Radsport

RSC veranstaltet Radrennen in der Kemptener Innenstadt

AFW Radrennen

Das Stadtkriterium findet wieder auf der Strecke des Allgäuer Festwochen-Preises statt. Hier eine Szene in der Bodmanstraße aus dem Jahr 2016.

Bild: Ralf Lienert

Das Stadtkriterium findet wieder auf der Strecke des Allgäuer Festwochen-Preises statt. Hier eine Szene in der Bodmanstraße aus dem Jahr 2016.

Bild: Ralf Lienert

Das Stadtkriterium kehrt nach drei Jahren auf die traditionelle Strecke zurück. Das Rennen ist der letzte Qualifikationslauf zur deutschen Meisterschaft.
20.08.2021 | Stand: 06:00 Uhr

150 Fahrer werden beim diesjährigen Radkriterium des RSC Auto Brosch Kempten an den Start gehen. Am Sonntag werden in drei Rennen Sieger gesucht. Los geht es mit dem Rennen der Schüler (U15), Jugend (U17) sowie Junioren (U19) über 25 Runden. Danach sind die Amateure an der Reihe (15 Uhr/60 Runden), ehe die Elite-Amateure (17 Uhr/70) für den krönenden Abschluss sorgen. Die Wettkämpfe der Amateure und Elite-Amateure dienen außerdem als letzte Qualifikationsrennen zum Finale der deutschen Kriteriumsmeisterschaft am 29. August in Gießen.

Die drei bisherigen Läufe in Chemnitz, Eschborn und Sulgen haben allesamt RSC-Fahrer dominiert – Jonas Schmeiser gewann die ersten zwei Kriterien, Andreas Mayr das dritte. Zudem haben bislang acht weitere Elite-Fahrer des Kemptener Radsportvereins das Ticket für den Endlauf gelöst. In Kempten soll Florian Weber nachziehen. Dafür muss der 21-Jährige unter die besten 20 kommen. „Unser Team wird Florian dabei unterstützen“, sagt Präsident Karl Schlusche.

RSC-Fahrer sind auf dem anspruchsvollen Kurs Favoriten

RSC-Präsident Karl Schlusche erwartet spannende Rennen auf dem anspruchsvollen Rundkurs in der erweiterten Kemptener Innenstadt: „Wir haben ein starkes Teilnehmerfeld. Man darf die Strecke aber keinesfalls unterschätzen. Für ein Kriterium sind viele Höhenmeter zu absolvieren und auch die Zielgerade führt bergauf.“ Erstmals seit 2018 wird das Rennen wieder auf dem Traditionskurs mit Start und Ziel in der Bodmanstraße ausgetragen.

Den zwölf Elite-Amateuren des RSC liege die Strecke, auf dem Jahrzehnte lang der Allgäuer Festwochen-Preis stattfand, so Schlusche. Beim Heimrennen sind die RSC-Fahrer die großen Favoriten und ihre Form stimme: „Unsere Jungs waren zuletzt stark unterwegs. Vor allem mit Andreas Mayr ist zu rechnen“, sagt Schlusche zu den Aussichten seiner Jungs.

Mit über 40 Stundenkilometern durch die Innenstadt

Die Besten sind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 40 Stundenkilometern unterwegs. Alle zehn Runden gibt es Wertungen mit Punkten für die ersten vier Fahrer (5, 3, 2, 1). Zudem gibt es Prämiensprints. Damit es reibungslos abläuft, sind gut 30 Helfer im Einsatz. Von 11 bis 19 Uhr ist das Areal gesperrt. An der Strecke sind maximal 200 Zuschauer zugelassen.

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