Corona-Newsblog, Teil 102

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 4. Februar bis 10. Februar 2022

Bayern will die einrichtungsbezogene Impfpflicht so nicht umsetzen: Bayerns Gesundheitsminister Holetschek sagte, man müsse nachbessern. Der Freistaat halte generell aber schon an der Impflicht fest.

Bayern will die einrichtungsbezogene Impfpflicht so nicht umsetzen: Bayerns Gesundheitsminister Holetschek sagte, man müsse nachbessern. Der Freistaat halte generell aber schon an der Impflicht fest.

Bild: Tobias Hase

Bayern will die einrichtungsbezogene Impfpflicht so nicht umsetzen: Bayerns Gesundheitsminister Holetschek sagte, man müsse nachbessern. Der Freistaat halte generell aber schon an der Impflicht fest.

Bild: Tobias Hase

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
12.02.2022 | Stand: 11:45 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Donnerstag, 10. Februar, 22.10 Uhr: RKI: 420.000 Arztbesuche wegen Corona binnen einer Woche

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) hat es in Deutschland zuletzt binnen sieben Tagen 420 000 Arztbesuche wegen Covid-19 gegeben. In der vergangenen Woche habe sich die Zahl entsprechender Arztbesuche im Vergleich zur Vorwoche noch deutlich gesteigert, geht aus dem am Donnerstagabend veröffentlichten RKI-Wochenbericht hervor. Seit dem Jahreswechsel stieg die Zahl der Arztbesuche demnach an, und in fast allen Altersgruppen werden die Werte voriger Corona-Wellen deutlich überschritten.

Berechnungen für die fünfte Woche des Jahres zeigen laut RKI zudem, dass etwa 1,9 bis 4,3 Prozent der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre und 1,4 bis 2,7 Prozent der Menschen ab 15 an Covid-19 mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung erkrankten. Kalkulationen wie diese legt die Behörde seit einigen Wochen in der Publikation vor. Hintergrund ist etwa eine mutmaßlich steigende Unvollständigkeit der Meldedaten wegen begrenzter Kapazitäten von Laboren und Gesundheitsämtern.

Geschätzte Werte zu Krankenhausaufnahmen von mit Sars-CoV-2 infizierten Patientinnen und Patienten blieben dem Institut zufolge zuletzt auf konstantem Niveau, beziehungsweise stiegen sie wieder an.

Auf Intensivstationen wurden laut RKI am Mittwoch 2398 Corona-positiv getestete Patientinnen und Patienten behandelt – eine Woche zuvor waren es 2307 gewesen.

Donnerstag, 10. Februar, 19.45 Uhr: „Für viele ist das ein Horror“ - Oberarzt spricht über den Corona-Alltag in Wangener Klinik

In 700 Tagen Pandemie hat die Klinik Wangen etwa 700 Covid-Patienten betreut. Oberarzt Michael Reitmayer gewährt Einblicke, die sonst verschlossen bleiben.

Donnerstag, 10. Februar, 18.15 Uhr: Holetschek: Niemand stellt Impfpflicht in Frage - Streit im Landtag

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Corona-Newsblog, Teil 114

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 3. bis 16. Juni2022

Die Äußerungen von Ministerpräsident Markus Söder zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht haben am Donnerstag zu einer hitzigen Debatte im Landtag geführt-

Donnerstag, 10. Februar, 16.41 Uhr: Karlsruhe veröffentlicht Eil-Entscheidung zur Pflege-Impfpflicht

Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht an diesem Freitag seine Entscheidung über einen Eilantrag gegen das Gesetz zur Corona-Impfpflicht in Kliniken und in der Pflege. Damit könnte es sein, dass die Bestimmungen vorläufig bis zur Entscheidung in der Hauptsache außer Kraft gesetzt werden. Das Gericht kündigte die Veröffentlichung der Entscheidung auf seiner Homepage an.

Zuletzt waren 74 Verfassungsbeschwerden von rund 300 Klägerinnen und Klägern gegen die Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal in Karlsruhe eingegangen. Die Impfpflicht gilt für Beschäftigte in Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen und war am 10. Dezember von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden. Sie soll alte und geschwächte Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen.

Betroffene müssen bis 15. März 2022 nachweisen, dass sie voll geimpft oder genesen sind - oder ein Attest vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Fehlt der Nachweis, muss das Gesundheitsamt informiert werden. Es kann ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot aussprechen, hat aber Ermessensspielraum. Bayern hatte angekündigt, die Umsetzung des Gesetzes vorerst auszusetzen, weil offene Fragen ungeklärt seien.

Donnerstag, 10. Februar, 16.38 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Erreichen die Inzidenzwerte im Allgäu gerade ihren Scheitelpunkt? Die aktuellen Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) finden Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 16.30 Uhr: Lauterbach zu Lkw-Demos: Nicht von Selbstgerechten erpressen lassen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält nicht viel von den Lkw-Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen, die derzeit aus Kanada nach Europa schwappen. Diese Bewegung halte er für problematisch, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag am Rande eines EU-Treffens in Grenoble. "Der Staat muss stehen, wenn es um den Schutz der Menschen geht, die vulnerabel sind."

Es gehe nicht nur um Alte, sondern auch um Personen etwa mit Immunkrankheiten. "Diese Menschen verdienen unseren Schutz. Und da kann es nicht angehen, dass wir dann diesen Schutz nicht gewährleisten, nur weil es Konvois, illegale Konvois, auf der Straße gibt von selbstgerechten Menschen, von denen wir nicht viel lernen können." Der Staat dürfe sich nicht erpressen lassen. Man dürfe ältere und ungeschützte Menschen nicht dem Risiko überlassen, weil man Angst vor den Protestierenden habe.

In Kanada demonstrieren seit Tagen Tausende Menschen gegen Corona-Maßnahmen und Impfvorschriften. Mit Lastwagen und anderen Fahrzeugen blockierten sie unter anderem Teile der Innenstadt der Hauptstadt Ottawa. Paris und Brüssel haben derlei Demos nach kanadischem Vorbild bereits verboten.

Donnerstag, 10. Februar, 16.13 Uhr: Stadt distanziert sich - kein Fastnachtsumzug in Aschaffenburg

Die Stadt Aschaffenburg hat sich von Aufrufen aus der Querdenker-Szene zu einem als Fastnachtszug getarnten Protestmarsch für kommenden Samstag distanziert. Die Stadt Aschaffenburg und die Aschaffenburger Karnevalsvereine hätten ihren geplanten Umzug bereits vor längerer Zeit abgesagt, teilte die Stadt am Donnerstag mit. "Wir Karnevalsvereine sind tolerant und gestehen jedem seine eigene Meinung zu. Wir distanzieren uns aber deutlich vom Missbrauch eines althergebrachten Kulturguts für unlautere Zwecke", erklärte Alexander Walz vom Vorstand des Karneval Klubs Kakadu stellvertretend für die Vereine.

Donnerstag, 10. Februar, 15.55 Uhr: Lauterbach: Muss Debatte über Lockerung bei Bund-Länder-Treffen geben

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet beim nächsten Corona-Treffen von Bund und Ländern eine Debatte über Lockerungen. Es sei klar, dass es am Mittwoch auch die Diskussion über Lockerungen geben müsse, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag am Rande eines EU-Treffens im französischen Grenoble. Zugleich warnte er, dass man "nicht zu schnell lockern" solle. "Wir haben nach wie vor steigende Fallzahlen, so wie wir sie noch nie gehabt haben." Wenn man nun so stark lockere, dass die Fallzahlen deutlich steigen, dann verlängere man unnötig die Pandemie. Dies sei weder gut für die Wirtschaft, noch für die Gesundheit.

Wegen der geringen Impfquote bei den Älteren gelte in Deutschland: "Höhere Inzidenz und es sterben mehr Menschen." Es sei Wunschdenken, zu glauben, man könnte die Inzidenzen steigen lassen, aber es gebe keine zusätzlichen Toten. "Dafür haben wir einfach nicht die Impfquote. Und die ist auch nicht über Nacht gekommen." Bund und Länder wollen kommende Woche Mittwoch über den weiteren Pandemie-Kurs beraten. Die FDP forderte zuletzt weitreichende Lockerungen.

Welche Lockerungen er selbst für möglich hält, wollte Lauterbach am Donnerstag nicht sagen. "Ich finde es ja immer betrüblich, wenn man also öffentlich über solche Maßnahmen diskutiert", sagte der Minister. Dazu gebe es entsprechende Gremien, in die er sich einbringen werde. Bislang hatte Lauterbach Lockerungen "deutlich vor Ostern" in Aussicht gestellt. Zugleich warnte er vor Öffnungsschritten wie in Israel. Dann käme man in Deutschland auf 400 bis 500 Tote am Tag statt 100 bis 150 derzeit.

Grundlage dieser Zahl sei ein Modell des Robert Koch-Instituts, mit dem man unterschiedliche Inzidenzen unterstellen kann, sagte Lauterbach am Donnerstag. "Diese unterschiedlichen Inzidenzen führen dann also zu entsprechenden Sterbezahlen pro Tag." Zugleich könne man die Zahlen aus Israel hochrechnen. "Wenn wir jetzt beispielsweise Inzidenzen hätten von 3500 oder 4000 oder noch höher, dann würde natürlich die Zahl der Sterbefälle entsprechend ansteigen", sagte Lauterbach. "Das ist dann traurigerweise so, weil wir sie eben haben: diese hohe Zahl der älteren Ungeimpften."

Donnerstag, 10. Februar, 15.30 Uhr: Bayerischer Städtetag fordert Tempo bei Umsetzung der Impfpflicht

Bayerns Kommunen fordern mehr Klarheit bei der Umsetzung der Corona-Impfpflicht. Welches Dauerbrennerthema den Städtetag zudem beschäftigt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 15 Uhr: Kein geimpftes Blut für Sohn - Gericht in Italien entzieht Sorgerecht

Im Streit um eine Bluttransfusion während einer notwendigen Herz-OP für ein Kind hat ein Jugendgericht in Italien den Eltern einstweilig das Sorgerecht entzogen. Zuvor wollten sie dem Eingriff nicht zustimmen, wenn ihnen die Klinik in Bologna nicht zusichere, dass ihr zweijähriger Sohn im Falle einer Transfusion das Blut von einem Corona-Ungeimpften erhalte. Als Vormund wurde der zuständige Sozialdienst eingesetzt, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete. Der Eingriff könnte damit in den kommenden Tagen oder Wochen in die Wege geleitet werden.

Die Eltern begründeten ihre Entscheidung ihrem Anwalt zufolge mit religiösen Motiven. Bereits am Dienstag entschied ein Gericht in Modena zugunsten der Klinik und bestätigte die Notwendigkeit der Operation für den Jungen sowie die Sicherheit des Blutes der Klinik. Der Fall sorgte landesweit für Aufsehen. Der Streit läuft seit Anfang Februar. Die Eltern legten der Klinik zu Beginn laut Medienberichten eine Liste mit rund 40 freiwilligen Blutspendern vor, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind.

Donnerstag, 10. Februar, 14.35 Uhr: Kann Söder die Pflege-Impfpflicht überhaupt verhindern?

CSU-Chef Söder sorgt für Aufregung im Bund: Kann Bayern wirklich die umstrittene Impfpflicht in Heimen und Kliniken ignorieren? Was der renommierte Staatsrechtler Ulrich Battis dazu sagt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 14.25 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Bayerns Krankenhäusern sinkt wieder

In den vergangenen sieben Tagen kamen 739 Menschen in ein Krankenhaus in Bayern, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Dieser Wert vom Donnerstag ist um 24 niedriger als der vom Mittwoch. Weitere Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Lage in den Krankenhäusern finden Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 14 Uhr: Keine Maske mehr im Freien in Spanien - Malle schafft 3G-Regel ab

Spanier können endlich wieder frei durchatmen - zumindest unter freiem Himmel. Die kurz vor Weihnachten wegen damals explodierender Corona-Zahlen angeordnete Maskenpflicht auch im Freien endete am Donnerstag angesichts sinkender Corona-Zahlen im ganzen Land. Auch Schulkinder durften in den Pausen wieder ohne Mund-Nasenschutz auf dem Schulhof.

