Corona aktuell im Allgäu

Wegen Delta-Variante zurück zum Home-Schooling? - Lindau lockert Corona-Regeln

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Die Corona-Maßnahmen im Landkreis Lindau werden gelockert.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Die Corona-Maßnahmen im Landkreis Lindau werden gelockert.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Die Corona-Maßnahmen im Landkreis Lindau werden gelockert.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Corona-News aktuell: Die Inzidenz sinkt weiter. Dennoch sehen Experten Feiern rund um die Fußball-EM mit Sorge. Zu Olympia 2021 dürfen Fans. Mehr im Newsblog.
21.06.2021 | Stand: 21:00 Uhr

  • Die aktuellen Zahlen zur Sieben-Tage-Inzidenz für die Allgäuer Städte und Kreise finden Sie hier.
  • Wie viele Menschen im Allgäu ihre Erst- und Zweitimpfung bereits bekommen haben, lesen Sie hier.
  • Im gesamten Allgäu gab es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 92 (Vortag: 98) Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Sie teilen sich wie folgt auf: Landkreis Oberallgäu 17 (Vortag: 21), Stadt Kempten 5 (Vortag: 7), Landkreis Ostallgäu 15 (Vortag: 15), Stadt Kaufbeuren 6 (Vortag: 6), Landkreis Unterallgäu 16 (Vortag: 19), Stadt Memmingen 6 (Vortag: 6), Landkreis Lindau 27 (Vortag: 24). (Quelle: RKI, Stand: Montag)
  • 574 Menschen aus der Region starben bisher an oder mit einer Corona-Infektion. (Quelle: RKI, Stand Montag)
  • Für Deutschland gibt das Robert-Koch-Institut für 3.722.327 (Vortag 3.721.981) Menschen positive Corona-Tests an. Die Zahl der mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt bei 90.395 (Vortag 90.385). (Stand: Montag).

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Montag, 21. Juni, 21 Uhr: Merkel: Fortschritte in Corona-Pandemie noch immer fragil

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Corona-Pandemie zu Vorsicht trotz stark gesunkener Infektionszahlen aufgerufen. Es gebe zwar eine sehr grundlegende Verbesserung der Situation, sagte sie am Montag in Berlin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi. "Aber wir wissen auch, wie fragil dieser Fortschritt noch ist."

Die Impfquote steige zwar, aber man nähere sich noch nicht einer Herdenimmunität. Und: "Wir sind anfällig für neue Varianten." In Großbritannien und Portugal könne man sehen, wie schnell die Inzidenzen wieder hochgehen könnten. "Deshalb verfolgen wir die Dinge sehr aufmerksam."

Draghi betonte, dass die deutsch-italienischen Beziehungen durch die Corona-Krise noch enger geworden seien. Er bedankte sich ausdrücklich für die Hilfe Deutschlands in der ersten Welle der Pandemie mit der Aufnahme italienischer Patienten in deutschen Krankenhäusern. Lesen Sie auch: Delta bedroht Präsenzunterricht - Homeschooling mit gemischten Folgen

Montag, 21. Juni, 19 Uhr: Indien impft 7,5 Millionen Menschen an einem Tag

Am Montag hat Indien mehr als 7,5 Millionen Menschen gegen Corona geimpft - mehr als je zuvor an einem Tag. Das zeigen Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums. In Indien leben insgesamt mehr als 1,3 Milliarden Menschen, es ist das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung - nach China. Am Montag gab es zusätzliche Impfzentren, die Impfungen für alle Erwachsenen anboten.

Bislang lief die Impfkampagne in Indien allerdings deutlich langsamer als zunächst geplant. Weniger als fünf Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Ein Grund dafür ist Impfstoffknappheit - unter anderem da die Regierung zunächst nicht versucht hat, genügend Impfstoff für die große Bevölkerung zu kaufen. Inzwischen will die Regierung gegensteuern, etwa indem sie ein komplexes Impfstoffbeschaffungssystem vereinfacht hat.

Montag, 21. Juni, 17 Uhr: Johnson beharrt auf Ende von Corona-Einschränkungen Mitte Juli

Trotz steigender Fallzahlen gibt sich Boris Johnson zuversichtlich, dass die Corona-Maßnahmen in England Mitte Juli komplett aufgehoben werden können.

Montag, 21. Juni, 16.10 Uhr: Maskenpflicht bei EM in München ignoriert: Holetschek droht mit Folgen

Eine zu lasche Umsetzung der Maskendisziplin in der Münchner EM-Arena könnte nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek Auswirkungen auf die künftige Zulassung von Fans in der Bundesliga haben.

Montag, 21. Juni, 14.45 Uhr: Stadion München wäre laut Söder jederzeit bereit für weitere EM-Spiele

Die Stadt München steht im Falle einer Verlegung von EM-Spielen wegen der Corona-Lage in England nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als alternativer Spielort bereit. "Wir würden uns jederzeit freuen, noch ein Spiel zu nehmen", sagte der CSU-Chef am Montag nach einer Sitzung der Präsidien und Vorstände von CDU und CSU in Berlin.

München sei bereit für alles und es wäre angesichts der Corona-Lage gut, wenn die UEFA einen "Plan B" in der Tasche hätte. In Großbritannien steigen wegen der sogenannten Delta-Variante des Virus die Infektionszahlen wieder deutlich an.

Söder betonte aber auch, zunächst müsse "als Plan A" geprüft werden, wie in London die Hygienevorschriften nun besser eingehalten werden könnten. Dies gelte gleichermaßen auch für die noch ausstehenden Spiele in München. Auch hier gelinge die Umsetzung der Maskenpflicht noch nicht bei allen Stadionbesuchern.

Weiter sagte Söder, er halte es für ein "sehr gutes Signal", wenn das Münchner Stadion tatsächlich für das Spiel am Mittwoch gegen Ungarn in den Regenbogenfarben erstrahlen solle, um damit ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen. Es wäre ein "Signal, dass für die Freiheit unserer Gesellschaft steht".

