Anlässlich der IAA

Menschliches Riesenfahrrad: Allgäuer Radler protestieren anlässlich der IAA

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Ostallgäuer Radler protestierten an der B 12 bei Kaufbeuren und formten ein menschliches Riesenfahrrad.

Bild: Bund Naturschutz

Ostallgäuer Radler protestierten an der B 12 bei Kaufbeuren und formten ein menschliches Riesenfahrrad.

Bild: Bund Naturschutz

Bildhafte Protestaktion: Rund 20 Radler aus dem Allgäu haben ein Zeichen gegen die Verkehrspolitik gesetzt. Warum sie ausgerechnet an der B12 demonstrierten.
13.09.2021 | Stand: 17:44 Uhr

Anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) wurde am Wochenende nicht nur in München demonstriert.

Eine Gruppe von rund 20 Allgäuer Radlerinnen und Radlern machte sich am Freitag auf den Weg nach München, um an der Fahrrad-Demo am Samstag teilzunehmen. Zum Auftakt setzten sie mit einem menschlichen Riesenfahrrad an der B12 bei Kaufbeuren ein Zeichen für eine Verkehrswende im Allgäu und protestierte gegen den geplanten vierspurigen B 12-Ausbau. (Lesen Sie auch: Tausende demonstrieren in München gegen die IAA)

Mit dem autobahngleichen Ausbau der Bundesstraße für eine halbe Milliarde Euro werde die autozentrierte Verkehrspolitik weiter zementiert, kritisierte Josef Kreuzer, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz im Ostallgäu. Um die Klimaziele von Paris zu erreichen, müsse das Geld in Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr und nicht in Straßenausbau investiert werden. (Lesen Sie auch: IAA Mobility in München: Journalisten wollen Gewahrsamnahme prüfen lassen)