stadtrat und Landtagsabgeordnete Dr. Dominik Spitzer fordert Oberbürgermeister Thomas Kiechle auf, die Maskenpflicht in der Kemptener Innenstadt und an anderen Orten im Freien aufzuheben. Angesichts des anhaltend niedrigen Inzidenzwerts sei es nicht verhältnismäßig, an der Vorgabe festzuhalten und damit die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Weiter verweist Spitzer unter anderem auf die fortschreitenden Impfungen sowie die niedrige Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus im Freien.

Mittwoch, 9. Juni, 19 Uhr: Besorgniserregende Virusvariante Delta in Deutschland bei 2,5 Prozent

Die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante Delta bleibt in Deutschland weiter relativ selten. Ihr Anteil an den untersuchten Proben betrage nun 2,5 Prozent, geht aus einem Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den als besorgniserregend eingestuften Mutanten vom Mittwochabend hervor. Die Angabe bezieht sich auf Proben aus der Woche vom 24. bis 30. Mai. Die Entwicklung der Variante (B.1.617.2) der Wochen zuvor beschreibt das RKI in der Tendenz als ansteigend, auf bis zu 3,1 Prozent in der Woche vom 17. bis 23 Mai. In den RKI-Berichten der Vorwochen war der Anteil dieser Variante stets mit Werten um zwei Prozent beziffert worden, nun gab es aber rückwirkend Änderungen, die etwa mit Nachmeldungen begründet werden.

Mit einem Anteil von 94 Prozent an den untersuchten Proben löst die Variante Alpha (B.1.1.7, entdeckt in Großbritannien) bundesweit weiter den Großteil der Infektionen aus. Die weiteren besorgniserregenden Varianten Beta und Gamma spielen nach wie vor eine untergeordnete Rolle.

Mittwoch, 9. Juni, 18.45 Uhr: Maskenstreit zwischen Union und SPD verschärft sich

Waren die Corona-Masken aus China, die das Gesundheitsministerium von Jens Spahn auch an Behinderteneinrichtungen verteilen lassen wollte, ein Sicherheitsrisiko? Der SPD-Arbeitsminister formuliert es vorsichtig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 17.55 Uhr: Bundestag will Pandemie-Notlage verlängern

Die Koalition will die Pandemie-Notlage nationaler Tragweite an diesem Donnerstag im Bundestag offiziell verlängern. Die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten. Sie würde sonst Ende Juni auslaufen. Die Notlage gilt seit Ende März 2020.

Außerdem soll das Bundespolizeigesetz geändert werden. Die Bundespolizei soll im Bereich der Gefahrenabwehr mit neuen Befugnissen ausgestattet werden. Mit einem Gesetz zum Verfassungsschutz soll der Kampf gegen den Rechtsterrorismus schärfer werden. Der Bundestag debattiert zudem über den Entwurf der Regierung zur Novellierung des Klimaschutzgesetzes und über die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie.

Mittwoch, 9. Juni, 17.45 Uhr: Mehr Corona-Fälle: Dem Landkreis Lindau drohen wieder Einschränkungen

Die Infektionszahlen im Landkreis Lindau steigen seit Tagen wieder an. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Mittwochnachmittag einen Wert von 53,67. Woher die neuen Fälle kommen und was für Folgen das für den Kreis haben kann, lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 17.30 Uhr: G7-Gipfel: Klimawandel und weltweite Impfkampagne im Fokus

Wenige Tage vor dem G7-Gipfel im englischen Cornwall haben Umweltschutz- und Menschenrechtsgruppen die führenden westlichen Industrienationen zum energischen Handeln im Kampf gegen den Klimawandel, Corona-Pandemie und Armut aufgerufen. Was US-Präsident Joe Biden zum Thema Impfkampagne für die Welt sagt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 16.50 Uhr: Digitaler Corona-Impfpass startet am Donnerstag

Wer komplett gegen das Corona-Virus geimpft ist, kann das ab Donnerstag, 10. Juni, in einen digitalen Impfpass eintragen lassen. Was man dafür braucht, lesen Sie hier.

