Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Tierwelt

Schwere Schäden: Allgäuer Jäger schießen tausende Wildschweine

Im Allgäu gibt es immer mehr Wildschweine. Für Landwirte und Jäger ist das ein Problem.

Im Allgäu gibt es immer mehr Wildschweine. Für Landwirte und Jäger ist das ein Problem.

Bild: Lino Mirgeler/dpa

Im Allgäu gibt es immer mehr Wildschweine. Für Landwirte und Jäger ist das ein Problem.

Bild: Lino Mirgeler/dpa

Noch nie haben Allgäuer Jäger so viele Wildschweine geschossen. Sie werden immer mehr. Außerdem ist da noch die Angst vor einer Seuche.
30.06.2020 | Stand: 20:00 Uhr

„Noch nie haben Wildschweine so viel Schaden auf meinen Wiesen angerichtet wie in diesem Jahr“, sagt Thomas Lang, Landwirt aus dem Oberallgäuer Betzigau. Die Tiere graben auf der Suche nach Futter mit ihrer Nase teilweise bis zu zehn Zentimeter tief durch die Erde, sagt Lang. Das Problem: Sie verletzen dadurch die Grasnarbe der Futterwiese. Die Folge sind Ertragsverluste, Verschmutzung des Futters und hohe Kosten für die Wiederherstellung der Wiese. „Auf einer Fläche von vier Hektar wurde ein Drittel umgegraben“, sagt Lang. Dadurch gehe wertvolles Heu für seine Milchkühe verloren.

Paywall Login Bildmontage Berge Steg
Mit
mehr vom Allgäu
  • Unbeschränkter Zugang zu allen Inhalten auf allgäuer-zeitung.de
  • Exklusive Vorteile und Sonderaktionen für
    Abonnenten
  • Monatlich kündbar
  • ab 1,99 € / Monat