Corona aktuell im Allgäu

Tourismusverbände schreiben Brandbrief an Merkel - Österreich diskutiert über Öffnungen

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Könnte in Österreich bald alles wieder öffnen? Darüber sprechen Politiker heute.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Könnte in Österreich bald alles wieder öffnen? Darüber sprechen Politiker heute.

Bild: Kay Nietfeld, dpa

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Könnte in Österreich bald alles wieder öffnen? Darüber sprechen Politiker heute.

Bild: Kay Nietfeld, dpa

Corona-News aktuell: Während Österreich über Öffnungen spricht, schreiben die deutschen Tourismusverbände an die Kanzlerin. Mehr Nachrichten im News-Blog.
23.04.2021 | Stand: 15:24 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Freitag, 23. April, 15.20 Uhr: Brief an Merkel: Tourismusverbände fordern Öffnungsplan für Sommer

In einem Brandbrief an Kanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung haben Tourismusverbände ein Öffnungskonzept für den Sommer gefordert. Für Urlaubsbuchungen in Deutschland gebe es derzeit keine Perspektive, "solange das Beherbergungsverbot weiter gilt und es keinen Öffnungsplan gibt", hieß es in dem am Freitag veröffentlichten Schreiben des Aktionsbündnis Tourismusvielfalt. Die Verbände kritisierten darin "die anhaltende politische Inkonsequenz und Inkonsistenz, die der Tourismusbranche seit Monaten ein beispielloses Opfer abverlangt und zahlreiche Existenzen gefährdet."

Freitag, 23. April, 14.22 Uhr: Von der Leyen zieht Impfziel vor: Bis Juli 70 Prozent der Erwachsenen

Ein Großteil der EU-Bürger kann nach Einschätzung von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen deutlich früher gegen das Coronavirus geimpft werden als ursprünglich gedacht. Sie sei zuversichtlich, dass es im Juli genügend Impfstoff gebe, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, sagte sie bei einem Besuch des Pfizer-Werks im belgischen Puurs. Bislang war dieses Ziel für den 21. September angepeilt. Der angekündigte EU-Vertrag zum Kauf von weiteren 1,8 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer ist laut von der Leyen fast fertig. "Wir werden in den nächsten Tagen abschließen", sagte sie am Freitag.

Zuletzt hatte bereits EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in Aussicht gestellt, dass bis Mitte Juli ausreichend Impfstoff an die EU-Staaten geliefert werden würde, um rund 70 Prozent der Erwachsenen zu schützen.

Freitag, 23. April, 12.10 Uhr: Wochenmarkt in Kempten: Würstel und Kässpatzen gibt es vorerst nur mittwochs

Der Wochenmarkt Kempten zieht viele Besucher an. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation darf samstags aber nicht auf dem Markt gegessen werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 23. April, 10 Uhr: In Österreich könnten Hotels und Lokale ab Mitte Mai wieder öffnen

Ab Mitte Mai könnten in Österreich Lokale, Hotels, Sport und Schulen möglicherweise wieder öffnen. Heute berät eine Kommission über die nächsten Schritte.

In Österreich könnten die Corona-Regeln gelockert werden. Am Freitag will die Regierung entscheiden.
In Österreich könnten die Corona-Regeln gelockert werden. Am Freitag will die Regierung entscheiden.
Bild: Herbert Neubauer, APA, dpa

Freitag, 23. April, 8.20 Uhr: Impfung mit AstraZeneca für alle in Bayern: Das müssen Sie wissen

Niedergelassene Ärzte können in Bayern den Impfstoff von AstraZeneca ohne Priorisierung verabreichen. Information dazu finden Sie hier.

Freitag, 23. April, 7.35 Uhr: Corona-Notbremse greift ab Samstag

Die Corona-Notbremse gilt ab Samstag - doch es gibt viel Kritik.

Freitag, 23. April, 6.50 Uhr: "Corona-Notbremse": Allgäuer Virologe begrüßt strikten Kurs - und warnt vor verfrühten Lockerungen

Die bundesweite „Corona-Notbremse“ wird vom Allgäuer Virologen Dr. Matthias Lapatschek vom Allgäulab in Kempten begrüßt. Was ihm aktuell besonders Sorge macht, lesen Sie hier.

Freitag, 23. April, 6.30 Uhr: Kempten wieder unter Inzidenz von 300

DIe Inzidenzwerte im Allgäu sind am Freitag im Vergleich größtenteils zum Vortag leicht gesunken. Die Werte im Detail finden Sie hier.