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Mittwoch, 9. Juni, 16.05 Uhr: Landratsamt Lindau: Corona-Fälle in Schulen und Unterkünften für Asylbewerber

Im Landkreis Lindau steigen seit dem Wochenende die Infektionszahlen wieder. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen bei 47,6 - das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Nachmittag einen Wert von 53,67. Nach Angaben des Landratsamts Lindau sind derzeit "in hohem Maße Asylbewerberunterkünfte betroffen". Fast die Hälfte der in dieser Woche aufgetretenen Infektionsfälle seien auf vier Unterkünfte und wenige Familienverbünde zurückzuführen. Über Reihentestungen könnten hier in den kommenden Tagen weitere Infektionsfälle entdeckt werden.

Erneut betroffen sind laut Landratsamt aber auch Schulen. Und zwar die Grundschule in Bodolz, die Mittelschule in Lindenberg und die Maria-Ward-Schule in Lindau. Allerdings handle es sich an den Schulen bisher um Einzelfälle. Sollte die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50 liegen, so treten ab dem übernächsten Tag automatisch wieder Verschärfungen in Kraft.

Für nächste Woche ist mehr Impfstoff der Firma Moderna angekündigt. „Wir sind verhalten optimistisch, dass in den Impfzentren ab der kommenden Woche endlich wieder Erstimpfungen durchgeführt werden können. Nur verhalten optimistisch deshalb, weil in der Vergangenheit nicht immer die angekündigte Menge an Impfstoff auch geliefert wurde, sondern oftmals weniger“, sagt Landrat Elmar Stegmann. Wenn wieder Erstimpfungen möglich sind, werde in den Impfzentren an der Priorisierung festgehalten.

Mittwoch, 9. Juni, 15.40 Uhr: Abstriche unbrauchbar: Drei Corona-Teststationen schließen

Nach Kontrollen des Gesundheitsamts sind im Landkreis Landsberg am Lech drei Corona-Teststationen geschlossen worden. Abstriche seien falsch durchgeführt worden und deshalb unbrauchbar gewesen, sagte ein Sprecher des örtlichen Landratsamts am Mittwoch.

Als weiteren Grund für die Schließung nannte das Landratsamt Hygienemängel. Demnach wurden Tests unsachgemäß gelagert und entsorgt. Verwendete Desinfektionsmittel stellten sich als nicht zugelassen und nicht wirksam heraus.

Mittwoch, 9. Juni, 15.15 Uhr: LGL: 21 neue Corona-Fälle im Landkreis Lindau

Seit mehreren Wochen war die Corona-Entwicklung im Landkreis Lindau am besten im ganzen Allgäu: Der Kreis war als erster nach der dritten Welle unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Doch nun am Mittwochnachmittag meldet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 21 neue Corona-Fälle an einem Tag. Damit springt die Inzidenz im Landkreis Lindau von 35,3 auf 53,6 - und ist damit den ersten Tag wieder über 50. Die aktuellen Zahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 15 Uhr: Corona-Lage entspannt sich: Inzidenz auf Tiefststand seit Oktober

In Deutschland geht die Zahl der gemeldeten Ansteckungen mit dem Coronavirus weiter deutlich zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch eine 7-Tage-Inzidenz von 20,8 (Vortag: 22,9; Vorwoche: 36,8), das ist der niedrigste Wert seit acht Monaten. Warum sich die Situation gut entwickelt haben könnte, lesen Sie hier.

