Der ESVK begrüßt den späteren Saisonstart

Erst im Oktober startet für den ESVK die Saison der DEL 2.

Erst im Oktober startet für den ESVK die Saison der DEL 2.

Bild: Matthias Wild (Archivbild)

Erst im Oktober startet für den ESVK die Saison der DEL 2.

Bild: Matthias Wild (Archivbild)

Etwa drei Wochen später als sonst startet die DEL 2 heuer am 1. Oktober. Das begrüßt ESVK-Geschäftsfüher Michael Kreitler.
28.05.2021 | Stand: 08:56 Uhr

Rund drei Wochen später als sonst startet die DEL 2 am 1. Oktober in die Saison. Nach aktuellem Stand kämpfen dann wieder 14 Teams um den Titel in der zweithöchsten deutschen Eishockey-Klasse. Bietigheim ist sportlicher Aufsteiger in die DEL (muss für die endgültige Aufnahme aber noch einige Forderungen erfüllen), Selb rutscht als Meister aus der Oberliga hoch.

Alle DEL -2-Teams müssen ihre Lizenzunterlagen bis Mitte Juni zur Prüfung einreichen. Die Hauptrunde mit 52 Spielen für jedes Team soll Anfang März 2022 enden. Michael Kreitl, Geschäftsführer des ESV Kaufbeuren, begrüßt die mit den Vereinen getroffene Entscheidung. Er berichtet von langen Diskussionen rund um den Starttermin. „Angesichts der Pandemie und des weiterhin planlosen Handelns der Politik ist es sinnvoll, sich etwas Zeit freizuschaufeln“, sagt der ehemalige DEL-Spieler. Man täte gut daran, nicht zu früh zu starten. Wirtschaftlich, ergänzt Kreitl, würden sich die Nachteile, bezogen auf die zusätzlichen Dienstags-Spiele, in Grenzen halten.

ESVK-Manager Michael Kreitl findet späteren DEL-2-Saisonbeginn "nicht verkehrt"

Die Hoffnung der Vereine: Mit jeder Woche, die später gestartet wird, soll der Zuschauerschnitt steigen. Unklarheiten bleiben dennoch. „Wir wissen zum Beispiel noch nicht, wie es beim Thema Dauerkarten aussieht“, sagt Kreitl. Wegen dieser und weiterer offener Fragen sei ein Monat mehr Zeit „nicht verkehrt“. Beim ESVK nehmen die Profis somit erst im September wieder ihre Arbeit auf – und werden in der Mehrzahl auch dann erst wieder Gehalt bekommen.

Eis soll es in der Arena jedoch schon Mitte Juli wieder geben, drei Wochen früher als üblich. Das bedeutet, dass der Nachwuchs vor der neuen Saison mehr Eistraining erhält, aber auch, dass es 2021 keinen Einbau der Zwischenstufen geben wird, den einige Fans wegen besserer Sicht fordern. Neben zeitlichen und finanziellen Gründen führt die Stadt als Stadionbetreiber sportliche an: „Wir haben der finanziellen Unterstützung des ESVK höchste Priorität eingeräumt, damit auch nach der Pandemie der Eissport in Kaufbeuren eine Zukunft hat.“

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