Freitag, 23. April, 6.10 Uhr: RKI registriert 27.543 Corona-Neuinfektionen und 265 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung! Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 27.543 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht vollständig übermittelt worden.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 265 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 164,0. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.865.000 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 1,01 (Vortag: 0,94).

Donnerstag, 22. April, 22.10 Uhr: Passau hebt Impfreihenfolge für über 16-Jährige auf

In Passau soll von nächster Woche an ohne Priorisierung geimpft werden. Alle priorisierten Impfwilligen hätten ein Impfangebot erhalten, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Aus diesem Grund kann sich ab der kommenden Woche jede Passauerin und jeder Passauer über 16 Jahre für eine Impfung im Impfzentrum der Stadt registrieren. Die "Passauer Neue Presse" (PNP) hatte darüber berichtet.

Seit dem Impfstart Ende Dezember seien in der niederbayerischen Stadt mehr als 24 500 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt worden. "Unser Ziel ist, dass bis zum 30. Juni 2021 mindestens 35 000 Personen im Stadtgebiet ihre Erstimpfung erhalten haben", teilte Oberbürgermeister Jürgen Dupper mit. "Daher möchte ich alle ermuntern, sich für eine Impfung zu registrieren, weil das derzeit der einzige vernünftige Weg ist, eine Annäherung an die frühere Normalität zu erreichen."

Donnerstag, 22. April, 21.35 Uhr: Die Vorbereitungen zum ersten digitalen Jazzfrühling in Kempten laufen auf Hochtouren

Das Online-Jazzfestival aus dem Stadttheater Kempten ist Neuland für die Organisatoren. Wie es unter Corona-Bedingungen ablaufen soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 20.20 Uhr: Intensiv-Chefarzt des Klinikums Kempten fordert schärfere Maßnahmen gegen Corona

Über 40 Prozent der Intensivbetten in Kempten und Immenstadt mit Covid-Patienten belegt. Warum Chefarzt Dr. Florian Wagner nicht nur auf die Inzidenz schaut. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 19.40 Uhr: Corona-Notbremse zieht ab Samstag

Das umstrittene neue Infektionsschutzgesetz mit der Bundes-Notbremse hat die letzten Hürden genommen und tritt an diesem Freitag in Kraft. Zunächst passierte es am Donnerstag trotz massiver Kritik der Länder den Bundesrat, dann wurde es von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet und später im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

In Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen wird die Notbremse ab Samstag automatisch greifen, wie das Bundesinnenministerium in Berlin erläuterte. Alle geplanten Regeln hier im Überblick.

Donnerstag, 22 April, 18.40 Uhr: Freie Wähler wollen bundesweite Corona-Notbremse in Karlsruhe kippen

Sie wollen die "Freiheitsrechte" der Bürger verteidigen: Die Freien Wähler gehen mit einer doppelten Verfassungsbeschwerde gegen die Bundes-Notbremse vor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 18.10 Uhr: Abi-Jahrgang komplett in Quarantäne und Homeschooling für gesamte Schule

Corona-Fälle bringen den Unterricht gehörig durcheinander. Schulleitung und Schüler sorgen sich um das Abitur. Weshalb sogar die komplette Schule betroffen ist. Mehr dazu lesen Sie hier.

Am Gymnasium Lindenberg, hier ein Schriftzug im Außenbereich, gibt es positive Corona-Fälle im Abiturjahrgang.
Am Gymnasium Lindenberg, hier ein Schriftzug im Außenbereich, gibt es positive Corona-Fälle im Abiturjahrgang.
Bild: Benjamin Schwärzler

Donnerstag, 22. April, 17.15 Uhr: EU-Länder einigen sich auf technische Richtlinien für Impf-Zertifikat

Vertreter von EU-Ländern haben sich auf technische Rahmenbedingungen für die Einführung des digitalen Impfpasses geeinigt. "Dies ist ein wichtiger Schritt, damit das digitale Grüne Zertifikat bis zum Sommer für die Bürger Realität wird", sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Donnerstag laut Mitteilung. Im Juni soll das Zertifikat einsatzbereit sein, und Reisen im Sommer deutlich erleichtern. Die Zertifikate sollen - anders als es der Name vermuten lässt - auch in Papierform erhältlich sein.