Kontrolliert wurde die Maßnahme indes kaum noch. "In den Pausen haben wir schon bisher immer die Maske unterm Kinn gehabt und kein Lehrer hat gemeckert", erzählt etwa die elfjährige Sophie aus ihrer Schule in Barcelona. In öffentlichen Innenräumen und in Bussen und Bahnen aber muss weiterhin eine Maske getragen werden, und die Menschen halten sich auch daran.

Auf der Ferieninsel Mallorca und den Nachbarinseln fällt am Samstag zudem die 3G-Regel - geimpft, genesen, getestet - beim Besuch von Restaurants, Cafés, Bars und Fitnessstudios, wie die "Mallorca Zeitung" unter Berufung auf die Regionalregierung der Balearen berichtete.

In Spanien fällt die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen seit Wochen und liegt in dem Urlaubsland derzeit bei rund 600. Noch Mitte Januar, auf dem Höhepunkt der von der Omikron-Variante ausgelösten sechsten Corona-Welle in Spanien, wurde der Wert mit mehr als 1600 angegeben. Auch die Belegung von Krankenhausbetten mit Corona-Patienten sinkt. Das liegt auch an der hohen Impfquote in Spanien. 81 Prozent der Bevölkerung haben eine Grundimmunisierung, gut 48 Prozent haben einen Booster bekommen.

Donnerstag, 10. Februar, 13 Uhr: 55 Prozent der deutschen Bevölkerung sind geboostert

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag haben bisher mindestens 45,7 Millionen Personen oder 55 Prozent der Bevölkerung (Stand Mittwoch) eine Auffrischungsimpfung erhalten. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. An der Spitze liegt weiter Schleswig-Holstein, wo bereits 63,3 Prozent der Menschen einen Booster erhielten. Das Schlusslicht bildet Sachsen mit 44,6 Prozent.

Insgesamt wurden am 9. Februar 260 000 Impfdosen verabreicht. Es gab jedoch nur wenige Erstimpfungen: 187 000 Dosen wurden als Auffrischungsimpfungen gespritzt, 55 000 Dosen führten zum Grundschutz, für den meist zwei Spritzen nötig sind. Den Grundschutz haben 62,1 Millionen Menschen oder 74,6 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine Impfdosis haben 63,2 Millionen Menschen oder 76,0 Prozent der Bevölkerung bekommen.

Donnerstag, 10. Februar, 11.25 Uhr: Institut soll umstrittene Corona-Schutzmasken untersuchen

Ein Institut in Rosenheim soll die Qualität der umstrittenen Corona-Schutzmasken, die die Staatsregierung im Jahr 2020 gekauft hatte, untersuchen. Die Masken, die sich noch in aktuellen Beständen finden, sollen direkt dorthin geliefert werden, ohne Umweg über den Landtag. Dafür sollen die Masken samt Verpackung und Papieren dort gleich beim Eingang fotografisch dokumentiert werden. Darauf verständigte sich der Untersuchungsausschuss am Donnerstag in nicht-öffentlicher Sitzung, wie der Vorsitzende Winfried Bausback (CSU) und Vize Florian Siekmann (Grüne) mitteilten.

Donnerstag, 10. Februar, 10.48 Uhr: Holetschek spricht von ein "paar Wochen" Verzögerung bei Impfpflicht

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek spricht sich für die einrichtungsbezogene Impfpflicht aus. Sie werde sich aber um "ein paar Wochen" verschieben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag 10. Februar, 10.45 Uhr: Vorerkranktes Baby stirbt Corona-infiziert in Augsburger Kinderklinik

Erstmals ist in Augsburg ein Baby gestorben, das zuvor positiv auf Corona getestet worden war. Ein Zusammenhang ist unwahrscheinlich. Was die Kinderklinik dazu sagt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 10.30 Uhr: Polizei in Paris verbietet Trucker-Demo nach kanadischem Vorbild

In Paris hat die Polizei eine Trucker-Demo gegen Corona-Beschränkungen nach kanadischem Vorbild verboten, zu der sich in einigen französischen Städten bereits Konvois auf den Weg gemacht haben. Zum Schutz der öffentlichen Ordnung wurden die für das Wochenende geplanten Proteste und Blockaden in der Hauptstadt untersagt, teilte die Präfektur am Donnerstag mit. Die Polizei werde mit Härte gegen jede Missachtung vorgehen. Entsprechende Kräfte würden mobilisiert, um Straßenblockaden zu verhindern und Beteiligte zu verfolgen. Diesen drohten hohe Geldstrafen, das Abschleppen der Fahrzeuge und Einträge in der Verkehrssünderdatei.

Donnerstag, 10. Februar, 9 Uhr: Corona-Regeln in Europa: Viele Länder nehmen es jetzt lockerer

Als Omikron seinen Eroberungszug antrat, griffen viele Staaten zu herben Maßnahmen, um die hoch ansteckende Variante des Coronavirus im Zaum zu halten. Doch mittlerweile hat Omikron seinen Schrecken für viele verloren. Trotz extrem hoher Fallzahlen wagt sich ein Land nach dem anderen zurück auf den Rückweg zur Normalität - einige forsch, andere in vorsichtigen Trippelschritten. Ganz vorne dabei sind wieder die Skandinavier. Mehr dazu Lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 9 Uhr: Omikronwelle ungebrochen - Eichstätt knapp unter Inzidenz von 4000

Die Omikronwelle in Bayern ist ungebrochen. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstag 44 758 neue Coronainfektionen, das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Kaufbeuren. Die Zahl der Todesopfer stieg um 41 auf 20 765 seit Beginn der Pandemie. Die bayernweite 7-Tage-Inzidenz lag mit 1817,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner etwas niedriger als am Vortag.

Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Infektionszahlen in Bayern höher sind, da die Gesundheitsämter überlastet sind. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) schreibt auf seiner Webseite, dass von "stärkerem Meldeverzug" auszugehen sei, Grund dafür seien vermehrte nachträgliche Datenkorrekturen.

Donnerstag, 10. Februar, 7 Uhr: FDP macht Druck für Lockerungen - Weiter Streit um Teil-Impfpflicht

Wenige Tage vor der nächsten Konferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten der Länder macht die FDP Druck für weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen. FDP-Fraktionschef Christian Dürr sagte der "Bild" (Donnerstag): "Die MPK (Ministerpräsidentenkonferenz) muss die ersten Schritte zurück zu mehr Freiheit einleiten." Als erstes müsse man dort, wo durchgängig Maske getragen werde, die Regeln 2G plus, 2G und 3G abgeschafft werden, und zwar im Einzelhandel und in Hotels. Zudem müsse die Kontaktdatenerfassung gestrichen werden. Drittens sollten die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte bei privaten Treffen gelockert werden, forderte Dürr.

Donnerstag, 10. Februar, 6 Uhr: Polizei verhindert Corona-Demos in München - 500 Anzeigen

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Mittwochabend in der Münchner Innenstadt unangemeldete Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen unterbunden. In der Fußgängerzone und umliegenden Straßen seien mehr als 1000 Menschen in Kleingruppen gezählt worden, die auf diese Art und Weise gemeinsam durch München marschieren wollten, wie die Polizei mitteilte. Mehr als 500 von ihnen seien wegen Verstößen gegen die sogenannte Allgemeinverfügung angezeigt werden; ein verantwortlicher Organisator erhielt nach Polizeiangaben eine Strafanzeige. Die Allgemeinverfügung, die laut Polizei bis 24 Uhr galt, verbietet nicht ordnungsgemäß angemeldete Demonstrationen im Zusammenhang mit sogenannten Corona-Spaziergängen.

Donnerstag, 10. Februar, 5.40 Uhr: Inzidenzwert im Allgäu steigt auf über 2100

Bezogen auf die Sieben-Tages-Inzidenz ist das Unterallgäu aktuell der Spitzenreiter im Allgäu. Alle Inzidenzwerte in der Übersicht lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 5.25 Uhr: Impfpflicht-Gegner kampieren vor Parlament: Festnahmen in Neuseeland

In Neuseelands Hauptstadt Wellington hat die Polizei damit begonnen, ein Camp von Gegnern der Corona-Impfpflicht vor dem Parlament zu räumen. 50 Teilnehmer seien bis Donnerstagvormittag (Ortszeit) festgenommen worden, teilten die Sicherheitskräfte mit. Die Lage war lokalen Medien zufolge angespannt.

Tausende Demonstranten waren am Dienstag - offenbar inspiriert von den bildmächtigen Protesten zorniger Lkw-Fahrer im kanadischen Ottawa - in einem Konvoi mit Lastwagen zum Parlament gezogen, um ihrem Unmut über die strengen Corona-Regeln in dem Pazifikstaat Luft zu machen. Obwohl viele mittlerweile abgezogen seien, harrten einige seit drei Tagen auf dem Gelände aus, hieß es in den Berichten. Mehr dazu Lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Februar, 5.00 Uhr: RKI registriert 247.862 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1465,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1465,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1450,8 gelegen, vor einer Woche bei 1283,2 (Vormonat: 362,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 247 862 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 236 120 Ansteckungen.

Mittwoch, 9. Februar, 21.30 Uhr: Corona-Impfpflicht könnte ab 1. Oktober gelten

Im März soll im Bundestag über die Einführung einer Corona-Impfpflicht abgestimmt werden. Ob es dafür eine Mehrheit gibt, ist noch offen. Auch ein mögliches Startdatum gibt es.

Mittwoch, 9. Februar, 20 Uhr: Corona-Regeln in Europa: Viele Länder nehmen es jetzt lockerer

Als Omikron seinen Eroberungszug antrat, griffen viele Staaten zu herben Maßnahmen, um die hoch ansteckende Variante des Coronavirus im Zaum zu halten. Doch mittlerweile hat Omikron seinen Schrecken für viele verloren. Trotz extrem hoher Fallzahlen wagt sich ein Land nach dem anderen zurück auf den Rückweg zur Normalität - einige forsch, andere in vorsichtigen Trippelschritten. Ganz vorne dabei sind wieder die Skandinavier.

Mittwoch, 9. Februar, 17.45 Uhr: PCR-Test-Anspruch künftig erst nach positivem Schnelltest

Bisher war es möglich bei einer roten Corona-App-Warnmeldung einen kostenlosen PCR-Test zu erhalten. Das soll sich nun ändern. Gesundheitsminister Karl Lauterbach möchte diese Tests künftig gezielter einsetzen.

Mittwoch, 9. Februar, 17 Uhr: Soll mein Kind noch in die Kita? Was Eltern jetzt wissen müssen

Kinder trifft die Omikron-Welle besonders stark. Viele Eltern fragen sich: Wie kann ich mein Kind schützen? Und was kann ich tun, wenn es an Corona erkrankt? Alle Infos dazu lesen Sie exklusiv mit AZ-Plus.

Mittwoch, 9. Februar, 16.10 Uhr: Scholz pocht auf Umsetzung der Teil-Impfpflicht in den Ländern

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) pocht auf die Umsetzung der umstrittenen Corona-Impfpflicht für Personal in Pflegeheimen und Kliniken durch die Länder. "Wir gehen davon aus, dass Gesetze eingehalten werden", sagte Scholz nach Angaben des stellvertretenden Regierungssprechers Wolfgang Büchner am Mittwoch in Berlin. Dies sei "einer der Vorzüge des deutschen Rechtssystems". Büchner verwies auf die gültige Gesetzesregelung, die von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde. Die Länder hätten den Bund explizit gebeten, diese Impfpflicht als zusätzlichen Schutz für gefährdete Gruppen einzuführen. Für die Umsetzung seien die Länder zuständig.

Bayern hat angekündigt, den Vollzug de facto auszusetzen. Die CDU fordert ein bundesweites Aussetzen der Teil-Impfpflicht. Diese sieht vor, dass Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken bis 15. März Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen - oder ein Attest, nicht geimpft werden zu können.

Mittwoch, 9. Februar, 15.30 Uhr: "Infektionsbürokratie" in Kitas? Träger kritisieren Staatsregierung

Bürokratie statt Zeit für die Kinder? Die Diakonie in München und Oberbayern hat die neuen Test-Regeln in den bayerischen Kitas kritisiert.

