Starke Schneefälle im Allgäu

Wetterdienst hebt Unwetterwarnung auf - Wanderwege gesperrt

Dauerschneefälle hielten das Allgäu am Donnerstag in Schach. Der Winterdienst ist kaum mit dem Räumen hinterher gekommen und etliche Straßen waren gesperrt oder blockiert.

Dauerschneefälle hielten das Allgäu am Donnerstag in Schach. Der Winterdienst ist kaum mit dem Räumen hinterher gekommen und etliche Straßen waren gesperrt oder blockiert.

Bild: Ralf Lienert

Dauerschneefälle hielten das Allgäu am Donnerstag in Schach. Der Winterdienst ist kaum mit dem Räumen hinterher gekommen und etliche Straßen waren gesperrt oder blockiert.

Bild: Ralf Lienert

Nach starken Schneefällen am Donnerstag hat sich die Lage am Freitag beruhigt. Der DWD hat die Unwetterwarnung aufgehoben. Eine Zusammenfassung der Ereignisse.
15.01.2021 | Stand: 12:14 Uhr

Starke Schneefälle hielten das Allgäu am Donnerstag in Atem. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor starken, teils unwetterartigen Schneefällen gewarnt. Die Folge: Unfälle, Staus - zum Beispiel auf der A7, der A96 oder der B12 - Zugausfälle und zahlreiche Stromausfälle.

Am Freitag hat sich die Lage beruhigt. Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung aufgehoben. Es schneit nur noch vereinzelt im Allgäu. Auf den Straßen bleibt es glatt, doch es passieren deutlich weniger Unfälle. Über die aktuelle Schneelage im Allgäu halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Update, Freitag, 12.15 Uhr: Wanderwege in Bayern wegen Lawinengefahr gesperrt

In weiten Teilen der bayerischen Alpen ist die Lawinengefahr inzwischen auf die zweithöchste Warnstufe gestiegen. "Die Situation bleibt angespannt", betonte der Lawinenwarndienst Bayern. Schon am Donnerstag wurden viele Lawinenabgänge gemeldet.

Bei Lenggries (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) in den Voralpen südlich von München ereignete sich auch bereits ein Lawinenunfall, bei dem zwei Menschen teilweise verschüttet worden sind. Sie wurden im Aufstieg zum Brauneck auf etwa 1.350 Metern von einer Lawine mittlerer Größe erfasst. "Der Neuschnee der letzten Tage löste sich im stark mit Triebschnee eingefrachteten Gipfelhang des Braunecks", schilderte der Lawinenwarndienst. Die Beteiligten konnten sich am Donnerstag zum Glück unverletzt selbst aus dem Schnee befreien.

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Nach den Schneefällen im Allgäu: Wetterdienst warnt vor Tauwetter ab Donnerstag

Wegen der erhöhten Lawinengefahr sperrten Ausflugsorte zahlreiche Wanderwege. In Garmisch-Partenkirchen sind nach Angaben der Gemeinde "mindestens über das Wochenende" sämtliche Berg- und Wanderwege gesperrt, in Oberstdorf dürfen Wanderer und Skitourengeher zahlreiche Routen ebenfalls nicht benutzen. In Schwangau ist zudem unter anderem der Weg zur Marienbrücke nahe Schloss Neuschwanstein gesperrt.

Update, Freitag, 11.20 Uhr: Verkehrschaos am Bodensee - Lkw stecken die ganze Nacht fest

Zahlreiche Lkwsind auf der B31 am Bodensee in der Nacht auf Freitag wegen starken Schneefalls liegengeblieben. Dutzende Fahrer mussten dort die Nacht verbringen, das DRK versorgte sie mit Verpflegung und warmen Decken, wie eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen sagte. Die Fahrzeuge hätten sich auf bis zu zehn Kilometern gestaut. Querstehende Lkw sorgten dafür, dass der Verkehrsfluss in beide Richtungen zeitweise vollständig stockte, wie es weiter hieß. Zeitweise seien auch die Abschlepp- und Räumfahrzeuge nicht mehr durchgekommen.

