Corona-Newsblog, Teil 104

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 14. Februar bis 21. Februar 2022

Die Omikron-Welle scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Die Inzidenzen im Allgäu sinken teilweise leicht.

Die Omikron-Welle scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Die Inzidenzen im Allgäu sinken teilweise leicht.

Bild: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolfoto/Illustration)

Die Omikron-Welle scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Die Inzidenzen im Allgäu sinken teilweise leicht.

Bild: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolfoto/Illustration)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
23.02.2022 | Stand: 10:41 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Montag, 21. Februar, 19.45 Uhr: 300 Menschen protestieren in Sonthofen gegen Corona-Maßnahmen

Kritiker der staatlich angeordneten Corona-Maßnahmen sind am Montagabend wieder in Sonthofen auf die Straße gegangen. Mit Trommeln, Banner und Pfeifen, zogen die rund 300 Teilnehmer auch diesen Montag wieder durch die Straßen von Sonthofen. begleitet wurden der Demonstrationszug von mehreren Streifen der Polizei, berichtet unser Reporter. Verabredet haben sich die Gegner der Corona-Maßnahmen wieder auf Telegram. Gestartet wurde wie jeden Montag am Landratsamt in Sonthofen. Anschließend zogen die Demonstranten durch die Fußgängerzone, über die Blumenstraße in Richtung Rieden, eher der Zug wieder, angeführt durch Trommler, in Richtung Stadtmitte unterwegs war.

Gegner der Corona-Maßnahmen haben am Montagabend in Sonthofen demonstriert.
Gegner der Corona-Maßnahmen haben am Montagabend in Sonthofen demonstriert.
Bild: Benjamin Liss

Montag, 21. Februar, 19.25 Uhr: Corona-Ausbrüche in sechs Pflegeheimen in Kempten und dem Oberallgäu

Es gibt Besuchsverbote, Mitarbeiter sind an der Belastungsgrenze. Dennoch halten Verantwortliche eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für „nicht zielführend“. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 21. Februar, 19 Uhr: Etwa 1500 Menschen demonstrieren in Kempten gegen Corona-Maßnahmen

In Kempten findet am Montagabend erneut eine Demonstration statt, Gegner der Corona-Maßnahmen protestieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 21. Februar, 18.05 Uhr: Thomas Müller ist erneut mit dem Coronavirus infiziert

Nationalspieler Thomas Müller hat sich erneut mit dem Coronavirus infiziert. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München mitteilte, wurde der 32-Jährige positiv getestet.

Montag, 21. Februar, 18 Uhr: Ende von Isolation für Corona-Infizierte in England

Corona-Infizierte in England müssen sich künftig nicht mehr verpflichtend isolieren. Das Ende der staatlichen Vorschrift ist Teil des Plans für ein "Leben mit Covid", den der britische Premierminister Boris Johnson am Montag im Parlament in London vorstellte. Die Regierung setze darauf, dass sich Infizierte in Selbstverantwortung wie Menschen mit einer Erkältung verhalten, sagte Johnson. Dies sei möglich dank der erfolgreichen Impfkampagne. Der Höhepunkt der Omikron-Welle sei zudem überstanden.

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Corona-Newsblog, Teil 112

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 10. bis 18. Mai 2022

Vom 24. Februar an müssen positiv Getestete nicht mehr zu Hause bleiben. Geimpfte Kontakte brauchen sich dann auch nicht mehr eine Woche lang täglich auf das Virus zu testen, ungeimpfte Kontakte müssen ebenfalls nicht mehr in Selbstisolation wie Johnson sagte. Vom 1. April an fallen auch die kostenlosen Schnelltests weg.

Montag, 21. Februar, 16.30 Uhr: Neue Studie bestätigt: Die meisten Corona-Toten starben am Virus

Eine weitere Analyse bestätigt, dass die meisten erfassten Sterbefälle in Zusammenhang mit Corona in Deutschland auf das Virus selbst zurückzuführen sind. In 86 Prozent der obduzierten Fälle sei Covid-19 tatsächlich auch die zugrundeliegende Todesursache gewesen, heißt es in einer im Fachmagazin "The Lancet" publizierten Studie. Nur in 14 Prozent der untersuchten Fälle war Corona lediglich die Begleiterkrankung, wie die Forscher berichten.

Häufigste unmittelbare Todesursache sei ein sogenannter diffuser Alveolarschaden gewesen. Alveolen sind tiefliegende Lungenbläschen, die für den Austausch zwischen Blut und Atemluft sorgen. Multiorganversagen, den Ausfall mehrerer lebenswichtiger Organe also, nennen die Wissenschaftler als zweithäufigste Todesursache.

Unter den 1095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre.

Basis der Untersuchung von Forschenden der Uniklinik der RWTH Aachen war das im April 2020 ins Leben gerufene zentrale Register DeRegCOVID für klinische Obduktionen verstorbener Covid-19-Patienten.

Montag, 21. Februar, 15.40 Uhr: 15.000 Long-Covid-Fälle registriert: Krankenkasse in Österreich fordert mehr Therapieplätze

Allein bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) sind aktuell rund 15.000 Fälle von Long Covid gemeldet. Die Kasse fordert Konsequenzen von der Politik.

Montag, 21. Februar, 14.45 Uhr: Inzidenz bei jüngeren Schulkindern über 4000 - Anstieg bei Älteren

Die Corona-Inzidenz bei Kindern im Schulalter in Bayern bleibt hoch. Für die Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen liegt sie aktuell bei 4048, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Das sind zwar knapp 400 weniger als noch vor einer Woche, der Wert bleibt aber mehr als doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Alleine in den vergangenen drei Wochen wurde demnach bei mehr als einem Achtel der Kinder in dieser Altersgruppe eine Corona-Infektion festgestellt.

Auch andere Kinder im Schulalter sind weiter überdurchschnittlich von Corona betroffen. Bei den 12- bis 15-Jährigen liegt die Inzidenz bei 3335, in der Gruppe der 16- bis 19-Jährigen bei 2905. Auch dies sind beides leichte Rückgänge. Zum Vergleich: Als bayernweite Inzidenz wies das LGL am Montag 1797 aus. Die leichte Abweichung zum Robert Koch-Institut ergibt sich unter anderem aus einem etwas abweichenden Stichzeitpunkt. Bei den Kindern bis fünf Jahren sank die Inzidenz etwas auf 1631.


Montag, 21. Februar, 14.15 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte des LGL

Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Montag, 21. Februar, 12.45 Uhr: Rund 24.000 Corona-Impfungen am Sonntag - Impftempo sinkt weiter

Beim Impfen gegen das Coronavirus geht es immer langsamer voran. Am Sonntag wurden in Deutschland mindestens 24.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand 11.52 Uhr) hervorgeht. Am Sonntag vor einer Woche hatten sich inklusive Nachmeldungen 31.888 Menschen impfen lassen. Die aktuelle Tageszahl verabreichter Impfungen ist immer vorläufig, da nicht alle verabreichten Impfdosen sofort gemeldet werden.

Mittlerweile haben 75,2 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,5 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,3 Prozent (46,8 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,2 Prozent (63,4 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,8 Prozent der Bevölkerung (19,8 Millionen Menschen) ist laut dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist zudem seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Montag, 21. Februar, 11.40 Uhr: So ist die Corona-Lage in den Kliniken im Allgäu

Noch immer gibt es in den Allgäuer Krankenhäusern etliche Patienten mit einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion. Die gute Nachricht: Nur die wenigsten von ihnen liegen auf der Intensivstation. Ein Überblick am Montag:

  • Kempten: 22 Covid-Patienten auf Normalstation, 3 auf der Intensivstation
  • Immenstadt: 21 Covid-Patienten auf Normalstation, 2 auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: 7 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation
  • Sonthofen: 0 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 11 Covid-Patienten auf Normalstation, 2 auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: 6 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation

In den Krankenhäusern des Klinikverbundes Allgäu liegen demnach aktuell 67 Patienten mit nachgewiesener Corona-Infektion auf einer Normalstation, insgesamt sieben müssen auf einer Intensivstation versorgt werden.

Am Klinikum Memmingen stellt sich die Situation aktuell so dar:

  • Anzahl Corona-Patienten gesamt: 48 (3 Kinder + 45 Erwachsene)
    • davon auf der normalen Station: 44
    • davon auf der Intensivstation: 4 (nur Erwachsene)

Montag, 21. Februar, 10.50 Uhr: Omikrone-Variante BA.2 breitet sich aus: Kommen trotzdem Öffnungen?

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnt angesichts des Anstiegs der wohl schneller verbreitbaren Omikron-Variante BA.2 auf Twitter vor einem zu schnellen Öffnen jenseits der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse. Dies würde die Omikron-Welle unnötig verlängern und unnötige Opfer kosten, schrieb er.

BA.2 verbreitet sich wohl noch schneller als die ursprüngliche Omikron-Variante und legt in Deutschland derzeit merklich zu. Was das für die in einem Monat Corona-Öffnungen zum Frühlingsanfang bedeuten könnte, erfahren Sie hier.

Montag, 21. Februar, 8.45 Uhr: Gastgewerbe auch im zweiten Corona-Jahr mit schwachen Umsätzen

Deutschlands Gastwirte und Hoteliers haben sich 2021 nicht von den Umsatzeinbrüchen des ersten Corona-Jahres erholt. Nominal hatten die Unternehmen gerade einmal 0,1 Prozent mehr Geld in der Kasse als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Real, also zu gleichbleibenden Preisen, sank der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2020 um 2,2 Prozent.

Nach Angaben der Wiesbadener Statistiker waren die von Einschränkungen wegen der Pandemie geprägten Jahre 2020 und 2021 damit die umsatzschwächsten im Gastgewerbe seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 hat das Gastgewerbe 2021 real 40,3 Prozent und nominal 36,4 Prozent weniger umgesetzt.

In einer ersten Schätzung Mitte Januar waren die Statistiker noch von einer günstigeren Entwicklung für das Gesamtjahr 2021 ausgegangen. Doch weil im Dezember wegen steigender Corona-Infektionszahlen vielerorts die Zugangsbeschränkungen in Gastronomie und Beherbergung verschärft wurden, blieb zum Jahresende der üblicherweise hohe Umsatz aus. Von November auf Dezember sanken die Erlöse kalender- und saisonbereinigt real um 21,1 Prozent und nominal um 20,4 Prozent.

Montag, 21. Februar, 8 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt leicht - fast 21.000 Neuinfektionen

Mit knapp 21.000 Neuinfektionen ist Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montag mit 1789,2 an - nach 1773,5 am Sonntag und 1772,0 am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um sieben auf 21.057.

Die beiden Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegen in Bayern. Der niederbayerische Landkreis Regen weist einen Wert von 3061,6 aus - gefolgt vom unterfränkischen Landkreis Miltenberg mit 2919,8.

Auf den Intensivstationen stieg die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen weiter an: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 7.05 Uhr) 401 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat - eine Woche zuvor waren es noch 351. Aktuell mussten von ihnen 180 invasiv beatmet werden - vor einer Woche waren es noch 163.