Montag, 21. Juni, 12.50 Uhr: Lockerungen für den Landkreis Lindau in Aussicht

Da der Inzidenzwert drei Tage in Folge unter 50 lag, gelten für den Landkreis Lindau ab Mittwoch neue Regeln. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 21. Juni, 12.40 Uhr: Tschechien öffnet Grenzen für Urlauber aus allen EU-Staaten

Tschechien hat seine Grenzen für Urlauber aus allen EU-Staaten geöffnet. Die Reisefreiheit gilt seit Montag auch für Menschen mit Wohnsitz in der Schweiz, Liechtenstein und Norwegen. Das teilte das Innenministerium in Prag mit. Für Touristen aus Deutschland, Österreich und fünf weiteren EU-Staaten gab es bereits seit zwei Wochen eine Sonderregelung. Tschechien hatte wegen der Corona-Pandemie monatelang alle Einreisen von Ausländern ohne triftigen Grund untersagt. Die Tourismusbranche klagte über enorme Verluste.

Voraussetzung ist in der Regel, dass die Reisenden negativ getestet, geimpft oder genesen sind und im Vorfeld eine Online-Anmeldung ausgefüllt haben. Die Einzelheiten sind auf den Internetseiten des Innenministeriums zu finden. Im Grenzverkehr mit den Nachbarstaaten, zum Beispiel zum Einkaufen binnen 24 Stunden, gelten keine Auflagen. Die Corona-Lage in Tschechien hat sich sehr gebessert. Nach aktuellen Zahlen gab es neun Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.


Montag, 21. Juni, 11.35 Uhr: Merkel zu Corona: Richtiges Maß an Freiheit und Vorsicht finden

Kanzlerin Angela Merkel hat trotz der einstelligen Werte bei den Corona-Inzidenzen vor Übermut gewarnt. Man sei bei einer erfreulichen Inzidenz unter zehn, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen bei einer gemeinsamen Klausur der Spitzen von CDU und CSU zum Wahlprogramm der Union in Berlin. Dies sei aber immer noch drei Mal so hoch wie vor zwölf Monaten. Man müsse "das richtige Maß an Freiheit und Vorsicht finden", wurde sie zitiert. Es dürfe nicht vergessen werden: "Maske tragen ist immer noch das Einfachste." Die Pandemie werde erst zu Ende sein, wenn die ganze Welt geimpft sei. "Wir müssen an den Rest der Welt auch denken", sagte Merkel demnach.

Trotz sinkender Corona-Zahlen in Deutschland gibt es verstärkt Sorgen wegen der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus.

Montag, 21. Juni, 11 Uhr: Keine Geisterspiele: Tausende japanische Fans bei Olympia erlaubt

Trotz der Corona wollen die Olympia-Organisatoren in Japan bis zu 10.000 einheimische Zuschauer bei allen Wettkämpfen der Sommerspiele in Tokio zulassen. Maximal darf aber nur die Hälfte der Plätze in den Arenen besetzt werden, wie die Gastgeber am Montag nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee entschieden. Der Beschluss steht unter Vorbehalt - wieso es trotzdem noch Spiele völlig ohne Fans geben kann, erfahren Sie hier.

Montag, 21. Juni, 10.30 Uhr: Leopoldina: Schulen langfristig offen halten

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, Deutschlands Schulen und Kindergärten in der Pandemie offen zu halten und so Präsenzunterricht für alle Schüler zu ermöglichen. Dies sei die effektivste Art des Lernens, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme. Die Öffnungen sollten aber von "geeigneten Schutzmaßnahmen" begleitet werden. Darüber hinaus sprachen sich die Wissenschaftler dafür aus, den digitalen Ausbau an den Bildungseinrichtungen zu beschleunigen.

Es gebe die klare Perspektive, dass der Schulbetrieb im neuen Schuljahr mit allen Aspekten wieder aufgenommen werden könne, hieß es zuletzt von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Der Präsenzunterricht sei durch andere Varianten des Lernens nicht zu ersetzen. Die Ministerinnen und Minister hatten bei ihrer Videokonferenz bereits vergangene Woche vereinbart, dass alle Schulen nach den Sommerferien "dauerhaft im Regelbetrieb (...) mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden" besucht werden sollen. Regelbetrieb bedeute, dass Unterricht in der Schule ohne weitere Einschränkungen erteilt und das schulische Leben wieder ermöglicht werde, heißt es in einem Beschluss.

Montag, 21. Juni, 8 Uhr: Inzidenzwert in den Allgäuer Gebieten unter 50

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Montag, 21. Juni, 6.50 Uhr: "Keine gute Idee" - Infektiologe sieht Fußball-EM mit Sorge

Der erste deutsche Sieg bei der Fußball-EM wird ordentlich gefeiert - bei Public Viewings und im Münchner Stadion. Ein Infektiologe sieht das mit Sorge.

Montag, 21. Juni, 6.40 Uhr: Umfrage: Mehrheit für Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht

Die Maskenpflicht in den bayerischen Schulen abschaffen - dafür spricht sich eine knappe Mehrheit der Bürger aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 21. Juni, 6.10 Uhr: Erstmals seit August weniger als 500 Neuinfektionen

Erstmals seit zehn Monaten haben die Gesundheitsämter weniger als 500 Neuinfektionen binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. So registrierte das RKI 346 neue Fälle, wie aus Zahlen vom Montagmorgen hervorgeht. Sie geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Zuletzt hatte die Zahl der Neuinfektionen pro Tag am 10. August mit 436 unter der Schwelle von 500 gelegen. Montags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor einer Woche hatte der Wert bei 549 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 8,6 an (Vortag: 8,8; Vorwoche: 16,6; Vormonat: 67,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden zehn neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es ebenfalls zehn Tote gewesen.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.605.200 an. Im RKI-Lagebericht von Sonntagabend wurde aus "technischen Gründen" kein bundesweiter Sieben-Tage-R-Wert ausgewiesen.

Samstag, 20. Juni, 21.08 Uhr: Katar will nur gegen Corona Geimpfte zur Fußball-WM 2022 zulassen

Katar will nur gegen das Coronavirus geimpfte Zuschauer zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 zulassen. "Bis zur WM werden die meisten Länder der Welt ihre Bürger geimpft haben", wurde Premierminister Scheich Khalid bin Khalifa bin Abdulaziz Al Thani von staatlichen Medien am Sonntag zitiert. "Aufgrund der Möglichkeit, dass einige Länder nicht in der Lage sein werden, all ihre Bürger zu impfen, wird Katar den Fans, die keinen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus haben, den Zutritt zu den Stadien verweigern."