Update, Freitag, 10.30 Uhr: Zahlreiche Stromausfälle im Allgäu

Wie Stefan Nitschke, Pressesprecher der AllgäuNetz mitteilt, gab es "nur kleinere Auswirkungen der massiven Schneefälle in Kempten und dem Oberallgäu" auf das Stromnetz. In folgenden Gebieten ist der Strom ausgefallen:

  • Kleinwalsertal (Gebiet der Energieversorgung Kleinwalsertal): Am frühen Donnerstagvormittag war der Strom weg, weil schneebedeckte Äste auf der Leitung hingen. Der Strom ist aber schnell wieder geflossen.
  • Sonthofen Süd/Ofterschwang und Missen/Sibratshofen: Im Laufe des Tages ist vereinzelt der Strom ausgefallen, weil Äste auf den Freileitungen hingen oder Schnee von den Leitungen heruntergefallen ist. Der Strom war aber schnell wieder da.
  • Waltenhofen - Helen/Ettlis: Freileitungen wurden durch einen Baum so beschädigt, dass eine Reparatur nachts nicht möglich war. Die AllgäuNetz hat die Stromversorgung am Vormittag wieder hergestellt. Betroffen vom Stromausfall waren insgesamt 25 Haushalte.
  • Oberstaufen: Die Leitung zwischen Zell und Weiler musste abgeschaltet werden, weil sie so stark vereist war. In der Dunkelheit war ein Lichtbogen deutlich zu erkennen. Die AllgäuNetz möchte die Stromleitungen im Laufe des Freitags von Schnee und Eis befreien.

"Alle Ereignisse standen in direktem Zusammenhang mit Freileitungen und nahestehenden Bäumen. Im Vergleich zu ähnlichen Wetterereignissen in den vergangenen Jahren, hatten wir durch das konsequente Ausholzen und Freischneiden der Freileitung vergleichsweise wenige Störungen gestern Abend. Daher werden wir diese Strategie weiter verfolgen und gemeinsam mit den Waldbesitzern und Grundstückseigentümern das Freischneiden weiter forcieren", so Volker Wiegand, Geschäftsführer der AllgäuNetz am Freitag.

Update, Freitag, 10 Uhr: Mit dem Quad! BRK-Helfer versorgen 200 Autofahrer im Stau mit Tee und Müsliriegeln

Tolle Idee, toller Service: 30 ehrenamtliche Helfer des Bayerischen Roten Kreuz (Kreisverband Kempten-Oberallgäu) haben 200 Autofahrer im Stau auf der B12 mit heißem Tee, Müsliriegeln und aufmunternden Worten versorgt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, Freitag, 9.40 Uhr: Schnee sorgt für Verkehrschaos im Südwesten - Frau stirbt

Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen, Autos, die im Schnee stecken bleiben: Auch in Baden-Württemberg herrschte am Donnerstag Schneechaos. Nahe Wittlingen bei Lörrach ist ein Baum auf eine Fußgängerin gestürzt. Die Frau starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Update, Freitag, 8.50 Uhr: Vorarlberg versinkt im Schnee

Während sich die Lage im Allgäu über Nacht beruhigt hat, hat sie sich in Vorarlberg zugespitzt. Über Nacht hat es dort stark geschneit. Im Tal liegen bis zu 70 Zentimeter Neuschnee im Tal gegeben. Nachts waren rund 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie haben umgestürzte Bäume von der Straße geräumt oder liegengebliebenen Autofahrern geholfen.

Update, Freitag, 8.30 Uhr: Lage auf den Straßen "einigermaßen ruhig"

In weiten Teilen des Allgäus hat es aufgehört zu schneien. Langsam kommen die Winterdienste wieder mit dem Räumen her und aufatmen ist angesagt. Laut Dominic Geißler, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, hat sich die Lage über Nacht entspannt. Zum einen, weil es nachts nicht mehr so stark geschneit hat und zum anderen weil weniger Menschen auf den Straßen unterwegs waren. In der Nacht zum Freitag wurden der Polizei 17 Unfälle gemeldet. Dennoch sei die Lage - auch am Freitag-Morgen - "einigermaßen ruhig für die Schneeverhältnisse".