Montag, 21. Februar, 7.20 Uhr: Erste Dosen von Novavax-Impfstoff kommen nach Deutschland

Die ersten 1,4 Millionen Dosen des Novavax-Impfstoffes sollen heute in Deutschland ankommen. Wann das Vakzin zum Einsatz kommt, ist Sache der Länder. Einige Länder haben Impfungen ab der ersten Märzwoche angekündigt.

Der Novavax-Impfstoff basiert anders als die mRNA-Impfstoffe auf einem klassischeren Verfahren. Er besteht aus virusähnlichen Partikeln, die das Spike-Protein des Coronavirus enthalten, sowie einem Wirkverstärker. Er gilt als Totimpfstoff, also als Impfstoff ohne lebende, vermehrungsfähige Krankheitserreger. Allerdings enthalten auch die anderen Vakzine keine lebenden Viren.

Montag, 21. Februar, 7.10 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu

Das RKI hat auch am Montagmorgen aktuelle Inzidenzwerte für das Allgäu herausgegeben. Ein Landkreis und zwei Städte liegen über der Marke von 2000. Zur Übersicht für Ihre Region im Allgäu hier.

Montag, 21. Februar, 7 Uhr: Wirtschaftsprüfer: Coronahilfen werden uns noch lange beschäftigen

Experten großer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften erwarten, dass Unternehmen noch länger mit den milliardenschweren Coronahilfen des Staates beschäftigt sein werden. "Die Hilfen werden mit einem Vorbehalt ausgezahlt", sagte Tobias Kreiter von EY (Ernst & Young) der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Die Schlussabrechnung ist noch nicht einmal angelaufen." Ähnlich äußerte sich der Berater von Deloitte, Torsten Kempe.

Wer einen monatlichen Umsatzeinbruch von über 30 Prozent hat, der nachweislich durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, kann einen Antrag auf Hilfen stellen. Erstattet werden fixe Betriebskosten wie Mieten und Pachten oder Ausgaben für Strom und Versicherungen.

Berater Kempe sagte, die Frage bei der Schlussabrechnung werde sein, ob die Umsatzrückgänge tatsächlich coronabedingt seien. "Wenn beispielsweise Lieferketten wegen Corona unterbrochen sind und Unternehmen deshalb Umsatzeinbrüche verzeichnen, dann muss beurteilt werden, ob dieser Umsatzrückgang als coronabedingt einzustufen ist." Das könne noch Debatten auslösen, die möglicherweise juristisch geklärt werden müssten.

Montag, 21. Februar, 6.20 Uhr: RKI registriert 73.867 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1346,8

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nach einem mehrtägigen Rückgang wieder einen leichten Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1346,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1346,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1459,8 (Vormonat: 706,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 73.867 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 76.465 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte es eine größere Zahl von Menschen geben, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 22 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 42 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 13.636.993 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,24 an (Donnerstag: 5,97). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 9.829.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 121.297.

Sonntag, 20. Februar, 21.40 Uhr: Lindner: Corona-Beschränkungen nur bei wirklicher Gefahr

In der Debatte über die künftige Corona-Politik hat FDP-Chef Christian Lindner die Grenzen für staatliche Eingriffe in Grundrechte hervorgehoben. "Freiheitseinschränkungen sind nur so lange gerechtfertigt, wie sie wirklich notwendig sind", sagte der Bundesfinanzminister am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".

"Das Wort Basisschutzmaßnahme verwende ich deshalb nicht gerne - es gilt unsere verfassungsmäßige Ordnung. Und da gilt zunächst und zumeist, dass die Grundrechte zu achten sind und dass der Staat nur dort eingreift, wo es wirklich notwendig ist, wo wirklich eine Gefahr besteht." Lindner ergänzte, darüber werde man "gemeinsam genau beraten: Was ist noch erforderlich, was ist nicht erforderlich?"

Sonntag, 20. Februar, 18.29 Uhr: Regierung rechnet ab Montag mit erster Novavax-Lieferung

In der neuen Woche werden in Deutschland die ersten Dosen des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Novavax erwartet. "Wir rechnen ab Montag mit der ersten Lieferung", sagte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Sonntag in Berlin. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Freitag gesagt, dass am Montag 1,4 Millionen Dosen erwartet würden. Wann das Vakzin zum Einsatz kommt, ist Sache der Länder. Einige Länder haben Impfungen ab der ersten Märzwoche angekündigt.

Gehofft wird, dass der Novavax-Impfstoff eine Alternative für all jene ist, die Vorbehalte gegen mRNA-Impfstoffe haben.

Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Novavax.
Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Novavax.
Bild: Alastair Grant

Sonntag, 20. Februar, 16 Uhr: Bund streicht Spanien, Großbritannien und USA von Corona-Risikoliste

Für Reisende aus Spanien, den USA, Großbritannien und einer Reihe anderer Länder ist die Rückkehr nach Deutschland wieder deutlich einfacher. Die Bundesregierung hat am Sonntag fast 20 Staaten von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete gestrichen, darunter auch Tunesien, Marokko und Indien. Neu hinzugekommen ist diesmal kein Land.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft - also in der Regel zweimal - oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Sonntag, 20. Februar, 15.20 Uhr: Lauterbach warnt vor zu schnellen Öffnungsschritten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat angesichts des Anstiegs der wohl schneller verbreitbaren Omikronvariante BA.2 vor einer zu schnellen Lockerung von Corona-Maßnahmen gewarnt. Auf Twitter schrieb Lauterbach am Sonntag: "Ein zu schnelles Öffnen der Kontakte, jenseits der MPK Beschlüsse, würde die Omicron Welle unnötig verlängern und unnötige Opfer kosten." Selbst ein neuerliches Ansteigen der Fallzahlen wäre nicht komplett ausgeschlossen. Lauterbach verwies auf Laborergebnisse von Genomsequenzierungen vom Donnerstag, nach denen in Köln der Anteil der BA.2-Variante bei rund 25 Prozent lag.

Das Robert Koch-Instituts (RKI) hatte in seinem jüngsten Wochenbericht festgehalten, dass BA.2 in Deutschland merklich zugelegt habe.

Sonntag, 20. Februar, 13.43 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt auch am Sonntag leicht

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist am Sonntag ganz leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1773,5 an - nach 1782,4 am Samstag und 1798,3 am Sonntag vor einer Woche. Bayern bleibt damit das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. In Deutschland lag der Wert am Sonntag bei 1346,3.

Die beiden Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegen ebenfalls in Bayern. Der niederbayerische Kreis Regen löste mit 2977,5 den unterfränkischen Landkreis Miltenberg (2962,5) an der Spitze ab.

Das RKI verzeichnete in Bayern den Angaben vom Sonntag zufolge 25.678 Neuinfektionen. Damit stieg die Zahl der Fälle insgesamt auf 2,506 Millionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 11 auf 21.050.

Die Aussagekraft der Daten gilt derzeit als begrenzt. Experten gehen davon aus, dass viele Fälle nicht in den RKI-Daten erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürften zunehmend Menschen ihre Infektion nicht mehr mit einem PCR-Test bestätigen lassen - in solchen Fällen fließt die Infektion nicht in die offizielle Statistik ein.

Sonntag, 20. Februar, 12.57 Uhr: Queen positiv auf Corona getestet - milde Symptome

Queen Elizabeth II. ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 95 Jahre alte Königin spüre "milde, erkältungsähnliche Symptome", wolle aber in der kommenden Woche in Windsor weiter "leichte Aufgaben" ausführen, teilte der Buckingham-Palast am Sonntag mit. Vor kurzem waren schon ihr Sohn Prinz Charles und seine Frau Camilla positiv auf das Virus getestet worden.

Die Queen Elizabeth II. wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
Die Queen Elizabeth II. wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
Bild: Joe Giddens, dpa

Sonntag, 20. Februar, 11.53 Uhr: Nix mit Helau und Törööö - Faschingssession in Bayern abgeschrieben

Der Fasching fällt heuer wieder vielerorts flach: Omikron und Co nerven die Narren, statt feucht-fröhlicher Stimmung herrscht Frust. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 20. Februar, 10.12 Uhr: Lindenberger Gymnasium erhält begehrte Luftfilter

Der Landkreis Lindau investiert ins Gymnsium Lindenberg: Die Schule erhält die begehrten Luftfilter. Billig wird das allerdings nicht.

Sonntag, 20. Februar, 8.31 Uhr: Dienstleister rechnen nach Corona-Lockerungen mit Personalengpässen

Mit dem geplanten Wegfall vieler Corona-Einschränkungen droht bei mehreren Dienstleistern ein Personalmangel. Wie im vergangenen Jahr könnte es ab dem Frühjahr in der Gastronomie zu Engpässen kommen, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges: "Es ist auch dieses Jahr gut möglich, dass zum Beispiel im Januar und Februar mit dem Anstieg der Kurzarbeit wieder Fachkräfte abgewandert sind." Sie hoffe, dass die Branche die verlorenen Mitarbeiter wieder zurückgewinnen könne.

Sonntag, 20. Februar, 7.20 Uhr: RKI registriert 118.032 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1346,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1346,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1350,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1466,5 (Vormonat: 638,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 118.032 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 125.160 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte es eine größere Zahl von Menschen geben, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 58 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 13.563.126 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,24 an (Donnerstag: 5,97). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 9.673.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 121.275.

Samstag, 19. Februar, 21.08 Uhr: Mehrere Tausend Menschen bei Demonstrationen gegen Corona-Politik

In Augsburg hat es am Samstag einen Demonstrationszug gegen die Corona-Maßnahmen durch die Innenstadt gegeben. In der Spitze hätten etwa 5500 Menschen teilgenommen, so die Polizei. Auch in anderen Städten im Bundesgebiet kam es wieder zu Demonstrationen gegen die Corona-Politik, aber zumeist mit geringeren Teilnehmerzahlen. Von größeren Zwischenfällen war zunächst nichts bekannt.

Samstag, 19. Februar, 17.16 Uhr: Debatte über Lockerung von Corona-Auflagen an Schulen

Nach den Beschlüssen für eine stufenweise Lockerung der Corona-Beschränkungen wird darüber diskutiert, wie weit Maßnahmen an den Schulen zurückgefahren werden sollen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte forderte, die Pflicht zu anlasslosen Corona-Tests an Schulen aufzuheben und auch die Maskenpflicht zu überprüfen. Der Deutsche Lehrerverband warnte hingegen davor, alle Vorsichtsmaßnahmen auf einmal fallen zu lassen. Die Zahl der Neuinfektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Das Impftempo bleibt schleppend.

"Anlasslose Testungen sollten in Schulen und Kitas entfallen, die Maskenpflicht sollte zeitnah überdacht werden", sagte der Bundessprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Jakob Maske, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Politik habe immer wieder Entscheidungen getroffen, die das Kindeswohl nicht berücksichtigt hätten.

Lehrerverband-Präsident Heinz-Peter Meidinger sagte dagegen, bei den derzeitigen Inzidenzen in den jungen Altersgruppen brauche es im Augenblick noch häufige, am besten tägliche Tests in der Schule. "Wenn die Lage sich bessert, sollte man erst runtergehen auf drei, dann - noch vor den Osterferien - auf einen."