Sonntag, 20. Juni, 18.50 Uhr: Spahn über Lockerungen: Es geht darum, die richtig Balance zu finden

Nach Ansicht von Gesundheitsminister Jens Spahn geht es in der derzeitigen Pandemie-Phase auch mit Blick auf die Delta-Variante darum, die richtige Balance zu finden. "Wir können jetzt lockern", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ARD-. Die Stimmung dürfe aber nicht zu Übermut führen. "Also: Zuversicht für den Sommer, aber eben auch Vorsicht vor allem dann auch Richtung Herbst und Winter."

Mit Blick auf Kinder und Jugendliche sagte Spahn: "Unser Ziel sollte sein, so viel Normalität wie möglich nach den Ferien auch für die Schulen, aber eben auch so viel Sicherheit wie möglich." Eine Möglichkeit dabei seien Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren.

Sonntag, 20 Juni, 15 Uhr: Delta-Variante macht in Lissabon mehr als 60 Prozent aller Fälle aus

In der am Wochenende abgeriegelten portugiesischen Hauptstadt Lissabon sind bereits mehr als 60 Prozent aller neu erfassten Corona-Infektionen auf die Delta-Variante des Virus zurückzuführen. Das sei das vorläufige Ergebnis der bisher im Juni durchgeführten Sequenzierungen positiver Corona-Proben, berichteten die Zeitung "Público" und andere Medien am Sonntag unter Berufung auf das Nationale Gesundheitsinstitut Insa.

Die Absperrung Lissabons für rund zweieinhalb Tage war wegen einer besorgniserregenden Ausbreitung der Delta-Variante angeordnet worden. Seit Freitagnachmittag und bis Montagmorgen dürfen die gut 2,8 Millionen Menschen mit Wohnsitz in Lissabon die "Area Metropolitana" nur aus triftigem Grund verlassen. Auswärtige dürfen nur in Ausnahmefällen einreisen. O

Sonntag, 20. Juni, 14.32 Uhr: Einreisebeschränkungen könnten auch ohne Pandemie-Notlage gelten

Bundesweite Einreisebeschränkungen etwa für Gebiete mit Corona-Mutationen sollen nach dem Willen der Regierungsfraktionen auch nach einem möglichen Ende der "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" vom Bund verfügt werden können. Über eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes soll der Bundestag noch in der kommenden Woche abstimmen, wie SPD- und Unionsfraktion am Sonntag bestätigten.

Sonntag, 20. Juni, 13.15 Uhr: Biergarten-EM-Partys könnten strengere Corona-Regeln nach sich ziehen

Haben es die Fußball-Fans am Samstag übertrieben? Das bayerische Gesundheitsministerium will nach Fußball-EM-Partys in Biergärten in München möglicherweise strengere Corona-Vorschriften prüfen. Was dahinter steckt, erfahren Sie hier.

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Deutschland siegt über Portugal: Das war in Kempten los

Sonntag, 20. Juni, 12.20 Uhr: "Alle holen nach" - Hohe Nachfrage nach Trauungen in Bayern

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen machen sich auch in den Standesämtern im Freistaat bemerkbar. In den vergangenen Wochen hätten die Menschen verstärkt Termine für Trauungen vereinbart, sagten die Sprecher vieler bayerischer Städte. "Alle holen nach", hieß es mit Blick auf abgesagte Termine im Herbst und Winter. Schließlich könnten die Brautpaare aufgrund der Lockerungen wieder mit mehr Freunden feiern.

Vor allem in Passau oder Augsburg stellten die Verantwortlichen zuletzt eine große Nachfrage fest. Aus Nürnberg heißt es: "Viele Paare wollen noch direkt im Juni, Juli heiraten."

In Bayreuth, München oder Regensburg sichern sich ebenfalls viele Paare einen Termin. "Die Samstagstermine bis September sind ausgebucht", sagte eine Sprecherin aus Regensburg. In München erreiche die Zahl der Eheanmeldungen wieder das Niveau vor der Corona-Krise im Jahr 2019.

Auch das Geschäft der Hochzeitsplaner profitiert. "Man spürt das Aufatmen vieler Paare, die jetzt endlich ihre aufgeschobenen Hochzeitsfeiern starten wollen", sagte Hochzeitsplanerin Nadja Kögel. Anfang Juni hatte die Staatsregierung Lockerungen für Hochzeitsfeiern beschlossen. "Seitdem steigen die Anfragen."

Sonntag, 20. Juni, 11.55 Uhr: Kein Landkreis in Bayern über 50er-Inzidenz

In Bayern liegt kein Landkreis mehr über der kritischen Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag für Schweinfurt eine Inzidenz von 41,2. Zuletzt war die Stadt als einzige unter den 96 Landkreisen und kreisfreien Städten des Freistaats noch über der 50er-Marke gewesen.

In Straubing gab es laut RKI in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Infektionen. Die Inzidenz lag dort bei 0,0. Bayernweit lag sie mit 10,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weiter etwas über dem Bundesdurchschnitt von 8,8.

Sinkende Corona-Inzidenzen sind aus Sicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) allerdings kein Grund für weniger Vorsicht. "Leider dürfen wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen. Gerade die hochansteckende Delta-Variante zeigt uns, dass wir weiter wachsam bleiben müssen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München.

Sonntag, 20. Juni, 10.35 Uhr: Dehoga fordert nach Outdoor-Partys wieder offene Discos

Angesichts nächtlicher Outdoor-Partys in Bayern fordert der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) erneut die Öffnung von Clubs und Diskotheken. "Die Erfahrungen zeigen doch: Die Menschen treffen sich zum Feiern", sagte der Landesgeschäftsführer Thomas Geppert. "Die Frage ist doch nur, will ich das irgendwo in einem ungeschützten Raum ohne jegliche Auflage und Nachverfolgbarkeit oder biete ich sichere Bereiche."

Aus seiner Sicht würde die Öffnung von Clubs "sofort Entspannung schaffen und für mehr Sicherheit sorgen und zudem die Akzeptanz anderer Maßnahmen erhöhen".