Mittwoch, 9. Februar, 12 Uhr: FDP-Fraktionschef kritisiert Schlingerkurs der Union bei Impfpflicht

FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat der Union einen Schlingerkurs in der gerade erst beschlossenen Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflegeheimen vorgehalten. Dürr kritisierte am Mittwoch insbesondere den saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU), der am Vorabend in den ARD-"Tagesthemen" gefordert hatte, der Vollzug des Gesetzes sollte bundeseinheitlich ausgesetzt werden, denn es brauche "bundeseinheitliche Anwendungen". Hans wolle sich nun "für etwas aus der Verantwortung stehlen, was er selbst beschlossen hat", sagte Dürr der Deutschen Presse-Agentur.

Mitwoch, 9. Februar, 11.25 Uhr: Leipziger Buchmesse auch für 2022 abgesagt

Die Leipziger Buchmesse ist nun doch auch in diesem Jahr abgesagt worden. Das teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Es ist die dritte Absage infolge seit Beginn der Corona-Pandemie. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Februar, 11 Uhr: Rufe nach Lockerungsperspektiven werden lauter

Noch steigt die Zahl der Corona-Infizierten täglich auf immer neue Höchststände. Trotzdem nimmt die Debatte über Lockerungsperspektiven an Fahrt auf. Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, Christian Dürr, sagte der "Bild", sobald die Gefahr der Überlastung des Gesundheitssystems nicht mehr bestehe, müssten Einschränkungen zurückgenommen werden. "Deshalb sprechen wir auch bereits jetzt über konkrete Öffnungsperspektiven." Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz sollte dazu erste Beschlüsse fassen. Der Deutsche Hausärzteverband forderte die Bundesregierung auf, einen Öffnungsplan für den Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen zu erarbeiten.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte allerdings erst am Dienstag vor einer schnellen Aufhebung von Maßnahmen gewarnt und die Diskussion über Lockerungen als unangebracht bezeichnet. "Wir haben die Lage noch nicht wirklich unter der Kontrolle", sagte der SPD-Politiker. Mehr zur Debatte um die einrichtungsbezogene Impfpflicht und um die Corona-Lockerungen lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Februar, 9.40 Uhr: Italien setzt Maskenpflicht im Freien aus

In Italien wird die allgemeine Maskenpflicht im Freien am Freitag aufgehoben. Eine entsprechende Verordnung verkündete Gesundheitsminister Roberto Speranza am Dienstagabend. Allerdings müssten die Bürger weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz dabei haben und vor allem bei größeren Menschenansammlungen auch benutzen, hieß es. Im Innenbereich bleibe die Maskenpflicht mindestens bis 31. März bestehen - bis dahin läuft der Corona-Ausnahmezustand.

In Italien sanken die Infektionszahlen in den vergangenen Tage deutlich. Am Dienstag wurden knapp 102.000 Neuinfektionen gezählt - erst vor drei Wochen waren es noch mehr als doppelt so viele gewesen.

Mittwoch, 9. Februar, 9.22 Uhr: Mehr als 44.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gestiegen. Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 1840,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI in Berlin binnen 24 Stunden 44.890 Neuinfektionen und 45 Todesfälle.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz meldeten die Landkreise Fürstenfeldbruck (3553,5), Eichstätt (3506,8) und Weilheim-Schongau (2472,6). Dreistellig sind dagegen etwa die Zahlen aus den Landkreisen Passau (940,8), Regensburg (928,6) und Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim (806,7).

Mittwoch, 9. Februar, 8.04 Uhr: Krankenhausgesellschaft erwartet wegen Omikron keine Klinik-Überlastung

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft geht davon aus, dass die Kliniken die Omikron-Welle gut bewältigen. "Ich rechne aktuell für die kommenden Wochen nicht mehr mit einer Überlastung des deutschen Gesundheitswesens", sagte Vorstandschef Gerald Gaß der "Bild"-Zeitung.

Die aktuellen Corona-Maßnahmen hätten "deutlich dazu beigetragen, dass die befürchtete Welle weniger hoch war als befürchtet". Sie sollten gelten bis zum Höhepunkt der Omikron-Welle, den die Bundesregierung in ein bis zwei Wochen erwartet. Danach könne die Politik "ohne Zweifel schrittweise Lockerungen für die kommenden Wochen ins Auge fassen". Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. Februar, 7.50 Uhr: Corona-Ausbruch: Weitere Millionen-Stadt in China geht in Lockdown

Wegen eines Corona-Ausbruchs haben chinesische Behörden in einer weiteren Millionen-Metropole einen Lockdown verhängt. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, wurden die 3,6 Millionen Bewohner der südwestchinesischen Stadt Baise aufgefordert, nicht mehr vor die Tür zu gehen. Auch Verkehrsanbindungen in und aus der Stadt wurden weitestgehend gestoppt. Die Behörden verhängten die Maßnahmen, nachdem über das Wochenende mehr als 100 Corona-Infektionen entdeckt worden waren. Innerhalb der vergangenen zwei Monate hatte es bereits ähnliche Lockdowns in den Großstädten Xi’an und Anyang gegeben.

China ist bislang dank strikter Maßnahmen besser als viele andere Länder durch die Pandemie gekommen. Die ansteckendere Omikron-Variante stellt die chinesischen Schutzvorkehrungen nun jedoch auf die Probe. Zahlreiche Städte haben bereits Ausbrüche gemeldet, die bislang jedoch wieder eingedämmt werden konnten.

Mittwoch, 9. Februar, 7.01 Uhr: Die Allgäuer Inzidenzwerte: Unterallgäu über 2000

Das Unterallgäu hat die höchste Inzidenz im Allgäu: Der Wert liegt am Mittwochmorgen im Unterallgäu bei 2099,0 (Vortag: 1886,2). Im Landkreis Lindau und in Memmingen ist die Inzidenz gestiegen, in anderen Kreisen und Städten ist die Inzidenz leicht gesunken. Hier alle Zahlen im Überblick.

Mittwoch, 9. Februar, 6.25 Uhr: Neue Corona-Regeln in Bayern ab heute - Mehr Zuschauer und keine Sperrstunde

Keine Sperrstunde mehr in der Gastronomie, 3G statt 2G bei Friseuren und noch einmal mehr Besucher für Sport und Kultur: In Bayern gelten ab heute zahlreiche Corona-Lockerungen. Begründet wurden die Erleichterungen von der Staatsregierung mit der stabilen Lage in den Kliniken. Bayern prescht mit den Lockerungen damit vor - genau eine Woche vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen. Hier finden Sie alle Lockerungen im Überblick.

Mittwoch, 9. Februar, 6.18 Uhr: Kabinett berät über Verlängerung von Regeln zum Kurzarbeitergeld

Das Bundeskabinett berät am Mittwoch über die geplante Verlängerung der Sonderregeln zum Kurzarbeitergeld. Nach Plänen von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sollen Betriebe noch bis Ende Juni unter erleichterten Bedingungen Kurzarbeitergeld beantragen können. Die pandemiebedingten Sonderregeln sollen um drei Monate bis zum 30. Juni verlängert werden. Regulär würden die aktuellen Regeln Ende März auslaufen.

Mittwoch, 9. Februar, 6 Uhr: RKI registriert 234.250 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1450,8

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1450,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1441,0 gelegen, vor einer Woche bei 1227,5 (Vormonat: 335,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 234.250 Corona-Neuinfektionen.

Die Zahlen haben allerdings nur noch begrenzt Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 272 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 11.521.678 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,60 an (Montag: 5,41). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 8.373.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 119.215.


Dienstag, 8. Februar, 20.15 Uhr: Staatsrechtler: Aussetzung der Teil-Impfpflicht verfassungswidrig

Nach der Klarstellung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zur Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht in Bayern kommt scharfe Kritik von Staatsrechtlern. "Ein solches Handeln wäre verfassungswidrig", sagte Joachim Wieland, Professor für Öffentliches Recht an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, der "Welt". "Würden die Länder Bundesgesetze je nach ihrer politischen Einschätzung nicht umsetzen, hätten wir praktisch keinen Rechtsstaat mehr."

Der Staatsrechtler Christoph Degenhart hält es für "wohl noch im Rahmen", wenn ein Bundesland seine Gesundheitsämter anweisen sollte, zunächst keine Beschäftigungs- oder Betretungsverbote auszusprechen. Es sei aber "verfassungsrechtlich problematisch", wenn ein Land so eindeutig der Intention eines Bundesgesetzes zuwider handle. "Dies widerspricht dem Grundsatz der Bundestreue."

Wieso auch aus Bayern teils scharfe Kritik kommt, lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Februar, 15.45 Uhr: Kretschmann irritiert über Aussetzen der Teil-Impfpflicht in Bayern

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sein Unverständnis darüber geäußert, dass Bayern die gesetzliche Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen vorerst nicht umsetzen will. "Bestimmte Risiken dieser Verordnung waren bekannt, als wir das beschlossen haben", sagte der Grünen-Regierungschef am Dienstag in Stuttgart. Dass ungeimpfte Pflegekräfte wegen der Impfpflicht ihren Beruf verlassen könnten, damit habe man schon vor dem Beschluss in Bundestag und Bundesrat rechnen müssen. Kretschmann betonte: "Ich halte mich einfach an die Gesetze." Auf den Einwand, so argumentiere Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) auch, sagte er: "Dann ist ja gut." Kretschmann ergänzte: "Wir können ein Bundesgesetz nicht aussetzen."

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek erklärte am Dienstag, der Freistaat setze auf eine "Umsetzung mit Augenmaß, bei der auch die berechtigten und wichtigen Belange der betroffenen Einrichtungen sowie der ohnehin am Limit agierenden Gesundheitsämter berücksichtigt werden". Das schon im Dezember von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz legt fest, dass Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken bis 15. März Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen - oder ein Attest, nicht geimpft werden zu können. Arbeitgeber müssen die Gesundheitsämter informieren, wenn das nicht geschieht. Diese können die Beschäftigung in der Einrichtung untersagen.

Dienstag, 8. Februar, 14.25 Uhr: Auch Hamburg kippt 2G-Regel im Einzelhandel - Kritik an Söder

Auch Hamburg lockert die Corona-Regeln im Einzelhandel. Von Samstag an wird dort die 2G-Regelung im Einzelhandel durch eine FFP2-Maskenpflicht ersetzt. Das kündigte ein Senatssprecher am Dienstag an.

Scharfe Kritik gab es aus Hamburg an den Plänen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die Impfpflicht in Pflegeeinrichtungen de facto nicht umzusetzen. Diese Ankündigung treffe auf großes Unverständnis, sagte der Sprecher. Die Unionsfraktion habe im Bundestag der Impfpflicht zugestimmt, ebenso die bayerische Staatsregierung im Bundesrat. Auch Söder selbst habe die Pflicht gefordert und ihr zugestimmt, kritisierte der Hamburger Senat.

Dienstag, 8. Februar, 14.09 Uhr: Corona-Lockerungen für Bayern schon ab Mittwoch

Keine Sperrstunde, 3G bei Friseuren, mehr Besucher für Sport und Kultur, höhere Auslastung für Seilbahnen: Schon ab Mittwoch gibt es in Bayern Corona-Lockerungen. Das gab Staatsminister Florian Herrmann in einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung bekannt. Und auch für Kitas gibt es neue Regeln bei der Testpflicht. Hier finden Sie alle Beschlüsse im Überblick.

Dienstag, 8. Februar, 13 Uhr: Die Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung im Live-Stream

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung: Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo informieren über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen.

Dienstag, 8. Februar, 12.40 Uhr: Pflegekräfte sollen ab September deutlich mehr Geld erhalten

Die Mindestlöhne für Pflegekräfte in Deutschland sollen ab 1. September in mehreren Schritten deutlich steigen. Darauf hat sich die zuständige Pflegekommission einstimmig geeinigt, wie am Dienstag bekannt wurde.

Demnach sollen die Mindestlöhne für Hilfskräfte bis Ende 2023 schrittweise von aktuell 12 auf 14,15 Euro steigen, für qualifizierte Hilfskräfte von 12,50 auf 15,25 Euro und für Pflegefachkräfte von 15 Euro auf 18,25 Euro. Mehr dazu in unserem Themenbereich Corona.