Samstag, 19. Februar, 13.50 Uhr: Lauterbach wirft CDU Unehrlichkeit bei Corona-Impfpflicht vor

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat der CDU vorgeworfen, die von ihm angestrebte allgemeine Corona-Impfpflicht ausbremsen zu wollen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst fordere zwar, dass es schnell gehen müsse mit der Impfpflicht, sagte Lauterbach am Samstag in einem Video-Grußwort beim digitalen Parteitag der nordrhein-westfälischen SPD. Aber es werde immer so dargestellt, als ob die Impfpflicht ein Projekt der Ampel in Berlin sein müsse und die Bundesregierung das umsetzen müsse.

Samstag, 19. Februar, 12.58 Uhr: Luca-App war im Landkreis Lindau ein Flop

Die Luca-App hat sich für den Landkreis Lindau nicht gelohnt. Lediglich einen Kontakt hat das Lindauer Gesundheitsamt dadurch ermittelt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 19. Februar, 10.48 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gesunken

Die Corona-Inzidenz im Freistaat ist am Samstag wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1782,4 an - nach 1795,5 am Vortag. Bayern bleibt damit das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. In Deutschland lag der Wert am Samstag bei 1350,4.

Die beiden Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegen ebenfalls in Bayern. Für den unterfränkischen Landkreis Miltenberg gab das RKI einen gestiegenen Wert von 3065,0 an, für den niederbayerischen Landkreis Regen ging es ebenfalls noch einmal deutlich nach oben auf 2959,4.

Das RKI verzeichnete in Bayern den Angaben vom Samstag zufolge 37.219 Neuinfektionen, nach 46.640 am Vortag. Damit stieg die Zahl der Fälle insgesamt auf 2,44 Millionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 26 auf 21.015.

Die Aussagekraft der Daten gilt derzeit als begrenzt. Experten gehen davon aus, dass viele Fälle nicht in den RKI-Daten erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürften zunehmend Menschen ihre Infektion nicht mehr mit einem PCR-Test bestätigen lassen - in solchen Fällen fließt die Infektion nicht in die offizielle Statistik ein.

Samstag, 19. Februar, 8.51 Uhr: Österreich lockert die Corona-Regeln

3G statt 2G in vielen Bereichen und Einreise für Ungeimpfte: Österreich lockert die Corona-Regeln. Ein erster Schritt in Richtung "Freedom Day" am 5. März. Die Lockerungen im Überblick finden Sie hier.

Samstag, 19. Februar, 8.48 Uhr: Gesundheitsamt Ostallgäu am Limit: Wie läuft der Kampf gegen die Omikron-Welle?

Das Gesundheitsamt Ostallgäu ist zu fast 100 Prozent ausgelastet. Die Folge: Infizierte müssen sich selbst isolieren - und sollen nicht auf Nachricht warten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 19. Februar, 7.10 Uhr: RKI registriert 189.105 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1350,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1350,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1371,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1474,3 (Vormonat: 584,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 189.105 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.12 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 209.789 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 210 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 198 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 13.445.094 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,24 an (Donnerstag: 5,97). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 9.595.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 121.202.

Freitag, 18. Februar, 20.24 Uhr: Lautbach kritisiert Bild-Zeitung: "Fahren Kampagne gegen mich"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat "Bild" für die jüngste Berichterstattung in der Corona-Krise scharf attackiert. "Die Bild-Zeitung und der Springer-Verlag fahren Kampagnen gegen mich und verbreiten Unwahrheiten", sagte der SPD-Politiker. Auf welche Schlagzeile er sich dabei im Speziellen bezieht, lesen Sie hier.

Freitag, 18. Februar, 18.57 Uhr: Franziska Giffey hat Corona

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach einem positiven PCR-Test begebe sie sich nun umgehend in Isolation, teilte die SPD-Politikerin am Freitagabend über Twitter und Instagram mit. "Bisher habe ich keine Symptome. Alle Termine in den kommenden Tagen finden, wenn möglich als Telefon- oder Videokonferenz statt", schrieb Giffey weiter.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, Mitte), der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU, links) und die Berliner Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) stellten die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz vor.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, Mitte), der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU, links) und die Berliner Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) stellten die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz vor.
Bild: Michele Tantussi, dpa

Die 43-Jährige hatte am Mittwoch an dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Pandemie teilgenommen und bei der anschließenden Pressekonferenz an der Seite von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) gesessen. An diesem Samstag wollte sie an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Role of Cities" auf der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen.

Freitag, 18 Februar, 17.45 Uhr: Vier Menschen sterben im Landkreis Lindau

Corona trifft derzeit verstärkt wieder die Älteren im Landkreis Lindau. Vier Menschen sind in den vergangenen Tagen in Folge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Alle vier waren nach Angaben des Landratsamtes 80 Jahre oder älter. Drei Fälle hat die Behörde am Donnerstag vermeldet, den vierten am Freitag. Die Zahl der Corona-Toten ist auf 79 gestiegen. Mehr dazu hier.

Freitag, 18. Februar, 16.44 Uhr: Scholz ist gegen Patentfreigabe des Covid-Impfstoffs

Deutschland und die Europäische Union haben der Forderung afrikanischer Länder nach einer Freigabe der Patente von Corona-Impfstoffen eine deutliche Absage erteilt. "Es geht ja darum, dass wir den großen Fortschritt, der zum Beispiel mit der Entwicklung der mRNA-Technologie verbunden ist, jetzt nicht verspielen", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag nach einem zweitägigen Gipfel zwischen der EU und der Afrikanischen Union in Brüssel. Dieser Fortschritt habe auch etwas damit zu tun, dass Eigentumsrechte gewahrt blieben. Scholz betonte, dass es vielmehr darum gehe, Produktionsmöglichkeiten vor Ort schaffen.

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hatte erneut nachdrücklich die Patentfreigabe gefordert. Spenden alleine seien kein nachhaltiger Weg, um Widerstandsfähigkeit aufzubauen. In der gemeinsamen Abschlusserklärung wird dieser Dissens kaschiert. So ist unter anderem von "freiwilligem Technologie-Transfer" die Rede.

In diese Richtung geht auch die Ankündigung vom Freitag, dass in sechs Ländern Afrikas in absehbarer Zeit mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) patentfreier mRNA-Impfstoff hergestellt werden soll. Die Länder sollen jetzt die nötige Technologie erhalten und bei der Ausbildung der Fachkräfte unterstützt werden. Patente werden dabei nach WHO-Angaben nicht verletzt.

Freitag, 18. Februar, 12.45 Uhr: Corona-Protest in Memmingen verläuft friedlich

In Memmingen hat am Donnerstag von 18 bis 19.45 Uhr ein Demonstrationszug der Gegner der Corona-Maßnahmen in der Memminger Innenstadt mit Auftakt- und Schlusskundgebung auf dem Schrannenplatz stattgefunden. Rund 670 Menschen waren anwesend, berichtet die Polizei. Zeitweise waren Kreuzungen und Straßen gesperrt. Die angeordneten Auflagen, insbesondere die Abstandsregelung und Blockbildung, wurden eingehalten. Die Versammlung verlief friedlich und störungsfrei

Freitag, 18. Februar, 12.15 Uhr: Die aktuellen Impfzahlen für das Allgäu

Die aktuellen Impfzahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Freitag, 18. Februar, 11.40 Uhr: Llambi positiv getestet - Gíslason übernimmt bei "Let's Dance"

Tanzjuror Joachim Llambi ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und kann daher nicht wie gewohnt bei der Auftaktfolge der RTL-Show "Let's Dance" am Jury-Pult sitzen. Das teilte ein RTL-Sprecher am Freitag - wenige Stunden vor dem Start der Live-Show - mit. Als Vertretung springe der ehemalige Profi-Fußballer Rúrik Gíslason ein, der das Wett-Tanzen als Kandidat im vergangenen Jahr gewonnen hatte. Llambi gehe es aber soweit gut, sagte der Sprecher. Er werde per Video "ein paar Mal" in die Sendung zugeschaltet.

Die 15. Staffel des Formats beginnt am Freitagabend (18. Februar, 20.15 Uhr, RTL). Zunächst steht eine sogenannte Kennenlern-Show an, bei der die teilnehmenden Promis erfahren, mit welchem Profi-Tänzer sie die kommenden Wochen bestreiten werden. Gíslason war für die Folge bereits als Act eingeplant - als Vorjahres-Gewinner soll er mit seiner Tanzpartnerin Renata Lusin noch mal einen "Lieblingstanz" aus seiner "Let's Dance"-Staffel zeigen.

Freitag, 18. Februar, 11.20 Uhr: Impftempo sinkt - Rund 175.000 Dosen am Donnerstag

Beim Impfen gegen das Coronavirus geht es immer langsamer voran. Am Donnerstag wurden in Deutschland mindestens 175 000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand 9.01 Uhr) hervorgeht. Das sind deutlich weniger Impfungen als am Donnerstag vergangener Woche (248 288) und als vor zwei Wochen (339 369 Impfungen).

Mittlerweile haben 75,1 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,4 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,1 Prozent (46,6 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,2 Prozent (63,3 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,8 Prozent der Bevölkerung (19,8 Millionen Menschen) bleibt weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Freitag, 18. Februar, 9.30 Uhr: RKI-Vizepräsident: Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten

Der Vizepräsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lars Schaade, sieht zwar den Zenit der Omikron-Welle überschritten, die Gefahr aber noch nicht gebannt. "Unsere Daten deuten darauf hin, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten ist", sagte Schaade am Freitag in Berlin. Das betreffe die Fallzahlen und auch die PCR-Testungen. "Allerdings ist der Scheitelpunkt für die Intensivstationen noch nicht erreicht", mahnte er. Einen sicheren Rückgang sehe man auch bei den Todesfällen noch nicht.

Die Situation ermögliche nun eine stufenweise und vorsichtige Rücknahme der Infektionsschutzmaßnahmen - stets unter aufmerksamer Beobachtung der Situation, so Schaade. Er mahnte jedoch, die Kliniken und Intensivstationen seien weiter teils stark belastet, und Omikron sei immer noch weit verbreitet, was ein weiterhin hohes Infektionsrisiko bedeute. Zudem nehme der Anteil des Omikron-Subtyps BA.2, der nach aktuellem Kenntnisstand noch leichter übertragbar ist, zu. Setze sich dieser weiter durch, sei es "nicht auszuschließen, dass die Fallzahlen langsamer sinken oder auch wieder ansteigen", so Schaade.

Joachim Llambi, internationaler Wertungsrichter und Jurymitglied bei "Let's Dance", ist mit dem Coronavirus infiziert.
Joachim Llambi, internationaler Wertungsrichter und Jurymitglied bei "Let's Dance", ist mit dem Coronavirus infiziert.
Bild: Andreas Renz, GETTY, Picture alliance, dpa

Freitag, 18. Februar, 8.30 Uhr: Tirol rechnet mit einer Novavax-Lieferung Ende Februar

Ende Februar soll in Tirol der neue Corona-Impfstoff von Novavax ausgeliefert werden. Das Interesse ist groß. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Februar, 6 Uhr: RKI registriert 220 048 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1371,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1371,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1385,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1472,2 (Vormonat: 553,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 220 048 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 240 172 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 264 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 226 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,97 an (Mittwoch: 6,04). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 9.484.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 120.992.

Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Donnerstag, 17. Februar, 22 Uhr: Portugal beschließt weitere Lockerung der Corona-Einschränkungen

Angesichts sinkender Infektionszahlen hat Portugal eine weitere Lockerung der Corona-Einschränkungen beschlossen. Wie die Regierung am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung mitteilte, wird unter anderem die 3G-Regel abgeschafft, die im beliebten Urlaubsland bisher noch für den Besuch von Hotels, Restaurants und anderen Einrichtungen galt.

Auch Grenzen für die zulässige Auslastung wird es nicht mehr geben. Zudem entfällt die Testpflicht für den Zutritt zu Sportveranstaltungen, Diskotheken und Bars. "Dies ist ein weiterer Schritt hin zu einem normalen Leben, das uns vor fast zwei Jahren entrissen wurde", erklärte Präsidentschaftsministerin Mariana Vieira da Silva.

Einige Einschränkungen bleiben allerdings vorerst bestehen. In geschlossenen öffentlichen Räumen muss man weiterhin Schutzmaske tragen. Ungeimpfte und auch diejenigen, die noch keine Booster-Impfung haben, müssen bei Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeheimen einen negativen Test vorlegen. Und bei der Einreise ins Land muss der digitale Impfpass vorgelegt werden. Der Corona-Notstand bleibt in abgeschwächter Form bis zum 7. März in Kraft.

Donnerstag, 17. Februar, 20.36 Uhr: Expertenrat: Kindeswohl bei Corona prioritär in den Blick nehmen

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung fordert, dem Wohl von Kindern in der Pandemie eine hohe Priorität einzuräumen. "Die Pandemie belastet Kinder und Jugendliche aus vielfältigen Gründen besonders stark", teilte der Expertenrat am Donnerstag in seiner siebten Stellungnahme in Berlin mit.

Donnerstag, 17. Februar, 18.22 Uhr. Corona im Landkreis Lindau: Drei neue Todesfälle an einem Tag gemeldet

Die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Lindau ist gestiegen. Was über die Verstorbenen bekannt ist und wieso es zur Corona-Lage auch gute Nachrichten gibt.

Donnerstag, 17. Februar, 17.39 Uhr: Bundestag will Sonderregeln für Kurzarbeitergeld verlängern

Die Ampelkoalition will an diesem Freitag im Bundestag die pandemiebedingten Sonderregeln für die Kurzarbeit verlängern. Die Regeln sollen bis 30. Juni verlängert werden - im Plenum stehen die zweite und dritte Lesung an. Betroffen sind etwa Zugangserleichterungen für Kurzarbeit sowie erhöhte Sätze bei längerer Kurzarbeit.

Zuvor debattiert das Plenum über einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion gegen die Explosion bei den Energiepreisen. Erstmals beraten die Abgeordneten außerdem über das Gesetz für den geplanten Heizkostenzuschuss. Debattiert wird am letzten Tag der Sitzungswoche unter anderem auch noch über das Arbeitsprogramm 2022 der Europäischen Kommission.

Donnerstag, 17. Februar, 16.46 Uhr: Mann nennt Drosten "Nazi-Kriegsverbrecher" und muss Geldstrafe zahlen

Ein 51-Jähriger aus Sachsen hat den Virologen Christian Drosten als "Nazi-Kriegsverbrecher" beschimpft und ist deswegen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Chemnitz bestätigte am Donnerstag ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Döbeln, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Das Gericht hatte den Mann wegen Beleidigung zu insgesamt 1350 Euro Geldstrafe verurteilt. Dagegen hatte er Berufung eingelegt, die nun vom Landgericht verworfen wurde.

Drosten ist Direktor des Instituts für Virologie der Berliner Charité und im Zuge der Corona-Pandemie auch außerhalb von Fachkreisen weithin bekannt geworden. Nach Gerichtsangaben hatte der Verurteilte aus dem Landkreis Mittelsachsen 2020 in zwei Mails an die Charité den Wissenschaftler mit Adolf Hitler und dem NS-Arzt Josef Mengele verglichen. Darüber hinaus soll er geschrieben haben, dass Drosten vor Gericht gehöre und ein Todesurteil "legitim" wäre.

Die Entscheidung des Landgerichts Chemnitz ist den Angaben nach noch nicht rechtskräftig.

Lars Schaade, Vizepräsident des Robert-Koch Instituts (RKI), betont, dass gefährdete Gruppen immer noch vor dem Virus geschützt werden müssen.
Lars Schaade, Vizepräsident des Robert-Koch Instituts (RKI), betont, dass gefährdete Gruppen immer noch vor dem Virus geschützt werden müssen.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Donnerstag, 17. Februar, 15.43 Uhr: In Kaufbeuren und im Ostallgäu haben Pflegekräfte Vortritt bei der Impfung mit Novavax

Anfang März sollen die ersten Dosen des Corona-Impfstoffs von Novavax in Kaufbeuren eintreffen. Doch zunächst bekommt nicht jeder das proteinbasierte Vakzin.

Donnerstag, 17. Februar, 14.54 Uhr: Israelische Daten: Viele Omikron-Ansteckungen trotz Vierfach-Impfung

Daten aus Israel deuten auf einen eher geringen Zusatznutzen einer vierten Corona-Impfdosis beim Schutz vor Omikron-Ansteckungen hin. Bei Personal im Gesundheitswesen sind mit einer vierten Dosis eines mRNA-Impfstoffs zwar Antikörperspiegel wie kurz nach dem Booster wiederhergestellt worden, allerdings sind Durchbruchsinfektionen verbreitet gewesen, wie aus einem noch nicht von externen Fachleuten geprüften Paper eines israelischen Teams hervorgeht.

Die Effektivität der vierten Dosis mit Blick auf Schutz vor einer Ansteckung mit der Omikron-Variante wird von den Forschern mit 11 (Moderna) bis 30 Prozent (Biontech) angegeben im Vergleich zu Dreifachgeimpften. Wegen der angenommenen Wirkung gegen schwere Krankheit und Tod dürften laut den Autoren ältere und gefährdete Gruppen am ehesten von einer vierten Dosis profitieren.

Donnerstag, 17. Februar, 13.45 Uhr: Studie: Weniger als fünf Prozent der Bevölkerung bei Corona-Protesten

An den Protesten gegen staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat sich laut einer Studie bislang nur ein relativ kleiner Teil der Bevölkerung beteiligt. Wie das Center für Monitoring, Analyse und Strategie (Cemas) am Donnerstag mitteilte, hatten bei einer repräsentativen Online-Befragung im Januar 4,3 Prozent der Teilnehmer angegeben, mindestens einmal an Protesten gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen teilgenommen zu haben. Mehr als doppelt so viele Befragte, 11,1 Prozent, äußerten demnach, sie wären auf jeden Fall oder eher bereit, an diesen Protesten teilzunehmen.

In der insgesamt kleineren Gruppe der Ungeimpften konnten sich den Angaben zufolge fast 70 Prozent der Befragten eine Beteiligung an Corona-Protesten vorstellen. Unter denjenigen, die mindestens eine Schutzimpfung gegen Covid-19 erhalten haben, hätten dies dagegen nur 12,5 Prozent der Teilnehmer der Studie geäußert. Bezogen auf die Wählerschaft der im Bundestag vertretenen Parteien sei die Neigung, an Protesten gegen Corona-Maßnahmen teilzunehmen, unter den Anhängern der AfD mit Abstand am größten.

In den vergangenen Wochen haben sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung bundesweit jeweils rund 350.000 Menschen pro Woche an Corona-Protesten beteiligt. Aus den Sicherheitsbehörden hieß es, die Protesten seien zunehmend dezentral. Es gebe weniger zentrale Führungsstrukturen als im ersten Jahr der Pandemie.

Donnerstag, 17. Februar, 13.15 Uhr: Bundesbildungsministerin: Lockerungen in Schulen "müssen kommen"

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat sich für eine vorsichtige Aufhebung von Corona-Maßnahmen an Schulen ausgesprochen. "Lockerungen in den Schulen müssen kommen. Aber wir sollten behutsam sein, um den Präsenzunterricht nicht durch steigende Infektionszahlen zu gefährden", sagte die FDP-Politikerin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Bei deutlich sinkenden Corona-Zahlen sollte ihrer Ansicht nach "regional differenziert und unter Berücksichtigung der Impfquote von Kindern und Jugendlichen" gelockert werden. "Dabei geht es zum Beispiel um ein reduziertes Testen und das Abnehmen der Maske am Platz. Wir müssen den Kindern den Weg zurück in die Normalität ebnen."

In Bayern will Kultusminister Michael Piazolo vorerst nicht lockern - mehr dazu hier.

Donnerstag, 17. Februar, 11.40 Uhr: Schweizer Corona-Maßnahmen gefallen - manche halten an Maske fest

Seit Mitternacht sind in der Schweiz die meisten Corona-Schutzmaßnahmen gefallen. Die seit Sommer 2020 fast überall geltende Maskenpflicht in Geschäften und Innenräumen wurde aufgehoben. Seit Donnerstag wird auch nirgendwo mehr für den Zutritt ein Nachweis über eine Impfung oder Genesung verlangt. Das gilt auch bei der Einreise aus dem Ausland. Einzig in Gesundheitseinrichtungen und im öffentlichen Verkehr besteht vorerst weiter Maskenpflicht. Mancherorts galten aber noch kantonale Vorschriften.

Nicht alle Betriebe machten von den neuen Freiheiten sofort Gebrauch. In manchen Cafés und Restaurants trug zumindest das Personal am Donnerstagmorgen weiter Maske. Auch das Opernhaus Zürich behält die Maskenpflicht vorerst bei. Damit werde dem Sicherheitsbedürfnis des Publikums Rechnung getragen, teilte das Haus mit.

Donnerstag, 17. Februar, 10.45 Uhr: 75 Prozent der deutschen Bevölkerung nun grundimmunisiert

Im Kampf gegen das Coronavirus sind nun drei Viertel der deutschen Bevölkerung grundimmunisiert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag haben mindestens 62,4 Millionen Menschen oder 75 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. "Diese Quote ist leider viel zu niedrig, um Schutzmaßnahmen weitgehend abzuschaffen. Lasst euch deshalb bitte impfen/boostern, wenn ihr die Möglichkeit habt", schrieb das RKI auf Twitter. Von den am Mittwoch verabreichten 175.000 Impfdosen führten 40.000 zu einer Grundimmunisierung - 122.000 Dosen wurden als Auffrischungsimpfungen gespritzt.

Insgesamt haben 46,5 Millionen Personen (55,9 Prozent) mindestens eine Auffrischungsimpfung erhalten. Eine Impfdosis haben 63,3 Millionen Menschen oder 76,2 Prozent der Bevölkerung bekommen. 19,8 Millionen Menschen sind ungeimpft. Das entspricht 23,8 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Donnerstag, 17. Februar, 10.20 Uhr: Gericht erklärt Verkürzung von Genesenenstatus für rechtswidrig

Die Verkürzung des Genesenenstatus durch das Robert Koch-Institut (RKI) von sechs auf drei Monate ist rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte.