Sonntag, 20. Juni, 9.20 Uhr: Polizei räumt Augsburger Maxstraße nach massiven Ausschreitungen

In Augsburg hat die Polizei in der Nacht die Maximilianstraße geräumt. Auf dem Party-Hotspot der Stadt war die Lage eskaliert. 15 Beamte wurden leicht verletzt. Zuvor war es zu nicht corona-konformen Menschenansammlungen gekommen: Nach Polizeiangaben hielten sich gegen Mitternacht rund 1.400 Menschen dort auf. Alles dazu hier.

Sonntag, 20. Juni, 7.35 Uhr: Allgäuer Inzidenzwerte leicht über Bundesdurchschnitt

Auch am Sonntag liegen die aktuellen Inzidenzwerte in unserer Region leicht über dem deutschlandweiten Wert von 8,8. Spitzenreiter ist noch immer der Landkreis Lindau, der allerdings nun seit vier Tagen in Folge stabil unter der 50er-Marke liegt. Ist das auch am Montag noch so, dürfte dort ab Mittwoch gelockert werden. Die Stadt Kempten hat aktuell den niedrigsten Wert in der Region zu verzeichnen - unser Überblick hier.

Sonntag, 20. Juni, 7.15 Uhr: RKI registriert 842 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 8,8

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 842 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.489 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 8,8 an (Vortag: 9,3; Vorwoche: 17,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 16 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 18 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.721.981 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.603.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.385 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Angaben von Samstagabend bei 0,69 (Vortag: 0,70). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 69 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Samstag, 19. Juni, 21.47 Uhr: Gesundheitsminister kritisiert Masken-Ignoranz im Münchner Stadion

Erneut haben Tausende Fans im Münchner Stadion die Maskenpflicht auf den Rängen ignoriert und sind dafür vom bayerischen Gesundheitsminister scharf kritisiert worden. "Ich finde es fahrlässig, dass sich schon wieder viele Fans im Fußballstadion nicht an die Spielregeln gehalten haben", sagte CSU-Politiker Klaus Holetschek am Samstagabend. "Der DFB ist nun endgültig aufgefordert, plausibel darzulegen, wie er beim nächsten Spiel am Mittwoch die Masken-Regeln um- und durchzusetzen will." Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist Ausrichter der vier EM-Spiele in der bayerischen Landeshauptstadt.

Samstag, 19. Juni, 18.34 Uhr: Boots-Demo fordert mehr Freiheiten für Partys und Clubs

Mitglieder der Berliner Party- und Clubszene wollen am Sonntag mit Booten und Musik auf dem Wasser für weitere Freiheiten in der Corona-Pandemie protestieren. Die Veranstalter kritisieren, dass Sport im Freien in Gruppen und ohne Abstand möglich sei, Tanzen werde aber auch künftig strenger reglementiert. Seit Freitag kann in den Berliner Clubs draußen wieder getanzt werden. Die Besucher müssen negative Tests vorweisen und zum Teil Masken tragen.

Samstag, 19. Juni, 17.15 Uhr: Virologe Streeck erfreut über Lauterbach-Lob

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat sich erfreut darüber geäußert, dass ihm der SPD-Politiker Karl Lauterbach in einem strittigen Punkt in der Corona-Diskussion recht gegeben hat. "Ich sehe Herrn Lauterbachs Aussage mit Hochachtung und Respekt", sagte Streeck am Samstag. "Wir wollen in der Pandemie alle das gleiche erreichen, aber haben in Teilaspekten unterschiedliche Einschätzungen. Um so mehr zeigt dies, dass es in einer Pandemie wichtig ist, verschiedene Stimmen, Sichtweisen und Disziplinen in einer Debatte zusammenzuführen."

Lauterbach hatte Streeck mit Blick auf den Einfluss der Sommermonate auf das Coronavirus recht gegeben. "Für den Einfluss der Saisonalität auf das Infektionsgeschehen räume ich ein: Hendrik Streeck hatte voll recht", so Lauterbach.

Samstag, 19. Juni, 15.55 Uhr: Weniger als 1000 Corona-Patienten auf Intensivstationen

Erstmals seit acht Monaten ist die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstation unter 1000 gefallen. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldete am Samstag 960 Erwachsene in Behandlung. Ähnlich niedrig war die Zahl zuletzt in der zweiten Oktoberhälfte. Am Höhepunkt der dritten Welle Ende April waren es laut DIVI mehr als 5000 Patienten. Die Zahl aller Corona-Intensivpatienten, also einschließlich Kinder, gab die DIVI in ihrem Tagesbericht am Samstag mit 964 an.

Samstag, 19. Juni, 15.10 Uhr: Söder warnt vor Delta-Variante - in vier Wochen dominierend

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vehement vor der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. Diese werde in drei bis vier Wochen in Deutschland dominierend sein, sagte Söder am Samstag auf der Landesversammlung der JU in Unterhaching. Sie sei acht Mal ansteckender als die Ausgangsvariante. "Wer zu früh aufsteht in einem Krankheitsfall, der riskiert einen schweren Rückschlag", sagte Söder. Die Wissenschaftler hätten in früheren Wellen fast punktgenau vorhergesagt, wann es wieder zu größerem Infektionsgeschehen kommen wird. "Ich lasse nicht zu, dass wegen kleiner Interessen am Ende das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen wird", sagte Söder und verteidigte seine vorsichtige Corona-Linie. Wichtig sei es jetzt, das Impftempo - vor allem bei den Zweitimpfungen - zu erhöhen."Es kommt jetzt auf jeden Tag an."

Samstag, 19. Juni, 13.05 Uhr: Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag hervor (Stand: 9.45 Uhr). Demnach wurden am Freitag 904.231 Impfdosen verabreicht. Etwas mehr als 42 Millionen Menschen (50,6 Prozent) haben mindestens eine Impfung verabreicht bekommen, 25,3 Millionen (30,4 Prozent) sind vollständig geimpft.

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 57,0 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Neun weitere Bundesländer haben die 50-Prozent-Marke geschafft. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 45 Prozent. Das Saarland zählt mit 36,5 Prozent den höchsten Anteil an vollständig geimpften Einwohnern. Hessen ist hier mit 28,2 Prozent am Ende der Rangliste.