Update, Freitag, 8 Uhr: Verkehrsbilanz der Polizei

Insgesamt wurden der Allgäuer Polizei am Donnerstag 93 Unfälle gemeldet, davon wurden bei sechs Unfällen Menschen "größtenteils leicht" verletzt. An insgesamt 125 Stellen hat es sich am Donnerstag im Allgäu gestaut. Die meisten Verkehrsbehinderungen gab es im Oberallgäu. Die Zahlen verteilen sich wie folgt:

  • Landkreis Oberallgäu: 41 Verkehrsbehinderungen
  • Landkreis Ostallgäu: 26 Verkehrsbehinderungen
  • Stadt Kempten: 21 Verkehrsbehinderungen
  • Stadt Marktoberdorf / Stadt Kaufbeuren / Landkreis Unterallgäu / Günzburg / Neu-Ulm: 37 Verkehrsbehinderungen

Update, Freitag, 5 Uhr: Stromausfälle im Landkreis Lindau sowie in Vorarlberg

Im Landkreis Lindau kam es am Donnerstagabend zu Stromausfällen im Bereich Weißensberg, Bösenreutin und Teilen von Niederhaus im Landkreis Lindau. Grund waren vermutlich die starken Schneefälle. Auch in Vorarlberg saßen Bewohner in den Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau zwischenzeitlich im Dunkeln. Stromanbieter Illwerke VKW nannte massive Schneefälle als Ursache. "Dadurch wurden beide Zuleitungen zum Umspannwerk Höchst automatisch vom Netz getrennt", erklärt Neuhauser.

Update, 21.45 Uhr: Gefahr vor Lawinen: Lage bleibt angespannt

In den Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen sowie in den Bayerischen Voralpen herrscht weiterhin eine große Gefahr vor Lawinen. Der Lawinenwarndienst Bayern stuft das Gebiet weiterhin unter Gefahrstufe 4 ein. "In den schneereichen Regionen vom Allgäu bis in die Werdenfelser Alpen sind auch große Lawinen zu erwarten", heißt es von der Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt. Exponierte Verkehrswege seien vielerorts gefährdet. In den Bayerischen Voralpen würden vor allem mittelgroße Lawinen erwartet.

Update, 21 Uhr: Wetterdienst warnt weiter vor kräftigem Schneefall, Glätte und Schneeverwehungen

Bis einschließlich Freitagvormittag warnt der Deutsche Wetterdienst weiterhin in den Landkreisen Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu und Garmisch-Partenkirchen vor starkem Schneefall und glatten Straßen. Autofahrern könnten zudem Schneeverwehungen gefährlich werden. Oberhalb von 800 Höhenmetern ist Neuschnee von knapp 60 Zentimetern möglich.

Update, 20 Uhr: Bessere Bedingungen auf der B12 und auf der A7 zwischen Kempten und Füssen

Sowohl auf der B12 Richtung Kaufbeuren als auch auf der A7 in Richtung Füssen brauchen Autofahrer laut Routenplaner nur noch geringfügig länger als normalerweise. Den Meteorologen zufolge soll es in der Nacht auf Freitag nochmal schneien. Freitag sollen die Temperaturen demnach auf bis zu -10 Grad fallen. Schnee wird es untertags aber voraussichtlich nicht geben, was für bessere Straßenbedingungen spricht.

Update, 19.30 Uhr: Unfall auf der B19 bei Rauhenzell im Oberallgäu

Ein Unfall hat sich auf der B19 auf der Ausfahrt Rauhenzell ereignet. Dadurch kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

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Schneechaos auf den Allgäuer Straßen

Update, 19 Uhr: Lage auf A7 Richtung Oy-Mittelberg entspannt sich weiterhin

In Kempten schneit es nicht mehr, sodass sich die Lage auf der A7 zwischen Kempten und Oy-Mittelberg weiterhin bessert.

Update, 17.20 Uhr: Polizei will Autobahnkreuz Allgäu räumen und Lkw-Fahrer können auf geräumtem ADAC-Fahrübungsplatz in Kempten parken

Die Polizei will das Autobahndreieck Allgäu räumen, sodass wenigstens eine Spur in Richtung Süden wieder befahrbar ist, sagt ein Sprecher der Polizei. Dort sind zahlreiche Lastkraftwagen liegengeblieben. Der Polizeisprecher weist zudem darauf hin, dass Lkw-Fahrer auf dem geräumten Gelände des ADAC-Fahrübungsplatzes in Kempten parken und die dortigen Sanitäranlagen nutzen können. "Überall liegen hängengebliebene Lastkraftwagen", sagt der Polizeisprecher. Zusammen mit dem THW versuchen die Beamten, sie wieder fahrbereit zu bekommen. Der Schwerpunkt liegt im Großraum Kempten bis ins West- und Oberallgäu.