Die Leitlinien beträfen etwa entscheidende Elemente des Zertifikats wie einen QR-Code über den Daten zu Impfungen, Corona-Tests und überstandenen Covid-Infektionen abgerufen werden können. Die Codes sollen sicherstellen, dass alle Zertifikate gelesen werden können. Zudem beschreiben die Richtlinien auch Sicherheitsmechanismen, die Fälschungen verhindern sollen. So könne die Echtheit der Zertifikate EU-weit überprüft werden.

"Parallel dazu werden die Mitgliedsstaaten ermutigt, die benötigten technischen Lösungen auf nationaler Ebene einzuführen", heißt es in der Pressemitteilung der EU-Kommission. EU-Handelskommissar Thierry Breton teilte mit, von Seiten der Kommission sei man ab dem 1. Juni bereit, die EU-Länder mit dem Zertifikat zu verknüpfen. Nächste Woche soll im EU-Parlament über dessen Ausgestaltung abgestimmt werden.

Donnerstag, 22. April, 16 Uhr: Im Oberallgäu und in Kempten kann demnächst die Priorisierungsgruppe 3 geimpft werden

Die Impfkampagne in der Stadt Kempten und im Landkreis Oberallgäu schreitet voran. Annähernd ein Fünftel der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis haben bereits eine erste Impfdosis erhalten. Der Wechsel von der Priorisierungsgruppe 2 in die Priorisierungsgruppe 3 steht unmittelbar bevor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 15 Uhr: Steinmeier unterzeichnet Infektionsschutzgesetz mit Bundes-Notbremse

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das neue Infektionsschutzgesetz mit der Bundes-Notbremse unterzeichnet. Das teilte das Bundespräsidialamt am Donnerstag mit. Das Gesetz muss zum Inkrafttreten jetzt nur noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.

Donnerstag, 22. April, 14.50 Uhr: EU nutzt Option auf weitere 100 Millionen Astrazeneca-Dosen nicht

Die Europäische Union wird die Option nicht nutzen, weitere 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff von Astrazeneca zu kaufen. Die Frist dafür sei abgelaufen, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Hauptanliegen der Kommission sei, die bereits fest bestellten 300 Millionen Impfdosen von dem Hersteller zu bekommen.

Astrazeneca ist dabei sehr im Rückstand. Statt der für das erste Quartal zugesagten 120 Millionen Impfdosen waren nur 30 Millionen geliefert worden; für das zweite Quartal stellt die Firma der EU nur 70 Millionen der vereinbarten 180 Millionen Dosen in Aussicht. Die EU-Kommission erwägt wegen der Lieferrückstände eine Klage gegen das Unternehmen. Die Bestellung von 300 Millionen Dosen und die Option auf weitere 100 Millionen waren Bestandteil des EU-Rahmenvertrags mit Astrazeneca vom August 2020.

Donnerstag, 22. April, 13.15 Uhr: Infektionsschutzgesetz mit Bundes-Notbremse geht durch den Bundesrat

Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit der Bundes-Notbremse hat den Bundesrat passiert. In der Länderkammer wurde am Donnerstag kein Antrag zur Anrufung des Vermittlungsausschusses gestellt. Damit kann Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterzeichnen, das bei hohen Infektionszahlen Ausgangsbeschränkungen ab 22.00 Uhr und weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Kontakten vorsieht. Alle geplanten Regeln hier im Überblick.

Donnerstag, 22. April, 12.45 Uhr: Brüssel erwägt Klage gegen Astrazeneca wegen Lieferrückstands

Die EU-Kommission erwägt eine Klage gegen den Hersteller Astrazeneca, weil er zugesagte Lieferungen von Corona-Impfstoff an die Europäische Union einseitig drastisch gekürzt hat. Dies bestätigten Kommissionskreise am Donnerstag. Alle Optionen würden vorbereitet, hieß es. Die EU-Staaten müssten einer Klage zustimmen.

Zuvor hatte das Portal "Politico" berichtet, die Kommission habe den EU-Staaten die Vorbereitung einer solchen Klage angekündigt. Diplomaten bestätigten, dass dies in einer Sitzung der EU-Botschafter am Mittwoch Thema war. Die Mitgliedsstaaten wollten bis Ende der Woche prüfen, ob geklagt werden soll.

Der britisch-schwedische Hersteller hatte den EU-Staaten zugesagt, im ersten Quartal 120 Millionen Impfdosen zu liefern. Tatsächlich waren es aber nur 30 Millionen. Die Kommission hatte wegen der Lieferrückstände bereits ein Schlichtungsverfahren mit dem Unternehmen eingeleitet. Eine Klage wäre der nächste Schritt.

