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Gesundheit

Verursachte ein Schwangerschaftstest Missbildungen? Dieser Allgäuer kämpft seit Jahren für Gerechtigkeit

André Sommer kämpft seit Jahren für Gerechtigkeit im Duogynon-Fall.

André Sommer kämpft seit Jahren für Gerechtigkeit im Duogynon-Fall.

Bild: Ralf Lienert

André Sommer kämpft seit Jahren für Gerechtigkeit im Duogynon-Fall.

Bild: Ralf Lienert

Ist ein Schwangerschaftstest mit dem Medikament Duogynon für Missbildungen bei Kindern verantwortlich? Ein Allgäuer sagt Ja und bekommt nun Hilfe aus Großbritannien.

24.08.2020 | Stand: 15:34 Uhr

Jahrelang haben Andre Sommer und hunderte andere Betroffene gekämpft. Um Anerkennung, um Gehör und vor allem um ein Schuldeingeständnis. Vor wenigen Wochen nun, am 8. Juli, ein Etappensieg: Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock entschuldigte sich öffentlich. Bei all denen, die betroffen sind von den Folgen der Einnahme des Hormonpräparats Duogynon. „Bei uns“, sagt Sommer. Als der Grundschullehrer aus Pfronten im Ostallgäu 1976 geboren wurde, befand sich seine Blase außerhalb des Körpers, seine Genitalien waren deformiert. Er musste sich 15 schweren Operationen unterziehen, bis heute lebt er mit einem künstlichen Blasenausgang.

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