Über die Geltungsdauer des Corona-Genesenenstatus müsse die Bundesregierung selbst entscheiden, so die Richter. Aber: Die Entscheidung hat faktisch noch keine Auswirkungen. Das Gericht kann die Verordnung nicht generell aussetzen. Alles dazu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 17. Februar, 8.35 Uhr: Inzidenz steigt leicht - Bayern das Bundesland mit dem höchstem Wert

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist wieder leicht gestiegen. Am Donnerstag gab das Robert Koch-Institut den Wert mit 1782,1 an - das sind 17,3 mehr als am Vortag. Bayern war damit das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. Bundesweit lag der Wert am Donnerstag bei 1385,1.

Der niederbayerische Landkreis Regen war mit einem Wert von 2787,4 bundesweiter Spitzenreiter. Die Inzidenz im Freistaat hatte am vergangenen Mittwoch mit 1840,4 ihren bisherigen Höhepunkt erreicht, seitdem war sie tendenziell gesunken.

Das RKI verzeichnete in Bayern 49.051 Neuinfektionen, damit stieg die Zahl der Fälle seit Pandemiebeginn auf 2,397 Millionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 55 auf 20.989.

Die Aussagekraft der Daten gilt allerdings als begrenzt. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen – die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Ein Mann, der den Virologen Christian Drosten als «Nazi-Kriegsverbrecher» beschimpft hat, ist zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Ein Mann, der den Virologen Christian Drosten als «Nazi-Kriegsverbrecher» beschimpft hat, ist zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Donnerstag, 17. Februar, 7.35 Uhr: Ärztekammer mahnt Bürger zu mehr Eigenverantwortung nach Lockerungen

Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt sieht in der Corona-Pandemie künftig mehr Eigenverantwortung der Bürger. "Mit dem Wegfall gesetzlicher Beschränkungen kommt dem eigenverantwortlichen Umgang der Menschen mit möglichen Ansteckungsrisiken eine noch größere Bedeutung zu", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Als Beispiele nannte Reinhardt neben der Impfung freiwillige Schnelltests vor privaten Feiern. Solche Tests seien vor allem sinnvoll, wenn ältere Familienangehörige oder Menschen mit Vorerkrankungen anwesend seien.

Reinhardt sagte, aus wissenschaftlich-epidemiologischer Sicht sei das Ende aller tiefgreifenden Schutzmaßnahmen berechtigt. Der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, nannte die Lockerungsbeschlüsse von Bund und Ländern "verantwortbar". "Das stufenweise Vorgehen ist sehr gut." Im Krankenhaus und auf den Intensivstationen werden man in wenigen Wochen den Peak der Corona-Fälle sehen, "aber ich rechne nicht damit, dass es zu einer Überlastung kommt", sagte der Intensivmediziner.

Donnerstag, 17. Februar, 6.30 Uhr: Bayern auf Lockerungs-Kurs - Die neuen Corona-Regeln

Aus "Team Vorsicht" wird "Team Freiheit": Bayern lockert ab heute seine Corona-Vorschriften. Das bedeutet: Mehr Kontakte für Geimpfte und Genesene, mehr Zuschauer in Fußballstadien und bei Kulturveranstaltungen sowie mehr Kunden in Geschäften. Alle neuen Regeln hier im Überblick.

Donnerstag, 17. Februar, 6.15 Uhr: RKI registriert 235.626 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1385,1

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1385,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1401,0 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 235.626 Corona-Neuinfektionen.

Die Zahlen haben allerdings im Moment nur begrenzte Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 261 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 13.035.941 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 9.320.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 120.728.

Mittwoch, 16. Februar, 19.22 Uhr: Sieben Corona-Tote in einer Woche in Kempten und dem Oberallgäu.

Seit Mittwoch vor einer Woche starben in den Kliniken in Kempten, Immenstadt und Oberstdorf sieben Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Das meldet der Klinikverbund Allgäu. Je drei Todesfälle entfallen dabei auf die Krankenhaus-Standorte Kempten und Immenstadt, einer auf Oberstdorf.

Mittwoch, 16. Februar, 18.12 Uhr: Kein "Freedom Day" in Deutschland

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält mit Blick auf die geplanten Öffnungsschritte in der Pandemie nichts von Begriffen wie "Freedom Day". Sie wären dem Ernst der Lage nicht angemessen, sagte Scholz am Mittwoch nach der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Berlin. Dies sei keine Formulierung, mit der die Parteien der Regierung "rumlaufen".

Mittwoch, 16. Februar, 17.12 Uhr: Scholz: "Nehmen großen Teil der Beschränkungen zurück"

"Wir nehmen in drei Schritten einen großen Teil der Beschränkungen zurück, die gegenwärtig noch in Deutschland gelten", fasst Bundeskanzler Olaf Scholz die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz zusammen. In dieser haben sich Bund und Länder auf weitreichende Lockerungen geeinigt, die in einem Drei-Stufen-Plan in Kraft treten sollen.

Mittwoch, 16. Februar, 16.41 Uhr: Bund und Länder für neue Einstufung von Hochrisikogebieten

Die geltende Verordnung zur Einstufung von Corona-Hochrisikogebieten soll überarbeitet werden. "Um den durch Omikron weltweit gestiegenen Inzidenzen Rechnung zu tragen, wird der Bund die Einstufung der Hochrisikogebiete anpassen", heißt es im Beschluss von Bund und Ländern, der am Mittwoch in Berlin erzielt wurde. Ziel der Anpassung sei es, Reisen für Familien zu erleichtern, "da Kinder unter zwölf Jahren oft nicht geimpft sind und sie daher der Quarantäne nicht entgehen können".

Die aktuell geltende Verordnung sieht vor, dass Ungeimpfte nach Reisen in Gebiete ab einer Inzidenz von 100 in Quarantäne müssen. Dies hat insbesondere auch Folgen für Familien mit ungeimpften Kindern, denen je nach Alter keine Impfmöglichkeiten gegeben sind.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte dem Vernehmen nach die aktuelle Regelung angesichts von Inzidenzen in Deutschland weit über 1000 als nicht nicht mehr verhältnismäßig bezeichnet

Mittwoch, 16. Februar, 16.41 Uhr: Bund und Länder winken umstrittene Teil-Impfpflicht durch

Bund und Länder haben sich ohne weitere Wortmeldungen auf die grundsätzliche Umsetzung der umstrittenen Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und im Gesundheitswesen verständigt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch von Teilnehmern der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin.

Konkrete Details dazu lässt der finale Beschlusstext aber offen, stattdessen heißt es: "Mit dem Ziel, dabei auch die Versorgung in den betroffenen Einrichtungen weiterhin flächendeckend sicherzustellen befinden sich die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister des Bundes und der Länder in einem intensiven Abstimmungsprozess."

Mittwoch, 16. Februar: Bund-Länder-Runde beschließt weitreichende Corona-Lockerungen

In Deutschland werden bis zum 20. März die Corona-Maßnahmen schrittweise, aber fast komplett zurückgefahren. Das hat die Bund-Länder-Runde am Mittwochnachmittag beschlossen. Hier finden Sie alle Beschlüsse im Überblick.

Beschlossen wurde auch, dass der Bundestag eine Grundlage dafür schaffen soll, dass die Länder auch über den 19. März hinaus „niedrigschwellige Basisschutzmaßnahmen“ verhängen können. Damit ist vor allem eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie in Innenräumen gemeint.

Mittwoch, 16. Februar, 15.44 Uhr: Schweiz stoppt Corona-Maßnahmen bis auf Maskenpflicht in Bus und Bahn

"Freedom Day" auch in der Schweiz: Ab Donnerstag dürfen auch Ungeimpfte wieder ungehindert in Restaurants, Kulturbetriebe sowie Freizeiteinrichtungen und Läden. Es gibt keine Einschränkungen für private Treffen mehr, und die Homeoffice-Empfehlung wird aufgehoben. Die Regierung beschloss am Mittwoch, fast alle Corona-Schutzmaßnahmen aufzuheben. Einzig in Bus und Bahn bleibt es bei der Maskenpflicht, ebenso in Gesundheitseinrichtungen. Diese gilt aber nicht für Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen. Dort gilt sie nur für das Personal.

Die epidemiologische Lage entwickele sich weiter positiv, begründete die Regierung diese Schritte. Dank der hohen Immunität in der Bevölkerung sei eine Überlastung des Gesundheitssystems trotz der weiterhin hohen Viruszirkulation unwahrscheinlich.

Mittwoch, 16. Februar, 15.43 Uhr: Kultusministerium: Immer weniger PCR-Pool-Tests in Bayern positiv

An den bayerischen Grundschulen gibt es vorsichtige Hinweise, dass dort der Omikron-Gipfel überwunden sein könnte: Die Positivrate bei den PCR-Pool-Tests ging nach Angaben des Kultusministeriums in den vergangenen beiden Wochen kontinuierlich zurück. Am Montag dieser Woche (14. Februar) waren 7,5 Prozent aller Pool-Tests auf das Coronavirus positiv, das heißt mindestens eine Schülerin oder ein Schüler der betreffenden Klassen war infiziert. Am Montag der Vorwoche (7. Februar) waren noch 8,5 Prozent aller PCR-Pool-Tests positiv gewesen, am Montag davor (31. Januar) 9,0 Prozent.

Bei einem Pooltest werden die Proben mehrerer Personen gemeinsam als Sammelprobe untersucht - das spart Zeit und Material. Fällt diese Poolprobe positiv aus, werden alle Personen nochmals einzeln untersucht.

Mittwoch, 16. Februar, 14 Uhr: MPK hat begonnen - das steht in der Beschlussvorlage

Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hat begonnen: Kanzler Scholz und die Ministerpräsidenten beraten gerade über massive Lockerungen für Deutschland. Zudem geht es auch um den Genesenenstatus und die Impfpflicht. Was in der Beschlussvorlage steht und alle aktuellen Entwicklungen erfahren Sie hier.

Mittwoch, 16. Februar, 13.35 Uhr: Österreich öffnet ab dem 5. März

In Österreich soll am 5. März ein Großteil der Corona-Regeln fallen - das berichten mehrere österreichische Medien. Lediglich in vulnerablen Bereichen soll ein Teil der Regeln noch gelten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Februar, 12.22 Uhr: Mehr Eigenverantwortung bei der Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt und Priorisierung der PCR-Tests

Aufgrund der weiterhin hohen Corona-Zahlen wird das Gesundheitsamt Memmingen den Prozess für Corona-positiv Getestete und Kontaktpersonen vereinfachen und automatisieren. Das gibt die Stadt Memmingen in einer Pressemitteilung bekannt. Die Kontaktaufnahme zu Corona-Positiven erfolgt schriftlich per Post oder per E-Mail.

Wer einen positiven PCR-Test gemacht hat, soll ab sofort selbständig online über www.memmingen.de/coronakontakt Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen. Eine persönliche Kontaktaufnahme über das Telefon gibt es nur in Ausnahmefällen für vulnerable Gruppen. Diese werden neben der schriftlichen Information auch telefonisch kontaktiert.