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Mittwoch, 9. Juni, 14.20 Uhr: Vorbereitungen für "Rock am Ring" und "Rock im Park" 2022 laufen

Die Vorbereitungen für die Festivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" laufen - allerdings erst für nächstes Jahr. Welche Bands sich bereits angekündigt haben, lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 14 Uhr: Bundeskabinett verlängert Kurzarbeit-Regelung bis Ende September

Für Unternehmen, die in der Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, wird der vereinfachte Zugang zu Kurzarbeit erneut verlängert. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 12.45 Uhr: Kultusminister Piazolo fordert Lockerung der Maskenpflicht an Schulen

Wegen der stark sinkenden Corona-Infektionszahlen fordert Bayerns Kultusminister Michael Piazolo Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen. "Die Maskenpflicht ist ein großer Eingriff in die Freiheit und wir müssen immer wieder kritisch hinterfragen, ob sie noch verhältnismäßig ist", sagte der Freie-Wähler-Politiker am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München.

Aus der Sicht von Piazolo sollte es im Schulgebäude selbst weiter die Maskenpflicht geben, eine Aufhebung sei aber auf dem Schulhof und auch am Sitzplatz in den Klassen angemessen. "Voraussetzung dafür ist eine Inzidenz, die deutlich unter 50 liegt. Über den genauen Wert für einen Korridor müssen wir uns aber natürlich gemeinsam verständigen", betonte Piazolo. Welchen Wert er sich dabei vorstellt, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 10.45 Uhr: Corona-Warn-App zeigt auch digitalen Impfnachweis an

Der geplante digitale Impfnachweis in Deutschland kann künftig auch in der offiziellen Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts angezeigt werden. Die Macher der Tracing-App veröffentlichten in der Nacht zum Mittwoch die aktuelle Version 2.3.2 in den App-Stores von Apple und Google. Es kann jedoch einige Stunden dauern, bis das Update für alle Anwenderinnen und Anwender sichtbar ist. Die Ausgabe der digitalen Impfnachweise in Deutschland soll noch im Juni starten.

Menschen in Deutschland, die keine Tracing-App für die Anzeige eines digitalen Impfnachweises verwenden möchten, können auf die Smartphone-App "CovPass" ausweichen, die keine Kontaktverfolgungsfunktion hat. Außerdem wird der Impfnachweis auch ausgedruckt auf Papier ausgegeben. Der "CovPass" soll zudem negative Testergebnisse und überstandene Infektionen dokumentieren und so das Reisen innerhalb der EU einfacher machen.

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wurde bislang mehr als 28 Millionen Mal heruntergeladen. Experten schätzen, dass sie von rund 25 Millionen Menschen aktiv genutzt wird. Die Wirksamkeit der App erhöht sich, je mehr Menschen die Anwendung tatsächlich einsetzen.

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Mittwoch, 9. Juni, 9.40 Uhr: Public Viewing im Oberallgäu während der Corona-Pandemie

Public Viewing ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, doch Übertragungen in Kurhäusern und Kurparks wurden im Oberallgäu abgesagt. Wo man feiern kann, lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 9.30 Uhr: Freizeitparks in Bayern öffnen wieder

Achterbahnen und Riesenräder legen wieder los! In ganz Bayern öffnen in diesen Tagen die Freizeitparks. Am vergangenen Freitag hatte die Staatsregierung bekanntgegeben, dass Spaß auf Riesenrad und Wildwasserbahn ab sofort wieder möglich ist - wenn auch mit Einschränkungen. Am kommenden Freitag legt etwa der Skyline Park bei Bad Wörishofen im Unterallgäu wieder los. Was Besucher wissen sollten, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 9. Juni, 7.10 Uhr: Ärzteschaft ruft nach mehr Impfstoff

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, drängt die Bundesregierung, für mehr Impfstoff gegen das Coronavirus zu sorgen. "Der Bedarf übersteigt die zur Verfügung stehenden Kapazitäten deutlich. Wenn wir Termine verschieben müssen, weil Lieferungen ausbleiben, führt das zu Frust bei den Patienten. Und diesen Frust bekommt als Erstes das Praxispersonal zu spüren. Daran muss sich schnell etwas ändern", sagte Reinhardt der "Rheinischen Post". Er habe Verständnis dafür, dass die Menschen schnell geimpft werden wollen.