Update, 16.45 Uhr: "Großes Knäuel" auf B12, A96 und A7 laut Polizeisprecher entwirrt - aber immer wieder Verkehrsbehinderungen und Sperrungen

Drei Schwerpunkte gab es am Donnerstag, teilt die Polizei mit: die A96 bei Lindau mit zeitweise bis zu 500 betroffenen Fahrzeugen, die B12 zwischen Kempten und Geisenried und die A7 zwischen dem Autobahndreieck Allgäu und Oy-Mittelberg, wo mittags mehrer Lkw liegengeblieben waren. "Das große Knäuel ist entwirrt", sagt ein Polizeisprecher. Dennoch könne es immer wieder zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen sowie langanhaltenden Sperrrungen kommen.

Update, 15.50 Uhr: Keine Zugfahrten zwischen Immenstadt und Hergatz

Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse sind derzeit keine Zugfahrten zwischen Immenstadt und Hergatz möglich. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Ein Schienenersatzverkehr mit Bus zwischen Hergatz und Immenstadt ist eingerichtet.

Update 15.15 Uhr: Die Lage an den den drei Schwerpunkten im Allgäu entspannt sich langsam

Die Lage auf der A7 Richtung Oy-Mittelberg, auf der B12 und der A96 entspannt sich , sagt ein Sprecher der Polizei. Allerdings bittet er die Lkw-Fahrer, nur zu fahren, wenn es unbedingt sein muss. Dann sollten sie aber Schneeketten anlegen. Grund ist, dass die Parkplätze voll sind - mit Schnee oder mit bereits geparkten Lastkraftwagen.

Update, 13.25 Uhr: Polizei empfiehlt Schneeketten

Wer zuhause bleiben kann, soll zuhause bleiben, empfiehlt die Polizei. Wer trotzdem Auto fahren muss, soll - wenn möglich - Schneeketten anlegen.

Update, 13.15 Uhr: Verkehrslage weiterhin angespannt

Auch Stunden später stehen die Autofahrer auf der B12 und der A96 immer noch. Auf der A96 bei Sigmarszell hatte es sich gestaut, weil Lkw quer auf der Fahrbahn standen. Der Winterdienst kommt kaum durch. Die Polizei rechnet nicht damit, dass sich die Lage schnell enstpannt. Ähnlich schlecht steht es für die Autofahrer, die noch auf der B12 bei Kraftisried stehen. Hier steckten zeitweise bis zu 40 Lkw fest, die nun freigeschleppt werden müssen. Deswegen ist die B12 noch in beide Richtungen gesperrt. Wann der Verkehr wieder fließt, kann die Polizei noch nicht sagen.

Update, 12.45 Uhr: Keine Züge zwischen Immenstadt und Oberstaufen

Zwischen Immenstadt und Oberstaufen fahren keine Züge mehr. Aktuelle Zugausfälle und Verspätungen bei der Bahn finden Sie hier.

Update, 12.30 Uhr: Verkehrschaos im Raum Marktoberdorf

Hängengebliebene Lkw und Rutschunfälle: Marktoberdorf hat das Schneechaos besonders getroffen. Eine Zusammenfassung der Probleme im Ostallgäu lesen Sie hier.

Update, 12 Uhr: Straßensperrungen in Oberstdorf wegen Lawinengefahr

In den Allgäuer Alpen, in den Ammergauern und im Wettersteingebirge herrscht oberhalb von 1800 Metern eine große Lawinengefahr - Stufe vier auf der fünfteiligen europäischen Gefahrenskala. Im Rest der bayerischen Alpen ist die Lawinengefahr weiterhin erheblich (Stufe 3). Wegen der großen Lawinengefahr sind in Oberstdorf Straßen gesperrt. Welche Straßen gesperrt sind, erfahren Sie hier.

Update, 11.25 Uhr: Stau auf der A96 bei Leutkirch

Auf der A96 München Richtung Lindau staut es sich zwischen Leutkirch-West und Kißlegg wegen eines querstehenden Lkw. Autofahrer müssen mit 20 Minuten Zeitverlust rechnen. In gegengesetzter Richtung ist auf der A96 zwischen Kolhbergtunnel und Stetten der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Grund: Ebenfalls ein querstehender Lkw.

Update, 11.10 Uhr: Stockender Verkehr auf der A7

Auf der A7 Füssen in Richtung Ulm stockt der Verkehr. Zwischen Kempten-Leubas und Dietmannsried und zwischen Bad Grönenbach und Woringen kommt es zu kurzen Verzögerungen. Auf der A7 Ulm in Richtung Füssen steht an der Auffahrt bei Kempten ein Lkw quer.