Außerdem werden wegen der hohen Nachfrage PCR-Tests im kommunalen Testzentrum nur noch ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung unter www.memmingen.de/coronatest durchgeführt. Bei einer roten Meldung in der Corona-Warn-App gibt es keinen Anspruch mehr auf einen PCR-Test. Für eine Freitestung aus der Quarantäne ist ein Schnelltest einer zertifizierten Teststelle ausreichend.

Mittwoch, 16. Februar, 10 Uhr: Ministerpräsidenten beraten über Corona-Lockerungen

Bei der MPK heute wird über die weiteren Corona-Maßnahmen gesprochen. Hier finden Sie mehr Informationen.

Mittwoch, 16. Februar, 8.15 Uhr: Genesenen-Status: Lauterbach entmachtet RKI Chef Wieler

Drei statt sechs Monate: Nach dem Debakel um den verkürzten Genesenen-Status will Karl Lauterbach RKI-Chef Lothar Wieler entmachten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 16. Februar, 7.35 Uhr: Ringen um Lockerungen - was Wissenschaftler jetzt sagen

Bei extrem hohen Infektionszahlen ringen Bund und Länder um den weiteren Corona-Kurs und mögliche Lockerungen. Fällt 2G im Einzelhandel? Ein Blick mit wissenschaftlicher Brille.

Mittwoch, 16. Februar, 6.02 Uhr: RKI registriert 219 972 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1401,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am vierten Tag in Folge gesunken. Damit verdichten sich die Hinweise, dass die Omikronwelle tatsächlich bricht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1401,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1437,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1450,8 (Vormonat: 515,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 219.972 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 234 250 Ansteckungen.

Die Zahlen haben allerdings im Moment nur begrenzte Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 247 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 272 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,90 an (Montag: 5,93). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 9.153.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 120.467.

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 15. Februar, 21.22 Uhr: Inzidenz in Deutschland sinkt: Gibt es Grund für Optimismus?

Mehrere Tage in Folge sinkt die Inzidenz in Deutschland. Ein Hoffnungsschimmer, dass die Pandemie bald endet? Wie Experten die Lage einschätzen.

Dienstag, 15. Februar, 20:54 Uhr: Impfpflicht in Österreich: Na was denn jetzt?

Eigentlich sollte die allgemeine Impfpflicht die Corona-Pandemie für Österreich beenden. Gerade in Kraft getreten, könnte sie bald wieder ausgesetzt werden.

Dienstag, 15. Februar, 19.52 Uhr: Warum sich Bürger im Westallgäu nicht in Apotheken impfen lassen können

Apotheken im Westallgäu bieten aktuell keine Impfungen gegen Corona an, obwohl sie dürften. Die Gründe sind vielfältig. Ein Argument nennen alle Pharmazeuten.

Dienstag, 15. Februar, 18.29 Uhr: Umfrage: Hälfte der Menschen zufrieden mit Lauterbachs Corona-Politik

Knapp die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ist einer Umfrage zufolge mit dem Corona-Krisenmanagement von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zufrieden. 50 Prozent sind mit seiner Handhabe der Krise einverstanden, 44 Prozent der Befragten sagten, sie seien weniger oder gar nicht zufrieden, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Forsa-Instituts für das RTL/n-tv-Trendbarometer ergab.

Vor allem bei Anhängern der SPD (82 Prozent) und der Grünen (69 Prozent) trifft er auf Zustimmung, sowie bei einer knappen Mehrheit der Unionswähler (53 Prozent) und der Linken-Anhänger (55 Prozent). Unter den FDP-Wählern ist eine knappe (56 Prozent), bei AfD-Anhängern eine klare (76 Prozent) Mehrheit weniger oder gar nicht zufrieden mit Lauterbachs Corona-Politik.

Dienstag, 15. Februar, 17.51 Uhr: Biontech informiert über Pläne für Impfstoffherstellung in Afrika

Das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech will an diesem Mittwoch (14.30 Uhr) über Pläne für eine nachhaltige Impfstoffproduktion in Afrika informieren. Zuvor erwartet der Corona-Impfstoffhersteller an seinem Standort im hessischen Marburg nach eigenen Angaben Projektpartner, darunter Regierungsvertreter, zu einem Treffen rund um das Thema.

Dabei sein sollen unter anderem die Präsidenten von Ghana und Ruanda, Nana Akufo-Addo und Paul Kagame, sowie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Biontech produziert in seinem Marburger Werk seit rund einem Jahr Corona-Impfstoff.

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Corona im Allgäu: Eine Chronologie der Krise in Bildern

Dienstag, 15. Februar, 16.52 Uhr: Digitale Zertifikate auch nach verkürztem Genesenenstatus länger gültig

Nach der Verkürzung des Genesenen-Status auf drei Monate können digitale Zertifikate trotzdem auf sechs Monate ausgestellt sein. Warum das so ist.

Dienstag, 15. Februar, 15.58 Uhr: 28-Jähriger wegen Impfpassfälschung zu hoher Geldstrafe verurteilt

Das Amtsgericht Augsburg hat einen mutmaßlichen Impfpassfälscher zu einer Geldstrafe von 4800 Euro verurteilt. Der 28-Jährige musste sich am Dienstag vor Gericht verantworten, weil er im Dezember 2021 Polizisten ein manipuliertes Impfbuch vorgelegt haben soll. Der Mann soll sich laut Anklage mit der Fälschung auch digitale Impfzertifikate erschlichen haben.

Wegen der Vorwürfe hatte der Mann einen Strafbefehl wegen Urkundenfälschung über 90 Tagessätze zu je 40 Euro bekommen. Nachdem der Angeklagte dagegen Einspruch eingelegt hatte, kam es nun zum Prozess. In dem Verfahren habe der Mann die Vorwürfe nicht eingeräumt, berichtete eine Gerichtssprecherin. Die Richterin erhöhte schließlich das Strafmaß auf 120 Tagessätze zu je 40 Euro. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Dienstag, 15. Februar, 15 Uhr: Holetschek wirft Bundesregierung Schlampigkeit und Untätigkeit vor

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat der Bundesregierung Schlampigkeit und Versagen in der Corona-Politik vorgeworfen. Er frage sich, was die Regierungskoalition überhaupt geleistet habe: "Nämlich gar nichts", sagte Holetschek bei einer Regierungserklärung am Dienstag im Landtag. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass in Berlin "ein Fehler nach dem anderen" begangen werde.

Bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht müsse der Vollzug anders geregelt werden, als zunächst von Berlin beabsichtigt. "Wir müssen nachsteuern. Sonst gehen wir an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei", sagte Holetschek. Bei der allgemeinen Impfpflicht hätte die Bundesregierung aus seiner Sicht einen eigenen Vorschlag vorlegen sollen. "Dann hätten wir vielleicht schon eine Entscheidung." Der Bundeskanzler hätte Orientierung bieten sollen - darauf hätten die Bürger einen Anspruch.

Dienstag, 15. Februar, 14.59 Uhr: Herzballons und 450 Teilnehmer bei Corona-Demo in Marktoberdorf

Im Zeichen des Valentinstags stand der letzte Montagsspaziergang in Marktoberdorf gegen Corona-Maßnahmen. Mit Valentinsherzen zogen 450 Leute durch die Stadt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 15. Februar, 14.20 Uhr: FCA-Trainer Weinzierl nach positivem Corona-Test in Quarantän

Fußball-Bundesligist FC Augsburg muss vorerst auf Trainer Markus Weinzierl verzichten. Der 47-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Nach einem positiven Schnelltest, der am Sonntag in der täglichen Testung der Mannschaft aufgetreten war, sei das Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigt worden, teilte der Verein am Dienstag mit. Weinzierl wird damit am Samstag beim Heimspiel gegen den SC Freiburg fehlen. Seine Aufgaben werden von den Co-Trainern Reiner Maurer, Tobias Zellner und Jonas Scheuermann übernommen.

"Wir haben die Aufgaben innerhalb des Trainerteams schon klar aufgeteilt, so dass die Vorbereitung auf das Spiel und die Abläufe am Spieltag auch ohne mich bestmöglich geregelt sind. Ich habe vollstes Vertrauen in mein Trainerteam und die Mannschaft, die diese Situation gemeinsam meistern werden", sagte Weinzierl, der leichte Erkältungssymptome aufweist.

Auch ein weiteres Mitglied des Funktionsteams wurde positiv getestet. Alle anderen Tests von Spielern und Mitgliedern des Trainer- und Funktionsteams seien negativ gewesen, hieß es.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Dienstag, 15. Februar, 13.15 Uhr: Verwirrung um Genesenenstatus: RKI ändert Gültigkeit erneut - was jetzt gilt

Drei oder sechs Monate: Wie lange gelte ich als genesen? Zuletzt gab es Verwirrung um die Entscheidungs des RKI. Jetzt wurde die Empfehlung erneut ergänzt. Was nun gilt, erfahren Sie hier.

Dienstag, 15. Februar, 13 Uhr: Bayern bekennt sich zu Teil-Impfpflicht

Erst wollte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die einrichtungsbezogene Impfpflicht zunächst aussetzen. Doch nun schlägt er etwas mildere Töne an. Was Söder nun klargestellt hat, lesen Sie hier.

Der Trainer des FC Augsburg, Markus Weinzierl, wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
Der Trainer des FC Augsburg, Markus Weinzierl, wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
Bild: Matthias Balk, dpa

Dienstag, 15. Februar, 12.48 Uhr: Söder und Aiwanger glauben an Volksfeste in diesem Jahr

Trotz hoher Corona-Infektionszahlen haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) Hoffnungen auf Volksfeste gemacht. Er glaube, dass man mit Zuversicht in die Zukunft schauen könne, sagte Söder am Dienstag nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. "Das gilt auch für manches Volksfest und manche Veranstaltungen, die dann, glaube ich, möglich sind."

Auch Aiwanger zeigte sich zuversichtlich, dass es in diesem Jahr wieder Volksfeste in Bayern geben werde: "Ich bin überzeugt, dass wir im Sommer diesen Jahres sehr vieles tun können, was wir in den letzten Sommern nicht tun konnten." Gemeinsam mit den Schaustellerverbänden solle es Ende Februar einen runden Tisch geben, um die Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Er sei der Überzeugung, dass in Bayern dieses Jahr wieder Volksfeste abgehalten werden könnten. Dies könne er noch nicht final verkünden, aber er gehe stark davon aus, dass man derartige Feste "ins Auge fassen und realiseren" könne.

Dienstag, 15. Februar, 12.01 Uhr: Bayern lässt wieder bis zu 25.000 Zuschauer zu Sport und Kultur zu

Bayern hebt die maximale Zuschauerzahl für Kultur- und Sportveranstaltungen an: Von Donnerstag an sind, etwa auch bei Bundesliga-Spielen, wieder bis zu 25.000 Zuschauer erlaubt - bisher waren es 15.000. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen. Die Kapazitätsgrenzen - im Sport maximal 50 Prozent Zuschauer-Auslastung, im Kultur-Bereich maximal 75 Prozent - bleiben aber unverändert.