Samstag, 19. Juni, 12.20 Uhr: Spahn: Corona-Maßnahmen in Schulen noch längere Zeit

Corona-Maßnahmen in Schulen müssen nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch eine längere Zeit aufrechterhalten werden. "Wir werden nicht völlig ohne Schutzmaßnahmen wieder in den Schulbetrieb gehen können", sagte er am Samstag bei einer Online-Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing über die Zeit nach den Sommerferien.

Im Herbst und Winter würden trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen voraussichtlich nach wie vor Maßnahmen wie Maskenpflicht oder auch Wechselunterricht notwendig sein. "Da setzen sich Millionen Menschen in Bewegung, die sich sonst nicht in Bewegungen setzen würden und begegnen sich", betonte Spahn. Das könne dann zu einer "Drehscheibe in die Haushalte hinein" werden. "Wir sollten dieses Mal die Sommerzeit besser nutzen".

Samstag, 19. Juni, 11.30 Uhr: Wie Corona Kempten und seine Bewohner verändert hat

Noch ist die Corona-Pandemie nicht überwunden. Doch viele Menschen atmen momentan auf. Unsere Reporterinnen haben einen Streifzug durch Kempten unternommen und wollten herausfinden, wie das Virus die Stadt, ihre Geschäftswelt und Bewohner nachhaltig verändert hat.

Samstag, 19. Juni, 9 Uhr: Polizei räumt Party von 4.000 Menschen im Hamburger Stadtpark

Rund 4.000 Menschen haben in der Nacht zu Samstag im Hamburger Stadtpark gefeiert - dabei wurde gegen die Corona-Regeln verstoßen. Mehrfach versuchte die Polizei, große Gruppen von Menschen aufzulösen, wie ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen sagte. Da dies jedoch nicht gelang, entschied sich die Polizei, das Gelände zu räumen. Dabei kam es vereinzelt zu Flaschenwürfen auf die Polizisten.

Zwei von ihnen wurden leicht verletzt und kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Sie wurden kurze Zeit später wieder entlassen. Es sei unklar, ob auch Besucher verletzt worden seien. "Ab 1.15 Uhr waren dann nur noch wenige Personen vor Ort, es wurde ruhiger", sagte der Polizeisprecher. Festnahmen habe es keine gegeben.

Samstag, 19. Juni, 8.25 Uhr: Allgäuer Inzidenzwerte im Überblick

Die 7-Tage-Inzidenzwerte im Allgäu liegen am Samstag leicht über dem deutschlandweiten Durchschnitt. Bundesweit sank die Inzidenz erstmals seit September 2020 wieder unter den Wert von 10, die Allgäuer Landkreise und Städte liegen allesamt leicht darüber, wie unser Überblick zeigt.

Samstag, 19. Juni, 7.15 Uhr: Wegen Corona: SPD-Gesundheitsexperte gegen EM-Spiele in London

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen London als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft kritisiert. Es sei unvertretbar, dass in England Fußballspiele mit Zuschauern stattfänden, sagte der Politiker der Mediengruppe "RTL/ntv". "Die Delta-Variante ist einfach zu gefährlich. Das ist eine Gefährdung der Bürger Englands und der Bürger Europas. Man müsste die Spiele in ein anderes europäisches Land verschieben", sagte Lauterbach.

Allerdings sprach er sich dagegen aus, München als möglichen Ersatzort ins Spiel zu bringen. "Es wäre unglücklich, wenn man einen Vorschlag macht, der das eigene Stadion und die eigenen Fans bevorzugt. Wir wären nicht glaubwürdig, wenn wir England vorschlagen, dass die Spiele stattdessen bei uns stattfinden sollen", erklärte der Politiker.

In Großbritannien breitet sich derzeit die in Indien entdeckte Delta-Variante des Coronavirus rapide aus und treibt trotz hoher Impfquote die Zahl der Neuinfektionen deutlich in die Höhe. Im Londoner Wembley-Stadion sind in der kommenden Woche zwei Achtelfinals (26. und 29. Juni) angesetzt, ehe dort am 6. und 7. Juli beide Halbfinalspiele und am 11. Juli das Endspiel steigen sollen.

Samstag, 19. Juni, 7.05 Uhr: RKI registriert 1.108 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 9,3

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.108 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstag hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.911 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 99 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 129 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.369 angegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 9,3 an und fällt damit erstmals seit dem 13. September 2020 wieder in den einstelligen Bereich (Vortag: 10,3; Vorwoche: 18,3). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.721.139 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.601.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,70 (Vortag: 0,72). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 70 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Freitag, 18. Juni, 22 Uhr: Stadtverwaltung Füssen impft Mitarbeiter gegen Corona: Gesundheitsminister Holetschek war dabei

Die Stadtverwaltung Füssen organisiert als eine der ersten Kommunen in Bayern Betriebsimpfungen. Bayerns Gsundheitsminister Klaus Holetschek war vor Ort dabei. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 18.45 Uhr: Datenleck bei Corona-Testzentren: Name, Wohnort, Handynummer im Internet

Bei einer Datenpanne in Corona-Testzentren in Erlangen und Forchheim gelangten Daten wie Wohnort und Telefonkontakt ins Internet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 18.20 Uhr: Der zweite Corona-Sommer - zwischen Lockerung und Vorsicht

Die Corona-Situation entspannt sich weiter, auch für den Urlaub. Zwar haben die Impfungen eine markante Schwelle erreicht, aber es drohen neue Risiken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Reisen werden leichter, die Zahl der Corona-Geimpften steigt, die Delta-Variante droht - der Sommer 2021 wird zur Gratwanderung zwischen Lockerung und Vorsicht.
Reisen werden leichter, die Zahl der Corona-Geimpften steigt, die Delta-Variante droht - der Sommer 2021 wird zur Gratwanderung zwischen Lockerung und Vorsicht.
Bild: Carlos Castro, picture alliance/dpa/EUROPA PRESS

Freitag, 18. Juni, 17.20 Uhr: Lissabon wegen Delta-Variante abgeriegelt

Wegen einer besorgniserregenden Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ist Lissabon für zweieinhalb Tage abgeriegelt. Vom Freitagnachmittag (16 Uhr MESZ) und bis zum Montagmorgen (6.00 Uhr) dürfen die gut 2,8 Millionen Bewohner der Hauptstadt Portugals den Großraum Lissabon nur aus triftigem Grund verlassen. Auswärtige dürfen nur in Ausnahmefällen einreisen.