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Donnerstag, 22. April, 12.20 Uhr: Deutsche Flughäfen kommen nicht aus der Corona-Flaute

Die Flughäfen in Deutschland sind auch im März nicht aus der Corona-Flaute herausgekommen. In dem Monat nutzten nur 1,97 Millionen Passagiere einen Airport, wie der Flughafenverband ADV am Donnerstag in Berlin berichtete. Das waren 89,7 Prozent weniger als im März des Vorkrisenjahres 2019 und auch immer noch 72,5 Prozent weniger als im März 2020, in dessen Verlauf es erstmals zu größeren Verkehrseinschränkungen in Folge der Corona-Pandemie gekommen war.

Wieso man am Allgäu Airport in Memmingen trotzdem auf viele Sommer-Urlauber hofft und ein neues Flugziel anbietet, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 11.40 Uhr: Erste Klage gegen Notbremse in Karlsruhe eingereicht

Noch bevor die Politik das neue Infektionsschutzgesetz überhaupt beschlossen hat, ist schon der erste Eilantrag dagegen beim Bundesverfassungsgericht eingegangen. Welche Erfolgsaussichten das haben kann, vermochte ein Sprecher in Karlsruhe am Donnerstag aber nicht zu sagen. Der Bundestag hat der Novellierung samt einer Bundes-Notbremse für Corona-Hotspots schon zugestimmt, der Bundesrat wollte am Donnerstag entscheiden.

Rechtsanwalt Claus Pinkerneil mit Kanzleien in Berlin und München teilte mit, Verfassungsbeschwerde eingelegt zu haben. Ihm gehe es vor allem darum, dass das Gesetz die Maßnahmen weitestgehend (verwaltungs)gerichtlicher Kontrolle entziehe, dass der Inzidenzwert als alleiniger Maßstab ungeeignet sei und dass insbesondere Ausgangsbeschränkungen unverhältnismäßig seien. Pinkerneil sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass er die Verfassungsbeschwerde absichtlich schon vor der Entscheidung des Bundesrats eingelegt habe. Das Verfassungsgericht könnte die Unterzeichnung durch Steinmeier stoppen wie etwa Ende März beim EU-Wiederaufbaufonds geschehen.

Ob es sich bei dem in Karlsruhe eingegangenen Antrag um jenen Pinkerneils handelt, konnte der Gerichtssprecher zunächst nicht sagen. Auch die Freien Wähler und FDP-Bundestagsabgeordnete hatten Klagen gegen das neue Infektionsschutzgesetz angekündigt.

Donnerstag, 22. April, 11.30 Uhr: Kretschmer: Deutschland will 30 Millionen Dosen Sputnik V erwerben

Deutschland will nach Angaben des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) 30 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V erwerben. Voraussetzung sei aber die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde, sagte er am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko in Moskau. Es wäre ein großer Erfolg, wenn das im Mai gelingt. Dann könnten im Juni, Juli und August jeweils 10 Millionen Dosen dieses Impfstoffes gekauft werden. Kretschmer geht davon aus, dass der russische Impfstoff in Sachsen eine große Zustimmung genießen wird.

Kretschmer selbst will sich in der kommenden Woche mit dem Vakzin von Astrazenca impfen lassen. Er wolle ganz bewusst zeigen, dass dieser Impfstoff sicher ist, sagte er.

Donnerstag, 22. April, 10.50 Uhr: Verfassungsgerichtshof lässt Schul-Regeln samt Testpflicht in Kraft

Die Testpflicht an bayerischen Schulen und die Regelungen zu Distanz- und Wechselunterricht bleiben in Kraft. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof lehnte es in einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung ab, die entsprechenden Regelungen in der Corona-Verordnung per einstweiliger Anordnung außer Vollzug zu setzen. Damit bleibt es dabei, dass bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 nur noch Wechselunterricht erlaubt ist und bei Werten über 100 nur noch Distanzunterricht - mit einer Ausnahme unter anderem für Viertklässler und Abschlussklassen. Weiterhin dürfen Schülerinnen und Schüler nur noch mit negativem Test in die Schule.