Dienstag, 15. Februar, 11.59 Uhr: 2G statt 2G plus: Bayern lockert Corona-Regeln für Geimpfte

Bayern lockert die Corona-Regeln für Geimpfte und Genesene: Weite Bereiche des öffentlichen Lebens, etwa Sport-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen, sind von Donnerstag an wieder ohne zusätzlichen Test oder Booster-Impfung zugänglich. Überall dort, wo bislang noch die 2G-plus-Regel gilt, gilt also künftig nur noch 2G. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen. Konkret betrifft dies den Bereich Sport und Kultur (etwa Theater, Opern, Kinos), öffentliche und private Veranstaltungen, Messen, Tagungen und Kongresse sowie Freizeiteinrichtungen unterschiedlichster Art. Mehr dazu lesen Sie in unserer Zusammenfassung.

Dienstag, 15. Februar, 11.48 Uhr: 3G statt 2G: Bayern lässt in einigen Bereichen Ungeimpfte wieder zu

In Bayern haben auch Ungeimpfte von Donnerstag an wieder Zugang zu weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens - wenn sie einen negativen Test vorweisen. 3G statt wie bisher 2G gilt nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag dann unter anderem für Hochschulen, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, Musikschulen, Bibliotheken und Archive, Museen und Ausstellungen, Fitnessstudios und Solarien.

Dienstag, 15. Februar, 11.43 Uhr: Bayern hebt Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene auf

Geimpfte und Genesene dürfen sich in Bayern künftig wieder in beliebig großen Runden privat treffen, nicht nur zu zehnt wie bisher. Die bislang geltenden Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene werden komplett und ersatzlos gestrichen. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte.

Dienstag, 15. Februar, 11.30 Uhr: Lockert Bayern die Corona-Beschränkungen? Jetzt im Live-Stream

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schlägt nach seinem Vorstoß, die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht zunächst «de facto» aussetzen zu wollen, mildere Töne an.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schlägt nach seinem Vorstoß, die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht zunächst «de facto» aussetzen zu wollen, mildere Töne an.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek informieren über die Ergebnisse der Beratungen. Alles auf einen Blick finden Sie hier in unserer Zusammenfassung.

Dienstag, 15. Februar, 11 Uhr: Drei Corona-Patienten auf Intensivstation im Klinikum Memmingen

Im Memminger Klinikum liegen derzeit 28 erwachsene Corona-Patienten - 25 von ihnen auf der Normalstation. Auf der Intensivstation werden aktuell drei Erwachsene behandelt - einer weniger als am Montag.

Dienstag, 15. Februar, 10.45 Uhr: Frankreich verzichtet auf Strafe für Impfwillige mit gefälschtem Pass

Frankreich verzichtet bei Menschen mit einem gefälschten Corona-Impfpass künftig auf eine Strafe, wenn die Betroffenen sich noch impfen lassen. Das geht aus einer neuen Anweisung der Gesundheitsbehörden vom Montag hervor. Für die Impfzentren wurde ein Verfahren zur Löschung gefälschter Zertifikate aus dem landesweiten Register geschaffen, die Polizei muss nicht mehr über Fälschungen informiert werden. Die französische Regierung war kürzlich von rund 200.000 gefälschten Impfnachweisen ausgegangen, die im Land im Umlauf sind. Mehrfach wurden Kriminelle gefasst, die Daten von Impfpersonal gehackt hatten, um damit Tausende gefälschte Pässe zu erstellen.

Dienstag, 15. Februar, 10.15 Uhr: Slowakei lockert Corona-Beschränkungen

Trotz hoher Infektionszahlen und einer der niedrigsten Impfquoten der EU hat die Slowakei am Dienstag ihre Corona-Beschränkungen gelockert. Auch Ungeimpfte dürfen nun wieder überall einkaufen. Bisher durften sie nur in Geschäfte, die Lebensmittel oder andere unentbehrliche Güter verkaufen. In der Gastronomie und vielen Dienstleistungsbetrieben bleiben Einschränkungen bestehen. So gilt weiterhin eine Sperrstunde nach 22.00 Uhr - unabhängig vom Impfstatus der Gäste.

Kritiker verweisen darauf, dass in dem EU-Mitgliedsland nicht einmal die Hälfte (46 Prozent) der 5,5 Millionen Einwohner vollständig geimpft sind und täglich nahezu 20.000 Neuinfektionen verzeichnet werden. Angesichts der schon vor Corona bestehenden Überlastung des personell und finanziell ausgezehrten Gesundheitssystems seien die Lockerungen verfrüht.

Dienstag, 15. Februar, 9.45 Uhr: Scholz lehnt russischen PCR-Test ab

Bundeskanzler Olaf Scholz hat es abgelehnt, sich vor seinem Treffen mit Präsident Wladimir Putin von russischer Seite auf Corona testen zu lassen. Stattdessen entschied sich der SPD-Politiker dafür, den für den Zutritt zum Kreml erforderlichen PCR-Test am Dienstag nach seiner Landung in Moskau von einer Ärztin der deutschen Botschaft vornehmen zu lassen. Die russischen Gesundheitsbehörden seien eingeladen worden, bei dem Test dabei zu sein, hieß es aus dem Umfeld des Kanzlers. Ein Testgerät sei aus Deutschland mitgeführt worden.

Scholz selbst, seine gesamte Delegation und die mitreisenden Journalisten - zusammen mehr als 50 Personen - mussten schon vor der Abreise aus Deutschland insgesamt drei negative PCR-Tests vorlegen. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron hatte bei seinem Besuch in Moskau vor wenigen Tagen einen russischen PCR-Test abgelehnt. Die Folge waren drastische Abstandsregeln bei dem Gespräch im Kreml: Putin und Macron nahmen an den Enden eines sechs Meter langen, weißen Tisches Platz. Auch bei der Pressekonferenz standen die Rednerpulte mehrere Meter voneinander entfernt.

Dienstag, 15. Februar, 9.20 Uhr: Warum bricht die Welle? Bioinformatiker spricht von Sättigungseffekt

Das Brechen der Omikron-Welle ist aus Sicht des Bioinformatikers und Expertenrat-Mitglieds Lars Kaderali mit einer Art Sättigungseffekt zu erklären. "Mit der steigenden Zahl von Genesenen findet das Virus immer weniger Menschen, die noch für eine Infektion empfänglich sind", sagte der Greifswalder Wissenschaftler auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mit veränderten Regelungen, etwa durch Lockerungen der Corona-Maßnahmen, könnten sich allerdings neue Kontaktnetzwerke ergeben, in denen die Virusverbreitung doch wieder Fahrt aufnimmt. "Der Sättigungseffekt kann also ein Stück weit wieder wegfallen." In Dänemark beispielsweise stiegen die Zahlen nun wieder.

"Das ist eine dynamische Geschichte. Deshalb sagen wir auch: Nur vorsichtig lockern," sagte Kaderali, der Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung ist. Auch mögliche Effekte durch die Ausbreitung des Omikron-Subtyps BA.2 seien noch nicht eingepreist - befürchtet wird, dass er die Welle verlängern könnte. BA.2 ist offenbar noch besser übertragbar als die bisher in Deutschland verbreitete Omikron-Untervariante BA.1. Relativ gesichert von einem ruhigeren Fahrwasser ausgehen könne man erst ab etwa April, wenn auch saisonale Effekte die Virusausbreitung bremsen, sagte Kaderali.

Dienstag, 15. Februar, 8.55 Uhr: 30.972 Corona-Neuinfektionen in Bayern - Inzidenz bei 1783,3

Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag in etwa unverändert geblieben. Die Aussagekraft der Daten ist zurzeit allerdings eingeschränkt. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1783,3 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1772,0 gelegen, vor einer Woche bei 1819,1.

Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen 24 Stunden 30.972 Corona-Neuinfektionen und 47 Todesfälle im Freistaat. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand der RKI-Daten im Netz von 8.15 Uhr wiedergeben. Am höchsten waren die Sieben-Tage-Inzidenzen in den Landkreisen Straubing-Bogen, Neu-Ulm und Regen.

Auf den Intensivstationen stieg die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen leicht: Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 8.05 Uhr) 381 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat. 176 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Dienstag, 15. Februar, 8.30 Uhr: Kontaktbeschränkung aufheben? Kabinett und Landtag beraten am Dienstag über Corona-Politik

Kurz vor der Bund-Länder-Runde an diesem Mittwoch beraten das bayerische Kabinett und der Landtag am Dienstag über den künftigen Kurs in der Corona-Politik. Was dazu erwartet wird, lesen Sie hier.

Dienstag, 15. Februar, 8.15 Uhr: Novak Djokovic: Lieber Wimbledon-Aus als Corona-Impfung

Novak Djokovic will lieber auf weitere Chancen auf große Tennis-Siege verzichten, als sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Was der 20-fache Grand-Slam-Sieger in einem BBC-Interview sagte, lesen Sie im Sport.

Dienstag, 15. Februar, 8 Uhr: Umfrage: Deutsche gespalten bei Corona-Lockerungen

Bei der Beurteilung der bestehenden Corona-Maßnahmen sind die Menschen in Deutschland gespalten. In einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprach sich beinahe die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine komplette oder teilweise Aufhebung der bestehenden Maßnahmen aus.

21 Prozent der zwischen dem 4. und 8. Februar Befragten plädierten für eine völlige Aufhebung aller Maßnahmen, 27 Prozent für eine Lockerung. Auf der anderen Seite waren 32 Prozent für eine Beibehaltung der aktuellen Auflagen, 13 Prozent für eine Verschärfung.

Dienstag, 15. Februar, 6.55 Uhr: Ärzte für Stufenplan zum Wegfall von Corona-Auflagen

Ein Stufenplan soll den Weg aus dem Korsett von Corona-Auflagen weisen - so Überlegungen vor der Bund-Länder-Runde. In der Ärzteschaft gibt es dafür Zustimmung. Welche ihrer Forderungen noch weiterreichen, lesen Sie in unserem Themenbereich Corona.

Dienstag, 15. Februar, 6.45 Uhr: Erreichen Inzidenz-Werte im Allgäu bald ihren Scheitelpunkt?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Dienstag 13.432 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen sieben Tagen im Allgäu registriert - am Montag waren es noch 13.548. Die Inzidenz-Werte schwanken derzeit in den Allgäuer Städten und Landkreisen. Es scheint allerdings, dass die Werte so langsam ihren Scheitelpunkt erreichen. Die aktuellen RKI-Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 15. Februar, 6 Uhr: RKI registriert 159.217 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1437,5

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am dritten Tag infolge gesunken - wobei die Aussagekraft der Daten derzeit eingeschränkt ist. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1437,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1459,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1441,0 (Vormonat: 497,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 159.217 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 169.571 Ansteckungen.

Die Zahlen haben allerdings im Moment nur begrenzte Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen – die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 243 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 177 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 12.580.343 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Tennis-Star Novak Djokovic ist bereit auf Turniere zu verzichten, um sich nicht gegen Corona impfen zu müssen.
Tennis-Star Novak Djokovic ist bereit auf Turniere zu verzichten, um sich nicht gegen Corona impfen zu müssen.
Bild: Darko Vojinovic, dpa

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,93 an (Freitag: 6,46). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 8.989.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 120.220.

