Festschrift

100 Jahre Gymnasium Lindenberg: Zeitzeugen und Anekdoten gesucht

Das Gymnasium Lindenberg feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Das Gymnasium Lindenberg feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Bild: Benjamin Schwärzler (Symbolfoto)

Das Gymnasium Lindenberg feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Bild: Benjamin Schwärzler (Symbolfoto)

Schülerinnen und Schüler des P-Seminars sammeln Material zur 100-jährigen Geschichte ihrer Schule.
18.02.2021 | Stand: 06:00 Uhr

100 Jahre alt wird das Gymnasium Lindenberg im Schuljahr 2020/21. Aus diesem Anlass wollen die Teilnehmer eines P-Seminars eine Festschrift zusammenstellen, die die 100-jährige Geschichte ihrer Schule beschreibt. „Ziel ist es, ein kurzweiliges Lesebuch über wichtige Ereignisse, Entwicklungen und Anekdoten seit der Gründung der Schule im Schuljahr 1920/21 herauszubringen“, sagt Deutschlehrer Philipp Unsinn. Die Schülerredeaktion trifft sich für ihre wöchentliche Sitzung auf digitalen Kanälen. Und sie hofft auf Unterstützung aus der Bevölkerung.

Wegen Corona: Kontaktaufnahme mit Zeitzeugen ist schwierig

Im hauseigenen Archiv haben die Schülerinnen und Schüler bereits einige Perlen für die „Festschrift 100“ entdeckt, beispielsweise ein expressionistisch gehaltenes Gedicht eines Schülers der Abschlussklasse von 1949, in dem dieser seine Suche nach Lebenssinn in der unmittelbaren Nachkriegszeit schildert. Die Arbeit des P-Seminars gestaltet sich in der Corona-Pandemie allerdings kompliziert. Nicht nur, dass die wöchentlichen Redaktionssitzungen nur als Videokonferenzen stattfinden können – schwierig ist laut Philipp Unsinn vor allem die Kontaktaufnahme mit Zeitzeugen und Gewährspersonen.

Dieser Screenshot einer wöchentlichen Redaktionssitzung zeigt das Team, das an der „Festschrift 100“ für das Gymnasium Lindenberg arbeitet: (von links) Constanze Meinert, Maximilian Baldauf, Samian Engel, Ilyas Sharifgaliev, Tim Schlachter, Louise Dietlein, Paulo Pertl Rosales, Kilian Warmdt, Merle Wagner, Jonas Kinzelmann und Seminarleiter Philipp Unsinn.
Dieser Screenshot einer wöchentlichen Redaktionssitzung zeigt das Team, das an der „Festschrift 100“ für das Gymnasium Lindenberg arbeitet: (von links) Constanze Meinert, Maximilian Baldauf, Samian Engel, Ilyas Sharifgaliev, Tim Schlachter, Louise Dietlein, Paulo Pertl Rosales, Kilian Warmdt, Merle Wagner, Jonas Kinzelmann und Seminarleiter Philipp Unsinn.
Bild: Screeenshot Gymnasium Lindenber

Ehemalige aus Lindenberg sollen Erinnerungen teilen

Da auch ein Besuch von Archiven derzeit nicht möglich ist, kann der Band voraussichtlich nicht vor September erscheinen, informiert Unsinn. Er und sein Team hoffen, dass sich die Situation bald bessert.

Derweil ist das P-Seminar auch auf Mithilfe aus der Lindenberger Bevölkerung angewiesen. Es appelliert an alle Ehemaligen des Gymnasiums sowie an Menschen, die sich anderweitig mit der Schule verbunden fühlen, ihre Erinnerungen mit der Redaktion der Festschrift zu teilen. Das Team um Philipp Unsinn freut sich auf Berichte oder Anekdoten von Zeitzeugen, alte Fotografien oder auch besondere Hinweise zur weiteren Recherche.

  • Kontakt wird erbeten per E-Mail über p.unsinn@gymlindenberg.info, telefonisch über die Nummer (0 83 81) 2200