Donnerstag, 22. April, 9.50 Uhr: Boris Palmer: Tübinger Corona-Modellprojekt beendet

Das Tübinger Corona-Modellprojekt ist wegen der Bundes-Notbremse laut Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) beendet. "Ab Montag ist also auch bei uns alles dicht. Theater, Handel, Schulen und Kitas", schrieb Palmer auf seiner Facebook-Seite. Diese Entscheidung habe die CDU-Wahlkreisabgeordnete Annette Widmann-Mauz der Presse mitgeteilt. Die Inzidenz im Landkreis sei mit 180 eben viel zu hoch, schrieb Palmer. Er machte darauf aufmerksam, dass die Inzidenz in Tübingen konstant unter 100 sei seit zwei Wochen. "Der Anstieg findet nur außerhalb Tübingens statt und hat jetzt den Wert von 240 erreicht, während wir bei 91 stehen", schrieb Palmer.

Menschen in Tübingen können sich seit dem 16. März an mehreren Stationen kostenlos testen lassen - mit den Bescheinigungen der Ergebnisse, den Tagestickets, können sie dann in Läden, zum Friseur oder auch in Theater und Museen gehen. Wegen großen Andrangs von außerhalb sind die Tests inzwischen auf Menschen aus dem Kreis Tübingen beschränkt.

Donnerstag, 22. April, 9.35 Uhr: Fischertag in Memmingen auch 2021 abgesagt

Das bekannte Memminger Heimatfest Fischertag kann auch 2021 wegen der Pandemie nicht stattfinden. Aktuell wird noch über Alternativen im kleinen Rahmen gesprochen. Alles dazu hier.

Donnerstag, 22. April, 8.40 Uhr: RKI: Wieder etwas mehr bayerische Landkreise mit Inzidenz unter 100

Inzwischen haben wieder vier bayerische Landkreise eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Tirschenreuth, Garmisch Partenkirchen, der Stadtkreis Bamberg und der Landkreis Ebersberg unterschreiten die wichtige Grenze bei den Corona-Neuinfektionen, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Mittwoch waren es nur zwei Kreise, am Dienstag ein Kreis. Bei länger anhaltenden Inzidenzen unter 100 gelten Lockerungen für den Handel. Auch für die Öffnung von Schulen ist er zentral. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen an.

Bayernweit lag die vom RKI gemeldete Inzidenz am Donnerstag bei 180,3 - ein leichter Rückgang gegenüber den Vortagen. Die höchsten Werte im Freistaat gab es erneut im Landkreis Kronach mit 355,1. Auch der Landkreis Mühldorf am Inn und die Stadt Kempten lagen über 300. Die niedrigste Inzidenz hatte Tirschenreuth mit 75.

Donnerstag, 22. April, 8.05 Uhr: Heute soll der Bundesrat die Corona-Notbremse beschließen

Nachdem gestern im Deutschen Bundestag der Weg für die umstrittene Corona-Notbremse des Bundes frei gemacht wurde, passiert das Gesetz heute weitere Schranken: Der Bundesrat will am Donnerstag ab 11 Uhr entscheiden. Er könnte Einspruch einlegen und damit Nachverhandlungen notwendig machen. Mehrere Bundesländer kündigten jedoch bereits zuvor an, keinen Einspruch einlegen zu wollen. Zuletzt muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterzeichnen, auch das könnte noch am Donnerstag geschehen. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt könnte möglicherweise noch am selben Tag wie die Unterzeichnung erfolgen.

Donnerstag, 22. April, 7.58 Uhr: Ärztegewerkschaft begrüßt Corona-Notbremse - aber sie kommt zu spät

Die Politik habe viel Zeit verstreichen lassen, obwohl es aus der Intensivmedizin deutliche Hilferufe gegeben habe, kritisiert die Vorsitzende der Deutschen Ärztegewerkschaft. Jetzt sei das Personal in vielen Krankenhäusern wieder extrem belastet, und Kliniken kämen an Kapazitätsgrenzen - nicht nur bei Covid-19-Patienten. Wieso der Chef der Helios-Kliniken die Lage als nicht so dramatisch ansieht.

