Raser im Ausland

Österreich verdoppelt das Bußgeld für Raser

Feigenhofen Blitzmarathon

Wer zu schnell fährt, muss in Österreich jetzt noch mehr zahlen.

Bild: Symbolfoto: Lohde

Wer zu schnell fährt, muss in Österreich jetzt noch mehr zahlen.

Bild: Symbolfoto: Lohde

Achtung bei der Fahrt vom Westallgäu nach Österreich. Wer zu schnell unterwegs ist, dem drohen nun bis zu 5.000 Euro Strafe.
03.09.2021 | Stand: 07:04 Uhr

Wer nach Österreich fährt, sollte den Tacho künftig noch genauer im Auge behalten als bisher. Am 1. September haben sich dort die Bußgelder für Raserei deutlich erhöht. Bis zu 5.000 Euro können nach Angaben des ADAC fällig werden. Diese Sanktionen drohen bei zu hoher Geschwindigkeit:

Das neue Bußgeld in Österreich im Überblick

Bei einer Überschreitung um mehr als 30 Stundenkilometer sowohl innerorts als auch außerorts beträgt der Strafrahmen künftig 150 bis 5.000 Euro anstatt wie bisher 70 bis 2.180 Euro. Wer innerorts mehr als 40 Stundenkilometer zu schnell ist oder außerorts mindestens 50 Stundenkilometer über dem Tempolimit liegt, zahlt künftig 300 bis 5.000 Euro. Bisher waren es 150 bis 2180 Euro. Außerdem gilt ein einmonatiges Fahrverbot in Österreich. Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung um mehr als 80 Stundenkilometer innerorts beziehungsweise 90 Stundenkilometer außerorts gilt das Vergehen als „unter besonders gefährlichen Verhältnissen“ und wird zusätzlich zur Geldbuße mit sechs Monaten Fahrverbot geahndet.

Da es in Österreich keinen einheitlichen Bußgeldkatalog gibt, liegt die Höhe der Strafe im Ermessen der jeweiligen Behörde. Der ADAC appelliert in der Pressemitteilung im Sinne der Verkehrssicherheit daran, stets die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Gerade vor Urlaubsfahrten oder Kurzausflügen sollten sich Reisende über die aktuellen Regelungen im Ausland informieren.

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