Manipulierte Auspuffanlagen und tiefergelegte Autos

Poser- und Tuningszene im Allgäu: Polizei stellt vier Autos sicher

Im Allgäu führte die Kontrollgruppe "Poser- und Tuningszene" des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West Freitag und Samstag zahlreiche Kontrollen von Tuningfahrzeugen durch.

Im Allgäu führte die Kontrollgruppe "Poser- und Tuningszene" des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West Freitag und Samstag zahlreiche Kontrollen von Tuningfahrzeugen durch.

Bild: Peter Hausner (Symbolbild)

Im Allgäu führte die Kontrollgruppe "Poser- und Tuningszene" des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West Freitag und Samstag zahlreiche Kontrollen von Tuningfahrzeugen durch.

Bild: Peter Hausner (Symbolbild)

Die Kontrollgruppe "Poser- und Tuningszene" der Polizei hat am Wochenende erneut Kontrollen in der Region durchgeführt und Autos sicher gestellt.
02.08.2021 | Stand: 15:47 Uhr

Am Freitag haben überregionale Kontrollen in der Autoposer- und Tuningszene der Polizeipräsidien Oberbayern Nord, Oberbayern Süd, Schwaben Süd/West und Schwaben Nord stattgefunden.

Die an der Aktion beteiligten Polizeipräsidien stellten in den vergangenen Wochen wiederholt fest, dass lokale Treffpunkte der Szene wieder vermehrt aufgesucht wurden und regen Zulauf – auch von außerhalb – fanden. Die Polizei stellte bei entsprechenden Kontrollen neben Verhaltensverstößen (überwiegend Poser) auch Manipulationen und unzulässige Umbauten an Fahrzeugen (überwiegend Tuner) fest. Die gemeinsame Aktion bot sich insofern auch an, da sich die Treffen teilweise regional verlagerten oder in Grenzbereichen der betroffenen Polizeipräsidien stattfanden.

Kontrollgruppe "Poser- und Tuningszene" der Polizei führte am Wochenende Kontrollen im Allgäu durch

Im Allgäu führte die Kontrollgruppe "Poser- und Tuningszene" des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West Freitag und Samstag zahlreiche Kontrollen von Tuningfahrzeugen durch.

Hierbei wurden trotz der eher schlechten Witterung laut Polizei insgesamt 16 Verstöße festgestellt. Diese gingen von sogenanntem Poserverhalten, wie z. B. „Auspuff knallen lassen“ bis hin zu technischen Manipulationen. (Lesen Sie auch: "Manchmal kann man's kaum glauben" - Was die Polizei bei Kontrollen in der Poser- und Tuningszene erlebt)

Poser- und Tuningszene im Allgäu: Polizei stellt vier Autos sicher

Insgesamt wurden am Wochenende vier Fahrzeuge sichergestellt, die ein Sachverständiger begutachten muss. An weiteren acht Fahrzeugen wurde ebenfalls ein Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt, die Weiterfahrt wurde unterbunden. Überwiegend waren manipulierte Auspuffanlagen oder nicht in den Fahrzeugdokumenten eingetragene Tieferlegungen Grund für die Beanstandung, wie die Polizei berichtet.

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Der Spitzenreiter im Hinblick auf die Lautstärke war ein BMW aus Kempten, der bei einer Schallpegelmessung anstatt der eingetragenen 82 Dezibel auf einen Wert von 101 Dezibel kam. Ein 20-Jähriger aus Memmingen war bereits nach vorheriger Beanstandung, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt hatte, mit seinem mangelhaften Fahrzeug erneut durch die Stadt gefahren. Ihn erwartet nun ein doppelt so hohes Bußgeld wie bei der ersten Anzeige. (Lesen Sie auch: Nach Poser-Party in Kaufbeuren: Wie gefährlich ist die Szene?)

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