Donnerstag, 22. April, 7.15 Uhr: Härter als in der Bundes-Notbremse - Holetschek verteidigt strengere Corona-Regeln in Bayern

"Volle Intensivstationen vertragen sich nun mal nicht mit vollen Biergärten“, so verteidigt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (Memmingen) die Corona-Regeln in Bayern. Sie sollen strikter bleiben als in der am Mittwoch beschlossenen Bundes-Notbremse vorgesehen. Alles dazu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 22. April, 6.15 Uhr: RKI registriert 29.518 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 29.518 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht vollständig übermittelt worden.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 259 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Donnerstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 29.426 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 293 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 161,1. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben. Bisher kann laut RKI anhand der Sieben-Tage-Inzidenz der vergangenen Tage noch nicht abgeschätzt werden, ob sich der ansteigende Trend der vergangenen Woche fortsetzt.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.217.710 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.845.300 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 80.893.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,94 (Vortag: 0,95). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Mittwoch, 21. April, 22.30 Uhr: Demonstration in Memmingen gegen Corona-Notbremse

Rund 50 Teilnehmer demonstrierten am Mittwochabend gegen die vom Bundestag beschlossene Corona-Notbremse auf dem Marktplatz. Sie beerdigten das Grundgesetz. Mehr dazu lesen Sie hier.

Rund 50 Demonstranten beerdigten am Mittwochabend auf dem Marktplatz in Memmingen symbolisch das Grundgesetz.
Rund 50 Demonstranten beerdigten am Mittwochabend auf dem Marktplatz in Memmingen symbolisch das Grundgesetz.
Bild: Thomas Schwarz

Mittwoch, 21. April, 21.20 Uhr: Bayern gibt Astrazeneca in Arztpraxen für alle Altersgruppen frei

Auch Bayern hat den Impfstoff von Astrazeneca in Arztpraxen für alle Altersgruppen freigegeben. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) teilte am Mittwochabend in München mit: "Die Priorisierung bei Astrazeneca ist ab sofort aufgehoben, der Impfstoff kann in den Arztpraxen auch Personen unter 60 Jahren angeboten werden." Zuvor hatten bereits Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen die gleiche Entscheidung getroffen.

Der Minister sagte weiter: "Die Ärzte kennen ihre Patienten gut und wissen, wem sie aus dem Kreis der unter 60-Jährigen unter Berücksichtigung der Vorgaben der Ständigen Impfkommission ein Impfangebot mit diesem Wirkstoff machen können - und beraten hierzu ausführlich." Dieses besondere Vertrauensverhältnis solle genutzt werden, "denn jede Dosis Impfstoff muss möglichst rasch verimpft werden", betonte Holetschek.

Mittwoch, 21. April, 20.30 Uhr: Harte Zeiten für Camper - Diese Regeln gelten in der Pandemie für die Auszeit im Allgäu

Trotz Ausgangssperre raus in die Natur? Für Camper kann das bei einem Verstoß bis zu 500 Euro kosten. Es gibt eine Ausnahme, aber die gilt nicht in jedem Fall. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 19.30 Uhr: Wie kann das sein? Trotz Corona-Pandemie fahren Schüler im überfüllten Schulbus

Den Fahrbetrieb für Schüler zu organisieren, ist eine Herausforderung für Verkehrsbetriebe. Manchmal klappt das nicht. Was eine Familie aus Hopferbach erlebte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 17.40 Uhr: Trotz Bundes-Notbremse: Distanzunterricht in Bayern ab einem Inzidenzwert von 100

Während die Bundes-Notbremse beschlossen wird, macht Bayern klar: In den Schulen bleibt es beim bisherigen Kurs. Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 100. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 16.20 Uhr: Luca-App funktioniert jetzt in Memmingen

Um bei einem Cafébesuch, beim Shoppen oder beim Sport mit anderen die Kontaktdatennachverfolgung zu erleichtern, setzt der Freistaat Bayern auf die Luca-App. Die App kann ab sofort auch in Memmingen genutzt werden: Veranstalter, Gastronomie, Einzelhandel und Privatpersonen können sich registrieren – auch städtische Einrichtungen machen mit. Das städtische Gesundheitsamt ist jetzt zum Beispiel direkt mit der App verbunden.

„Ich freue mich sehr, dass mit der Luca-App ein weiterer Baustein zur Bewältigung der Pandemie gesetzt ist. Meine Bitte geht an alle Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, den Einzelhandel und die Gastronomie: Machen Sie mit und nutzen Sie die Luca-App“, appelliert Oberbürgermeister Manfred Schilder. Damit das Luca-System funktionieren kann, ist es wichtig, dass möglichst viele mitmachen und sich jetzt vorbereiten für die Zeit, wenn niedrige Inzidenzwerte Öffnungen wieder möglich machen.

