Am Hohen Ifen

Schweres Unglück: Wanderin stürzt im Kleinwalsertal über 100 Meter tief ab

Mit dem Rettungshubschrauber musste die abgestürzte Wanderin ins Krankenhaus nach Kempten geflogen werden.

Mit dem Rettungshubschrauber musste die abgestürzte Wanderin ins Krankenhaus nach Kempten geflogen werden.

Bild: Bert Spangemacher, dpa (Symbolbild)

Mit dem Rettungshubschrauber musste die abgestürzte Wanderin ins Krankenhaus nach Kempten geflogen werden.

Bild: Bert Spangemacher, dpa (Symbolbild)

Im Kleinwalsertal ist eine 64-jährige Wanderin beim Abstieg vom Hohen Ifen über 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Frau wurde dabei schwer verletzt.
18.09.2020 | Stand: 19:08 Uhr

Eine 64-jährige Frau ist am Freitag bei einer Bergwanderung abgestürzt und 100 Meter tief gefallen. Die Frau wanderte laut Polizei zusammen mit ihrem Ehemann und der gemeinsamen Tochter auf den Hohen Ifen.

Anschließend stieg die Familie über den Eugen-Köhler-Weg in Richtung Ifergunt-Alpe ab. Nach etwa einem Drittel der Wegstrecke rutschte die Frau nach Angaben der Polizei auf dem Wanderweg aus, verlor das Gleichgewicht und stürzte folglich über 100 Meter in dem felsigen Gelände ab. Dabei verletzte sie sich schwer.

Ihre Familie leistete solange Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Die 64-Jährige musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Kempten geflogen werden.

Mehrere Bergunfälle

Am Mittwoch hatte sich bereits ein schwerer Bergunfall im Kleinwalsertal ereignet: Ein Gleitschirmflieger kam dabei ums Leben. Außerdem verunglückte ein Wanderer am Montag am "Großen Wilden" bei Oberstdorf.

Ein Bergwanderer, der am Montag eine Tour vom Fellhorn zum Söllereck unternehmen wollte, wird noch immer vermisst.

Anfang September stürzte zudem ein Wanderer in Tannheim in den Tod und auch in Vorarlberg verunglückte ein Mann vor den Augen seiner Frau und Tochter.