Eine vierte Corona-Infektionswelle fürchtet Reinhardt nicht. "Ich habe derzeit keine Angst vor einer vierten Welle, weil ich davon ausgehe, dass aufgrund der Impfungen die Zahl der Neuinfektionen überschaubar bleibt und mit weniger schweren Verläufen zu rechnen ist", sagte der Ärztepräsident. Allerdings sei die Pandemie natürlich noch nicht vorbei.

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, appellierte an die impfwilligen Menschen, noch für eine kurze Zeit Geduld zu haben. "Jeder, der will, wird auch geimpft werden. Nur können nicht alle sofort und gleichzeitig oder schon in den nächsten Tagen ihre Impfung erhalten", sagte Gassen der "Rheinischen Post". Dazu seien vorhandenen Impfstoffmengen immer noch zu knapp. Die Situation solle sich laut Bundesgesundheitsministerium aber ändern. "Wir erwarten also deutlich höhere Impfstoffmengen noch im Juni."

Mittwoch, 9. Juni, 6.40 Uhr: Kurzarbeitsregeln werden erneut verlängert - Heil: Klare Perspektive

Die wegen der Corona-Pandemie vereinfachten Zugangsregeln zur Kurzarbeit sollen über Ende Juni hinaus um weitere drei Monate verlängert werden. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) legt dazu an diesem Mittwoch dem Bundeskabinett eine entsprechende Verordnung vor.

In der Begründung heißt es, es gebe nach Ansicht der Bundesregierung trotz sinkender Corona-Zahlen und Impffortschritts weiterhin "Unsicherheiten". Es gehe darum, "Beschäftigungsverhältnisse auch über den 30. Juni 2021 hinaus zu stabilisieren und dadurch Arbeitslosigkeit und gegebenenfalls Insolvenzen möglichst zu vermeiden".

Vor allem finanziell stark belastete Unternehmen im Einzelhandel, in der Unterhaltungs-, Reise- und Tourismusbranche und im Hotel- und Gaststättengewerbe benötigten den erleichterten Zugang zur Kurzarbeit auch noch über den 30. Juni 2021 hinaus, heißt es weiter.

Konkret geht es bei den Regeln um Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden bei Kurzarbeit. Die werden bislang bis zum 30. Juni zu 100 Prozent vom Staat übernommen. Die Regelung soll nun bis Ende September gelten. Zudem soll es für die Anmeldung von Kurzarbeit weiterhin ausreichen, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten betroffen sind und nicht wie sonst vorgegeben ein Drittel.

Für die zuständige Bundesagentur für Arbeit rechnet das Ministerium durch die Verlängerung der Regeln mit Mehrausgaben von rund 2,6 Milliarden Euro.

Mittwoch, 9. Juni, 6.30 Uhr: Inzidenzwerte aktuell - eine Stadt und ein Landkreis nähern sich 50er Schwelle

Das RKI hat die neuen Inzidenzwerte für die Region am Mittwoch vermeldet. Im Ober- und Ostallgäu inklusive der Städte Kaufbeuren und Kempten ist die 7-Tage-Inzidenz relativ stabil. Der Landkreis Lindau und die Stadt Memmingen nähern sich jedoch wieder der Marke von 50, ab der strengere Regeln gelten würden. Unser Überblick aktuell.

Mittwoch, 9. Juni, 6.05 Uhr: RKI registriert 3.254 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 20,8

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3.254 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 4.917 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Mittwochmorgen mit bundesweit 20,8 an (Vortag: 22,9; Vorwoche: 36,8).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 107 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 179 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.705.942 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.557.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.491 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagnachmittag bei 0,71 (Vortag: 0,76). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 71 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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Alle Entwicklungen vom 1. bis 8. Juni lesen Sie in Teil 62 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. Mai bis 31. Mai lesen Sie in Teil 61 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 60 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 59 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 13. Mai lesen Sie in Teil 58 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

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Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

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Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

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