Dienstag, 8. Februar, 12.10 Uhr: Labore: In vielen Bundesländern mehr als Hälfte der PCR-Tests positiv

Von den rund 2,47 Millionen PCR-Untersuchungen auf Sars-CoV-2 in der vergangenen Woche in Deutschland ist laut einem Laborverband annähernd jede zweite positiv ausgefallen. In vielen Bundesländern gelte dies bereits für mehr als die Hälfte aller ausgewerteten Proben, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit. "Die bundesweit errechnete Positivrate stieg nochmals an auf nunmehr 45,1 Prozent (Vorwoche: 41,1 Prozent)."

"Je höher der Positivenanteil bei gleichzeitig anhaltend hohen Fallzahlen ist, desto höher wird die Anzahl unerkannter Infizierter in einer Population berechnet (Untererfassung)", schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) zu dem Thema im jüngsten Corona-Wochenbericht.

Der Laborverband berief sich auf Daten von 182 fachärztlichen Laboren. In der Woche bis zum 6. Februar habe die Auslastung mit 93 Prozent auf einem Niveau wie in der Vorwoche gelegen. Für die laufende Woche sei die Testkapazität erneut ausgebaut worden, auf nun rund 2,7 Millionen. "Dies entspricht einer Steigerung von rund 30 Prozent seit dem Jahreswechsel", hieß es.

Dienstag, 8. Februar, 11.45 Uhr: Anspruch auf PCR-Test nach positivem Schnelltest bleibt doch

Entgegen bisheriger Planungen soll es nun doch dabei bleiben, dass Bürger nach einem positiven Corona-Schnelltest auch einen Anspruch auf PCR-Nachtestung haben. Was Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dazu sagte, lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Februar, 11.30 Uhr: RKI-Chef optimistisch: Omikron-Welle bald überstanden

Die Infektionszahlen klettern weiter in die Höhe, auch die Zahl der Aufnahmen in Krankenhäuser steigt. Doch RKI-Präsident Wieler sieht bereits Licht am Ende des Tunnels. Wie seine Prognose lautet, lesen Sie in unserer Rubrik Welt.

Dienstag, 8. Februar, 11.20 Uhr: Österreich lockert weitere Corona-Regeln ab Samstag

Nach Bayern will auch Österreich mehrere Corona-Maßnahmen lockern. Welche Regeln am Samstag fallen sollen, erfahren Sie hier.

Dienstag, 8. Februar, 11.05 Uhr: Lauterbach kritisiert Söders Impfpflicht-Vorstoß

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat den Vorstoß aus Bayern für eine vorübergehende Aussetzung der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht kritisiert. "Das halte ich für sehr problematisch", sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin. Die Impfpflicht sei keine Schikane gegen das Personal in den Einrichtungen, es gehe um den Schutz der den Mitarbeitern anvertrauten Menschen. Lauterbach sprach von einem "vollkommen falschen Signal". "Es gibt das Signal, als wenn uns der Protest gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht wichtiger wäre, (...) als uns der Schutz dieser Menschen bedeutsam ist."

Lauterbach erklärte, dass der Vollzug des Gesetzes Ländersache sei. Der Bund könne Hilfestellung anbieten, etwa mit Musterbenachrichtigungen für Gesundheitsämter, mit denen sie die betroffenen Beschäftigten anschreiben könnten. "Wir können mit allem helfen. Aber ganz konkrete Anfragen habe ich weder aus Bayern noch von der CDU gesehen. Es ist offensichtlich so, dass man sich hier von dem Gesetz verabschieden will, und das ist falsch."

Der SPD-Politiker nannte es für die Politik insgesamt problematisch, wenn Gesetze von Ministerpräsidenten nicht umgesetzt würden. Das sei eine Botschaft, die schwer zu vermitteln sei. Er hoffe, dass man zu einer Lösung komme.

Dienstag, 8. Februar, 10.40 Uhr: Lauterbach: Können breite Corona-Lockerungen derzeit nicht vertreten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat in der Debatte über Lockerungen in der Corona-Pandemie erneut vor einer schnellen Aufhebung von Maßnahmen gewarnt. "Wir haben die Lage noch nicht wirklich unter der Kontrolle", sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin. Er wies auf steigende Fallzahlen hin, auf viele ungeimpfte Ältere und eine in Europa vergleichsweise "sehr alte Bevölkerung" in Deutschland.

Lauterbach rechnet weiterhin mit einem Höhepunkt der Omikron-Welle Mitte dieses Monats. "Wir können breite Lockerungen, wie sie derzeit diskutiert werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht vertreten." Die Diskussion sei fehl am Platz, schnelle Öffnungen könnten die Welle deutlich verlängern. Lauterbach warnte, eine "funktionierende, erfolgreiche Strategie" ohne Not zu gefährden, könne nicht das Ziel sein. Er bekräftige seine Einschätzung, dass es aber mittelfristig Lockerungen geben könne: "Wir werden natürlich deutlich vor Ostern öffnen können."

Dienstag, 8. Februar, 10.35 Uhr: Impftempo in Deutschland verlangsamt sich - Wenige Erstimpfungen

Die Impfung der Bevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus verlangsamt sich weiter. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand 09.31 Uhr) wurden am Montag 149.000 Impfdosen verabreicht, deutlich weniger als an Montagen in den Wochen zuvor. Es gab nur wenige Erstimpfungen, 102.000 Dosen wurden als Auffrischungsimpfungen gespritzt, 35.000 Dosen führten zum Grundschutz, für den meist zwei Spritzen nötig sind.

Den Grundschutz haben 61,9 Millionen Menschen oder 74,5 Prozent der Bevölkerung. Mindestens 45,3 Millionen Personen (54,5 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung. Mindestens eine Impfdosis haben 63,2 Millionen Menschen oder 76,0 Prozent der Bevölkerung bekommen. Eine große Gruppe von 20 Millionen Menschen bleibt ungeimpft. Das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Dienstag, 8. Februar, 10.25 Uhr: Zahl der Corona-Patienten auf Allgäuer Intensivstationen sinkt auf zehn

Am Montag wurden in den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu und im Klinikum Memmingen insgesamt zwölf Corona-Patienten behandelt. Am Dienstag sind es nach Angaben der Verwaltungen nur noch zehn. Todesfälle gab es in Zusammenhang mit Covid-19 allerdings keine.

Im Memminger Klinikum liegen derzeit 27 Corona-Patienten - 24 von ihnen auf der Normalstation, zwei davon sind Kinder. Auf der Intensivstation werden aktuell drei Erwachsene behandelt.

In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu liegen derzeit insgesamt 55 Corona-Patienten. Davon werden sieben auf den Intensivstationen behandelt, am Montag waren es noch acht. Die Patienten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser:

  • Kempten: 20 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 4 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: 14 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 2 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Hier liegen derzeit keine Corona-Patienten.
  • Oberstdorf: 7 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Mindelheim: 3 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Ottobeuren: 4 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, einer auf der Intensivstation.

Dienstag, 8. Februar, 10.10 Uhr: Zahl der Impfungen in Vorarlberg geht trotz Impflicht zurück

In Österreich gilt jetzt eine Corona-Impfpflicht. Auf die Zahl der Impfungen hat sich das in Vorarlberg aber noch nicht ausgewirkt - im Gegenteil. Welche mögliche Begründung es dafür gibt, lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Februar, 9.30 Uhr: Corona-Pandemie sorgt für Umsatzplus in Tierarztpraxen

Tiermedizin ist eine der wenigen Branchen, die in der Corona-Pandemie gewachsen sind. Laut Statistischem Bundesamt erzielte das Veterinärwesen 2020 rund 4,4 Milliarden Euro Umsatz und damit ein Plus von 10,6 Prozent gegenüber 2019. Schon vor der Pandemie waren die Umsätze gestiegen, 2019 waren es 5,9 Prozent mehr gewesen als 2018. Zum Vergleich: Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg sank der Jahresumsatz 2020 um insgesamt 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Statistiker am Dienstag in Wiesbaden berichteten.

Die Zahl der Tierarztpraxen und weiterer Betriebe im Veterinärwesen lag 2020 bei rund 11 000. Diese Zahl blieb laut Bundesamt nahezu unverändert. Doch es gab so viele Nachwuchskräfte wie lange nicht mehr: 1534 Absolventinnen und Absolventen machten einen Hochschulabschluss in Tiermedizin - 18 Prozent mehr als im Vorjahr. 83 Prozent der Absolventen waren Frauen. Mehr Hochschulabschlüsse in diesem Bereich hatte es zuletzt im Jahr 2005 gegeben.

Dienstag, 8. Februar, 8.55 Uhr: Tui will erste Staatshilfen zurückzahlen

Der Reisekonzern Tui rechnet trotz der Virusvariante Omikron mit einem starken Sommergeschäft und will den ersten Teil der Staatshilfen zurückzahlen. Geplant sei die Rückgabe von Hilfsgeldern aus der Corona-Krise in Höhe von rund 0,7 Milliarden Euro, teilte Tui bei der Vorlage der Zahlen für das erste Winterquartal am Dienstag in Hannover mit. "Die Nachfrage nach Reisen ist über alle Märkte hoch", sagte Vorstandschef Fritz Joussen. "Der Weg aus der Pandemie zeichnet sich immer klarer ab."

Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte Tui einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und damit rund fünfmal so viel wie im ersten Corona-Winter ein Jahr zuvor. Unter dem Strich konnte der Konzern seinen saisontypischen Verlust von 780 Millionen auf 384 Millionen Euro in etwa halbieren. Allerdings fiel das Minus höher aus, als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

Dienstag, 8. Februar, 8 Uhr: Habeck für Verlängerung von Corona-Hilfen

Die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern beraten an diesem Dienstag (10.00 Uhr) in einer digitalen Schalte über die wirtschaftliche Lage und Hilfe für von der Coronakrise Betroffene. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hält eine Verlängerung der Hilfen für sinnvoll, zum Beispiel analog zum Kurzarbeitergeld bis Ende Juni, wie es am Dienstagmorgen aus dem Ministerium gegenüber der Deutschen Presse-Agentur hieß. Sollte die Konjunktur schneller wieder anziehen, dann würden dennoch nur jene Unternehmen Hilfen bekommen, die noch unter den Einschränkungen litten, hieß es aus dem Ministerium. Die Hilfen seien entsprechend angelegt, denn Unternehmen müssten mindestens 30 Prozent Umsatzverlust nachweisen, um die Unterstützung zu bekommen.

Anträge auf Überbrückungshilfe IV sind seit dem 7. Januar möglich. Abschläge, also erste Teilauszahlungen vom Bund, würden seit dem 18. Januar ausgezahlt, hieß es. Für die vollständige Auszahlung sind die Länder zuständig. Die reguläre Bearbeitung durch die Bewilligungsstellen sei seit dem 4. Februar möglich. Unter anderem Solo-Selbständige können demnach seit dem 14. Januar Anträge für die Neustarthilfe 2022 stellen, Auszahlungen werden seit dem 24. Januar vorgenommen. Nach Angaben aus Ministeriumskreisen beantragten bisher mehr als 7600 Unternehmen Überbrückungshilfe IV, mit einem Volumen von rund 370,6 Millionen Euro. 61 Millionen Euro wurden bislang an Abschlägen ausgezahlt. In der Neustarthilfe 2022 gab es demnach bisher mehr alsr 37 700 Anträge von Solo-Selbständigen mit einem Volumen von rund 134,5 Millionen Euro. Rund 105,7 Millionen Euro wurden bisher ausgezahlt.

Dienstag, 8. Februar, 7.52 Uhr: 28.285 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern hat sich erneut erhöht. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Dienstagmorgen einen Wert von 1819,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Am Vortag hatte dieser Wert noch bei 1786 gelegen, vor einer Woche bei 1421,7. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen 24 Stunden 28.285 Corona-Neuinfektionen und 29 Todesfälle im Freistaat.