Montag, 14. Februar, 20.25 Uhr: Omikron-Welle im Oberallgäu: Wie sind Polizei, Schulen und Heime vorbereitet?

Die Omikron-Virus-Variante führt dazu, dass viele Lehrer, Pflegekräfte und Polizisten in Quarantäne sind. Wie der Corona-Notfallplan der Polizei aussieht und wie andere Insitutionen im Oberallgäu die Lage angehen, lesen Sie hier.

Montag, 14. Februar, 18.02 Uhr: Wann kommen Lockerungen? Bayerisches Kabinett und Landtag beraten am Dienstag

Bevor Bund und Länder am Mittwoch zusammenkommen, wollen das bayerische Kabinett und der Landtag über die Corona-Politik beraten. Sind Lockerungen in Sicht? Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 14. Februar, 17.25 Uhr: Bund und Länder erörtern Zulassung von mehr Zuschauern in der Bundesliga

Bund und Länder beraten an diesem Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Wie viele Fans dürfen künftig in der Fußball-Bundesliga ins Stadion? Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 14. Februar, 16.30 Uhr: Ringen um Lockerungen: Was Wissenschaftler jetzt sagen

Bei extrem hohen Infektionszahlen ringen Bund und Länder um den weiteren Corona-Kurs und mögliche Lockerungen. Fällt 2G im Einzelhandel? Ein Blick mit wissenschaftlicher Brille.

Montag, 14. Februar, 15.45 Uhr: Inzidenzwerte liegen allgäuweit über der 1000er-Marke

Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Montag, 14. Februar, 13.05 Uhr: Deutlicher Jobverlust im Gastgewerbe im zweiten Corona-Jahr

Im zweiten Corona-Jahr ist die Zahl der Beschäftigten im bayerischen Gastgewerbe erneut deutlich gefallen. Im Jahresdurchschnitt 2021 lag sie 8,8 Prozent niedriger als im Jahr davor, wie das Landesamt für Statistik am Montag mitteilte. Dabei war der Wert bereits 2020 um 16,5 Prozent gefallen. Der jüngste Rückgang traf Gastronomie und Beherbergung etwa gleich stark.

Die Umsatzzahlen waren deutlich schwächer betroffen. Preisbereinigt sanken sie 2021 um 1,9 Prozent. Hier war der Rückgang im ersten Corona-Jahr allerdings mit 39,3 Prozent auch stärker ausgefallen als bei der Beschäftigung.

Montag, 14. Februar, 12.15 Uhr: Finnland lockert Corona-Beschränkungen

In Finnland gelten seit Montag deutlich weniger Corona-Maßnahmen als zuvor. Zum Wochenstart wurden mehrere der bisherigen Beschränkungen gelockert. Restaurants und Kneipen dürfen nun zunächst bis 23.00 Uhr Alkohol verkaufen und bis Mitternacht offen bleiben. Wie der Rundfunksender Yle berichtete, ist auch ein Gesang- und Tanzverbot aufgehoben worden - das bedeutet, dass viele Finnen wieder in die von ihnen sehr geschätzten Karaokebars gehen können. Beschränkungen für die Kultur, den Sport und für Veranstaltungen fallen ebenfalls weg.

Die finnische Regierung hatte die Lockerungen vor gut zwei Wochen angekündigt. Dänemark, Schweden und zuletzt auch Norwegen haben praktisch alle geltenden Corona-Beschränkungen bereits aufgehoben. So weit wie seine nordischen Partner geht Finnland nun nicht. Das nördlichste EU-Land will aber bis Anfang März alle Beschränkungen planmäßig aufheben, sollte die epidemische Lage dann nicht dagegen sprechen. Das würde unter anderem bedeuten, dass Kneipen und Diskotheken erstmals seit Herbst vergangenen Jahres bis zum frühen Morgen geöffnet sein dürfen.

Montag, 14. Februar, 11.45 Uhr: Bund und Länder erörtern Stufenplan für Corona-Lockerungen

Bund und Länder erwägen einen Drei-Stufen-Plan für die weitgehende Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen bis zum Frühlingsbeginn am 20. März. Was dazu bisher bekannt ist, lesen Sie hier.

Montag, 14. Februar, 10.50 Uhr: Corona: Maßnahmengegner wollten zu Kretschmanns Wohnhaus vordringen

Kritiker der Corona-Politik haben in Sigmaringen (Baden-Württemberg) versucht, zum Wohnhaus von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vorzudringen. Eine kleine Gruppe der insgesamt rund 60 Demonstranten wollte eine Absperrung der Straße umgehen, die zum Privathaus des Regierungschefs führt, wie ein Polizeisprecher an Montag mitteilte. Dies sei jedoch verhindert worden. Er bestätigte damit einen Bericht der "Schwäbischen Zeitung." Laut Polizei informierten Beamte Kretschmanns Ehefrau Gerlinde darüber, die zur selben Zeit nach Hause kam. Ihr Mann sei nicht daheim gewesen. Insgesamt verlief der Zug der Maßnahmen-Kritiker nach Polizeiangaben friedlich.

Montag, 14. Februar, 10.35 Uhr: Corona-Patient stirbt in Klinik in Oberstdorf

In der Klinik in Oberstdorf ist am Wochenende ein Corona-Patient gestorben. Das teilte der Klinikverbund Allgäu mit. In den sechs Häusern sowie im Klinikum Memmingen werden aktuell zwölf Patienten auf den Intensivstationen behandelt, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind.

Im Memminger Klinikum liegen derzeit 26 erwachsene Corona-Patienten - 22 von ihnen auf der Normalstation. Auf der Intensivstation werden aktuell vier Erwachsene behandelt.

In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu liegen derzeit insgesamt 68 Corona-Patienten - vergangene Woche waren es noch 55. Von den 68 werden acht auf den Intensivstationen behandelt. Die Patienten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser:

  • Kempten: 20 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 3 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: 18 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 4 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Hier liegen derzeit keine Corona-Patienten.
  • Oberstdorf: 6 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Mindelheim: 12 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, einer auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: 4 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.

Montag, 14. Februar, 10.15 Uhr: Allgemeine Impfpflicht in Deutschland: Ab wann soll sie gelten?

Im Bundestag geht es nun um die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Ab wann sie kommen könnte, für wen und ob Ungeimpfte mit Strafen rechnen müssen, lesen Sie hier.

Montag, 14. Februar, 9.45 Uhr: Beschlussvorlage: Am 20 März sollen alle "tiefgreifenden" Corona-Maßnahmen fallen

Vor dem Bund-Länder-Treffen an diesem Mittwoch haben die Ministerpräsidenten eine Beschlussvorlage verfasst, wonach die "weitreichenden Einschränkungen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens schrittweise zurückgenommen werden". Was bis zum kalendarischen Frühjahrsbeginn am 20. März 2022 laut Vorlage geplant ist, erfahren Sie hier.

Montag, 14. Februar, 9.30 Uhr: Impfbus in Memmingen wieder unterwegs

Der Impfbus ist diese Woche wieder in Memmingen unterwegs: Am Freitag 18.02.2022, von 14 bis 18 Uhr im Unteresch vor der Firma Kutter sowie am Samstag, 19.02.2022, von 9 bis 13 Uhr auf dem Weinmarkt.

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Die Stadt bittet Impfwillige, sich vorab zu registrieren unter www.impfzentren.bayern um den Ablauf zu beschleunigen. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfpass und falls vorhanden ein Medikamentenplan.

Montag, 14. Februar, 7.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt - 17.457 Neuinfektionen

Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken - wobei die Aussagekraft der Daten derzeit eingeschränkt ist. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1772,0 an (Stand: 3.19 Uhr). Am Vortag lag der Wert bei 1798,3. Es ist schwer zu beurteilen, ob das wirklich eine Wende im Infektionsgeschehen bedeutet. Es könnte auch sein, dass der Inzidenzrückgang nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegelt, sondern Folge eines überlasteten Melde- und Testsystems ist.

Die Zahl der Neuinfizierten lag am Montag bei 17.457, hinzu kamen 3 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Am höchsten waren die Sieben-Tage-Inzidenzen in den Landkreisen Eichstätt (3539,1), Straubing-Bogen (2858,1) und Regen (2705,9). Unter einer Inzidenz von 1000 lagen sechs Städte und Landkreise.

Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin.
Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin.
Bild: Mikko Stig, Lehtikuva, dpa

Auf den Intensivstationen stieg die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen leicht: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 6.05 Uhr) 351 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, eine Woche zuvor waren es noch 328. 163 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Montag, 14. Februar, 7.35 Uhr: 109-Jährige übersteht Corona und feiert Geburtstag

Mina Hehn hat über Weihnachten eine schwere Covid-19-Erkrankung überstanden und am Sonntag in Stuttgart ihren 109. Geburtstag gefeiert. Wie sie Corona erlebt hat, lesen Sie in unserem Blick nach Baden-Württemberg.

Montag, 14. Februar, 6.50 Uhr: Über 13.500 Neuinfektionen im Allgäu

Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen ist im Allgäu auf 13.548 gestiegen - am Sonntag waren es noch 12.654. Entsprechend stieg die 7-Tage-Inzidenz in fast allen Allgäuer Städten und Landkreisen - bis auf einen. Die aktuellen Werte des Robert-Koch-Instituts finden Sie hier.

Montag, 14. Februar, 6.40 Uhr: Bund-Länder-Treffen am Mittwoch: Söder fordert Ende der Kontaktbeschränkungen

Könnten die Corona-Regeln tatsächlich bald gelockert werden? Am Mittwoch werden Bund und Länder über Details ringen. Welche Vorstellungen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat, lesen Sie hier.

Montag, 14. Februar, 6 Uhr: RKI registriert 76.465 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1459,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am zweiten Tag infolge gesunken - wobei die Aussagekraft der Daten derzeit eingeschränkt ist. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1459,8 an. Am Vortag war der Wert erstmals seit Ende Dezember gesunken und lag bei 1466,5. Es ist schwer zu beurteilen, ob das wirklich eine Wende im Infektionsgeschehen von Deutschland bedeutet. Es könnte auch sein, dass der Inzidenzrückgang nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegelt, sondern Folge eines überlasteten Melde- und Testsystems ist.

Eine Rolle könnte unter anderem auch spielen, dass einige Menschen ihren positiven Selbst- oder Schnelltest nicht mit einem PCR-Test abklären lassen. Sie tauchen dann nicht in der Statistik auf. Vor einer Woche lag die die bundesweite Inzidenz bei 1426,0 (Vormonat: 470,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 76.465 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 95.267 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 42 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 49 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 12.421.126 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,46 an (Donnerstag: 6,23). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende werden keine Daten zu den Klinikaufnahmen veröffentlicht. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 8.838.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 119.977.

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Alle Entwicklingen vom 11. bis 13. Februar 2022 lesen Sie in Teil 103 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklingen vom 4. bis 10. Februar 2022 lesen Sie in Teil 102 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. Januar bis 3. Februar 2022 lesen Sie in Teil 101 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 30. Januar 2022 lesen Sie in Teil 100 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Januar 2022 lesen Sie in Teil 99 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 20. Januar 2022 lesen Sie in Teil 98 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.