Mittwoch, 21. April, 15.50 Uhr: Bundestag beschließt bundeseinheitliche "Notbremse" gegen Corona

Die Bundesregierung hat eine "Bundes-Notbremse" beschlossen. Welche Corona-Regeln stecken dahinter? Und was ändert sich damit für Bayern? Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Bundestag hat eine bundeseinheitliche "Notbremse" gegen Corona beschlossen.
Der Bundestag hat eine bundeseinheitliche "Notbremse" gegen Corona beschlossen.
Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbolbild)

Mitttwoch, 21. April, 15.25 Uhr: Drei Tage über Inzidenz von 200 - das sind die neuen Corona-Regeln im Unterallgäu

Im Unterallgäu lag die Inzidenz in den vergangenen Tagen über einem Wert vor 200 - diese Regeln gelten jetzt.

Mittwoch, 21. April, 13.30 Uhr: Beschäftigte sollen zwei Corona-Tests pro Woche bekommen

Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten, sollen von ihrem Arbeitgeber künftig zwei Corona-Tests pro Woche angeboten bekommen. Eine entsprechend nachgeschärfte Verpflichtung zu Corona-Testangeboten hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Mittwoch im Bundeskabinett auf den Weg gebracht. "So sollen noch besser Infektionen entdeckt, Ansteckungen vermieden und Betriebsschließungen verhindert werden", sagte Heil in Berlin. Die bereits geltende Arbeitsschutzverordnung zu Corona werde entsprechend ergänzt. Die Regelung soll zeitgleich zur geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft treten. Bisher war die Pflicht zu einem Corona-Test pro Woche vorgesehen.

Mittwoch, 21. April, 12.55 Uhr: Spahn: Zwei Drittel aller Ausbrüche finden im privaten Bereich statt

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat für weniger Kontakte als Voraussetzung für die Rettung von Menschenleben in der dritten Corona-Welle geworben. 5000 Menschen lägen derzeit mit Covid-19 auf den Intensivstationen - "Tendenz weiter steigend, bei sinkendem Alter der Patienten", sagte Spahn am Mittwoch in der Schlussberatung des Gesetzes für eine Bundes-Notbremse im Bundestag. Jeder dritte Covid-19-Patient in den Kliniken sterbe – nicht nur auf den Intensivstationen. Patientinnen und Patienten müssten in der dramatischen Lage in den Kliniken bereits verlegt, Nicht-Covid-Behandlungen verschoben werden.

Die Zahl der Intensivpatienten folge dabei der Zahl der Neuinfektionen, betonte Spahn. Der Zusammenhang sei eindeutig. "Zwei Drittel aller Ausbrüche finden im Moment in Deutschland im privaten Bereich statt", erläuterte er. "Bei den 6- bis 20-Jährigen sehen wir gerade sehr, sehr viele Infektionen." Spahn rief deshalb zur Zustimmung zu dem Gesetzentwurf auf, der der Kontaktreduzierung dienen soll: "Die Lage ist ernst, sehr ernst." Er sagte: "Wenn wir Leid vermeiden können, sollten wir es vermeiden."

Die Zahl der Geimpften wachse zwar zügig. "Anfang Mai wird es jeder Vierte sein, in wenigen Wochen jeder Dritte", sagte Spahn. Aber: "Impfen und Testen alleine reicht nicht, um die dritte Welle zu brechen."

Mittwoch, 21. April, 12.45 Uhr: Weltpremiere von Musical "Zeppelin" in Füssen erneut verschoben

"Zeppelin" hätte eigentlich im November 2020 Premiere feiern sollen, wurde dann auf Juni 2021 verschoben - und soll nun im Oktober stattfinden.

Mittwoch, 21. April, 12.05 Uhr: Jeder Fünfte in Deutschland mindestens einmal gegen Corona geimpft

Knapp 21 Prozent der Deutschen haben mindestens eine Corona-Impfung bekommen. Vollständig geimpft sind fast sieben Prozent.

Mittwoch, 21. April, 11.30 Uhr: Ausreise-Kontrollen aus dem Bregenzerwald haben begonnen

Wieder strikte Corona-Kontrollen in Vorarlberg: Wer aus dem Bregenzerwald ausreisen will, muss ab sofort einen negativen Corona-Test vorlegen. Die Gründe lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 9.45 Uhr: 30. Füssener Sporttage erneut wegen Corona abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die 30. Füssener Stadtolympiade, die für den Zeitraum vom 1. bis 10. Juli geplant war, erneut abgesagt und auf nächstes Jahr verschoben. Das gab die Stadt Füssen am Mittwochvormittag bekannt.