Die Zahlen haben allerdings nur noch begrenzt Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte mit der geplanten Priorisierung bei PCR-Tests die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr auf diese Weise bestätigen lassen - und die damit nicht in die offizielle Statistik einfließen.

Dienstag, 8. Februar, 7.17 Uhr: Corona-Impfung nun auch in Apotheken möglich

Begleitet von deutlicher Kritik des Hausärzteverbandes beginnen die Apotheken in Bayern am Dienstag mit den Impfungen gegen das Coronavirus. Was die Mediziner dabei kritisieren, erfahren Sie hier.

Dienstag, 8. Februar, 7.15 Uhr: Bayerns Kabinett will heute neue Corona-Lockerungen beschließen

Nach den von Ministerpräsident Markus Söder bereits angekündigten Corona-Lockerungen muss das bayerische Kabinett am Dienstag (10.00 Uhr) nun die entsprechenden Beschlüsse fassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 8. Februar, 7.10 Uhr: Corona-Demo Kempten: 1800 bis 2000 Menschen ziehen lautstark durch die Stadt

In Kempten haben am Montagabend 1800 oder mehr Menschen gegen die Corona-Regeln und für die freie Impfentscheidung demonstriert. Wohin der Protestzug diesmal führte lesen Sie hier.

In vielen anderen deutschen Städten sind erneut zahlreiche Menschen im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Dabei blieb es nach Angaben der Polizei größtenteils friedlich. Mehr dazu lesen Sie in unserer Themen-Rubrik Corona.

Dienstag, 8. Februar, 6.45 Uhr: Corona-Zahlen: So sind die aktuellen Inzidenz-Werte im Allgäu

Laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Sieben-Tage-Inzidenz in fast allen Allgäuer Landkreisen und Städten weiter gestiegen. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 8. Februar, 6.20 Uhr: Union will einrichtungsbezogenen Impfpflicht bundesweit aussetzen

Der Streit um die gesetzliche Corona-Impfpflicht für Personal von Kliniken und Pflegeheimen spitzt sich zu. Die Union dringt auf eine bundesweite Aussetzung der Teil-Impfpflicht, die eigentlich ab Mitte März greift. Mehr dazu lesen Sie in unserer Rubrik Welt.

Dienstag, 8. Februar, 6 Uhr: RKI registriert 169.571 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1441,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1441,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1426,0 gelegen, vor einer Woche bei 1206,2 (Vormonat: 335,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 169 571 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.24 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 162.613 Ansteckungen.

Die Zahlen haben allerdings nur noch begrenzt Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte mit der geplanten Priorisierung bei PCR-Tests die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die damit nicht in die offizielle Statistik einfließt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 177 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 188 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 11.287.428 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,41 an (Sonntag: 5,63). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 8.257.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 118.943.

Montag, 7. Februar, 22.10 Uhr: Weishaupt (Grüne): "Lockerungen kommende vier Wochen eher unwahrscheinlich"

Die Grünen-Obfrau im Gesundheitsausschuss Saskia Weishaupt warnt vor zu großen Lockerungsversprechungen der Politik und hält Maßnahmen für länger notwendig. Mehr dazu lesen Sie im Interview.

Montag, 7. Februar, 21.36 Uhr: Corona-Demo Kempten: 1800 bis 2000 Menschen ziehen lautstark durch die Stadt

In Kempten demonstrieren 1800 oder mehr Menschen gegen Corona-Regeln und für die freie Impfentscheidung. Diesmal führt der Protestzug in Richtung Haubenschloss. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 7. Februar, 20.32 Uhr: Pressestimmen zu Söder und seinen Lockerungen: "So funktioniert Seuchenschutz nicht"

Ministerpräsident Söder kündigt Lockerungen bei Corona-Regeln an und will die Impfpflicht fürs Pflegepersonal nicht umsetzen. Hier lesen Sie Reaktionen und Pressestimmen.

Montag, 7. Februar, 19.59 Uhr: "Wir wollen Herzenswärme vergeben" - Ostallgäuer Friseure bieten Pflegekräften gratis Haarschnitt

40 Ostallgäuer Friseursalons zeigen Solidarität und bieten Klinikpersonal einen kostenfreien Haarschnitt. Dabei leiden sie selbst unter der Corona-Pandemie.

Montag, 7. Februar, 19.22 Uhr: Krankenhausgesellschaft kritisiert Bayerns Alleingang bei Klinik-Impfplicht

Bayern will die einrichtungsbezogene Impfpflicht aussetzen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hält nichts von diesem Alleingang und will Klarheit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 7. Februar, 18.56 Uhr: Das sind die Termine des Impfbusses in Memmingen

Der Impfbus Memmingen hat diese Woche zwei Einsätze. Das teilt die Pressestelle der Stadt mit. De Impfbus steht am Donnerstag 10. Februar von 14 bis 18 Uhr in der Augsburgerstraße auf dem Parkplatz der Firma Katek und am Freitag, 11. Februar von 12.30 bis 17 Uhr in der Schlachthofstraße auf dem Parkplatz der Moschee.

Es kommen die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna zum Einsatz. Und es werden alle Impfungen (Erst-, Zweit- und Dritt-Impfung) durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig, es kann jedoch zu Wartezeiten kommen. Wer einen der beiden Impfbus-Termine wahrnehmen möchte, muss sich vorher unter impfzentren.bayern registrieren.

Montag, 7. Februar, 18.28 Uhr: Obdachlos und ungeimpft: Die schwierige Suche nach einer Bleibe

Wie eine ungeimpfte, obdachlose Frau, die in Sigmarszell gelandet ist, über Umwege eine Unterkunft in Lindenberg findet und was Verantwortliche sagen, lesen Sie hier.

Montag, 7. Februar, 17.30 Uhr: Erste Verfassungsbeschwerde nach Start der Impfpflicht in Österreich

Kurz nach dem Inkrafttreten der Impfpflicht in Österreich ist die erste Verfassungsbeschwerde eingegangen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 7. Februar, 15.56 Uhr: Scharfe SPD-Kritik an Söders Ankündigung zur Impfpflicht-Aussetzung

Aus der SPD kommt scharfe Kritik an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wegen dessen Aussagen zu einer Aussetzung der geplanten einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Die bayerische Regierung hintertreibe den gemeinsamen Beschluss von Bund und Ländern und das von CDU/CSU breit mitgetragene Gesetz, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Heike Baehrens, am Montag. Ziel der einrichtungsbezogenen Impfpflicht sei es, besonders verletzliche Menschen zu schützen. "Wenn die CSU die Impfpflicht aussetzt, entzieht sie sich damit ihrer Verantwortung, diesen Schutz zu gewährleisten. Das sendet ein fatales Signal."

Ab Mitte März sollen Beschäftigte in Kliniken oder der Pflege nachweisen müssen, dass sie gegen Corona geimpft oder genesen sind. Die Gesundheitsbehörden können, falls der Nachweis nach Aufforderung nicht erbracht wird, Tätigkeitsverbote aussprechen.

Wegen befürchteter aufwendiger Einzelfallentscheidungen hatten die Gesundheitsämter davor gewarnt, die Impfpflicht nicht angemessen kontrollieren zu können. Immer wieder wird auch die Befürchtung geäußert, dass die Pflicht den Personalmangel in der Pflege verschärfen könnte. Söder kündigte nun an, es werde "großzügigste Übergangsregelungen" geben, was "de facto zunächst einmal auf ein Aussetzen des Vollzugs hinausläuft".

"Statt jetzt abzubremsen, muss vielmehr von Ländern und Arbeitgebern alles getan werden, um das Personal im Gesundheits- und Pflegebereich vom Impfen zu überzeugen", sagte Baehrens. "Sie sollten konkrete Impfangebote vor Ort machen, zum Beispiel auch mit dem bald zur Verfügung stehenden Novavax-Protein-Impfstoff." Bei diesem besteht die Hoffnung, dass Impfskeptiker weniger Vorbehalte haben als bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech oder Moderna.

Montag, 7. Februar, 15.34 Uhr: Inzidenz bei jüngeren Schulkindern beträgt fast 5000

Die Corona-Inzidenz bei Schulkindern erklimmt in Bayern immer neue Höhen. In der Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen liegt sie inzwischen bei 4828, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte.

Montag, 7. Februar, 14.26 Uhr: Polizei löst illegale Versammlung von "Reichsbürgern" in Coburg auf

Die Coburger Polizei hat am Wochenende ein illegales Treffen von sogenanten Reichsbürgern in einem Coburger Schulgebäude aufgelöst.

Montag, 7. Februar, 13.25 Uhr: Söder will Impfpflicht für Pflegekräfte nicht zum 15. März umsetzen

Wird die Impfpflicht für Pflegepersonal in Bayern vorerst nicht umgesetzt? Wenn es nach dem Willen von Markus Söder geht, offenbar. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 7. Februar, 13.05 Uhr: Mehr als 45 Millionen Menschen in Deutschland sind geboostert

Die Impfung der Bevölkerung in Deutschland gegen das Corona-Virus schreitet langsam voran. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand 09.31 Uhr) wurden am Sonntag 45.000 Impfdosen verabreicht. Damit haben nun 61,9 Millionen Menschen oder 74,4 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz, für den meist zwei Spritzen nötig sind. Mindestens 45,2 Millionen Personen (54,3 Prozent) hätten jetzt zusätzlich eine Auffrischungsimpfung.

Eine große Gruppe von 20 Millionen Menschen bleibt aber weiterhin ungeimpft. Das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie 4 Jahre oder jünger sind. Mindestens eine Impfdosis haben 63,2 Millionen Menschen oder 76,0 Prozent der Bevölkerung bekommen. Im Schnitt der vergangenen 7 Tage wurden rechnerisch jede Sekunde fast 3 Personen geimpft.

Bei den Auffrischungsimpfungen gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. An der Spitze liegt hier Schleswig-Holstein, wo bereits 62,4 Prozent der Menschen einen Booster erhielten. Das Schlusslicht bildet Sachsen mit 43,9 Prozent.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Montag, 7. Februar, 12.40 Uhr: Bayern lockert Corona-Regeln

Markus Söder will die Corona-Regeln lockern. In einer Pressekonferenz nach der virtuellen Parteivorstandssitzung kündigt er Lockerungen an. Die Sperrstunde wird aufgehoben - bei körpernahen Dienstleistungen gilt künftig 3G statt 2G. Was genau geplant ist, lesen Sie in unserer Zusammenfassung.

Montag, 7. Februar, 11.40 Uhr: Söder will in Bayern noch mehr lockern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will demnächst offenbar noch mehr lockern: Bei Sport- und Kulturveranstaltungen sowie bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseure oder Nagelstudios.

Montag, 7. Februar, 11.15 Uhr: Zwölf Corona-Patienten in Allgäuer Intensivstationen

Im Memminger Klinikum werden derzeit 26 Corona-Patienten behandelt - 22 von ihnen auf der Normalstation, einer davon ist ein Kind. Auf der Intensivstation liegen aktuell vier Erwachsene. Todesfälle gab es in Zusammenhang mit Covid-19 keine in den vergangenen Tagen.

In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden zudem insgesamt 48 Corona-Patienten behandelt - acht davon auf den Intensivstationen. Die Patienten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser:

  • Kempten: 15 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 5 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: 11 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 2 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Hier liegen derzeit keine Corona-Patienten.
  • Oberstdorf: 7 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Mindelheim: 4 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Ottobeuren: 3 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, einer auf der Intensivstation.

Montag, 7. Februar, 10.40 Uhr: Kreise: Söder will Corona-Sperrstunde in Gastronomie aufheben

Gaststätten in Bayern sollen nach Worten von Ministerpräsident Markus Söder künftig wieder ohne coronabedingte Zeitbegrenzung öffnen dürfen. Was genau geplant ist, erfahren Sie hier.

Montag, 7. Februar, 9.20 Uhr: Israel streicht Pflicht zum "Grünen Pass" weitgehend

Trotz Rekordzahlen bei den Schwerkranken in der Omikron-Welle entfällt in Israel weitgehend die Pflicht für den sogenannten "Grünen Pass". Seit Montag müssen die Menschen den Nachweis für Geimpfte und Genesene nur noch bei großen Veranstaltungen wie Feiern und Hochzeiten vorzeigen. Der Besuch von Restaurants, Kinos und Hotels ist nun auch ohne "Grünen Pass" und ohne negativen Corona-Test möglich. Auch bei der Ausreise aus Israel müssen Ungeimpfte keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen.

Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in dem 9,4 Millionen-Einwohner-Land hat am Wochenende erstmals seit Beginn der Pandemie den Wert 1200 überschritten. Am Sonntagabend meldete das Gesundheitsministerium 1255 betroffene Menschen. Israel hat allerdings nach derzeitigem Stand vor rund zwei Wochen den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten. Nach mehr als 85.000 Neuinfektionen an einem Tag wurden am Sonntag noch 33.394 neue Fälle gemeldet.

Montag, 7. Februar, 9.10 Uhr: Testpflicht für Geimpfte bei Einreise in Griechenland abgeschafft

Reisen nach Griechenland sind leichter geworden. Athen verlangt bei der Einreise seit Montagmorgen von Geimpften keinen negativen PCR- oder Schnelltest mehr. Es reiche wieder eine im jeweiligen Land ausgegebene gültige EU-Impfbescheinigung, teilten die Behörden mit. Griechenland hatte die zusätzliche Testpflicht für geimpfte Einreisende im vergangenen Dezember eingeführt, um die Ausbreitung der Corona-Infektionen einzudämmen. Dieser Alleingang Athens wurde damals von anderen EU-Staaten kritisiert.

Ungeimpfte benötigen allerdings bei der Einreise weiterhin einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest. Dies gilt auch für die Reisenden, deren Impfbescheinigung im eigenen Land nicht mehr gilt, weil sie die Booster-Impfung nicht gemacht haben.

Montag, 7. Februar, 8.45 Uhr: Deutschland nähert sich dem Scheitel der Omikron-Welle

Noch ist das Virus stark genug, um für immer neue Rekorde zu sorgen: Die Omikron-Wand baut sich in Deutschland steil auf, die Inzidenz wächst und wächst. Und doch machen Experten Hoffnung, dass die aktuelle Welle in wenigen Wochen gebrochen werden könnte. Wie sich die Corona-Lage in Deutschland laut Modellrechnungen weiter entwickeln könnte, erfahren Sie hier.

Montag, 7. Februar, 8.30 Uhr: Australien öffnet Grenzen für internationale Touristen

Fast zwei Jahre nach der Corona-bedingten Schließung der australischen Grenzen dürfen ab dem 21. Februar erstmals wieder zweifach geimpfte Touristen aus aller Welt einreisen. "Sie müssen doppelt geimpft sein, um nach Australien zu kommen. Das ist die Regel. Und es wird von jedem erwartet, sich daran zu halten", sagte Premierminister Scott Morrison am Montag.

Allerdings haben die verschiedenen Bundesstaaten und Territorien des Landes unterschiedliche Regeln, was etwa die Obergrenzen für internationale Ankünfte betrifft. Diese würden auch weiter in Kraft bleiben, betonte Morrison.

Bereits im Dezember hatte Australien die Grenzen für Fachkräfte, internationale Studentinnen und Studenten sowie andere berechtigte Visumsinhaber geöffnet. Zudem wurde ein Reisekorridor mit Südkorea und Japan für vollständig Geimpfte eröffnet.

Australien hatte lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt und die Außengrenzen für internationalen Reiseverkehr im März 2020 weitgehend geschlossen. Letztlich musste die Regierung aber einräumen, dass selbst diese drastische Strategie langfristig nicht die erhoffte Wirkung zeigte. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Land mit 25 Millionen Einwohnern rund 2,7 Millionen Infektionsfälle und mehr als 4200 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 bestätigt.


Montag, 7. Februar, 7.55 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Mit fast 23.000 neuen Corona-Infektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern abermals gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Montagmorgen 1786 (Vortag: 1756,0) Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche (Stand: 3.56 Uhr). Den bundesweiten höchsten Wert hatte erneut der Landkreis Fürstenfeldbruck mit 4083,8 (Vortag: 3822,8).

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben des RKI im Freistaat mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 5 auf 20.640.

Montag, 7. Februar, 7.25 Uhr: Kanada: Proteste gegen Corona-Vorgaben lösen Notstand in Ottawa aus

In der kanadischen Hauptstadt Ottawa ist der Notstand ausgerufen worden. Grund sind anhaltende Corona-Proteste. Die Stadt befürchte eine "ernste Gefahr und Bedrohung der Sicherheit der Anwohner". Mehr dazu finden Sie in unserer Rubrik zum Thema Corona.

Montag, 7. Februar, 7 Uhr: Lauterbach: Corona-Beschränkung deutlich vor Ostern lockern

Gut eine Woche vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach baldige Lockerungen von Corona-Beschränkungen in Aussicht gestellt. "Ich glaube, dass wir deutlich vor Ostern lockern werden. Davon bin ich fest überzeugt", sagte er. Warum Lauterbach gleichzeitig warnt, lesen Sie hier.

Montag, 7. Februar, 6.45 Uhr: 11.816 Neuinfektionen im Allgäu

Die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen ist laut RKI auf 11.816 leicht gesunken. Die aktuellen Daten aus allen Allgäuer Landkreisen und Städten finden Sie hier.

Montag, 7. Februar, 6.30 Uhr: Allgäuer Ärzte fordern, mehrere Corona-Regeln zu lockern

Von der Quarantäre bis zum Feiern im Club: Ärzte aus dem Allgäu fordern, mehrere Corona-Regeln zu lockern. Wie die Mediziner diesen Schritt begründen, lesen Sie hier.

Montag, 7. Februar, 6 Uhr: RKI registriert 95.267 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1426,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1426,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1400,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1176,8 (Vormonat: 303,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 95.267 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 78.318 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 49 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 61 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 11.117.857 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 5,45 an (Donnerstag: 5,00). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 8.142.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 118.766.

Sonntag, 6. Februar, 18.45 Uhr: Scholz sieht keine Notwendigkeit zur Veränderung seiner Kommunikation

Kanzler Olaf Scholz sieht ungeachtet von Kritik, er habe sich bisher zu stark in der Öffentlichkeit zurückgehalten, keinen Anlass für eine Änderung seines Regierungsstils - auch in Sachen Corona. So verfolge man in beim Kampf gegen die Corona-Krise einen klaren Kurs. "Deutschland ist ja gegenwärtig gerade das erfolgreichste Land in Europa in der Frage des Umgangs mit der Pandemie", betonte er.

Sonntag, 6. Februar, 17 Uhr: WHO: Projekt patentfreier Corona-Impfstoff erfolgreich gestartet

Das Projekt für einen patentfreien Corona-Impfstoff aus Afrika kommt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besser voran als erwartet. Das von der WHO ausgewählte Forschungs- und Fertigungszentrum (manufacturing hub) in Südafrika habe innerhalb weniger Wochen einen Impfstoffkandidaten auf Basis der neuartigen mRNA-Technologie produziert, berichtete die WHO in Genf.

Dies sei ohne Unterstützung der Biotechfirmen gelungen, die mRNA-Corona-Impfstoffe herstellen, aber die Zusammenarbeit bislang ablehnen, sagte Martin Friede, WHO-Koordinator für Impfforschung.

Sonntag, 6. Februar, 15.45 Uhr: Dehoga dringt auf einheitlichen Öffnungsplan für Gastronomie

Mit Blick auf die nächste Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Krise fordert der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) einen deutschlandweit geltenden Öffnungsplan für die Gastronomie. "Da sich abzeichnet, dass Omikron trotz hoher Inzidenzwerte das Gesundheitssystem nicht überfordert, sollten Bund und Länder rasch, möglichst schon Mitte Februar bei ihrer nächsten Konferenz, einen bundesweit einheitlichen Öffnungsplan vereinbaren", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der "Rheinischen Post" (Montag). "Wir fordern die Aufhebung der 2G-Plus-Regel in der Gastronomie", sagte sie.

"Die abendlichen Sperrzeiten um 22 Uhr wie in Bayern und in fünf weiteren Ländern sollten sofort abgeschafft werden, denn die Sinnhaftigkeit erschließt sich nicht", sagte Hartges. Auch Clubs und Diskotheken sollten sehr bald wieder geöffnet werden, forderte sie. Die nächste Bund-Länder-Runde ist für den 16. Februar geplant.

Sonntag, 6. Februar, 13 Uhr: Mann ohne Maske greift Verkäuferin mit Regenschirm an

Nachdem sie einen Kunden auf seine fehlende FFP2-Maske hingewiesen hat, hat dieser mit einem Regenschirm mehrmals auf die stellvertretende Filialleiterin eines Supermarktes in Hof eingeschlagen. Der Täter soll etwa 25 Jahre alt sein und hatte lediglich seinen Mund mit einem Schal bedeckt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Sonntag, 6. Februar, 11.30 Uhr: Zahl der Corona-Schwerkranken in Israel auf Rekordhoch

Die Zahl der Corona-Schwerkranken in Israel ist auf dem höchsten Stand seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren. Das Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, 1263 schwer an Corona erkrankte Patienten würden in Krankenhäusern behandelt. Am Samstag waren bereits 1229 Schwerkranke gemeldet worden. Den vorherigen Höhepunkt hatte die Zahl vor gut einem Jahr mit rund 1185 Schwerkranken erreicht.

Die Zahl der Neuinfektionen in Israel geht derweil stetig zurück. Experten gehen davon aus, dass die Omikron-Welle allmählich bricht. Die Corona-Regeln in dem Mittelmeerland mit rund 9,4 Millionen Einwohnern werden weiter gelockert.

Sonntag, 6. Februar, 10.15 Uhr: Bayerns Apotheken starten Corona-Impfungen

Bayerns Apotheken beginnen am kommenden Dienstag mit Impfungen gegen das Coronavirus. Der Bundestag hatte am 10. Dezember mit einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes grundsätzlich den Weg für Apotheker, Tierärzte und Zahnmediziner freigemacht. Allerdings sind Veterinäre und Zahnärzte noch nicht an der Reihe, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. In der entsprechenden Coronavirus-Impfverordnung des Bundes würden diese als Leistungserbringer bisher nicht genannt. Tier- und Zahnärzte hätten jedoch die Möglichkeit, ihre Dienste in Impfzentren zur Verfügung zu stellen.

Sonntag, 6. Februar, 10 Uhr: Mehr als sechs Prozent der Schüler wegen Corona zu Hause

Die Zahl der Schulkinder, die wegen Corona nicht am Unterricht teilnehmen können, steigt weiter. Stand Freitag waren es 6,38 Prozent, wie das Kultusministerium mitteilte. Das sind 1,1 Prozentpunkte mehr als vor einer Woche. 3,56 Prozent der Schüler blieben dabei wegen eines positiven Corona-Tests dem Unterricht fern, 2,82 Prozent waren in Quarantäne.

Sonntag, 6. Februar, 9 Uhr: Impfnachweis-Ärger - zwei Schwerverletzte in Bremen

Im Zusammenhang mit einem Corona-Impfnachweis sind zwei Männer in Bremen schwer verletzt worden. Die beiden 38 und 39 Jahre alten Männer wollten am Samstagabend in eine Gaststätte in Bremen-Osterholz gehen, da sie keinen ausreichenden Corona-Impfschutz hatten, wurden sie abgewiesen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Wie ein Polizeisprecher sagte, konnten die beiden Männer ihre Auffrischungsimpfung oder einen negativen Test für den Zugang nicht nachweisen - die ersten beiden Impfungen haben sie demnach erhalten. Daraufhin haben die beiden die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen.

Sonntag, 6. Februar, 6.30 Uhr: Zwei Jahre Corona: Friseurhandwerk weiter hart getroffen

Auch zwei Jahre nach dem Ausbruch der Pandemie fürchten Friseure angesichts der andauernden Corona-Beschränkungen um ihre Existenz. "Wir haben nach wie vor zwischen 20 bis 40 Prozent weniger Umsätze", sagte die Präsidentin des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Manuela Härtelt-Dören, der Deutschen Presse-Agentur. Durch die Auflage, einen Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten, könnten die Salons nicht zu 100 Prozent ausgelastet werden. Da diese Regelungen bundeseinheitlich seien, gebe es keine großen regionalen Unterschiede. "Unser Handwerk ist hart getroffen", sagte Härtelt-Dören.

