Was kann man während der Weihnachtsferien unternehmen?

Tipps für Outdoor-Aktivitäten: So wird es in den Corona-Ferien nicht langweilig

In diesem Jahr sind viele Freizeit-Aktivitäten nicht möglich. Doch mit diesen Tipps wird es garantiert nicht langweilig. Auf dem Bild ist Land Art am Forggensee zu sehen.

In diesem Jahr sind viele Freizeit-Aktivitäten nicht möglich. Doch mit diesen Tipps wird es garantiert nicht langweilig. Auf dem Bild ist Land Art am Forggensee zu sehen.

Bild: AZ

In diesem Jahr sind viele Freizeit-Aktivitäten nicht möglich. Doch mit diesen Tipps wird es garantiert nicht langweilig. Auf dem Bild ist Land Art am Forggensee zu sehen.

Bild: AZ

Viele Aktivitäten sind wegen Corona nicht möglich. Wie sich Familien mit Kindern im Allgäu trotzdem beschäftigen können.
23.12.2020 | Stand: 14:52 Uhr

Weniger Kontakte zu Freunden, geschlossene Gaststätten, Grenzen dicht und keine geöffneten Pisten: Die Weihnachtsferien 2020/21 sind ganz besondere. Bestimmt werden sie für manche Familien herausfordernd. Wir haben einige Tipps für Aktivitäten an den Weihnachtstagen und zum Jahresbeginn.

  • Schneeskulpturen: Die Meteorologen bleiben dabei: In der Nacht zum Ersten Feiertag soll es deutlich kälter werden und bis ganz runter schneien. Wie wäre es mit einem Schneemann am Ersten Feiertag? Oder mit einer Skulptur im Garten? Ob der Neuschnee auch für den Bau eines Iglus reicht? Dort kann man mit Kindern bei einer Kerze sitzen und einen Punsch trinken.
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Schnee als Baustoff: Es muss nicht immer ein Schneemann sein, den man mit Kindern bauen kann. Natürlich werden die Ergebnisse nicht ganz so professionell ausfallen wie beim Winterfestival im Westallgäuer Lindenberg 2013.
Bild: AlpenArt

  • Joggen, Trailrunning, Wandern: Nicht unbedingt neu, aber derzeit voll im Trend sind das Winterwandern und Joggen. Der Vorteil in Corona-Zeiten: Eine lange Anfahrt ist nicht notwendig. Wer will, kann fast überall direkt von der eigenen Haustüre aus starten. Nahezu überall im Allgäu sind Grünflächen und Wälder nicht weit entfernt.
Winter Spikes
Ideal fürs Joggen und Wandern bei Glätte sind Spikes, die leicht über die Schuhe gezogen werden.
Bild: Ralf Lienert

  • Wintersportgeräte selbst bauen, Rodeln: Auch Rodelmöglichkeiten findet jeder in der näheren Umgebung – fast überall. Ein Riesenspaß ist es, sich ein Wintersportgerät selbst zu bauen. Voraussetzung: Man benötigt das entsprechende Material, die Werkzeuge und etwas handwerkliches Geschick. Voll im Trend liegt das Bauen eines sogenannten Skiböckles. Benötigt werden diverse Holzteile und ein alter Ski. Ein Skiböckle ist eine Spaß-Alternative zwischen Ski und Rodel. Es ist mit etwas Erfahrung gut zu fahren und zu steuern. Man kann mit dem Skiböckle auch Kurven fahren, Carven und im Tiefschnee unterwegs sein. Komplette Bausets, Bauanleitungen und Tipps gibt es im Internet: ski-boeckle.de oder heimwerker.de.
  • Land Art: Als Kunst in der natürlichen Landschaft kann man den Begriff übersetzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und Kinder haben oft viel Spaß: Gebaut, gebastelt, konstruiert wird mit natürlichen Materialien, beispielsweise im Wald. Auf der Seite des Naturerlebniszentrums Allgäu (Bund Naturschutz) gibt es weitere Anregungen zur Land Art und unter der Rubrik „Natürlich Selbermachen“ viele weitere Anregungen.

  • Tierspuren bestimmen: Das macht am meisten Spaß im Schnee und im Wald: Schon kurz nachdem es geschneit hat und eine weiße Decke die Landschaft einhüllt, finden wir in Wäldern, auf Wiesen und Feldern Tierspuren. Kinder und Erwachsene können viel Spaß damit haben, die Fährten zu bestimmen. Es gibt dafür spezielle Bücher und Broschüren. Im Internet gibt es viele Hinweise zum Bestimmen von Fährten und Spuren. Zum Beispiel: nabu.de
LF Tierspuren
Spuren im Schnee auf Feldern, Wiesen und im Wald werfen die Frage auf: Wer war denn hier unterwegs?
Bild: Heike Lenk

  • Fackelwanderung: Ein Spaß vor allem für Kinder. Die Corona-Beschränkung von maximal zwei Haushalten und fünf Erwachsenen sowie die Ausgangssperre ab 21 Uhr müssen unbedingt eingehalten werden. Vorteil: Auch dabei kann man zumeist von zuhause aus aktiv werden, ohne irgendwohin fahren zu müssen.

  • Malen im Schnee: Am liebsten malen Künstler mit Aquarell- und Wasserfarben auf Leinwände. Die größte Leinwand aber ist eine Schneedecke, die vor dem Bemalen mit einer Schaufel festgeklopft wird. Am Besten geht es, wenn die Farben eingetupft werden: Einfach mal ausprobieren!
  • Stunde der Wintervögel: Anfang kommenden Jahres ist es wieder soweit: Der Landesbund für Vogelschutz veranstaltet vom 8. bis 10. Januar eine Stunde der Wintervögel. Jeder kann mitmachen – alleine, als Familie oder in einer Gruppe. Eine Stunde lang zählen die Teilnehmer auf einer Terrasse, auf dem Balkon oder im Garten die Vögel und tragen sie in ein Online-Meldeformular ein, das am Freitag, 8. Januar, freigeschaltet wird. Unter allen Teilnehmern werden auch noch Preise verlost. Mehr Infos unter: lbv.de
  • Vögeln ein Festmenü zubereiten: Vogelfutter kann man auch selbst herstellen. So geht´s: Kokosfett durch Erhitzen flüssig werden lassen und verschiedene Saaten oder Sonnenblumenkerne dazu geben. Wenn die Masse fester wird, in Kiefernzapfen einarbeiten und an einer Schnur am Baum aufhängen. Die Vögel zu füttern, kann besonders wichtig werden, wenn es ab Freitag deutlich kälter wird.

  • Vogelhäuschen selbst bauen: Eine Anleitung gibt’s im Internet unter: nabu.de
Finken Hartmann Scheidegg
Etwas für die Vögel tun: Häuschen bauen oder sich an der Stunde der Wintervögel beteiligen.
Bild: Anna Fessler