Mittwoch, 21. April, 9.30 Uhr: Dänemark stellt Schleswig-Holstein 55.000 Astrazeneca-Dosen bereit

Schleswig-Holstein bekommt von Dänemark 55.000 Dosen des Impfstoffes des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca. Wie die dänische Regierung am Dienstagabend mitteilte, ist dies eine Art Darlehen. Die Impfdosen sollen nach einem vereinbarten Zeitraum zurückerstattet werden.

Allerdings hat sich Dänemark entschieden, den Astrazeneca-Impfstoff Vaxzevria wegen der Gefahr von Blutgerinnseln selbst nicht mehr zu verwenden. Die Regierung hat noch nicht entschieden, was mit ihren anderen gekauften Astrazeneca-Dosen geschehen soll.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke sagte, er sei im Dialog mit mehreren Ländern. "Wenn wir mit einigen Ländern einen Tauschhandel machen können, bei dem wir Astrazeneca-Impfstoffe an sie senden und einige ihrer Pfizer-Impfstoffe zurückbekommen, ist das natürlich äußerst interessant", sagte Heunicke.

Mittwoch, 21. April, 8.45 Uhr: Impf-Front in Füssen - nicht nur der Mangel sorgt für Frust

Die Ärzte in Füssen könnten mehr spritzen, aber der Impfstoff ist weiterhin knapp. Ab wann sich die Lage verbessern könnte und was die Mediziner dann planen, lesen Sie hier.

Mit Blick auf steigende Corona-Neuinfektionen spricht sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für strengere Maßnahmen aus.
Mit Blick auf steigende Corona-Neuinfektionen spricht sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für strengere Maßnahmen aus.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Mittwoch, 21. April, 7.40 Uhr: Bundestag will einheitliche Corona-Notbremse verabschieden

Der Bundestag will an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) bundesweit einheitliche Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschließen. Der Abstimmung über die sogenannte Bundes-Notbremse waren tagelange Verhandlungen vorausgegangen. Geplant sind etwa Ausgangsbeschränkungen von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr, wie aus dem Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes hervorgeht. Die geplante Bundes-Notbremse soll gezogen werden, wenn in einem Landkreis oder einer Stadt mehr als 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen kommen.

Mittwoch, 21. April, 7.20 Uhr: Kaufbeurer Kinderarzt zu den Auswirkungen von Corona: "Albträume sind ein häufiges Problem"

Der Kinderarzt und Psychotherapeut Dr. Volkmar Reschke spricht über die Probleme der Jüngsten während der Pandemie. Was er von Corona-Tests an Schulen hält, lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 6.50 Uhr: Deutsche Bahn plant Impfzentren für eigene Mitarbeiter

Die Deutsche Bahn bereitet sich auf Impfungen im eigenen Unternehmen vor. An mindestens zehn Standorten in Deutschland wolle der Konzern Impfzentren einrichten, an denen die Beschäftigten von den Betriebsärzten geimpft werden sollen, teilte eine Sprecherin mit. "Die ersten entstehen jetzt in München und Nürnberg." Weitere Orte wurden zunächst nicht bekannt. Welcher Impfstoff zum Einsatz komme, stehe noch nicht fest. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, sollten so viele "systemrelevante Mitarbeitende wie möglich ein Impfangebot von ihrem Arbeitgeber erhalten".

Der Konzern geht davon aus, dass ungefähr die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland als systemrelevant eingestuft sind. Viele von ihnen gehören demnach zur Gruppe 3 in der Corona-Impfverordnung des Bundes. Darunter fallen unter anderem 60- bis 70-Jährige sowie medizinisch vorbelastete Menschen.

Mittwoch, 21. April, 6.30 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu

Kempten liegt am Mittwoch über dem Inzidenzwert von 300. Wie die Werte im Detail aussehen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 21. April, 6 Uhr: RKI registriert 24.884 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24 884 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten am Montagabend und Dienstag nicht vollständig übermittelt worden.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 331 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Mittwoch vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 21.693 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 342 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 160,1.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.824.100 an. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 95 (Vortag: 1,06).

---------------------

Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 24. März lesen Sie in Teil 49 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 8. bis 17. März lesen Sie in Teil 47 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 3. bis 7. März lesen Sie in Teil 46 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. Februar bis 3. März lesen Sie in Teil 45 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. Februar bis 24. Februar lesen Sie in Teil 44 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.