Touristen, die in Lissabon landen, um in einem anderen Landesteil Urlaub zu machen, oder auch Besucher, die nach Hause zurückfliegen, sind nicht betroffen. Man darf aber am Wochenende Lissabon als Tourist nicht besuchen, wenn man irgendwoanders untergebracht ist. Ministerpräsident António Costa wies Kritik zurück, die Maßnahme sei angesichts einer noch relativ entspannten Lage übertrieben. Die Abriegelung sei angemessen, sagte er bei einem Besuch in Brügge. "Wenn man keine Maßnahmen ergreift, nimmt die Pandemie wieder zu."

Freitag, 18. Juni, 15.40 Uhr: Spahn: Anlass zur Zuversicht für Sommer - aber mit Vorsicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz der entspannteren Corona-Lage für weiter nötige Vorsicht auch in der anstehenden Hauptreisezeit geworben. "Das kann ein guter Sommer werden", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Es gebe Anlass zur Zuversicht, aber vor allem wenn alle dabei vorsichtig blieben. Spahn verwies auf die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus, die sich auch in Deutschland ausbreite. Dies geschehe auf niedrigem Niveau, aber eben schnell. In Großbritannien zeige sich, dass bei einer starken Ausbreitung auch vorgesehene Öffnungsschritte wieder in Frage gestellt werden könnten. Dies gelte es zu vermeiden.

Masken könnten nun bei gutem Wetter vor allem draußen wegbleiben, sagte der Minister. In Innenräumen und etwa auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sei das Masketragen aber weiterhin wichtig, um sich und andere zu schützen. Spahn rief Urlauber dazu auf, das inzwischen flächendeckend verfügbare Netz von Schnellteststellen zu nutzen, um Infektionsketten bei Reiserückkehrern zu durchbrechen.

Freitag, 18. Juni, 14.50 Uhr: Der Urlaub kann kommen: Bundesregierung streicht diese Reiseziele von der Risikoliste

Die Bundesregierung streicht gleich mehrere beliebte Urlaubsgebiete von der Liste der Corona-Risikogebiete. Diese Länder und Regionen fallen darunter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 12.30 Uhr: Merkel mahnt zur Vorsicht bei Corona-Lockerungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen vorsichtigen Kurs in der Corona-Krise ausgesprochen. "Wir wollen nicht diese dauernden "Rein und Raus in die Kartoffeln"", sagte Merkel bei der Nationalen Luftfahrtkonferenz im brandenburgischen Schönefeld. Sie verwies auf Großbritannien, wo angekündigte Lockerungen verschoben wurden, weil sich dort die sogenannte Delta-Variante des Virus ausbreitet. "Wir müssen einfach Schritt für Schritt und vorsichtig vorgehen", sagte Merkel in einem öffentlichen Video-Gespräch mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Freitag, 18. Juni, 12.15 Uhr: Landkreis Lindau erhält mehr Impfstoff

Bayernweit erhalten Landkreise mit niedriger Impfquote ein Sonderkontingent an Impfstoff. Dazu gehört auch der Landkreis Lindau. Darüber hinaus fällt die reguläre Zuteilung an Impfstoff in der nächsten Woche höher aus und es stehen weniger Zweitimpfungen an, heißt es vonseiten des Landratsamts. „Nachdem in der letzten Zeit fast nur Zweitimpfungen in den Impfzentren erfolgen konnten, können wir in der nächsten Woche im Landkreis Lindau einen Impfturbo bei den Erstimpfungen zünden“, sagt Landrat Elmar Stegmann. „Wenn alle Lieferungen so kommen wie angekündigt, dann erhalten kommende Woche in unseren beiden Impfzentren etwa 4.000 Menschen eine erste Impfung.“

Freitag, 18. Juni, 12 Uhr: Delta-Variante: So erkennen Sie die Symptome

Niedrige Inzidenz, Lockerungen und gutes Wetter - doch die Delta-Variante bereitet Sorgen. Weil sie ansteckender ist. Und die Symptome anders ausfallen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 10.45 Uhr: Delta-Variante kommt: RKI warnt vor Verspielen von Erfolgen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat vor dem Verspielen von Erfolgen in der Pandemiebekämpfung gewarnt. Durch die ansteckendere Delta-Variante, die bisher auf niedrigem Niveau (rund sechs Prozent) in Deutschland kursiere, könne sich das Virus wieder verbreiten, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag in Berlin. Es sei nicht die Frage, ob Delta das Infektionsgeschehen in Deutschland dominiere, sondern wann, ergänzte er.

Vor allem durch Impfen, Masketragen in Innenräumen und Abstandhalten könnten wiedergewonnene Freiheiten aber erhalten bleiben. Bei mangelnder Vorsicht könne das Virus jedoch vor allem Ungeimpfte und erst einmal Geimpfte treffen. "Das dürfen wir einfach nicht riskieren", sagte Wieler.

Freitag, 18. Juni, 10.05 Uhr: Spahn: Jeder zweite Bundesbürger mit erster Corona-Impfung

Bei den Corona-Impfungen hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen jeder zweite Bundesbürger mindestens eine Spritze bekommen. Stand heute erhielten 41,5 Millionen Menschen oder 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung eine erste Dosis, wie der CDU-Politiker am Freitag in Berlin mitteilte. Vollständig mit der meist notwendigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 29,6 Prozent der Bevölkerung.

Freitag, 18. Juni, 8.20 Uhr: Lauterbach räumt ein: "Hendrik Streeck hatte voll recht"

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat mit Blick auf den Einfluss der Sommermonate auf das Coronavirus dem Virologen Hendrick Streeck recht gegeben. "Für den Einfluss der Saisonalität auf das Infektionsgeschehen räume ich ein: Hendrik Streeck hatte voll recht", sagte er der "Bild".

Streeck hatte dem Portal web.de im Januar gesagt: "Wie wir das im vergangenen Frühjahr gesehen haben - gehen im März, spätestens April die Infektionszahlen nach unten. Das ist das typische Verhalten von Coronaviren, die sich über die Sommermonate hinweg nur noch auf einem niedrigen Level verbreiten." Er gehe davon aus, dass es nur noch wenige Fälle geben werde.