Update, 11 Uhr: Bahn hat Ersatzverkehr mit Großraumtaxi zwischen Kempten und Pfronten eingerichtet

Zugfahrten auf der Bahn-Strecke zwischen Pfronten-Steinach und dem Hauptbahnhof Kempten sind nur sporadisch möglich. Zur Entlastung hat die Deutsche Bahn einen Ersatzverkehr mit Großraumtaxi eingerichtet. Hier kommt es teilweise zu großen Verspätungen.

Update, 10.35 Uhr: Neun Kilometer langer Stau auf der B12

Auf der gesperrten B12 bei Kraftisried staut sich der Verkehr aktuell auf rund neun Kilometern Länge. Die B12 ist in diesem Bereich für Lkw gesperrt. Von Kempten in Richtung Kaufbeuren ist die B12 dicht. Hier staut es sich ab der Abfahrt von der A7 auf die B12.

Update, 10.30 Uhr: Verspätungen und Teilausfälle auf der Bahnstrecke zwischen Kempten und Lindau

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, kommt es zwischen Immenstadt und Röthenbach wegen einer Bahnübergangsstörung zu Beeinträchtigungen. Betroffen ist die Strecke zwischen Kempten (Hauptbahnhof) und Lindau (Hauptbahnhof). Fahrgäste müssen mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten rechnen. Zudem könne es kurzfristig zu vorzeitigen Zugwenden und Zugausfällen kommen.

Auch an einem Bahnübergang in Bad Grönenbach gibt es technische Störungen. Betriffen ist die Zug-Verbindung zwischen Memmingen und dem Hauptbahnhof Kempten. Hier kommt es ebenfalls zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten und Teilausfällen.

Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie in der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn unter www.bahn.de.

Update, 9.40 Uhr: Polizei: Auf unnötige Autofahrten verzichten

Die Polizei bittet darum, wenn möglich, im Allgäu auf Autofahrten zu verzichten. Lkw-Fahrer sollen, wenn es geht, auf einem Parkplatz halten und warten, bis der Winterdienst die Straße geräumt hat. Durch den starken Schneefall sind bereits viele Straßen durch querstehende Lkw blockiert. Dies gelte auch für Fernstraßen und Ortsdurchfahrten.

Update, 9 Uhr: Polizei meldet 34 Unfälle im Allgäu

Wie aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hervorgeht, kam es bislang zu insgesamt 34 Unfällen im Allgäu, bei einem davon wurden Menschen leicht verletzt. Die Unfall-Zahlen verteilen sich wie folgt auf die Landkreise:

  • Landkreis Unterallgäu und Stadt Memmingen: Sieben Verkehrsunfälle mit Sachschaden
  • Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren: Elf Verkehrsunfälle mit Sachschaden
  • Landkreis Oberallgäu und Stadt Kempten: Zwölf Verkehrsunfälle, davon elf mit Sachschaden und einer mit Verletzten
  • Landkreis Lindau: Vier Verkehrsunfälle mit Verletzten

Zudem gingen seit Mitternacht beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West insgesamt 45 Meldungen über Verkehrsbehinderungen ein.

Update, 7.45 Uhr: Verkehr im Allgäu "zäh"

Die Situation auf den Straßen war am Donnerstagmorgen laut Holger Stabik, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, "zäh". In vielen Bereichen kam es zu Verkehrsbehinderungen wegen ungeräumter Straßen, liegengebliebener Autos oder querstehender Lkw.

Am Morgen gingen bei der Polizei viele Meldungen über Unfälle in der Region ein. Bei den meisten entstand wohl nur ein Sachschaden. Unfallschwerpunkte waren am Morgen laut Stabik in Marktoberdorf und im Ostallgäu. Hier gab es vor allem Meldungen über liegengebliebene Lkw.

Unfall auf der A7 am Grenztunnel und bei Memmingen und auf der B12 bei Kraftisried

Zu einem Unfall kam es unter anderem auf der A7 Ulm Richtung Füssen zwischen dem Kreuz Memmingen und dem Rastplatz Woringen. Im Ostallgäu war die B12 bei Kraftisried stundenlang gesperrt. Auch im Grenztunnel Füssen kam es zu Behinderungen. Dies sind keine Einzelfälle. Laut Holger Stabik, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, kam es an sehr vielen Straßen und viel befahrenen Verkehrsknotenpunkten zu Behinderungen.

Mehr zum aktuellen Wetter im Allgäu mit Wettervorhersage und Unwetterwarnungen lesen Sie in unserem Wetter-Special.

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