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Krimi-Autorin geht fremd

Nicola Förg schlägt im Roman "Hintertristerweiher" neue Töne an

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Geht neue Wege: Krimi-Autorin Nicola Förg hat einen mehrere Generationen umspannenden Familienroman geschrieben.

Bild: Florian Deventer

Geht neue Wege: Krimi-Autorin Nicola Förg hat einen mehrere Generationen umspannenden Familienroman geschrieben.

Bild: Florian Deventer

Bestseller-Autorin Nicola Förg schlägt in ihrem Roman „Hintertristerweiher“ neues Kapitel auf. Es geht um die Vergangenheit und das Heute, um Heimat und Fremde.
16.10.2021 | Stand: 11:45 Uhr

„Und der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt, und weil er schwärmt und glaubt, sich anlehnt und vertraut“, singt Herbert Grönemeyer in „Mensch“. Das Vergessen und Verdrängen kann wichtig, lebensnotwendig sein für Menschen, die Schlimmes erlebt haben. Wie das Schweigen darüber. Doch dies belastet oft auch die Nachfolgenden, vor allem wenn der Tod eine Brücke einreißt, ein Nachfragen nicht mehr möglich macht. Nicola Förg ist es während des Corona-Lockdowns ähnlich ergangen. Zum Nichtstun verdammt räumte die Allgäuer Bestsellerautorin ihr Büro auf und stieß dabei auf alte Fotos ihres Vaters. Diese setzten etwas in ihr in Gang – und führten zu einem neuen Buch-Projekt. „Hintertristerweiher“ ist der Titel des Romans, mit dem Förg ein neues schriftstellerisches Kapitel aufschlägt – fern der gewohnten Genres Krimi und Reiseerzählung.

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