Sonntag, 6. Februar, 6 Uhr: RKI registriert 133 173 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1400,8

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 1400 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1400,8 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1388,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1156,8 (Vormonat: 285,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 133 173 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 118 970 Ansteckungen.

Sonntag, 6. Februar, 5.30 Uhr: Debatte über Corona-Lockerungen - Auch Habeck tritt auf die Bremse

Für den 16. Februar ist die nächste Corona-Runde von Bund und Ländern geplant. Wird es dann Öffnungsperspektiven geben, vielleicht sogar schon konkrete Schritte? Selbst die Ampel-Koalition ist sich da nicht einig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 6. Februar, 5 Uhr: Inzidenzwert im Ostallgäu erstmals über 1900

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Ostallgäu ist erneut gestiegen. Aktuell liegt der Wert erstmals über 1900. Den zweithöchsten Wert im Allgäu hat die Kaufbeuren. Alle Inzidenzwerte in der Übersicht lesen Sie hier.

Samstag, 5. Februar, 21.21 Uhr: Lauterbach will keine zu frühen Lockerungen

Bundesgesundheitsminsiter Karl Lauetrbach (SPD) hat mitten in der Omikron-Welle vor zu frühen Lockerungen gewarnt. „Wenn wir aber jetzt zu früh lockern, stellen wir unseren eigenen Erfolg unnötig infrage und riskieren neue, gefährliche Infektionen und eine Verlängerung der Welle. Das, was wir in Wochen aufgebaut haben, können wir so in Tagen verspielen", so Lauterbach zu "Bild am Sonntag". Bisher sei in der Omikron-Welle die "Strategie gut aufgegangen". Mit gezielten Maßnahmen und Boostern sei es gelungen, Alte und Vorerkrankte zu schützen.

Samstag, 5. Februar, 19.15 Uhr: Italien lockert Corona-Maßnahmen für Ausländer

Italien lockert seine Corona-Beschränkungen für ausländische Besucher. Der Ministerrat beschloss am Mittwoch in Rom, dass Ausländer künftig auch dann wieder in Hotels oder Restaurants gehen dürfen, wenn sie nicht mit einem in der EU zugelassenen Vakzin geimpft oder genesen sind. Dies betrifft etwa Menschen aus Russland oder China. Sie müssen allerdings neben dem Impfnachweis einen aktuellen Negativtest vorlegen. Dasselbe gilt für Ausländer, deren Impf- oder Genesenenstatus in ihren Ländern noch gültig, laut strengeren italienischen Regelungen aber abgelaufen ist.

Zugleich wurde beschlossen, dass Schulklassen künftig erst bei fünf positiven Covid-Fällen in den Distanzunterricht geschickt werden - zuletzt war das bei zwei infizierten Kindern der Fall. Geimpfte Kinder sind davon sogar ausgenommen; sie dürfen immer in die Schule.

Außerdem will die Regierung den Greenpass - also den 2G-Nachweis - für jene Italiener unbefristet verlängern, die geboostert sind oder sich nach zwei Impfdosen infiziert haben und nun genesen sind.

Samstag, 5. Februar, 16.07 Uhr: Westernhagen postet Impf-Foto - Plädoyer für "Freiheit"

Sänger Marius Müller-Westernhagen (73) hat auf seinem Instagram-Profil ein Foto veröffentlicht, das ihn beim Impfen zeigt - dazu schrieb er das Wort "Freiheit". So lautet auch der Titel seines Kult-Songs aus dem Jahr 1987. Seine Fans werteten diese Aktion vom Freitag als Wortmeldung in der Impfdebatte - und als Verteidigung seiner Musik von Gegnern der Corona-Maßnahmen. Auch prominente Kollegen aus der Musikbranche wie Peter Plate kommentierten den Beitrag positiv. Der Post hatte am Samstagnachmittag tausende "Gefällt"-Angaben.

Samstag, 5. Februar, 15 Uhr: Erdogan positiv auf Corona getestet

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Ehefrau Emine sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 67-Jährige berichtete am Samstag auf Twitter von "milden Symptomen" einer Erkrankung, die bei beiden festgestellt wurden. Die Covid-19-Tests seien dann positiv ausgefallen. Erdogan zufolge handelt es sich um die Omikron-Variante des Virus.

Samstag, 5. Februar, 11.30 Uhr: Ungarn schränkt Corona-Berichterstattung mit neuer Verordnung ein

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban schränkt die Berichterstattung über die Corona-Pandemie weiterhin ein, obwohl die Justiz kürzlich einem dagegen klagenden Online-Portal Recht gegeben hatte. Im nationalen Gesetzblatt wurde dazu am Freitagabend eine Verordnung des rechtsnationalen Regierungschefs veröffentlicht. Demnach liegt die Entscheidung, welche Medien in dem EU-Mitgliedsland Zutritt zu Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens bekommen, beim Corona-Krisenstab seiner Regierung.

Samstag, 5. Februar, 10.15 Uhr: Inzidenz in Bayern steigt - Höchstwert bundesweit in Fürstenfeldbruck

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Samstag für das Bundesland einen neuen Höchststand von 1741,2 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Das sind 45,6 mehr als am Freitag. Die höchste Inzidenz bundesweit registrierte das RKI für den Landkreis Fürstenfeldbruck. Dort schnellte der Wert bedingt durch erneute Nachmeldungen von 3019,1 auf 3720,4 nach oben. Neu beim RKI gemeldet wurden in dem Landkreis rund 2000 Fälle, 939 datierten auf den 3. Februar und 1060 datierten auf den 4. Februar.

Erst am Vortag hatte sich die Inzidenz in Fürstenfeldbruck durch Tausende Nachmeldungen über Nacht fast verdreifacht. Nach Darstellung des Landratsamtes vom Freitag waren in den vorangegangenen Tagen Tausende Fälle in der Meldesoftware "hängengeblieben".

Samstag, 5. Februar, 10 Uhr: Impfpflicht in Österreich nun in Kraft

In Österreich gilt seit Samstag eine allgemeine Corona-Impfpflicht gegen das Coronavirus. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt trat die Regelung - eine der strengsten in Europa - nun in Kraft. Zuvor hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen nach der Billigung durchs Parlament das "Bundesgesetz über die Pflicht zur Impfung gegen COVID-19" unterschrieben. Auch in Deutschland wird seit Wochen über eine Impfpflicht diskutiert.

Samstag, 5. Februar, 8 Uhr: Minister Holetschek: Pandemie hat gelehrt, nicht zu voreilig zu sein

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) unterstützt zwar einen Stufenplan für Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie, warnt jedoch zugleich vor übertriebenen Erwartungen. Die Pandemie habe gelehrt, "dass wir nicht zu voreilig sein dürfen und wir unsere Situation nicht immer mit anderen Ländern vergleichen können", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Die Situation in den Krankenhäusern müsse genau beobachtet werden: "Momentan blicken wir im Rahmen der stationären Belastungssituation auf ein stabiles Bild – und das trotz explodierender Infektionszahlen." Momentan entkoppelten sich die Corona-Infektionszahlen und die Belastung des Gesundheitssystems. "Wenn wir die gegenwärtige Situation über das Maximum der Infektionszahlen hinweg halten können, ist uns der Weg für weitere Erleichterungen eröffnet." Er unterstütze deshalb den von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorgeschlagenen Stufenplan für Lockerungen.

Samstag, 5. Februar, 6.15 Uhr: RKI registriert 217 815 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1388,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen weiteren Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1388,0 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1349,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1127,7 (Vormonat: 258,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 217 815 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 189 166 Ansteckungen.

Samstag, 5. Februar, 6 Uhr: Mehr als 900 000 Corona-Tote in den USA

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 900 000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Die Schwelle von 800 000 Toten war erst Mitte Dezember überschritten worden.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt meist einen etwas höheren Stand als die offiziellen Zahlen. In Einzelfällen wurden die Zahlen aber auch wieder nach unten korrigiert. Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge waren bis Donnerstag gut 892 000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Kein Land hat mehr Corona-Tote registriert als die Vereinigten Staaten, in denen rund 330 Millionen Menschen leben.

Samstag, 5. Februar, 5.45 Uhr: Impfpflicht-Pläne werden konkreter - Virologe Stöhr ist skeptisch

Politiker und Gesundheitsexperten diskutieren weiter kontrovers über eine allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland. Der Virologe Klaus Stöhr hält so eine Impfpflicht gegenwärtig "nicht für zielführend". Dagegen sprach sich der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, für eine Impfpflicht aus. "Mir scheint der Antrag für eine allgemeine Impfpflicht ab 18 auf zwei Jahre befristet der Vernünftigste zu sein", sagte er der "Rheinischen Post" (Samstag). Unklar seien ihm noch die Sanktionen für dann immer noch Ungeimpfte. "Zwangsimpfungen wird es nicht geben – dazu stehen Ärztinnen und Ärzte nicht zur Verfügung. Deswegen kommt es auch hier auf die handwerkliche Qualität des Gesetzes an", sagte Montgomery.

Samstag, 5. Februar, 5.30 Uhr: Umfrage: Homeoffice-Erfahrungen meistens positiv

Drei von fünf Arbeitnehmern, die schon einmal im Homeoffice gearbeitet haben, stehen dieser Arbeitsform überwiegend positiv gegenüber. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervor. Nur ein Fünftel der Befragten bezeichneten die Erfahrungen mit Heimarbeit demnach als überwiegend negativ.

70 Prozent aller Umfrageteilnehmer gaben an, Familie und Beruf im Homeoffice besser vereinen zu können. Ein Fünftel der Arbeitnehmer sagte zudem, dass sich das Arbeiten daheim positiv auf ihren Gesundheitszustand auswirke - vor allem durch weniger Stress. Bei ebenso vielen hat sich das Wohlbefinden allerdings auch verschlechtert.

Samstag, 5. Februar, 5.15 Uhr: WHO: Projekt patentfreier Corona-Impfstoff erfolgreich gestartet

Das Projekt für einen patentfreien Corona-Impfstoff aus Afrika kommt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besser voran als erwartet. Das von der WHO ausgewählte Forschungs- und Fertigungszentrum (manufacturing hub) in Südafrika habe innerhalb weniger Wochen einen Impfstoffkandidaten auf Basis der neuartigen mRNA-Technologie produziert, berichtete die WHO in Genf.

Samstag, 5. Februar, 5 Uhr: Ostallgäu aktuell mit höchstem Inidenzwert im Allgäu

Der Landkreis hat aktuell den höchsten Sieben-Tages-Inzidenzwert in der Region: Er stieg auf über 1800, wie das RKI am Samstagmorgen mitteilte. Alle Allgäuer Werte in der Übersicht lesen Sie hier.

Freitag, 4. Januar, 21.42 Uhr: Welche Länder in Europa die Corona-Regeln gelockert haben

Omikron treibt in vielen Ländern in Europa die Corona-Zahlen in die Höhe. Dennoch lockern viele Länder die Maßnahmen. Hier der Überblick.

Freitag, 4. Februar, 19.52 Uhr: Das sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Impfstoff-Arten

Zur Wirkweise der Corona-Impfstoffe gibt es viele Fragen. Wir klären die wichtigsten Unterschiede von Vektor-, mRNA- und Totimpfstoff.

Freitag, 4. Februar, 18.19 Uhr: „Ich hatte großes Glück“ - Peter Gorlitt berichtet bei Corona-Demo in Mindelheim über seine Infektion

Peter Gorlitt aus Mindelheim war sicher, dass Corona ihm nichts anhaben könnte. Dann infizierte er sich und landete auf der Intensivstation. Bei einer Demostration in Mindelheim erzählt er von seiner Leidensgeschichte.