Lauterbach und der Bonner Virologe hatten im Verlauf der Pandemie mehrfach deutliche Differenzen. Streeck hatte oft für eine etwas weniger strenge Linie bei den Corona-Maßnahmen plädiert.

Karl Lauterbach und der Virologe Hendrik Streeck waren sich in Sachen Corona-Maßnahmen oft nicht einig.
Karl Lauterbach und der Virologe Hendrik Streeck waren sich in Sachen Corona-Maßnahmen oft nicht einig.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Freitag, 18. Juni, 7.45 Uhr: Regionalflughäfen sehen im Sommer "Licht am Ende des Tunnels" - auch Allgäu Airport betroffen

Die Corona-Pandemie hat die Regionalflughäfen im Süden hart getroffen. Dank der Impfungen hofft man nun auch am Flughafen Memmingen auf einen starken Sommer.

Freitag, 18. Juni, 6.10 Uhr: RKI registriert 1076 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1076 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.52 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2440 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 91 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 102 Tote gewesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 11,6; Vorwoche: 18,6). Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.598.100 an. (Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.)

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagnachmittag bei 0,72 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 72 weitere Menschen anstecken.

Donnerstag 17. Juni, 21.15 Uhr: Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen demnächst nach Deutschland einreisen

Für Menschen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union soll die Einreise nach Deutschland ab dem 25. Juni grundsätzlich wieder möglich sein, wenn sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das soll unabhängig davon sein, ob sie als Geschäftsreisende, Touristen, Studenten oder für einen Besuch kommen wollen.

Seit der letzten Einzelimpfung müssen 14 Tage vergangen sein, wie das Bundesinnenministerium am Donnerstagabend mitteilte. Aktuell dürfen Bürger aus sogenannten Drittstaaten nur in eng umrissenen Ausnahmefällen einreisen. Ausgenommen von der Lockerung sind weiterhin Einreisen aus Virusvariantengebieten.

Um Fälschung und Betrug zu vermeiden, legt die neue Regelung genau fest, wie der Impfnachweis aussehen muss. Neben der Bundespolizei sollen auch Fluggesellschaften diesen Nachweis prüfen. Außerdem werden nicht alle weltweit verfügbaren Impfstoffe anerkannt. Ausschlaggebend sind jene Substanzen, die das Paul-Ehrlich-Institut auf seiner Internetseite aufzählt, derzeit die Produkte von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Janssen. Wie Sie im Allgäu einfach an den digitalen Impfpass kommen, erklären wir an dieser Stelle.

Donnerstag, 17. Juni, 21 Uhr: Lissabon wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt

Lissabon wird wegen einer besorgniserregenden Zunahme der Corona-Infektionsfälle für rund zweieinhalb Tage abgeriegelt. Von Freitagnachmittag bis Montagmorgen dürfen die 2,8 Millionen Bewohner der portugiesischen Hauptstadt den Großraum Lissabon nur aus triftigem Grund verlassen, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Auswärtige werden nur in Ausnahmefällen einreisen dürfen.

Mit 928 neuen Infektionen binnen 24 Stunden verzeichnete Lissabon am Donnerstag den höchsten Wert seit dem 19. Februar. Das waren rund 75 Prozent aller in Portugal registrierten Fälle (1233). In der "Area Metropolitana" Lissabons wohnen aber lediglich rund 27 Prozent aller 10,3 Millionen Bürger Portugals.

Auch im Ostallgäu gibt es Corona-Verdachtsfälle auf die Delta-Variante.

Donnerstag, 17. Juni, 20.30 Uhr: Curevac-Impfstoff nicht sehr wirksam - Bund sieht keine Auswirkungen

Die Hoffnung auf den Corona-Impfstoff des Tübinger Unternehmens Curevac wurde enttäuscht. Was bedeutet das für das Impftempo in Deutschland?

Donnerstag, 17. Juni, 19 Uhr: Allgäuer nehmen in der Pandemie 500 Tonnen zu: Was gegen die Corona-Kilos hilft

Die Zahl ist beeindruckend: Grob geschätzt 500 Tonnen haben die erwachsenen Allgäuer während der Corona-Pandemie insgesamt zugenommen. Das ist mehr Gewicht als eine voll besetzte und betankte, startklare Boing 747.

Nach einer Studie der Technischen Universität München haben 40 Prozent aller Erwachsenen während der Pandemie Pfunde zugelegt. Im Schnitt waren es bei jedem Betroffenen 5,6 Kilogramm. Um dieses Gewicht wieder loszuwerden, müssten im Durchschnitt knapp 40 000 Kalorien verbraucht werden. Und noch eine Zahl: Etwa 50 Stunden müsste man joggen, um diese Kalorien wieder zu verbrauchen. Was jetzt gegen die Kilos hilft.

Donnerstag, 17. Juni, 17 Uhr: Impfaktion ohne Termin: Memmingen will 1.800 Menschen in nur zwei Tagen impfen

Das Impfzentrum Memmingen startet am Freitag, 25. Juni, eine große Sonder-Impfaktion. Wer sich dabei impfen lassen will, muss mehrere Voraussetzungen erfüllen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 15.35 Uhr: Baden-Württemberg lockert Maskenpflicht für Schüler

Schülerinnen und Schüler können bereits ab Montag in Baden-Württemberg teilweise auf eine Maske verzichten. Wie die Deutsche Presseagentur meldet, entfällt die Maskenpflicht im Freien - also auf dem Schulhof - bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50. Liegt der Wert unter 35 und es an der Schule in den vergangenen zwei Wochen keinen Corona-Fall gab, wird die Maskenpflicht auch in Klassenräumen aufgehoben. Auf dem Flur müssen Schüler und Lehrer aber weiterhin Masken tragen.

