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Voith

Sozialplan beendet Kampf der Getriebebauer

Das war noch vor Corona: Fast 1000 Allgäuer und bis zu 300 Unterstützer aus anderen Voith-Standorten demonstrierten im November vor den Toren des Konzernsitzes in Heidenheim gegen die Schließung des Sonthofer Werks. Doch die Chefs von „Voith Turbo“ bleiben hart.

Das war noch vor Corona: Fast 1000 Allgäuer und bis zu 300 Unterstützer aus anderen Voith-Standorten demonstrierten im November vor den Toren des Konzernsitzes in Heidenheim gegen die Schließung des Sonthofer Werks. Doch die Chefs von „Voith Turbo“ bleiben hart.

Bild: Ulrich Weigel (Archiv)

Das war noch vor Corona: Fast 1000 Allgäuer und bis zu 300 Unterstützer aus anderen Voith-Standorten demonstrierten im November vor den Toren des Konzernsitzes in Heidenheim gegen die Schließung des Sonthofer Werks. Doch die Chefs von „Voith Turbo“ bleiben hart.

Bild: Ulrich Weigel (Archiv)

Voith und IG Metall einigen sich. Die Produktion in Sonthofen wird Ende September eingestellt. 167 dürfen im „Büro Allgäu“ arbeiten. 

28.05.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Der Kampf um das Voith-Werk in Sonthofen ist vorbei. Konzernvertreter und IG Metall haben sich auf Eckpunkte eines Sozialplan-Tarifvertrags geeinigt. Der sieht unter anderem zusätzliche Abfindungsleistungen für Mitarbeiter vor. Die Gewerkschaftsmitglieder haben das Ergebnis bei einer Urabstimmung zu 87,1 Prozent akzeptiert. Nun möchte Voith Anfang Juni beginnen, seine „Strukturanpassungen“ umsetzen. „Vorgesehen ist weiterhin, die Produktion am Standort bis Ende September einzustellen“, sagt eine Sprecherin.

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