Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Gerichtsverhandlung wegen Geldwäsche

Ostallgäuerin verliert 100.000 Euro an Liebesbetrüger: Jetzt steht sie selbst wegen Geldwäsche vor Gericht

Sollten die Angeklagten die Taten vollumfänglich und wahrheitsgemäß gestehen, kann sich das Gericht gewisse Strafunter- und -obergrenzen vorstellen.

Eine 80-Jährige ist Opfer von Liebesbetrügern geworden. Bis zu 100.000 Euro soll sie verloren haben. Am Ende sitzt sie jedoch selbst wegen Geldwäsche auf der Anklagebank.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Eine 80-Jährige ist Opfer von Liebesbetrügern geworden. Bis zu 100.000 Euro soll sie verloren haben. Am Ende sitzt sie jedoch selbst wegen Geldwäsche auf der Anklagebank.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Eine 80-Jährige lässt Transaktionen von Liebesbetrügern über ihr Konto laufen. Zuvor wurde sie schon selbst um fast 100.000 Euro gebracht. So lautet das Urteil.
28.01.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Erst geht es um die große Liebe und dann sehr schnell um Geld: Das sogenannte „Romance-Scamming“, bei dem Betrüger alleinstehende Frauen in Online-Partnerbörsen kontaktieren und sie dann ausnutzen, ist eine moderne Form des Heiratsschwindels. lm Jahr 2014 geriet eine Seniorin aus dem Ostallgäu in die Fänge einer solchen Tätergruppe und wurde im Laufe der Zeit um ihre gesamten Ersparnisse gebracht – die Polizei spricht von knapp 100 000 Euro. Am Ende landete sie nun sogar wegen Geldwäsche auf der Anklagebank des Kaufbeurer Amtsgerichts.