Ist der Inzidenzwert niedrig genug, entfällt in Baden-Württemberg die Maskenpflicht an Schulen.
Ist der Inzidenzwert niedrig genug, entfällt in Baden-Württemberg die Maskenpflicht an Schulen.
Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolfoto)

Donnerstag, 17. Juni, 15.15 Uhr: Piazolo: Konkreter Plan für neues Schuljahr noch nicht möglich

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat für Bayerns Schulen das Ziel eines durchgehenden Präsenzunterrichtes für das nächste Schuljahr ausgegeben. Allerdings könne derzeit kein konkreter Handlungsplan für das Schuljahr 2021/22 aufgestellt werden. "Wir wissen nicht, was kommt", sagte Piazolo am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtages in München. Mehr Infos.

Donnerstag, 17. Juni, 13.40 Uhr: Memmingen kippt Maskenpflicht in der Innenstadt

Aufgrund der deutlich gesunkenen Sieben-Tage-Inzidenz in Memmingen wird die Maskenpflicht in der Innenstadt ab dem morgigen Freitag aufgehoben. Damit müssen in der Fußgängerzone und auf den Plätzen der Innenstadt keine Gesichtsmasken mehr getragen werden.

Auf dem Wochenmarkt bleiben die FFP2-Maskenpflicht für Kunden und die Maskenpflicht für das Personal bestehen, da dies in der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung so festgelegt ist.

Auch bei Versammlungen bzw. Demonstrationen müssen weiterhin Masken getragen werden, außerdem in Geschäften, in der Schülerbeförderung, im ÖPNV sowie in den dazugehörigen Einrichtungen wie Bushaltestellen, Bahnhof oder Busbahnhof.

Das Alkoholverbot in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz, Weinmarkt, Roßmarkt, Theaterplatz, Schrannenplatz, auf dem Bahnhofsvorplatz und im Busbahnhof bleibt hingegen bestehen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Donnerstag, 17. Juni, 12.45 Uhr: Multivac in Wolfertschwenden investiert trotz Corona 38 Millionen Euro

Der Unterallgäuer Hersteller von Verpackungsmaschinen Multivac investiert 38 Millionen Euro in ein neues Zentrum in Wolfertschwenden. Das ist dort nun möglich. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 11.30 Uhr: Digitaler Impfpass: Nachweis für geimpfte Genesene kommt Ende Juni

Von Covid-19 Genesene können ihren Status ab Ende Juni in Corona-Warn-App (CWA) und CovPass-App hinterlegen. Dann sollen auch Genesene mit Impfung ihren Schutzstatus digital nachweisen können, erklärte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Funktionen würden mit der nächsten Entwicklungsstufe beider Apps nachgelegt. Auch das Austellungssystem für die Zertifikate bei Apotheken, Impfzentren und Arztpraxen soll dann diesen Fall abbilden können.

Aktuell können Betroffene noch nicht auf regulärem Weg an einen digitalen Nachweis kommen. Grund dafür sind nach Angaben des BMG zunächst einmal technische Fragen. Genesene mit Impfung seien bei der europäischen Lösung von Anfang an mitbedacht worden, erklärte ein Sprecher. Es sei aber noch nicht geklärt, auf welche Art in diesem Fall ein Nachweis erbracht werden kann. Das liege laut BMG unter anderem auch daran, dass innerhalb Europas mit Genesenen beim Impfen nicht einheitlich verfahren werde. Während sie in Deutschland momentan für nur eine Impfung vorgesehen seien, erhielten sie in manchen anderen europäischen Ländern zwei Impfdosen.

Donnerstag, 17. Juni, 10 Uhr: Delta-Variante macht das Impfen zum Wettlauf

Nur rasche Zweifachimpfungen können laut Experten neue Welle im Herbst ausbremsen. Immunologen fordern von der Politik jetzt Vorbereitungen für die Schulen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 8.25 Uhr: Impfzentren sollen in Bereitschaft bleiben - Wenig Kinder-Impfungen

Die Gesundheitsminister haben beschlossen, dass die Impfzentren auch über den Herbst hinaus in Bereitschaft bleiben sollen. Kommunen und Patientenschützer begrüßen das. Mehr dazu lesen Sie hier.

Städte und Gemeinden haben die Absicht der Gesundheitsminister der Länder begrüßt, die Impfzentren auch über September 2021 hinaus verfügbar zu halten.
Städte und Gemeinden haben die Absicht der Gesundheitsminister der Länder begrüßt, die Impfzentren auch über September 2021 hinaus verfügbar zu halten.
Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbolbild)

Donnerstag, 17. Juni 6.55 Uhr: Curevac-Impfstoffkandidat weniger wirksam als erhofft

Rückschlag für einen Hoffnungsträger der Impfkampagne in Deutschland: Im Rennen um die Markteinführung eines weiteren hochwirksamen Corona-Impfstoffs hat die Tübinger Biopharmafirma Curevac einen empfindlichen Dämpfer publik gemacht. Das Unternehmen musste am späten Mittwochabend in einer Pflichtbörsenmitteilung einräumen, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt habe. Damit habe er die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt.

Der Curevac-Impfstoffkandidat befindet sich schon seit Dezember - also seit rund einem halben Jahr - in der finalen und damit zulassungsrelevanten 2b/3-Studienphase. Während zahlreiche Konkurrenten ihre Vakzine längst auf den Markt gebracht haben, sammelt Curevac nach wie vor Daten. Ob Curevac nun überhaupt absehbar - und wenn, wann - liefern kann, bleibt vorerst unklar. An der Börse sackt die Curevac-Aktie dramatisch ab. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 6.45 Uhr: Inzidenz im Landkreis Lindau sinkt wieder unter 50

Die Inzidenzwerte des Allgäu finden Sie hier im Detail.

Donnerstag, 17. Juni, 6.30 Uhr: RKI registriert 1330 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 11,6

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1330 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.34 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3187 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 105 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 94 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90 179 angegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 11,6 an (Vortag: 13,2; Vorwoche: 19,3). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3 718 955 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 594 700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,71 (Vortag: 0,72). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 71 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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Alle Entwicklungen vom 9. bis 16. Juni lesen Sie in Teil 63 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 1. bis 8. Juni lesen Sie in Teil 62 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. Mai bis 31. Mai lesen Sie in Teil 61 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 60 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 59 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 13. Mai lesen Sie in Teil 58 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 30. April bis 5. Mai lesen Sie in Teil 57 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. April bis 26. April lesen Sie in Teil 55 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. April bis 20. April lesen Sie in Teil 54 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.