Freitag, 4. Februar, 17.24 Uhr: Mehrere hundert Apotheken wollen kommende Woche mit Impfungen starten

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände rechnet damit, dass in der kommenden Woche bundesweit mehrere hundert Apotheken mit den Corona-Impfungen starten werden. "Wir gehen davon aus, dass die Zahl der impfenden Apotheken sukzessive aufwächst. Eine vierstellige Zahl hat bereits bei ihrer jeweiligen Landesapothekerkammer gemeldet, dass sie die personellen, räumlichen und versicherungstechnischen Voraussetzungen zum Impfen erfüllen", sagte Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Bundesvereinigung am Freitag. In ganz Deutschland gibt es rund 18 500 Apotheken.

Insgesamt hätten mittlerweile gut 6000 Apothekerinnen und Apotheker die notwendige Schulung absolviert. Voraussetzungen für die Impfungen sind eine mehrstündige theoretische und praktische Ausbildung durch einen Arzt und ein abgetrennter Behandlungsraum in der Apotheke. Möglich sind dabei sowohl Erst- und Zweit- als auch Booster-Impfungen. Das Angebot ist freiwillig und als Ergänzung zu den Impfangeboten in Arztpraxen und Impfzentren gedacht. Die Covid-19-Impfung ist die erste Impfung, die Apotheken bundesweit anbieten können.

Freitag, 4. Februar, 16.18 Uhr: Tausende Nachmeldungen: Inzidenz in Fürstenfeldbruck verdreifacht

Durch Tausende Nachmeldungen hat sich die offizielle Corona-Inzidenz in Fürstenfeldbruck über Nacht fast verdreifacht. Mit 3019,1 wies der Landkreis am Freitag laut Robert Koch-Institut zudem den höchsten Wert in ganz Bayern aus. Noch einen Tag davor hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1092,6 gelegen.

Nach Darstellung des Landratsamtes waren in den vorangegangenen Tagen mehr als 3000 Fälle in der Meldesoftware "hängen geblieben". Dadurch wurden von Donnerstag auf Freitag auf einen Schlag mehr als 4600 Fälle neu beim RKI gemeldet. Diese auf den 1. und 2. Februar datierten Nachmeldungen ließen die Inzidenz in die Höhe schnellen. Und der Anstieg dürfte noch nicht beendet sein: Das Landratsamt kündigte weitere Nachmeldungen "in der Größenordnung von ca. 1000" an.

Die offiziell für Fürstenfeldbruck gemeldete Inzidenz hatte zuletzt stets unter dem bayerischen Durchschnitt gelegen. Nun ist sie die zweithöchste in ganz Deutschland.

Freitag, 4. Februar, 15.30 Uhr: Elternstreit über Impfung der Kinder - Gericht: Stiko-Position zählt

Bei einem Streit zwischen Vater und Mutter über eine Impfung ihrer Kinder hat das Amtsgericht Bad Iburg entschieden, dass die Kinder geimpft werden können. Dabei orientierte sich das Familiengericht an der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), teilte eine Gerichtssprecherin am Freitag mit.

In dem Fall stritt sich ein geschiedenes Ehepaar, ob die gemeinsamen Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren gegen Corona geimpft werden sollten. Die Mutter lehnte die Impfung ab.

Das Gericht entschied, soweit keine besonderen Risiken beim Kind vorlägen, sei dem Elternteil die Entscheidung zu überlassen, das die Empfehlungen der Stiko befürworte. Damit übertrugen die Richter die Entscheidung über die Impfung an den Vater, unter der Bedingung, dass Biontech gespritzt wird. Für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren wird eine Impfung mit Biontech von der Stiko empfohlen.

Das Gericht urteilte auch, ein Elternteil dürfe auch dann eine Impfung anordnen, wenn die Kinder sich keine eigene Meinung über die Chancen und Risiken bilden könnten, weil sie von einem Elternteil eingeschüchtert würden. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Freitag, 4. Februar 14.31 Uhr: Nordische Kombinierer Frenzel und Weber bei Olympia 2022 in Corona-Quarantäne

Jetzt hat es auch einen Olympiasieger erwischt. Eric Frenzel muss bei den Winterspielen in Peking in Corona-Quarantäne. Auch bei Nachtests werden der Kombinierer und sein Teamkollege Terence Weber positiv getestet. Vier andere deutsche Athleten können dagegen aufatmen.

Freitag, 4. Februar, 13.30 Uhr: Drosten empört wegen Vertuschungs-Vorwürfen zum Corona-Ursprung

Der Virologe Christian Drosten hat sich empört über die Äußerungen des Hamburger Forschers Roland Wiesendanger im Magazin "Cicero" gezeigt, in denen dieser Drosten und weitere Virologen der gezielten Täuschung zum Ursprung der Corona-Pandemie bezichtigt. "Cicero bietet einem Extremcharakter die Bühne und provoziert persönliche Angriffe gegen mich durch suggestive Fragen", kritisierte Drosten am Donnerstagabend via Twitter. Belastbaren Tatsachenbehauptungen werde ausgewichen, so der Wissenschaftler von der Berliner Charité. "Das ist kein Interview, sondern ein Vorkommnis."

Freitag, 4. Februar, 13 Uhr: WHO: empfohlener Antikörper-Cocktail zeigt keine Wirkung bei Omikron

Ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang empfohlener Antikörper-Cocktail hilft nach neuen Studien nicht bei Corona-Patienten, die mit der Omikron-Variante infiziert sind. Es handelt sich dabei um die Kombination von Casirivimab und Imdevimab. "Es sieht danach aus, dass dieser Antikörpercocktail mangelnde Wirksamkeit gegen Omikron zeigt", sagte Janet Diaz, WHO-Expertin für die Behandlung von Covid-19, am Freitag in Genf. Die Richtlinien der WHO über den Einsatz würden im Laufe des Februars entsprechend angepasst.

Freitag, 4. Februar, 12 Uhr: Bayerisches Handwerk fordert 3G-Regel für körpernahe Dienstleistungen

Der Bayerische Handwerkstag fordert die Aufhebung der 2G-Regel für körpernahe Dienstleistungen. Neben Geimpften und Genesenen (2G) sollen künftig auch negativ Getestete (3G) die Läden betreten dürfen. Dieser Schritt sei nach der Aufhebung der 2G-Regel im Einzelhandel nur folgerichtig, sagte Verbandspräsident Franz Xaver Peteranderl am Freitag. Die Firmen litten seit Monaten unter starken Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebs, obwohl sich die Zahl der Kunden gut über den Tag verteilen lasse.

Eine Lockerung würde Friseur-, Kosmetik-, Fuß- und Nagelpflegestudios betreffen. Der Handwerkstag fordert, dass die derzeit ausgesetzte Siebentagesinzidenz über 1000 gänzlich keine Rolle mehr spielen soll. Auch eine einheitliche Gestaltung der Regelungen für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wird gefordert. Bislang gilt dort meist die 2G-Regel.

Freitag, 4. Februar, 11.30 Uhr: "Nebenbefund" Corona im Krankenhaus häuft sich

In Bayerns Krankenhäusern wird während der Omikronwelle ein hoher Anteil von Corona-Patienten behandelt, bei denen Covid nicht die Hauptdiagnose ist. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 4. Februar, 10.39 Uhr: Aktuelle Impfzahlen: Über 15.000 Allgäuer ließen sich in der Vorwoche impfen

Vergangenen Woche ließen sich 15.768 Allgäuer impfen - über 7000 weniger als in der Vorwoche. Den Überblick über die Impfquoten im Allgäu lesen Sie hier.

Freitag, 4. Februar, 10 Uhr: Umfrage: 47 Prozent lehnen neue Zuschauergrenze in Fußballstadien ab

47 Prozent der Deutschen lehnen es ab, dass bundesweit einheitlich wieder bis zu 10 000 Zuschauer in Fußballstadien dürfen. Nur 38 Prozent befürworten diese neue Zulassungsgrenze unter Einhaltung von 2G oder der 2G-plus-Regelung, 14 Prozent machten bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov keine Angabe. Ein gemeinsamer Beschluss der Staats- und Senatskanzleien lässt wieder bis zu 10 000 Zuschauer und Zuschauerinnen bei einer Auslastung von maximal 50 Prozent bei Großveranstaltungen im Freien zu.

Auf Basis der YouGov Frage des Tages wurden am Donnerstag 1587 Personen in Deutschland ab 18 Jahren befragt.

Freitag, 4. Februar, 9 Uhr: Rekordanstieg: Inzidenz in Bayern springt auf fast 1700

Die Corona-Inzidenz in Bayern hat kräftig angezogen. Das Robert Koch-Institut in Berlin meldete am Freitag einen Rekordwert von 1695,6. Das sind 145,6 mehr als am Donnerstag und der mit Abstand höchste bisher gemeldete Anstieg binnen eines Tages. Treiber waren mehr als 53 000 neu gemeldete Fälle. Bayern nähert sich damit der Grenze von zwei Millionen gemeldeten Fällen seit Pandemiebeginn.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 18 auf 20 581. Auf den bayerischen Intensivstationen macht sich die aktuelle Welle weiter nur bedingt bemerkbar. Dort wurden am Freitag laut bundesweitem Intensivregister (Stand 8.05 Uhr) 338 Corona-Patienten behandelt. Die Werte stagnieren seit knapp zwei Wochen.

Freitag, 4. Februar, 8.15 Uhr. Landratsamt verbietet Hunde bei Demos in Mindelheim

Das Landratsamt Unterallgäu hat ein Hundeverbot für die Montagsdemos gegen die Corona-Maßnahmen in Mindelheim erlassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 4. Februar, 7.50 Uhr: Fallen Corona-Beschränkungen bereits Mitte März komplett weg?

Die Diskussion um die Lockerung der Corona-Regeln nimmt weiter Fahrt auf. Laut SPD könnten die Beschränkungen im März komplett wegfallen. Alle Infos dazu.

Freitag, 4. Februar, 6.30 Uhr: Olympische Winterspiele in Peking werden eröffnet - zahlreiche Corona-Einschränkungen

Die 24. Olympischen Winterspiele werden an diesem Freitag (13.00 Uhr/ZDF und Eurosport) in Peking offiziell eröffnet. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie werden rund 2900 Sportler aus 91 Nationen teilnehmen. Bis zum 20. Februar werden bei 109 Entscheidungen Medaillen vergeben - eine Rekordzahl. Mehr zu den von Corona überschatteten Spielen lesen Sie in unserem Olympia-Newsblog.

Freitag, 4. Februar, 6.00 Uhr: Forderungen nach Plan für Corona-Lockerungen werden lauter

Die Forderungen nach einem klaren Fahrplan für Corona-Lockerungen werden lauter. Die SPD blickt bereits auf den 19. März, an dem die gesetzlichen Grundlagen für die gegenwärtigen Maßnahmen auslaufen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 4. Februar, 5.45 Uhr: Alternativen zu PCR-Tests: Franz Mensch in Buchloe arbeitet an neuen Corona-Tests

Viele Schnelltests erkennen Corona-infektionen im frühen Stadium nicht. Darum will die Buchloer Firma Franz Mensch Alternativen zu PCR-Tests bieten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 4. Februar, 5.30 Uhr: 21 weitere Corona-Fälle vor Winterspielen in Peking

Vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking sind weitere Beteiligte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Organisatoren am Freitag mitteilten, wurden unter 72 425 Corona-Tests am Vortag 21 Infizierte entdeckt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 4. Februar, 5.15 Uhr: RKI registriert 248.838 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1349,5

Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten nach RKI-Angaben von Freitagmorgen 248 838 Fälle in 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 190 148 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 1349,5 an - das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1283,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1073,0 (Vormonat: 239,9). Die aktuellen Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Freitagmorgen, 05.00 Uhr, wieder.

Freitag, 4. Februar, 5 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu erneut gestiegen - Kemptener Wert klettert auf 1746,4

Die Sieben-Tages-Inzidenzwerte im Allgäu sind erneut gestiegen. Kempten hat mit 1746,4 den höchsten Wert. Kaufbeuren und das Unterallgäu folgen auf den Rängen. Alle Werte in der Übersicht lesen Sie hier.

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Alle Entwicklungen vom 31. Januar bis 3. Februar 2022 lesen Sie in Teil 101 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 30. Januar 2022 lesen Sie in Teil 100 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Januar 2022 lesen Sie in Teil 99 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 20. Januar 2022 lesen Sie in Teil 98 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.